Beiträge von funkergirl

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    Ich habe immer schon Probleme mit dem Thema. Bin früher super mit den normalen Dolormin Schmerztabletten zurecht gekommen an den beiden schlimmsten Tagen. Mit 16 gab es dann die Pille. Sonst wäre es in der Ausbildung doch problematisch geworden. Aber das fände ich in eurem Fall (deine Tochter ist 12 oder?) noch zu früh. Ansonsten bin ich wenn es gar nicht ging zu Hause geblieben. Aber das kam dann zum Glück selten vor.

    Ich denke bzw. hoffe, dass ich verstehe, was du meinst. Aber dann haben meine Kinder offensichtlich beide andere (Ur-) Instinkte. Hier werden solche Dinge in der Regel von den Kids angesprochen, manchmal auch hinterfragt (kommt drauf an wie wichtig es für Kind ist) und dann ist man als Mutter wieder am Zug dem Kind das verständlich zu machen. Es gab sogar schon Situationen, da haben die Kids Menschen direkt auf irgendetwas angesprochen. In den meisten Fällen kommen da wirklich nette Gespräche bei rum.

    Elin Ich hoffe deinem Sohn geht es wieder gut!? Das ist wirklich nicht schön :(


    Meine persönliche Wahrnehmung ist, dass sich heutzutage zwar jeder das Recht raus nimmt so individuell zu sein, wie er möchte, die Individualität anderer Menschen (so sie nicht den eigenen Vorstellungen entspricht) aber trotzdem nicht akzeptiert. Und genau das bekommen auch die meisten Kinder mit auf den Weg und genauso verhalten sie sich auch (hoffentlich nur, bis sie es besser wissen).


    Aber nicht umsonst wurde meine Tochter in der Grundschule von zwei Kindern gemobbt, weil sie groß und dünn ist und somit eben nicht wie die beiden war. Und nicht umsonst lässt mein 6 jähriger mittlerweile Sachen, die er eigentlich gerne mag, z.B. seine rosane Elmo-Mütze lieber zu Hause im Schrank. Schließlich möchte er ja kein Mädchen sein.


    Als Mama kann man sin solchen Fällen nur nach Lösungen für akute Probleme suchen. Seine Kinder darin bestärken, dass sie wunderbar sind, wie sie sind und nichts anders machen sollen, als sie es tun, nur weil irgendjemand eine andere Meinung hat, wie sie sein oder sich verhalten sollen.

    Manchmal ist es schwer, manchmal macht das was passiert einen wütend und manchmal auch traurig und hilflos.

    Aber man kann andere Menschen nicht ändern, sondern höchstens an ihre Denkweise appellieren.

    Wie sagte mein Sohn letztens so schön zu einem anderen Kind nachdem dieses meinte er solle sich verpissen.... "Man kann auch: Kannst du bitte gehen. sagen."

    Meine Tochter ist 11 und darf ab diesem Jahr auch alleine bzw mit Freunden ins Freibad gehen. Sie hat das bisher aber erst für die Sommerferien angedacht. Die Rahmenbedingungen werden dann von den jeweiligen Gesamtumständen abhängig gemacht. Alleine würde ich sie nämlich z.B. nur vormittags gehen lassen.

    Es gibt da ein paar Kernaussage in deinem ganzen neuen Post, bei denen mir echt anders wird. "Und dann hat der Sohn wieder nicht funktioniert." und "Als alles wieder gut war, habe ich Sohn natürlich nach dem Grund für sein Verhalten gefragt." und "Dann habe ich mit meiner Frau geredet, ob ich nicht lieber nur Spaßpapa am Wochenende sein will." Mein Gott.... Du wunderst dich ernsthaft warum dein Sohn immer wieder zu macht? Du wunderst dich echt noch warum niemals Ruhe bei euch einkehrt? Du willst die Kinder doch eigentlich gar nicht bei dir haben. Sonst würdest du nie über sowas reden. Niemand der seine Kinder aufrichtig liebt, würde das in Betracht ziehen, nachdem er doch vorher in "allerbesten" Absichten für die Kinder und deren Wohl gekämpft hat. Ja bitte, geb die Kinder weg. Ob sie noch zur "gewalttätigen" Mutter können, ist wohl fraglich. Aber das wird dann ggf. Das Gericht entscheiden müssen. Du bist jedenfalls nicht derjenige, bei dem die Kinder leben und weiter "kaputtgemacht" werden sollten. An dieser Stelle bin ich raus. Es tut einfach nur weh zu lesen, was du schreibst bzw wie du offensichtlich denkst.

    Und da ist er wieder. Dieser eine einzige Punkt. Alle verhalten sich irgendwie falsch. Alle, außer du! Du hinterfragst wieder das, was alle anderen tun bzw. kritisierst es. Vorallem das, was deine Kinder tun. (Und ja ich könnte hier an dieser Stelle ausgiebig von der ausgeprägten Geschwisterliebe meiner Kinder erzählen, mit denen ich niemals in einem Zelt oder Wohnwagen zusammen urlauben würde *meine Nerven*. Die ich aber trotzdem über alles liebe und von denen ich weiß, dass sie im Ernstfall zusammenhalten wie Pech und Schwefel.)

    Zurück zum Thema: Welche Rolle spielst du bei der ganzen Sache? Es ist dein Leben, es ist deine Familie. Du MUSST langsam mal etwas an deinem Verhalten und deiner Einstellung ändern. Sei ein gutes Beispiel und lebe das vor, was du dir für dich wünschst. Akzeptiere dabei die Fehler (eher Schwächen) der anderen Familienmitglieder und lerne mit ihnen vernünftig umzugehen. Und wenn Urlaub auf Grund von Gesamtumständen keinen Sinn macht, eigentlich für alle wichtige Termine anstehen oder notwendig wären, dann lerne auch mal deine Wünsche und Bedürfnisse hinten anzustellen. Nur so kann es funktionieren.

    Mir fehlen die Worte! Ich hoffe irgendeine der involvierten Stellen wird dieses Leid bald beenden. Meiner Meinung nach brauchen alle Beteiligten mal eine Pause. Die Kinder, damit sie endlich zur Ruhe kommen und die Erwachsenen, damit ihnen hoffentlich mal bewusst wird, was sie da eigentlich tun. Man kann doch nicht Krieg führen und immer wieder die Kinder als Zielscheibe mitten rein werfen. Und vorallem kann man nicht, wenn man ständig selber Fehler macht immer nur auf die Anderen zeigen. Fang endlich mal an dein Handeln zu hinterfragen und guck, was du anders machen kannst. Du! Nicht deine Frau, deine Kinder, deine Ex oder sonst irgendwer.

    P.S. Und gestern Abend tat sich ein Lichtblick auf. Ne, gleich ein ganzer Sonnenaufgang.

    Mein großes Patenkind hat sich angeboten. Diese hatte ich extra nicht gefragt, da ich weiß, dass sie selbst über beide Ohren in ihrem Lernkram steckt. Diese Woche haben wir dann schonmal organisiert. Wir sind echt happy.

    Das freut mich zu lesen :thumbup:


    Hier war der erste Tag sehr entspannt. Unterricht nach Plan, heute noch ohne Teamsmeeting. In den Hauptfächern hat Tochterkind die komplette Zeit für die gestellten Aufgaben benötigt, in den Nebenfächern ging es etwas schneller. Motivation war super. Hoffe es bleibt trotz aller Einschränkungen und vorallem trotz dem fehlenden direkten Austausch mit ihren Freundinnen so.

    friday Ihr kommt auch aus NRW oder? Bei uns wird ganz klar publiziert Notbetreuung für Klasse 1-6. Meine Tochter jetzt 11 und Klasse 6 war zum Ende des ersten Lockdown in der Notbetreuung. Wir haben damals versucht es so lange wie möglich rauszuzögern, da sie sehr selbstständig ist. Hat bezüglich der Schulaufgaben aber leider nicht geklappt. Deshalb blieb am Ende keine andere Wahl. Erfahrungen mit der Betreuung... Insgesamt gab es sechs Kinder, die komplett oder tageweise dort waren. Die Betreuung wurde von der Schulsozialarbeiterin durchgeführt, die die Kinder aber auch oft alleine gelassen hat. Die Kinder mussten selbstständig ihre Aufgaben erledigen. Hilfe gab es nicht. Falls technische Mittel für zum Beispiel Zoom Meeting erforderlich konnten diese mitgebracht und genutzt werden. Hat aber nicht immer funktioniert. Falls zu wenig Aufgaben bzw Beschäftigung mitgebracht wurde, gab es Beschwerden seitens der Aufsicht und den Kindern wurde Zwangsbeschäftigung aufgedrückt. Gelegentlich wurden auch Sachen zusammen unternommen (Wanderung, Eis essen). Alles in allem war das auch nicht das Wahre, hat uns damals aber einiges an Druck rausgenommen. Seitens der Schule sieht es diesmal so aus, als gibt es weitestgehend Unterricht nach Stundenplan zu Hause. Teilweise in Eigenregie und teilweise mit Videomeetings über Teams. Alles ist von vornherein viel strukturierer und die Erwartungen an die Schüler klar formuliert. Deshalb und weil ich nicht wieder 12 Stundenschichten machen muss, gehe ich davon aus, dass es diesmal mit dem Homeschooling besser klappen wird. Bei 10 Stunden Abwesenheit deinerseits würde ich aber definitiv auch (tageweise und nicht komplett 5 Tage pro Woche) auf die Notbetreuung zurückgreifen).

    Statt mit freiwilliger Maske seit heute wieder mit vorgeschriebener Maske. Ansonsten wird leider an der dreitägigen Klassenfahrt nächste Woche festgehalten. Fand die Idee schon vor den wieder steigenden Coronazahlen nicht ganz so doll. Kind hatte aber da schon eingewilligt sich danach in eine 14 tägige Schule-und-Zuhause-Quarantäne zu begeben. Jetzt finde ich es halt noch ein bisschen blöder und hoffe, dass es alles irgendwie gut geht. Wenigstens werden keine anderen Gruppen vor Ort sein.

    Tendenziell bin ich gerade dazu geneigt dir eher zu raten, was du den Kindern nicht sagen solltest. Denn unabhängig davon ob es sich hierbei um versuchte Manipulation der KM handelt oder nicht ist die tatsächliche Antwort auf die Frage so offensichtlich, dass sich die Frage von vornherein nicht stellt. Also in deinem Fall auf gar keinem Fall mit Gegenmanipulation! Ich weiß du willst ihr nichts schenken, aber euer Problem miteinander sollte auch in diesem Rahmen behandelt werden. Die Kinder wollen euch beide. Und die Kinder brauchen irgendwann auch mal Ruhe. Also wäre es sinnvoll den Kindern zu erklären warum Babys? weinen, nämlich weil sie so ihre Bedürfnisse ausdrücken. Außerdem wäre es vielleicht gut den Kindern ebenfalls zu erklären, dass es unabhängig vom weinen des Geschwisterkindes normal ist, dass jemand etwas traurig ist, wenn er jemanden vermisst. Dass auch du etwas traurig bist, wenn die Kids bei der KM sind und umgekehrt die KM vermutlich auch etwas traurig ist. Hier würde ich aber um den Kindern direkt den Druck zu nehmen auch anführen, dass die Freude über ihre Anwesenheit bei beiden Parteien viel größer ist. Und dann würde ich schauen welche Kompromisse ich bei dem anstehenden GT bereit bin einzugehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Richter unter Umständen auch sehr unzufrieden stellende Entscheidungen für eine oder beide Parteien trifft, wenn er den Eindruck bekommt, dass man sich nicht nur gegenseitig, sondern dabei auch die Kinder zerfleischt. Und diese Entscheidungen sind dann wenn es gut läuft zwar das Beste für die Kinder auf lange Sicht, wird sie vielleicht aber auch erstmal traurig machen, weil sie Mama und Papa brauchen.