Beiträge von musicafides

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    Und ich wiederhole mich gern: Hier funktioniert das auch ohne digitalen Unterricht sehr gut. Darum hätte das für uns (!) keinerlei Mehrwert.

    Ich fände es schon auch bedenklich, wenn erwartet würde, dass die Kinder stundenlang vor dem PC wegen Videokonferenzen verbringen müssen (dass das oft praktisch gar nicht möglich ist, hatten wir ja bereits verschiedentlich hier gelesen). Dass so ein Rechner auch eher ablenkt als fokussiert, ist, denke ich, auch eine Erfahrung, die viele gemacht haben. Vieles wird so oder so auch über Bücher und Arbeitsblätter laufen, und da genügt es oft, ein Distributionsmedium wie Mail oder eine Lernplattform zu haben. Und ob es funktioniert, wöchentlich pro Fach eine kurze Videokonferenz zu veranstalten, muss man ausprobieren, da gibt es sicher keine Patentlösung. Punktuell werden hier für manche Fächer auch Erklärvideos auf YT vorgeschlagen, aber es ist nicht zwingend notwendig, um die Aufgaben lösen zu können. Ich finde es einen guten Weg, wenn man die Kinder auch nicht mit zuviel Neuem überfordert, sondern Neues in Maßen nutzt. Hausaufgabenhefte sind auch jetzt noch lange nicht passé, und die Möglichkeiten digitalen Lernens sehe ich eher als Chance, die man nutzen kann oder auch nicht, wenn man feststellt, dass es Dinge eher verkompliziert für das eigene Kind.

    Hier ist das Land am Zug und muss Plattformen gemessen an den eigenen Ansprüchen stellen.

    Man kann immer auf irgendjemanden warten. Hat dann beispielsweise wie hier in Hessen das Land eine Plattform gestellt, dann finden sich immer Gründe, wenn man möchte. Ich hatte schon weiter oben geschrieben, dass ich davon überzeugt bin, dass das meiste eben keine technischen Probleme sind, sondern Herausforderung, denen man sich mit etwas Kreativität und Flexibilität durchaus erfolgreich stellen könnte, wenn man denn wollte. Da bin ich auch gerne Laie und weiß, die einfachen Wege zu schätzen, die manche Lehrer durchaus mit viel Engagement gehen, gerade weil sie davon überzeugt sind, dass sie ihre Schüler damit am meisten unterstützen.

    Vor zwei Wochen kam eine weitergeleitete Mail von den Elternvertretern einer Klasse mit einer Wunschliste.

    Vielleicht kann man auch mal das Gespräch mit den Elternvertretern suchen und gemeinsam Lösungen finden? Heißt ja nun nicht, dass man jeden Wunsch, der geäußert wird, erfüllen muss, aber so kennt man wenigstens die Erwartungen, die es gibt. Oder war das alles Blödsinn, was auf der Wunschliste stand? Kann ich mir nicht so ganz vorstellen.


    Hier hatte man den Eindruck, dass manche Lehrer auf Tauchstation waren. Dieser Eindruck ist es, der dann auch verständlicherweise zu Unmut bei den Eltern führen kann. Wenn man natürlich Eltern als Störenfriede ansieht, dann braucht man sich über die Auswirkungen nicht zu wundern.

    Dazu kommt, dass Kinder bis mindestens zur 7. Klasse Begleitung bei der Benutzung digitaler Endgeräte und Programme benötigen. Die Eltern müssen da auch bei sein und unterstützen.

    Die Eltern, mit denen ich zu tun habe, unterstützen alle nach ihren Möglichkeiten. Meine Tochter in der 6. Klasse kriegt das mit der Lernplattform ganz ohne Unterstützung hin. Wir haben uns das gemeinsam angesehen, ich habe ihr erklärt, wie der Drucker bzw. Scanner funktioniert und das läuft. Und mein Sohn in der 3. Klasse macht die Aufgaben der Lernplattform auch ganz selbständig.


    Die meisten haben in den letzten Wochen bzgl. Digitalisierung einen Riesensprung gemacht, Lehrer wie Schüler.

    Das klingt doch nach guten Voraussetzungen, die zwar nicht sofort, aber mit der Zeit geschaffen werden, wenn sich alle Beteiligten engagieren und nicht auf das Kultusministerium, das Schulamt, den Netzbetreiber oder wen auch immer warten.

    Das sind in der Tat die beiden Optionen, die auch ich sehe: die Probleme zu sehen und alles vermeiden, womit man sich Ärger einhandeln könnte, oder im Lehrerkollegium und individuell nach kreativen Lösungen zu suchen, welche den Schülern insgesamt weiterhelfen.


    Mir ist nicht klar, was das mit Fordern zu tun hat, wenn man als engagierter Elternteil seine Bedenken oder auch Sorgen äußert und, ja, auch mal auf Missstände aufmerksam macht.

    Wenn man sein Profil verändern möchte, tauchen manche Angaben bis zu dreimal auf. Außerdem hätte ich erwartet, dass bekannte Attribute (wie z. B. der Nickname) aus dem bestehenden Profil übernommen werden.


    Selbst wenn ich dann alle Angaben mehrfach befüllt habe, wird zwar behauptet, sie seien übernommen worden, aber ein erneutes "Profil bearbeiten" lädt die Daten nicht, wenn sie denn überhaupt gespeichert wurden.

    Zum Glück haben wir überwiegend vernünftige Eltern ohne übertriebene Ansprüche und Kontrollzwang, ob Lehrer nicht vielleicht doch faul sind...

    Das ist doch schön. Ich kenne persönlich allerdings auch keine Eltern, welche der Meinung sind, dass Lehrer tendenziell eher faul seien. Ob Ansprüche übertrieben sind oder nicht liegt vermutlich im Auge des Betrachters. Ob man den Eindruck hat, dass Eltern unter Kontrollzwang leiden und meinen, regelmäßig Lehrer entsprechend überprüfen zu müssen, vermutlich ebenso. Kenne ich auch nicht. Aber weiter oben habe ich ja auch gelesen, dass es am besten sein soll, wenn Eltern die Lehrer ungestört arbeiten lassen, sich vielleicht überhaupt nicht von sich aus melden. Vermutlich sind dann auch Elternsprecher total überflüssig und stören nur?

    Da dem Kind Schule als Kompetenz zu vermitteln, fällt zumindest mir jeden Tag schwerer.

    Und sollte es nach den Sommerferien so weiter gehen, werde ich wohl auch mal eine Mail schreiben müssen.

    Ich kann verstehen, dass Du Deinen Unmut hier äußerst, nur bekommen es so die Lehrer Deiner Schule nicht mit. Ich habe schon ganz früh meine Rückmeldungen an den Klassenlehrer gegeben, der hatte mich bzw. die Kinder ja auch angeschrieben, und da habe ich eben (konstruktiv-kritisch) geäußert. Meine eigene Erfahrung zeigt mir, dass ich gut daran tue, meine Kritik frühzeitig zu äußern, sonst wächst die Frustration an und dann entlädt es sich irgendwann so, dass es für die Adressaten gar nicht mehr nett klingt und ich wohl eher auf Ablehnung stoßen würde. Bei uns lief auch viel über die Elternsprecherin, das hat vieles erleichtert. Ich denke mir, dass ein Lehrer es nicht gerade toll findet, wenn er pro Woche 30 Mails von besorgten bis frustrierten Eltern liest und man dann eher auf Ablehnung stößt.


    Aus den negativen Erfahrungen mit wenigen Lehrern gleich Schule insgesamt abzuwerten, halte ich für nicht gerechtfertigt. Man sollte sich da auch an die Lehrer erinnern, welche mit Engagement und Herzblut ihrem Beruf nachgehen und welche tatsächlich die Kinder im Fokus haben.

    Oberstufenkordinator(-in), die Aula voll mit Eltern und Schülern, kann aber dann weder frei referieren, noch in Powerpoint in den Präsentationsmodus schalten.

    Aufgaben in Politik und Philosophie, voll mit Rechtschreibfehlern.

    Solche Negativbeispiele mag es geben, ja. Ich erwarte allerdings von einem Lehrer nicht, dass er technisch versiert ist, wohl aber eine gewisse Affinität zu Didaktik und Pädagogik. Schließlich hat er das mal studiert. An den meisten Schulen wird es wohl einen Koordinator für technische Belange geben, auch wenn das natürlich eine Zusatzaufgabe ist, aber vielleicht kann man von diesem Know-How profitieren und der Koordinator macht eine Kurzeinführung für Multiplikatoren, die dann für andere Lehrer unterstützend tätig sein können. Verteilt man das auf mehrere Schultern, dann ist das auch machbar. Auch da fällt mir der erst kürzlich verwendete Spruch ein: Wer will, findet Wege. Erlebe ich in meiner beruflichen Tätigkeit jeden Tag, im Positiven wie im Negativen.

    ... Lehrer aus Mails zitiert haben, die sie in letzter Zeit von diversen Eltern bekommen haben.

    Das wundert mich nicht. Es liegen bei vielen die Nerven blank, und je nachdem, welche Umgangsformen man gelernt hat, geht man eben unterschiedlich mit seinen Mitmenschen um. Insofern glaube ich nicht, dass es zwangsläufig nur Eltern sind, welche respektlos kommunizieren (einige davon offensichtlich), und auf der anderen Seite gibt es sicher auch wertschätzende E-Mails von Eltern, welche in dem Artikel vermutlich nicht vorkommen. Ich ärgere mich ja auch, wenn ich angeraunzt oder persönlich angegriffen werden, ob das nun im realen oder virtuellen Leben ist. Aber andererseits hat man selbst Einfluss darauf, wie man darauf reagiert - per Gegenangriff oder mit der aus meiner Sicht gebotenen Gelassenheit. Grundsätzlich finde ich aber auch Anspruchsdenken, von wem auch immer, nicht gut. Konstruktive Kritik sollte aber erlaubt sein, ohne dass sich der Adressat gleich persönlich angegriffen fühlt.

    Bei uns ist in der gleichen Klassenstufe bei unterschiedlichen Lehrern so ein großer Unterschied, dass viele von uns Eltern mittlerweile denken, dass es so nicht geht. Im normalen Schulbetrieb stimmen die sich ja auch ab, auch da gibt es dann Unterschiede in der Umsetzung, aber nicht so krass wie jetzt. Über den Gesamtelternbeirat haben wir das jetzt auch zurückgemeldet, bin gespannt ob sich was ändert.

    Die Situation hatten wir hier auch, da geht es mir gar nicht um irgendwelche Schuldzuweisungen, sondern eben, wie Du schreibst, um bessere Absprachen. Wenn jeder Lehrer seine guten Ideen einbringt, können eigentlich alle nur davon profitieren.

    Wie wär es, die Schulen und Lehrer einfach mal in Ruhe arbeiten zu lassen und zu akzeptieren, dass sie nur ausführendes Organ wilder Politikerentscheidungen sind, wie die Kitas auch.

    Zum Glück gibt es Schulen und Lehrer, die das anders sehen und die mit sehr viel Engagement und Eigeninitiative dabei sind, die Kommunikation mit Schülern und Eltern aktiv zu gestalten. Beispiele dazu haben wir in diesem Thread schon einige gesehen (Gegenbeispiele leider auch). Und wenn der Eindruck entsteht, ich widerspräche mir ständig selbst, dann lasse ich diesen Eindruck gerne bei dem, der ihn geäußert hat.

    Hier werden wir Eltern auch sehr kurzfristig informiert, auch nur per Email. Das liegt aber hier nicht an den Planungen der Schulen, sondern an den Vorgaben des Kultusministeriums, die sehr knapp rauskommen.

    Das verstehe ich. Trotzdem, so denke ich, kann man auch schon mit unvollständigen Informationen die Eltern informieren - etwa, dass man dabei ist, ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten, welches flexibel genug ist, die Vorgaben des Kultusministeriums zu berücksichtigen. Das mag abstrakt klingen, aber beispielsweise die Grundschule hat schon recht frühzeitig angekündigt, dass es auf einen Schultag pro Woche und Klasse hinauslaufen würde wegen der örtlichen und baulichen Randbedingungen. Man hat ja mittlerweile gelernt (so denke ich), dass man nicht von "normaler" Beschulung auch nach den Sommerferien ausgehen kann, also geht es auch darum, wie man den Kontakt zwischen Lehrern und Kindern aktiv gestalten kann, sei es über Lernplattformen, wie man die Aufgaben an die Schüler verteilt, was man als Lehrer an Ergebnissen von seinen Schülern haben möchte, wie man damit umgeht, dass es wohl so gut wie keine Lernkontrollen mehr geben kann, wenn der Unterricht so ausgedünnt ist. Da wäre aus meiner Sicht vieles möglich, was auch gar nicht so viel Zeit und Aufwand kostet. Wie kann man als Lehrerkollegium diese Aufgaben koordinieren und so auf mehrere Schultern verteilen, dass das auch mit den gegebenen Ressourcen umsetzbar ist? Und ab und zu eben darüber berichten, auch wenn Details noch nicht kommuniziert werden können und vermutlich auch gar nicht müssen.

    bin dann auch mal wieder hier gelandet. Nach nicht ganz einem Jahr stellt man fest, daß sich gewisse Diskussionen

    immer wieder im Kreis drehen und es zwischenmenschlich dann wohl doch nicht so richtig paßt. Bin gerade traurig.

    Das tut mir leid zu hören. Ich wünsche Dir, dass Du jeden Tag etwas findest, woran Du Freude hast und was Dich aufmuntern kann. Aber klar,nach jeder Abschied, jeder Trennung steht man vor einem Scherbenhaufen. Ich wünsche Dir aber auch genügend Zeit, um damit abzuschließen und dass Du auch, wenn Du alleine bist, Dich nicht (allzu) einsam fühlen musst. Und nach der Trauer kommt ganz sicher wieder neue Freude! :thumbup:

    Der KV hat sich bisher noch nicht gemeldet. Wahrscheinlich gibt es eine Einladung zum Gespräch beim Jugendamt.

    Muss ja nicht heißen, dass es beim selben Mitarbeiter wie damals ist. Ich drücke jedenfalls die Daumen und - sollte es zu einem solchen Gespräch kommen - eine konstruktive Atmosphäre, kompetente Vermittlung und gute Vorschläge, die auch praktisch umsetzbar und ein Gewinn für den Sohn sind.

    Eine ganze Woche am Stück ist doch nicht schlecht

    ... das fände ich auch gut, funktioniert hier aber nicht, weil die Klassen gedrittelt werden (müssen), um die Abstände einhalten zu können, zumindest auf dem Papier. Schlecht finde ich, wenn dadurch nur ein Tag in der Woche Unterricht ist. Besser wären zwei Tage, dann müsste aber nachmittags oder samstags auch unterrichtet werden ... für den Anfang bis zu den Sommerferien finde ich es aber okay, nur im neuen Schuljahr erhoffe ich mir eine bessere Lösung.

    Ein Kommentar wie: „Wer will findet Wege....“ ist da schon zynisch und im besten Fall einfach nur schlecht formuliert.

    Aber vielleicht, kann ich ja nur wohlwollend interpretieren

    Ich finde es immer hilfreich, wenn man wohlwollend interpretiert. Ich wollte damit einfach nur anregen, eine konstruktive Lösung zumindest zu versuchen (auch wenn es, speziell bei dieser Vorgeschichte, zugegebenermaßen sehr schwierig erscheint). Tatsache ist ja, dass irgendeine Reaktion erfolgen muss, und sei es auch nur, gar nichts zu tun. Wenn es irgendeine Art von Umgang geben kann, dann sicher nur mit Anbahnung und gewissen Auflagen, die auch damit zu tun haben, den Sohn nicht zu überfordern. Ob denn ein Umgangsverfahren der beste Weg ist, ist mir nicht klar, aber eigentlich wollte ich nur dazu ermutigen, eine für den Sohn gute Lösung zu suchen und zu finden. Das, was der Vater da möchte, muss nachrangig sein und bleiben.

    Von Elternsprechtagen oder gar alle Eltern bzw. Schüler abzutelefonieren können wir hier nur träumen. Ich bin schon zufrieden. Gut informiert fühle ich mich trotzdem durch die jeweiligen Klassenlehrer. Ich bin aber gespannt, welche Art Unterricht es sein wird, wenn es an einem Tag pro Woche losgeht (morgen für Tochter, ab Juni für Sohn). Wird dann mehr Stoff hineingepackt, weil man ja weniger Stunden zur Verfügung hat, oder erwartet man mehr eigenverantwortliches Lernen von den Schülern? Morgen nachmittag werde ich mir wohl ein erstes Bild machen können. Ich bin gespannt ...

    Naja, ich finde es bestenfalls ein wenig am Thema vorbeifabuliert, wenn eine Teilnehmerin fragt, wie sie reagieren soll auf eine Mail, die unverschämt, fordernd, erpresserisch ist von einem KV, der sich über Jahre (und hier reden wir über die Hälfte des Lebens des kleinen Mannes) dünne gemacht hat mit Bindungstoleranz, Belastung des Sohnes und "sie wolle den Kontakt doch gar nicht" reagiert wird. Sorry, das ist auch wenig empathisch.

    Ich würde niemandem unterstellen, er würde am Thema vorbeifabulieren. Muss das wirklich sein? Gerade als jemand, der zum Team des Forums gehört? Da würde ich mir doch ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl wünschen. Aber zurück zum Thema:


    Wenn ich mich richtig erinnere, ging es um die Frage, wie sie richtig reagiert, um insgesamt möglichst wenig Unruhe auch für den Sohn zu erzeugen (sinngemäß natürlich). Ich habe verstanden, dass Siri2012 ihren Anwalt bemühen wollte, weil sie aufgrund ihrer Erfahrungen mit dem Jugendamt dorthin keinen Kontakt wollte. Ich habe ferner verstanden, dass Siri2012 davon ausging, dass der KV auf jeden Fall zum Jugendamt Kontakt aufnehmen würde, vielleicht sogar klagen würde. Und wenn man von beiden Seiten Rechtsanwälte mit drin hat, dann ist man ganz schnell bei einem Verfahren beim Familiengericht. Das Prozedere ist ja bekannt: Verfahrensbeistände werden bestellt, wenn die Parteien so zerstritten sind, dass die Aussagen nicht zusammenpassen (halte ich für sehr wahrscheinlich hier), dann gibt es ein Gutachten, und ich habe eigentlich nur für ein kluges Verhalten plädiert, bei dem man auch die Konsequenzen betrachtet, die so ein Verfahren auch und gerade für den Sohn mit sich bringt. Und nach dem, was Siri2012 geschrieben hatte, wäre es für mich auch absolut verständlich, dass sie den Kontakt des KV zum Sohn wegen der damit verbundenen Turbulenzen und dem Chaos, welches zu erwarten ist, eben nicht möchte.


    Wenn andere raten, dass Siri2012 reagieren sollte und sogar konkrete Vorschläge machen, wie das sein könnte, muss ich das nicht wiederholen, sondern erlaube mir, ergänzende Gedanken einzubringen, sozusagen ein wenig vorauszudenken.


    Fehlende Empathie zu unterstellen, kann man gerne privat machen, aber es gehört für mich nicht zum Thema. Wenn ich davon überzeugt bin, dass überhaupt nicht zu reagieren ganz sicherlich falsch ist, dann ist es für mich naheliegend, die Konsequenzen aufzuzeigen, um Siri2012 zu helfen. So wie andere ja auch versuchen, zu helfen.


    Ganz nebenbei: Ich bitte um Verständnis, mich über Beiträge welche hier einfließen, die mit dem Anliegen der TS nichts zu tun haben, öffentlich nicht weiter zu äußern.

    ... dass die Geschichten von musicafides schon 10 Jahre her sind.

    Vielleicht meinte overtherainbow da die Geschichten von Siri2012? Ich selbst bin seit 10. Juni 2013 hier im Forum registriert und habe damals in der Tat sehr viel von meiner Geschichte hier preisgegeben mit dem Risiko, dass es dafür ganz unterschiedliche Deutungen gab und gibt. Und so deuten wir das, was Siri2012 gerade schreibt, auch ganz unterschiedlich: die einen raten ihr dazu, sich gar nicht beim KV zu melden (ich persönlich halte das für falsch), andere haben ihr auch schon konkrete Formulierungshilfen gegeben, wie so eine Reaktion kurz und mit möglichst wenig Potenzial für Streitereien aussehen könnte (halte ich persönlich für wesentlich zielführender).

    Er geht so oder so zum Jugendamt.

    Dann würde ich aber dafür sorgen, dass er möglichst nicht alleine seine Geschichte ausbreiten kann, sondern dass es auf ein gemeinsames Gespräch dort hinausläuft. Andererseits, Siri, hattest Du weiter oben nicht geschrieben, dass Du keinen Kontakt zum JA möchtest aufgrund gewisser Erfahrungen aus der Vergangenheit? Wenn die MA des Jugendamts kompetent sind, werden sie sich sowieso nicht auf ein Einzelgespräch einlassen, sondern ein Gespräch mit beiden Eltern anbieten.