Beiträge von Jannne

    CoCo: ich habe gerade den Eindruck, es geht darum, dass Haar in der Suppe zu finden.


    Es ging nicht um kranke Kinder mit Rüsselseuche, Husten oder Fieber, sprich: Kinder, die zu schlapp sind, um zur Schule zu gehen. War das bei meinen der Fall, durften sie auch länger ins Internet - aber halt nicht von morgens bis abends. Und man kann mir sagen, was man will: so selten ist das nicht - auch bei gesunden Kindern.


    Noch einmal: Es geht mir ums Prinzip, dass eine gewisse „Erziehung“, gerne auch die Entwicklung einer Kommunikations- und Diskussionskultur und nicht einem „laissez-faire“ und einem „das wird schon“.


    Wir haben solche Themen diskutiert und in der Regel auch gemeinsame Lösungen gefunden. Die zwei Stunden täglich waren nicht von oben herab angeordnet, sondern das Ergebnis unserer „Auseinandersetzungen“ im positiven, konstruktiven Sinn. Dies ist allerdings anstrengend für alle Beteiligten, gerade auch für die Eltern. Es ist definitiv einfacher und nervenschonender, den Kindern zu sagen „Mach du mal mit deinem Tablet / Handy wie du meinst, die Konsequenzen trägst du!“. Mit dieser Haltung zieht man sich m.E. aus der eigenen Verantwortung für die Kinder heraus.


    Wenn meine Kinder bei meinen Schwiegereltern (Ex) waren, hatten diese den Oma/Opa-Bonus. Hätte aber Herr Ex-KV die Linie des Laissez-faire gefahren, hätte es Diskussionen gegeben.


    Ganz abgesehen davon ist es ein prima Mittel, Unfrieden zu erzeugen, wenn man als getrennte Elternteile in den grundsätzlichen Erziehungsfragen nicht an einem Strang zieht. Das Forum hier ist voll von Berichten a la „bei Mama / Papa darf ich das aber, du bist doof, ich möchte lieber bei Mama/Papa wohnen“ usw.


    Ganz abgesehen davon: nach den Papa-Wochenenden haben wir uns immer zusammengesetzt, die Kinder wollten auch von sich aus erzählen. Die Frage „wie war’s?“ war bei uns ganz normal, genauso haben die Kinder auch dem Papa erzählt, was bei uns nicht rund lief. Vor allem aber habe ich (und auch der Papa) immer versucht, die schönen Dinge in den Fokus zu rücken. Ich bin heute sehr dankbar dafür, dass wir das im Nachhinein betrachtet, insgesamt geschafft haben. Vielleicht ist auch das ein Grund dafür, dass wir heute noch miteinander reden können und dies auch tun.


    Ich habe keine Ahnung, wie das bei Vollbio ist, aber für mich hatte mein „Wie war’s?“ nichts mit Kontrolle über Herrn Ex und Frau Next zu tun. Ich wollte einfach „nur“ wissen, ob es den Kindern gut geht. Das ist meine Sichtweise auf die Thematik 🤷‍♀️.

    Diese kleine Summe aber - wenn - dann bitte offiziell und dokumentiert!


    Ja, auch ich bekomme Bauchweh, wenn ich lese, was bei euch aktuell passiert… sei vorsichtig!


    Es gibt Menschen, die sofort via Anwalt aus allen Rohren schießen - ich weiß nicht, ob das „richtig“ in deiner Situation ist. Es ist zumindest eine Option. Aber ich kann es deswegen nicht beurteilen, weil ich nie so war und weitgehend friedliche Trennungen gemeinsam mit dem Ex-Partner hinbekommen habe. Dazu gehören aber definitiv zwei! Es geht aber bereits jetzt schon los bei euch…


    Was Lena geschrieben hat, finde ich gut. Strategie, was willst du, was wollen die Kinder, was kannst DU dir und den Kindern zukünftig noch leisten (hier ist anwaltliche Beratung sinnvoll), was ist möglich. Vom Nestmodell würde ich Abstand nehmen - hin zu einem Wechselmodell.

    Informiere dich! Versuche, Kontakte zu anderen allein-erziehenden Vätern aufzunehmen und ein Netzwerk gegenseitiger Unterstützung aufzubauen. Und das alles genau jetzt und nicht erst in 4 Wochen.


    Trotz allem schöne jecke Tage und Kölle Alaaf!🥳 Versuch, Kraft zu tanken, ich vermute, du wirst sie brauchen. 🤷‍♀️🍀

    Jeder muss für seine Kinder einschätzen und beurteilen, was ihnen gut tut und was nicht. Zwei Stunden bis zur Volljährigkeit ist meiner Meinung nach, fern jeder heutigen Lebensrealität.

    Für heutige Verhältnisse ist das je nach Alter sicherlich richtig, meine sind ja auch bereits älter.


    Mir geht es aber ums Prinzip, dass ich eine wie auch immer geartete, den Kindern gegenüber begründete und mit den Kindern besprochene Begrenzung definitiv sinnvoll finde. Erziehung ist ab und zu übergriffig, es gibt m.E. Dinge, die die verantwortlichen Erwachsenen entscheiden - und nicht die Kinder. Vollbios Sohn ist 10, wenn ich mich richtig erinnere? Da finde ich 2 Stunden Freizeit im Internet als maximale Dauer vollkommen ok.

    Jeder muss für seine Kinder einschätzen und beurteilen, was ihnen gut tut und was nicht. Zwei Stunden bis zur Volljährigkeit ist meiner Meinung nach, fern jeder heutigen Lebensrealität.

    Für heutige Verhältnisse ist das je nach Alter sicherlich richtig, meine sind ja auch bereits älter.


    Mir geht es aber ums Prinzip, dass ich eine wie auch immer geartete, den Kindern gegenüber begründete und mit den Kindern besprochene Begrenzung definitiv sinnvoll finde. Erziehung ist ab und zu übergriffig, es gibt m.E. Dinge, die die verantwortlichen Erwachsenen entscheiden - und nicht die Kinder. Vollbios Sohn ist 10, wenn ich mich richtig erinnere? Da finde ich 2 Stunden Freizeit im Internet als maximale Dauer vollkommen ok.

    Ich les‘ das erst jetzt…


    Meine Kinder hatten beide, da sie Buskinder waren, recht früh ein Handy.

    Sie hatten darüber hinaus Zugang zum Internet, damals noch Schüler-VZ, später WA usw.


    Beide Kinder hatten bis zu ihrer Volljährigkeit (mit 18) 2 Stunden w-LAN am Tag - und DAS fand ich bereits sehr viel! Ausnahmen gab es, wenn sie bei ihren Großeltern waren und teils auch im Urlaub.

    Ich fand immer, dass ich es meinen Kindern angemerkt habe, wenn sie zu lange im I-Net unterwegs waren. Sie waren beide insgesamt deutlich gereizter, ungeduldiger, insgesamt genervter als an den Tagen mit der zeitlichen Begrenzung.


    Von daher „nehme“ ich den potentiellen Vorwurf der Übergriffigkeit meinen Kindern gerne an. Ja, in dem Punkt war ich übergriffig - zum Wohle des Familienfriedens 😉. Und klar gab es immer wieder Diskussionen wegen den 2 Stunden. Die habe ich durchgestanden und ausgehalten.


    Zum Glück waren der Vater der Kinder und ich einer Meinung. Und da er in Sachen Digitalisierung deutlich fitter ist als ich, hat er die Einstellungen vorgenommen, wenn ich mich richtig erinnere.


    Es sind Kinder bzw. Jugendliche… und keine Erwachsenen!

    Ich fand die „Schulkindergärten“ für Kinder, die noch das eine oder andere Defizit hatten, super. Es handelte sich um kleine Lerngruppen mit bis zu 20 Kindern, in denen langsamer, spielerisch und viel mehr im praktischen Tun gearbeitet wurde, als in den Regeleingangsklassen. Die Kinder hatten also ein Jahr lang mehr Zeit, lernten unter anderem, sich in einer Lerngruppe zu orientieren, lernten langsamer erste Buchstaben und die Zahlen. Genau so etwas hätte ich mir für meinen Sohn gewünscht. Leider kam er zwei Jahre zu spät in die Schule. In der Kita gab es damals sehr viel Offenheit und freie Wahl. Das Ergebnis war, dass er sich knapp 3 Jahre lang in der Turnhalle der Kita ausgetobt und dort eine wunderbare Zeit hatte. Der Wechsel in die Grundschule war für ihn eine Katastrophe.


    Etwas Vergleichbares, die „Pre-School“ oder auch die Vorschule gibt es sowohl in den USA, als auch in der Schweiz. Das sind die Länder, in denen ich in Kitas und Grundschulen hospitiert habe.

    Grml… es gibt einfach Dinge, die Kita und Grundschule nicht alleine leisten können.


    Wenn ich sage „Eltern mit ins Boot holen“, dann meine ich an sich (früher?) selbstverständliche Dinge: dass man die Kinder eben nicht von kleinauf an Tablets und Handys die berüchtigten Kurzvideos schauen lässt. Dass man regelmäßig in die Elternpostmappen und Hausaufgabenhefte schaut. Dass Grundschulkinder nicht erst um 10 oder schlimmer noch gegen 11 Uhr abends ins Bett gehen. Der Unterricht startet in der Regel zwischen 7.45 und 8.15 Uhr. Wie sollen die Kurzen so morgens ausgeschlafen sein? Dass man Interesse an seinen Kindern und dem, was in ihren Köpfen vorgeht, hat und zeigt. Dass man bestenfalls mit ihnen auch mal rausgeht, mit ihnen auch mal ein Spiel spielt oder ihnen auch mal vorliest. Ist das wirklich zu viel verlangt?

    Meine Meinung auf der Basis privater Erfahrungen und Erlebnisse ist, dass es kaum etwas gibt, dass es nicht gibt. Ich war bei meinen eigenen Kindern immer ein Fan von halbwegs festen Essens- und Schlafenszeiten. Meine beiden waren um 8 Uhr abends in ihren Betten. Meine Tochter war von kleinauf eine Nachteule - aber auch sie war dann in ihrem Bett in ihrem Zimmer und hat ein Buch nach dem anderen verschlungen. Diese Strukturen waren bei mir als AE mit zwei jüngeren Kindern damals notwendig - ich habe abends am Schreibtisch gesessen. Die Nachmittage und die Wochenenden gehörten den Kindern. Ich mag nicht meine Freund*innen oder Bekannten durch den Kakao ziehen - aber ich schüttele (innerlich) durchaus ab und zu den Kopf. Es ist nicht (mehr) mein Zirkus, meine sind groß, sie gehen ihre Wege. Aber es gab und gibt Eltern, die es sich echt einfach machen - und die „Schuld“ dann den Kitas oder Schulen in die Schuhe schieben.


    Mein Sohn hat ADhS. Es war beileibe nicht immer einfach. Manche der Lehrer*innen waren unmöglich… Aber es gab halt auch die Guten und ich würde never ever auf den Gedanken kommen, einen kompletten Berufsstand als „Chaoten“, „weltfremd“ oder was weiß ich alles zu verunglimpfen.


    An dem Punkt bin ich dann auch raus. Es ist mir zu anstrengend und kostet zu viel Kraft und Zeit, „dagegen“ zu halten - zumal der Versuch, manchen (nicht allen!) Menschen andere Sichtweisen aufzuzeigen, nichts „bringt“ - weil manche (!) es nicht wollen. Es ist einfacher, in dem eigenen, fest zementierten Weltbild zu verharren, auch vor den Kindern über die unfähigen Lehrer*innen zu lamentieren. 🤷‍♀️


    Wie bereits geschrieben: ich spreche jetzt nicht über alle Eltern, sondern nur über einen Teil.

    Ehrlich? Ich geb auf. Bleibt ihr bei eurer Meinung, dass die weltweit überdurchschnittlich bezahlten, gut ausgebildeten Spezialisten in Deutschland die Leistung einfach nicht bringen und gut 👍.

    Ist es wirklich mittlerweile die Aufgabe der Grundschule, den Kindern das Binden einer Schleife beizubringen? Oder wie man einen Stift oder eine Schere in der Hand hält?


    Und dann wundert man sich?! Das ist nicht euer Ernst…😉


    Wattwanderin : klar gibt es Kinder, die - obwohl sie sich ohne Ende Mühe geben - mit Füllern nicht klar kommen. Ich bin der Auffassung, dass man das Kind in dem Fall auch nicht weiter „strapazieren“ sollte - unter der Voraussetzung, dass es wirklich nicht geht. Und das ist dann auch nicht schlimm, da stimme ich dir zu!


    Was aber nicht geht: mangelnde Anstrengungsbereitschaft.

    janne es gibt noch die Schulausgangschrift aber ich glaube die wird mittlerweile kaum noch gelehrt.

    Natürlich!!! Oh Manno, ich habe im Eifer des Gefechts die Grundschrift mit der Schulausgangsschrift verwechselt… Sorry, ich bin seit 5 Uhr wach, bin um 6 von meinem Freund aus losgefahren und war um 17.30 Uhr daheim.🤷‍♀️

    Hintergrundinfo:


    In NRW starten die Kinder verbindlich vorgegeben mit der Druckschrift. In Bawü habe ich es erlebt, dass in Klassen von Anfang an mit einer „Schreibschrift“ gearbeitet wird.

    Hiervon gibt es drei „Arten“:

    die Schulausgangsschrift, die vereinfachte und die lateinische Ausgangsschrift. Editiert, weil ich Blödsinn geschrieben habe 😳🤷‍♀️

    Meine haben sie auch gelernt und an vielen Schulen wird die lateinische oder aber die vereinfachte Ausgangsschrift (=Schreibschrift) auch heute noch durchgenommen. Warum auch nicht? Aber es ist in NRW nicht verpflichtend, dass die Kinder in der GS die „Schreibschrift“ lernen. Man darf auch darauf verzichten, z.B. wenn ein Kind eh massivst Schwierigkeiten hat, den grundlegenden „Schulstoff“ zu lernen.


    Schlussendlich entwickelt jede*r seine eigene Schrift, meistens ist es ein Mix aus Druck- und Schreibschrift.


    Projekte finde ich ebenfalls wichtig. Oft sind sie das Highlight im Lauf des Schuljahres. Und Wandertage des Kollegiums… wo gibt es die noch? Ernsthafte Frage! Bei Hitzefrei dürfen die Kinder nach Hause gehen, es gibt aber zumindest in der Grundschule immer Gruppen, in denen die Kinder betreut werden, die zuhause alleine wären. Hitzefrei muss vorher angekündigt werden. Die Lehrkräfte haben im Rahmen ihrer Unterrichtszeit Präsenzpflicht in der Schule. In der Regel unterstützen sie im Ganztag, sitzen in Arbeits- oder Fachgruppen. Das Gleiche gilt z.B. für wetterbedingte Unterrichtsausfälle.

    Heiße Luft und nix dahinter - ernsthaft: Ich finds echt niedlich 😊😅.


    Stichwort Schulbegleitung: Eine Schulbegleitung bekommt man niemals grundlos. Dazu gibt es viel zu wenige Menschen, die als Schulbegleitung arbeiten. Das heißt: ein Kind, das eine Schulbegleitung bekommt, hat z.B. im Lernen, im Verhalten oder im physischen Bereich ganz massive Defizite. Wir sprechen hier nicht von „Lappalien“!


    Stichwort Schreibschrift: in NRW ist die Schreibschrift in den Richtlinien und Lehrplänen nicht vorgegeben. Ausgangspunkt ist die Druckschrift. Aus dieser sollen die SuS in Stufe 3 und 4 eine gut lesbare, individuelle, verbundene Handschrift entwickeln. Die Schreibschrift ist in den Lehrplänen nicht erwähnt. Es hat also nichts mit „Zeitmangel“ o.ä. zu tun, sondern mit den offiziellen, verbindlichen Vorgaben des Schulministeriums NRW. Dort sind die Lehrpläne unter dem Punkt Lehrplannavigator Primarstufe nachzulesen.


    Ich bin ehrlich erstaunt, dass ein Kind auf der weiterführenden Schule in NRW eine standardisierte verbundene Schreibschrift erlernen soll / muss. Der einzige Grund, den ich mir für eine solche Maßnahme vorstellen kann, ist, dass die Schrift des betreffenden Kindes derartig unleserlich ist, dass man dem Kind empfiehlt, quasi von Grund auf und mit Hilfe einer verbundenen lateinischen oder vereinfachten Ausgangsschrift eine lesbare Handschrift zu entwickeln.


    Made my day!😅

    Sophina : ich meine nicht die Eltern, die bereits im Boot sitzen und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten engagieren! Du brauchst dich von dem her was du schreibst also nicht angesprochen zu fühlen!💐


    stern0372 und funkergirl: Keine Sorge, es gibt weder Popcorn noch Chips 😅, ich gebe Kaj zu 100% Recht, sie bringt es auf den Punkt. 👍


    Mit einer Einschränkung: Welche Schulleitung hat 5500 € netto auf dem Konto? Ich vermute, dass das dann die Schulleitungen von Gymnasien und Berufsschulen mit 1500 SuS oder mehr sind? Das müsste A15 oder A16 sein, richtig?

    Lena_1977 : an diesem Punkt war ich Mitte 2021. Es war - vermeintlich - alles gut. Die Kinder waren beide ausgezogen, ich hatte mich entschieden, ebenfalls zurück ins Rheinland zu ziehen, es war - vermeintlich - alles geklärt und klar. Ich hatte Pläne, beruflich war alles klar, ich freute mich wie irre, war einfach happy. Dann kam eine Katastrophe nach der anderen. Herr Sohn ist im April 2022 wieder bei mir eingezogen. Seit Anfang 2023 haben wir (meine Kinder und ich) uns wieder berappelt, sind alle drei (?) aufgestellt - trotz Tod der Oma und des Opas 2023. Nur: ich selbst bin vorsichtiger geworden. Diese 1,5 Jahre haben Kraft gekostet ohne Ende und ich weiß nicht, ob ich Vergleichbares noch einmal schaffen würde. Vielleicht ist das der Punkt, warum ich mich manchmal „alt“ fühle. Vllt habe ich mich selbst von dieser Zeit noch nicht vollständig erholt, keine Ahnung, ist auch egal, weil nicht zu ändern 😉.


    Mein Ex-Mann (der Vater meines Sohnes) hätte gebürgt - ich fand das klasse! Ich bürge für die Wohnung unserer Tochter, er tut das selbe für unseren Sohn.


    Das Haus bleibt. Wie ich schrieb: ich freue mich durchaus, das Haus dann für mich zu haben 😊. Damit ist ein Lebensabschnitt abgeschlossen, es beginnt ein neuer.

    Herr Sohn hat von seinem Opa kurz vor seinem Tod ein kleines Auto bekommen - Steuern, Versicherung, Inspektion trage ich.


    Ziehen lassen - gerne. Aber nicht wissentlich vor die Wand fahren lassen. Eine Wohnung, die kalt 630€ plus ca. 200 NK kostet, ist utopisch. Andererseits: wenn die zwei ausziehen, müsste sie (die Freundin) doch eigentlich auch Bürger- und Wohngeld bekommen? Denn dann ist es ja Essig mit der Bedarfsgemeinschaft, bei der streng genommen, aktuell ich zur Kasse gebeten werde?! Dann würde es wieder passen.


    Eigentlich ging es mir mit diesem Thread ja genau um die Frage, ob ich für die Freundin mit bezahlen muss (Bedarfsgemeinschaft).🤬 Die Kröte habe ich mittlerweile geschluckt.


    „Alt“ ist relativ, ich bin halt keine 30 oder 40 mehr😅. Ich habe noch 10 Jahre bis zur Pension. Länger als 65 arbeite ich nicht - egal, welche Abzüge mich erwarten. Da ändern auch Gespräche nichts dran.

    Da gefühlt 10000. angezeigt werden, wenn ich deinen Namen eingeben möchte..

    Echt? Keine Ahnung 🤷‍♀️… Ich bin seit 2013 mal mehr, mal weniger hier aktiv, aber die anderen Jannes sind mir nie bewusst begegnet. Aber viele User des Forums sind ja auch nur temporär hier und verschwinden dann wieder.


    Letzte Woche… platzte eine Bombe. Sie kamen beide zu mir ins Wohnzimmer und eröffneten mir, dass sie zum 1.2. eine Wohnung gefunden hätten. Neubau, 10€/m2, Papa bürgt, sie hätten genau gerechnet. Der Haken war: sie hatten die KV und die Autokosten übersehen und als ich Ihnen erklärte, dass ich im Falle einer monatlichen Unterhaltszahlung vieles nebenbei nicht mehr übernehmen könne und würde… kurz und gut: klappt finanziell nicht. Es wäre kein Problem, wenn auch sie arbeiten würde, sie hat aber nach wie vor keinen Job. Das Geld vom JC ist nun aber durch, sie hat die Summe x im Monat zur Verfügung.


    Ich weiß einfach nicht mehr, was ich von dem Ganzen halten soll. Momentan herrscht Friede, keine „Aussetzer“ ihrerseits mehr. Die Frage ist: wie lange?


    Emotional war meine Reaktion ambivalent. Einerseits ein „Juhu, ich habe das Haus für mich alleine!!!“, andererseits sind dann beide Kinder aus dem Haus (ein Jahr früher als geplant) und… nun bin ich alt.


    Fazit und Fakt ist: der Tag wird kommen. Ich werde Rotz und Wasser heulen und mich furchtbar alleine fühlen, werde mich aber daran gewöhnen. 👍 Das ist alles normal und sachlich-rational nicht der Rede wert, weil ich nicht die erste bin und auch nicht die letzte sein werde, deren Kinder flügge sind und eigene Wege gehen.


    Rechtsanwaltliche Beratung in Sachen Mietvertrag brauche ich übrigens nicht mehr - die finanzielle Ausgabe kann ja ich mir sparen.


    Meinen Segen haben sie - sobald die Finanzierung steht. Daran arbeiten „wir“ gemeinsam - aber nicht im Sinne „Geldesel Mama“. Ich glaube, das haben sie kapiert. Wobei ich zugeben muss, dass sie auch einiges im Haushalt macht - und mir da momentan den Rücken ziemlich frei hält. Ab dem Sommer möchte sie eine Pia-Ausbildung machen, sie meint, das ist ihr Ding. Wichtig ist: sie entwickelt für sich eine Perspektive. Es bleibt spannend.

    Es gibt ein neues „Startchancen“-Projekt, d.h. Gelder für Schulen mit einem hohen Sozialindex. Dieses soll im Schuljahr 2024/25 starten. Interessant ist auch, dass laut Nachrichten (die originale Erklärung habe ich noch nicht gelesen), die Schulen selbst und individuelle Wege finden sollen, um die Situation zu verbessern.


    Ich finde das vom Grundsatz her gut! Es gibt viele Möglichkeiten zur Veränderung und Optimierung der Lernsituation und des Lernens. Und oft geht es nun mal nicht ohne zusätzliche personelle Unterstützung.

    Meine Wunschschule hätte „kurze Wege“, Beratung und Unterstützung für Kinder und Eltern direkt vor Ort. Multiprofessionelle Teams, in denen die Lehrkräfte mit SonderpädagogInnen, sozialpädagogischen Fachkräften, SchulbegleiterInnen und den Gruppenleitungen und Ergänzungskräften des Ganztags miteinander kooperieren. Regelmäßige Teamstunden zur Absprache. Das Problem hier sind die unterschiedlichen „Töpfe“, die Träger. Dazu kommt die Schulsozialarbeit und die Kooperation mit dem Jugendamt.


    Dann hätte ich gerne wenigstens stundenweise weitere Fachkräfte direkt in der Schule: HeilpädagogInnen, LogopädInnen, Lehrkräfte, die gezielt DAZ und DemeK unterrichten, Gesundheits-/ErnährungsberaterInnen und eine intensive Zusammenarbeit mit dem schulpsychologischen Dienst. Was den Unterricht angeht: feste Lernzeiten und „Freidays“, selbstgesteuertes, individuell begleitetes Lernen in Projektgruppen, Identifikation mit der eigenen Schule, Wir-Gefühl, Respekt, Schule als Lebens- und Lernort mit Schulgarten, Naturgarten, usw usf.


    Schulen mit angeschlossenem Familiengrundschulzentrum - Elterncafes, Eltern-Kind-Tage, Deutschkurse für Eltern usw.


    Auch die Eltern müssen stärker ins Boot geholt werden.


    Es gibt Schulen, die bereits mit diesen Konzepten arbeiten.

    Manche Menschen sind nur ein Flügelschlag lang Teil im Leben, dieser Flügelschlag kann eine ganze Welt bedeuten.

    Gestern hat der Teamleiter des Burschens den Kampf gegen den Krebs verloren.

    Wir sind einfach nur traurig

    Das hast du superschön ausgedrückt .


    Mein Mitgefühl.