Beiträge von Nordlicht

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    Die brauchen da gar nichts groß, nur eure Ausweise und den Nachweis über die Alleinsorge.
    Ich hatte vor einem Jahr bei frag-einen-Anwalt nachgefragt, wie ich eine Erbausschlagung anstellen soll - Antwort: "Sobald Sie Nachricht erhalten, gehen Sie zum Notar oder Amtsgericht und schlagen das Erbe für sich und Ihre Tochter aus."
    Sterbeurkunde ist nicht nötig.


    Ich würde an deiner Stelle nicht lange zögern, die Gläubiger stehen sonst schneller als du gucken kannst, bei dir vor der Tür.


    Mein Hinweis gilt wieder für Berlin: https://service.berlin.de/dienstleistung/326768/pdf/

    Mein Beileid, Marc!


    Bitte denk daran, jetzt ganz zeitnah das Erbe beim Amtsgericht/Notar für dich und die Kinder auszuschlagen, nimm alle Unterlagen bes. über das alleinige Sorgerecht mit.
    Und lass dir vom KH keinen Druck machen. Bei meinem Vater sagte das Hospiz so ganz lapidar, "bis Freitag muss der weg sein, bitte organisieren sie eine Beisetzung".
    Also melde dich unbedingt beim Sozialamt.

    Marc, viel Kraft!


    Reihenfolge ist so:


    Das ERBE muss für die Bestattungskosten benutzt werden.
    Du als Sohn bist auch bei Erbausschlagung bestattungspflichtig.
    WENN weder das Erbe reicht noch du das Geld dafür hast, dann ist das Sozialamt ihres STERBEORTES* dafür zuständig.


    Ich kann dich zum Einlesen nach Berlin verweisen: https://service.berlin.de/dienstleistung/324527/
    Vielleicht hat ihr Wohnort ja auch solche Informationen online.


    Wenn du ihr rechtlicher Betreuer bist, dann hast du ja sicherlich eine Kontovollmacht, check doch mal ihr Guthaben, wenn sie eines hat.
    Die Beerdigungskosten kann man tatsächlich einfach dann bei ihrer Bank abgeben, die müssen das verrechnen.


    Ansonsten: https://www.bestattungen.de/
    Ich möchte jetzt nicht pietätlos sein, aber diese Seite hat mir eine Seebestattung für meinen Vater für rund 1000 Euro vermittelt, keine versteckten Kosten.
    Hätte ich mich in Berlin um nichts gekümmert, dann hätte ich die Kosten für ein Sozialbegräbnis zahlen müssen (weil ich zahlungsfähig bin) und das wäre teurer geworden.


    Mein Rat; Ihr Konto checken und Preise vergleichen. Vielleicht reicht ihr Geld ja, dass du es alleine organisieren kannst.


    Wie gesagt: Ohren steif!


    Berlin:
    *"Zuständige Behörden
    Zuständig ist grundsätzlich:
    - für Verstorbene, die keine Sozialhilfe bezogen haben: der Träger der Sozialhilfe des Sterbeortes

    Fragen werden mit: ...ich weiß es nicht..." beantwortet.


    Puh. Erstaunt mich.
    Sorry für meine direkte Frage...aber habt Ihr nicht das Gefühl, Ihr macht es Euch ein wenig (zu) einfach?
    Das Kind bleibt so doch mit all seinen Fragen im Regen stehen, oder?....sagt mein Gefühl.
    Oder ist das genau der Punkt, wo ich den Fehler mache?
    Es stellt mich logisch vor ein Problem, ihm zu erklären, was man eigentlich nicht erklären kann.


    Naja, ich WEISS es ja auch wirklich nicht. Und damit meine ich DIE eine Frage: Warum hat er den Kontakt abgebrochen? Was geht da in ihm vor?
    Ich weiß es tatsächlich nicht (wirklich) und ich kann es auch nicht nachvollziehen.
    Ich kann Tochter Bilder zeigen, es gibt sogar Filmaufnahmen, E-Mails, man kann ihn leicht ergooglen, alle seine Kontaktdaten sind leicht zu finden.
    Ich könnte natürlich "küchen-psychologisieren", dazu neige ich gerne, auch hier im Forum. Aber dem Kind gegenüber mache ich das genau nicht.


    Leider - oder zum Glück - fing KV hier plötzlich an: Kind muss anrufen, Karten schreiben, die unbekannten Großeltern "ehren" usw. usw. Das klappte aber nicht, weil Kind gar keinen Bezug zu all diesem - auch zu ihm hatte.
    Und tatsächlich wie aus dem nichts beschimpfte er mich per Mail, warf mir ein unerzogenes Kind vor.
    Das ist mein einziger Anhaltspunkt und das erzähle ich ihr NICHT. Das würde sie mit einer ungeheuren Schuld belasten. Und es ist so dreist und so einfach (für ihn).
    Er kam alle 3 Monate mal für ein paar Stunden vorbei und plötzlich mit 8 muss sie sich ihren Umgang verdienen und wenn das nicht klappt, habe ich sie nicht richtig erzogen?!


    Das kann ich ihr erzählen, wenn sie älter ist. Aber jetzt nicht.


    Oder die Frage: Warum kam er so selten?
    Wenig Geld, nun ja. Das klingt auch unglaubwürdig, wenn man seinen Resthof anschaut, den er wie ein Museum ausgebaut hat, oder sein Pferd, seine Hunde, sein Motorrad.
    Andere Prioritäten. Aber das versteht eine 8-11-jährige auch nicht.


    Und wenn ich ehrlich bin: Ich auch nicht. Sie war sein Wunschkind.


    Was das Nicht-Erwähnen angeht: Früher als Kontakt bestand schon. Aber heute nicht mehr.
    Wir haben z.B. Silvester Raketen beschriftet mit unseren Vornamen - so als Glücksbringer. Tochter hat auch Hund, Katzen, Oma draufgeschrieben. Papa nicht und ich habe sie dazu jetzt auch nicht aufgefordert. Er spielt keine Rolle mehr.

    bay-of-russel:
    Das tut mir sehr leid. Tochter musste in der Grundschule mal einen Stammbaum malen - um die Situation nicht eskalieren zu lassen, (es war eine HA), habe ich tief in die Trickkiste gegriffen und dafür gesorgt, dass der Baum nicht leer bleibt und vor allem unglaubliche viele meiner Familiemitglieder genannt. Der Baum war dann ziemlich schief, aber es stand da was. Tochter war anfangs nämlich traurig, weil ihr kaum jemand außer mir und meiner Mutter einfiel.


    Bei so viel (bisher unterdrücktem) Kummer würde ich wohl auch zum Psychologen für Karl greifen.


    Ansonsten habe ich es gehandhabt wie Kaj... "ich weiß es nicht" - keine Karten/Bilder unter Druck - und (Gruß an Lucca) keine Anrufe vom Kind aus, wenn das Kind es nicht wollte bzw. wenn das Kind nicht selbst auf die Idee kam.
    Das hat bei uns dann leider dafür gesorgt, dass der KV dauerbeleidigt war und den Kontakt abgebrochen hat, weil ich das Kind nicht richtig erzogen habe (Kind muss anrufen und Karten schreiben, egal, wie lieblos er selbst ist).


    Und den Gedanken, ob das alles so richtig war, den streich mal. So wie deine KM sich aufführt... du möchtest nicht wirklich, dass Karl SO aufwächst? Bei so einer "Person"? (Ich kann und will solche Elternteile nicht verstehen - auch wenn sie aus Kummer den Kontakt aufgeben... ich begreife so ein Verhalten einem kleinen Kind gegenüber nicht. Es ist quasi eine vorsätzliche Seelenverletzung).

    *einstreu*
    Anmida: Wie lange läuft dein Darlehensvertrag schon bzw. noch?
    Meiner für's Haus läuft jetzt 9 Jahre, d.h. nächste Jahr kann/werde ich kündigen ohne Aufschläge. Ich bin gerade dabei bzw. fertig damit, die Anschlussfinanzierung zu machen.
    Seit einem Jahr sind die Zinsen wahnsinnig niedrig. Vor 10 Jahren lag mein Zins bei 5,3%, jetzt der neue bei 1,43%!
    D.h. meiner neuer Vertrag (dann ab 2019) kommt mir VIEL günstiger.
    (Nun geht es finanziell besser als vor 10 Jahren, d.h. ich werde mein Haus einfach schneller abbezahlt haben als ursprünglich geplant.)


    Ein neuer Kredit ev. mit Bankwechsel könnte aber auch bedeuten: Niedrigere Rate!
    Check das doch mal. Es ist mit etwas Aufwand verbunden (Unterlagen!) und einer Grundschuldabtretung, die mich einmalig 500 Euro kostet.

    Personenbezogene Daten dürfen auch nur mit Einverständnis weitergegeben werden. Das gilt auch für die Schuleingangsuntersuchung.
    Bei der SEU geht es auch um viel Statistik und um den Stempel Schulreife für früher Eingeschulte.
    Hm.


    Ich frage mich bzw. an die, die nichts unterschreiben wollen:
    Um welche Infos vom Kiga geht es eigentlich?
    Ich finde das gerade so sinnvoll.

    Um mal wieder on-topic zu kommen:


    Siri, von einer größeren Grundschule ausgehend:
    100 neue Kinder
    davon:
    50 Mädchen
    50 Jungen
    5 die sehr schlecht sehen
    5 die sehr schlecht hören
    4 Körperbehinderte mit Einschränkungen in der Mobilität
    2 Asperger-Autisten, die große Probleme im Sozialen haben, aber sehr intelligent sind
    15, die schon im Kiga zeigen, dass sie für Buchstaben nichts übrig haben und eventuell langsamer lernen
    6 aus ganz schwierigen Verhältnissen (Heimkinder, Pflegekinder)
    10, die im Kiga z.B. durch einen hohen Bewegungsdrang oder Aggressionslevel aufgefallen sind
    10, die möglicherweise sehr leistungsstark sind
    15 Muslime
    15 Heiden
    70 Christen
    ...


    Normale Grundschulen, so ab 3 Klassen pro Jahrgang (also keine Dorfschulen mit ein oder zwei Klassen) versuchen, eine möglichst gute Durchmischung zu erziehen.
    Das gelingt aber nur, wenn man die o.g. Infos hat!
    Manche Grundschulen machen I-Klassen, in die aber auch Kinder mit hohen sozialen und intellektuellen Fähigkeiten einsortiert werden.
    Manchen machen gerade keine I-Klassen und versuchen einfach nur möglichst gut zu mixen.
    Bei Kindern mit körperlichen Einschränkungen muss manchmal ein bestimmter Raum (ebenerdig) sein, bei Kinder mit Hörgeräten manchmal bestimmter Bodenbelag. Bei Sehbehinderten geht oft eine typische grüne Tafel nicht.
    Kinder, die als aggressiv, wahrnehmungsgestört, sozial schwierig aufgefallen sind, sollte man auch nicht in eine Klasse packen.
    Ich könnte ewig so weiterschreiben.


    Das alles BEDENKT eine gute Schule vor der Zusammensetzung... aber dafür braucht sie Informationen.

    friday, das glaube ich gerne, DASS die Ferienzeiten noch mal ein Horror oben drauf sind. Wie gesagt: Ich habe fast jeden Sommer Kinder mitbetreut, weil die Eltern quasi keine Alternative hatten. Meine Lieblingsfreundin ist verheiratet, hat drei Kinder. Mann und Frau hatten regelmäßig alle Urlaubstage und Krankheitstage schlicht aufgebraucht - gemeinsamer Urlaub war jahrelang nicht drin.
    Gut gemeint, aber einfach zu teuer sind auch Extra-Ferienbetreuung im Hort, normalerweise kostet der Hort hier 80 Euro im Monat ohne Essen. Lässt du dein Kind aber in den Ferien extra bespaßen im Hort, dann liegt EINE Woche bei bummelig 80-100 Euro. Wer kann sich das denn leisten?


    Mein Problem "früher" waren immer Konferenztage (Dienstversammlung, Lehrerkonferenz, pädagogische Konferenzen, Zeugniskonferenzen, Fachkonferenzen)... und auf's Halbjahr verteilt heißt das: Bei 5 Schultagen ist fast immer ein Tag in der Woche irgendein Mist, der länger als 16 Uhr geht.
    Diese Woche: Mittwoch und Donnerstag Konferenz und dann noch nächsten Montag. :-(
    Ich musste jahrelang meine Mutter fast jede Woche anhauen, Tochter abzuholen/hier zuhause zu bespaßen - oder Tochter woanders mitnehmen lassen.
    Immer dieses zusätzliche Organisieren/Unterbringen - das macht mürbe. Und das, obwohl man 400 Kiga-Beitrag im Monat zahlt. (Meine Stadt glänzt damit, die zweitteuerste Stadt im Bundesgebiet zu sein, was die Kigabeiträge angeht).

    Einen hab ich noch:
    Unsretwegen wurde damals unsere kleine Krippe unter privatem Träger (aber öffentlich subventioniert) 2007 "leicht gezwungen", eine Frühbetreuung einzuführen. "Damals" 2007, als Tochter 1 war, war es in meiner Stadt absolut unüblich, dass Frauen so schnell wieder arbeiten gingen, ABER: Wir hatten schon damals ein Gesetz, dass alle Kinder ab 1 von arbeitenden AE ein Anrecht auf einen Krippen/Kitaplatz haben. Hatte ich durch Zufall entdeckt. Es gab zwischen mir und der Stadt dann einen wilden Brief/Mailwechsel, der darin gipfelte, dass die Krippe (damals gab es nur 2 in der ganzen Stadt - die andere hatte aber nur bis 14 Uhr auf) tatsächlich nur für meine Tochter ab 7.15 öffnete.
    Okay, das hat jetzt wirklich nichts mehr mit Siri zu tun, aber: Sag mir noch einer, ich hätte nie Betreuungsprobleme gehabt. Ich habe wirklich damals gekämpft.
    Auch Tagesmütter gab es 2007 noch selten.


    Ach ja: Lehrerferien: Wer hat wohl in jedem Jahr wochenweise extra Kinder zu Besuch gehabt in den langen Sommerferien während der Schließtage? ;-) Richtig, die Lehrerin, die eh frei hat. Aber das war toll und dadurch hatte ich in den normalen Schulzeiten immer jemanden. Netzwerke.

    Agrippa, ich werde nur kurz antworten, weil ich eben erst (16.30) von der Arbeit gekommen bin, außer Haus bin ich seit 7 Uhr. Meine Tochter managt das alleine, seit sie 8 ist und ist für solche Tage ein Schlüsselkind.
    Nur kurz, weil ich finde, dass du völlig am Thema vorbeischreibt.


    Ich habe versucht, Siri klarzumachen, dass sie der Schule und dem Kiga Vertrauen schenken soll. Keiner will ihr oder ihrem Sohn was Böses, die Schule will auf die Kinder gut vorbereitet sein.
    Darum ging es mir. Kann man auch deutlich herauslesen, was ich meine.


    Mit KEINEM Wort ging es mir um Betreuung - Siri doch im Anfangsbeitrag doch auch nicht. Es geht um Informationen vom Kiga zu Schule...



    Sowas kann auch nur jemand raus hauen der im warmen ÖD sitzt und keinerlei Probleme mit der Nachmittagsbetreuung/Hausaufgaben/Ferienzeiten hat.der auch geil, eine Grundschullehrerin die am Informationsabend ganz stolz raus haut das sie AE ist und es gewuppt bekommt 25 Stunden zu arbeiten ......die braucht sich weder über Nachmittage Gedanken zu machen noch wie die Kinder in den Ferienzeiten betreut werden. Da pulsiert die Halsschlagader wenn so jemand mit maximaler Arroganz referiert das man sich mal nicht so anstellen soll.

    [...]


    Ach die führen für mich und die anderen 2 AEs die darauf angewiesen sind Nachmittagsbetreuung ein wenn man den Schulträger mal lieb fragt? Ach Mensch hätte ich dich mal vorher gefragt dann wäre vieles einfacher. Das muss ich den beiden anderen mal ganz dringend sagen!


    Mal ganz davon abgesehen, dass ich den letzten Satz echt nicht verstehe.


    Es hat nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun.
    Trotzdem, in fast Höflich:


    Lehrerin bedeutet nicht, dass ich von 8-13 Uhr aus dem Haus bin, sondern dass ich von 7 bis teilweise wie heute 16/17 Uhr aus dem Haus bin. Am nächsten Montag übrigens bis ca. 18.30.
    Inszwischen kriegt Tochter das alleine hin, weil meine Mutter im Pflegeheim ist.
    "Früher" zwischen 3 Monate bis 8 Jahre ist meine Mutter gekommen und hat Tochter aus der Krippe, vom Kiga oder aus der Grundschule abgeholt.
    Ich hatte IMMER Betreuungsprobleme, hätte ich meine Mutter nicht gehabt, hätte ich eine Nanny o.ä. gebraucht.
    Tochter war in JEDER Einrichtung in der Frühbetreuung ab 7 Uhr - jeden Morgen. Und meine Schule (gerade Konferenztage, die ich echt wöchentlich habe) sorgt dafür, dass die Betreuung an bestimmten Tagen in Krippe, Kita uw. NIE ausreichte. Alles hatte "nur" bis 16 Uhr auf. Tochter war jahrelang immer bis zum Anschlag da, also von 7-16 Uhr und das reichte dann oft nicht.
    Und ich habe 1000e von Euro in dieses Einrichtungen gezahlt in all den Jahren.
    Ich arbeite übrigens auf dem Land und wohne WEGEN der besseren Betreuung in der Stadt, auf dem Land hätten die Einrichtungen nur bis 12/14 Uhr aufgehabt vor 11 Jahren.
    Ja, natürlich, in den Ferien habe und hatte ich nie ein Betreuungsproblem. Tja, ist nun mal so.


    Also erzähl DU mir nix über Betreuungsprobleme, die hatte ich in den vergangenen Jahren ständig, das wir anderen Lehrerinnen/Lehrern auch nicht anders gehen.
    Du strotzt nur vor Neid(?) und Vorurteilen.


    Und wie gesagt: DEIN Palaver hatte nichts, aber auch gar nicht mit der Ursprungsfrage von Siri zu tun.
    Von daher kann ich dein Gedonner gegen uns ach so Überpriviligierte aus dem öD auch überhaupt nicht nachvollziehen an dieser Stelle.


    Mein Reden ist, dass Siri versuchen soll, Kiga und Schule zu vertrauen, dass man ihr und ihrem Sohn nix Böses will und möglichst gut auf die Kinder vorbereitet sein will.
    Was hat dein Betreuungsproblem damit zu tun? Und dass es uns öD ja so viel besser geht (was nicht stimmt).

    Siri, kann es sein, dass Grundschule für dich ein Riiiiiiiiesenthema ist? Im Grunde lese ich das Thema bei dir schon "ewig", dabei wird dein Sohn doch erst nächstes (!) Jahr eingeschult.


    Mir gefällt deine negative Einstellung gegenüber Kiga-Leiterin und GS-Direktorin gar nicht. Du schmeißt da mit Klischees um dich, die du doch von dir selbst auch nicht hören möchtest und die du dir verbittest?


    Die machen auch nur alle ihren Job. Und ja: Sie gucken hin. Sie gucken hin, ob AE, berufstätig, ob ein Kind Förderbedarf hat. Und sie geben Rückmeldung, wenn etwas nicht läuft.
    Was wäre das für ein Kindergarten, der sich dafür nicht interessiert?!


    Ich habe keine Ahnung, ob ich so was unterschrieben habe, ob es so etwas überhaupt hier gibt. Aber ja: Ich hätte und habe vielleicht so etwas unterschrieben, weil ich es wichtig finde, das Kiga und Schule zusammenarbeiten, dass sie gute Klassen zusammensetzen. Eine gute Mischung macht's. Wüsste die GS von nichts und würden die Eltern vielleicht nichts sagen, dann hätte man bei 25 Kinder in einer Klasse plötzlich in der 1a 10 Kinder mit Förderbedarf sitzen und in der 1b 0 Kinder.
    Wenn die Schule bescheid weiß, wer da kommt mit welchen "Ansprüchen", dann kann sie schon im Vorfeld reagieren.


    Ich bin auch AE-Lehrerin. Und nein, mich interessiert das Privatleben meiner Eltern eigentlich nicht, es sei denn, vor mir sitzt ein weinender 7-Klässler, der mir von seiner Familiensituation erzählt. Dann interessiert mich aber im grunde auch nur das Wohlergehen des Kindes, nicht, wer mit wem oder wer nicht mehr mit wem.

    (Die Rache einer geplagten Mutter:)


    Allergietest wegen dauerverstopfter Nase beim Kind...
    Arzthelferin: "Roggen, Birke, Hausstaub, Gräser..."
    "Haustiere?"
    "Nein, keine Haustiere!"
    "Yeah, Kind, du kannst bei uns wohnen bleiben!"
    Kind: 8|:bldgt:

    Dass Fehler gemacht und vor allem angestrichen werden, finde ich absolut richtig, besser, als bis zur 3. Klasse NICHTS (!) anzustreichen.


    Auch die Strenge finde ich in Ordnung, denn andererseits beklagt man sich überall und ständig über fehlende Rechtschreibleistungen.


    Bei Tochter gab es erst in der 3. Klasse Noten, an vielen Grundschulen im Lande gibt/gab es erst in der 5. Klasse Noten.


    Also: Auf die NOTEN könnte man in den ersten 2-3 Jahren gut verzichten, finde ich. Das ist schon sehr demotivierend.

    Ich war zweimal auf Mutter-Kind-Kur und die Kosten wurden von Beihilfe und PKV übernommen.


    Mit "normalen" Kuren sieht es anders aus, aber das kann man oft umgehen, wenn man daraus einen klinisch Stationären Aufenthalt macht.... Behandlungen sind identisch, aber man hat kein so tolles Zimmer, d.h. sieht nicht aus wie ein Hotelzimmer, sondern wie im Krankenhaus.....


    Das lässt sich so im allgemeinen leider nicht sagen. DIE MuKi-Kuren, die oft verschrieben werden, um die Gesundheit zu erhalten und die nicht vorliegen, wenn man nicht wirklich "ganz dolle krank" ist, die werden IN DER Regel eben nicht von der PKV und der Beihilfe bezahlt. Vielleicht gerade noch so für die Mutter, aber ein gesundes Kind, was eigentlich nichts großes hat, das kann man dann selbst bezahlen.
    Alles selbst schon angefragt. Und ich bin sogar chronisch krank, aber eben nicht akut und nicht im Schub usw.


    Da läuft es bei der Gesetzlichen doch schon wesentlich netter ab. Ich haben den Eindruck (privat und auch in Foren), dass da ziemlich oft MuKi-Kuren bewilligt werden, eben zum Erhalt der Gesundheit und der Arbeitskraft.


    Um bei der einer PKV eine Kur zu bekommen, muss man eine schwere Diagnose haben (Depression, Burn-out, andere körperliche Gebrechen und Krankheiten) und dann geht es eher in die Reha. Da war ich auch schon - als Anschlussheilbehandlung direkt nach einem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt.
    Und mein Zimmer sah aus wie das der anderen.


    Aber wie gesagt: Bei Mutter-Kind-Heimen sind die sehr geizig - vielleicht nicht alle, aber die meisten PKV.

    Ich bin privat versichert - allerdings seit meienr Geburt, meine Tochter auch.
    Ich zahle für uns beide ca. 330 Euro im Monat - OHNE Risikoaufschläge, da wir bei der Geburt sozusagen gesund waren.


    Wenn man allerdings behindert oder/und chronisch krank in eine private Krankenkasse eintritt, dann muss man entweder Risikoaufschläge zahlen oder eben Erkrankungen, die mit der Behinderung im Zusammenhang stehen, werden von der Versicherung ausgeschlossen.


    D.h. im Klartext: Entweder wirst du sehr hohe Zuschläge zahlen müssen damit alles, was mit deinem Gehör zusammenhängt, überhaupt bezahlt wird, ODER du kriegst nichts mehr bezahlt, was dein Gehör angeht. Wenn dein CI also mal korrigiert, ausgewechselt oder oder werden soll, dann müsstest du im letzten Falle sehr viel aus eigener Tasche zahlen - also 50%, da den Rest die Behilfe trägt.


    Das will SEHR gut überlegt sein.


    Mutter-Kind-Kuren zahlt die Private übrigens auch nicht.

    Schon an diesem Beitrag erkennt man ganz genau deine Wut. Eine solche ist NICHT hilfreich. Ich betrachte mich übrigens durchaus als objektiv. :)


    Ja, da hast du vollkommen recht, mich machen einige Äußerungen wütend und auch die Handlungsweise des beschriebenen KV. Ich finde meine Beiträge durchaus kontruktiv, wobei ich immer deutlich von MIR schreibe. Komplett subjektiv, aber als solches auch gekennzeichnet.
    Die Userin entscheidet letztlich, was sie sich daraus ziehen mag.


    friday: Ich kann nachvollziehen, dass man an seinem eigenen Verhalten von "früher" zweifelt. Das kenne ich auch von mir, aber ich muss zugeben, es nimmt ab, desto größer der zeitliche Abstand zum KV wird, weil es hier einfach läuft.
    Unser KV hat mich auch per Mail mit Vorwürfen überzogen, die mich zweifeln ließen:
    Beispiel: Ich voll berufstätig, jede freie Minute (abends, WE) brauchte ich für meinen Unterricht, Kind ab Woche 8 fremd betreut, trotzdem wollte ich meiner Tochter immer noch "was bieten": Theater, Kino, Kinderturnen usw. usw. Sprich: Wir hatten immer den ganzen Tag was um die Ohren. Nie SO schlimm, dass ich z.B. Burn-out gefährdet war, aber doch reichlich. Jeder Tag war streng getaktet, unser Leben von meiner Arbeit, den Öffnungszeiten des Kindergartens/OGS oder der Freitzet meiner Mutter als Babysitter abhängig.
    Anstrengend! Machbar, aber wirklich sehr anstrengend.
    So, einer der Vorwürfe des KV lautete: Wenn er Sonntagsnachmittags (meist ab 15.30 Uhr) kam, habe er nie Mittagessen hier bekommen. Ernsthaft.
    Es gab übrigens immer eine Kaffeeflatrate und Kuchen/Kekse für ihn und Tochter. Knabbereien.
    Aber: Er wollte Mittagessen, bewirtet werden.
    Zuerst dachte ich "Oh, hat er vielleicht recht? Das hätte ich natürlich machen können, habe ich ihn schlecht behandelt?"


    Aber dann denke ich mich in die Situation zurück: KV sagte jedesmal frühestens Freitagabend konkret für den Sonntag zu. Also schnell alles in Ordnung im Haus bringen, schnell für's Kind Mittag machen, eventuell noch Mittagsschlaf vorher, Baden, ... allles für einen Besucher halt nett machen und Kind soll gut drauf sein.
    Hätte ich jetzt echt mit dem Mittag warten müssen? Bis halb 4? So ungefähr?
    Muss ich wirklich einen ca. 50-Jährigen bekochen, weil der noch kein Mittag hatte? Ein Kleinkind bis dahin hinhalten mit Keksen?
    Ein pseudoharmonisches Essen mit einem wegen Besuch aufgedrehtem Kleinkind organisieren?
    Und bin ich eigentlich eine Köchin?


    Ich will damit sagen: Auch wenn ich durchaus an meinem Verhalten zweifle von damals, wenn ich dran zurückdenke: Ich glaube, ich hätte es oft nicht ändern KÖNNEN. Weil die Situation einfach so war.


    Und Elin hat wieder so recht: Beide Elternteile müssen ihre Prioritäten überdenken, wenn ein Kind da ist und eben das eigene Leben und den Lebensstil überdenken.
    Bei unserem KV war es irgendwie ganz "klassisch": Ich habe mein Leben wirklich um 180 Grad gedreht, er hat seines so weitergelebt. Und nach seiner Meinung bin ich alleine Schuld, dass seine Vaterschaft nicht so geklappt hat, wie er sich das vorgestellt hat.
    Ich hätte meinen Lebensstil aber nicht so weiter ändern können.