Beiträge von Jannne

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    In dem Artikel gibt es viel Wahres... sehr gute Ideen und Impulse.


    Es gibt aber auch in Deutschland Lehrer, die - zumindest in der Grundschule - einiges umsetzen (und noch viel mehr!). Es gibt Klassen, in denen Engagement und Einsatz der Lehrer durch die Eltern sehr gewertschätzt wird und in denen man auch keine Probleme hat, Unterstützung bei besonderen Aktivitäten zu bekommen. Manches ist schwierig mit nur einer Lehrkraft, z.B. Lerngänge, die nicht in unmittelbarer Umgebung der Schule sind. Dafür hat man dann aber auch die Chance, besondere Orte kennenzulernen, wo man sonst nicht so leicht "hinkommt". Ich denke da z.B. an die Besuche in Kläranlagen (es stinkt dort gar nicht sooo doll, ist aber schon spannend!), Wasserwerken, etc. Mein persönliches Highlight war der Besuch eines Wasserwerkes nebst Staumauer (auch in der Staumauer drin).


    Experimente sind super, man braucht zwar etwas Vorbereitung, aber dafür sind die Kids dann auch Feuer und Flamme.


    Gegenseitige Wertschätzung und Respekt im positiven Sinn... extrem wichtig! Und sowohl die Kinder als (mittlerweile) auch die Eltern dort abholen, wo sie stehen, fördern und fordern aber ohne zu überfahren. Und nicht zuletzt: niemals vergessen, dass wir ALLE Menschen sind, Kinder / Schüler, Lehrer, Eltern. Niemand ist perfekt, jeder macht Fehler. Aber: Menschen sind lernfähig, wir können alle aus unseren Fehlern lernen und es beim nächsten Mal besser machen.

    Andererseits... vielleicht ist genau das ihr Weg, den sie für sich jetzt gehen muss und der ihr hilft, weiterzukommen. Das hängt von vielen "Stellschrauben" ab. Ohne eine umfassende Diagnose ist alles, was man dazu vermutet, reine Spekulation und Kaffeesatzlesen. Sorry, wenn ich das jetzt so deutlich sage.


    Soweit ich weiß, wird grundsätzlich erst mal zwischen endogener und exogener Depression unterschieden. Endogen heißt, die Ursachen liegen im wesentlichen in einer Veränderung der Stoffwechselvorgänge im Gehirn, es kommt zu einem Mangel an wichtigen "Botenstoffen" (bspw. Serotonin, Noradrenalin, Dopamin). Außere Einflüsse spielen weniger bzw. kaum eine Rolle. Eine endogene Depression kann auch vererbbar sein.


    Die exogene Depression hat "äußere" Auslöser. Dies können bspw. ganz konkrete Trauerfälle oder auch andere Ereignisse sein. Auch bei der exogenen Depression kommt es zu biochemischen Veränderungen, die eigentliche Ursache liegt allerdings ganz woanders.


    Flappsig formuliert: bei der endogenen Depression helfen meist Medikamente, bei der exogenen Depression muss die Ursache psychotherapeutisch behandelt werden.


    Ein stationärer Krankenhausaufenthalt kann mehrere Dinge bewirken. Da ist zunächst einmal die Stabilisierung des Patienten und die Diagnostik. Je nachdem kann eine "Einstellung" auf entsprechende Medikamente vorgenommen werden. Handelt es sich um eine primär endogen verursachte Depression, ist es wichtig, dass die Medikamente nicht nach "Lust und Laune" abgesetzt" werden. Beispiel: bei einer Schilddrüsenunterfunktion (die ja gar nicht soooo selten ist!) müssen die entsprechenden Hormone kontinuierlich von außen "zugeführt" werden.


    Es ist durchaus möglich, die Ursachen auch einer exogenen Depression in einem stationären Klinikaufenthalt vollständig so zu bearbeiten, dass es sich um eine einmalige depressive Episode handelt. Liegen die letztendlich auslösenden Ursachen aber tiefer (auch das kann durchaus vorkommen), reicht ein Klinikaufenthalt alleine möglicherweise nicht aus.

    Zu lange "stationär" ist aber auch nicht gut. Zwischendurch muss man "zurück ins Leben", damit man den "Anschluss" nicht verliert. In diesen Fällen gibt es die Möglichkeit sogenannter stationärer "Intervalltherapien", in der die ganz tiefen, alten "Muster" aufgearbeitet werden.


    Zu der Tochter: vielleicht kommt sie klar. Vielleicht schafft sie es auch, sich ein eigenes Leben aufzubauen und dieses auch zu leben. Ich würde es ihr und euch absolut wünschen! Vielleicht geht es aber auch "nur" eine Zeit lang gut und es geht irgendwann wieder abwärts. Wichtig ist meines Erachtens, dass sie ihren eigenen Weg geht, der für sie passt.


    Je nachdem, um welche Art der Depression es sich handelt, wird sich nur dann etwas ändern, wenn sie selbst auch bereit ist, an ihren "Themen" zu arbeiten. Das kann bei einer endogenen Depression die Erkenntnis sein "ich brauche jetzt die Medikamente und nehme sie auch", bei einer exogenen Depression die Bereitschaft, die Ursachen auflösen. Möglich ist das. Und sie ist noch jung, es kann sich also noch gar nicht so viel "angesammelt" haben, wie bei älteren Menschen.


    Der vermeintlich einfachere / leichtere Weg ist bei einer exogenen Depression, die eigentlichen Auslöser/Ursachen zu verdrängen und wie gehabt weiterzumachen. Diese Ursachen können manchmal ganz weit zurück liegen und ganz tief "versteckt" sein - so, dass man sich selbst auch gar nicht mehr daran erinnert. Dummerweise wirken sie jedoch im Unterbewusstsein weiter und dann staunt man, warum man immer wieder im vom Grundsatz her in ähnliche Situationen gerät, die einfach bescheiden sind. Oder warum bestimmte Erlebnisse, Sätze, Aussagen einen so "antriggern", dass man sich schlussendlich im weitesten Sinne "komisch" verhält.

    Genau dorthin zu "gehen", wo es "weh tut", um dort etwas zu verändern, zu einer anderen Einstellung bzw. Sichtweise zu kommen, ist eine ganz harte Nummer, das geht durchaus an die Substanz und es dauert auch seine Zeit. Vor allem aber muss dazu von sich aus bereit sein.


    Wie auch immer: bei der Tochter scheint das aktuell nicht der Fall zu sein. Leider. Aber dann ist das halt so, zwingen kann man sie in dem Alter nicht (mehr).


    Die Frage ist: wie geht ihr damit um, einerseits jeder für sich, andererseits aber auch ihr gemeinsam als Paar. Betroffen seid ihre beide und ihr habt auch beide eure Erfahrungen mit der Depression der Tochter gemacht.
    Wie ihr diese Erfahrungen jeweils für euch verarbeitet, hängt viel auch davon ab, was ihr in eurem bisherigen Leben erlebt habt. Gut finde ich, dass dein Partner sich therapeutische Hilfe holt. Du war bist bist ebenfalls "angedockt"? Und dann geht es darum, wie ihr gemeinsam als Paar damit umgeht.


    Es ist eine Gratwanderung zwischen Loslassen, sich einerseits abgrenzen und andererseits unterstützen. Das belastet und macht es so schwierig. An eurer Stelle wäre mir wichtig, dass ich mit meinem Partner im Gespräch bleibe, dass die Kommunikation nicht abbricht, ggf. auch mit Unterstützung. Natürlich ist das anstrengend! Im Idealfall aber ist es auch eine Chance, schwierige Dinge gemeinsam zu lösen. Und das kann auch verbinden. So oder so: ich wünsche euch und der Tochter das Allerbeste und viel Kraft!

    Oh, ich habe soeben mit meiner Tochter (die noch 4 Wochen im Haus ist) telefoniert. Die Mieterin wittert auch wieder die Chance, Stress zu machen, nachdem sie die letzten beiden Jahre etwas friedlicher war.


    Die Frau zahlt seit 18 Jahren 400 € Warmmiete ||:cursing: für eine 72m2 3ZKB. Einen Mietvertrag konnte ich in den Unterlagen nie finden - das für meinen Noch-Ehemann übliche Chaos halt. Ich habe vor ca. 3 Jahren nach etlichen Diskussionen mit meinem Noch-Ehemann ein Schreiben aufgesetzt, in dem sie gebeten wurde, meinem Noch-Ehemann eine Kopie des Vertrags auszuhändigen. Diese Bitte hat die Mieterin geflissentlich ignoriert und auch mein Noch-Ehemann war nicht willens, da dran zu bleiben. Mir waren die Hänge gebunden, ich habe zähneknirschend in die Tischkante gebissen.


    Nun bin ich ja ausgezogen und Frau Mieterin ist wieder die "Hausherrin". Sie teilte meiner Tochter heute früh mit, dass sie, solange ich dort gewohnt habe, toleriert hat, dass der Wohnwagen auf "ihrem" Stellplatz steht. Angeblich ist der Stellplatz in den Mietvertrag eingetragen aber wie gesagt, ich habe den Mietvertrag nie gesehen. Nun dürfe ich den Hänger dort nicht mehr abstellen. Dies habe sie auch mit ihrem Anwalt geklärt. Er habe gesagt, sie könne dort auch ein Schild aufstellen. Meine Tochter meinte, der Begriff "Anwalt" sei in dem 5 minütigen Gespräch mindestens 3mal gefallen.


    Heureka (mittlerweile eins meiner Lieblingsworte)!!!


    Jetzt werde ich also wieder alle Unterlagen hinsichtlich der Hauseigentümervereinbarungen durchforsten... Dinge, die der Mensch und die vor allem ICH momentan überhaupt nicht brauche!


    Nichtsdestotrotz werde ich den Wohni auch weiterhin dort abstellen. Von mir aus kann dann mein Noch-Ehemann oder meine Tochter woanders parken. Bis meine ETW verkauft wird, habe auch ich das Recht auf einen Stellplatz und da steht dann eben der Wohnwagen:evil:.


    PS. Interessanterweise hat die Mieterin jetzt wohl auch den anderen Mietern erlaubt, einen Teil des unteren Grundstücks zu einem Gemüsegarten umzufunktionieren. Grundsätzlich finde ich diese Idee gut, dürfen sie von mir aus auch gerne machen. Aber ich weiß sehr genau, dass der Garten definitiv nicht zu der zweiten Mietpartei gehört, weil ich damals den Mietvertrag aufgesetzt habe. Genau das "vergisst" Frau Mieterin aber gerne mal. In Punkto "vergessen" / "verdrängen" haben sie und mein Noch-Ehemann echt was gemeinsam.

    Sie hat es ja auch über einen langen Zeitraum bei anderen Leuten im Ort so dargestellt, dass IHR das Haus gehöre und wir die Mieter seien.... ich habe das ur per Zufall herausgefunden, nachdem ich über Fasnetsaktivitäten aktiv geworden bin und Kontakt zu den Leuten im Ort hatte.


    PSPS: Es wird Zeit, dass ich da auch finanziell rauskomme.<X<X<X


    PSPSPS: Atmen.... 10...9...8....7... usw.

    begleiteter Umgang glaube wegen Suchtproblemen , Unselbstständigkeit, Neigung zu Aggressionen laut Olenka

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    Wenn das noch dazukommt... (habe ich überlesen)


    Klar, es ist durchaus legitim, zu fragen, warum man in der Situation noch ein Kind bekommt. Genauso ist es gerechtfertigt, wenn mich Freunde und Freundinnen fragen, warum ich meine Rücklagen in das Haus meines Noch-Ehemanns gesteckt habe und warum ich nicht schon vor Jahren gegangen bin. Ist jetzt etwas oT. aber hat möglicherweise ähnliche "Ursachen": manchmal setzt der Kopf aus, so übel das auch ist. Ich kann da auch ein Liedchen von singen, gerade auch, was dieses Jahr angeht. Aber manchmal bleibt man, weil man immer noch irgendwie denkt und es sich auch sehr wünscht: "Alles wird gut". Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


    Darum geht es hier aber nicht. Und ich finde es in diesem Zusammenhang und mit den Informationen nicht gut (das ist aber meine ganz persönliche Meinung!) von "Vater entsorgen" zu sprechen. Eine ehemalige Freundin hat ihren Mann quasi "entsorgt". Sie hat auch vor ihren Kindern so lange rumgezickt, ihren Mann durch den Kakao (oder besser: Schlamm) gezogen, bis die Kinder keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater wollten. Ich selbst habe ihren Mann als sehr fürsorglich und was die Kinder angeht engagiert kennengelernt. Das war viel mehr, als ich es jemals mit meinem Ex-Mann erleben durfte. Gut, es mag sein, dass vieles in ihrer Ehe dann anders war. als es nach außen hin den Schein hatte. Ich bin mir aber da auch nach wie vor nicht sicher, ich kannte sie recht gut, wusste, wie sie tickte und auch, wie sie tillen konnte... Jedenfalls war das für mich damals nicht nachvollziehbar. Ich selbst habe immer versucht, den Kontakt zwischen unseren Kindern und ihrem Vater zu fördern. Dies hatte jedoch Grenzen, da mein Ex-Mann schlichtweg wenig Interesse hatte und irgendwann, als die Kinder älter wurden, habe ich aufgegeben und die Lage so akzeptiert, wie sie war.


    Ein Arzt könnte Olenka auch noch mal beraten, wie man das Infektionsrisiko minimieren kann.

    Naja... fassen wir doch mal zusammen.


    Olenka war 16 Jahre lang in einer Beziehung und verheiratet.

    Beide haben sich gemeinsam für ein Kind entschieden, das einen fremden Samenspender hat, weil ihr Ex-Partner zeugungsunfähig ist.

    Zumindest während der Schwangerschaft hatte der Ex-Partner Kontakt zu Prostituierten.

    Gegen Ende der Schwangerschaft hat der Partner Olenka verlassen.

    Das Kind ist 4 Monate alt.

    Er hat das Kind bisher nicht gesehen, Olenka bekommt keinerlei finanzielle Unterstützung, im Gegenteil, sie wurde mit den finanziellen Belastungen alleine gelassen. Sie bekommt keinen Unterhalt für das Kind, da er nicht arbeitet. Darüber hinaus hat er von Olenka Trennungsunterhalt angefordert, weil sie die Hauptverdienerin war.

    Es besteht keine persönliche Kommunikation, der Kontakt läuft über Anwälte. Der Partner sei überfordert, kann keine eigenen Entscheidungen treffen.


    Das ist das, was Olenka geschrieben hat. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das so auch zutreffen kann - überraschen würde es mich nicht.


    Für mich (also aus meiner Perspektive) wäre so eine Situation der absolute Horror! * anmerk*

    Und da kann ich dann - SORRY!!! - durchaus auch nachvollziehen, wenn man eigentlich nur noch Abstand zum "sozialen Vater" bzw. Ex-Partner will - das gilt dann logischerweise auch für das Kind. Ich hätte ehrlich gesagt, auch keine Böcke, mich dann jahrelang mit dem Kerl auseinanderzusetzen zu wollen, zumal er das Kind bisher nicht gesehen hat. Soooo groß KANN dann meines Erachtens das Interesse an dem Kind nicht sein - sonst hätte er meiner Meinung nach anderweitig versucht, mit Olenka zu kommunizieren bzw. sich so zu verhalten, dass ein Kontakt auf der Elternebene überhaupt möglich ist. Er ist gegangen. Man sollte auch nicht außer Acht lassen, was eine Schwangerschaft mit einem selbst als Frau macht (Hormonumstellung usw. - das habe zumindest ich damals nicht als "Pappenstiel" empfunden, ich war ziemlich "gebeutelt", einerseits überglücklich, andererseits aber auch ganz schön "geschafft"). Rein auf der Sachebene kann ich die Sorge vor einer Infektion nachvollziehen, ich hätte sie vermutlich auch. Dazu kommt vermutlich eine absolute Abneigung dem Mann gegenüber, weil er - ich nenne es mal so - "fremdvögeln" war, immerhin aber nicht auf dem "freien Markt", sondern bei einer Profi-Frau. Das könnte man ihm noch zugutehalten... aber letztendlich ist es ein massiver Vertrauensbruch. Und diesen hätte auch ich nicht toleriert.


    Kernige Worte, ich weiß... tut mir auch leid, ehrlich. Mein Ex-Mann war während meiner ersten Schwangerschaft auch arbeitlos. Wäre er damals gegangen, wäre ich am Boden zerstört gewesen. Das ist mein "Hintergrund", vielleicht sehe ich das deswegen etwas anders.


    @ Olenka: ich würde auch noch mal im "RL" mit einem Arzt sprechen.

    Das Schönste war, dass er mir erklärte, es sei insgesamt besser, wenn man Dinge so schnell vergessen könnte bzw. sich nicht mehr erinnern würde...


    Ja, wenn man mich richtig trifft, bin ich nachtragend wie ein Elefant. Aber mir hat mal jemand gesagt, Elefanten vergessen auch nicht, wenn man sie gut behandelt hat. Derjenige hat übrigens eine kleine Elefantenfigur zum Abschied bekommen - und wie ich später erfahren habe, passte das wohl auch total.

    Boah, jetzt werde ich mal loskotzen und ungefiltert Dampf ablassen - und zwar im öffentlichen Bereich! :cursing:


    Mein Herr Noch-Ehemann macht so richtig einen auf "dicke Eier". Es scheint bei einem bestimmten Typ Mann eine vollkommen natürliche Reaktion zu sein, jedenfalls ist es jetzt das zweite Mal, dass ich das erleben darf und es macht mich stocksauer (vor allem auf mich selbst).


    Er erklärt jedem, ICH sei daran schuld gewesen, weil er unter maximalem Druck stand und ich ihm so die Energie gezogen habe. Zur Erinnerung: als ich ihn kennenlernte, stand er kurz vor der Kontenpfändung (offiziell), weil er 4 Jahre lang seinen Sohn verleugnet und keinen Unterhalt gezahlt hat. Mir erzählte er, er habe nichts von dem Kind gewusst - ein Vaterschaftstest sei jedoch nicht nötig, er glaube der Frau und das Kind sehe ihm total ähnlich. Jahre später habe ich mehrere Vorladungen zum Vaterschaftstest in seinen Unterlagen gefunden. Ich habe sie damals mit seinem Einverständnis sortiert. Und schlussendlich gab es auch tatsächlich einen Vaterschaftstest. Egal. Die Schweiz hat nach einer gewissen Zeit doch konsequent agiert, sein Nettogehalt geschätzt und so kamen um die 66.000 € Unterhaltsschulden zusammen. Ich habe übrigens nur durch "Zufall" von der Kindsmutter erfahren, dass das Kind bewusst gezeugt wurde (weil er einen Erben brauchte, der seine Gene weiterträgt), dass er bei der Geburt dabei war und sich dann nach 3 Monaten verpisst hat. Daneben gab es dann eine Wohnung in Hannover, seit ??? vermietet, eine Mietzahlung hatte er aber bis dato nur ein- oder zweimal erhalten. Und dann gab es noch die (damals) Bruchbude hier, undichtes Dach und einiges mehr. All das hat er am Anfang verheimlicht, ich habe die Sachen teils erst Jahre später herausbekommen. Er sagte, er habe das alles schlichtweg vergessen, er erinnere sich nicht, und auch später erklärte er mir mehrfach, er habe keinen Sohn.


    Gut, wir lernten uns kennen, er beschönigte seine Situation maximal, ich war damals der Auffassung (die ja auch zutraf), dass es machbar war, ihn aus dieser Scheisse herauszuholen, ich war ganz sicher auch zu naiv. Heute wirft er mir das vor: ich habe Druck gemacht (was stimmt, sonst hätte der Kerl sich nicht bewegt), seine finanziellen, emotionalen und sonstigen Dinge zu klären.


    Aber verdammt noch mal!!! Er ist heute gut aufgestellt, es geht ihm blendend und eben weil er nun diesen Druck nicht mehr hat, kann er wieder regelmößig duschen, sich rasieren und zum Friseur gehen. Was habe ich mich insbesondere letztes Jahr vor ihm teilweise richtig geekelt! Dieses Jahr war nicht mehr viel, im Prinzip habe ich ja seit Mitte / Ende Februar nicht mehr im Haus gewohnt. Im vergangenen halben bis dreiviertel Jahr hat er immer wieder versucht, gewisse Knöpfe zu drücken, die bis Anfang Februar auch immer noch funktionierten. ("Du solltest dich schämen, dass du am 18. Geburtstag deines Sohnes nicht da warst!!!", "Weißt du, mein Freitod letztes Jahr wäre die bessere Alternative für alle gewesen. Jetzt ist es nur noch die Hölle.", "Du hast mich genauso im Stich gelassen wie meine Ex-Frau", "Um mich kümmert sich ja niemand mehr!", "Du hast nie akzeptiert, dass ich einen richtigen Job habe" usw.). Insbesondere nach der Freitod-Nachricht Anfang Juni bin ich noch einmal komplett zusammengebrochen. Allerdings gab es zu dem Zeitpunkt Profis, mit deren Hilfe und Unterstützung ich das "richtig" einsortieren und mich selbst auch wieder fangen konnte. Es hat mich "nur" 2 Tage und Nächte gekostet, immerhin.


    Jetzt also geht es ihm gut, er hat ne dicke Hose - mir aber geht es nach wie vor ziemlich beschissen und ich versuche irgendwie, eben nicht aufzugeben und mich wieder vernünftig aufzustellen. Ich könnte echt kotzen... Viele der "Knöpfe" sind mittlerweile gekappt. Wenn er das merkt, weil ich entsprechend antworte, wird er ausfällig - und dann muss ich verdammt aufpassen, dass ich das nicht so an mich heranlasse, dass ich mich selbst wieder fertigmache. Wenn aus Liebe Verachtung wird... das ist krass. Viel mehr als Verachtung ist da von meiner Seite aus nicht mehr. Und wenn er nicht endlich mal aufpasst, gehe ich in den Kriegsmodus. Wir haben keine gemeinsamen Kinder - so what? Ich habe mehr als genug "gezahlt".


    Ach ja: ich bin aus seiner Sicht auch daran schuld, dass er keinen Kontakt zu seinem Sohn hatte... Okayyyyyy, ich erinnere mich nur, wie mich meine Schwiegermutter jahrelang bekniet hat, ich solle dafür sorgen, dass das Geld, das sie ihm für Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke überwiesen hat, auch tatsächlich bei seinem Sohn (=ihrem Enkelsohn) ankommt. Irgendwann habe ich aufgegeben... und ihr gesagt, dass ich da nichts machen kann. Nun aber, da ich weg bin, kann er auch wieder mit seinem Sohn telefonieren - immerhin! Ein Fortschritt! Super! Und alle sind glücklich. *io*


    Opferlämmer werden geschlachtet. Ich bin in den letzten Jahren so richtig vor die Hunde gegangen.


    Positiv: finanziell werde ich aus der ganzen Geschichte voraussichtlich mit einem blauen Auge herauskommen. Emotional sieht das anders aus. Aber ich habe mir selbst versprochen, nicht aufzugeben.

    Mehr kannst du auch nicht machen, leider.


    Aber ein Kind in der Ausbildung auch über 18 Jahren kann durchaus KU bekommen. Mein Ex-Mann zahlt nach wie vor für beide?! Das Geld Geld allerdings direkt auf die Konten der Kinder.

    Ich habe meinem Noch-Ehemann Mitte April gesagt, dass wir im Januar die Anträge stellen sollten, da zumindest ich die Scheidung gerne zeitnah im März über die Bühne bringen würde. Inoffiziell sind wir seit Ende Januar getrennt, offizielles Trennungsdatum war der 1. März. Das ist auch nachweisbar. Seine Antwort war: "Warte doch erst mal Weihnachten ab, vielleicht ist dann ja alles wieder gut". Nun sind mein Sohn und ich ausgezogen und er begreift, dass es ernst ist.


    Es ist meine 2. Scheidung nach nun 6,5 Jahren Ehe, keine gemeinsamen Kinder, "nur" Eigentum (der größte Fehler, den ich jemals gemacht habe!). Aber da geht es jetzt bei uns auch richtig los. Du bist also nicht alleine ;).


    Die Trennung und Scheidung von meinem Ex-Mann (dem Vater unserer Kinder) war demgegenüber ein Spaziergang im Sonnenschein.

    Hallo zusammen,


    bevor ich den ganzen Krams zum Anwalt gebe, hätte ich gerne vorab Infos. Vielleicht könnt ihr mir ja Tipps geben?!


    Die Fakten sind:

    Herr Noch-Ehemann und ich haben 2 ETW, die aktuell miteinander verbunden sind, so dass sie als Einheit genutzt werden. Die ETW laufen allerdings getrennt, es gibt 2 Grundbücher, die Finanzierung ist ebenfalls getrennt aufgestellt.


    Alleine verkaufen geht momentan nicht, obwohl ich nichts lieber tun würde. Aber dagegen könnte Herr Ex rechtlich vorgehen. Das ist bereits anwaltlich geklärt. Darüber hinaus habe ich ihm ein Schreiben vom Anwalt zukommen lassen, in dem ich ihm 12 Monate Zeit gebe, seine Möglichkeiten zu klären: will er das Ganze komplett halten und mir meine ETW quasi abkaufen, verkaufen wir gemeinsam oder drücke ich dann durch, dass ich alleine verkaufe. Das sind die Optionen.


    Als Gegenleistung hat er zugesichert,dass er in diesem einen Jahr meine Kreditraten übernimmt. Er möchte jedoch 2 Zimmer meiner ETW untervermieten. Meine Ansage ist, dass die Zimmer - wenn er untervermietet - Ende Juni 21 frei sein müssen, damit der Preis der Immobilie dann nicht unnötig gedrückt ist. Es läuft also auf Zeitverträge hinaus.


    Wie geht man da (an diese zeitlich befristeten Mietverträge) dran? Welche Stolperfallen gibt es? Vermietet man dann besser möbliert oder unmöbliert? Habt ihr Erfahrungen?


    Danke im Voraus und viele Grüße


    Maumau

    Ich habe damals nach der Scheidung meinen Mädchennamen wieder angenommen. A) wollte ich vom Gefühl her nicht mehr wie mein Ex-Mann heißen, B) war das für mich ein Abschluss. Meine Kinder waren zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr ganz klein, so dass ich sie gefragt habe, ob es sie stören würde. Beide verneinten.


    Ich denke heute (beide sind volljährig), dass es für die beiden auch tatsächlich kein Problem war. Blöd waren allerdings zb Behördengänge und Arztbesuche. Da musste ich dann des öfteren erklären, warum ich anders heiße. Aber bereut habe ich den Namenswechsel nicht.

    Hallo zusammen,


    Ich gebe zu: ich bin ziemlich ahnungslos... wenn ich Musik höre, dann oft was mit "Dampf": Metal, indipendant, Rock.

    In der letzten Zeit aber habe ich "gelernt", dass ich mich bei ruhigen Klassikstücken (zb Klavier aber auch sonst so) recht gut entspannen kann. Ich hab aber nicht den Nerv, mich rauf und runter zu hören. Daher meine Frage/Bitte:


    Was hört ihr gerne?


    Danke im Voraus und viele Grüße!

    Aus dem Bauch heraus: geh' so lange du noch die Kraft dazu hast! Bereite das sauber vor, hole dir Hilfe, hier im Forum gibt es auch den einen oder anderen, der Ahnung hat. Und dann: geh.


    Beim Lesen deiner Beiträge stellen sich mir sämtliche Nackenhaare auf. Dein LG / Partner / der Vater eurer gemeinsamen Kinder hat ein eigenes Kizi bei seinem Papa (ich schreib jetzt ganz bewusst "Papa"), schläft dort, weil er ja wegen seinen Kindern oben bei dir nicht schlafen kann (...), erklärt dir: "selber schuld", dass du zu ihm gezogen bist, keine eigene Waschmaschine, LG s Papa muss immer erst mal aufschließen (hast du keinen Schlüssel??? Ich hab heute noch den Haustürschlüssel meiner Ex-Schwiegereltern und bin seit 10 Jahren geschieden!), usw. Usf.


    AUA! Was ist deinem Partner wichtig? Dass DU ihm wichtig bist - danach liest es sich m.E. so rein gar nicht. Oder ist ihm rein seine "Komfortzone" wichtig? Inwiefern wirst du da manipuliert?


    Von dem her, was ich lese: geh' so lange du die Kraft dazu hast. Wenn du wieder im Job bist, wird es schwierig. Aber das ist meine Sichtweise, die auf meinem Hintergrund, meinen Erfahrungen und letztendlich auch auf meinem Verhalten beruht. Ich bin zweimal deutlich zu lange geblieben, habe den Absprung nicht rechtzeitig geschafft und beide Male einen extrem hohen Preis bezahlt.