Beiträge von Volleybap

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    Moin, moin,


    mal wieder ein Frühstück zum Genießen. Danke.
    Stell noch eine Kanne frischen grünen Yunnan-Tee dazu und gerade gepflückte Erdbeeren. Jedenfalls die Reste, die die Knaben übrig gelassen haben für deren Ferienbeginnfrühstück in der Schule.
    Ab heute beginnt die gruselige Zeit, wo man wieder sechs Wochen lang 24 Std. gucken muss, wo die Kids sind und das sie sich vernünftig beschäftigen: Keine Schule, keine Sportvereine, keine CVJM-Gruppe ... :scared . Lieblingszeit für Alleinerziehende...


    Gruß


    Bap

    Zitat

    Original von grünschnabel


    Welche denn? Das ist ein Wust von schmutziger Wäsche, mehr erstmal nicht.


    Grüße,
    Grünschnabel


    Es ist geäußert worden, das Kind würde "eingesperrt". Dies ist nicht nur nach dem Jugendschutzgesetz ein Straftatbestand. Dem hat das JA nachzugehen, egal, wie glaubhaft es ist. In der Jugendpflege kommen zahlreiche solcher Meldungen, und es sind nicht wenige, an denen etwas dran ist. Nachbarn wollen selten schmutzige Wäsche waschen, ist die statistische Erfahrung. Vielmehr wird immer noch zu spät reagiert.
    Für den Sachbearbeiter wäre zu überprüfen, ob so kurz nach der Trennung eine Überlastung der Mutter durch die Situation gegeben ist und Angebote der Jugend hilfe nicht aufgegriffen werden müssten.


    Gruß
    #
    Bap

    Kur oder Reha stehen Dir bzw. dem Sohnemann zu, wenn die ärztliche Expertise vorliegt. Normalerweise schreiben Dir KK oder Rentenversicherung (Reha) die Klinik vor (oder geben eine Auswahl vor).
    Von der Zuzahlung bist Du bei Hartz IV bei der Reha auf Antrag befreit. Die Anträge bereiten die Kliniken für Dich vor.


    Gruß


    Bap

    Grübel. Sieben Jahre jetzt? Und wahrscheinlich ist es die Quadratur des Kreises: drei Kinder groß ziehen und Berufstätigkeit ist in einer Partnerschaft schon grenzwertig. Alleine und alles an der Backe zu haben, lässt kaum Zeit, um auch nur daran zu denken, eine Beziehung aufzubauen. Und wenn, dann sind da halt immer noch Kids mit im Boot. Sehr schwierig. Vielleicht aber auch sehr schön. Wer weiß...



    Gruß


    Bap

    Bis zum Alter von ca. 10 Jahren wird von Gerichten - falls etwas passiert - den Eltern grundsätzlich eine Verletzung der Aufsichtspflicht unterstellt, wenn Kinder mehr als eine Stunde ohne Aufsicht der Eltern allein im Haushalt sind.


    Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist, dass es gerade bei Alleinerziehenden manchmal gar nicht anders oder nur mit eklatanten Schwierigkeiten geht.


    Also eine Gratwanderung.


    Gruß


    Bap

    Hier in dem Schreiben an das JA sind schon eklatante Vorwürfe enthalten, denen das Jugendamt nachgehen muss und auch nachgehen wird.


    Die Vorwürfe sind so stark, dass Du als Vater diesen Vorwürfen nachgehen solltest. Dies geht sicherlich nicht im direkten Kontakt mit der Mutter.
    Deshalb - und zur Entkrampfung der Gesamtsituation - empfiehlt sich ein Gespräch mit dem JA. Vielleicht auch in Verbindung mit dem Sohn.
    Hier könnten Dinge geklärt werden und Abänderungen geschaffen werden wenn nötig.


    Also: Kontaktaufnahme JA. "Ich habe hier dieses E-Mail bekommen. Sie haben wohl den Brief im Original vorliegen. Ich weiß jetzt nicht, wie ich mich da verhalten soll und setze mich deshalb mit Ihnen in Verbindung. Was macht man jetzt am besten...?"
    Dann ist das JA dran...


    Gruß


    Bap

    Lach, ich glaub, ein kleines Bisschen kann ich Dir nachfühlen. Ist schon klar, hau lieber hier drauf, dass hilft bei aller Wut, die das Thema auslöst. Mein virtueller Rücken ist breit...



    Ich denke, die Schwierigkeit ist, Du hast jetzt ein ganz neues Problem ans Bein gebunden bekommen, von dem Du nichts wusstest. Dein Erzeuger - Vater will ich nicht sagen - war für Dich nicht erreichbar. Punkt.
    Jetzt sieht es anders aus. Und mit diesem Wissen wirst Du leben (müssen). Und heute einen Weg und eine Antwort finden, die auch in zehn Jahren noch Gültigkeit hat. Nichts ist schlimmer als Unwissenheit, als Ahnung, es könnte mehr sein als ...


    Verstehst Du, was ich meine?


    Darum musst Du heute vielleicht in einen recht saueren Apfel beißen, damit Du später nicht Dich über eine vertane Chance ärgerst, den Kontakt aufgenommen zu haben...


    Wahrscheinlich ist es sehr schwer zu entscheiden, was besser ist...
    Emotional unbetroffen und mit "Männerlogik" versehen, fällt die Antwort leicht. Aber ob sie richtig ist...


    Gruß


    Bap

    Naja. Man zahlt für ein Jahr. Kündigt man vorher, läuft das Abo weiter für das Jahr. Man muss gesondert das Geld zurückfordern, das noch nicht verbraucht ist. Ist natürlich ein Hemmschuh, weil wir alle faul sind...


    Zur eigentlichen Sache: Es gibt vergleichbare Bücher, Zeitschriften am Kiosk usw., die auch pädagogisch wertvoll sind. Frage ist halt, ob das Abo die Kurzen quasi dazu animiert, sich mit der Zeitschrift und den Themen zu beschäftigen. Dann ist es gut. Haben sie sonst genug "Material", braucht es das nicht auch noch.


    Ich hab sie nicht gekauft, weil sich das Können, die Bedürfnisse und die Interessen im 1. Schuljahr bei meinen sehr schnell weiterentwickelt haben. Da war ich mit der Info-Besorgung "auf den Punkt" besser bedient.


    Gruß


    Bap

    Mein Rat: Schreibe einen ganz kurzen Brief an ihn. Mache da deutlich, dass es Dir wichtig ist zu wissen, wer Dein Vater ist. Weil das einfach ein "Loch" im Leben ein bisschen füllt. Sag aber auch, Du kannst seine Schwierigkeiten verstehen mit der anderen Familie. Darum bittest Du um Auskunft, ob ein Kontakt seinerseits gewünscht ist.


    Diesen Brief würde ich der Schwester zum Übersetzen geben. Sie wäre auch der Ansprechpartner, ein bisschen mehr über Deinen Vater zu erfahren.
    Ich vermute, sie fühlt sich ziemlich schuldig, deshalb wird sie viel erzählen, reden, furchtbar nervös sein. Weil es eine schwierige Situation ist. Aber wenn Du vorsichtig vorgehst, wird sich Dir einiges erschließen. Die andere Seite der Wahrheit...


    Ich wünsch Dir viel Glück


    Bap

    Lach, empfehle noch als Alternative Steuererklärung 2007 anfertigen.
    Oder Belege 2008 ordentlich ablegen.
    Leider jetzt auch hier nötig. Irgendeiner hat die Sonne verschoben. Verflixt.

    Hallo "Dreier-Mutti",


    alles was Du schreibst, was Du beschreibst und wie Du es schreibst sind recht deutliche Anzeichen von einer mindestens beginnenden, wenn nicht schon fortgeschrittenen Erschöpfungsdepression. Oder neudeutsch: Burn-out.
    Letztlich funktionierst Du nur noch - oder die existenznotwendigen Abläufe bei Euch - aber Leben ist das nicht mehr. Du hast in den letzten Jahren, vermutlich mindestens seit der Trennung, mehr an Kraft verbraucht als reingekommen ist. Irgendwann ist der Akku leer. Und er ist so tiefentladen, dass man nicht mit einem kleinen Nachladen die Sache in den Griff bekommt.
    Sprich: Dein Wollen ist zwar da, die Situation in der Familie zu ändern, das Verhältnis zu den Kindern. Oder den Alltag anders zu organisieren. Aber die dazu nötige Kraft hast Du einfach nicht mehr. Und jeden Tag wird es ein bisschen schlimmer.


    Wenn Du das in den Griff bekommen willst, steht schnelles Handeln an. Eigentlich ist es die oben angesprochene Kur. Du wirst mit den Kindern einfach einmal für mehrere Wochen aus dem Alltag herausgenommen. Der Alltag belastet Dich nicht mehr. Für die Kinder wird gesorgt (sie werden sogar beschult).
    Es könnte sein, dass Du durch die Berufskonstellation dadurch etwas weniger Geld hast. Aber wenn Du Dich nicht jetzt um Erholung und Wege aus deer Erschöpfungsdepression kümmerst, steckst Du bald so tief drin, dass Du das nicht mehr selbst entscheidest, sondern einfach zusammenklappst - um das Extrem aufzuzeigen.
    Dann wäre der Zusatzjob übrigens eh weg...


    Rede einmal mit Deinem Hausarzt und dem Therapeuten, ob eine Mutter-Kind-Kur in einer psycho-somatischen Klinik nicht angebracht wäre für Dich.



    Ganz liebe Grüße


    Bap

    So viel zum Thema: Urlaubsregion Schwarzwald, lach...


    Auch einen Sonnenstrahl rüberschick. Obwohl es hier noch kaaaaalt ist. 13 Grad...uaaah.

    Setze mich mal schnell zu einer Tasse Tee hin und stell noch was Erdbeeren auf den Tisch. Echt öko. Gerade noch den fiesen Schnecken vor der Nase vom Erdbeerstrauch(?) abgepflückt...


    Gruß


    Bap

    Egal, ob Du das alleinige Sorgerecht hast oder das Aufenthaltsbestimmungsrecht: Du bist als diejenige, bei der die Kinder leben, für etwaige Delegation der Erziehungsverantwortung voll verantwortlich. Es ist Deine Verantwortung, ob Du eine Erzieherin einstellst oder Deinen Mann beauftragst. Dein Ex hat damit nichts zu tun.


    Wenn er meint, damit irgendwie oder irgendwo Druck machen zu können - es wird nicht funktionieren. Es ist doch klar und allgemein anerkannt, dass in Patchwork-Familien die Sache so funktioniert und funktionieren muss. Niemand, außer dem Ex, wird hier einen Ton sagen, solange alles normal ist. Und davon ist auszugehen.
    Wehe allerdings, Dein Ex setzt den Kindern den Floh ins Ohr, ihr Stiefvater bräuchte nicht ernst genommen zu werden. Dann wird es problematisch...


    Gruß


    Bap

    Danke... nach dem Tee geht es mir auch schon weniger säuerlich...
    Und gerecht? Soll es die Allgemeinheit zahlen, wenn zwei "ihr" Ding so an die Wand fahren? Wäre auch nicht "gerecht".


    Gruß


    Bap

    Nehme einen ganz starken Tee. Und mit viel Zucker. Soll doch fröhlich machen... Wird gebraucht noch einer Gerichtsverhandlung mit der Ex, die gerade fertig wurde. Klage abgewiesen, Bap hat gewonnen. ABER da Ex nicht leistungsfähig und Familienverfahren, bekommt Bap über zwei Ecken die Verfahrenskosten an die Backe. Ade, du schöner Sommerurlaub.


    Noch ein Tee da?


    Gruß


    Bap
    säuerlich

    Das ist eine sehr komplizierte Sache, weil sich durch die Situation eine Menge Dinge vermengen, die nicht einfach zu trennen sind.


    1. Ihr habt ein gemeinsames Haus. Seid vermutlich gemeinsam hältig als Besitzer eingetragen und damit auch beide zu 100% Schuldner bei der Bank. Dies bedeutet, dass theoretisch die Bank sich einen von Euch aussuchen kann, von dem siue ihr Geld haben will (so der andere schwierig zu erreichen ist.) Im Zweifelsfalle ist das derjenige, der im Hause wohnt. Man hat die Adresse...
    2. Der Kindsvater ist unterhaltspflichtig. Kindesunterhalt geht per se immer vor allem anderen. Ist er durch vorhandene Schulden nicht leistungsfähig, dann wird zuerst der Kindesunterhalt von ihm eingefordert. Zur Not muss er private Insolvenz anwenden ... Das Haus könnte von der Bank zur Zwangsversteigerung ausgeschrieben werden. In der ersten Runde muss mindestens der Gutachterwert des Hauses erreicht werden. In der zweiten Runde mindestens 50% davon. Bleiben beim Verkauf Restschulden offen und Verfahrenskosten sind nicht gedeckt, bleibt das an den Alteigentümern hängen. Die Bank hat ggfls. als Selbstersteigerer ein Haus für den halben Wert ersteigert... Deshalb ist das finanziell kein guter Weg.
    3. Der saubere Weg wäre: a) der Kindesunterhalt wird berechnet. Den zahlt der KV. Der ggfls. mögliche (aber unwahrscheinliche) Unterhalt für die KM wird berechnet und bezahlt. c) die KM zahlt den Mietzins und die Abzahlung für das Haus. Sollte es zum Hausverkauf kommen (müssen), wird der anteilige Wert des hauses zu dem Zeitpunkt gerechnet, an dem der Kindsvater ausgezogen ist. Ab da hat ja die KM aus ihrem Geld (dem Unterhalt) Miete und Abtrag gezahlt. Ab diesem Zeitpunkt muss ihr deshalb auch der Gewinn zufließen.



    Also mein Rat: Kläre die Sachen sauber. Sonst kann es immer wieder neu zu Problemen kommen. Und immer wieder "irgendwelche" Zwischenvereinbarung. Das löst immer neue Streitigkeiten aus.


    Gruß


    Bap