Beiträge von Gewitterhexe

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    Ich persönlich würde mir vorkommen, als würde ich meinen Sohn (10 Jahre) im Stich lassen für etwas, wo ich nicht weiß, ob es wirklch hält. Mein Kind ist mein Fleisch und Blut. Selbst wenn wir uns mal böse streiten sollten, er wird mich immer lieben. Von einem Mann kann ich das nicht behaupten.


    Viel Glück bei deiner Entscheidung aber auch ich würde eingehen, müsste ich mein Kind irgendwo zurück lassen. Da kann kommen wer will.

    Zitat

    Also ich hätte ganz klar einfach gefragt, wer da alles noch mitkommt.
    A) weil es mich wirklich interessiert
    B) weil es eine vollkommen legitime Frage ist, ich würde die gleiche auch problemlos beantworten
    C) weil wenn ich Interesse an einer Person habe, dann nehme ich es ernst und will einfach verstehen, mit wem ich es hier zu tun habe. Einmal weggehen in Frauengesellschaft macht ganz sicher nichts aus, aber es gibt Menschen, die es grundsätzlich so locker sehen, und dann ständig mit Kumpels rumziehen und würde es sich häufen, wäre der Typ eben nichts für mich.


    Und wenn der Typ dann meint, es wäre klammern, dann wäre er eben auch nichts für mich. Ich habe keinen Bock auf eine Beziehung, wenn ich erstmal überlegen muss, ob man etwas ansprechen darf, was mich eigentlich interessiert. So viel muss ein erwachsener Mann schon aushalten können.


    An der Frage, ob da noch eine Frau mitkommt, finde ich echt nichts dabei. Habe nie verstanden, warum man der Meinung ist, Männer müsste man mit Samthandschuhen anfassen. Sie könnten sich ja bedrängt fühlen. Sowas wirklich - nein danke. Ich will über alles reden dürfen. Zwischen eine Frage stellen und einen Fass aufmachen liegen wirklich Welten.


    Sehe es genau wie Nemesislady.... nur liegt das Problem meist wirklich darin, dass Männer dann gleich denken, dass Frau klammert, diskutieren will oder kontrollieren. Als wären Frauen nur auf ihre Männer fixiert :crazy

    Vielleicht sollte ich meine Frage anders formulieren: Nehmt ihr jemanden noch ernst, wenn ihr wißt, dieser jemand benutzt sehr oft Notlügen? Euch und anderen gegenüber? Einfach weil er selbst wohl innerlich zu unsicher ist, den einfachen Weg gehen will (keine Lust auf Nachfragen, etc)? Mir geht es hier um das bewußte Lügen. Ich selbst versuche so gut wie nicht zu lügen, wenn mal schnell was rausrutscht wie "ja, geht mir gut" auf die Frage "Wie gehts dir?" find ich das nicht so schimm, denn es geht nicht immer jemanden was an, wie es einem geht. Oder Sachen die dem Selbstschutz dienen (wie zu persönliche Dinge), da versuch ich zu sagen "möchte ich nicht drüber reden" anstatt zu lügen. ... hmm.... bin wohl mittlerweile eine von wenigen auf dieser Welt, die das so handhaben tut? Ich möchte meine Freunde und andere Leute einfach nicht anlügen...

    So denke ich eigentlich auch aber so langsam zweifel ich an mir ob ich der einzige bin dem absolute Ehrlichkeit wichtig ist und das ist wie gesagt auch manchmal ganz schön anstrengend. Ich hab aber auch lieber ehrliche Worte als "Schummeleien". Ddie Wahrheit ist nicht immer schön, tut auch mal weh aber dann weiß man woran man ist, kann darüber reden und gut. Man weiss dann wenigstens auf wen man sich wirklich verlassen kann.

    Danke Lena, ich weiß ich bin manchmal sehr kompliziert aber irgendwie kenn ich dieses Graudenken nicht... kenne nur schwarz/weiß und das fällt mir nicht immer leicht, glaub mir. Ist manchmal ganz schön anstrenged.

    Naja in dem Fall ging es mir mehr darum dass diese Person sehr oft zu Notlügen greift und das normal findet. Und ja auch dieses jetzt als Wahrheit anstatt als Notlüge angesehen hat.

    Wenn ihr gefragt werdet, ob das Spiel, welches eurem Kind geschenkt wurde, von diesem bespielt wird und ihr wißt nicht mehr, welches Spiel das gewesen ist, wollt aber den Schenkenden nicht vor den Kopf stoßen bzw. es ist euch peinlich zuzugeben, dass ihr nicht mehr wißt um welches Spiel es sich handelt und dann einfach sagt "Ja klar, sie/er hat viel Spaß damit".... empfindet ihr das dann als eine Lüge? Bzw. würdet ihr euch als schenkende Person dann angelogen fühlen wenn es raus kommt?


    Wir haben da im Bekanntenkreis gerade eine solche Situation, in der der Beschenkte so reagiert hat wie oben beschrieben, es für ihn aber nicht gelogen ist, denn es wäre ja die volle Wahrheit, dass sein Kind mit diesem Spielzeug spielt. Dies kann er aber eigentlich gar nicht wissen, da er ja nicht mal mehr weiß, um welches Spiel es sich handelt.


    Wie seht ihr das ganze?

    So. Hab vorhin mal mit Junior gesprochen als er vom Papa kam. Auch die beiden tendieren zur Schule A). Junior will es sich aber noch ein paar Tage überlegen. Er findet die vielen verschiedenen Möglichkeiten/AG´s besser, die es dort gibt. Dass er der einzige seiner Freunde ist, der in die Sportklasse möchte, stört ihn nicht. Er freut sich auf viele neue Freunde. ;) Tolles Kind :bigkiss

    Danke für deine Zeilen Luchsie.


    Ich denke wir tendieren auch eher zu Schule A. Und...was ich die ganze Zeit schon immer gesagt habe: Wechseln könnten wir immer noch wenn es gar nicht hinhaut.
    Allein schon dass sie das Abitur auch in 9 Jahren anbieten und die Kinder sich erst ab der Klasse 8 festlegen müssen in welchen Bereich sie möchten... ich denke jap. Für mich die erste Wahl. Mal schauen ob das auch mit Sohn und Vater übereinstimmt.....

    Lass dich mal ganz herzlich drücken. Deine Geschichte könnte meine sein, nur dass ich ein Kind habe und nicht drei.
    Eins vorweg: Du musst dich nicht schämen! Nicht für dich, nicht für deine Kinder und auch nicht dafür, dass es nicht funktioniert hat. Du scheinst alles und noch viel mehr gegeben zu haben. Es gibt Leute die geben nichts und nehmen nur. Diese Menschen ändern sich nicht, sie geben anderen die Schuld und alles wurde ihnen angetan. Nicht umgedreht. Du kannst froh sein, dass du ihn los bist. Es ist wahrscheinlich so hart, weil du soviele Hoffnungen hattest. Weil du ihn geliebt hast und es ja auch schöne Zeiten gab. Aber schau nach vorne. Die Türen stehen dir offen, es ist nur die eine zugegangen! Schreib mich bitte mal per PN an wenn du magst... ich kann dir glaub ich einiges berichten.


    Sei stark! Du schaffst das!

    Hallo Luchsie,


    mit Druck kann er nicht so gut umgehen. Das Tempo in der 4. nervt ihn jetzt schon manchmal aber wenn es um Klassenarbeiten geht ist er meistens der erste der abgibt (mit manchmal entsprechenden Schusselfehlern, weil er zu schnell ist) und die Hausaufgaben erledigt er meist auch schon im Unterricht.


    Was gefällt dir denn an Schule a)?


    Ich finde feste Strukturen besser. Habe aber auch selbst Probleme damit, wenn vieles zu "offen" ist, zuviele Wahlmöglichkeiten.


    Achja.... Schule A bietet auch noch die "Mittelstufe plus" an, also Abi in 9 Jahren und nicht in 8 Jahren.
    Dafür bietet Schule B) ein "Flexijahr" an, wo man auch notfalls eine Klasse in zwei Jahren machen kann ohne dabei "sitzen zu bleiben".


    Bei Schule A brauchen die Schüler auch erst ab Klasse 8 entscheiden, für welchen Zweig sie sich entscheiden (sprachlich, musisch, naturwissenschaftlich). Bei allen anderen Schulen bereits ab Klasse 6.

    Ja er ist jetzt 4. Klässler.


    Die Mischung aus beidem wäre wirklich supi, grins. Geht aber nicht.


    Es ist so wie von dir beschrieben, mit diesem Plan-Arbeiten. Aber das wäre für meinen denke ich nichts, er macht alles auf den letzten Drücker und hält wie gesagt vom lernen bisher nicht viel. Wobei das beim letzten Referat eigentlich richtig gut geklappt hat, fällt mir gerade ein. :hae: Also das selbständige arbeiten, nicht das Nichts-tun :lgh

    Hallo Laguso,


    ich sehe es ein stückweit anders: Die letzte Entscheidung sollte mein Kind treffen, denn er muss sich dort wohlfühlen, gerne hingehen und gerne lernen. Wenn ich ihn auf eine Schule bringe, wo er nicht hinmöchte ist nichts gewonnen.


    Zum Glück orientiert er sich nicht an seinen Freunden. Das ist ihm relativ egal.


    Aber ich sehe es eigentlich auch wie du: Fester Strukturen sind schon wichtig, denn bisher ist der Herr auch fast immer ohne lernen durchgekommen und das das nicht immer so im Leben läuft, müsste er auch irgendwann mal mitbekommen. Zudem ist er ein sehr umgängliches Kind, was aber auch immer mal wieder seine Grenzen testet und braucht. Feste Orientierung und Abläufe ist ihm eigentlich wichtig.

    Hallo Ihr Lieben,


    in wenigen Wochen ist es soweit... ich werde meinen Sohn an einem Gymnasium unserer Stadt anmelden *freu*. Der "Kleine" ist ganz schön schlau und Mama freut´s. :) Was mich aber weniger freut ist die Entscheidung auf welches Gymnasiumk der Herr nun kommt. Wir haben uns zwei angesehen, beide könnten unterschiedlicher nicht sein. Fest steht jedoch: Sohnemann möchte auf den Naturwissenschaftlich-technischen Zweig.


    Zur Übersichtlichkeit:


    Das eine (Gym A) ist ein sehr großes Gymnasium von 1800 Schülern, das andere (Gym B) hat 680 Schüler.


    Gym B arbeitet mittels Lernlandschaften. Das heißt: teilweise offene Klassenzimmer bzw. es lernen auch mal vier Klassen gleichzeitig zusammen an unterschiedlichen Projketen, Themen. Die Kinder bekommen hohe Eigenverantwortung was ihren Schulstoff angeht (die Schüler kommen zum Stoff und nicht nur der Stoff zum Schüler) und es wird an Whiteboards gearbeitet (Tafeln gib es nicht mehr).
    Diese Form des Lernens ist ein Pilotprojekt an dieser Schule und ich bin noch nicht so wirklich begeistert von dieser Art zu lernen. Birgt es doch auch hohes Ablenkungspotential (die Klassenzimmer sind teilweise gläsern, alles auf dem Gang kann beobachtet werden, es kann in die anderen Klassenzimmer geschaut werden), ständiges Arbeiten an den Whiteboards setzt genauestens geschulte Lehrer voraus und kann auch nachteilig werden für Kinder mit Kopfschmerzproblemen (meiner ist ein Migränepatient hin- und wieder). Vorteile der Whiteboards: Tafelbilder können nach Hause geschickt werden, so dass auch ein krankes Kind den Stoff mitmachen kann.
    Absoluter Nachteil: Die gesamte Schule wird in den nächsten Jahren baulich auf den Kopf gestellt um alles in Lernlandschaften umzuwandeln. Heißt: Auch lärmintensive Bauarbeiten werden während der Unterrichtszeit durchgeführt. Ich hab das extra nachgefragt. Es wird nichts auf die Nachmittagsstunden verlegt, alles Vormittags gebaut. Ich selbst habe das bei uns an der Arbeit zwei Jahr erlebt und es werden noch mehrere Jahre folgen (Konzentrieren fast unmöglich).
    Bei diesem Gymnasium hatte ich das Gefühl der Schüler steht mehr im Vordergrund was das lernen angeht, nicht nur der strenge Lehrplan.
    Hier wird das Basketball, was mein Sohn sehr gerne macht, leistungsorientiert angeboten, Naturwissenschaftlich-technisch wird gerade erst ausgebaut, Schwerpunkt lag bisher mehr auf dem sprachlich-humanistischen Zweig.
    Diese Schule liegt etwas weiter von uns weg (Busfahrten zwingend, teilweise mit umsteigen).


    Gym A arbeitet noch nach dem alten Schema: Geschlossene Klassenzimmer im Klassenverband an normalen Tafeln.
    Mein Sohn möchte, falls er hier in dieses Schule geht, in eine sogenannte Sportklasse gehen. Da hätte er dann 7 Wochenstunden Sport (auch Theorie) und zweimal bis nachmittags um 16.00 Uhr Unterricht (stört ihn aber nicht). Durch die 1800 Schüler ist es teilweise eine "Massenabfertigung" wie mir gestern ein ehemaliger Schüler dieses Gymnasiums erzählte. Es könne schon mal zum "Nahkampf-Überlebensgerangel" kommen (scherzhaft gemeint), was aber nicht gerade von Nachteil wäre, denn man würde dadurch lernen, sich durchzusetzen.
    Diese Schule trägt den Titel MINT-Schule, führt sehr oft bei "Jugend forscht", "Jugend trainiert für Olympia" und hat ein erstklassiges Schul-Orchester und zwei erfolgreiche Schulbands.
    Hier hatte ich das Gefühl es wird mehr auf Leistung zur Aussenwirkung der Schule geachtet, der straffe Lehrplan steht im Vordergrund, Grenzen werden aufgezeigt und eingehalten.
    Gitarre und Basketball werden leider nicht angeboten (was mein Junior beides sehr gerne macht), die Schule liegt auf dem Fahrradweg meines Kindes.
    Es gibt auf Wunsch ein zweites Bücherpaket für zuhause, so dass die Kinder diese nicht mehr in die Schule tragen müssen.
    Aufgrund der Größe der Schule gibt es 140 Wahlmöglichkeiten für die AG´s! Da ist für jeden was dabei.


    Hmm.... nun trifft man mal ne Entscheidung. :hae:


    Hat jemand von Euch Erfahrung mit den "Lernlandschaften"? Arbeiten eure Kids auch an Whiteboards?
    An dieser Schule liegt mir wirklich dieses freie Arbeiten und die teilweise offenen Klassenzimmer im Magen. Klar ist es schön, wenn die Kinder frei entscheiden können, was sie wann lernen (Konzept der Lernlandschaften) aber wo bleiben die Regeln und Grenzen für die Kinder? Was ist mit Kindern, die sich eh schwer konzentrieren können, denen zuviel Gewusel etwas ausmacht beim lernen? Whiteboards...schön und gut. Wenn der Lehrer sich aber kaum damit auskennt (auch schon drüber gelesen) können sie hinderlich sein und wenn das Kind 7 Schulstunden ständig auf nen "übergroßen" Bildschirm schaut, ist das auch nicht gerade konzentrationsförderlich, von Reizübflutung mal zu schweigen. Vom Baulärm nicht zu Reden.


    Sohnemann weiß grad auch nicht, welche Schule er vorziehen möchte.....


    Grübelnde Grüße
    Gewitterhexe

    Ui schön. :) Da waren wir vor drei Jahren auch. Wo seid ihr denn untergekommen?


    Ich kann das Meeresmuseum noch empfehlen und ansonsten war ich ehrlich gesagt froh auch zwei Auflüge nach Rügen unternommen zu haben denn Stralsund ist für einen so langen Aufenthalt schon etwas klein. :)
    Die Bahn (seid ihr mit dem Auto dort?) fährt dort einwandfrei hin. Wir waren einmal in Binz zur Sandskulpturenausstellung (müsste jetzt wieder sein? Empfehlenswert!) und einmal in Sellin. Beides wunderschön.


    Schau mal in der Suchfunktion nach meinem damaligen Stralsund-Urlaub. Da sind noch einige Tipps versammelt.


    Viel Spaß :)


    Edit: Ups... sie sind ja schon dort. :lach