Beiträge von Donnerwetter

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    Kann es sein, dass ER sich von der Tochter erst abnabeln muss?


    Das glaube ich nicht, ich habe schon mitbekommen, dass er versucht hat, sie in die richtige Richtung zu lenken (z.B. es ging letzten Sommer um eine Busreise die einige hrer Berufsschulkollegen machen wollten, auch hier war sie nicht zu motivieren).


    Bei der Trennung von seiner Ex ist für die Große die Welt in mehr als 1000 Teile zerschellt. Ich bin überzeugt, dass er immer noch ein schlechtes Gewissen hat. Genauso überzeugt bin ich davon, dass sie es nicht böse meint.


    Die Situation wird trotzdem so nicht bleiben. Ende ;-)


    Er ist bis Ende der Woche geschäftlich unterwegs, dann wird geredet. :)

    Es ist ein ganz normaler und sehr berechtigter Wunsch von zwei Menschen, die in einer Partnerschaft leben, dass sie Zeit für sich alleine haben möchten.


    Und da ein riesen Gedöns draus zu machen, um das einer 21 jährigen Frau zu erklären, finde ich echt etwas seltsam...


    Es sei denn, ihr seid erst ganz neu zusammen??!!


    nein, wir sind seit 2 Jahren zusammen. Am Anfang war es ebenfalls heftig, dann hatte es sich auf ein erträgliches Maß reduziert, wobei sie immer viel Zeit mit uns verbracht hat. Jetzt ist es meiner Meinung nach so schlimm wie nie.


    Wenn er sich beruhigt hat rede ich mit ihm. Dann schaue ich weiter.

    Also die Szene mit dem Bürgersteig, die Volleybap beschrieben hat, habe ich definitv wiedererkannt. Nur ich habe immer gedacht, ich habe einen Knall, dass mir sowas auffällt.
    Schön und beneidenswert finde ich, dass Volleybap die "Laufhierarchie" von selbst herstellt.

    Kann man nicht von Kinder (ich zähle mein 21jähriges Bonuskind mal dazu) nicht erwarten, dass dies erkannt und verinnerlicht wird? :Hm

    Mein älteres Kind hat vor ein paar Jahren mal im Gespräch mit jemand anderem erwähnt, dass es nur ungern ausziehen würde, weil es mich dann ja allein lassen müsste. Und wenn dann beide Kinder ausgezogen sind, wäre ich ja ganz allein zu Hause. Das hab ich mitbekommen und erst mal blöd geguckt. Danach hab ich dann gleich mal festgestellt, dass ich es normal finde, wenn die Kinder irgendwann ausziehen. Ein Problem mit dem allein wohnen hab ich auch nicht, ich hab die Kinder doch nicht deshalb zur Selbständigkeit erzogen, damit sie den Rest meines Lebens bei mir verbringen - im Gegenteil, das fände ich gruselig.


    Kann es sein, dass Dein Bonuskind aus ähnlichen Gründen um den Vater rumschwirrt?

    Nein, sie weiß, dass er nicht alleine wäre bzw. ist.

    Du schreibst ja, dass Bonustochter kaum soziale Kontakte hat.
    Woran kann das liegen? Ist sie introvertiert, schüchtern, was auch immer?
    Hat sie keine/wenig Hobbies, die ihre Zeit zuhause und außer Haus mehr ausfüllen könnten?


    Sie hat keine Hobbys und keine Freunde. Sie bemüht sich aber auch nicht.


    Wie soll ich eine 21jährige dazu motivieren? Braucht es da keinen eigenen Antrieb? Ich kann Zeit mit ihr verbringen und Hinweise & Hilfe geben, aber mein zeitliches Volumen ist sehr begrenzt. Ich arbeite bis 18 h und habe selber ein Kind.

    Aus dem, was ich jetzt hier mitgelesen habe, ziehe ich eher den Schluss, Tochter wie Vater verstehen das Problem nicht. Und wenn man das nicht begreift, ist eine Verhaltensumstellung nur schwer zu machen. Und ein Problem verstehbar zu machen, ist auch schwierig. Es könnte schnell falsch verstanden werden - und dann hat man auf einmal noch ganz andere Problem


    Das kann natürlich sein. Anderseits weiß ich, dass ich auf Dauer so nicht glücklich werde, der Gedanke an eine Trennung ist meinerseits definitiv da.


    Ich habe mal zurück gerechnet. In den letzten 6 Wochen haben wir uns zwar einige Male mit Kindern gesehen. Schwarz auf weiß, hatten wir nur 6 Treffen ohne Kind. Bin gerade schockiert.


    Zur Zeit schaltet er auf stur. Reden nicht möglich.


    Meine Vermutung wäre halt,
    dass ihr Vater wohl vermittelt, dass er, weshalb auch immer, gerne möchte,
    dass sie dabei ist.



    Nein, sie fragt aktiv nach! Er sagt, dass wir uns treffen um spazieren, sie fragt, ob sie mit kann.


    anderes Beispiel auf der familiären Ebene:


    Vor ein paar Monaten wollten wir mit der Jüngsten ins Spieleland, da ist sie auch mit gefahren. Mich hätte man damit eher verjagt.

    Totschlagargumente "bist ja nicht meine Mama/mein Papa" usw würde ich auch entsprechend "entwaffnen".


    wobei das ja eher mein Argument wäre "ich möchte das nicht, weil ich bin ja nicht deine Mama" :lach


    Spaß beiseite:


    meine Meinung, dass eine 21jährige nicht immer dabei sein sollte, wird hier ja geteilt. Die Frage ist ja eher, warum schwimmt mein LG so gegen den Strom. Werde das Gespräch dann mal damit einleiten, dass alle Totschlagargumente in dieser Unterhaltung nichts zu suchen haben.


    Die Frage stellt sich mir allerdings schon, wie denn die Beziehung der TS zur ältesten Tochter ist ... wie siehst Du sie, wie sieht sie Dich, welche Rolle spielst Du für sie?


    Ich sehe Sie genauso wie die anderen 2 Kinder von ihm. Sie gehören zu uns (Punkt). Wenn wir zusammen sind, sind wir eine Patchwork-Familie mit allem drum und dran. Lachen, Lieben und es kracht natürlich auch mal.


    Wenn Sie Hilfe brauchen, dann unterstütze ich bis zu dem Punkt, der vertretbar ist (die EX von meinem LG reagiert sehr allergisch auf mich).


    Es geht nicht darum, dass sie mich in unserem Leben stört. Mir ist es einfach zu viel, dass sie immer und überall dabei sein muss.


    Die familiäre Ebene ist total in Ordnung. Die Ebene von meinem LG und mir wird durch die ständige Anwesenheit gestört.


    Aber die Frage war gut! Ich denke, ich sehe sie für mich mehr als junge Freundin und nicht mehr so als Kind und vielleicht ist es sogar so, dass sie versucht mich ein wenig in die Mutterrolle zu drängen (mit ihrer Mutter läuft es schlecht).


    Das wäre ein Punkt, wo ich mir wie bereits vorgeschlagen, extra Zeit für sie rausschlagen müsste.


    Davon unberührt bleibt aber der Punkt, dass es so mit meinen LG nicht weiter geht.

    Am Anfang der Beziehung vor 2 Jahren war es auch so schlimm. Dann hat es sich von alleine reguliert. Nachtrag: auf ein erträgliches Maß reguliert, viel bei uns war sie immer.


    Aktuell ist es wieder seit 2-3 Monaten so belastend. Wenn ich was zu dem Thema sage, bin ich die meckernde, nervige und verständnislose Freundin.

    Guten Morgen,


    ich brauche Ratschläge - aber vielleicht auch einen Schubs in die richtige Richtung.


    Mein Lebensgefährte hat 3 Kinder (21, 14,6). Die 2 kurzen leben bei der Mutter, die älteste bei ihm.


    Im Moment sehen wir uns mehr als selten, weil wir beruflich beide sehr eingespannt sind. Er ist Pendler und fährt jeden Tag 100 km.
    Alle 2 Wochenende haben wir unsere Kinder (3+1) zusammen. Das andere Wochenende versuchen wir dann zusammen zu verbringen.


    Unter der Woche sehen wir uns max. 1 - 2x.


    Jetzt zu meinen Problem:
    Seine älteste Tochter möchte überall mit dabei sein. Verabreden wir uns ausnahmsweise mal unter der Woche z.B. zu einem Spaziergang ist sie dabei.
    Telefonieren wir, Quatscht sie dazwischen.


    Das widersprüchliche: Ich habe fast nie das Gefühl, dass es gegen mich geht. Sie ist einfach so.


    Gestern hat es dann gekracht, für ich ist die Situation unerträglich. Bin ich zu egoistisch?
    Nachtrag:
    Verlange ich zu viel, abends mal 1-2 Stunden mit meinem LG alleine zu verbringen?

    Ich mein es nicht böse, aber ich würde "rennen" ganz schnell und ganz weit ....


    Es wirkt sehr konstruiert - und meine Erfahrung hat mir beigebracht, dass es in solchen Fällen nicht einfacher wird.


    Ich drücke Dir die Daumen!!!

    Wenn das Verhalten meines 7jährigen Kindes so schlimm ist, dass es etliche Wochen in der Mitte des Klassenraums sitzen muss, dann erwarte ich, dass die Lehrerin mich kontaktiert!
    Der hier beschriebene Grund rechtfertigt das Handeln der Lehrerin nicht.



    ... und wenn ich als Kollegin etliche Wochen einen Kollegen so vorführe - auf ein Gespräch nicht reagiere (die Tochter hat es ja gesucht) - dann sollte ich damit rechnen, dass ein Weg gesucht
    wird, in dem ich nicht mehr der 1. Ansprechpartner bin.

    Seit etlichen Wochen????
    Ich würde das Gespräch mit der Lehrerin gar nicht suchen.
    In so einem Fall würde ich mich direkt an die Schulleitung wenden.


    Wir reden hier nicht von einer provozierenden 14jährigen, sondern von einem 7jährigen Mädchen ...


    Für mich wird das Kind gewollt von der Lehrerin ausgegrenzt.
    Auch Lehrer brauchen ihre Grenzen.

    Hallo Zusammen,


    für mich hört es eindeutig da auf, wo Ex sich "wie Zuhause" fühlt.
    Kind besuchen und sich weiterhin kümmern - alles gut.
    Aber einen auf Familie machen und sich im Haus bewegen, als wäre alles beim Alten, da wäre ich sicherlich raus.


    Diese Beziehung ist Vergangenheit - und in meinen Augen verhält sich die Ex hier mehr als rücksichtslos.
    Wenn schon im Haus, dann bitte als Besucherin - außer natürlich im Kinderzimmer.