Beiträge von Loewenherz

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    Mir wurde geraten: ab sofort professionell und eiskalt zu sein. Mal schauen, ob ich das als Frau hinbekomme. Habe ja Angst vor seiner Reaktion, wenn die Klage auf Unterhalt kommt. Wenn er mich jetzt schon ständig runtermacht.


    Sei eiskalt und professionell! Warum soll man das als Frau nicht können??? Ich würde alles auf die nackten Fakten runterbrechen. Umgang regeln mit JA, du hältst dich dran. Wenn er es nicht tut sein Pech, da wird dann nicht mehr verhandelt.
    Warum Angst vor seiner Reaktion? Ihr seid getrennt, dich verbindet mit ihm einzig euer Kind. Bleib sachlich, kalt in der Sache. Unterhalt steht dem Kind zu, also gehst du den Weg den du gehen musst. Wenn er damit nicht klar kommt, dann ist das nicht dein Problem. Wenn er dich wirklich verleumdet, oder übel nachredet, dann geh da sachlich gegen vor.
    Verabschiede dich von jeglichem gefühlsduseligen "Gedöns".
    Ich kann dir versichern, ist man erstmal auf dieser klaren, sachlichen Spur, man lebt viel ruhiger, gelassener und nervschonend.
    Laß den KV doch auflaufen mit seinen Spielchen in dem du ganz sachlich bleibst. Soll er sich daran doch abarbeiten, wenn`s ihm Spaß macht.....


    Wenn ich DAS lese, dann wundere ich mich nur darüber wie man in 1,5h Umgang eine solche Kathastrophe anrichten kann. Die Art und Weise ein völlig ausser sich geratenes Kind einfach abzustellen und wortlos zu verschwinden spricht für mich schon Bände.
    Ich denke, dass man da nicht viel rumdeuteln kann, hier hat ein Vater sich vollständig in Erklärungsnot gebracht.
    Ich würde mein Kindchen auch ernst nehmen, wenn es verbalisiert, dass ihm vom KV immer weh getan wird und es nicht mehr hin will.
    ICH würde das Kind bis zur endgültigen Klärung dieses Vorfalls nicht rausrücken. Alle Stellen die zuständig sind hätte ich davon in Kenntnis gesetzt, Fotos gemacht usw.
    Hier wurde einfach übers Ziel geschossen. Ich bin der Meinung, dass man sich nicht bis zur Unkenntlichkeit verbiegen muss, sondern auch ab und an den Rücken gerade machen muss und die Stirn zeigen muss.


    Nebenbei finde ich es ekelhaft, wie hier immerwieder besonders Mütter in eine Position getrieben werden, in der sie sich rechtfertigen müssen, sich Unterstellungen der übelsten Art gefallen lassen müssen usw. Da wird fröhlich drauflos interpretiert und gemutmaßt, ohne auch nur einen Gedanken an die betreffenden TS`s zu verschwenden, die sich oft in größter Betroffenheit hier hin wenden.
    Im Grunde muss man hier jeden warnen von sich zu schreiben, Betroffenheit offen zu machen. Hier wird auf SchreiberInnen rumgetrampelt, dass oftmals nix mehr von ihnen übrig bleibt.
    Ich finde es empörend und ekelhaft.

    Mir ist mein Kindchen mit 42 in den Schoß gefallen :D. Ich war von Anfang an alleine. Kontakt zum KV besteht. Er zahlt regelmäßig Unterhalt und kommt 2x im Jahr hier vorbei. Ansonsten telefoniere ich mit ihm. Zum Kind hat er ausserhalb der Besuche keinen Kontakt.
    Unsere Beziehung endete mit Bekanntwerden meiner Schwangerschaft, die für den KV ein Schock war. Ich war die ganze Schwangwersachaft hindurch, bis auf etwas Unterstützung durch meine Mutter, alleine. Auch die ersten Jahre bis heute stemme ich unser Leben alleine. Wobei die regelmässigen Unterhaltszahlungen vieles natürlich einfacher machen.
    Ich habe mir auch schon öfters mehr Kontakte gewünscht, die sich langsam entwickeln. Hätte ich die Wahl, so würde ich an den letzten sechs Jahren nichts missen wollen.
    Auch wenn mein Kind eine totale Überraschung war und mit ihr mein altes Leben radikal endete, so ist mir im Leben nichts besseres passiert. Ich muss mir auch keine Sorgen machen, dass es mir langweilig wird, in meinen späten Jahren, denn das Kind braucht mich ja noch eine ganze Weile. Ich bin zufrieden mit dem was ist.

    Ich würde in eurem Fall auf Konfrontation gehen und den Willen des Kindes akzeptieren. Wer mit Umgang derart unachtsam umgehtm, wie der KV in eurer Geschichte hat eben nicht nur Rechte. Laut Gesetz gibt es eine Pflicht zum Umgang zum Wohle des Kindes.
    Ich würde mir dieses Gebaren des KV nicht gefallen lassen und das Kind wieder holen. Beziehung muss erarbeitet werden und das geht nicht mit der Brechstange und dem Pochen auf "sein Recht".
    Mach dich gerade und biete dem Menschen die Stirn. Damit bleibst du auch für dein Kind glaubwürdig.

    Kämpfen gehört irgendwie zum Spiel dazu. Auch das Nachspielen von Filmen usw. Ich kenne das noch von "Daktarie"*gggg* Aus einer Styroporschachtel habe ich damals ein Funkgerät gebaut. Und aus einer alten Bohnenstange, einer Latte und ein paar Nägeln entstand die Silberbüchse, bemalt mir Vaters Lack.
    Allerdings war uns verboten mit "echten" Waffen zu spielen, die sehr an der Realität waren. Mein Vater konnte das gar nicht ab. Er hat als Kind Erfahrung mit echten Waffen machen müssen.
    Ich finde, das Schwerter aus Geschenkpapierrollen und diese "Laserspielzeugschwerter" und so Sachen, auch Wasserpistolen usw tatsächlich Spielzeug sind.
    Kein Verständnis habe ich für Waffen"spielzeug", was Realität abbilden soll, wie Panzer, Granaten, echt aussehende Gewehre usw. Das finde ich nicht witzig und würde das bei meinem Kind auch nicht dulden. Natürlich würde ich erklären warum ich das nicht dulde und von Krieg und Tod in kindgerechter Form erzählen.

    Also ich kenne so Trotzanfälle auch. Für die Kleinen scheint es sowas wie ein Weltuntertgang zu sein, wenn man ihnen mal etwas versagt, oder sie irgendwas garde nicht so kapieren, wie vielleicht nötig.
    Meine hat sich ein zwei Mal fast weggeschrien. Ich war jedes Mal total erschrocken. Was ich getan habe? Durchgehalten, ausgehalten, abgefangen. Mehr geht nicht. Manches will eben durchgestanden werden.
    Das hat nix mit einem persönlich zu tun, sondern mit der Phase in der die Kinder grad stecken. Das geht echt vorbei....

    Wir werden den Baum schmücken und dann zu halb vier in die Kirche gehen. In der Zeit, in der wir in der Kirche sind kommt die Oma in unsere Wohnung und wird Christkind spielen, sprich den Gabentisch vorbereiten.
    Wenn wir dann aus der Kirche kommen gibt's Bescherung. Dann werden wir Kartoffelsalat und Würstchen essen und den Abend ausklingen lassen.

    Ich schau mir immer an, was sich die Minilöwin gerade so wünscht und besorge aus diesen Listen dann was. Bis jetzt freut sie sich immer noch sehr,... aber sie wird ja auch erst sechs. Wie das sein wird, wenn sie mal ein Pubi ist, weiß ich nicht.
    Heute jedenfalls ist sie um 5:30 aufgestanden und hat sich wie Bolle über ihren Nikolaus in den Stiefelchen und drum herum gefreut. Dabei hätte sie mich heute Nacht beinah beim Vorbereiten erwischt :D.

    Auch wir in MVP haben Sturmwarnung rot. Hier pfeift es auch schon ganz nett. Meine Minilöwin soll ich heute schon um 14:00 aus der KiTa holen, weil die Angst haben, dass wir sonst vom Rad gefegt werden.
    Hoffe mal das beste für die Küsten..... :daumen

    Mein Kind hat mich ins Leben gerissen.
    Ohne das Löwenkind wäre ich nicht was ich heute bin. Ich habe viele Ticks und vor allem trübe Gedanken, Zukunftsängste und sinnlos Sinnfragen abgelegt. Das Kind bringt jeden Tag Neues und will leben, entdecken, sich entwickeln, das reißt mich mit. Stillstand ist nicht mehr und Zukunft ist, weil das Kind Zukunft ist.

    Also meine Vorschulpubertistin kann auch ganz schön bockig werden. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, wenn ich wirklich innerlich fest von etwas überzeugt bin, das durch zu setzen, dann hält sich das Gemecker in Grenzen. Wobei es bei uns auch Themen gibt, die nur mit Geschrei zu machen sind.......