Beiträge von Jannne

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    OH Mann... wenn ich das so lese, bin ich mal wieder heilfroh, dass der Kelch an uns vorübergegangen ist. Ab dem Tag der Trennung herrschte bei Ex1 und mir weitgehend Ruhe und Einigkeit. Allerdings haben wir uns die Jahre vorher regelmäßig und teils auch lautstark gefetzt - im Prinzip kommt es also auf das selbe raus, nur günstiger (ohne Anwälte)...


    Sorry fürs OT, aber ich staune gerade, worauf man offensichtlich alles achten muss, wenn man sich mit dem Ex-Partner im Kriegszustand befindet.

    Ich war nie in so einer Situation - gebe ich zu. Wie gesagt: die Verantwortung für die Kinder hatte durchgehend ich, der KV war weit weg und hat weniger als das Nötigste gemacht. Und klar ist auch, dass ich dann irgendwo was her gezaubert hätte. Aber ich finde an dieser Stelle hier und jetzt das Verhalten und Benehmen der Mutter einfach nur unmöglich. Sorry.

    Und ich stelle mir das gerade bildlich vor:


    Ich bin am Sanieren, ein Freund / Bekannter hilft mir. Die Küche steht voll, sowohl Kühlschrank als auch Geschirr- und Besteckschublade sind zugestellt, mal ganz abgesehen von den Arbeitsflächen.


    Ja, in Ausnahmesituationen ist das bei mir / bei uns durchaus vorgekommen. Dann kommt Exilein, mit der ich eh ständig Stress habe, steigt aus dem Auto, erklärt mir, das Kind habe Hunger, sie habe kein Geld, etwas zu Essen zu kaufen, keift lautstark rum. Hääääääääää?????!!!! Gehts noch?! Sonst noch was?


    Es gab (und es wird sie ziemlich sicher auch wieder geben!) Situationen, in denen ich hier nix liegen habe bzw. an die Sachen nicht drankomme. Ich denke da z.B. an unsere Umbaumaßnahmen vor 2-3 Jahren. Doch, mir fallen da Situationen ein. Da allerdings stets ich die Verantwortung für die Kinder hatte, habe ich vorgesorgt. Aber wenn man nicht damit rechnet, weil die Kinder bei der Mutter sind?! Ey...


    Ganz ehrlich? Ich weiß nicht, ob ich da ruhig geblieben wäre. Vermutlich ja, wenn ich richtig sauer bin, werde ich sehr ruhig.


    Ich staune ehrlich, dass hier so viele in dieser Situation Vollbio erklären, sie hätten stante pede alles liegen und stehen lassen und gerne ein Vesper gerichtet. Ich hingegen wäre an seiner Stelle mindestens genervt gewesen.


    Auch wenn ich sonst bei weitem nicht immer damit einverstanden bin, was er schreibt und mich oft zurückhalte.

    Dass so eine Aktion gar nicht geht, darüber sind wir uns absolut einig. :thumbup:

    Ob Vollbios Haus auf dem Weg liegt, ist reine Spekulation. Aber selbst wenn - muss man dann das große Geschrei anfangen? Mir tut das Mädel leid.

    Wobei ich es durchaus "spannend" finde, dass die KM das Geld fürs Benzin hat, um beim KV vorbeizufahren und eine Riesenszene zu machen - aber nicht das Geld für ein Brötchen vom Bäcker hat. Das ist schon ziemlich schräg, sorry.


    Korrigiere: Bäcker sind teils teuer, zum nächsten Discounter fahren, eine Banane und ein Brötchen holen. Macht auch erst mal satt, so fies sich das jetzt auch liest.

    Da sitz` ich hier und weine... Kerze anzünd.


    Heute ist einer der "letzten" aus unserer ehemaligen "Jagdhundeclique" ist heute über die "Regenbogenbrücke" gegangen... knapp 2 Jahre nach Harrys Tod.


    Harry und F. haben sich nie wirklich verstanden. 2 Rüden, einer arroganter und testosterongesteuerter als der andere. Als die beiden sich das erste mal begegnet sind, hat F. "alles klar" gemacht, in dem er sich auf den damals noch kleinen Harry einfach draufgesetzt hat. Dies hat Harry ihm nie "verziehen".


    Szenenwechsel hin zu den Hundeworkshops... Wir waren die Wohnwagenfahrer. Es gab Zeiten, in denen wir genau drauf bedacht waren, dass unsere Wohnwagen nicht nebeneinander standen. Es hätte schlichtweg Zoff zwischen den Rüden gegeben und wir wären alle nicht zur Ruhe gekommen. Statt dessen hat sich ein anderes befreundetes Päärchen mit ihren Hündinnen ihren Wohnwagen zwischen unsere beiden gestellt. :D So herrschte Ruhe.


    Run free, F.! Jetzt könnt ihr zwei euch wieder fetzen ohne Ende :D! Oder ihr geht halt gemeinsam auf Jagd.


    Wir Halter haben uns immer gut verstanden und tun dies auch heute noch. Von daher "trifft" es mich schon ziemlich.

    Puhhh... schwierig.


    Dienst nach Vorschrift?


    Deinem Chef ist das Spannungsfeld bewusst? Sicher? Inwieweit ist er bereit, sich dort "hineinzubegeben"? Keine Frage, es gibt Vorgesetzte, die ihre Mitarbeiter quasi einen nach dem anderen "verheizen".


    Ich bin kein "Personaler"... aber wenn ich schwierige Mitarbeitergespräche führen muss, analysiere ich als erstes und vorab die Situation aller Beteiligten.


    Was ist mein "Hintergrund", worauf reagiere ich wie, was will ich erreichen. Parallel hierzu sammele ich "Fakten", was ist konkret passiert, wie sollte es von meiner Seite aus zukünftig laufen, wie bekomme ich die Leute so dahin, dass sie meinen, es sei ihre eigene Idee, ihr eigenes Ziel, das sie verfolgen möchten. Inklusive Zieltransparenz (was wollen wir, was ist möglich), Zeitrahmen (in welchem Zeiträumen), welche Hilfen sind eventuell nötig und möglich.


    Wie sieht das bei den Mitarbeitern / Vorgesetzten aus? Wie sind sie "drauf", wo liegt ihre Motivation, sich so zu verhalten, wie sie es aktuell tun. Welche Ziele verfolgen sie - und damit meine ich nicht nur die vordergründig sichtbare, sondern auch, was "dahinter steckt".


    Ich muss mir bei solchen Gesprächen im Vorfeld "klar" sein, was ich will / mir wünsche, welche Grenzen dem gesetzt sind und wie ich mir vorstelle, dorthin zu kommen. Das sind natürlich nur "Allgemeinplätze", aber genauer kann man nur werden, wenn man die ganz konkrete Situation kennt.


    In deinem Fall (so wie ich es herauslese): Die aktuelle Situation schlaucht dich, sie macht dich auf die Dauer krank. Es gibt im Bereich der Kommunikation (wo, wie, welche Bereiche) Verbesserungsmöglichkeiten, die Kommunikation soll sachlich bleiben und nicht persönlich werden, du brauchst mehr Informationen. Es gibt für dich zwei Alternativen: du bleibst (vorerst) oder du gehst.


    Allerdings gibt es Menschen, die recht "beratungsresistent" sind. Da hilft dann in der Tat nur die "Flucht", notfalls auch zu einem anderen AG - du schreibst ja, dass Bewerbungen aktuell laufen. Dann ist die Frage, wie du / ihr die verbleibende Zeit so gestaltet, dass sie erträglich ist.


    Das ist jetzt mal so ins Unreine gedacht...

    Nimm den Druck raus.


    Nach meinem ersten KS sollte ich bei meinem Sohn spontan entbinden und das war auch bis zum 7. Monat mein erklärtes Ziel.


    Interessanterweise klappte das Stillen bei meiner Tochter hervorragend! Sie war der klassische Haifisch-Barracuda:love:, Mündchen auf, andocken, trinken und gut. Da mein Mann damals arbeitslos und daheim war, bin ich 10 Wochen nach ihrer Geburt wieder arbeiten gegangen (Vollzeit, abzüglich der damals noch "vorhandenen" Still-Stunden). Die Milch lief wie sonstwas.


    Aber ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie ich in der Pause im Klassenraum gesessen habe und versucht habe, Milch abzupumpen. In dem Moment habe ich mich echt wie eine "Milchkuh" gefühlt! Boah, tat das weh und die Milch kam einfach nicht 8|:rolleyes:. Das war nix. Und das war auch eine einmalige Geschichte, am nächsten Tag haben wir auf Zwiemilch umgestellt. Sprich: sobald ich daheim war, durfte Tochterkind trinken, so lange ich unterwegs war, gab es ein Fläschchen Hypoallergen (von Beba, auch das weiß ich noch sehr genau :D). Die Brüste haben sich da sehr schnell drauf umgestellt. Hach ja, war das schön!!! :love:


    Mein Sohn gegenüber ... mochte einfach nicht. Ich habe es 4 Wochen lang versucht, es klappt nicht. Das Ergebnis waren zwei Brustentzündungen mit über 40° Fieber und ein grenzwertig unterernährtes Kind. Ich habe mir zu viel Druck gemacht, Milch war durchaus reichlich vorhanden, aber es klappte einfach nicht. Mein Sohn liebte die Flasche, die aber bitte auch bereits im zarten Alter von 6-8 Wochen mit Breisauger. Erst als wir ihn komplett auf Flasche und Hypo umgestellt hatten, war er zufrieden und gedieh.


    Du, manchmal hat man es einfach nicht im Griff. Et kütt wie et kütt. Was ist wirklich wichtig? Für mich war es immer wichtig, dass meine Kindern sich gut entwickeln. Wenn dein Kind mit 4 Wochen das erste Mal im Kinderkrankenhaus liegt und durchgecheckt wird, und wenn es dann mit 8 Wochen erneut 10 Tage im KH ist, weil es blau angelaufen im Bettchen lag, du nicht auf den RTW warten wolltest, sondern mit Vollgas dein Kind ins KH bringst... seitdem sehe ich das eine oder andere etwas "anders".

    Ufff... das liest sich nicht gut. Eine Geburt kann durchaus heftig sein. Ich kann deine Gedankengänge ein Stück weit nachvollziehen, gerade in einer Zeit, in der eine Spontangeburt (und diese auch bestenfalls "natürlich" in einem Geburtshaus oder daheim) das "non-plus-ultra" ist. Nun gut, manchmal klappt das aber nicht. Und Kommentare a la "Man muss den Geburtsschmerz erlebt haben, um sein Kind "richtig" lieben zu können", die auch ich mir anhören durfte, helfen da nicht weiter. Abgesehen davon, dass das - sorry - völliger Schwachsinn ist.


    Meine Tochter kam nach plusminus 30 Stunden Wehen ebenfalls durch einen Kaiserschnitt zur Welt. Und ich auch habe mir das damals, vor über 20 Jahren, lange vorgeworfen, mich quasi "unfähig" gefühlt, ein Kind spontan zu gebähren. Das ist so, das muss man auch nicht beschönigen. Dazu kommt die Hormonumstellung nach einer Geburt, die "nicht ohne" ist.


    Aber irgendwann war es dann auch gut. Als ich mit meinem Sohn schwanger war, wollte ich keinesfalls eine zweite Sectio. Aber ich hatte durchaus Schiss, dass unter der Geburt die alte KS-Narbe reißt. Meinen inneren Frieden habe ich mit dem Thema gemacht, als ich mich dann bewusst für einen zweiten KS entschieden und diesen auch durchgesetzt habe. Und der lief wunderbar. Ich bin heute noch dankbar, dass ich eine höchst verständnisvolle Frauenärztin hatte, die mich und meine Ängste ernstgenommen und mich gut beraten hat.


    Ein KS ist nicht das Ende der Welt. Man ist deswegen keine "schlechtere Mutter". Und mal rein sachlich-rational betrachtet, ist es verdammt gut, dass es die Möglichkeit gibt, ein Baby per Kaiserschnitt zu holen. Unter der Geburt merkt man nichts, aber anschließend ist man ein paar Tage bzw. Wochen durchaus "eingeschränkt" und die Narbe tut zumindest die ersten Tage sauweh. Ich hatte die ersten Jahre in Bereich der inneren Narbe kein "Gefühl", wenn mich meine damals noch kleine Tochter umarmt hat, fühlte sich das höchst seltsam, komisch an. Trotzdem sage ich auch heute noch: es war besser so und es gibt definitiv keinen Grund, sich selbst zu schämen oder seinen Körper dafür zu verurteilen, dass man die "Sponti" nicht geschafft hat.


    Wenn du deswegen heute wachliegst, suche dir jemanden, mit dem du das "aufarbeiten" kannst. Mit dem du über deine Wut, deine Hilflosigkeit, über die ganzen Erlebnisse und das, was damit zusammenhängt, reden kannst. Jemand, der dir hilft, eine andere Sichtweise zu entwickeln. Du kannst die Vergangenheit nicht ändern, sie ist gelaufen. Aber du kannst lernen, sie anzunehmen, zu akzeptieren, dass es so war, wie es war. Dieser Weg kann über einen Arzt / eine Ärztin deines Vertrauens führen, der / die dich dann weiter überweist und dir hilft. Denn das, was du schreibst, liest sich ehrlich nicht gut. Das wäre von dem her, was ich so lese, mein Rat.

    Noch was zum Thema Schilddrüse - sie "reagiert" auf die gestellten Anforderungen, so zumindest mein Eindruck. In der Zeit, als ich unter Volllast stand (Mitte 2019 bis Anfang 2020) lag ich bei 200. Und trotzdem waren meine Werte nicht in Ordnung.


    Mittlerweile bin ich wieder bei den 150ern - und komme gut klar. Wenn ich jedoch niedriger gehe, geht mein TSH durch die Decke, mit den bekannten Folgesymptomen.

    Das ist ein ganz großes Thema!:D Aber du hast Recht, es gehört hier nicht rein.


    Klar war die Zeit damals außerordentlich hart, es ging oft ums nackte Sattwerden und Überleben. Unsere Zeit ist aber eine andere und auch sie hat auch ihre Tücken.


    Den Satz "für die Kinder zurecht kommen" finde ich nicht schlimm, der passt schon. Dahinter steckt aber das "Stell dich nicht so an!" und das ist meines Erachtens das Problem. Man soll ganz selbstverständlich die eiermilchlegende Wollmilchsau sein - meiner Meinung bzw. Erfahrung nach. Die eigenen Ressourcen sind aber dummerweise endlich. Womit wir wieder beim Thema sind.