Beiträge von RosefieldRd

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    Ehrlich gesagt, hatte ich mir die Punkte die Bap erwähnt hat auf meine Liste geschrieben aber dann nicht alle angesprochen, da ich diese dann vergaß.


    Der Beistand wollte von mir die Historie wissen und warum ich das Aufenthaldbestimmungsrecht haben möchte. Ich habe ihm diese geschildert und aufgrund der vielen Nachfragen, dauerte es so lange…


    Ich habe aber im Nachgang Sorge, dass ich viel zu viel erzählt habe. Ich habe letztendlich von der Instrumentalisierung der Kinder gesprochen, von der nicht existierenden Kommunikation zwischen uns etc. Aber die Frage war, wie ein Konsens aussehen könnte und ich habe die Optionen genannt, die ich dem KV auch schon vorschlug. Nämlich, dass wir eine Vereinbarung unterschreiben könnten, die die Rechte des Vaters absichern, wie ich mir den Umgang während des Forschungssemesters vorstelle, welche Kompromisse ich eingehen würde und wo meine absolute Grenze ist.


    Ich erzählte ihm, dass ich mir Sorgen um meinen Sohn mache (KV macht ja immer wieder deutlich, dass eine Entscheidung für das Forschungssemester und/oder US Staatsbürgerschaft eine Entscheidung gegen ihn wäre) und ob er einen Rat hätte. Wie soll Sohnemann denn seine Stimme finden unter solch‘ einem Druck?


    Der KV ist rhetorisch sehr gewandt und auch sehr überzeugend. Das Gespräch mit ihm hat nicht bisher nicht stattgefunden. Ich werde also mal abwarten wie es da so weitergeht.


    Ich frage mich nur ob ich zu viel erzählt habe.

    Ich frage mich grade, ob es für Deine Tochter nicht einmal eine willkommene Abwechslung ist, das Ruder aus der Hand zu geben, den Dickkopf abzugeben, jemanden gefunden zu haben, der für sie entscheidet, sie vermeidlich beschützt und ihr eine gesicherte Zukunft bietet. Und vor allem muss sie kaum etwas dafür tun. Er entscheidet ja so oder so.


    Ebenso scheint ihr nicht bewusst zu sein, dass sie sich (freiwillig) in eine Abhängigkeit begibt. Er nutzt (bewusst oder unbewusst) eine Isolationstechnik und wird damit den Prozess der Abhängigkeit beschleunigen.


    Du kannst nur abwarten bis sie Deine Hilfe benötigt sich zu lösen. Alternativ in die Nähe ziehen, regelmäßig reisen und trotzdem versuchen präsent in ihrem Leben zu sein. Aber das sind meine eher hilflosen Ideen.


    Ich denke an Euch und wünsche Euch, dass es nicht gut wird.

    Lieben Dank für Eure Rückmeldungen. Das Verfahren läuft unter dem Antrag Aufenthaltsbestimmungsrecht und Stand heute haben die Gespräche mit dem Jugendamt stattgefunden. Ich meine auch, dass nicht nur ich sondern auch der KV mit dem JA SB gesprochen hat. Der JA Mitarbeiter hat schon während unseres Gespräches bewogen einen Beistand hinzuzuziehen. Da der KV bzw. sein RA bisher noch nicht repliziert haben, hat das Gericht nur unseren Antrag vorliegen.


    Sollte der JA SB den Beistand bestellt haben, fände ich es sinnvoll. Sollte es aber eine erste Einschätzung des Gerichtes (nur basierend auf unserem Antrag ohne Reaktion der Gegenseite sein), dann wäre es eine erste für mich Indikation wie das Gericht den Antrag einschätzt.


    Wir sind gestern aus den USA wiedergekommen und morgen ist schon der Termin. Ich werde aber nachfragen…

    Hallo zusammen,


    wir haben kurzfristig einen Verfahrenspfleger für unseren Fall bekommen. Ich habe das Gefühl, dass es meinem Sohn helfen wird seine Stimme und Position zu finden. Die Erfahrungen vor dem Urlaub waren wirklich schwer uns von daher würde ich es begrüßen, wenn Sohnemann und Tochterkind eine Unterstützung bekommen.


    Nur bin ich damit so gar nicht vertraut. Worauf sollte ich denn achten oder vorbereitet sein?


    Lieben Dank für Eure Hilfe!


    Eure Rosie

    Volleybap - Herzlichen Dank! Ich habe zum Gespräch einen Block dabei gehabt mit genau diesen Anmerkungen von Dir. Das war sehr hilfreich. Mein Mann wird mit Sohnemann noch sprechen.


    Ich kann jetzt nicht sagen, ob der SB mit meinen Punkten gut leben kann aber ich habe mich bemüht. Bin aber noch ganz ausgelaugt.

    Und ewig kommt die Rosie...


    Ihr Lieben,


    ich habe Antrag auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht gestellt und Entscheidung hinsichtlich des Visas. Ich habe mich basierend auf unseren Diskussionen hier dafür entschieden auch die Staatsbürgerschaftsfrage zu klären.


    Auf den Hintergrund gehe ich hier nicht mehr ein, da ich schon so viel gepostet habe.


    Mein RA hat jetzt Antrag auf Aufenthaltsbestimmungsrecht gestellt. Das Schreiben wurde dem Sohnemann vorgelesen, ihm angekündigt, dass der Mama der Krieg erklärt wird.

    Ich habe in all' den letzten Monaten nicht eine E-Mail, kein Anwaltsschreiben des Vaters oder jegliche andere Kommunikation an die Kinder weitergeleitet. Mir ist es bewusst, dass jeder Text und jede E-Mail den Kindern brühwarm vorgelesen wird und dementsprechend kommuniziere ich schon vorsichtig.


    Den Antrag auf Aufenthaltsbestimmungsrecht mit seinen 84 Seiten Umfang musste Sohnemann ebenfalls lesen (ich kannte nur den Cover-Letter). Sohnemann wird massiv unter Druck gesetzt und immer wieder kommuniziert, dass "all meine Lügen (Mama's) vor Gericht offenbart werden". Nun habe ich ihm gestern erst einmal mitgeteilt, dass die Klärung der Punkte die der KV mir vorwirft (versuchter Kindesentzug, Wegnahme von Rechten, ich würde ihm vorwerfen ein schlechter Vater zu sein) vor Gericht eventuell nicht gelöst werden, da es hier nicht darum geht und das Visum ggf. nicht umgesetzt werden kann, wenn das Gericht nicht zustimmt. Und die vermeidliche Wahrheit, wer der ehrliche Elternteil ist, wird in diesem Rahmen ggf. nicht geklärt werden können.


    Es ist auch wahnsinnig verwirrend für Sohnemann - ich sehe das durchaus. Aber es nützt ja nichts. Wo ist denn die Wahrheit? Könnte man jemals versuchen ein Kind zu entziehen? Ja, natürlich. Aber würde ich es jemals tun? Nein, niemals. Die Intention ist absolut nicht da. Wie soll das ein Gericht für den Sohnemann klären? Und mit Antrag auf Aufenthaltsbestimmungsrecht würde ja logischerweise dem Vater ein "Recht" entzogen werden obwohl es ja nur den vermaledeiten Visumsantrag betrifft.


    Nebenfrage: Könnte ich das ABR auch verlieren? Besteht da ein Risiko. Ich gehe fest davon aus, dass der KV auf meine Unfähigkeit als Mutter eingehen wird. Auf die Anpassungsprobleme des Ehemanns als er nach Deutschland zog bzw. jeden negativen Aspekt über mich den er finden kann.


    Das Gespräch mit dem JA steht aus und ich weiss gar nicht welche Themen der SA hören möchte.


    Und es ist so schwierig, diese Situation zu navigieren, wenn ich die Themen zu Hause unter Verschluss halte und mit Göttergatte nur beim Gassi gehen über diese Themen spreche während der KV munter alles weiterleitet (und ich natürlich besorgt bin, dass die Kinder aus Mitleid "armer Papa weil weint ja, lacht nicht mehr, hat Angst vor dem alleine sein" und "Mama, Du bist doch immer so stark" sich irgendwann nicht mehr für logische, sachliche, rationale Argumente interessieren). Sohnemann möchte nicht beim Vater wohnen und fühlt sich hier pudelwohl. Aber findet ich sei stark und KV halt traurig.


    Gibt es Tipps von Euch wie ich hier navigieren kann? Was habe ich zu erwarten? Ich hätte gerne eine Kristallkugel.

    Hallo zusammen, die letzten Tage waren lang und so kam ich nicht zum antworten. Volleybaps Ansatz hört sich richtig an… aber ich überlege grade ob ich einfach die „Vorehelichen“ Immobilien an die Kinder überschreibe und Ehemann und ich können uns ja gemeinsam etwas aufbauen? Ich habe zum Beispiel eine Immobilie von dem KU gezahlt und IMMER gesagt und gedacht, diese würde den Kindern gehören. Aber nach US Recht ist diese im Ehebesitz. Nach D-Recht im Zugewinn.


    Schwierig. Wirklich schwierig. Es sind ja nicht kleine finanzielle Unterschiede zwischen meinem Mann und mir sondern mittlerweile enorm hohe Beträge. Ich habe halt auch immer einen anderen Lebensstil gelebt und andere Entscheidungen getroffen. Alles was wir quasi gemeinsam aufbauen sollte auch uns beiden gehören aber ihr habt mir mit Euren Rückmeldungen schon einmal sehr geholfen.

    Erst einmal herzlich Willkommen! Habt Ihr eine gemeinsame Steuerveranlagung letztes Jahr durchgeführt? Falls Du Zugriff auf die Unterlagen hast, würde ich versuchen Kopien zu erhalten. Hattet Ihr einen gemeinsamen PC? Vielleicht kannst Du da noch die relevanten pdfs finden…


    Wenn Du es Dir leisten kannst, würde ich mir einen Anwalt nehmen und ihm/ihr die Klärung überlassen. Dann hast Du den Kopf frei, die weiteren Themen anzugehen.

    Ich habe eine ganz wundervolle Anwältin aber irgendwie muss ich ja eine faire Lösung vorschlagen. Ich hätte gerne eine Lösung die für alle Seiten als gut empfunden wird.


    Er ist ein guter Bonusvater.

    Ja so sieht es aus - er meint mittlerweile, dass Geldzahlungen von einem Partner zum anderen nicht als Schulden zählen… aber für mich hört es bei bestimmten Summen auf. Aber da blockiert er jedes Gespräch.


    Die Kinder haben einen Vater und würden von ihm versorgt werden. Er spielt aber für die Kinder ebenfalls eine wichtige Rolle! Nur wie bekomme ich diese Kuh vom Eis? Was wäre fair?


    Und ich möchte dieses Mal auch keine faulen Kompromisse eingehen nur damit der Friede gewahrt bleibt.

    Ihr Lieben,


    2021 ist für mich das Jahr des Aufräumens: Unter anderem möchte ich aber auch mein Mann das Thema Testament angehen und es bereitet mir schlaflose Nächte.


    Zum Hintergrund: Ich habe damals vor der Ehe eine Wohnung verkauft und ihm einen grossen Teil des Erlöses überreicht, dass er aus seinen Schulden kommt. Vom Rest des Erlöses habe ich eine kleinere Wohnung in einer "schlechteren" Gegend gekauft (nicht weiter tragisch). Für mich ist dieser Punkt relevant, da mir mein Mann seit 2019 monatlich einen Betrag x überweist. Dies war vor Jahren so vereinbart und er ist in einem Jahr soweit, diesen Geldbetrag ausgeglichen zu haben. Er zahlt ansonsten einen kleinen Beitrag zu den Lebenshaltungskosten (Lebensmittel und NK) aber leitet von der Rückzahlung seiner Schulden einen Anteil an meinem Immobilienvermögen ab und ist der festen Überzeugung, dass er einen Teil meiner Finanzierung mitträgt. Ich habe schon mehrmals versucht dieses Thema mit ihm zu klären und komme da überhaupt nicht weiter. Er möchte die Immobilien, die ich für meine Kinder gedacht habe, anteilig erben bzw. sicherstellen, dass seine Kinder genauso viel erben wie meine.


    Der Unterschied ist aber, dass ich alle Immobilien in Deutschland alleinige Eigentümerin bin und wir uns in den USA eine Immobilie teilen. Ich habe in den USA alle Rechnungen zur Hälfte mitgetragen, aber ich habe ihn aufgrund der Eigentumssituation in Deutschland natürlich nicht gebeten, irgendwelche Rechnungen in Deutschland zu übernehmen. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, die Situation ist klar. Aber anscheinend doch nicht.


    Wie geht Ihr denn mit einem Testament um? Was würdet Ihr mir raten? Vielleicht habe ich ja auch ein Brett vor dem Kopf und Ihr dürft mir gerne den Kopf waschen.


    Ich habe zwei Immobilien während der Ehe gekauft, da er mir ja Schritt für Schritt das geliehene Geld zurückzahlt (wobei hier ist es wichtig zu bedenken, dass er dies ignoriert, sagt, dass sich Ehepartner finanziell aushelfen und er ja nun meine Finanzierung mitträgt) und unter der Zugewinn Regelung steht ihm etwas zu bei einer Scheidung und im Todesfalls halt der Mindestanteil. Hätte ich ihm allerdings nicht das Geld geliehen, hätte ich die beiden letzten Immobilien VOR der Ehe kaufen können und dann hätten wir diese unterschiedliche Perspektive "was-gehört-den-Kindern" und was nicht. Momentan wäre es also so, wenn er vor mir sterben würde, würde ich 50% seines Anteiles an unserem gemeinsamen Haus erben und seine Kinder die übrigen 50% (25% des gesamten Hauses) jeweils hälftig und alle deutschen Immobilien bleiben bei mir und gehören nicht zu seiner Erbmasse. Anders sieht es aus, wenn ich vor ihm sterbe.


    Ebenso gilt es wohl zu bedenken, dass ich aufgrund meiner US Staatsbürgerschaft das Testament komplett frei gestalten darf. Aber was ist hier gerecht und richtig. Ich tendiere einfach zu meinen Kindern, da wir so viel gemeinsam erlebt haben und mein Erfolg "UNSER" Erfolg ist. Mein Mann kam erst viel später dazu. Ich finde aber auch, dass wir das seit der Ehe gemeinsam aufgebaute auch ihm gehören soll nur das Vermögen vor der Ehe (und dazu gehört auch der geliehene Betrag) gehört zum Ausgangsvermögen und sollte daher nicht als "gemeinsam in der Ehe erarbeitet erachtet werden".



    Ich bin einfach überfragt. Wie habt Ihr das geregelt?

    Heute mußten wir leider von unserer Mutter Abschied nehmen, die lange und mit großer Tapferkeit ihr Krebsleiden ertragen hat.
    Gute Reise, liebe Mama. Jetzt kannst du wieder mit Oma und deinem Halbbruder Karten spielen. Du wirst uns allen sehr fehlen.

    Mein herzliches Beileid! Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Liebe und Gute ganz besonders in dieser schweren Zeit.

    Eine Kerze für meine Freundin, die mit nicht mal 43 Jahren an einem Hirnaneurysma gestorben ist. Sie war alleinerziehend und hinterlässt eine gerade 18 jährige Tochter. Nächste Woche wäre sie 43 geworden.

    Das tut mir unglaublich Leid. Meine Arbeitskollegin ist vor ein paar Jahren gestorben und hatte drei kleine Kindergarten/Grundschulkinder. Das hat mich sehr getroffen und ich erinnere mich noch heute immer wieder daran. Auch mit 18 Jahren benötigt man die Mutter doch immer wieder und man ist halt wirklich "nur" ein junger Erwachsener. Ich hoffe, dass die Tochter ein liebevolles Umfeld hat.

    Sohnemann stand gestern am Herd und wir unterhielten uns allgemein über Gott und die Welt. Da sagte er zu mir: “Mama, Du verstehst einfach nicht, dass Papa zu allem was Du Dir

    wünscht “Nein” sagen wird. Es geht für ihn nicht um die Staatsbürgerschaft sondern darum, dass er nicht Deine Wünsche erfüllten will. Es ist ihm egal, was wir wollen (wir: Sohnemann und Tochterkind).”


    Ich dachte mir nur, wenn Du nur wüsstest, Sohnemann... wenn Du nur wüsstest...


    Und zum Schluss kam dann “Mama Du kommst um das Gericht nicht herum”.


    Faszinierend jedoch, wie die Kinder alles verarbeiten und doch recht klare Blicke für die Situation haben.


    KV gräbt sich anscheinend seinen eigenen Graben.


    Großer Fauxpas in den Augen der Kinder ist wohl auch, dass er aus allen Rohren schiesst und er zusammen mit Next versucht, meinen Mann als schlechten Vater darzustellen und meinen Kindern erzählt, mein Mann habe ihm gedroht.


    Da legen wir alle, aber insbesondere die Kinder, die Hand für ins Feuer, dass das absolut nicht der modus operandi meines Mannes wäre. Das passt nicht zu ihm und er hatte bisher nur einmal

    einen direkten Kontakt mit dem Vater am

    Kindergeburtstag meiner Tochter im

    Jahre 2019.


    Da wir hier nie schlecht über den Vater oder Next reden und alle Themen nur beim Hundespaziergang ohne Kids diskutiert werden, wundern sich die Kinder dann doch über ihren Vater und Next. Ich bewundere beide Kinder sehr, da beide mit einem recht liebevollen und doch sehr rationalen Blick auf den Vater schauen.


    Sohnemann hat zum Beispiel die turbulente Familienhistorie des KVs gegoogelt ohne meines Wissens und war komplett informiert. Ich war ganz erstaunt, was er alles wusste. Sohnemann vermutet (richtig), dass KV versucht, dass Unrecht, was seinem Vater in Hinsicht auf das Sorgerecht angetan wurde, in unserem Konflikt wieder auszugleichen. Sohnemann nannte es “proxy war”... (war grade ein aktuelles Thema in Hinblick auf Israel/Hamas und warum Iran Hamas versorgt).


    KV sieht leider nicht, dass die Kinder ihm gegenüber viel zugewandter wären, wenn er nicht immer wieder meine Person angreifen würde.


    Mal sehen. Und ich bin wirklich naiv, dass ich jahrelang dachte, er würde sich irgendwann einmal beruhigen.


    Sie sind 11 und 14 Jahre alt.

    Was könnte denn vor dem Gericht passieren, falls die Kinder die US Staatsbürgerschaft über mich erhalten? Deutschland kann ja nicht anordnen, dass diese zurückgegeben werden sollte? Darauf haben die Kinder ja über mich ein Anrecht.


    Ich hätte wissen müssen, dass es mit dem KV wild werden würde aber es bringt tatsächlich einiges an das Licht. Ich glaube, ich kann mittlerweile darauf vertrauen, dass die Kinder eines Tages ihren eigenen Weg gehen werden. So hat Sohnemann den KV gefragt, was er denn gegen die US-StaBü hätte und KV antwortete: "Was habe ich denn davon?". Sohnemann meinte danach zu mir, dass KV nur Dingen zustimmt, die ihn (Sohnemann) nicht größer werden lassen als KV. Eine sehr interessante Aussage. Mich wundert dann doch, an was sich die Kids noch erinnern. So hat KV ja die Aufnahme am Gymnasium für Hochbegabte abgelehnt mit der Aussage, dass Sohnemann nicht anders sein sollte als normale Kinder. Ich hatte das gar nicht mehr aktiv auf dem Radar.


    Letztendlich werde ich das Thema US- Staatsbürgerschaft notfalls vom Gericht klären lassen. So muss ich mir nicht den Vorwurf anhören, dass ich es hinter seinem Rücken gemacht habe.

    Also, wir hatten turbulente Tage hinter uns.


    @Bap - der Grund warum ich momentan so gerne die US StaBü vor dem 18. Geburtstag übertragen möchte, ist einfach der Grund, dass die Kinder dann nicht die deutsche Staatsbürgerschaft verlieren würden und auch keine BBG (Beibehaltungsgenehmigung) beantragen müssten, da diese über mich übertragen würde und sie diese als Kinder ja nicht selbst beantragt hätten. (also nicht "... auf eigenen Antrag hin" beantragt haben). Es mag sein, dass die offizielle Begründung ein wenig abweicht - ich müsste es nachsehen. Ja, ich habe die US Staatsbürgerschaft. Seit 2014 ist das Wahl einer Staatsbürgerschaft abgeschafft und die Kinder dürften alle Staatsbürgerschaften behalten, die sie zum 18. Geburtstag haben.


    Ich glaube, dass der KV sich schwer tun wird die US StaBü argumentativ zu verhindern, da er die französische StaBü für die Kinder beantragen möchte (oder hat?) und mich nicht gefragt hat (ich würde aber auch nicht ablehnen). Die Kinder wollen jedoch unbedingt die US Staatsbürgerschaft haben. Das haben sie ihm in einem gemeinsamen Gespräch mit mir mitgeteilt. Sie haben ihm ebenfalls mitgeteilt, dass sie durchaus bereit sind nicht vor dem Abitur für einen längeren Aufenthalt ins Ausland zu gehen, falls es ihn beruhigen würde aber die US Staatsbürgerschaft möchten beide auf alle Fälle.


    Ich kann mich leider grade nicht an die Quelle erinnern aber ich meines es war das BVA. Hier wurde erwähnt, dass ein Elternteil nur bedingt der Übertragung einer weiteren Staatsbürgerschaft des anderen Elternteils auf die Kinder verhindern darf.


    Seitdem ist der Vater krank. Die Kinder machen sich sehr grosse Sorgen. Ich lasse das jetzt mal einfach so stehen.


    Ich habe übrigens auch von den Kindern erfahren, dass alle emails von mir laut am Esstisch vorgelesen werden. An das Telefon geht er ja nicht und es gab in den letzten 10 Jahren nur eine Handvoll an persönlichen Gesprächen (die eigentlich ganz gut verlaufen aber danach auch sprichwörtlich im Sande verlaufen).


    Wenn man bedenkt, dass ich keinerlei Information mit den Kindern über ihren Vater oder unsere Probleme teile, er dafür aber alles ... Er erzählt zum Beispiel, dass es "mit mir abgesprochen sei" und ich habe aber noch nie etwas von ihm gehört oder es gab auch kein Gespräch miteinander.


    Wenn es asymmetrische Kriegsführung eines Elternteils geben würde, dann wäre dies ein perfektes Beispiel. Ich weiss einfach nicht, wie ich mich hier am besten verhalten sollte und habe jetzt das Jugendamt/Familienmediation eingeschaltet. Zu den Terminen gehe ich natürlich alleine, weil wir es ja laut KV nicht benötigen und er kein Bedarf sieht.


    Ich mag schon lange nicht mehr aber es fällt schwer optimistisch zu bleiben. Er manipuliert die Kinder und spielt damit mit ihrem Seelenfrieden und ihrer psychischen Gesundheit (mental health).