Beiträge von Kinkerlitzchen

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    Kind bearbeitet eine Lektüre. Erste Aufgabenstellung dazu war in der Formulierung überhaupt nicht an 5. Klasse orientiert. Eine Charakterisierung sollte es sein, Aussagen sollten erläutert und mit Zitaten belegt werden. In der Schule hatten sie es bei ihr noch nicht. Ich denke, ein paar Zwischenschritte und Hilfen/ Anleitung zum Schreiben einer Charakterisierung hätten schon sein können.
    Mehr als eine Seite wurde es am Ende. Nun kam die Rückmeldung: Du hast es befriedigend gelöst, du hättest noch mehr erläutern müssen, überall bei Zitaten Anführungszeichen (Er hatte es bei 3 vergessen). Finde ich echt super die Rückmeldung. Da steht sogar etwas Positives...ach, nein, da steht nichts.

    Na da gibt es aber genügend Schulen, bei denen das nach einem holprigen Start wunderbar klappte, auch mit mehr als 100 Kollegen. Denn für die Eltern war/ist es schon ein Problem, wenn sie verschiedene Postfächer und Portale täglich checken müssen, der eine Lehrer nutzt Plattform a, der nächste macht onlineunterricht, ein anderer lädt es auf die dropbox usw. In Schule A wurde z.B. durch die Schulleitung entschieden, dass das landeseigene Portal genutzt werden muss, alle Schüler Zugangsdaten haben und alle Lehrer die Arbeitsaufträge für die ganze Woche bis montags bereitstellen. Das bedeutete, alle schickten es an die Klassleiter und die pflegten das in die Klassenseite ein. Ja, das ist Aufwand, aber es ist für die Schüler und Eltern eine große Erleichterung. Und das kann man auch erwarten.

    Schule B hat alle Arbeitsaufträge pro Klasse und Woche auf die Schulhomepage gestellt, auch ok.

    Ich bin Ansprechpartnerin und halte Kontakt zu den Schülern und Eltern, ich bin ja die Klassenleitung. Aktuell werde ich täglich gefragt, wie es nach den Osterferien weitergeht, als wüsste ich mehr als alle anderen. Die Lehrer meiner Kinder haben sich unsichtbar gemacht (bis auf die Arbeitsaufträge), das finde ich nicht so schön. Von den Erzieherinnen im Hort kam heute ein sehr lieber Brief an die Kinder. :)

    Wir wissen, Kinder sind unterschiedlich. Oft wirkt es auf Kinder sehr viel und sie sind überfordert, wenn beispielsweise Montag Aufgaben für alle Fächer und Stunden der ganzen Woche kommen. Einige können sich selbst organisieren, sich die Aufgaben einteilen, andere eben nicht. Ich finde es besser, wenn Lehrer dort nach ihrem Ermessen vorgehen und auch einen Schritt zurück gehen können, wenn sie merken, dass dieses Vorgehen nicht für ihre Lerngruppe funktioniert. Was bringt es, wenn die Schulleitung sagt: „Immer montags müssen alle Aufgaben der Woche vorliegen.“, Lehrer, Kinder und Eltern aber merken: Das ist nichts?