Beiträge von grünschnabel

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    Und warum schreibst Du dann soviel darüber, wenn Dir das wurscht ist? Ist es zielführend, wenn Du beurteilst, ob ich nun ein brauchbarer Vater bin oder nicht? Warum diese pseudopsychologischen Ferndiagnosen? Wem bringt das etwas?


    Ich bin der Meinung, dass es manchmal besser ist, seine eigene Meinung für sich zu behalten. Just my 2 ct worth.


    Des Menschen Wille ist sein Himmelreich oder seine Hölle. Du warst bisher mit deiner Strategie hilfreich für die Kinder und erfolgreich vor Gericht, hast nebenbei noch der Mutter Stabilität verschafft. Bleib dabei.


    Ich könnte das auch, wenn ich das wollte, aber ich sagte schon mal, dass ich das nicht möchte. So schwer kann es doch nicht sein, das zu respektieren? Und man kann doch nicht aus dem, was geschrieben wird, folgen, was jemand den lieben langen Tag so tut.


    Du möchtest nicht. Sei dir unbenommen du bist erwachsen. Allerdings kann man aus der Menge, den Themen und der darin enthalten Informationen eine Menge über eine Person entnehmen. Etwa die Art wie du deine Vaterrolle konstruierst ist da recht deutlich. Es gibt Methoden solche Sinnzusammenhänge und Sinnstiftungen zu erschließen die mit weit weniger "Material" auskommen. Und selbst aus dem Verweis etwas nicht tun zu wollen kann man zutreffende und bedeutungsgeladene Schlüsse ziehen. Hätte ich dazu Lust, würde ich das tun.


    Meiner Meinung nach hast du die Wahl ob du ein brauchbarer Vater werden möchtest, der bei seinen Kindern möglichst wenig Schaden hinterlässt oder dem weiteren kultivieren der Obsession auf die Mutter. Das sind in dem Rahmen den Dir der Jugendschutz zugesteht deine Möglichkeiten. Es ist deine Wahl und mir ist das wurscht. DAs Theater hier scheint mir eine Entscheidung gegen die Kinder zu sein. Und die Entscheidung solltest du im Bewusstsein ihrer Konsequenz treffen. Ich gehe davon aus, dass du erwachsen genug bist diese Entscheidung bei klarem Verstand zu treffen. Mich trifft weder die eine noch die andere Richtung.

    Ich finde du stehst dir im Weg. Macht nix, sich selbst im Weg stehen gehört zu dem was Erwachsene dürfen, sie haben ja das Recht sich zu schaden. Irgendwann greifen dann die Behörden ein und schützen die Kinder vor Schaden, der sich auf sie ausweitet. Schon wenn man nur querließt was und in welcher Menge du hier schreibst wird sehr schnell klar, dass du emotional (wenn auch negativ) du dich sehr viel mehr mit deiner Ex beschäftigst, als du emotionale Nähe zu deinen Kindern zeigst. Ich finde das nicht gesund.


    Gesund fände ich, wenn du auf die Idee mit der Woche mal eingehst, die kostet dich genau null. Du verschenkst nix, du verpasst keine Fristen bei Gericht oder sonstwo. Du kannst dabei nur gewinnen. Das sag ich dir als jemand der auch eine Psychoex hat, und dem es auch schwer gefallen ist Ex, Ex sein zu lassen. Nebenbei (!) hatte ich aber immer einen Focus auf Sohn. Ich hätte jeden Tag schreiben können, was Sohn und ich getrieben haben, was daran nett oder weniger nett war. So schwer kann das doch nicht sein oder.


    Natürlich bestimmst du was du hier wie lesen, verstehen und annehmen möchtest. Du kannst aber davon ausgehen das die erfahrenen und alteingesessenen User hier durchaus beurteilen können, wie du im Vergleich mit anderen oder Teilen ihrer eigenen Geschichte rüberkommst bzw. deine Rolle als treu sorgender Vater konstruierst. Und bei der Konstruktion fällt auf: nahezu alle Beiträge gehen über Ex. Dazu gibt es ein starkes Vermeidungsverhalten und eine massive Tendenz des Unvermögen einen wirklich guten Rat anzunehmen. Wie gesagt das Recht dazu hast du, schlau ist das so wenig wie gut für die Kinder.

    musicafides, so als Vorschlag von Mann mit psychotischer zu Mann mit psychotischer Ex


    Wie wäre es, wenn du versuchsweise mal eine Woche die Mutter in Mutterhausen und den Umgang in Umgangsweiler lassen würdest und stattdessen hier mal schreibst was du nettes/erbauliches/tolles oder doofes/bemerkenswertes/ärgerliches mit den Kindern erlebt hast. Wenn Mutter, Umgang oder Psycho vorkommt, fängst du noch mal von vorne an. Eine Woche müsste doch locker zu schaffen sein.

    Diese Diplomarbeit hab ich angelesen, gefiel mir ganz gut: http://www.netz-und-boden.de/f…er_nancy_diplomarbeit.pdf


    Es kann nicht darum gehen in einem Konflikt die väterliche Deutungshoheit zu erlangen, wenn es um irgendwas geht, dann darum die Kinder aus ihrer selbst gewählten Verantwortung zu entlassen. Ich glaube nicht, dass »musicafides« dazu in der Lage ist, dazu ist er viel zu gefangen (Deutungshoheit) und viel zu weit weg von einer Elternebene in Bezug auf die Ex.


    Ich glaube es täte gut das Thema einfach eine Weile zu beschweigen, auch hier im Forum oder für jede Äußerung dazu 2 Euro ins Sparschwein der Kinder zu packen. Der Konflikt ist von einer Konfliktpartei aus vermutlich nur durch einen Mord zu entscheiden. Kümmer dich um die Kinder, ignoriere die Mutter dürfte die beste Lösung sein.


    Zum Thema Deutungshoheit. Ich hab etwas länger her, dieses Doppelinterview mit zwei in Syrien von einer Miliz gefangenen Journalisten gelesen (auch ohne den Fred hier lesenswert!). Thema ist wie zwei gemeinsam einsitzende Menschen, die also die gleiche traumatische Situation erlebt haben, diese unterschiedlich bewerten, besonders das eigene und das fremde Handeln. Nun ich möchte eine traumatische Partnerschaft nicht mit einer lebensbedrohlichen Geiselhaft vergleichen, aber es fällt schwer hier sich zwischen zwei subjektiven Sichten auf das gleiche Geschehen zu entscheiden. Und ich denke es ist nicht fair sich über ich bin gesund, daher habe ich die Deutungshoheit eine Legitimation zu verschaffen. http://www.zeit.de/2015/35/gei…ft-syrien-aleppo-al-nusra

    Das Problem hier ist doch, dass die "Aufklärung" von jemandem erfolgt der selbst Partei in dem Spiel ist und zwar eine stark befangene Partei, eine Partei dessen Denken hier ganz massiv um die Expartnerin kreist.


    Blöde Sache fürs Kind: Mama sagt sie ist gesund. Papa sagt sie ist krank. Papa mag Mama nicht, streitet immer mit Mama. Wer sagt nun die Wahrheit? Mama geht es schleicht weil Papa ... Mama nimmt mir aber übel wenn ich das glaube was Papa über Mama sagt. Ich kann nur mit Mama zufriedenen Umgang haben, wenn ich Mama glaube wenn ich bei Mama bin.


    So und da komm mal raus. Da komm besonders raus weil das Wort hochstrittig hier nicht nur in Bezug von Krankheit/Gesundheit gilt, sondern weil es auch zwischen Mama und Papa hochstrittig zugeht, was allein aus der Unmenge an Freds zu den Neusten Entwicklungen von der Mama-Papa-Front hier im Forum deutlich wird.


    Wäre ich Richter, ich würde wohl davon ausgehen dass jenseits der schönen Worte das Kindeswohl auf beiden Seiten nicht unbedingt im Zentrum steht.

    Als Doppelverdiener braucht man aber mehr Kinderbetreuung, nicht weniger. Bei uns auf dem Dorf kein Problem. Unsere Nachmittagsbetreuung umfasst etwa 1/3 der Kinder der Grundschule und kann bei Bedarf noch nach oben skaliert werden. Sprich man sagt dass man einen Platz braucht und bekommt ihn. Weil die Plätze zum Essen (selbstgekocht, nicht aus der Großküche) für ca. 40 Kinder etwas knapp sind, wird in zwei Schichten gegessen. Für die Hausaufgaben geht es zurück ins Klassenzimmer. Bei Schlechtwetter wird die Turnhalle genutzt, bei gutem Wetter Schulhof und naturnaher Spielplatz mit großer Schlammbaustelle. Ort der Nachmittagsbetreuung ist die Gemeindebibliothek.

    Sie sagt es gibt so viel schlimmere Fälle da leben die Kinder noch bei die Eltern .


    Die andern Fälle mag man bedauern oder auch nicht, aber nur weil es wo anders schlimmer ist, bedeutet das nicht, dass es bei dir für die Kinder keinen Verbesserungsbedarf gibt, das Umfeld und die Erziehung die du deinen Kindern geboten hast wirklich gut für sie war. Genau an solchen Verbesserungen kannst du nun arbeiten.

    Ich finde es ungemein hilfreich, wenn in einem AE-Forum aus eigener Trennungserfahrung zum scheitern einer Beziehung geraten wird.


    Wir haben es hier offensichtlich mit Erwartungen zu tun, die nicht erfüllt werden. Erwartungen an sich und andere.


    Anonymus vertritt ganz platt das Modell: Ich mach die Kinderarbeit und den Haushalt hübsch, blas ihm noch einen - dann hab ich ein Recht auf sexuelle Befriedigung. So funktioniert das nicht. Haben die beiden diesen Deal abgesprochen oder ist er nur auf ihrem Mist gewachsen? Möchte er diese Art von Haushaltsführung? Hat sie ihm eine Chance gelassen sich am superduper Haushalt zu beteiligen. Hat die Qualität seiner Beteiligung gestimmt? Bzw. hat sie die Qualität für hinreichend erachtet?


    Zu erfülltem Sex gehört wohl etwas mehr als dieser Deal. Um klassisch zu bleiben: er kommt schlapp nach Hause, will Ruhe. Sie ist erfreut, dass sie jemanden erwachsenen zum Reden hat. Das kollidiert. Es kollidiert viel und üblicherweise muss man Sex nach einer Geburt neu erfinden, die Lücken zeitlich und örtlich neu finden. Sich vielleicht daran gewöhnen, dass man Dinge gesehen hat, ein Kind mit im Raum/Bett schläft ...


    Das ich mach schon alles und bekomme dafür nicht das was ich erwarte, kann nicht nur daran liegen dass sie überarbeitet ist (das ist normal, kenn ich noch aus meiner Säuglingspflege und Hausmannzeit), sondern auch daran dass ihre Gleichung für Beziehung und Sex, nicht die gemeinsame Gleichung war und sie vielleicht damit an seinen Erwartungen, die nicht höher, sondern anders sind vorbei trifft.


    Die Vorstellungen von Körper und Sex (Makellosigkeit, Gewicht, Strapse) finde ich arg stereotyp. Der Weg raus ist drüber reden, am besten mit einem neutralen Dritten. Denn diese Vorwurfshaltung, geboren aus dem Ärger der aus unerfüllten Wünschen und Überarbeitung entsteht, ist sicher nicht das was zu besserem Sex führt. Lieber Pornos gucken und mit Kumpeln abhängen kann da eine ganz normale Strategie zur Verminderung des umfassenden Erwartungsdruck sein.


    Und solange nicht ein: Ich halte den Typen nicht mehr aus, sondern nur ein ich bin überarbeitet aber untervögelt kommt, halte ich Beratung für die bessere Alternative als das Aufspringen auf den Zug: Männer sind faule Schweine die Pornos gucken, sich einen blasen lassen ihre Frau aber nicht befriedigen können. Frau ist besser ohne sie dran. Ich mag nicht ausschließen, dass her so ein Fall vorliegt, aber aus dem Geschriebenen sehe ich keinen Wunsch auf Trennung, sondern einen nach mehr Partnerschaft.

    Die Frage ist nicht die nach dem Wieviel hab ich getan?


    Ich glaub auch für eine Ferndiagnose Pornosucht reicht es nicht.


    Was recht deutlich iist sind unterschiedliche Ansprüche an sich und den andern. Vielleicht möchte er wegen einengend gar nicht das Rundumsorglospaket? Aber es bedarf Gespräche zu klären was denn die Erwartungen von dir an dich und ihn sind. Ist das was du unter Opfern leistest und als Idealbild willst, das was er will und umgekehrt. Also ich würde ich fahr zu meiner Mutter nicht als Denkanstoß, sondern als Kriegserklärung auffassen. Und hier steht zuviel auf dem Spiel um nach Tricks aus Dr. Sommers Beziehungsratgeber zu Handeln, denn in Tüte bekommt man das so leicht nicht mehr.

    Es gibt hier nicht nur ein Gutachten sondern eine längere Vorgeschichte, die Schule, JA ... dazu gebracht haben de Situation der Kinder als nicht hinnehmbar zu bewerten. Daraus wurde dann ein Antrag bei Gericht, der zu einem Gutachten führte. Dieses ist entsprechend ausgefallen.


    Die TS ist bildlich gesprochen über zahlreiche Stopp-Schilder gefahren, hat versucht Polizeikontrollen per Autorennen zu vermeiden und ist am Ende falschrum in eine Sackgasse gefahren. Da hat man sie erwischt. Die letzten 5 Meter wären kein Problem, sie sind aber nicht die Ursache für ihr derzeitiges Unglück. Sie stünde ohne Gutachten auch nicht besser da.

    Weil sie die Kinder schützen müssen? Vielleicht, wenn das Gutachten vollumfänglich stimmt.
    Wenn nicht, beteiligen sie sich an einer unmenschlichen Trennung der Kinder von ihrer Mutter.


    Monsterkrümel hatte im anderen Fred eine hübsche Liste an Dingen die nicht gut gelaufen sind, um es noch sehr freundlich zu sagen, zusammengestellt. Das Gutachten (und es braucht eine Vorgeschichte bis so ein Gutachten beauftragt wird) sind dabei nur ein Teil. Schimpfen auf JA und Gericht und ... ist im Augenblick ok. Dann sollte es aber ein massives Bemühen geben an den Problemen zu arbeiten. Wenn das Gericht das Gutachten als Basis für seine Entscheidung nimmt, gibt es jetzt genau zwei Wege die Kinder zurückzubekommen. Das Gutachten in einer weiteren Instanz angehen oder die im Gutachten genannten Punkte abarbeiten.


    Ich tippe mal darauf, dass der Instanzenweg länger dauern wird als man möchte und Geld hat - solange bleiben die Kinder ja da wo sie sind. Bleibt realistisch nur Weg 2. Ganz doof in dem Zusammenhang ist die Aktion mit dem Kind aus der Psychiatrie holen. Das demonstrierte einen massiven Unwillen notwendige Behandlungen/Entscheidungen zu akzeptieren.

    Die nächste Stufe der Eskalation war die Medien einschalten. Wenn das JA schnell und fitt ist, folgt daraus per Eilverfahren die vorläufige Entziehung von Sorgerechten, da das Bloßstellen der Kinder in den Medien eine massive und schnell abzustellende Kindeswohlgefährdung ist.


    Medien die auf solche Geschichten anspringen sind vor allem die Blut- und Tränen Medien. Von dort ist per Definition keine Berichterstattung zu erwarten de auf die Rechte der Medienobjekte Rücksicht nimmt. Das fängt beim Bilderklau an, führt über das verächtlich machen der Dargestellten bis hin zu der Identifizierbarkeit der Mutter und Kinder. Nichts was man als Elternteil, Nachbar oder Kind also möchte.


    Es wäre sinnig jetzt die Strategie zu wechseln.

    Was mir fehlt sind Angaben inwieweit die Kinder (!) etwa in der Schule mitkommen, Freunde haben, in normales Leben eingebunden sind. Also alles was für eine normale Entwicklung der Kinder spricht. Ich lese dagegen eine ganze Menge was alles an Versuchen die Lage der Kinder zu verbessern ausgeschlagen oder vermieden wurde. Kind aus der Psych mitnehmen ist schon herb. Und mir fehlen Angaben über die Psyche, Arbeit und Normalität der Mutter. Am Ende fehlt auch sowas wie da habe ich mich verschätzt und falsch gehandelt. Nun ist die Situation weiter eskaliert als sie sein müsste.

    Wieso sehen, nachmessen!


    Ansonsten finde ich die Frage des mit wem nicht so spannend wie das was. Und nach dem Was kann man ruhig fragen, das zeigt Interesse, nicht unangemessene Neugier.

    Ich warte immer noch auf die konkreten Fälle. Wer hat für was wieviel Knast bekommen? Bis dahin habe ich drei pinke Einhörner, die sich leider nicht fotografieren lassen, und deren Fotos leider deren Persönlichkeitsrechte verletzen würden auf meinem Balkon.


    Es bringt doch gar nix hier Drohszenarien aufzubauen, mit Jahren Knast, wenn in der wirklichen Welt strafrechtliche Urteile schlicht inexistent sind. Sowas halte ich für unseriös, egal ob man nun derjenige ist der eine EV abgibt oder dessen Gegner.