Beiträge von Summerbreeze

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    Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Wir wohnen jetzt ca. 3 km auseinander und sehen uns mehrmals die Woche und telefonieren täglich mindestens einmal. Das funktioniert super.


    Bis vor drei Jahren haben wir weiter auseinander gewohnt, uns daher seltener gesehen und dann länger. Der erste Tag war immer toll, am zweiten war ok, ab dem dritten Tag haben wir uns angezickt. Dann war es schnell Zeit zu fahren.


    Ich denke, das das vollkommen normal ist. Für unsere Eltern bleiben wir auf eine Art immer Kinder, und um Kinder sorgt und kümmert man sich und möchte sie auch immer etwas erziehen. Wir fühlen uns erwachsen und eigenständig, und die Besorgnis wird als Einmischung wahrgenommen.


    Ich habe darüber mal ein sehr schönes Gespräch mit meiner Mutter geführt, seit dem können wir bei längerem Zusammensein noch kurzer Zeit darüber lachen, wenn es mal wieder gekracht hat.

    Wir kannten uns erst ein paar Wochen, als ich schwanger geworden bin und haben uns während der Schwangerschaft schon wieder getrennt. Der Vater wohnt 350 km von uns entfernt.


    Aus zwei Gründen war ich damals für das alleinige Sorgerecht bei mir: Ich konnte noch nicht wirklich einschätzen, wie sich die Situation mit dem Vater entwickeln würde, da wir uns noch nicht wirklich lange und gut kannten. Und ich dachte, bei der großen Entfernung wäre es schwierig mit gemeinsamen Unterschriften.


    Heute, 8 Jahre später, muss ich sagen, dass wir auch das gemeinsame Sorgerecht hätten nehmen können. Es besteht ein sehr guter und regelmäßiger Kontakt mit unserer Tochter, wir Eltern kommen auch gut miteinander aus, ich würde uns mittlerweile als gute Freunde bezeichnen. Bisher wären erst 3 Unterschriften fällig gewesen, die hätten wir auch trozt der Entfernung hinbekommen.


    Ich habe daher dem Vater angeboten, dass wir jetzt gerne auf gemeinsames Sorgerecht umändern können, wollte er aber nicht. Er fühlt sich auch so an allen Entscheidungen gut beteiligt und meint die Rennerei zu den Ämtern wäre daher nicht nötig.


    Falls mir etwas passieren sollte haben wir hinterlegt, was dann mit unserer Tochter wird. Wir waren uns einig, dass das Sorgerecht dann bei ihm liegen soll, das Aufenthaltsrecht aber erstmal bei meinen Eltern, die direkt bei mir im Ort wohnen. Dann würde unsere Tochter ihre gewohnte Umgebung nicht sofort verlieren. Papa hätte dann auch Zeit, in Ruhe sein Leben so zu organisieren, dass Töchterchen zu ihm kommen kann, wenn beide es wollen und sich bereit dazu fühlen. Papa arbeitet zur Zeit in einem 13-Stunden-Job und wohnt in einer WG mit wenig Platz, spontanes umziehen wäre schwierig, so lange Töchterchen noch klein ist.


    Ich denke, gemeinsames Sorgerecht hin oder her, wichtig ist wie beide Seiten "Eltern" und "Verantwortung" leben.

    Ich war mit dem Vater meiner Tochter nur wenige Wochen zusammen und wir haben uns direkt nach der Entscheidung, das Kind zu bekommen, getrennt. Allerdings vollkommen ohne Streit, da wir beide gemerkt haben, das es zwar heftig geknistert hat, danach aber außer Sympathie nichts gekommen ist. Daher gab es nie ernsthaften Streit. Mittlerweile ist unsere Tochter 8 Jahre, wir haben uns noch nie über Umgang, Finanzen oder Entscheidungen fürs Kind gestritten. Ich habe das alleinige Sorgerecht, einfach aus praktischen Gründen, Unterschriften usw., da der Papa 350 km entfernt wohnt. Alle Entscheidungen werden aber gemeinsam getroffen, wir telefonieren mindestens zweimal die Woche. Jedes zweites Wochenende verbringt er bei uns, haben wir wegen der Entfernung so angefangen. Und da es gut funktioniert haben wir daran bis jetzt auch nicht geändert. Ich denke wir haben den Vorteil, dass wir keine Verletzungen und keinen Ballast aus der "Paarzeit" mitschleppen, da wir das nicht wirklich hatten. Unsere Tochter hat ein tolles Verhältnis zu ihrem Vater und eine sehr enge Bindung, auch wenn sie ihn wegen der Entfernung nur alle zwei Wochen + in den Ferien länger sieht.

    Zutaten für Glitzer- und Rosa-Rausch-Verzierung:
    1 Pckg. Puderzucker
    Rote Lebensmittelfarbe (gibt es im Set mit drei anderen Farben, sind so kleine Tuben)
    1 Pckg. "Prinzessinen-Juwelen", gibt es so als Packung mit rosa Perlen und rosa Edelsteinen, dabei sind noch bunte Zuckersterne. Die grünen Steine waren noch Reste aus dem "Winterset".


    Ich habe den Zuckerguss aus gesiebtem Puderzucker und Wasser selbst angerührt, schon dickflüssig. Dann erst den weißen Zuckerguss mit einem Messer auf die Kitti streichen. Danach zwei Tropfen rote Lebensmittelfarbe in den Zuckerguss rühren und das entstandene Rosa mit dem Messer auf den Hintergrund streichen. Immer nach einem Stück bestreichen haben wir direkt die rosa Perlen auf dem Rand platziert, da der Zuckerguss schnell antrocknet uns sonst beim aufdrücken der Perlen Risse bekommen kann. Wenn alles schön rosa ist noch einmal rote Lebensmittelfarbe in den Rest-Zuckerguß, bis ein schönes Pink entseht. Dieses auf die Schleife mit dem Messer auftragen, dann direkt die farbigen Zucker-Edelsteine draufstreuen. Ich habe sie auf einen Teelöffel getan und dann vorsichtig über der Schleife runtergeschoben, dann bekommt man die kleinen Dinger recht genau platziert. Zum Abschluss etwas Schokoguss warm machen und mit Etwas mit feiner Spitze, ich habe einen Zahnstocher genommen, ganz in Ruhe die Nase umranden und die Schnurrhaare malen. Fertig.
    Warnung: Sehr süß das Ganze, aber optisch ist der Kuche gut angekommen.

    Das schlimmste hat meine Tochter mit 5 Jahren angestellt.
    Sie hat die kompletten weißen Badezimmerfliesen mit knallrotem Lippenstift verschönert .


    Ach, da werden Erinnerungen wach. Ich habe mit 5 Jahren zusammen mit meinem besten Freund die Fugen im Badezimmer mit rotem Lippenstift nachgezogen. Nach dem ersten Schock waren unsere Mütter wirklich begeistert, wie ordentlich wir das hinbekommen haben, keine Fliese war mit bemalt.

    Meine Eltern sieht meine Tochter mehrmals die Woche, wir wohnen im selben Ort. In den Ferien macht sie da auch gerne mal eine Woche Urlaub. Die Eltern vom KV wohnen ca. 350 km von uns entfernt, daher sieht sie sie nur ca. 6 x im Jahr, davon auf jeden Fall an Heiligabend, Ostern und Geburtstag. Ansonsten telefonieren sie regelmäßig und schreiben sich Briefe, was ich richtig gut finde, wo Briefe schreiben ja langsam ausstirbt.

    Die Beschreibung erinnert mich sehr an das, was ich bei meiner Tochter erlebt habe. Im ersten Schuljahr soweit alles in Ordnung, wenn auch etwas verträumt. Erster Teil zweites Schuljahr ging so, nach den Herbstferien absacken, dann Elternsprechtag mit böser Überraschung. Töchterchen träumt sich weg, macht in Mathe bei Dingen Fehler, die sie im ersten Schuljahr schon konnte und war sehr langsam im Lesen.


    Die Klassenlehrerin war der Meinung, dass sich bei meiner Tochter jetzt zeigen würde, dass sie einer der Jüngsten in der Klasse ist. Dies würde sich im Laufe des Schuljahres "verwachsen", hätte sie schon oft erlebt. Sie hat mich nur gebeten, meiner Tochter klar zu machen wie wichtig lesen üben ist, denn ab dem zweiten Halbjahr 2. Klasse würden in Mathe Textaufgaben kommen, was dann bedeutet ohne gutes Lesen keine Chance in Mathe. In den anderen Fächern sollte ich meiner Tochte nur Hilfe anbieten, aber keinen Druck aufbauen.


    Ich habe dann mit meiner Tochter ein langes Gespräch über die Bedeutung von "Lesen" geführt, die Klassenlehrerin hat das Thema auch mit ihr besprochen. Töchterchen hat dann von selber angefangen jeden Tag zu lesen. Dadurch hat sie zügig Fortschritte gemacht, so dass sie Weihnachten sicher, flüssig und schnell lesen konnte. Dieses Erfolgserlebnis hat ihr so ein Selbstbewusstsein gegeben, dass sie von selber mit Mathe angefangen hat und die Einstellung hatte: "Natürlich schaffe ich das jetzt auch".


    Ergebnis: Das Zeugnis am Ende des zweiten Schuljahres hatte eine 1 (Musik), eine 3 (Sport) und ansonsten nur Zweier.
    Ich bin immer noch dankbar für den Rat der Klassenlehrerin, mich selber nicht verrückt zu machen und auf meine Tochter keinen Druck aus zu üben. Sie hat tatsächlich nur mehr Zeit gebraucht als andere, bis es Klick gemacht hat. Mir kam es so vor, als hätte ihr Erfolgserlebnis im Lesen bei ihr eine Selbstblockade gelöst, die sie grundsächlich beim Thema lernen hatte.


    In der dritten Klasse zählt sie mittlerweile zu den Klassenbesten.

    Da KV und ich uns gut verstehen, machen wir Heiligabend immer ein großes Familienfest. Töchterchen hat dann Papa, Mama und beide Großelternpaare um sich. Ist jedes Jahr sehr schön. Sylvester ist Töchterchen dann bei mir, Papa feiert mit seiner Freundin und die beiden rufen uns Mitternacht an. Ostern ist ebenfalls Familientreff bei uns, nur noch etwas größer, da noch mehr Verwantschaft und Freunde kommen.

    Bei uns zahlt der KV seit 8 Jahren Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle, ohne das wir ein Schriftstück aufgesetzt haben. Wenn ich bei Behörden den Unterhalt angeben musste, haben bei Behörden bisher immer Konto-Auszug-Kopien gereicht, um die Unterhaltshöhe nachzuweisen. Hatte allerdings noch nichts mit der Arge zu tun, ging um so Themen wie Berechnung der Betreuungskosten in der OGS.

    Meinen vollen :respekt für Euren Einsatz für den Kurzen. Egal wie die Sache ausgeht, aus meiner Sicht habt Ihr das Wichtigste bereits getan. Ihr habt Eurem Kind gezeigt, dass Ihr hinter Ihm steht und das es wichtig ist, für eigene Werte einzustehen. Ihr zeigt deutlich, dass Eure Gefühle Euch zu einer Familie machen, die zusammenhält, egal wie laut Lexikon-Definition die Verwandschaftsverhältnisse sind.

    Ich arbeite laut Vertrag 35 Std./Woche = Vollzeit. Allerdings gibt es starke Schwankungen. Bei Projektenden auch schon mal 50 Stunden (funktioniert gut dank Großeltern vor Ort), im Dezember habe ich dann meistens so viele Überstunden, das ich nur noch 4 Stunden/Tag gehen muss.

    Wichtig waren das Tragetuch und der Laufstall. Der Laufstall stand allerdings in der Küche und wurde benutzt, wenn ich gekocht habe. Mit Tragetuch war mir Kochen doch unheimlich und Töchterchen war der Meinung, sie könnte nur im selben Raum wie Mama überleben. ;)


    Überflüssig war der Schneeanzug in Größe 74, habe mich und die Kleine einmal damit geqält. Danach habe ich sie lieber bei Kälte in eine Decke eingepackt als uns das noch einmal anzutun.

    Das Gefühl die A...Karte zu haben kenne ich auch. Es kommt nur sehr selten, aber wenn kann es mir spontan die Tränen in die Augen treiben. Mein "Heilmittel": Tief durchatmen, meine Tochter in den Arm nehmen und mich fragen, ob ich dieses Gefühl wirklich gegen die von mir gerade noch heftigst beneidete Situation tauschen möchte. Es dauert keine 3 Sekunden bis es mir wieder gut geht.


    Das A...Karten-Gefühle aufflammen ist menschlisch und stellt aus meiner Sicht kein Problem dar, solange dieses Gefühl nicht dauernd vorhanden ist.


    An der Tatsache, dass der KV bei einem Besuch bei Euch nicht dauerhaft mit der Tochter spielt, kann ich sogar etwas positives sehen. Deine Tochter merkt, das auch der Papa mal etwas anderes macht (und sei es auf der Couch liegen) und nicht immer spielen kann. Das ist doch bei dem Elternteil, bei dem das Kind wohnt, auch nicht anders. Keiner kann immer nur mit einem Kind spielen. So kann nicht der Eindruck entstehen "Papa hat immer Zeit und macht tolle Dinge, Mama muss ständig andere Sachen machen" (Haushalt, Arbeiten, Einkaufen, oder auch mal auf dem Sofa liegen).
    Der KV meiner Tochter und ich haben uns von Anfang an darauf geeinigt, dass er jede zweite Woche von Freitag bis Sonntag zu uns kommt. Auslöser dafür war eine Entfernung von 350 km und das wir uns ansich sehr gut verstehen. Wir kommen damit seit 8 Jahren gut klar. Ich glaube auch aus dem Grund, da er an den Wochenenden in unser Leben mit eingebunden ist und auch seinen Anteil am "Alltag" übernehmen kann. Er geht z.B. mit unserer Tochter einkaufen, sie kochen zusammen und wir schmeißen zu dritt den Haushalt. Er hat dann auch seinen Anteil am Gezicke wenn Töchterchen keine Lust auf Hausaufgaben etc. hat, aber solche Situationen auch mit Papa zu meistern kann meiner Meinung nach auch ein tieferes Vertrauen wachsen lassen als der xte Zoobesuch.

    Ich denke das viele "Normale" einfach unsicher im Umgang mit Menschen sind, die nicht der sogenannten "Norm" entsprechen. Ich habe es bei uns in der Familie erlebt. Mein Onkel war geistig behindert. Meine Mutter hat mich immer zu Besuchen bei ihm mitgenommen, ich bin mit ihm aufgewachsen und für mich war er immer einfach nur mein Onkel, der halt ein paar Besonderheiten hat. Meine Cousinen sind von ihren Eltern nicht mitgenommen worden und hätten dieses Familienmitglied am liebsten verschwiegen. Ich dagegen habe sehr schöne Erinnerungen an meinen Onkel.
    Um meiner Tochter zu zeigen, dass auch Menschen mit "Besonderheiten" ganz normal zum Leben dazugehören habe ich die Chance genutzt, sie in einen Kindergarten gehen zu lassen, der an ein Altenheim angeschlossen ist. Meine Tochter hatte daher von klein an regelmäßig Kontakt zu Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen.
    Seit sie 5 Jahre alt ist geht sie in eine integrative Reitgruppe. In dieser Reitgruppe hat sie ganz selbstverständlich einen unbelasteten Umgang mit Kinder mit verschiedensten Behinderungen gelernt. Heute ist sie 8 Jahre alt, geht auf jeden Menschen erst einmal mit Interesse zu und bildet sich dann sehr selbstbewusst eine Meinung, ob sie den Menschen mag oder nicht. Und bei diesem mögen oder nicht mögen hat bei ihr noch nie eine Behinderung oder eine Äußerlichkeit eine Rolle gespielt sonder immer nur, ob die "Wellenlänge" passt.
    Was mir in der integrativen Reitgruppe besonders positiv auffällt ist, dass alle Kinder gleich gefordert und dadurch auch gefördert werden, natürlich spielerisch im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Es wird nie gesagt, "Du musst Rücksicht nehmen, xy kann das nicht" sonder es wird positiv formuliert "schaut mal wir machen das jetzt zusammen, dann habt ihr gemeinsam etwas erreicht". Ich glaube diese Gleichbehandlung durch die Erwachsenen ermöglicht es Kindern, unbeschwert mit Menschen jeder "Art" umzugehen. Dies sollte meiner Meinung nach in unserer Gesellschaft viel mehr gefördert werden, auch in den Schulen. Es sollte nicht immer nur um Leistung gehen, sonder auch darum, soziale Kompetenzen so zu entwickeln, dass ein selbstverständliches Miteinander von Kindern aller Art normal wird.

    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Variante Schaffell & Stillkissen gemacht. Meine Tochter hat in ihrem Schlafsack auf dem Schaffell gelegen, aus dem großen Stillkissen habe ich ihr im Halbkreis ein Nest drumherum gebaut. Ich muss dazu sagen das wir ein 1,40 m Bett haben, daher war auch keine Deckengefahr. Sie lag sicher in ihrem Bett auf ihrer Seite, ich unter meiner Decke auf meiner Seite. Die Lösung haben dann auch meine Eltern übernommen wenn sie da zu Besuch war, hat auch in der Mitte von zwei Erwachsenen gut funktioniert.