Beiträge von Jannne

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    Verkrampft ist sicherlich Mist, offen sein für Neues ist aber sicherlich in Ordnung.


    Nur: viele Menschen stempeln einen ab, wenn man sagt: "Ich mag nicht "alleine" oder: zu zweit ist es einfach schöner".


    Mein Eindruck ist, dass viele die eiermilchlegende Wollmilchsau suchen. Man hat die eine oder andere Beziehung hinter sich, hat so seine Erfahrungen gemacht, die man keineswegs wiederholen möchte, wird vorsichtig und misstrauisch. Bloß keine Kompromisse, sich bloß nie wieder für einen anderen Menschen einschränken, es lebe die Individualität und der Egoismus. *io*


    Manchmal sind auch die Gespenster der Vergangenheit zu stark, obwohl man das Singledasein vom Prinzip her abgrundtief hasst, unterirdisch findet und sich damit selbst weit über den Anschlag verbiegt und verleugnet. Das ist zum Beispiel bei mir der Fall. Bei mir: mir wurde von den Profis gesagt, meine "Gespenster aus der Vergangenheit" werde ich nicht mehr beruhigen können - das hinzubekommen wird höchst schwierig und eine Herausforderung (nicht nur für mich, sondern auch für einen potentiellen Partner). Ich sei zu "kaputt" gegangen (sinngemaß), hätte zu viel erlebt. So what? Radikale Akzeptanz, es ist wie es ist und dann ist es halt so.


    Alternativ: die Menschen, die mit denen man zusammen sein möchte, wollen nicht, die Menschen, mit denen man selbst nicht will, wollen einen (salopp formuliert, bitte diese Formulierung nicht psychologisieren oder auseinander nehmen, ich denke, ihr wisst, was und wie ich das meine). Manchmal springt man einfach genau auf den Typus Menschen an, mit dem man sich selbst ganz tief in die Gülle reitet. So war es bei mir in meiner letzten Ehe.


    Ich freu mich aber tierisch für jeden, der / die es schafft. Es gibt diese Menschen! Und das ist meine Hoffnung. Vielleicht irgendwann, wenn ich meine ganzen Baustellen abgearbeitet habe.

    Die Zahlen gelten dann aber eher für alle Frauen und nicht nur für die Alleinerziehenden, oder?


    Was mich immer so fasziniert: in der Schule stehen die Mädchen von ihren Leistungen und Schulabschlüssen vorne (habe ich irgendwo mal gelesen, meine ich). Da bräuchte es eigentlich eine ganz gezielte Jungen-Förderung.


    Mit dem Schulabschluss kehrt sich das Ganze dann aber u.a. mit der Berufs- und Studienwahl um. Ich weiß nicht warum - vielleicht weil in den Köpfen der Allgemeinheit immer noch verankert ist, dass sich die Frauen um die Familie und weniger den Beruf kümmern? Für mich zumindest wäre es undenkbar gewesen, den Job, den ich jetzt mache, mit Familie und / oder kleinen Kindern zu machen.

    Nun denn, ich vermute, viele verschulden sich, weil es ihnen schwer fällt, die eigenen Ansprüche plötzlich runterzufahren. Und das zuzugeben, schätze ich, ist nicht immer einfach. Da wird der schwarze Peter dann eher anderem zugeschoben.


    Eine andere Kiste ist die der Jobsuche. Wenn man jahrelang daheim war oder nur auf 450 € Basis gearbeitet hat, hat man sicherlich auch ein Problem, sich wieder in den Beruf reinzufinden. Sowohl kräftemäßig als auch vom Jobangebot her.

    Prima! Unsere Kinder sind alle schon etwas älter und brauchen keinen Babysitter, oder?


    Wie wäre es mit einem Treffen Anfang Juli bei gutem Wetter am Wochenende in einem Biergarten? In München gibt es da bestimmt einige, die auch schön sind, oder? Mist - in Köln würde mir sofort die eine oder andere "Lokalität" einfallen, wo man einfach gemütlich sitzen, was schmausen und ein (für mich alkfreies, ich muss ja fahren, Bierchen trinken kann) - in München kenne ich mich nicht aus.


    Wie sieht`s am 3. oder 10. Juli aus? Nur mal als Beispiel?!

    Erst mal herzlich willkommen!


    Bei mir war es damals kein Problem, eine Beistandsschaft einzurichten. Die Mitarbeiter dort haben alles in die Hand genommen, gerechnet, den zu zahlenden Unterhalt festgesetzt und einen Titel erwirkt. Und das, obwohl Herr Ex immer gezahlt hat!


    Die Beistandschaft habe ich als eine echte Erleichterung empfunden - das war übrigens auch ein Tipp aus diesem Forum!:thumbup:

    Das kann ich bestätigen. Ich war vor 10/11 Jahren zwar keineswegs überschuldet, befand mich finanziell aber durchaus in Schieflage.


    Ich fände es sehr interessant, wenn in dem Bereich mal Ursachenforschung betrieben würde. Wobei das schwierig werden dürfte.

    Ich selbst habe online ehrlich gesagt noch nie jemanden kennengelernt, der dann auch "geblieben" ist - weder als Partner, noch als guter Freund, Kumpel oder Bekannter. Viele waren auch einfach Energiefresser. Man hört zu, erzählt auch von sich - schlussendlich passt es dann aber doch nicht. Insofern teile ich deine Desillusion.


    Ich sehe es wie beim Zug des Lebens. Man lernt Menschen kennen, mit manchen versteht man sich gut, mit manchen weniger. Aber bleiben? Nö.


    Und dafür ist mir meine Zeit zu schade.

    Ich habe zwei Menschen in meinem Freundeskreis, die über das online-dating tatsächlich Partner gefunden haben und glücklich sind. Es kann also auch gut gegen.


    Aber es turnen auch eine Menge ziemlich schräge Vögel in den Portalen herum und ich denke, es ist wie mit der Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

    Hi zurück,


    "mehr" wird sich bei mir mit Sicherheit nicht ergeben;), aber so ganz grundsätzlich und prinzipiell finde ich die Idee, ab und zu mal ein Forentreffen aufzuziehen, gut.

    Als eingefleischte Camperin... ich hätte vieles gemacht, aber in der Situation wäre ich garantiert nicht auf den Campingplatz gefahren. Da hätte es eher ein zurück auf Null gegeben. Camping heißt eh, dass man stärker als sonst aufeinander hockt und ich kann deine Frau sowas von verstehen, dass sie eine Prüfungsvorbereitung nicht im Wohnwagen machen mag. Den Rest haben die anderen schon geschrieben.


    Mensch Vollbio, manchmal könnte man dich schütteln... Denk mal nach! ;) Bzw. erst vorausschauend nachdenken und dann tun.


    Edit: wenn deine Frau sagt "Du, an sich mag ich nicht, du weißt, ich habe die Prüfung, sie ist mir wichtig und ich muss mich vorbereiten!" und du setzt dann trotzdem durch, dass ihr fahrt - entgegen dem Willen und den gerechtfertigten Befürchtungen deiner Frau - dann ist schlechte Laune, Streit vorprogrammiert.

    Genau das ist es: Dir, mir, vermutlich den meisten anderen wäre es im Leben nicht in den Sinn gekommen, sich - rein von den Eckdaten her - so zu verhalten. Zum Ex / KV fahren und um Essen zu "betteln", wenn die Kita 3 Minuten entfernt ist.


    Wenn ich ganz ehrlich bin: wenn ich so richtig auf Krawall gebürstet bin und mir alles zum Hals raushängt... *tiefrotwerd*, kommt durchaus der Gedanke, dass man den Ex am liebsten anschreien und in Grund und Boden stampfen möchte - ODER???!!!


    Aber macht man das, wenn die eigenen Kinder dabei sind, die dann auch noch klein sind? Und darf sich der andere dann nicht auch darüber aufregen?


    Zitat

    Das einzige was ich jetzt zu ihr sagen würde, wäre, das ich blöd reagiert habe und sie selbstverständlich beim nächsten mal essen im Vorfeld mitbekommt.

    Volle Zustimmung. Und beim nächsten Mal auf eine solche Situation vorbereitet, innerlich gewappnet sein und die Souveränität wahren.

    OH Mann... wenn ich das so lese, bin ich mal wieder heilfroh, dass der Kelch an uns vorübergegangen ist. Ab dem Tag der Trennung herrschte bei Ex1 und mir weitgehend Ruhe und Einigkeit. Allerdings haben wir uns die Jahre vorher regelmäßig und teils auch lautstark gefetzt - im Prinzip kommt es also auf das selbe raus, nur günstiger (ohne Anwälte)...


    Sorry fürs OT, aber ich staune gerade, worauf man offensichtlich alles achten muss, wenn man sich mit dem Ex-Partner im Kriegszustand befindet.