Beiträge von RosefieldRd

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    Bap, ich würde sagen, dass der KV genau in diese Kategorie fällt. Ich gehe davon aus, dass sein Gehalt eher bei der höchsten DD Tabellenstufe endet. Aber dann müsste ich tatsächlich vor Gericht gehen.


    Wenn er aber noch nicht einmal den titulierten Betrag überweisen kann, dann würde sich das ja dann vielleicht doch einmal lohnen. Ich sollte vielleicht den Einkommenssteuerbescheid anfordern. Abgesehen davon, habe ich es mit einer ehemaligen Schwiegerfamilie zu tun, die es als Familiensport betrachtet, Steuern zu hinterziehen und dafür auch gerne einmal ein paar Jahre hinter schwedischen Gardinen in Kauf nimmt. Wer weiss, wie aussagekräftig dieser Bescheid ist.

    Also, KV hat freiwillig anerkannt und das hat mich tatsächlich sehr erstaunt, dass er genau drei Stufen nach oben fällt. Dies hat er dann aber nach Erteilung der Auskunft selbst nicht umgesetzt und zieht halt diese willkürlichen Beträge von der titulierten Einstufung ab. Die Liste ist mittlerweile ein riesiger Mist.

    Bap, der Titel ist noch aus dem Jahr 2014 und eine Beistandschaft habe ich bisher nie angeregt oder beauftragt. Ich habe in all' den Jahren auch lieber nichts gesagt, damit es nicht eskaliert und ehrlich gesagt, steckt mir letztes Jahr noch in den Knochen.


    Aber irgendwie widerstrebt es mir, dass er damit immer durchkommt.

    Die Aufteilung des Mehrbedarfs wurde damals in der Scheidungsfolgevereinbarung geklärt. Das nützt aber nichts, wenn er nicht zahlt und es zum Papiertiger verkümmert.


    Ich wollte Sohnemann nicht noch einmal zwischen die Stühle bringen und habe daher die Anmeldung unterschrieben. Er hatte letztes Jahr genug davon aushalten müssen.


    Und wir leiden nicht an Not aber es ärgert mich, dass man damit über die Jahre so durchkommt. Wenn ich Euch beide so "höre/lese", dann sollte ich es vielleicht doch wegatmen.

    Sohnemann hat letzte Woche um 23:00 Uhr das Bedürfnis gehabt mit mir zu reden. Da er normalerweise ja diese Gespräche um die späte Stunde nur nutzt, wenn ihm etwas auf der Seele brennt, habe ich also das Licht wieder angemacht.


    Er will also nicht nur 5-6 mal in der Woche trainieren, sondern auch noch 5-6 mal die Woche ins Fitness-Studio. Einerseits freue ich mich, dass Sport sein Leben ist. Andererseits sehe ich ihn halt wirklich 20-30 min am Tag zum Abendessen, wenn überhaupt und morgens, wenn wir 30 min im Auto sitzen. (Habe ich zu hohe Ansprüche?)


    Meinte dann zu ihm, dass das ja ein wenig üppig wäre und sollte er bitte nicht die schulischen Leistungen ausser Auge lassen und ich würde ihn auch gerne mal ab und an sehen. Er spielt Landesliga und würde gerne besser werden.


    Musste mir dann kurz anhören, dass er (blank) Stadt ja hasse wie die Pest, er nicht verstehe, warum ich noch in Deutschland lebe, ob ich denn überhaupt ein Leben habe ausser Familie? Warum ich nicht schon längst unter den Palmen sitze. Ich solle mich doch mal locker machen und mal Geld ausgeben. So'n Spa Wochenende gechillt auflegen und kein Knecht sein. (Ich hoffe, ich habe seine Sprache richtig hinbekommen). Andere Mütter würden das Leben viel mehr geniessen als ich und "Mama" (das war ja dann schon wieder süss) müssten sich auch mal daran gewöhnen, dass andere Familien viel weniger Zeit miteinander verbringen als wir. Ich würde ja auch keine Freunde haben, da ich mich ja nur um die Familie kümmere oder um die Arbeit, wenn ich Zeit habe.


    Irgendwie sass das. Als ich dann allerdings meinte, dass er manche Dinge später anders für sich gestalten kann, guckte er mich dann ganz grossäugig an und meinte, er habe nicht vor nach dem Abi auszuziehen?


    Es ist faszinierend zu sehen, wie emotional ausgewogen er oftmals reagiert und dann aber auch wieder die kleine Bumblebee ist, die durch das Zimmer fliegt. Mal habe ich einen erwachsenen Jungen neben mir stehen und dann wieder das emotionale Hormonchaos. Ich merke aber auch, dass das ein echter Lernprozess für mich ist an dem ich grade wachse und mich reibe.


    Musste das nur mal loswerden.

    Guten Morgen zusammen,


    ich habe mal wieder eine Frage: KV zahlt seit Jahren nicht nachvollziehbare Beträge. Sie liegen ungefähr im Zielbereich aber nie ganz. Meist sind es um die 30-40 EUR weniger als tituliert. So geht es jetzt seit einigen Jahren und mittlerweile haben sich fast EUR 3000 an Rückstand zusammengesammelt. Bisher habe ich immer aus der Perspektive "Ruhe einkehren lassen" die gekürzten Zahlungen ignoriert. Im Prinzip geht es ihm ja vermutlich darum mich maximal zu ärgern ohne allerdings so sehr den Bogen zu überspannen, dass ich dafür vor Gericht gehen würde. So interpretiere ich es zumindest.


    Nun ist ja die DD Tabelle wieder erhöht worden und er zahlt nach 4 Monaten (immerhin) den angepassten Betrag und nun auch die Altersstufe der Mausetochter angepasst. Hat aber dafür wieder weitere 50 EUR abgezogen. Ich schreibe ihm ca. alle drei Monate mit einer neuen Tabelle der (a) Rückstande und (b) des "richtigen" Betrags an. Es tut sich nichts.


    Nun frage ich mich, ignoriere ich dies alles für den Seelenfrieden? Oder werde ich aktiv. Gibt es für die Beistandschaft im Jugendamt ein maximales Gehalt des Vaters? Sprich wenn der Vater gut verdient, dürfen wir dann noch die Leistung wahrnehmen? Zweitens, wenn die Beistandschaft es dann vor Gericht bringen sollte (falls sie es überhaupt tun), fällt es dann negativ auf, da wir ja letztes Jahr wegen der Greencard vor dem Familiengericht waren?


    Ebenso sollte er sich eigentlich am Mehrbedarf der Kinder beteiligen aber auch da hat er die letzten Jahre seinen Anteil nicht überwiesen. Netterweise hat er jetzt Sohnemann auch noch überzeugt, sich beim Fitnessstudio anzumelden und meinte dann zum Sohnemann, er würde mir dann seinen Anteil überweisen. Das sind aber wieder EUR 500 im Jahr die ich vermutlich alleine bezahlen muss (genauso wie Tennisstunden, Volleyball, Basketball und Ski/Snowboarding). Eigentlich muss ich diese natürlich nicht alleine zahlen aber die Beteiligung läuft halt nicht. Ich möchte aber auch nicht die Terror-Mutter sein, die ständig einen Konflikt nach dem anderen eskaliert.


    Liebe Grüße

    Rosie

    Ich habe mir gestern von meinem bisher eher moderat pubertierenden Sohn sagen lassen, dass er jetzt 15 Jahre komplett auf mich bezogen war und nun haben wir halt keine gemeinsamen Themen mehr. Ich war ja kurz mal platt. Auslöser war, dass ich ihm nicht erlaubte 7x die Woche Basketball zu trainieren UND vor der Schule noch in die Muckibude zu gehen…Sohnemann ist normalerweise sehr rücksichtsvoll aber seit ein paar Wochen ist er sehr auf sich selbst bezogen. Anstrengend.

    Ich würde gerne ein unbegleitetes Kind oder Geschwisterkinder bei uns aufnehmen. Mein Mann will das jetzt noch mit seinem Job abklären. Ich mache mir lediglich Gedanken ob wir das mit der Sprache oder dem Trauma so hinbekommen.

    Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen. Beide Großeltern haben es aus dem Schlesien zu Beginn 1945 in bitterer Kälte herausgeschafft. Die Geschichten stecken mir heute noch in den Knochen. Geburtstage meiner Oma an denen die Damenrunde auf einmal über die verlorenen Kinder spricht, die nämlich die Flucht nicht überlebten… erst sehr viel später, kurz vor dem Tod, kamen dann auch die Vergewaltigungen auf den Tisch.


    Wir sprechen hier ja viel über den Krieg. Sohnemann hat einen Ukrainischen Mitschüler und eine russische Mitschülerin. Es brodelt also der Klasse.


    Ich habe Angst, dass der Konflikt sich ausweitet. Das scheint momentan ein sehr realistisches Szenario zu sein und mache mir Sorgen, wie unsere Jungs damit umgehen bzw. ob sie wohl eingezogen werden. Wenn wir müssen, dann müssen wir halt aber vielleicht denke ich ja immer zu viel nach…


    Wie denken denn die anderen mit älteren Jungen darüber?

    Um das nochmal ganz deutlich zu sagen, die 100 Milliarden "Sondervermögen" haben wir ja nun nicht mal eben auf Tasche... Das sind 100 Milliarden Schulden und da schließt sich der Kreis zu unseren Kindern, die die bezahlen werden, auch wieder.

    Und das mit den Müttern war schon globaler gemeint... Oder wie viele Frauen in entsprechenden Positionen fallen dir spontan ein, die für Angst, Krieg und Schrecken verantwortlich sind?


    Aber, du hast Recht, dass vieles davon sehr zynisch ist damit akut zu nichts führt. Ich frage mich beispielsweise trotzdem, ob es einen tatsächlich einen bezifferbaren Rüstungsetat gibt, bei dem jemand wie Putin sagt, "okay, jetzt isses zu heikel"

    Den würde ich auch gerne sehen. Nachdem er in all‘ den Jahren nur mit „das sollte man aber nicht tun“ weggekommen ist und es keinerlei große Konsequenzen gab… Ich bin vielleicht sehr pessimistisch aber ich glaube, dass dieses Verlangen Russland wieder in altem Glanz und Gloria zu sehen, zu stark ist. Er bricht jedes Versprechen (humanitäre Korridore), schließt auf Zivilisten… aus meiner Sicht ist er viel zu weit weg und nicht erreichbar.

    Die Beträge der Aufrüstung sind nicht miteinander „einfach so“ vergleichbar. So hat Russland ein Budget x (waren es ca USD 60 Milliarden?) Allerdings bedient sich das russische Militär hauptsächlich über russische Verteidigungsunternehmen. Diese sind günstiger als militärische Produkte der westlichen NATO Mitglieder. Ein russischer Soldat verdient ca EUR 100 pro Monat im Mannschaftsgrad. So liegen alleine die Personalkosten im Westen vielfach höher.


    100 Milliarden sind ein gutes Commitment und Aufrüstung ist leider als „Abschreckung“ notwendig. Es ist die einzige Sprache, die Putin versteht. Ich bin als jemand der ebenfalls mal in den diplomatischen Dienst wollte, ganz und gar überzeugt, dass Putin jedes andere Signal als „weich“ und somit nicht relevant betrachtet. Wir können nicht mit unserem Wertesystem andere einschätzen, sondern müssen uns mit der Perspektive der anderen Seite eng vertraut machen.


    Will damit sagen, dass wir mit dem Aufrüsten keine weitere Eskalation initiieren sondern lediglich eine Chance erarbeiten, ernst genommen zu werden. Zweitens können diplomatische Resultate nur bei einer signalisierten Bereitschaft der Gegenseite Erfolg haben. Russland ist in Stand heute nicht daran interessiert eine diplomatische Lösung zu finden. Im Gegenteil: Russland hat bewusst gelogen und getäuscht. Wir haben momentan keine Basis.

    Wir sind ja als Militärfamilie mit bewaffneten Konflikten recht vertraut. Darüber hinaus haben wir Freunde , die an unterschiedlichen Botschaften in der Welt verstreut arbeiten. Wir haben also seit einigen Wochen beobachtet, dass es schlaflose Wochen gab bzw. sehr intensive Arbeitsphasen weiterhin laufen.


    Wir wurden immer nervöser.


    Bei uns laufen die Nachrichten 24/7. Wir schauen uns also die US Nachrichten, div. europäische als auch Al-Jazeera und chinesische Medien an (ein ganz anderes Thema - das kann manchmal auch ganz schön nerven). Die Kinder sind also auch aufgrund der Quarantäne voll umfänglich informiert. Tochterkind versuchte soweit es geht alles zu ignorieren aber gestern haben wir gemeinsam die Rede im Bundestag angeschaut und sie war doch wesentlich besser informiert als ich dachte.


    Sie hat meine Frustration über die passive Haltung unserer Regierung (#5000 Helme) miterlebt, die düse ja nun endlich aufgab; fing an mit mir zu diskutieren, dass es ja auch unser Land sei… es blühten also ganz wunderbare Gespräche über zivile Verantwortung, internationales Recht, und internationale Allianzen (unter anderem meine erhobenen Augenbrauen, als Indien sich enthielt - allerdings bezieht Indien 70% ihrer Militärischen Ausstattung aus Russland und Pakistan’s Imran Khan war grade zu Gesprächen in Russland, also eine ganz eigene Dynamik hinter Indien’s Haltung).


    Pazifismus in aller Ehre aber die letzten Tage waren nicht auszuhalten. Ukraine dabei zu zuschauen, wie sie als Opferlamm geschlachtet werden ist einfach herzzerreißend.

    Mein Kind wurde in der Klasse positiv getestet (der PCR-Test beim Kinderarzt später war aber negativ)


    Sie wurde bei Minusgraden und Sturm vor das Fenster des Sekretariats auf einen Stuhl gesetzt, den sie nicht verlassen durfte, und musste dort warten, bis ich sie abgeholt habe. Zum Glück hatte ich frei, sodass ich innerhalb einer viertel Stunde an der Schule sein konnte. Wäre ich in der Arbeit gewesen, hätte ich mindestens eine Stunde gebraucht (ganz abgesehen davon, dass ich da ja nicht einfach so abhauen kann). Natürlich ist klar, dass positiv getestete Schüler in irgendeiner Weise isoliert werden müssen. Aber ich finde, es geht gar nicht, sie bei diesem Wetter einfach ohne Bewegungsmöglichkeit nach Draußen zu verbannen. Da werden sie ja unter Garantie krank - zwar nicht zwangsläufig Corona, aber es gibt ja noch "normale" Erkältungskrankheiten, die man sich unter solchen Umständen prima einfangen kann.


    Ich habe jetzt der Schule geschrieben und darum gebeten, dass sie zumindest nach Hause laufen darf - auf dem Fahrradweg durch den Wald wird sie keinen Menschenmassen begegnen, und denen, die sie trifft, kann sie gut ausweichen. Ich hoffe, die Schule lässt das zu, denn sonst tu ich mich wirklich schwer, morgens mit einem gutem Gefühl in die Arbeit zu fahren.

    Wie furchtbar! Das kann man doch einem Kind nicht antun? So eine Maßnahme muss sofort unterbunden werden. Es wird doch sicherlich einen Raum geben in dem man kurz etwas zu trinken, vielleicht ein Block mit Stiften oder ähnliches stellen kann damit man sich nicht wie „bestellt aber nicht abgeholt fühlt“. Ich würde da unbedingt die Schulleitung kontaktieren.

    Ich denke, ich werde mich bald mit dem Thema Unterschrift zur Zustimmung zum US Pass herumschlagen. Leider ist nach US Recht entweder das alleinige Sorgerecht oder die Zustimmung des Vaters notwendig. Sicherlich würde auch ein Beschluss zu Passangelegenheiten reichen. Wir hatten dies leider im Antrag herausnehmen müssen, da Gericht ja glaubte, dass beide Seiten mit diesem Kompromiss ihren Frieden finden würden.


    Momentan wütet er gegenüber den Kindern, dass er nichts von dieser US Reise wusste. Er hat sowohl die Reisegenehmigung als auch vor Gericht mehrmals angegeben, dass wir ja nach Weihnachten in die USA reisen würden - u.a. auch schriftlich.


    Hallelujah- nach dem Konflikt ist vor dem Konflikt.


    Ich habe aber keine Lust mehr auf Konflikt. ich werde mich damit abfinden, dass wir halt nicht Co-Parenting können. Es muss die Anwältin übernehmen und ich will

    mich, soweit möglich, emotional herausziehen. Die Kinder sind total

    gut gelaunt und glücklich - wir futtern uns durch die unterschiedlichen Food Trucks durch und genießen zu Fuß DC. Wir treffen uns mit Freunden, da das Wetter milde ist. Es könnte grade nicht entspannter sein. Da möchte ich auch seine Nachrichten wie “Das hat KONSEQUENZEN”. “Du reist ohne meine Zustimmung aus” einfach ignorieren.