Beiträge von Maumau

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    Das kann mein Sohn heute noch... oder wenn ich gerade mal whatsappe und mich darauf konzentriere...


    Unser "Wortwechsel" neulich:

    - Mama?

    - Jaaaaaaa.....???!!!

    - Du bist ein Engel!

    - hm...

    - Du bist die allerbeste Mama der Welt!!!

    - hmmmm

    - MAMA, mit WEM schreibst du da gerade?!

    - Moment!!! ;)Was hast du gefragt, Herr Sohn? :?::saint::D


    Aber wehe, er hängt mit seiner Freundin an der Strippe!

    Ohhhhhhhh das kenne ich sooooooo gut.... nicht die Heißluft- aber die richtige Fritteuse! Himmel, hat mich meine Tochter damit irre gemacht! =O


    Unsere Mutter-Sohn-WG genieße ich total. Der Kerl hat mich zwar im Lauf seines Lebens ECHT Nerven gekostet, aber heute ist er einfach klasse. Da macht es wirklich Spaß, abends zu kochen ("WG-Futter") und dann gemeinsam am Tisch zu sitzen, ne Runde zu schwätzen und zu essen!


    Neulich hatte sich spontan Besuch angekündigt, es war nicht gesaugt - hat er dann mal eben gemacht, ohne großen Kommentar. Wow, im alten Haus hat er sich zuletzt nur noch zurückgezogen, das ist hier anders. Er ist erwachsen geworden, wir lassen uns gegenseitig unsere Freiräume, so lange Grundregeln eingehalten werden.

    Ich glaube, das geht sehr, sehr vielen Menschen so. Irgendwie ist es ja auch völlig "normal"?! - immerhin haben die Kinder einen über mehrere Jahrzehnte tatsächlich gut beschäftigt ;-) und man war ja auch so gesehen nie "alleine".


    Die Kinder brauchten einen - man selbst "brauchte" sie aber auch irgendwie...

    Ich musste immer früh (um 7) los, von daher war eh immer alles auf die Minute durchgetaktet. Etwas mehr Zeit hätte ich durchaus genossen!!! Noch nen Tee trinken, gemütlich Zeitung oder Nachrichten im Internet lesen, bissel Haushalt... solche Dinge halt. Als mein Hund noch lebte, bin ich vor dem Wecken der Kinder mit dem Hund raus gegangen, das war dann oft vor 6 Uhr morgens und wenn ich wirklich müde war, spätestens gegen 6.15 Uhr die kurze Runde.


    Wobei... wenn ich irgendwann wieder einen Hund habe (und das werde ich, so es so sein soll), werde ich ihm angewöhnen, sich morgens mit dem Garten (den ich auch wieder haben werde, so es sein soll :D) abzufinden.

    Hey, schön, dass du den Thread gestartet hast!


    Meine beiden sind etwas älter. Meine Tochter wohnt nicht mehr bei mir.


    "Vorbereiten" ist relativ. Mir war immer klar, dass sie irgendwann gehen und im Umkehrschluss, ich sie auch gehen lassen muss. Mein Wahlspruch war immer frei nach Goethe "Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel".


    Ich weiß, wie ich in dem Alter war. Ich wollte weg, unbedingt, raus aus meiner "Heimatstadt". Mich hat damals dort nichts mehr gehalten. Ich wollte auf eigenen Beinen stehen, meine eigenen Fehler machen und aus ihnen lernen. Auf Grund "besonderer Vorkommnisse" konnte ich allerdings nicht zu weit weg, musste im "fahrbaren" Radius bleiben und mich um diverse familiäre Belange kümmern. Sonst wäre ich erst mal ein Jahr in die USA als au pair gegangen. Dass das damals nicht ging - ich finde es noch heute schade.


    Infolgedessen habe ich meine Tochter nicht "gehalten", als sie meinte, sie wolle ausziehen. Wir haben es finanziell durchgerechnet und ich habe ihr auf ihren Wunsch bei der Wohnungssuche geholfen.


    Trotzdem: als sie dann "das letzte Mal" weggefahren ist und ich wusste, sie kommt abends nicht wieder, habe ich mich unter die Dusche verzogen und eine halbe Stunde lang Rotz und Wasser geweint. Sie fehlte... an vielen Ecken und Enden. Andererseits ist sie gegangen, als es "am schönsten" war, die Pubertät war Geschichte, aus ihr ist eine erwachsene Frau geworden, mit der man sich super unterhalten konnte.

    Vor 1 Jahr ist sie dann wieder eingezogen, weil ihre Wohnung gekündigt wurde und sie nur noch 1 Jahr bis zum Ausbildungsende hatte. Das war nicht gut... es wurde phasenweise schwierig, u.a. auch, weil ich andere Vorstellungen von Ordnung und Putzen habe als sie. Vor ein paar Monaten bin ich mit meinem Sohn dann umgezogen. Meine Tochter wird demnächst weiter wegziehen (Studium), ich hoffe, dass wir uns dann wieder besser verstehen.


    Mit meinem Sohn klappt es gut. Ich denke, er wird in 2 Jahren auch ausziehen und das ist okay so.


    Das Alleineleben macht mir weniger aus. Eigentlich finde ich es sogar wirklich entspannt und richtig klasse!!! Aber es ist ein massiver Umbruch im Leben...

    Solche Kommentare empfinde ICH zumindest als unsachlich und persönlich. Keine Ahnung, wie es anderen geht, aber es ist ein Weg, Leute "mundtot" zu machen und von daher ist das MEINER Meinung nach hier fehl am Platz, sorry.


    Ansonsten schließe ich mich den Aussagen von tahili und musicafides an:


    -> zunächst erst mal den Wegzug des Kindes verhindern bzw. Widerspruch gegen das Vorhaben einlegen,

    -> versuchen, die Situation möglichst sachlich-rational und realistisch einschätzen (was sind die Fakten, was weißt du, was vermutest du, was könnte u.U. passieren)

    -> und dir dementsprechend einen Plan A, B und C erarbeiten.

    Hallo Quirl,


    erst mal: schön, dass du jetzt hier mitschreiben möchtest!


    Ich hab' keine Ahnung, ob es hier eine solche Untergruppe gibt, fände einen Austausch über das Thema aber auch gut. Ich bin zwar wenig älter, mein Jüngster ist jetzt 18, aber ich ich habe das Thema hier auch. Vor allem: wie schließt man die Lücke, die die Kinder hinterlassen, bei mir zusätzlich mit dem Hintergrund, dass ich mich vor ein paar Monaten von meinem zweiten Mann getrennt habe und nun dabei bin, mein komplettes Leben neu zu sortieren und mich wieder aufzustellen.


    Sprich: einen Austausch fände ich :thumbup:

    So... ich mach' mal weiter, es raubt mir tatsächlich wieder den Schlaf. Ich schreibe es, damit ich das Ganze irgendwann, wenn ich es geschafft habe, aus meinem derzeitigen "Loch" herauszukommen, nachlesen kann und es vor allem nicht vergesse, sollte ich mir noch einmal unbewusst so einen Typ Mann "aussuchen".


    Er gibt mir den "nett und wirklich lieb gemeinten" Tipp, dass ich lernen müsse, nicht mehr so derartig weit über meine Grenzen zu gehen. Und wer mir einreden würde, dass ich all die Jahre unter "Druck" gestanden hätte. Er habe doch alles getan?!


    Aha... <X<X<X


    Ja, es stimmt, dass ich jahrelang absolut über meine Grenzen gegangen bin. Dass ich ihm die komplette Verantwortung für alles abgenommen habe. Es hat einen Grund, warum ich "da" bin, wo ich immer noch bin.


    Leider wusste mein Noch-Ehemann bereits nach gut 2,5 Jahren Beziehung, welche "Knöpfe" er bei mir drücken muss, damit und wie er mich am geschicktesten manipulieren kann. Umgekehrt habe ich mich natürlich auch von Grund auf manipulieren lassen. Das ist dann mein "Anteil", ich habe ja "mitgespielt", bin eben nicht zeitnah gegangen. In den letzten Monaten habe ich mich immer wieder gefragt, warum dies so war - und ja, ich kenne mittlerweile auch den Grund.


    Früher haben mich Aussagen a la...

    - mir geht's so schlecht, würdest du bitte...???

    - ich kann und mag nicht mehr vertrauen

    - ich hab' doch alles getan, aber meine Ex...

    - und so weiter und so fort...

    ...wenn diese Aussagen regelmäßig und zu oft kamen, in die Flucht getrieben. Es ist nicht so, dass ich mich kümmern kann und will, aber bitte nur zeitweise und quasi als Akut- bzw. Hilfe zur Selbsthilfe.


    Ich muss unbedingt meinen eigenen, inneren Instinkten wieder mehr trauen ;).


    Mir fällt gerade auf: In den letzten Monaten kamen diese Aussagen wie oben genannt auch "oft" von mir... Mannomann=O. Okay, nicht das "Ich mag nicht mehr vertrauen", aber sinngemäß dieses "Hilf mir bitte, ich schaff' das nicht "alleine" ". Ich hab zu schnell vertraut. Auch das muss sich wieder ändern. Wirklich "helfen" kann man sich nur selbst. Mit dem Driss ist jeder überfordert und es wird dann auch tatsächlich "zu viel"...

    Wieder ein Kilo weniger :D:D:D


    Im Lauf meiner letzten Beziehung und Ehe habe ich sage und schreibe über 40 kg zugenommen. Nun gut, ein Teil war der Tatsache geschuldet, dass ich 3mal versucht habe, mir das Rauchen abzugewöhnen, ein anderer Teil war meine zunächst nicht erkannte Schilddrüsenunterfunktion, die ziemlich massiv ist. Aber obwohl ich seit ca. 4 Jahren mit Medikamenten gut eingestellt bin, der TSH regelmäßig kontrolliert wird und im Rahmen liegt (meistens, Ausrutscher vor allem nach oben gibt es nach wie vor und dann muss die Dosis des L-Thyroxin wieder angepasst werden), habe ich nicht ab - sondern eher weiter zugenommen.


    Seit Januar geht das Gewicht runter, ohne dass ich drüber "nachdenke", Diät mache oder ähnliches. Der körperliche "Panzer" schwindet sozusagen. :P Nun sind es 21 kg, die ich abgenommen habe. Ich bin jetzt wieder da, wo ich 2014/15 war. Es fehlen noch 19 kg, 40 hatte ich mir vorgenommen.


    Früher hab ich IMMER auf mein Gewicht geachtet... wenn es dann mal ein paar Kilos hochging, hab ich sofort wieder aufgepasst - was ja eigentlich auch "normal" ist. Aber da bin ich seit 2012 völlig raus - offensichtlich.

    Nicht unbedingt.


    Wobei: Bayern ist eine ganz andere Hausnummer als andere Bundesländer. Wenn ich von Bekannten / Freunden höre, was dort bereits in der GS an "Proben" geschrieben wird - huiii. Das ist heftig.


    Es gibt ja nicht nur schwarz und weiß.


    Man muss nicht daheim sein, um über die Hausaufgaben drüber zu schauen. Das geht auch mit Vollzeit. Nur sollten die Hausaufgaben dann im Wesentlichen in der Betreuung, im Hort, bei Oma / Opa / Tante / Onkel / Freund / Freundin / Partnerin einigermaßen gemacht sein. Und zwar SO, dass es unter der Woche beim Drüberschauen und ggf. Korrigieren bleibt.


    Letztendlich muss man sich aber bewusst sein, dass die Verantwortung bei sich selbst als Mutter oder Vater liegt, man die Verantwortung auch nur sehr begrenzt an andere abgeben / delegieren kann. Dass man IMMER selbst die Hauptverantwortung für sein Kind trägt / innehat. Auch ein Partner kann "nur" unterstützen, verantwortlich ist er in dem Sinne aber nicht.


    Ein Beispiel, das bereits Jahre zurückliegt (2014): Als es die erste richtig heftige Auseinandersetzung zwischen meinem Sohn und seinem Stiefvater gab, konnte bzw. habe ich nicht weggesehen. Mein Noch-Ehemann hat meinen Sohn derartig zusammengefaltet, dass die Lebensgefährtin meines Bruders, die damals bei uns war, meinte: an meiner Stelle hätte sie sich sofort von meinem Mann getrennt. Aus heutiger Perspektive hatte sie Recht, ich hätte mich tatsächlich trennen sollen und hätte uns dreien (nicht nur mir, sondern auch meinem Sohn und meiner Tochter viel erspart).
    Schon vorher kam es zu diversen Konflikten, wo ich mich dazischengestellt habe: meinen Mann "ruhig gestellt", ihm gesagt, dass er sich bitteschön zurücknehmen und meinen Sohn nicht vergleichsweise grundlos anpfeifen soll, meinem Sohn erklärt, dass sein Verhalten auch nicht unbedingt "richtig" war, usw. Nach DIESER Auseinandersetzung habe ich dann die Caritas Familienberatung eingeschaltet. Dort wurde die Auseinandersetzung analysiert, reflektiert, schlussendlich wurde meinem Noch-Ehemann dann auch erklärt, in welchem Bereich SEINE Rolle innerhalb unserer Patchwork-Familie liegt: als Freund und Unterstützer durchaus auch mit "Erziehungsfunktion", aber niemals als "Bestrafer" oder "Hauptverantwortlicher". Das war und bin ich als leibliche Mutter. Anschließend wurden Verhaltensalternativen für meinen Noch-Ehemann und mich erarbeitet.

    Ich hätte mir soooooo gewünscht, dass das funktioniert, dass mein Noch-Ehemann tatsächlich so etwas wie ein "Freund" oder von mir aus auch "Zweitvater" gewesen wäre... aber nach der Caritas war mein Sohn bei meinem Mann vollkommen unten durch. Nur: da mache ich MIR den Vorwurf, dass ich nicht zeitig die Reißleine gezogen habe und mit den Kindern gegangen bin. Aus heutiger Perspektive KONNTE es nicht funktionieren und da liegt der Hase im Pfeffer - bei mir. Den Schuh muss ich / ziehe ich mir an: Ich hätte meine Kinder besser schützen sollen, sie waren noch vergleichsweise jung.


    Heute ist das anders, heute "wehren" sie bzw. mein Sohn wehrt sich selbst.


    Zurück zur Schule: Was ich kritisiere, ist komplettes "Desinteresse", dieses "Ich habe mit den Hausaufgaben oder Lernaufgaben nichts zu tun, das überlasse ich der Schule". Das KANN funktionieren (wie oben im Beispiel meiner Tochter, die meine Unterstützung von sich aus nicht wollte, ihre Aufgaben aber selbstständig und weitgehend fehlerfrei erledigt hat), oft geht genau das aber schief.


    Und da sind meines Erachtens nicht nur die ersten Schulbesuchsjahre, sondern die ersten Lebensjahre insgesamt entscheidend. Meiner Meinung nach sollte ein Kind egal wie "bedingungslos geliebt" (quasi diese "elterliche Liebe") werden, es "darf" aber durchaus auch mal erfahren, dass es nicht immer nach seiner eigenen Nase geht, sondern dass Werte wie "Rücksichtnahme" und "Durchhalten" gerade innerhalb einer Gruppe nicht immer verkehrt sind. Das Thema "Durchhalten" ist jedoch eine Gratwanderung, wie ich selbst gerade erlebe, bzw. erlebt habe. Ich selbst habe mich zu lange zusammengerissen, zu lange durchgehalten, zu lange zu viel Rücksicht genommen.


    Ähnliches gilt meiner Meinung nach übrigens auch für die "Erziehung".


    Sorry, wenn das jetzt unbequem ist...;)

    So - und noch was aus meinem perönlich-privatem Erfahrungsschatz... Es gab Zeiten, in denen ich beruflich wie auch privat derartig unter Strom stand, dass ich es schlichtweg nicht mehr geschafft habe, mich um die schulischen Belange meiner Kinder zu kümmern. Da gab es z.B. Elternsprechtage, aber (auch) Abendtermine, die parallel lagen und wo ich dann den beruflichen Termin vorziehen MUSSTE, da ich sonst am Arbeitsplatz massivst Stress bekommen hätte.


    Das ist jedoch bei einem bestimmten "Typ" Lehrer nicht immer gut angekommen - aber was hätte ich machen sollen? Ich kann und konnte mich nun mal nicht zweiteilen, abgesehen davon, dass die Kids alleine daheim waren, weil sich der Erzeuger zunächst zu seiner "Affaire", heute Ehefrau verpisst hatte (auf "Deutsch" gesagt) und keinen Anlass sah, die 15 km, die er damals noch von uns entfernt wohnte, zu fahren, um die Kinder ins Bett zu bringen. Großeltern oder andere Verwandte gab es damals nicht in Reichweite.


    Hilfsbereite, engagierte Lehrkräfte haben mit mir dann gesonderte Termine gemacht, wo ich überwiegend kompetent informiert und beraten, teils aber auch ziemlich plattgemacht wurde... obwohl diese Lehrer das "Leben" eigentlich kennen sollten (...).


    Fazit: Mir erzählt man nicht mehr viel.


    Ich weiß nicht, wie es bei uns unter Corona gelaufen wäre, ich bin nach wie vor krank geschrieben und (noch) nicht (wieder) dienstfähig - obwohl ich mir sehr, sehr wünsche, es wieder zu sein. Mein Beruf fehlt mir immens. Aber es geht halt noch nicht wieder ;(.


    Jedenfalls greifen m.E. die bisherigen Ergebnisse zwischen Schulerfolg und Geschlecht bzw. Herkunft sowie die entsprechenden Vergleiche zu anderen eurpäischen und außereuropäischen Ländern für mich aus Praxissicht zu kurz. Man sollte m.E. auch die Hintergründe genauer betrachten. Dann aber wird so eine Untersuchung derartig umfangreich, dass sie kaum noch zu bewältigen ist.


    OT. beendet, sorry, wenn ich ins Faseln gekommen bin!

    Allgemein, aber auch auf Corona bezogen...


    Es gibt Eltern, die ihre Kinder unterstützen, die Hausaufgaben kontrollieren, darauf achten, dass sie ordentlich gemacht sind, Fehler korrigieren und falls nötig, auch mal was erklären, wenn es die Kinder in der Schule nicht verstanden haben.


    Es gibt aber auch Eltern, die sich - warum auch immer - darum nicht kümmern (können).


    Dann gibt es Eltern, die sämtliche "Defizite" ihrer Kinder auf das Schulsystem, die Schule und die Lehrer schieben (ich könnte auch "abwälzen" schreiben, das ist aber ziemlich böse, ich weiß ;)). Aber ich habe da in meiner Laufbahn die "dollsten Dinger" erlebt. Man stellt speziell Fördermaterial zusammen, erklärt es und dann passiert nichts, wenn man nachfragt. "Wir hatten keine Zeit" u. dergl.. Okay... das macht man einmal, vielleicht auch noch ein zweites Mal, beim dritten Mal überlegt man bereits sehr genau. Ende der 3., Anfang der 4. Klasse, spätestens aber vor den Beratungsgesprächen für die weiterführenden Schulen platzt dann die Bombe und man ist sehr gut beraten, sämtliche Elterngespräche und zusätzliche Fördermaßnahmen zu dokumentieren. Einschränkung: es gibt natürlich viele Eltern, die kooperieren und mitarbeiten. Und für die bzw. VOR ALLEM für die Kinder ist es dann nicht nur ein Pflichtprogramm, Fördermaterialien zusammenzustellen, man macht es dann wirklich auch GERNE. Eben WEIL man dann sieht, es passiert was und auch entsprechend Respekt, Anerkennung und Wertschätzung auf beiden Seiten vorhanden ist.


    In meinem Bekanntenkreis (in dem es durchaus auch grundschulpflichtige Kinder oder Kinder auf weiterführenden Schulen gibt!) habe ich öfters mal gehört "Wir schaffen es einfach nicht, mein Kind hat keine Lust" - oder ähnliches. Später kamen dann die Beschwerden, dass die Kinder in der Zeit nichts gelernt haben. Es gibt aber auch Bekannte / Freunde, die sich ein Stück weit selbst darum gekümmert haben, dass die Kinder (und das ist NICHT überspitzt formuliert) eben NICHT ihre Zeit überwiegend vorm Fernseher, der Playstation oder anderen technischen Medien verbracht haben. Es gibt auch Eltern, die selbst Übungsmaterialien gesucht und gefunden haben. Das ist m.E. nicht eine Frage des Geldes, es gibt genug gebrauchte aber unbenutzte Hefte etc. Und da frage ich mich dann tatsächlich: Wo liegt denn dann der Schlüssel zum "Schulerfolg"?


    Bingo spielen immer viele... auch wenn das jetzt sehr provokant ist, das ist mir durchaus bewusst. ;)

    Ich würde es differenzierter betrachten wollen.


    Es gibt Kinder, die ohne Hilfe und Unterstützung seitens der Eltern mal eben so durch die Schule gehen und "trotzdem" Schulabschlüsse mit guten bis sehr guten Ergebnissen erreichen. Meine Tochter gehört in diese Kategorie. Sie zeigte von Kleinauf Interesse an allen möglichen Dingen, entdeckte sehr früh ihre absolute Liebe zu Büchern, hat "Biss" (sprich: sie gibt auch bei Rückschlagen nicht auf, beißt sich auch durch schwierige Situationen durch), ist von sich aus absolut zuverlässig und hat Struktur. Nach 4 Wochen Grundschule 1. Klasse und dem Versuch wohlwollender Unterstützung meinerseits flogen mir ihre Mappen quer durchs damalige Wohnzimmer entgegen - ich werde das NIE vergessen. Sie erklärte mir in ihrem zarten Alter von 6 Jahren, es würde sie nerven, wenn ich sie "unterstütze", ich bräuchte ihre Aufgaben nicht zu kontrollieren, sie mache ihre Aufgaben alleine und wenn sie Fragen hat, würde sie mich fragen. Als sie in der 3. Klasse war, habe ich ziemlich genau EINMAL Lernwörter für ein Diktat mit ihr geübt. Ihre Klassenlehrerin in der 4. Klasse kam auf die irrwitzige Idee, die Kinder sollten selbstständig Themenhefte zu einem selbstgewählten Inhalt, das die Kinder interessiert erstellen. Okay, da habe ich dann mitgemacht, keine Frage. Damit war dann auch meine Tochter überfordert. Und so ging es (fast) die komplette Schulzeit.


    Dann kam mein Sohn in die Schule - das komplette Gegenteil. Dummerweise (...) haben sein Vater und ich uns getrennt, als er in der 2. Klasse war und damit begann sein (schulischer) Untergang - in Kombination mit dem vielgerühmten selbstständigen Lernen in individuellem Lerntempo. Gerettet hat ihn schlussendlich die Lehrer-Eltern-Kind-Kooperation, als er in die 9. Klasse an eine Schule kam, in der sich die Schulleitung und die Lehrer für die "Kinder" interessierten. Seiner damaligen Klassenlehrerin würde ich noch heute die Füße küssen (wenn ich sie sehen würde), weil mein Sohn ab diesem Zeitpunkt endlich wieder gerne in die Schule ging. Er sah auch wieder für sich einen Sinn darin, sich anzustrengen, einerseits, weil der Abschluss näher rückte, andererseits aber auch, weil jeder kleine Fortschritt wahrgenommen, bemerkt und gelobt wurde, defizitäre Verhaltensweisen angemessen kritisiert UND daran gearbeitet wurde. Das war ganz großes Kino!


    Ich habe durch meine absolut unterschiedlichen Kinder trotz gleichem Genpool und gleichen Erziehungsmaßstäben sehr viel gelernt.


    Wobei: Ich bin mir absolut SICHER, dass mein Sohn vielleicht nicht ganz so problemlos und frei wie meine Tochter durch die Schule gegangen wäre, wenn ICH mehr Zeit und Kopf für ihn gehabt hätte ODER wenn da weitere familiäre Unterstützung (Großeltern, Tanten, Onkels etc.) gewesen wären. Aner dass er es zumindest leichter gehabt und bessere Schulabschlüsse erreicht hätte.


    Die ganzen Untersuchungen hinsichtlich des Bildungserfolgs greifen meines Erachtens zu kurz. Fortsetzung folgt.

    Interessanterweise war es in meiner Kindheit völlig normal, dass wir Kinder im Elternschlafzimmer so rein gar nichts zu suchen hatten. Kuscheln mit Mama und Papa im Ehebett??? Ging gar nicht. Aber ich kann mich auch nicht erinnern, dass meine Eltern mit uns viel gekuschelt haben.


    Wie war das bei euch?


    Ich hab das bei meinen Kindern anders gemacht. Einschlafen war in deren Betten, aber sie durften dann auch rüberkommen, wenn sie nachts wach wurden oder am Wochenende oder oder.

    Ok, es muss ja nicht gleich ein Überlebenstraining sein... aber die Sorgen der Eltern sind durchaus da und da läuft im Vorfeld teils einiges an Überzeugungsarbeit.


    Stichwort Klassenfahrt in der 4. :


    Eine Kollegin fährt seit Jahren auf einen Bauernhof, sie und die Kinder übernachten dann in Tipis. Ich selbst liebe es, alte Gemäuer und Burgen zu erkunden, und so fanden meine Klassenfahrten in den letzten Jahren in einer Jugendherberge auf einer mittelalterlichen Burg statt, kombiniert mit einem entsprechenden Programm (zb. Gaukeln, filzen, erlebnispädagogische Spiele und Aufgaben, etc.). Vorher bekommen die Kinder bereits Input zum Thema Mittelalter, so dass das Ganze "rund" wird.

    :/


    Ich war nie sooo direkt auf PartnerSUCHE. Bei mir hat sich das immer irgendwie "ergeben". Vor 10 Jahren war ich hauptsächlich in 2 Foren unterwegs. Da gab es Treffen in Gruppen, wenn man sich gut verstanden hat, hat man sich mal geschrieben, je nachdem kam es auch mal zu nem Treffen a la Essen oder spazieren gehen und das wars dann auch fürs Erste. Ich erinnere mich an eine Radtour über 40 km, die Tour war klasse aber boah, war ich danach platt! :D:sleeping:


    Die Kinder habe ich damals immer erst mal rausgehalten, aber nicht verschwiegen! Es war bekannt, dass ich zwei damals 8 und 12jährige Kinder hatte. Aber ich hatte damals ja auch noch alle 2 Wochen "kinderfrei". Und da war ich dann auch viel "unterwegs" - das waren aber meist keine "Dates", sondern Unternehmungen mit anderen, z.b. Stammtische, Wandertouren, Kegelabende usw.


    Wenn man sich irgendwann ein bissel "mehr" als nur lose sympathisch war, kamen dann die beiden mit ins Spiel. Aber letztendlich habe ich nie einen "Ersatzvater" gesucht. Mich gab es zwar nur im "Dreier-" bzw. "Viererpack" (den Hund gab es ja auch noch und ein Mann, der nicht mit Hunden klarkommt, war immer ein no-go). Auch das war bekannt. Ich brauchte nie einen "finanziellen Versorger", stand finanziell immer stabil auf eigenen Beinen. Genausowenig mochte und möchte ich "Versorgerin" sein!!!


    Dass ein Mann Kinder hat, hat mich demgegenüber nie abgeschreckt, eher im Gegenteil. Die Männer wussten, worum es geht und hatten deutlich mehr Verständnis, wenn ich mal keine Zeit hatte. Umgekehrt ebenso. Es war damals beileibe nicht so, dass ich jeden Monat neue "Einzeldates" hatte!!! Und selbst wenn man sich mal einzeln getroffen hat, war es eher die Regel, dass entweder derjenige oder ich festgestellt haben "nö, dat isset nich'". ;) Aber: ich hatte damals nach einer gewissen Zeit nach der Trennung von Herrn ex durchaus die Augen offen. Und bin prompt beim "Falschen" hängengeblieben ||.


    Datingportale sind mir von Prinzip her weniger sympathisch. Hat was von "Supermarkt"... aber ich kenne Leute, die so tatsächlich ihren "Deckel" gesucht und gefunden haben.


    Es ist - schätze ich - auch die Frage, was man sich wünscht... ich hab immer gesagt, ich brauche keinen Mann, der sechsstellig verdient, nen großes Auto fährt und 150.000 auf der Seite liegen hat... ich wünsche mir jemanden, der mich "sieht", mich nicht anlügt und mich mit allen Stärken und auch meinen Schwächen annehmen kann. Umgekehrt ebenso. "Augenhöhe" halt...

    Ich stimme den anderen zu, hier aber die Erfahrung einer Frau Next ...


    Es gibt Männer, die sich schlicht und ergreifend nicht für ihre Kinder interessieren. Bei meinem Noch-Ehemann (wir leben seit Mitte Februar offiziell getrennt) war das so.


    Als wir zusammenkamen, wusste ich, dass er einen 4jährigen Sohn hat, der bei seiner Mutter lebt. Die Mutter ist jedoch nicht seine Exfrau, der Sohn wurde zwar bewusst aber dennoch im Rahmen einer Affaire gezeugt. Mir hat mein Noch-Ehemann lange Zeit glaubwürdig versichert, der Sohn sei ein "Unfall" gewesen, das fremdgehen einmalig und er habe erst vor wenigen Monaten von dem Jungen erfahren. Naiv wie ich war, habe ich ihm das auch geglaubt. Von der Mutter aber weiß ich, dass dies nicht so ist. Sie hat mir u.a. Bilder von der Geburt des Jungen gezeigt, mein Noch-Ehemann war eindeutig bei der Geburt dabei.


    Ich war damals (vor knapp 9 Jahren) sehr angetan von der Patchwork-Vorstellung und einem weiteren Kind, auch wenn von vornherein klar war, dass der Junge niemals bei und mit uns, sondern bei seiner Mutter leben wird und mein Noch-Mann Umgangspapa ist und bleibt. Abgesehen davon hatte mich mein Noch-Ehemann auch explizit gefragt, ob ich ihn bei der Organisation, der Planung und den Umgängen an sich unterstützen könne. Klar konnte ich das, also habe ich mich da dann auch reingehängt.


    Am Anfang lief es auch einigermaßen... die Umhänge fanden regelmäßig statt, es gab regelmäßig auch gemeinsame Unternehmungen etc.pp. Wir haben uns soweit gut verstanden.


    Recht bald blockte mein Noch-Ehemann zunehmend ab, so dass ich immer stärker die "Verantwortung" übernahm. Das war ein schleichender Prozess. Er war müde, hatte keine Lust, fühlte sich zu krank, um sich um seinen Sohn kümmern zu können. Er meldete sich nicht mehr bei der Mutter oder seinem Sohn, erklärte mir schließlich unter anderem, dass er keinen Sohn habe, dass dieses Kind für ihn schlicht und ergreifend nicht mehr existiere. Ich fand das ganz übel und ziemlich traurig. Damit hatte mein Noch-Ehemann auch mich zunehmend in der Hand... aber wenn man ein Kind hat, kümmert man sich doch auch um das Kind - zumal auch er das Kind ja absolut wollte?! Aber er blockte und daran war auch nichts zu ändern.


    Nachdem die Mutter erst mich und dann auch meine Kinder massiv anranzte, wir sollten uns darum kümmern, dass mein Noch-Ehemann sich auch um seinen leiblichen Sohn bemüht, sie schlussendlich mich dafür verantwortlich machte, dass er sich nicht mehr meldet und auch meine Schwiegermutter zunehmend "liebevollen Druck" machte, habe ich mich zurückgezogen. Was die Mutter über einen längeren Zeitraum nicht akzeptierte und vor allem dann auch mich wüst beschimpfte ... heute ist sie auf allen möglichen Kanälen geblockt, es ging nicht mehr anders. Und heute denke ich für mich nur: "Wie konntest du nur so blöd sein???!!!" Es hat auch mich ne Menge Zeit und Energie gekostet.


    Was ich dir letztendlich sagen will: es gibt Menschen (wobei das nicht nur Männer, sondern auch Frauen sind), die sich höchst dysfunktional verhalten. Finger weg, wenn du sie dir nicht verbrennen willst (was bekanntlich weh tut!). Das ist sicher leichter gesagt als getan - aber du wirst die Einstellung, das Verhaltens des Vaters zumindest im Moment höchst wahrscheinlich nicht ändern. Wo kein Interesse ist, ist es nicht. Im Gegenteil: im Zweifelsfall weiß er sehr genau, wie du "funktionierst", schlimmstenfalls nutzt er das auch bewusst aus, um seine eigenen Interessen durchzusetzen. Von daher hast du es in der Hand, ob er dir wehtun kann oder nicht.


    Loslassen und abhaken, so schwer es auch fällt.

    In dem Artikel gibt es viel Wahres... sehr gute Ideen und Impulse.


    Es gibt aber auch in Deutschland Lehrer, die - zumindest in der Grundschule - einiges umsetzen (und noch viel mehr!). Es gibt Klassen, in denen Engagement und Einsatz der Lehrer durch die Eltern sehr gewertschätzt wird und in denen man auch keine Probleme hat, Unterstützung bei besonderen Aktivitäten zu bekommen. Manches ist schwierig mit nur einer Lehrkraft, z.B. Lerngänge, die nicht in unmittelbarer Umgebung der Schule sind. Dafür hat man dann aber auch die Chance, besondere Orte kennenzulernen, wo man sonst nicht so leicht "hinkommt". Ich denke da z.B. an die Besuche in Kläranlagen (es stinkt dort gar nicht sooo doll, ist aber schon spannend!), Wasserwerken, etc. Mein persönliches Highlight war der Besuch eines Wasserwerkes nebst Staumauer (auch in der Staumauer drin).


    Experimente sind super, man braucht zwar etwas Vorbereitung, aber dafür sind die Kids dann auch Feuer und Flamme.


    Gegenseitige Wertschätzung und Respekt im positiven Sinn... extrem wichtig! Und sowohl die Kinder als (mittlerweile) auch die Eltern dort abholen, wo sie stehen, fördern und fordern aber ohne zu überfahren. Und nicht zuletzt: niemals vergessen, dass wir ALLE Menschen sind, Kinder / Schüler, Lehrer, Eltern. Niemand ist perfekt, jeder macht Fehler. Aber: Menschen sind lernfähig, wir können alle aus unseren Fehlern lernen und es beim nächsten Mal besser machen.

    Andererseits... vielleicht ist genau das ihr Weg, den sie für sich jetzt gehen muss und der ihr hilft, weiterzukommen. Das hängt von vielen "Stellschrauben" ab. Ohne eine umfassende Diagnose ist alles, was man dazu vermutet, reine Spekulation und Kaffeesatzlesen. Sorry, wenn ich das jetzt so deutlich sage.


    Soweit ich weiß, wird grundsätzlich erst mal zwischen endogener und exogener Depression unterschieden. Endogen heißt, die Ursachen liegen im wesentlichen in einer Veränderung der Stoffwechselvorgänge im Gehirn, es kommt zu einem Mangel an wichtigen "Botenstoffen" (bspw. Serotonin, Noradrenalin, Dopamin). Außere Einflüsse spielen weniger bzw. kaum eine Rolle. Eine endogene Depression kann auch vererbbar sein.


    Die exogene Depression hat "äußere" Auslöser. Dies können bspw. ganz konkrete Trauerfälle oder auch andere Ereignisse sein. Auch bei der exogenen Depression kommt es zu biochemischen Veränderungen, die eigentliche Ursache liegt allerdings ganz woanders.


    Flappsig formuliert: bei der endogenen Depression helfen meist Medikamente, bei der exogenen Depression muss die Ursache psychotherapeutisch behandelt werden.


    Ein stationärer Krankenhausaufenthalt kann mehrere Dinge bewirken. Da ist zunächst einmal die Stabilisierung des Patienten und die Diagnostik. Je nachdem kann eine "Einstellung" auf entsprechende Medikamente vorgenommen werden. Handelt es sich um eine primär endogen verursachte Depression, ist es wichtig, dass die Medikamente nicht nach "Lust und Laune" abgesetzt" werden. Beispiel: bei einer Schilddrüsenunterfunktion (die ja gar nicht soooo selten ist!) müssen die entsprechenden Hormone kontinuierlich von außen "zugeführt" werden.


    Es ist durchaus möglich, die Ursachen auch einer exogenen Depression in einem stationären Klinikaufenthalt vollständig so zu bearbeiten, dass es sich um eine einmalige depressive Episode handelt. Liegen die letztendlich auslösenden Ursachen aber tiefer (auch das kann durchaus vorkommen), reicht ein Klinikaufenthalt alleine möglicherweise nicht aus.

    Zu lange "stationär" ist aber auch nicht gut. Zwischendurch muss man "zurück ins Leben", damit man den "Anschluss" nicht verliert. In diesen Fällen gibt es die Möglichkeit sogenannter stationärer "Intervalltherapien", in der die ganz tiefen, alten "Muster" aufgearbeitet werden.


    Zu der Tochter: vielleicht kommt sie klar. Vielleicht schafft sie es auch, sich ein eigenes Leben aufzubauen und dieses auch zu leben. Ich würde es ihr und euch absolut wünschen! Vielleicht geht es aber auch "nur" eine Zeit lang gut und es geht irgendwann wieder abwärts. Wichtig ist meines Erachtens, dass sie ihren eigenen Weg geht, der für sie passt.


    Je nachdem, um welche Art der Depression es sich handelt, wird sich nur dann etwas ändern, wenn sie selbst auch bereit ist, an ihren "Themen" zu arbeiten. Das kann bei einer endogenen Depression die Erkenntnis sein "ich brauche jetzt die Medikamente und nehme sie auch", bei einer exogenen Depression die Bereitschaft, die Ursachen auflösen. Möglich ist das. Und sie ist noch jung, es kann sich also noch gar nicht so viel "angesammelt" haben, wie bei älteren Menschen.


    Der vermeintlich einfachere / leichtere Weg ist bei einer exogenen Depression, die eigentlichen Auslöser/Ursachen zu verdrängen und wie gehabt weiterzumachen. Diese Ursachen können manchmal ganz weit zurück liegen und ganz tief "versteckt" sein - so, dass man sich selbst auch gar nicht mehr daran erinnert. Dummerweise wirken sie jedoch im Unterbewusstsein weiter und dann staunt man, warum man immer wieder im vom Grundsatz her in ähnliche Situationen gerät, die einfach bescheiden sind. Oder warum bestimmte Erlebnisse, Sätze, Aussagen einen so "antriggern", dass man sich schlussendlich im weitesten Sinne "komisch" verhält.

    Genau dorthin zu "gehen", wo es "weh tut", um dort etwas zu verändern, zu einer anderen Einstellung bzw. Sichtweise zu kommen, ist eine ganz harte Nummer, das geht durchaus an die Substanz und es dauert auch seine Zeit. Vor allem aber muss dazu von sich aus bereit sein.


    Wie auch immer: bei der Tochter scheint das aktuell nicht der Fall zu sein. Leider. Aber dann ist das halt so, zwingen kann man sie in dem Alter nicht (mehr).


    Die Frage ist: wie geht ihr damit um, einerseits jeder für sich, andererseits aber auch ihr gemeinsam als Paar. Betroffen seid ihre beide und ihr habt auch beide eure Erfahrungen mit der Depression der Tochter gemacht.
    Wie ihr diese Erfahrungen jeweils für euch verarbeitet, hängt viel auch davon ab, was ihr in eurem bisherigen Leben erlebt habt. Gut finde ich, dass dein Partner sich therapeutische Hilfe holt. Du war bist bist ebenfalls "angedockt"? Und dann geht es darum, wie ihr gemeinsam als Paar damit umgeht.


    Es ist eine Gratwanderung zwischen Loslassen, sich einerseits abgrenzen und andererseits unterstützen. Das belastet und macht es so schwierig. An eurer Stelle wäre mir wichtig, dass ich mit meinem Partner im Gespräch bleibe, dass die Kommunikation nicht abbricht, ggf. auch mit Unterstützung. Natürlich ist das anstrengend! Im Idealfall aber ist es auch eine Chance, schwierige Dinge gemeinsam zu lösen. Und das kann auch verbinden. So oder so: ich wünsche euch und der Tochter das Allerbeste und viel Kraft!

    Oh, ich habe soeben mit meiner Tochter (die noch 4 Wochen im Haus ist) telefoniert. Die Mieterin wittert auch wieder die Chance, Stress zu machen, nachdem sie die letzten beiden Jahre etwas friedlicher war.


    Die Frau zahlt seit 18 Jahren 400 € Warmmiete ||:cursing: für eine 72m2 3ZKB. Einen Mietvertrag konnte ich in den Unterlagen nie finden - das für meinen Noch-Ehemann übliche Chaos halt. Ich habe vor ca. 3 Jahren nach etlichen Diskussionen mit meinem Noch-Ehemann ein Schreiben aufgesetzt, in dem sie gebeten wurde, meinem Noch-Ehemann eine Kopie des Vertrags auszuhändigen. Diese Bitte hat die Mieterin geflissentlich ignoriert und auch mein Noch-Ehemann war nicht willens, da dran zu bleiben. Mir waren die Hänge gebunden, ich habe zähneknirschend in die Tischkante gebissen.


    Nun bin ich ja ausgezogen und Frau Mieterin ist wieder die "Hausherrin". Sie teilte meiner Tochter heute früh mit, dass sie, solange ich dort gewohnt habe, toleriert hat, dass der Wohnwagen auf "ihrem" Stellplatz steht. Angeblich ist der Stellplatz in den Mietvertrag eingetragen aber wie gesagt, ich habe den Mietvertrag nie gesehen. Nun dürfe ich den Hänger dort nicht mehr abstellen. Dies habe sie auch mit ihrem Anwalt geklärt. Er habe gesagt, sie könne dort auch ein Schild aufstellen. Meine Tochter meinte, der Begriff "Anwalt" sei in dem 5 minütigen Gespräch mindestens 3mal gefallen.


    Heureka (mittlerweile eins meiner Lieblingsworte)!!!


    Jetzt werde ich also wieder alle Unterlagen hinsichtlich der Hauseigentümervereinbarungen durchforsten... Dinge, die der Mensch und die vor allem ICH momentan überhaupt nicht brauche!


    Nichtsdestotrotz werde ich den Wohni auch weiterhin dort abstellen. Von mir aus kann dann mein Noch-Ehemann oder meine Tochter woanders parken. Bis meine ETW verkauft wird, habe auch ich das Recht auf einen Stellplatz und da steht dann eben der Wohnwagen:evil:.


    PS. Interessanterweise hat die Mieterin jetzt wohl auch den anderen Mietern erlaubt, einen Teil des unteren Grundstücks zu einem Gemüsegarten umzufunktionieren. Grundsätzlich finde ich diese Idee gut, dürfen sie von mir aus auch gerne machen. Aber ich weiß sehr genau, dass der Garten definitiv nicht zu der zweiten Mietpartei gehört, weil ich damals den Mietvertrag aufgesetzt habe. Genau das "vergisst" Frau Mieterin aber gerne mal. In Punkto "vergessen" / "verdrängen" haben sie und mein Noch-Ehemann echt was gemeinsam.

    Sie hat es ja auch über einen langen Zeitraum bei anderen Leuten im Ort so dargestellt, dass IHR das Haus gehöre und wir die Mieter seien.... ich habe das ur per Zufall herausgefunden, nachdem ich über Fasnetsaktivitäten aktiv geworden bin und Kontakt zu den Leuten im Ort hatte.


    PSPS: Es wird Zeit, dass ich da auch finanziell rauskomme.<X<X<X


    PSPSPS: Atmen.... 10...9...8....7... usw.