Beiträge von Volleybap

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    Leslie, es ist beides. Die Avatareinrichtung funktioniert nicht so, wie es zu wünschen wäre. Aber einige User haben es nach dem letzten Crash des Forums - da waren alle Avatare weg - mittlerweile geschafft, wieder ein Avatarbild einzurichten. Es geht also schon, vielleicht aber auch nur für manche Accounts.


    Es steht auf der Liste der zu bearbeitenden Dinge für die zuständigen Admins, hat aber nicht die höchste Priorität.

    Man kann aber auch umgekehrt anfangen zu überlegen: In Deutschland sind Betreuungsplätze einmal Sache der einzelnen Bundesländer (hier also Bayern) und dann der einzelnen politischen Gemeinde.

    Wie von Traumtänzerin beschrieben, wirst Du Gemeinden finden, in denen Du Betreuungsplätze für recht wenig Geld und zu für Dich guten Öffnungszeiten finden wirst. Und andere Gemeinden, wo die Kinderbetreuung organisatorisch und finanziell schwierig ist.


    Ebenfalls gibt es Arbeitgeber, die Kinderbetreuung organisatorisch (Einrichtung vor Ort) unterstützen oder finanzielle Zuschüsse leisten. (Hier in meiner Ecke hat zum Beispiel die Uniklinik eine KiTa, die 15 Minuten vor der Frühschicht öffnet und 15 Minuten nach der Spätschicht schließt ... und eine kleinere Klinik hat in direkter Nähe einen privaten KiTa-Träger, der vornehmlich die Kinder von Klinikpersonal aufnimmt.)


    Den Arbeitsplatz kann "gesuchtes Personal" - wie Du halt - schon ein bisschen nach Kinderbetreuungsmöglichkeiten sowie Wohnraum suchen. Das sind Marker, zu denen die Personaler, die für die Einstellung Verantwortlichen, sehr gut etwas sagen können.


    Direkte Kosten für die Kinderbetreuung kannst Du von der Steuer absetzen. Wenn Du ein Durchschnittseinkommen erzielst, können das grob 30 Prozent ausmachen, die Du einsparst.

    Er klagt also nicht auf Umsetzung des bestehenden Vergleichs bzw. auf Abänderung?

    Hat er vielleicht keinen Anwalt und ist selbst Verfasser der Klage? Oder ist der Anwalt gar nicht über den Vergleich informiert und dass Ex sich keinerlei Mühe gegeben hat, den Vergleich zu erfüllen?


    Letztendlich wird es am Knaben hängen, ob er sich ein Treffen vorstellen kann. Wenn nein, dann halt nein ...


    Und die Basisfrage an den Vater kann nur sein, ob und wie er garantieren kann, bei entsprechendem Wunsch des Kindes den Kontakt aufrecht zu erhalten und nicht seelenverletzend die Fliege zu machen wie beim letzten Mal ... Wenn er den Paragrafen schon so stumpf vollständig zitiert: Wie will er denn durch sein Tun verhindern, dass dies nicht wieder passiert:

    "Die Eltern haben alles zu unterlassen, was ... die Erziehung erschwert."


    Dem Knaben geht es ja bereits durch die Aktion des Vaters so dreckig, dass "die Erziehung erschwert" ist, du und er sich damit ganz intensiv beschäftigen müssen.


    Heißt. Geh nicht für Dich oder Sohn in eine Verteidigungsposition, sondern mache JA (falls der "Vaterrechtler" noch da ist) und ggfls. Gericht deutlich, dass hier Vater in einer Bringschuld ist, du jetzt mit Sohn 7 Jahre auf eine angemessene, ja überhaupt eine Reaktion gewartet hast.


    Ich wünsch dir viel Kraft, das wenigstens einigermaßen wegzuatmen.

    Da ist die Geschäftsstelle nach Deinem Anruf aber flink auf die Beine gekommen. Fein.


    Und Ex hat jetzt eine konkrete Klage - oder beklagt er nur das Leid der Welt?

    Gretchenfrage ist jetzt halt, wie Du Deinem Sohn jetzt jene Sorgen nehmen kannst, die ihn erst in Dein Bett getrieben und jetzt das Lachen haben verlieren lassen und so ernst werden.

    Claudia und David Arp: "Und plötzlich sind sie 13, oder: Von der Kunst, einen Kaktus zu umarmen."


    Wenn Tochterkind erst zehn, vielleicht auch noch von den selben Autoren: "Pubertät in Sicht".

    Jo. So steht es im Bundesgesetz als empfohlene Öffnungsmöglichkeit. Und dafür stellt sich dann ein Landespolitiker hin, führt einen anderen Begriff mit gleichem Inhalt ein und verkündet das als neue frohe Heilsbotschaft? Oder sollte das heißen: Hej, wir werden uns (diesmal) im gesetzlichen Rahmen bewegen ...?

    Okay ...


    Dann würde ich an Deiner Stelle jetzt auch noch nichts weiter machen mit Jugendamt und Co. Du hast keinen Grund, im vorauseilendem Gehorsam auf vage Infos hin aktiv zu werden ... Vor allem sollte nix deinen Sohn verrückt machen ... Denn Ungewissheit und vage Dinge machen (nicht nur Kindern) viel mehr Angst als konkrete Sachen, die man definieren kann.

    Klar. Du kannst einfach sagen, dass Du vom Jugendamt angeschrieben worden bist, du seist verklagt worden wegen Umgang und hättest da schon einen Termin gehabt und man hätte aus einer Klage zitiert. Die hättest Du aber jetzt mal gern selbst in der Hand ...

    Klar, das ist sicher gut. Und die Begleitperson kann auch sehr gut mit Kind das Gerichtsgebäude verlassen und man trifft sich dann irgendwo wieder an einem verabredeten Ort.


    Es ist aber schon schräg, dass Dir die Klage - als Beklagte - noch nicht zugestellt ist, während Dritte - Jugendamt - bereits die Unterlagen haben. Das Gericht weist eigentlich keinesfalls in dieser Reihenfolge die Dinge an. Am Urlaub des Richters kann das auch nicht liegen. Das macht die jederzeit besetzte Geschäftsstelle.


    Wichtig wäre es, dass Du die Klageschrift wirklich vor Dir liegen hast und nicht mal eben schnell durchgelesen hast beim Jugendamt. Denn mutmaßlich weist Du nicht genau im Wortlaut, was die Klage des Ex ist (nicht seine lange, unwahre Begründung, sondern tatsächlich der eine Satz, in dem steht, was er einklagen will). Nur um diesen einen Satz geht es, nur über diese Klage hat der Richter am Ende zu entscheiden.


    Und genau das solltest du vor Augen haben bei jedem Gespräch mit dem Jugendamt, jeder Äußerung gegenüber Dritten, die sich ins Verfahren einbringen.

    Das liegt in der Entscheidungskompetenz des Richters. In der Regel wird - wenn es der Richter als nötig ansieht - ein Gespräch vom Richter allein mit Kind geführt. Manchmal mit dem Verfahrensbeistand.


    Allerdings wird der Inhalt des Gesprächs in das Verfahren berichtend vom Richter eingebracht und protokolliert. ZB: "Kind will Kontakt zum Vater." Oder. "Kind sagt deutlich, dass es keinen Kontakt zum Vater will." U.ä.

    Das Gespräch findet in der Regel kurz vor bzw. zu Beginn des Verfahrenstermins statt. Ausnahmen gibt es zum Beispiel, wenn ein Zusammentreffen von Verfahrensbeteiligten mit dem Kind absolut verhindert werden sollen aus Sicht des Gerichts.


    In der Regel werden diese Gespräche vom Richter recht sensibel geführt.


    Ist Dir denn mittlerweile die Klage vom Gericht zugestellt worden?

    Norwegen ist EFTA-Mitglied. Deshalb brauchst Du wie EU-Bürger kein Visum, keine Arbeitserlaubnis, sondern kannst Dich frei innerhalb der EU bewegen und arbeiten/arbeit suchen. (Wichtig ist das, weil in anderen rechtlichen Konstellationen Du bei einer Trennung auf einmal mit den Kindern Deine Aufenthaltsgenmehmigung verlieren könntest. Deshalb meine Nachfrage ...)


    Während in Norwegen meines Wissens beide Eltern automatisch das Sorgerecht haben, ist dies in Deutschland anders. Hier haben beide Eltern das so genannte gemeinsame Sorgerecht nur, wenn sie verheiratet sind. Ansonsten - bei außerehelichen Geburten, liegt das Sorgerecht einzig bei der Mutter.

    Der Vater muss das gemeinsame Sorgerecht beantragen, die Mutter muss dem zustimmen. Ansonsten hat der vater (erst einmal) kein Sorgerecht. In der Praxis bedeutet dies, dass bei einer Trennung solcher Paare allein die Mutter darüber entscheidet, wo die Kinder bleiben. Der Vater hat kein (juristisches) Mitspracherecht.


    Was ich jetzt nicht weiß, ist Eure spezielle Situation: Wenn Ihr als unverheiratetes Paar die Kinder in Norwegen geboren habt, ob dann das in Norwegen automatisch vergebene gemeinsame Sorgerecht auch für Deutschland gilt.


    Mit Deiner Ausbildung als Krankenschwester und der universitären Zusatzqualifikation (und Deiner zumindest hier beim Thema recht guten Deutschkenntnisse) hast Du gute Chancen auf einen Arbeitsplatz. Dein Fachgebiet gibt es nicht zwingend in jeder Klinik. Gebraucht werden kannst Du aber sicherlich auf jeder Geburtsstation. Die gibt es in Deutschland auch "auf dem Land". In Bayern auch in zahlreichen (Klein)Städten rund um München. - Dazu können dir aber sicher die (vielen) Krankenschwestern hier im Forum mehr sagen.


    Finanziell ist es so, dass Du mit Deinem Krankenschwesternverdienst ziemlich in der Mitte der Gesellschaft verdienen kannst. Für München ist das knapp. Für das Umfeld von München geht das eher.

    Hinzu kommt jedoch noch Unterhalt, den der Vater für die Kinder zu leisten hat, je nach Verdienst/Einkommen. Es sei denn, Ihr einigt euch auf eine Kinderbetreuung, in der jeder ca. die Hälfte der Betreuung übernimmt und damit kein Unterhalt gezahlt werden muss (wenn der Vater nicht deutlich höhere Einkünfte hat als Du).



    In Deutschland gibt es den Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung. Ob die abgedeckten Zeiten sich jedoch mit deinen Arbeitszeiten überein bringen lassen, müsste geschaut werden. Das deutsche Betreuungssystem ist nicht so ausgebaut wie das Norwegische.

    Und natürlich fehlt Dir in Deutschland die Betreuungsunterstützung durch die Familie, wie Du sie vielleicht in Norwegen hast. Die einzige Unterstützung wäre dann der Vater, von dem Du Dich dann gerade getrennt hast.


    So weit erst einmal eine Rückmeldung. Hier werden aber sicher noch andere Forenmitglieder ihre Erfahrungen einbringen können.

    Hallo xyx,

    Zuerst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    Du schilderst eine schwierige Situation. Dazu erst einmal zwei Rückfragen, um dir eine richtige Antwort geben zu können.

    Erste Frage: Bist du EU-Buergerin?

    Zweite Frage: Hat der Vater der Kinder das so genannte Sorgerecht für die Kinder automatisch in deinem Heimatland oder hat er das gemeinsame Sorgerecht nach deutschem Recht extra beantragt in Deutschland?