Ich kannte den Thread nicht aber ich bin froh, dass es unser Forum gibt. Gibt es eine GoFund me Seite oder ähnliches, um dieses Forum zu unterstützen zu können?
Beiträge von RosefieldRd
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Kleinlich ist das absolut nicht. Man braucht das zum (Über)Leben, sich gegen Anwürfe und Falschbehauptungen im Bereich der Familiengerichtsbarkeit wehren zu können. Sonst erstickt man. (Für viele Betroffene ist das traumatisch und belastend über lange, lange Jahre.)
Es interessiert aber niemanden, kümmert keinen Richter.
Schreibt jemand in einem Handelsrechtsverfahren, im Verkehrsrecht, in einem Strafverfahren, im Arbeitsrecht, im Mietrecht, ein Beteiligter sei ein "Depp", setzt es Sanktionen vom Gericht.
Schreibt ein Beteiligter im Familienrecht, jemand würde Kinder vernachlässigen, schlagen, sei übergriffig, ein Lügner, ein Strolch u.v.m. (jeweils ohne justiziable Beweise), passiert genau - nichts. (Weder wird er aufgefordert, Beweise vorzulegen, noch wird er, wenn es keine Beweise gibt, in die Schranken zurückgewiesen).
Danke! Es ist wirklich unglaublich. Ich hätte die Vorwürfe übrigens ohne dieses Forum nicht überstanden. Mir wurden damals Vernachlässigung und viel schlimmeres vorgeworfen. Die ständige Angst im Nacken, dass es mal einen Richter gibt, der vielleicht der anderen Seite einfach glaubt und Ratio sowie Logik ausstellt. Ich fühlte mich in der Zeit so machtlos. Es war einfach nur furchtbar und hat tiefe Spuren hinterlassen.
Der Fall Block ist für mich ebenfalls unverständlich - ich verstehe nicht (und das meine ich nicht hetzerisch), wie der Vater die Kinder nach Dänemark mitnehmen durfte und das nicht in der Begutachtung des Verfahrens in Betracht gezogen wird.
Mir wurde übrigens ständig vorgeworfen, dass ich vorhabe in einer Nacht-und-Nebelaktion die Kinder in die USA zu entziehen. Wer mich kennt, weiss, dass ich so etwas niemals machen würde. Egal, wie mich der KV nervt - er ist der KV meiner Kinder.
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Ich finde mich teilweise in Deinem Beitrag wieder. Mir hat das hier unser Forum ungemein geholfen aber ich bin auch zur Erziehungsberatung im Jugendamt gegangen und habe wir dort Unterstützung gesucht und zugleich habe ich Therapie für mich angefangen, damit ich den Prozess überhaupt durchhalte.
Mir ging es genauso - ständig schauen, dass man nichts falsch macht, die Kinder auffangen, nicht negativ beeinflussen ... es war so anstrengend. Ich habe heute leider immer noch mit den Ausläufern zu kämpfen, da die Kinder einiges mitbekommen haben und nun verarbeiten.
Ich hätte meinen Kindern Eltern gewünscht, die getrennt leben aber zusammen Eltern bleiben. Ich wünsche Dir viel Kraft!
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Update:
Nachdem ich ja schon im Jahr 2024 meine Gehaltsunterlagen offen gelegt habe, damit wir den Unterhalt für unseren studierenden Sohn berechnen können, habe ich seit Weihnachten die Auskunftsinformationen vom KV erhalten. Eigentlich um den Unterhalt für meine Tochter zu berechnen.
Die Ankündigungen, dass er wesentlich weniger verdient, haben sich nicht bestätigt. Ich verstehe nicht, warum er nun seit 18 Monaten einen dämlichen Tanz hinlegt. Die Informationen zu erhalten waren reinste Schwerstarbeit. Sein Anwalt hat über Monate hinweg die Schreiben des Gerichts etc ignoriert (wobei das Gericht auch nicht besonders schnell war - ich denke, es liegt an der fehlenden Dringlichkeit im Vergleich zu anderen Verfahren). Er möchte sich nun aussergerichtlich einigen.
Ich weiss nicht, worauf wir uns einigen sollten. Der bestehende KU wurde ja nun in der richtigen Kategorie bestätigt.
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Sophia,
mir hat vor vielen Jahren geholfen, mich komplett auf das Kindeswohl zu fokussieren und im Zweifelsfalle diese Perspektive mit Lösungen, Plänen etc zu untermauern.
Ebenso habe ich sehr gute Erfahrung mit der evangelischen Diakonie, die Elternbetreuung anbietet. Dies wurde mir damals über das Jugendamt empfohlen, da ich hier auch einen KV habe, der sehr gerne die Kinder instrumentalisiert um sich an mir abzuarbeiten. Vielleicht magst Du einmal mit dem Jugendamt über das Thema sprechen?
Der KV meiner Kinder ist ebenfalls eloquent und schafft es gerne, alle Probleme als meine Probleme darzustellen. Bisher konnte ich darauf vertrauen, dass das Familiengericht recht gut hinter die Kulissen schauen konnte.
Ich drücke Euch beiden die Daumen.
Rosie
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Unglaublich tragisch, traumarisierend und unfassbar!
Ich erlebe ja auch immer wieder die Tricks in Umgangsfragen, die US Elternteile mit "Greencard" Eltern durchführen (nach dem Motto "gehe ruhig in Dein Heimatland" und wenn diese dann basierend auf dieser "Einigung" zurück nach Europa gehen, kann KV oder Mutter nach einer Weile die Rückführung beantragen. Viele EU Eltern haben dann mittlerweile die Greencard verloren oder abgegeben und können somit nicht mit dem Kind zurück in die USA kehren). Das kommt leider immer wieder vor.
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Herzlich Willkommen!
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Hallo Bea,
Ich hatte vor vielen Jahren ein ähnliches Problem und konnte mir die Unterschrift des Vaters einklagen ABER bei Dir ist das Argument anders gelagert. Da Vater nicht erwerbstätig (vorerst) steht einer Betreuung durch den Vater nichts im Wege. Wenn ich mich richtig erinnere, zieht Ihr ja nun beide erst einmal um und das ABR ist somit noch nicht gefestigt. Hier würde ich mich an Lena's Kommentar orientieren.
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Klassiker ist ja bei "Trennungsfamilien", dass ein Elternteil gar nicht oder eingeschränkt zahlt - jedenfalls weniger als es "nach Recht und Gesetz" müsste. Der Nachwuchs aber das akzeptiert um des lieben Friedens willen und weil es halt für die eigene Seele schwierig ist, einen Elternteil zu verklagen.
Da bleibt dann als Zahlender - über dem Pflichtsatz - halt der andere Elternteil übrig. Er muss zwar nicht, tut es aber ... (wie all die Jahre als Betreuungselternteil vorher auch schon.)
Ich konnte jetzt eine Weile nicht auf das Forum zugreifen - es kam immer eine Fehlermeldung. Ich denke, dass wird ggfs sein/mein Szenario werden. Mal sehen!
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Das ist doch super! Wie schön!
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Lieben Dank! Das macht Sinn! Ich hatte schon das Gefühl, dass da irgendetwas nicht stimmt bzw. nicht richtig von mir verstanden wurde!
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Aber würde das bedeuten, dass der Höchstbetrag EUR 990 ist? Und die Aufteilung hält dann vom jeweiligen Einkommen der Eltern ab?
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Hallo zusammen,
mein Sohn nun an zu studieren und ich überlege grade, wie viel ihm denn eigentlich zusteht? Für mich gibt es hier unterschiedliche Informationen. Zum einen wird gesagt, dass die Düsseldorfer Tabelle hier nicht angewendet wird sondern ein Satz von EUR 990 und zum anderen wird dann halt doch immer wieder von der Düsseldorfer Tabelle gesprochen (und dann würde ich von der höchsten Stufe ausgehen müssen plus Kindergeld).
Mein herzallerliebster Sohn bekommt EUR 620 vom KV und ich würde ihm das Kindergeld als auch zusätzlichen weiteren Unterhalt zahlen. Ich weiss nur nicht so genau, was die rechtliche Basis ist (man kann ja dann immer noch individuell anders gestalten). Chat GPT verweist auf EUR 990 inkl. Kindergeld aber wenn Sohnemann bisher immer in der höchsten DDT Stufe war, müsste diese doch weiterhin (plus Kindergeld) gelten, oder?
Mir geht es hier tatsächlich eher um meinen Anteil und nicht des Vaters.
Liebe Grüße,
Rosie
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Liebe Coco,
auch von mir ein ganz dicken Drücker an diesem Tag!
Herzliche Grüße,
Rosi
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Bea,
ich lese erst jetzt Deinen Post. ich habe der Diskussion wenig beizufügen aber hatte damals vor fast 15 Jahren ein ähnliches Exemplar hier (habe ihn noch Immer aber zähle die Jahre).
Mir haben damals immens die Ratschläge im Forum geholfen. Ich konnte im ganzen Prozess auf das Ziel schauen und die Nebenschaukriegsplätze zwar nicht ignorieren aber einordnen. Aus meiner Sicht bist Du handelst Du sehr umsichtig und hast das Wohl der Kinder im Auge. Und das bringt mich auch schon zu meinem Kommentar:
Das Gericht interessiert sich primär für das Wohl der Kinder.
Zweitens, rechne mit Druck aus unterschiedlichen Richtungen. So hat zumindest das Jugendamt versucht, mich damals unter Druck zu setzen um eine Lösung auf meine Kosten herbeizuführen. Man dachte anscheinend, ich sei wohl so umsichtig, dass ich auch jeglichen Kompromiss eingehen würde. Im Gerichtsverfahren selbst sprach sich jedoch die JA Dame für meinen Vorschlag aus nachdem ich mehrmals telefonisch aufgefordert wurde, doch zurück in Teilzeit zu gehen. (Mein KV wollte damals nicht unsere private Grundschule mit Hort sondern eine öffentliche Grundschule ohne Hort - ich benötigte aber die Nachmittagsbetreuung um Vollzeit arbeiten zu können. Das JA versuchte mich dann in Richtung Teilzeit zu bugsieren). Mein Rat ist daher, versuche vorsorglich auch mit dem JA schon einmal in ein Gespräch zu kommen. Sie werden nachher im Verfahren eh' involviert. So war es zumindest bei mir.
Mir hat es geholfen, dass ich proaktiv und lösungsorientierte Positionen hatte und einen Plan in der Hand. Mein Ex-Mann war immer nur "dagegen" und war nicht wirklich konkret in seinen Vorschlägen. Das Gericht hat ihm dann in letzter Konsequenz das Schulsorgerecht entzogen. Mir hat es natürlich geholfen, dass er vor Gericht dann auch die Fassung verlor und relativ wüste Kommentare in meine Richtung losliess (ich solle ihm dankbar sein, denn ohne ihn wäre ich nichts, hätte nichts usw., er gab zu, dass er die Unterschrift zur Schulanmeldung abhängig von einer Reduzierung des Kindesunterhalts machen würde)...
Ich habe den Eindruck, dass Du auf dem richtigen Weg bist. Ich drücke Dir die Daumen! Vielleicht solltest Du Dir noch überlegen, wie der Umgang stattfinden kann. Es sind zwar nur 60 km aber zumindest solltest Du Dir die Gedanken schon einmal machen und ihm ggf. den Vorschlag schriftlich unterbreiten (also einen Umgangsplan nach Umzug in den neuen Ort erstellen).
Liebe Grüße,
Rosi
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Ich verfolge ja das Verfahren ebenfalls. Unglaubliche Tragödie für jeden. Ich verstehe nicht, warum der Auslöser (also der Umzug des Vaters nach Dänemark) stärker berücksichtigt wird. Die Kinder hatten ihren gewöhnlichen Aufenthalt hier in Deutschland.
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Ich kenn mich nur mit US/Deutschen Scheidungen aus. Man hat normalerweise die Wahl. Das einfachste ist es jedoch für Dich Euch in Deutschland scheiden zu lassen, wenn Ihr auch noch ein Kind habt, der Vermögensausgleich durchgeführt werden muss usw.
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Was für ein Betreuungsmodell lebt ihr? Wie oft und wie lang sind die Kinder bei ihm?
Kinder sehen KV sporadisch. Wir hatten mal einen Nachmittag pro Woche und jedes zweite Wochenende. Jetzt sind es mal 2-3 Monate ohne ein Wort des Vaters, Whatsapp wird gelesen aber nicht reagiert. Er hat aber auch Phasen in denen er sofort reagiert und ansprechbar ist.
Viel Umgang bedeutet mittlerweile 1 Tag mit Übernachtung - 2x im Monat. Die Kinder kommen aber gerne zu ihm in die Wohnung, (wenn bei den beiden eine Schulstunde ausfällt), während er arbeitet und leeren ihm den Kühlschrank. Das hätte ich ja an seiner Stelle mal geklärt.
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An die Mädchen im Camp Mystic denkend, dass schon seit 1926 dort besteht. Accuweather hat korrekt das Flooding vorhergesagt aber es scheint keiner im Camp mitbekommen zu haben. Um ca. 01:30 Uhr morgens sind sie überrascht worden.
Es macht mich unglaublich traurig und betroffen!
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Ich bin müde!
Die letzten 2-3 Jahre Teenager-Zeit waren und sind anstrengend - dieses ständige Arbeiten an mir selbst trotz der vielen Emotionen der Kinder weiterhin ruhig zu bleiben und den Kurs zu halten.
Man findet mich Abends auf dem Sofa nach 4- Zimmer Häusern in den USA googlen und ohne diese Lichtpunkte am Horizont wäre ich schon durch mit den Nerven. Gut ist, dass mich keiner vorgewarnt hat.
Sohnemann treibt mich in den Wahnsinn. Seit Beginn der Abizeit feiert er bis 06:00 Uhr morgens (täglich), geht unvorbereitet in die Abi-Klausur und liest 30 min vor Beginn der Prüfung noch einmal kurz alles bei mir im Auto durch. Schafft trotzdem sehr gute Klausurresultate und nun fühlt sich dieser Kerl natürlich bestärkt, dass Lernen nicht unbedingt etwas bringt. Es nervt! Gleichzeitig hat er im Kopf keinen Platz für andere Dinge im Leben. Vergisst Schlüssel, verliert den Schul-iPad mehrmals, verliert Taschen, Geld, Portemonnaie, Schuhe etc und hat KEINE TERMINE im Kopf.
Tochterkind ist eine grosse emotionale Wespe, die angestachelt durch die Wohnung flitzt. Zumindest können wir Abends gut miteinander reden und wieder einen gemeinsamen Nenner finden.
Beide Kinder beschweren sich, dass ich zu ruhig geworden bin. Was soll ich denn sonst machen? Es macht meist keinen Sinn während einer emotionalen Phase der beiden auch meinerseits noch emotional zu werden. Ich warte mit meinen Punkten meistens bis es ein wenig entspannter wird und versuche trotzdem die Argumente alle wieder aufzugreifen. In allen anderen Punkten finde ich es allerdings recht schwierig. (Fast) jede Haushaltsbeteiligung muss erkämpft werden, ständig an die (wichtigen) Grenzen erinnert werden. Kind A beschwert sich über Kind B, Kind B über Kind A, Vater beschwert sich über beide Kinder, Kinder beschweren sich über Vater... ARGH! Ich gehe einmal im Monat zum Erziehungsberatung im Jugendamt bzw. Diakonie - die Dame ist ein Engel! Ohne sie hätte ich schon das ein oder andere mal die Nerven verloren.
Allein die Hunde kommen immer und überall ohne grosse Kritik durch. Immerhin!