Beiträge von Blumenelfe

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    Meiner Tante flog damals auch so eine Anfrage auf Unterhaltsanspruch ins Haus bezüglich ihres Ex-Mannes, von dem sie schon 40 Jahre geschieden war. Dieser war anscheinend auch pflegebedürftig und sie suchten nach jemanden, der die Kosten übernehmen sollte. Meine Tante hatte die Scheidungsurkunde dorthin geschickt und musste danach aber auch nichts zahlen. Wäre ziemlich ärgerlich gewesen...


    musicafides: Hast du schon Antwort erhalten?

    Hallo Tanimami,


    danke für deine Worte, leider komm ich da halt eben nicht weiter (im bestärken der Meinung des Kindes) und die Aktivitäten des KVs werden halt auch gleich immer auf unseren Sohn übertragen. Deswegen hat Sohn da ständig was damit zu tun und muss sich entscheiden (so wie halt Papa will). Das ist ja das Problem, denn Papas Aktivitäten sollen zu Sohnis Hobby werden...


    Hobbys hat Sohn ja bereits, Fußball und Kung-Fu werden auch unterstützt. Allerdings geht es hier um weitere neue Hobbys und Ideen, die vom Vater kommen und das kann und will ich nicht unterstützen - auch gerade deshalb, weil ich Sohn nicht lernen möchte, dass ständiger WEchsel von was auch immer normal sei... wie oben schon beschrieben: mir ist Kontinuität wichtig, denn Sohn hat genug Wechsel in seinem Leben.


    Klar kann ich auch nachgeben und Kung-Fu kündigen (was echt schade wäre). Dann soll Sohni immer die Hobbys ausüben, die KV vorschlägt und ich zieh mich da komplett raus. Auch ne Idee. Wird aber dann so ausgelegt, "dass Mama ja eh nix mit dir macht und sich nicht interessiert"...


    Hallo Bap,


    ja seit letztem Jahr im April "wollte Sohn plötzlich" 7 Tage statt 5 Tage beim Papa sein und wir haben das bis Herbst erstmal als Probemonate versucht (in der Zeit sich der KV ziemlich bemüht hat). Seit Anfangs diesen Jahres fällt KV allerdings wieder in sein altes Verhalten zurück (alles bestimmen zu wollen, Kind auf seine Seite zu ziehen, Lügen zu erzählen... einfach alles, weswegen wir damals ständig vor Gericht waren). Da KV bei mir keine Knöpfe mehr drücken kann, macht er Druck bei Sohn ("wenn du immer das mit Mama machen willst, dann brauchst gar nicht mehr zu mir kommen,wirst schon sehen, was du davon hast..."). Sohn wird eingeschüchtert und sagt dann immer brav "ja" zu allem.


    Ja, ok, bestärken! Das mach ich seit Sohn im KiGa war, jahrein-jahraus....


    Hast du zusätzliche Ideen dazu?

    Hallo Ihr Lieben,


    nachdem der wöchentliche Wechsel unseres fast 12jährigen Sohnes nun fast ein dreiviertel Jahr mehr oder weniger gut abgelaufen ist, wirft der KV plötzlich wieder neue Glut ins Feuer.

    Wir haben uns inzwischen des öfteren privat getroffen (neutraler Boden), um verschiedene Themen durchzusprechen, seit September 2019 ohne Jugendamt-Unterstützung. Bisher kamen wir immer zu einem Kompromiss - da bin ich sehr froh und glücklich und teile das auch dem KV mit.


    Doch nun möchte KV plötzlich die Entscheidungen wieder ändern, bzw. neu besprechen, was wir z. B. erst im Dezember besprochen und schriftlich festgehalten haben:

    z. B.

    - ich fahre Sohn 1 x pro Woche ins Fußball

    - KV fährt Sohn 1 x pro Woche ins Kung-Fu

    - nächste Woche jeweils umgedreht. War alles klar, er betonte, dass es doch ums Kind gehe und dann auch gerne fahren würde.

    - Impfungen passen

    - wir besprechen dringende Dinge rechtzeitig

    (Unterhalt wird nix mehr gezahlt, die sonstigen vorigen Gerichtsbeschlüsse über Sorgerecht und Gesundheitfürsorge bleiben bei mir)


    Auch verspricht er unserem Sohn Aktivitäten, die in "meiner Zeit" stattfinden sollen. Ohne Absprache mit mir bzw. er macht es trotzdem in seiner Zeit, obwohl ich abgelehnt habe, weil es zeitlich nicht passte. Außerdem möchte ich mich nicht in etwas reinzwingen lassen, hinter dem ich nicht stehe.

    Es folgen Diskussionen mit meinem Sohn, der natürlich hin-und hergerissen ist. In der Zeit, die Sohn dann hier verbringt, ist mein Kopf ständig am überlegen.


    Grundsätzlich habe ich nichts gegen Freizeitaktivitäten,sofern ich darüber informiert werde bzw. es mit mir abgestimmt wird, besonders wenn es in meiner Zeit stattfinden soll. Doch unser Sohn hat Ganztagesunterricht bis 16 Uhr und hat Fußball als Hobby (seit 1 Jahr, da ist er nicht so gut, aber wird besser: da wurde ich auch nicht gefragt, ob ich das fahrtechnisch und zeitmäßig überhaupt stemmen kann) und eine Verteidigungstechnik wie Kung-Fu (seit 2 Jahren, er ist richtig gut und es gefällt ihm riesig).


    Nun soll Sohn noch einen Fischerkurs machen und KV hat ihn noch auf Kickboxen infiziert, das allerdings am gleichen Tag stattfindet wie das Kung-Fu-Training. Nun hat KV ihn schon mehrmals nicht in das Kung-Fu-Training gefahren, er hatte keine Lust oder ist wegen mir verärgert (dann muss Sohn dafür leiden). Ich zahle dann natürlich ziemlich viel für die Stunden (kostet 40,-im Monat für 4 x. )

    Zusätzlich ist bei ihm noch Wintersport (Skifahren) angesagt, wenn Schnee liegt und Tauchen im Sommer...


    Das erfahre ich momentan hauptsächlich über meinen Sohn, der schon mit den Worten zu mir kommt: "Ich muss dir jetzt was sagen, das wird dir gar nicht gefallen..."

    Leider kann er sich vor dem Papa immer noch nicht behaupten und nicht sagen:"papa, ich will aber nix andres, ich will Kung-Fu weiter machen!" oder so was ähnliches... :hae: Und wenn er so was sagt, nimmt ihn Papa gar nicht ernst und hört nicht hin (sagt Sohn). Sohn weiß inzwischen, "dass nur das gut ist, was Papa entscheidet". (Das Kung-Fu-Training hab ich mit Sohn gefunden und begonnen, als die wöchentliche Regelung noch nicht aktuell war).


    Auch möchte er den Impfstatus besprechen, der vor einem Monat noch wunderbar war (und auch ist).

    Zudem will er zusätzlich zu dem Reisepass noch einen Personalausweis, der dann beim Papa verbleiben soll. Was für mich keinen Sinn macht, weil wir bei Urlaub/Ferien bisher immer den Pass, den Impfausweis und Krankenversicherungskarte ausgetauscht haben - also bisher überhaupt kein Problem. Ich meine, dass es nicht wichtig ist, dass Sohn seinen Ausweis ständig mit sich führt - oder was meint ihr? Er ist ja noch nicht alleine unterwegs...


    Ich möchte unserem Sohn gerne Kontinuität mitgeben und dass nicht ständig neue Ideen umgesetzt werden können, besonders auf Kosten anderer (ich in dem Falle). Dass solche immer wieder neuaufploppende Ideen auch Geld kosten (das ich nicht zum Saufüttern habe...), alle Beteiligten sich dafür umstellen müssen und neu ausrichten.

    Dass zwei Hobbys neben einer Ganztagesschule ausreichen und mehr einfach nicht möglich sind... Die Noten sind momentan noch stabil, aber Sohn hat dann auch keine rechte Lust zu lernen, lesen (weil es ihm ja jetzt schon zuviel ist).

    Dass Sohn sich nicht ständig zwischen den Aktivitäten der Eltern entscheiden braucht.

    Das werde ich dem KV natürlich auch nochmal sagen.


    Aber könnt ihr mir irgendwelche zusätzlichen Gedanken dazu mitteilen, die vielleicht auch beim KV auf fruchtbaren Boden fallen könnten (außer dass wir uns halt nochmal darüber besprechen sollten)...?


    Dankeschön und viele Grüße :blume

    Danke für eure lieben Worte.

    Es geht mir nicht hauptsächlich darum, dass der KV nichts mehr oder weniger bezahlt, oder mir am Ende vielleicht nur noch das Kindergeld bleibt. Finanziell geht es bei mir schon irgendwie rund. (Der KV und auch ich haben jeweils ein eigenes Haus, und ich bin selbständig und kann auf meine Aufträge Einfluss nehmen)


    Es stört mich eher, dass der KV (ich kenn ihn auch nicht anders) einfach mit der Tür ins Haus fällt und mitteilt "zack, schluß, kein Geld mehr", einfach, weil er es beschließt.


    Es gibt mir Sicherheit zu wissen, dass ich nicht alleine der Meinung bin, dass der gerichtliche Beschluss des Unterhalts gemeinsam besprochen und dann abgeändert werden kann. Dazu gehören dann einfach zwei...


    Vielen Dank und einen schönen Abend,

    Heidi

    Hallo miteinander,


    nachdem mein Sohn gerne mehr bei Vater sein wollte (siehe anderen Thread) und KV und ich mehr oder weniger auf 1.5. geeinigt haben, kündigt KV nun an, ab 1.5. keinen Kindesunterhalt mehr an mich überweisen zu wollen.

    Er hat telefonisch vorher gemeint, das könnten wir ja erstmal so weiterlaufen lassen (blöd von mir, sowas zu glauben). Und beim Jugendamt, wo wir eine schriftliche Erklärung über den vorläufigen Wechsel (erstmal ein halbes Jahr auf Probe) abgegeben haben, wurde das gar nicht thematisiert (auch wieder blöd, ich weiß).


    Ein Telefonat heute beim Jugendamt: zuständige Sachbearbeiterin wäre in Urlaub diese Woche und ich könnte danach einen Termin bekommen. Sie würde mich anrufen.

    Der Herr meinte, das wäre so noch nicht vorgekommen, wird das aber mit der Kollegin besprechen.


    Er meinte auch, der KV könne nicht einfach so den Unterhalt canceln, da es einen gerichtlichen Beschluß darüber gibt.

    Und auch, wenn wir den Umgang jetzt geändert haben, ist er trotzdem noch unterhaltspflichtig, solange das bei Gericht oder privat schriftlich nicht anders vereinbart wird.


    Der Meinung bin ich auch. Grundsätzlich wäre ich ja bereit, darüber auch mit dem KV zu verhandeln. Es geht ja auch dann um verschiedene Kosten des Kindes (Schulessen, Schulhefte, sonstige Kosten für die Schule, Vereinsgebühr, Kleidung, etc.), die wir uns dann teilen müssten.

    Und ob das Kindergeld weiter allein an mich gezahlt wird und davon dann die Kosten bestritten werden können...


    Weiß hier jemand grundlegend Bescheid, wie das ablaufen sollte?


    Danke im Voraus,

    Grüße von Heidi

    musicafides:

    Beschluss des Bundesgerichtshofes vom 01.02.2017 (Az.: XII ZB 601/15)

    In dieser Entscheidung stellt der Bundesgerichtshof zum ersten Mal klar, dass ein Wechselmodell auch gegen den Willen eines Elternteils angeordnet werden kann.

    Nachdem der Bundesgerichtshof im Jahre 2017 entschieden hat, dass nach den gesetzlichen Regelungen durchaus gegen den Willen eines Elternteils das Wechselmodell angeordnet werden kann, beschäftigen sich die Gerichte nunmehr mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen ein Wechselmodell dem Kindeswohl entspricht.

    Neben der Entfernung der Wohnsitze der Eltern und dem Willen des Kindes ist dabei vor allem die Frage der Kommunikationsfähigkeit der Eltern entscheidend. Ein Wechselmodell wird dann häufig nicht angeordnet, wenn die Eltern hoch zerstritten sind und sich nicht über die wesentlichen Fragen, die das Kind betreffen, konfliktfrei verständigen können. ....


    Ich meine auch, dass dies nicht einfach mal so angeordnet werden kann, ohne die Hintergründe oder schon beschlossene Entscheidungen durchzusprechen. Es soll ja immer noch um das Wohl des Kindes gehen... trotzdem benutzt der KV dies, um seine Wünsche durchzusetzen.


    Aber vielen Dank für deine Gedanken dazu, ich werde mir dieses WE mal sehr viel Gedanken machen!


    Tomtomsen:

    leider ist der KV bisher nie um Argumente verlegen gewesen, auch wenn sie widerlegt werden konnten...

    Und ich hätte diese Diskussion ja auch nicht angeregt, wenn KV unseren Sohn nicht beeinflussen würde in diese Richtung. Ganz im Gegenteil - mir ist meine Ruhe und Leichtigkeit eigentlich wichtiger...


    Vollbio:

    Meinst du es dann so, dass, wenn ich abzügl. des hälftigen Kindergeldes vom KV 303€ bekomme, dazu die Hälfte ( also 151,-) nochmal geteilt wird, und er mir dann ca 75,- Euro zu zahlen hätte?


    Grüße

    :blume

    .......



    UPDATE:

    Heute kurzes Gespräch an meiner Haustür (er hat die Skisachen abgeholt). Ich zeigte mich redebereit und auch bereit, über das WM nachzudenken. Ich möchte es natürlich etwas hinauszögern und habe im Sommer (Juni und September, etc,) vorgeschlagen, Probemonate zu machen und dann alles nochmal zu besprechen (mit dem JA) und zu schauen, wie es unserem Sohn dabei geht (Schulnoten, Befindlichkeiten, etc.)...


    Daraufhin wurde er fast wieder massiv, weil er das sofort ab 11.Geburtstag im Mai durchsetzen will. Und wegen den Schulnoten könne er dann ja genau ablesen, wie gut Sohn nach welcher Woche ist (natürlich wäre dies nicht nach der Mamawoche....:hae:)

    Der Kung-Fu-Unterricht, den Sohni jeden Dienstag macht, wäre wahrscheinlich auch nicht mehr möglich, meinte er sofort. Das will er mit Sohni selbst besprechen (ich weiß schon, was da rauskommt: es wird ihm erklärt, dass anderes viel wichtiger ist oder Versprechungen gemacht, die dann nicht eingehalten werden - das ist die gängige Praxis seit 8 Jahren)....


    Ich werde mir das alles nochmal in Ruhe durchdenken und geb ich ihm das erstmal per Mail nochmal durch und dann wäre mein Wunsch, wir würden uns beim JA treffen, um die Einzelheiten zu besprechen. Habt ihr noch Ideen, was unbedingt noch besprochen werden muss (nicht, dass dann was fehlt...)?



    Und weiß jemand, wie das mit den Unterhaltszahlungen ans Kind laufen wird, falls wir es irgendwann mal fest machen? KV zahlt den Mindestsatz (zumindest zahlt er den nach Gerichtsverhandlung!), verdient im Monat aber ca das dreifache als ich (er ist aber selbständig und kann sich seine Gewinne drehen wie er mag. Das hat er bisher immer gemacht...).



    (Jetzt ist es schon wieder so lang geworden - verzeiht mir dafür...) :blume

    Vielen Dank für eure gehaltvolle Hilfestellung!:thanks:


    @Schneckifee:

    Es ist so, dass dem KV diese Teile des SR aberkannt wurden (wir hatten vorher gemeinsames SR). Da der KV unseren Sohn nicht nur in meinen Augen ständig in einen Loyalitätskonflikt bringt, sondern auch bestätigt von Kinderpsychologen, und es der Gutachter vor ca 6 Jahren ins GA geschrieben hat, dass der KV eher Defizite hat, auf die Gefühle und Wünsche des Sohnes einzugehen, sondern seinen Willen durchzusetzen, ist u. a. das Aufenthaltsbestimmungsrecht und die Schulentscheidung mir zugesprochen worden.


    Trotzdem ist es leider immer noch so, dass der Vater beim Sohn massiven Druck ausübt. Bereits im Kindergarten kam mein Sohn heim nach dem Umgang und plapperte sofort davon, dass der Papa ihn viel mehr haben will als es ist (damals wie jetzt besteht beim Papa 4 1/2 Tage Umgang).

    Der Grund, dass wir immer wieder vor Gericht waren, war, weil der KV mir damals schon den Sohn "wegnehmen" wollte. Der KV kann immer sehr gut Angst machen, versucht ständig besser zu sein und Mama und Papa in einem sein zu können (in seinen Augen sind die Ex-Frauen nichts wert und nicht als Mutter geeignet). Meinem Sohn wurde und wird immer noch gesagt, dass ich keine fähige Mutter wäre (egal, wie die Gerichte entschieden - er hat trotzdem Recht! :schnuller)...


    Aktuell droht KV wieder damit, dass es jetzt eine neue Rechtsprechung FÜR das erzwungene Wechselmodell gibt, bei dem der Mutter, die das ablehnt, rigoros das komplette SR entzogen würde (hat da jemand eine klare Urteilssprechung gelesen? M.E. kommt es doch immer auf den jeweiligen Fall an, oder?). Und falls ich mich auf den Wunsch des Sohnes nicht einlassen würde, er natürlich das begrüßen würde.

    Mein Sohn erzählt, dass er gesagt hat, dass das das Ergebnis dann wäre, weil ich ja eh keine gute Mutter wäre.

    Das macht ihn dann so wütend, dass er übelste Schimpftiraden auf den Vater ablässt und ihn abgrundtief hasst dafür... (natürlich nur für den MOment, weil er liebt ihn ja auch... :rolleyes2:)


    Diese und viele andere Verhaltensweisen sind die Bestätigung für mich, die Exfrau und seinen ehemaligen Freunden, die er alle mit seiner Art vergrault hat, dass da eine narzisstische Störung mitreinspielt. Es ist keine Diagnose und kein Argument, das ich je beim JA oder Gericht vorgebracht habe oder vorbringen werde. Es ist nur eine Erklärung für euch, damit ihr verstehen könnt, was hier seit ca 10 Jahren abgeht und dass es sehr schwer ist für einen 10jährigen, sich da abzugrenzen... :frag


    Sohni hat zum Schulanfang vom Vater ein Handy bekommen, mit dem KV ihn seitdem pausenlos mit WhatsApp (das KV eingerichtet hat), Anrufen oder SMS zumüllt. Und das natürlich, wenn Sohni bei mir ist. Auch nach dreimaligen Bitten hat der Vater das nicht eingeschränkt. Jetzt ist er in unserer Zeit erstmal blockiert. Wenn er was will, muss er wieder auf dem Festnetz anrufen. Trotzdem lässt der Vater unserem Sohn jetzt beschriftete Zettelchen über den anderen Jungen (Sohn von der Freundin, der auf Wunsch vom KV in die gleiche Klasse geht) geben. Oder er läßt ihm "schöne Grüße" ausrichten oder gibt ihm irgendwelche Knabbereien mit, die für meinen Sohn sind.... Also für mich irgendwie total strange.... Fakt ist, der KV hält sich nie an Regeln, besonders nicht an diese, die ich aufstelle, er kann unseren Sohn nicht loslassen, hatte noch nie und hat kein Vertrauen, dass ich das schon richtig mache.... (Sohni beschwert sich halt bei mir, dass er das völlig blöd von seinem Papa findet).


    Du hast schon damit recht, @FRIDAY dass diese Idee von einem WM ganz und gar nicht von meinem Sohn stammt. Ihm wäre es lieber, es würde nicht immer ein Geziehe von VAters Seite geben, sondern er einfach da sein dürfte. Und da ich dann gezwungenermaßen in der Reaktion bin (oder mich vielleicht eine Zeitlang totstelle...), gibt es immer wieder Unruhe.

    Aber wenn man als Kind seit ca sieben Jahren hört, dass Papa erst zufrieden ist, wenn die "Gerechtigkeit" mittels einem WM hergestellt ist, möchte man vielleicht das probieren... oder? Versteh ich ja...

    Und da Kind weiß, dass ich da nicht so massiv reagiere, traut er sich das bei mir auch vorzubringen.


    Hilfe für mich ist nicht ganz einfach. Die Kinderpsychologen (ein bisheriger und ein vielleicht zukünftiger) geben mir recht und würden kein WM empfehlen, sondern Sohni lieber in eine Therapie nehmen, um den Konflikt aufzuarbeiten. Psychotherapeuten helfen gut, wenn man depressiv oder keine Hoffnung mehr sieht...kennen sich aber speziell in solchen Fällen zu wenig aus, um mir zu helfen.

    Welche Hilfe hättest du gedacht?


    Volleybap:

    Ja, das ist auch ein Grund, warum ich wirklich auch offen bin für den Wunsch - woher er auch grundsätzlich kommen mag...

    Mein Sohn ist schon etwas in der Vorpubertät und ich denke, dass es auch hilfreich für ihn ist, seinen Papa - mit allen negativen und positiven Seiten - eine ganze Woche lang zu spüren.


    Gleichzeitig fragt mein Sohn seit Jahren nach einem "Vaterersatz" an meiner Seite, den ich ihm leider nicht bieten kann. Er ist z. B. begeistert von einigen Ex-Freunden von mir, die er kennengelernt hat oder seinem Kinderpsychologen. Seine Worte sind stets: "der ist so nett und kann gut mit Kindern umgehen." oder ein anderer: "den mag ich so gern, der ist so ganz anders als mein Papa. Ich wünschte, er wäre mein Papa..."

    Solche und ähnliche Worte geben mir immer wieder einen Stich, weil er sich so sehr ein andersreagierendes Vorbild wünschen würde...


    HerrMama:

    Nein, einen guten Umgang haben wir nicht. Antworten bekomme ich auf meine Mails von ihm kaum, wichtiger ist natürlich, dass er auf seine Wünsche Antworten und besonders positive Ergebnisse bekommt... ;-)

    Wenn das eben nicht so ist, wird mit Druck über Gericht gearbeitet.


    z. B. torpediert er immer wieder die Schulentscheidung, indem er einfach bei der Schule Termine mit der Lehrerin ausmacht. Oder jetzt will er wieder beim Elterngespräch dabei sein. Der Schulleiter und die Lehrer haben die gerichtlichen Beschlüsse vorliegen, somit wird es keine Termine mit ihm geben. Das geht dann wieder an unserem Sohn aus, in dem ihm erklärt wird, wie inkompetent ich wäre...

    Mit Anwalt und Gutachtern hätte er schon gesprochen, und die hätten ihm empfohlen, nichts über Emails zu schreiben, denn "bei einer Frau wie mir hätte das ja eh keinen Sinn" (O-Ton KV. Wohlgemerkt kennen mich weder der Anwalt noch irgendein GA!)

    Es ist so, dass ich ihm die Hälfte, die er behauptet, gar nicht glauben kann und mag, weil das so an den Haaren herbeigezogen ist :mussweg


    musicafides:

    das Wohl des Kindes kann wohl immer nur ein Gutachter (und nicht mal richtig der...:radab) herausfinden.... Das Gericht nicht. Das JA auch nicht. Die Mediatoren nicht. Der Kinderpsychologe nicht. Die hielten sich damals sehr zurück, um ja nichts falsches zu sagen.

    Also auf was wird dann überhaupt gehört? Ist es nicht so, dass die Worte eines dann 11jährigen am ehesten gehört werden (ungeachtet dessen, ob er beeinflusst worden ist oder nicht...?)

    Und der Grund meines Sohnes ist: ich will es einfach ausprobieren... ; weil es gerecht ist... ; weil der Papa dann zufrieden ist... ; weil ich auch mitbestimmen will...


    Ich habe gegen die neue Frau des KV nichts. Im Gegenteil, ich habe meinen Sohn immer positiv unterstützt, damit er damit besser zurechtkommt. Es ist eher mein Sohn, der von den "komischen Vorstellungen und Regeln" der neuen Frau irritiert und auch manchmal wütend ist. Er dachte, er hat beim Papa endlich eine "Ersatzmama", die ihm gegen die verbalen Attacken vom Vater hilft. Aber die "petzt" alles dem Vater. Und am Sohni gehts wieder aus, sagt er. Sie machen sich beide über mich (Mama) lustig, wie ich lebe, wie ich mit meinem Sohn rede... Oder Sohni wird geschimpft, welche Dinge er von mir übernommen hätte und dass ich eine fragwürdige Erziehung hätte... Die immer noch bestehende Wut des Vaters mir gegenüber ist deutlich herauszuhören (ich habe ihn verlassen, weil ich das ganze nicht mehr ertragen habe). Das wird sich bestimmt nicht ändern, wenn Sohni dann eine ganze Woche beim Vater wäre...

    Auch ist der Papa kaum da, alles macht die neue Frau.

    Vor Gericht/Anwalt/JA würde das der Papa jedoch niemals zugeben. Da stellt er sich als perfekten Vater dar.


    Für meinen Sohn gibt es trotzdem so viele Veränderungen seit Schulbeginn: Neue Schule und dann auch noch Ganztagsschule bis 16 Uhr; komplett neue Kinder/neue Freunde kennenlernen; plötzlich Noten und fast jede Woche Proben (war in der Montessori nicht); neue Familie in Papas Haus mit zwei Kindern, Handy, das vom Vater kontrolliert wird.

    Und dann noch WM. ...


    Ich sehe, wie Sohni sich bemüht,alles ziemlich gut auf die Reihe bringt - noch.... :bet


    Ich habe mir auch schon die Frage gestellt, ob ich vor Gericht dem Vater mit seinem Wunsch standhalten könnte. Und ja, ich glaube schon. Und vielleicht würde das Gericht heraushören, dass Sohn beeinflusst wurde und dass das vorrangig der Wunsch des Vaters ist. Vielleicht wird auch wieder ein Gutachten herbeizitiert, das mich bestätigt. Das ganze kostet dann mal locker 6-8000 Euro (hab ich ja vor 5 Jahren schon geblecht...).

    Doch was ist dann? Dann wird hinterrücks wieder weitergelästert, weitergelogen, mich schlecht gemacht...

    Bis der Vater in spätestens zwei Jahren das Kind wieder ein Stückchen mehr auf seine Seite gezogen hat und Sohn dann vielleicht durch diese Hetze trotzdem das WM möchte.... Manchmal ist es zum <X (wo ist der so passende Smily hin?)


    ......

    Hallo Ihr Lieben,


    nachdem ich vier Jahre so ziemlich meine Ruhe vor dem Vater meines Sohnes gehabt habe (im Sinne von Gerichtsterminen), und hier auch kaum mehr aktiv war, melde ich mich mit einer für mich dringenden Frage zurück. (Noch vor der Einschulung wurde ich immer wieder vor Gericht gezogen, da der Vater das Sorgerecht für sich beanspruchen wollte und unseren Sohn ganz haben wollte. Nun ist es so, dass ich alle wichtigen Teile des Sorgerechts zugesprochen bekommen habe: Gesundheitsfürsorge, Schulentscheidung, Aufenthaltsbestimmungsrecht. Der Vater hat dem damals zugestimmt.) Mein Sohn durfte vier Jahre in die Montessori-Schule gehen, wovon er sicher eine Menge profitiert hat. Er wird im Mai 11 Jahre alt.


    Umgang findet bisher so statt, dass mein Sohn 10 Tage bei mir und 4 1/2 Tage beim Papa verbringt. Leider geschieht das immer so, dass meinem Sohn seit er denken kann, vermittelt wird, dass diese Aufteilung sehr ungerecht dem Papa gegenüber ist. Als er kleiner war, war er regelmäßig in einem Loyalitätskonflikt, da er sich gar nicht mehr sicher sein konnte, dass er mich (Mama) überhaupt gern haben darf. Er war auch bei einem Kinderpsychologen, doch mein Sohn kann sich immer noch nicht gut abgrenzen vor dem, was geschieht. Ist ja auch für uns Erwachsene oft nicht leicht.... ;(


    Nun ist es so, dass der Papa eine Freundin mit 2 Kindern hat, die letzten Sommerferien bei ihm eingezogen sind. Und da der Papa jetzt DIE richtige Familie ist, wird seitdem mein Sohn beauftragt, mich zu überzeugen, dass jetzt ein Wechselmodell (1 Woche hier, 1 Woche dort) genau das richtige ist.

    Einige Zeit war sich mein Sohn gar nicht sicher und erzählte mir, dass er das ja gar nicht will, aber sein Papa so penetrant und machtvoll ist, und ihn auch dann (mit Liebesentzug und Ignorieren) bestraft, wenn er andere Meinung als Papa ist. Und es sollte eine "Wiedergutmachung" nach einem Streit sein, damit der Papa endlich zufrieden und glücklich sein kann....:kopf


    Jetzt aktuell möchte der Sohn das Wechselmodell plötzlich selber (sagt er). Er will es ausprobieren, obwohl er weiß, dass es sein kann, dass der Papa dadurch nicht freundlicher wird (narzisstisches Persönlichkeitsverhalten).

    Kommunikation besteht bei uns Eltern so gut wie keine. Wenn, dann über E-Mails.

    Grundsätzlich ist es so, dass der Vater immer das macht, was er meint und auf meine Wünsche (fürs Kind) nicht eingeht. Da wird schon mal auf dem Schulhof beim Abholen rumgebrüllt oder ich am Telefon ausgelacht.

    Die größeren Kinder (Ex-Frau) wurden mit 14 Jahren aus seinem Haus geworfen, als sie begannen, eine eigene Meinung zu sagen.


    Ich habe mich emotional schon wieder gut gefangen, denn mich mit diesem auseinanderzusetzen, hat mich schon etwas durchgebeutelt.

    Ich möchte mich eher nicht wieder mit dieser egoistischen Art konfrontieren, aber wenn es Sohn auch selber möchte, habe ich ja wohl eher keine große Chance, es abzuwenden.


    Ich weiß, das alles spricht eher gegen ein WM, denn wir Eltern wollen uns nicht begegnen, er will nicht mit mir kommunizieren, und mein Sohn ist erst dann 11 Jahre alt. Ich hätte mir gewünscht, dass ich das noch ein paar Jahre hinauszögern könnte....:wacko:


    Oder, was meint ihr? Könnt ihr dazu etwas sagen?

    Wie ist es dann auch mit der Tatsache, dass ja gerichtlich der Umgang anders geregelt ist. Wäre es von Vorteil, das Jugendamt zu bemühen, um da eine schriftliche Vereinbarung für paar Probemonate festzulegen?


    Dankeschön für eure Hilfe!:blume

    Es geht um Höhenflüge - Weihnachtswünsche: Laptop, Tablet,eigenen Fernseher, Handy - alles, was so ein 7jähriger halt so braucht :nanana )


    Dann sag ich: Brauchst du vielleicht ein Auto auch schon?


    Er: "na klar!"


    Ich: du kommst ja nicht mal zu den Pedalen runter.


    Er: "Dann mußt du mir halt Verlängerungen für die Füße bauen, 3 Stück, so Metallstangen, auf die ich dann drauftrete"...


    Ich: Wieso 3? Du hast doch nur 2 Füße, und ich komm auch mit 2 Füßen und 3 Pedalen zurecht.


    Er dann empört: "Ja, du bist ja auch ne Frau, du kannst das, aber wir Männer müssen den Biesler noch dazu hernehmen..."...


    :ohnmacht::ohnmacht::ohnmacht:

    Mein Sohn hat einen Kopfhörer bekommen und steckte ihn ins laufende Radio, sodass nur er die gute Musik hören kann.


    Plötzlich schreit er mich an: "Mama - es wird bewölkt und auch manchmal gibt's Abschnitte"



    Ach du schreck! Alles klar!

    Hallo,


    danke euch.
    Inzwischen hat er die Schultasche gebracht nach einer von mir gegebenen Frist und der Forderung, dass KV dann alles fürs neue Schuljahr kaufen muss... Schwupp, war sie vor der Tür gestanden... :kotz


    JA will nicht mehr zuständig sein, das letzte gemeinsame Gespräch bei ihr war deutlich, dass mit KV nicht zu verhandeln/reden ist und ich solle bitte alles übers Gericht machen. Ihr seien die Hände gebunden.


    Ki-Psych. würde Kind gerne weiter behandeln, nur ist es anscheinend so, dass wenn die Prognosen vorhanden sind, dass sich KV nicht ändern wird und einfach weiter ständig aufs Kind einredet und manipuliert, wird die KK (AOK) nicht zahlen. Ich kann evtl. bei einem anderen Psych. vorstellig werden und da nochmal anfragen.


    Sohni will nicht, dass ich über die Termine mit KV spreche und ich halt mich dann natürlich dran. Ich stärke ihn, soviel es geht, mehr kann ich grad anscheinend nicht machen...


    Zitat

    Ach ja, wenn er solche Spielchen öfters treibt, dann dar er Sohn halt nicht mehr von der Schule abholen, sondern Sohn kommt erst nach Hause, Sachen abliefern und dann zu Papa.
    Auch ein Gerichtsbeschluß dürfte diesbezüglich relativ schnell abänderbar sein, wenn Papa solch wichtige Dinge wie Schulsachen und Brille einfach einbehält.


    Ja, das wäre eine Möglichkeit. falls dies öfters passiert, werde ich in diese Richtung gehen müssen... :pinch:


    Zitat

    Ich wette das ist ihm klar und ich wette es geht gar nicht um Therapie oder Diagnose sondern um ein Gutachten vielleicht Richtung PAS oder anderem Dreck. Solches Elternverhalten ist extrem toxisch. Was ein Kotzbrocken.


    Klar - nur! doch glücklicherweise wird er keine Lügen aus meinem Kind rausquetschen können, weil es einfach nichts gibt, was mich belasten könnte :D


    die blumenelfe :blume

    Danke für eure Antworten.


    Beidseitiges Einverständnis war (fast) noch nie vorhanden - KV sagt grundsätzlich B, wenn ich A sage (egal, ob damit jemand verletzt wird, siehe Thread Narzisst.Verhaltensstörung).


    Doch, KV trifft sich auch privat mit seinem inzwischen-Freund Anwalt. Der sitzt auch mal bei ihm zuhause rum und bequatschte früher auch die größeren Kinder (Halbgeschwister), die inzwischen beim KV wohnen...


    KV dürfte das alles nicht, das ist mir klar, aber an wen wende ich mich? Das JA ist nicht mehr zuständig, sobald alles übers Gericht geht, ich kann ihr das natürlich vortragen, aber ob was dabei rauskommt, ist fraglich.


    Kinderpsychologe waren wir vor einem Jahr bereits für 10 Termine. Ich weiß nicht, ob es reicht, dort Termine zu bekommen, weil KV Sohn wiedermal bearbeitet, aber ich werd mal anfragen.


    Die Schultasche vom Sohn gibt KV auch nicht raus (er holte ihn am letzten Schultag ab). Er reagiert auch nicht auf Mails. In der Schultasche sind Briefe von der Schule, in dem der 1.Schultag und die benötigten Sachen fürs nächste Schuljahr erklärt werden, und auch Sohnis Brille, die er für kleine Schriften braucht. Es interessiert ihn nicht, Sohni ist schon ziemlich wütend auf seinen Papa...


    ICh schreib jetzt mal paar Mails... und hoffe, es bewegt sich was.


    Grüße von blumenelfe :blume

    Hallo miteinander,


    ich muss mal wieder etwas fragen, da KV ja keine Ruhe geben kann und versucht jetzt zum wiederholten Male unseren Sohn zu beeinflussen, damit er bei ihm wohnen soll. Außerdem versucht er nach einem Jahr Schule, plötzlich die Lehrerinnen zu bequatschen, damit sie ihm Auskunft geben.


    Vorgeschichte: ich habe bereits ABR, Gesundheitsfürsorge und Schulische Belange - Rest ist gemeinsam. Sohn ist 14tägig 4 Tage beim KV, er bringt ihn 1 x zur Schule und holt ihn 1 x ab.
    KV hat mich noch nie irgendetwas über die Schule gefragt, sich interessiert. Zeugnis hab ich ihm wortlos zukommen lassen - auch da keine Reaktion. Jetzt am letzten Schultag wollte er Infos, die er nicht bekam, hat aber die Lehrerin vollgetextet, sodass diese gleich bei mir anrief. Er will sich mit mir und Schule nochmal zusammensetzen, damit er bekommt, was er will. Ich lehnte ab mit den Worten, dass bereits alles gerichtlich geregelt sei (sogar per Gutachten), weil er mit seinen launischen Einmischungen nur alles durcheinander bringt.


    Die Worte, die einerseits vom 7jährigen Sohn kommen, sind u.a.:
    "Papa will schon wieder, dass ich bei ihm wohnen soll. Bei Mama und ihren "Kötern" kann man doch nicht wohnen."


    Aber da kam heute noch mehr:
    "Ich muss manchmal bei einer Frau sagen, wie es mir bei Mama geht und in der Schule. Ob es mir dort gefällt und so. Manchmal ist auch Papas Anwalt dabei, dann stellen die immer so viele Fragen. Aber ich will nicht, dass sie Fragen stellen".


    Danach ist er immer völlig wütend - ich denke, über seine Hilflosigkeit dem KV ggü.


    Was meint ihr: Wenn ich die Gesundheitssorge habe, darf KV mit Sohn doch nicht einfach heimlich zu irgendeiner "Therapeutin" (ich weiß ja nicht, wohin er geht), um Sohni auszufragen. Solange, bis er dann etwas gegen mich vorzubringen hätte?


    Ich will ja nicht schon wieder vor Gericht. Wir sind da mindestens zweimal pro Jahr bisher, weil er immer etwas will (und schon zweimal abgewiesen wurde.


    Ich würde ihm gerne eine Email schreiben, in der ich ihm das freundlich aber bestimmt untersage. Habt ihr Tipps, damit ich nicht zu emotional werde :angry


    Danke
    die blumenelfe :blume

    Bei uns bisher ca 5 Jahre wegen allem (Umgang, Unterhalt, ABR, Sorgerechtsteile...). Und kein Ende in Sicht, da KV jetzt sich wieder nicht an die Beschlüsse hält, er an Feiertagen je nach Laune Kind behält, Großeltern aufhetzt, etc....


    die blumenelfe :blume

    Mein Sohn (7) spielt mit seinen Playmobil-Figuren und erklärt mir grade:


    Das sind Vampire und die leben in ihrer Vampirlichkeit 1000 Jahre oder 100000 Jahre.


    Nicht wie die Menschen nur 100 Jahre mit ihrer Menschlichkeit...


    :lgh


    genau, da hammas wieder ... wir mit unsrer Menschlichkeit... :kicher

    Danke für eure vielen Antworten.


    So lassen wie es ist, wird vom KV und den GE bereits abgelehnt - es sind keine Gespräche möglich, sie wollen ja was verbindliches.


    Antragsteller sind die GE. KV möchte zwar gehört werden, aber anscheinend bekommt er einen Extra-Termin, weil in der Ladung steht er nicht dabei.



    was will kv denn noch?


    Tja, die Macht, alles zu machen, was er will? Die GE sind nur Mittel zum Zweck.


    wurde denn der Sohn auch während der Ehe bei den GE geparkt ?


    Nein, es gab da nur Besuche (wir hatten keine Ehe). Das Parken entwickelte sich erst, als wir getrennt waren. Sohn geht manchmal gern hin, manchmal nicht. Wenn er entscheiden kann, ist er lieber bei mir.


    eine feste Regelung ist ja nicht grds. falsch....
    das Kind müsste (wenn ich richtig gerechnet habe) inzwischen fast 7 sein, und damit ja auch schon eine Meinung bzgl. Oma und Opa haben (bzw. ob er da gerne ist)-Welche (feste) Regelung würde Dir denn vorschweben?
    und- macht es wirklich Sinn, über weniger Umgang mit Oma und Opa zu versuchen mehr Umgang mit Papa zu erreichen? (so kam Dein Wunsch zumindest bei mir an)-
    meinst Du wirklich, dass Papa sich hier "unter Druck" setzen lässt?


    Nein, mit Druck geht gar nichts, Sohn (ja, wird 7 Jahre) soll dann auch nicht noch mehr bei ihm sein, sondern bei mir. Wenn KV lieber mit seinen jährlich wechselnden Freundinnen in den Urlaub fährt, seine Bedürfnisse vorne an stellt (es sind noch ganz viele ähnliche Beispiele), als dass er mit Sohn was macht, kann mein Sohn auch die Ferien mit mir verbringen dürfen, meine ich.
    Eine Woche Ferien (jetzt die erste Osterwoche verbringt er eh bei den GE - da hab ich spontan am JA eh zugesagt) reicht, finde ich, bei den Großeltern.


    Die GE väterlicherseits sehen ihren Enkel eh ca alle 14 Tage. Oma holt ihn manchmal von der Schule ab, wenn Vaterwochenende ansteht, die Besuche sind sehr häufig, mindestens alle 14 Tage. Dann sind Geburtstagsfeiern der Familie, Großtante, oder ein Basar hier oder ein Flohmarkt da.


    Deshalb halte ich noch zusätzliche Wochenenden für ziemlich viel.


    Ich hoffe, dass die Richterin das genauso sieht.


    die blumenelfe :blume