Beiträge von musicafides

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    Was spricht dagegen, sie 14-tägig von Freitagnachmittag bis Sonntagabend zum Umgang zu haben? Dann könnten sie bei ihrer Mutter endlich heimatliche Wurzeln schlagen und müssten nicht ständig umziehen.

    Die KM scheint nicht in der Lage sein, ihre eigenen Interessen (die Kinder möglichst bei sich zu haben und gegen den KV zu kämpfen) von denen der Kinder zu trennen. Wenn das Gericht entscheiden sollte, dass die Kinder bei ihrer Mutter wohnen sollen, wird der Kampf garantiert weitergehen: aus 48 Stunden werden dann schnell 24 oder 8 Stunden - dann werden die Kinder irgendwann tatsächlich nur noch bei und mit ihrer Mutter aufwachsen.


    So werden Väter entsorgt.


    Was meinen die anderen hierzu, wäre es die Sache Wert, weiter zu experimentieren, dadurch auch das Verfahren komplexer werden zu lassen und wenn ja, wäre es ratsam die Kinder über diese mögliche Entwicklung zu informieren, oder sie gar zu befragen, wie das auf sie wirkt?

    Nein, ich würde von jeglichen Experimenten abraten, die Kinder sind jetzt schon mehr als überfordert. Die Kinder sollten erst dann Informationen über Veränderungen erhalten, wenn es auch entsprechend verlässlich ist, d. h. wenn das Gerichtsverfahren abgeschlossen ist. Ich würde mir auch wegen der Verfahrensbeiständin gar nicht so viele Gedanken machen, die Kinder werden schon fragen, wenn sie mehr wissen wollen. Da würde ich dann aber auch sehen, dass ich ausschließlich kindbezogene Antworten gebe und nichts, was mit Eurem Streit als Eltern zu tun hat.


    Da ihr euch erwiesenermaßen nicht an Absprachen halten könnt, wird der Klassiker passieren: Das Gericht wird einen Gutachter beauftragen, um seinen Beschluss "wasserdicht" zu machen

    Das mag dazu beitragen, ja. Aber nach meiner Erfahrung wird fast immer ein Gutachter beauftragt, wenn die Eltern sich nicht einigen können und das, was die jeweiligen Anwälte so zum Besten geben, nicht zusammenpasst. Dass sich zerstrittene Elternteile auch oft nicht an Absprachen halten können oder wollen, ist leider auch entsprechend häufig. Ob das, was dann im Gutachten zusammengeschrieben wird, dann tatsächlich dem Kindeswohl dient, ist eine andere Frage, die durchaus unterschiedlich beantwortet werden kann.

    Vollbio, Dein Sohn hat sich sehr viel Mühe gegeben, und er macht die Aufgaben mit Freude. Mir ist aufgefallen, dass er eine sehr schöne Schrift hat. Seine Sätze sind außerdem klar und verständlich. Dafür solltest Du ihn loben. vielleicht ist dann viel später die Gelegenheit, zu erwähnen, was Du als Erwachsener anders schreiben würdest. Vielleicht kannst Du die Gelegenheit nutzen, ihm zu erklären, was ein Wörterbuch ist und wie man es benutzt. Immer positiv und konstruktiv!

    Mein Sohn geht ab nächste Woche wieder in den Hort. Verrmutlich hätte ich als AE in Hessen auch das Recht, meine Tochter in die Notbetreuung zu schicken, aber das würde nichts bringen, denn es würde ja kein Unterricht stattfinden, sondern es wäre nur eine Aufsicht da.


    Gestern kam eine Nachricht der Grundschule, dass - wenn die Beschulung startet - nur an einem Tag pro Woche Unterricht stattfinden kann. Das ist ja schon mal etwas. Mal sehen, wann es tatsächlich losgeht.


    Aber etwas mehr Normalität wird meinem Sohn sicher guttun.

    Da fehlt an manchen Unis sogar das Basisverständnis von dem, was los ist. Das steilste Beispiel dafür : Die Einladung einer Universität an Volleybap zur Antrittsvorlesung eines neuen Professors. Am 30.4. Mit anschließendem Sektempfang und Fingerfood.

    Könnte es nicht auch eine andere Erklärung dafür geben? Nämlich dass der Termin von langer Hand geplant war und versäumt worden war, ihn abzusagen? Ich weiß ja nicht, wie die Einladung verschickt wurde, aber man kann in Outlook durchaus Mails planen und dann zu einem bestimmten Datum automatisch verschicken lassen. Und wenn da gerade das Sekretariat unbesetzt ist, dann passiert so etwas eben schon einmal. Vielleicht muss man nicht immer das Schlimmste befürchten oder gar seine eigene Meinung durch solche Vorkommnisse bestätigt sehen. Das nur so am Rande.


    Wenn man sich als Leser diesen Beitrag zu Gemüte führt, kann der Eindruck entstehen, dass der Schreiber alle, die nicht über das eigene Basiswissen zu verfügen scheinen, für entweder dumm oder einfältig oder minderbemittelt hält. Das empfinde ich als arrogant und deplatziert. Auch das nur mal so am Rande.

    Nach einem Telefonat gestern mit einer Lehrkraft meiner Tochter erhärtet sich leider mein Eindruck, dass niemand so richtig Ideen hat oder entwickelt, wie man in diesen Zeiten mehr tun kann als sich Aufgaben für die Schüler zu überlegen und diese regelmäßig zu verschicken. Zur Nutzung der Lernplattform scheint es weder viel Erfahrung zu geben noch Impulse, dass man z. B. über eine Konferenzschaltung das macht, was man sonst wohl auch im Lehrerkollegium tut: sich in der Gruppe austauschen und gemeinsame Lösungen findet. Es wäre jetzt die Chance, auszuprobieren, wie man Unterricht digital unterstützen kann - und es scheint so, als würde diese Chance jetzt gerade vertan. Sehr schade.

    Die Lehrer meiner Tochter haben noch nicht alle Zugang zur Lernplattform, und diejenigen, die ihn haben, haben noch keine Lerninhalte eingestellt. Und so mancher Lehrer kann seine Materialien nicht hochladen, weil zu viele Nutzer gleichzeitig auf die Lernplattform zugreifen ... so bekommen wir eben weiterhin die Aufgaben per Mail zugeschickt.

    Da liest man in diesen tollen Erziehungsratgebern immer davon, dass man in Liebe und nicht mit negativen Konsequenzen erziehen soll ... und sieht, welche Konsequenzen das dann haben kann. Ich glaube, ich lese keine solchen Ratgeber mehr, sondern verlasse mich auf meine eigene Intuition.

    Die Lehrer kümmern sich, bieten Hilfe an und sind einfach präsent.

    Ich freue mich sehr, solche ermutigenden Beispiele zu hören. Das fasst meinen persönlichen Wunsch zusammen, dass die Lehrer für die Schüler präsent sind. Aber da erwarte ich mir entsprechende Impulse der Lehrer, weil diese ja wissen sollten, was sie in diesen Wochen mit den Schülern erreichen können und wollen.


    Und nein, ich zähle mich gewiss nicht zu denen, welche die Lehrer allgemein als faules Pack sehen, wie weiter oben unterstellt. Engagierte Lehrer sollten ja nun kein Problem haben, ihre Arbeit in diesen Wochen auch entsprechend transparent zu machen.

    Auf meine Frage, ob sie kurz den Burschen sprechen wolle, ach nein nicht nötig.

    Soweit zum Thema "die Kinder im Auge behalten". Sehr schade. Würde mich nicht wundern, wenn er sich ziemlich alleingelassen fühlt. Was machen eigentlich die Lehrer in der Zeit?


    In solchen Situationen kann man sehen, welche Lehrkraft nun engagiert ist und welche eher nicht. Da trennt sich die Spreu vom Weizen.

    Letztlich erabeitest du doch zusammen mit deinem Kind das Referat, da ist es nur logisch, dass du es zu hören bekommst, um zu schauen, ob das Lernziel -ein Referat halten können- auch erfüllt wird.

    Nein, das macht meine Tochter schon selbst, und natürlich bin ich da, wenn sie dabei HIlfe braucht. Da sie aber in der Lage ist, sich selbständig Dinge zu erarbeiten, bekommt sie das auch hin, ohne dass ich ihr den Griffel führen muss. Und außerdem hatte sie die (gute) Idee, sich zum Thema mit einer Freundin auszutauschen, wenn diese sich für das selbe Thema entscheidet.


    Eine Aufgabe zu bekommen und dann gar nichts mehr von der Lehrerin zu hören, wirkt nur - mit Verlaub! - so, als würde sie für zwei Wochen auf Tauchstation gehen wollen. Das macht auf mich keinen sehr überzeugenden Eindruck, und Tochters erste Reaktion war dementsprechend auch, dass sie sich alleingelassen fühlt. Wer kann es ihr verdenken ...


    Es erscheint mir übrigens unnötig, jetzt als Antwort darauf eine Verteidigung der Lehrerschaft ganz allgemein zu lesen, aber das nur so am Rande. Dass es auch andere Beispiele gibt, haben wir ja weiter oben (friday) schon lesen können.

    wofür brauchst du Lernziele? Du hast doch den Wochenplan, da steht drin was er machen soll, Ziel ist es das er es kann

    Das Thema hat sich (was meinen Sohn angeht) erledigt. Es wird - vom Schulamt aus - keine neuen Lernziele für die Schüler geben, und so müssen die Lehrer dann den entfallenen Schulstoff irgendwie in der 4. Klasse unterbringen. Die Lehrerin meinte sogar, dass sie vermutlich mit ganz anderen Problemen umgehen müsste, für manche Schüler würde es wie eine Neueinschulung sein, wenn zuhause sich niemand um die schulischen Belange der Kinder kümmert.

    Tochter hat jetzt jeden Tag eine Art Konferenz mit den verschiedenen Fachlehrern, um Nachfragen zu stellen. Kind schämt sich gerade die Ohren ab....lach.

    Gut finde ich, dass sie diese über das Lernportal machen und nicht über skype und co.

    Das finde ich mal positiv - und ein Zeichen der Hoffnung, dass es doch an einigen Schulen ein koordiniertes, strukturiertes und engagiertes Vorgehen gibt, so dass die Kinder nicht gänzlich alleingelassen sind. Im Lernportal, welches eingerichtet wurde, ist für die Klasse meiner Tochter noch nichts vorhanden. Mal sehen, wie sich das in dieser Woche so entwickelt ...

    Da macht sich die Lehrerin die Mühe und bringt den ganzen kopierten Kram persönlich vorbei und dir fällt nichts Besseres ein, als an fehlenden Lernzielen rumzumosern?

    Und ich finde es erstaunlich, wie Du Dich jedesmal, wenn ich etwas schreibe, offensichtlich persönlich angegriffen fühlst. Manchmal ist es hilfreich, auch mal seine Gedanken für sich zu behalten.


    Leider sehe ich sehr wenig, was Kommunikationsangebote der Lehrer an die Kinder angeht. Vielleicht kommt das ja noch, aber als gestern die erste Mail mit dem Lernauftrag in Erdkunde (handschriftlich) per Mail geschickt wurde - die Aufgabe besteht darin, ein Referat zu einem von fünf Themen (frei wählbar) zu erarbeiten - mit dem Hinweis, die Kinder könnten ja vor ihren Eltern das Referat halten, da habe ich mich auch gefragt, ob das unter sinnvoller Beschulung zu verstehen sein könnte.

    Ich drucke gerade für meine Kinder... damit habe ich dann mal mindestens 250 Seiten ausgedruckt, so privat, hauptsächlich in Farbe...

    Zumindest hat die Lehrerin meines Sohnes das für die nächsten Wochen übernommen und gestern nachmittag einen Umschlag mit dem Wochenplan für die nächsten beiden Wochen in den Briefkasten geworfen. Lernziele habe ich jedoch noch nicht gesehen, ich werde später mal die Lehrerin verständigen, sie wollte gerne auch mit meinem Sohn telefonieren. Find ich erst einmal alles recht positiv.


    Nachtrag: gerade eben hat die Lehrerin bei mir angerufen und spricht gerade mit meinem Sohn. Sie hat wohl zwei Stunden gebraucht, bis sie alle Umschläge in die Briefkästen geworfen hatte. Es gibt hier wohl einige Familien, welche entweder nicht gut per Mail erreichbar sind oder keinen Drucker haben.

    vor der Geburt gab es Perspektive auf Heilung. Der Bruch war der Tod meines Schwiegervaters nach der Geburt.

    Bei jeder chronischen Erkrankung sollte es Ziel des Patienten sein, mit seiner Erkrankung langfristig leben zu können. Das bedeutet für den Erkrankten, sich einzugestehen, dass die Krankheit Teil von ihm selbst ist und auch bleibt und sich geeignete HIlfe zu suchen. Tut Deine Frau das? Wenn nicht, werden sich dieselben Muster regelmäßig wiederholen, vielleicht sogar verstärken. Es gehört m. E. auch dazu zu verstehen, welchen Einfluss die verschriebenen Medikamente auf das eigene Leben (z. B. Nebenwirkungen) haben.


    Auswirkungen hat das natürlich auch auf die Fähigkeit und die Möglichkeiten, die Elternrolle wahrnehmen zu können und die Einschränkungen zu akzeptieren. Deine Frau ist deswegen keine schlechtere Mutter als andere, und vielleicht braucht sie Unterstützung von außen, die sie aber auch annehmen können müsste.


    Es ist keine Schande, sich einzugestehen, dass man sich im Alltag nur eingeschränkt oder gar nicht um sein Kind kümmern kann. Aber es ist schwer, sich das einzugestehen. Du kannst aber nicht darauf warten, bis Deine Frau zu dieser Erkenntnis kommt. Vermutlich kannst Du ihr dazu auch gar nicht helfen. Ich würde mich auch nicht scheuen, proaktiv die Hilfe des Jugendamts in Anspruch zu nehmen. Am besten mit Deiner Frau gemeinsam, und dazu ist es vermutlich notwendig, zum Wohle Eurer Tochter klare Worte zu finden, sofern zwischen Euch Kommunikation überhaupt noch möglich ist.


    Ich wünsche Dir bzw. Euch, dass Ihr mit der geeigneten Unterstützung einen guten Weg für Eure gemeinsame Tochter findet!