Beiträge von Volleybap

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    Der Vater muss vorrangig Kindesunterhalt leisten. Falls er in der Zeit leistungsfähig ist, also das Einkommen (oder das Vermögen) hoch genug, steht die Rückzahlung des Unterhaltsvorschusses an die Unterhaltskasse an. Voraussetzung: Er war während der Zahlzeit des Unterhaltsvorschusses leistungsfähig. Sonst zahlt die Allgemeinheit.


    Keinesfalls kann die Zahlung des Kindesunterhalts eingeschränkt oder ganz verweigert werden mit der Begründung, Unterhaltsvorschuss zurück zahlen zu müssen. Die Forderung der Kasse steht "im zweiten Rang", ist also nachrangig zum Kindesunterhalt.

    Allerdings prüft das nicht die Unterhaltsvorschusskasse. Die fordert die Rückzahlung. Um Aufschub muss der Unterhaltspflichtige selbst bitten und seine laufenden Unterhaltszahlungen nachweisen.


    In der Sache kann das bedeuten, dass der Unterhaltspflichtige nach dem Auslaufen der Unterhaltszahlungen an den 25jaehrigen Studenten erst den Unterhaltsvorschuss abstottern kann und muss. Das kann also eine sehr lange Zeit an Unterhaltszahlung bedeuten ...

    Ja, es sind die Menschen, die sich an eine Schuldnerberatung gewandt haben.

    Spätestens, wenn wegen Überschuldung die Privatinsolvenz selbst oder von Dritten beantragt wird, muss man zur Schuldnerberatung. Freiwillig geht es natürlich vorher auch. In die Statistik eingeflossen sind beide Varianten.


    "Dunkelziffer" wären überschuldete Personen, bei denen die Kreditgeber ihr Geld nicht einfordern. Das dürfte selten der Fall sein, wenn man nicht gerade US- Präsident ist.

    Da setzt man aber nicht die Ehefrau ab. Sondern es gibt Stuervorteile für den mit dem höheren Familieneinkommen. Wo beide Partner ungefähr gleich viel verdienen, gibt es so richtig keinen Vorteil, sondern die Steuerklasse 4.

    Und bleibt ein Elternteil wegen der Kinder zu Hause oder arbeitet verkürzt, ist es die Entscheidung der Eltern, wer das tut. Da sind wir dann allerhöchstens wieder bei der Diskussion über unterschiedliche Bezahlung/unterschiedliches Einkommen. Aber nicht bei Steuergerechtigkeit.

    Naja, wenn die Partner gleich viel verdienen, bewirkt das Ehegattensplitting erst einmal nichts: Beide sind dann in der vier. Verdient aber einer mehr, dann hat man schnell die Klassen drei und fünf und ein anderes Netto-, aber kein anderes Bruttoeinkommen. Das Problem bei der Steuergesetzgebung setzt bei der Trennung ein: Noch vor der scheidung sind beide (verheirateten) Elternteile in der schlechteren Steuerklasse 1 und 2. Obwohl "immer noch" Kinder finanziert werden müssen, obwohl ggfls. "immer noch" die finanzielle verantwortung für den Ex-Partner übernommen werden muss. Nach der scheidung wird es halt auch nicht viel besser.

    Alte Forderung der AEs hier ist ja, dass der Steuervorteil nicht an den Trauschein/die Partnerschaft geknüpft wird, sondern stärker an das Vorhandensein von Kindern (auch wenn ich mich um Kopf und Kragen argumentiere bzw. um Geld, weil meine Kids jetzt langsam nicht mehr von mir/uns Eltern finanziert werden und damit Steuervorteile wegbrechen würden bei einer Steueränderung, nicht nur die Kinderfreibeträge ...).


    Das unterschiedliche Einkommen in Beziehungen hängt allerdings oft auch an einer anderen Situiation: In vielen Fällen ist der Mann einige Jahre älter als die Frau. Das bewirkt nicht selten und nicht nur im öffentlichen Dienst bei gleicher Arbeit höheres Einkommen. Zumal, man darf es nicht so laut sagen, nach Abschaffung des Wehrdienstes/Zivildienstes der Frauenvorteil bei der schnelleren Berufsergreifung von zeitweise bis zu 2 Jahren nicht mehr existent ist.

    Was aber das Verschuldungsthema angeht, ist die Sache eigentlich klar: Lebe ich mit anderen zusammen - ob es nun eine WG ist, eine Paarbeziehung oder ob man "noch" bei den Eltern wohnt: Ich ziehe Synergieeffekte aus dem Zusammenleben durch niedrigere Basiskosten und niedrigere Steuerbelastung. Also ist Vermögensbildung einfacher.

    Sobald ich allein oder mit Personen ohne Einkommen oder mit nur geringem Einkommen (unsere Kinder zum Beispiel) lebe, steigen die Grundausgaben. Kommen Trennungskosten hinzu, bin ich ruckzuck in einer Schuldenfalle. Unsere Gesellschaftsstruktur ist immer noch nicht auf ein Singleleben, geschweige denn ein AE-Leben ausgerichtet. An jeder Ecke an jedem Ende hat das AE-Dasein kleine finanzielle Nachteile. Und zusammen summiert sich das dann schnell zu der seit langem bekannten Situation: AEs sind überdurchschnittlich oft finanziell abgehängt.

    Wenn ich gutmütig bin, befürchte ich, da ist am Telefon aneinander vorbei geredet worden. Dann hat die Besistandschaft gedacht, dass der Unterhalt berechnet bezahlt wird.

    Fakt ist allerdings: Die Unterhaltsvorschusskasse kann und darf keine Unterhaltsberechnung durchführen. Sie kann nur durchrechnen und durchsetzen, dass der Unterhalt höchstens in Höhe des Unterhaltsvorschusses geleistet wird.

    Die Unterhaltsvorschusskasse kann auch nicht den Unterhalt titulieren - also eine rechtskräftige, pfändungsfähige Urkunde erstellen, in der der Unterhaltspflichtige sich unterwirft, den Unterhalt zu zahlen. Auf diese Urkunde hat jedes Kind einen Rechtsanspruch.

    Die Beistandschaft wäre also davon ausgegangen, dass hier alle Formalien bereits erfüllt sind ...


    Wenn ich weniger gutmütig bin, wurde da versucht, Arbeit wegzudrücken ...


    Was Du wollen solltest mit der Beistandschaft:

    1. Berechnung des Unterhalts jetzt und alle zwei Jahre (alle zwei Jahre besteht Rechtsanspruch auf Neuberechnung bzw. der Unterhaltspflichtige muss sein Einkommen nachweisen)

    2. Titulierung (mit dem "Titel", wie die Urkunde genannt wird, kann die Beistandschaft bei Nichtzahlung des Unterhalts ohne einen Gerichtsbeschluss sofort eine Pfändung durchsetzen. ZB beim Arbeitgeber eine Lohnpfändung)

    3. Durchsetzung der Zahlung


    Also selbst wenn die Unterhaltskasse bereits tätig ist, bleibt genug an Aufgaben für die Beistandschaft ...

    Es scheint ja eine besondere Situation zu sein. Darum die Empfehlung, den Vorgang zu verschriftlichen. Dann müsste eine schriftliche Ablehnung kommen, die widerspruchsfähig ist ... Telefon jedoch ist geduldig: " Wir haben hier keinen Vorgang ..."

    Die Zahlen gelten für die Gesamtbevölkerung, nicht noch differenziert nach Geschlecht oder Alter. Das müsste händisch aus den vorhandenen Daten gezogen werden ...


    Schulabschluss ist wohl nur an ein bis zwei Stellen ansatzweise ursächlich mit Überschuldung verbunden, nämlich beim längerfristigen Niedrigeinkommen und bei Arbeitslosigkeit. Hier weiß man, dass bessere Ausbildung länger im Beruf hält. Ebenso gibt bessere Ausbildung die Chance auf ein höheres Einkommen.


    Die weibliche Komponente bei der Überschulkdung , gerade in Verbindung mit AE-Sein wird ansatzweise dadurch deutlich, dass Kinderlose deutlich weniger überschuldet sind. Das lässt vermuten, dass Kinder einerseits "teuer" sind, andererseits (die allseits bekannten) Auslöser für Niedrigeinkommen durch Teilzeit und ggfls. Entlassung/Arbeitslosigkeit.

    Das erwähnte nicht so schnell mögliche "Runterfahren der eigenen Ansprüche" findet sich in der Statistik unter "Unwirtschaftliche Haushaltsführung" mit 2020 immerhin 14,5% Ursache für Überschuldung wieder.

    Auf der ersten Ebene gibt es das, Jannne, vom Statistischen Bundesamt. Die Spalten sind jeweils die Anteilszahlen der Jahre von 2010 bis 2020.

    Auslöser für eine Überschuldung war also in 2020 zu 19,7% Arbeitslosigkeit, während das 2010 noch zu 28,2% die Ursache war. Könnte eine gute Entwicklung sein, wenn nicht weiter unten die neu eingeführte Ursache "Längerfristiges Niedrigeinkommen" prozentual rasante Anstiege hätte und zusammen mit der Ursache "Arbeitslosigkeit" auf die alten Werte von 2010 kommen würde.


    Arbeitslosigkeit




    28,2




    27,0




    25,6




    23,6




    19,1




    20,0




    21,1




    20,6




    20,0




    19,9




    19,7




    Trennung, Scheidung, Tod des Partners/der Partnerin




    14,1




    14,0




    14,2




    13,6




    12,4




    12,5




    13,0




    13,3




    13,1




    12,5




    12,0




    Erkrankung, Sucht, Unfall




    11,6




    12,1




    12,7




    12,7




    12,1




    13,5




    14,7




    15,1




    15,8




    16,3




    16,5




    Unwirtschaftliche Haushaltsführung




    10,0




    11,3




    11,6




    11,2




    11,2




    9,4




    10,9




    12,3




    12,9




    14,3




    14,5




    Gescheiterte Selbstständigkeit




    8,4




    8,3




    8,3




    8,3




    8,1




    8,1




    8,4




    8,3




    8,5




    8,3




    8,2




    Zahlungsverpflichtung aus Bürgschaft, Übernahme oder Mithaftung




    2,4




    2,6




    2,5




    2,6




    2,4




    2,4




    2,6




    2,7




    2,6




    2,1




    2,2




    Gescheiterte Immobilienfinanzierung




    4,1




    3,9




    3,6




    3,3




    2,4




    2,8




    (2,8)




    2,4




    2,0




    1,6




    1,6




    Unzureichende Kredit- oder Bürgschaftsberatung




    3,2




    2,9




    2,9




    2,7




    2,1




    1,2




    1,3




    1,3




    1,3




    1,2




    1,3




    Längerfristiges Niedrigeinkommen




    -




    -




    -




    -




    -




    3,4




    5,6




    7,2




    8,3




    8,7




    9,6




    Sonstige




    18,1




    18,0




    18,5




    21,9




    30,2




    26,8




    19,7




    17,0




    15,4




    15,1




    14,3




    Das Statistische Bundesamt hat am 7.6. 2021 aktuelle Zahlen zur Überschuldung veröffentlicht. Befragt wurden die Schuldnerberatungsstellen. Nach deren Angaben kamen im Jahr 2020 rund 588.000 Personen in die Schuldnerberatung, 46,4 % Frauen, 53,6% Männer.


    Während alleinerziehende Frauen einen Bevölkerungsanteil von 5,2% stellen, waren sie bei der Schuldnerberatung mit 13,8% deutlich überproportional vertreten.


    Deutlich überproportional vertreten waren ebenfalls alleinlebende Männer mit 29,9%. (Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung: 19,5%.)


    Fast jede dritte alleinerziehende und überschuldete Frau (29%) sowie jeder fünfte alleinlebende und überschuldete Mann (20%) waren geschieden.


    Paare ohne Kinder sind vergleichsweise selten überschuldet. Sie stellten 13,7% der überschuldeten Personen bei einem ca. doppelt so hohen Bevölkerungsanteil von 28,2%.


    Altersmäßig ist die Gruppe der 25- 44jährigen am häufigsten überschuldet.


    Die Durchschnittsschuldenlast bei Überschuldeten beträgt 29 230 Euro.

    Welcome erst einmal.


    Eigentlich gibt es für dein Problem die Einrichtung der Beistandschaft. Die solltest du beim Jugendamt ( schriftlich) beantragen. Abgelehnt werden kann die nicht.

    Die Beistandschaft prüft das Einkommen des Vaters, rechnet den Unterhalt aus, erstellt einen pfändungsfähigen Titel oder klagt - so der Vater sich verweigert - auf Unterhalt und Titel. Du selbst brauchst dazu keinen Kontakt zum Vater aufzunehmen.

    Da deine Kinder in unterschiedlichen Altersgruppen sind, hat das 12jaehrige Kind Anspruch auf einen höheren Unterhalt.


    Du solltest der Beistandschaft den Stand der Dinge genau erklären. Die Infos, die dort bisher angekommen sind, haben wohl zu den Fehlreaktionen geführt. Eigentlich sind die Mitarbeiter dort hoch ausgebildet für ihre Arbeit und wissen, was zu tun ist.

    Wer klagt denn? Du oder die Mutter? Wenn Du klagst, hättest du mutmaßlich schon geäußert, was du willst. Klagt die Mutter und du gibst der Klage nicht statt, hast du zumindest geäußert, was du nicht willst (nämlich das, worauf die Mutter klagt).

    Das Jugendamt trifft keinerlei Entscheidung, darf keinerlei Partei ergreifen, sondern einzig euer Gespräch moderieren. (Und sollte es doch ein bisschen Partei ergreifen, hat dies keine rechtliche Bedeutung.) Einzig ihr als Eltern habt derzeit die Entscheidungskompetenz. Du musst also nicht "gut wirken" beim Gespräch oder den Jugendamtsmitarbeitendenvon irgendwas ueberzeugen, sondern einzig deinen Ex.

    Einer meiner Knaben hat mal aufgrund einer Sportverletzung während eines Schulwettkampfes eine ganze Runde Klausuren nicht mitschreiben koennen. Auch das Nachschreiben war keine Alternative. Da hat er dann im Rahmen des hiesigen Schulgesetzes jeweils eine Ersatzleistung auferlegt bekommen. Das waren 2x vorzutragende Referate, 2x schriftliche Ausarbeitungen und 1x eine mündliche Prüfung. (Seitdem hat er Klausuren geliebt ...)

    Es war per Definition eine Leistungsüberprüfung vergleichbar mit der Klassenarbeit, an der nicht teilgenommen werden konnte.

    So wie ich die Vergabe von Familienhilfe durchs Jugendamt kenne, wird mit der Genehmigung gleichzeitig auch eine überprüfbare Zielvorgabe gesetzt, die mit der Familienhilfe erreicht werden soll. Diese Zielsetzung ist dann Teil der Beauftragung des Familienhelfers/der Familienhelferin.

    Wenn also die Zielsetzung in nur der Hälfte der Zeit erfüllt werden kann, dann ist das sicherlich Dir und dem Jugendamt darzustellen. Wenn aber nur die Hälfte der notwendigen Arbeit geleistet werden kann, dann ist eigentlich jemand anderes mit der Aufgabe der Familienhilfe zu beauftragen, der die gesetzten Ziele zumindest in der Theorie erreichen kann.

    Wenn sich zwei oder mehr Mitarbeitende die Stundenzahl aufteilen, sollte es dafür ein entsprechendes Konzept geben.

    Liebe Frau Prof. Dr. Aretz,


    herzlichen Dank, dass Sie mit Ihrer Anfrage an das Forum Allein-erziehend.net gedacht haben - wie hoffentlich zeitgleich an das Forum für VW-Freunde, Gartenliebhaber, Veganes Kochen und zahlreiche weitere. Sonst könnte man ins Überlegen kommen, warum Sie ausgerechnet hier Teilnehmer suchen.


    Nun ist es im Internet Usus, nicht gleich als neues Mitglied in einem Forum irgendwelche Verlinkungen zu setzen. Denn einmal ist der Foreninhaber dadurch in gewisser Weise rechtlich mit verantwortlich für die Informationen hinter dem Link. Zum anderen haben genug Internetnutzer die Erfahrung gemacht, dass hinter einem unaufgefordert zugesandten oder eingestellten Link Maleware stecken kann. Vor allem, wenn der Einsteller nicht "Roß und Reiter" nennt, also zumindest schon einmal Adresse und Universität und Kontakt zum Ansprechpartner einstellt. Ohne entsprechende Prüfung geht deshalb hier im Forum gar nichts. Da bitte ich um Verständnis. Wir sind hier im Laufe der Jahre genug unangenehmen Online-Attacken ausgesetzt gewesen, dass wir also bewusst die Basics der Internetnutzung einhalten. Entsprechend wurde der gesetzte Link entfernt.


    Mit besten Grüßen


    Volleybap

    AEteam

    Daria, allein-erziehend.net ist mit über 28.000 Mitgliedern und vielen Hundert jeden Tag lesenden Gästen das wohl größte Forum für Alleinerziehende im deutschsprachigen Raum. Du findest hier sehr unterschiedliche, differenzierte Ansichten und Meinungen vertreten, die meist auf der Erfahrung der einzelnen User beruhen. Das ist fast immer erworbene Kompetenz aus der eigenen Alleinerziehendensituation (und die reicht von der Schülerin mit Kleinkind bis hin zum Professor mit einem ganzen Sack voll Kindern, vom Witwer bis zum Vergewaltigungsopfer). Und bei einer ganzen Reihe User aber zusätzlich auch mit Fachkompetenz aus beruflicher Erfahrung - sei es als Pädagoge, Sozialarbeiter, Jugendamtsmitarbeiter, Mediziner, Jurist oder ehrenamtlichen Tätigkeiten etc.

    Durch die Bank sind die User hier mündig und vertreten ihre eigene Ansicht - und lassen sich nicht generell in Gruppen einteilen, also weder in Väterfronten noch Sonstiges.

    Was Dir hier also begegnet, ist nur an einer Stelle einheitlich: Die aktiven User haben hier meist persönlich Hilfe durch Rat und Tat erfahren und geben von ihrer Erfahrung deshalb weiter. So unterschiedlich die auch ist.

    Da dies hier ein moderiertes Forum ist, besteht auch der im Netz mögliche Schutz, dass sozialverträglich sich ausgetauscht werden kann.


    Die große Chance als Fragesteller hat man hier, ein Echo auf die eigene Sichtweise und Argumentationslinie zu bekommen. Niemand ist gezwungen (woher auch), die teilweise vielfältigen Meinungsäußerungen ungeprüft zu übernehmen. Aber man kann sicher sein, dass einem ähnliche Meinungen zum Beispiel in der Auseinandersetzung mit Ex-Partnern, Kindern, Jugendamt oder Gericht auch begegnen. Darum empfinden viele User es als hilfreich, bereits hier im Forum sich solche Meinungen zu erschließen, zuzuhören und versuchen zu verstehen, auf welcher Grundlage es zu den Meinungen gekommen ist.


    Das nur ein bisschen Hintergrunderklärung zu dem, was hier im Forum passiert.


    Ansonsten die persönliche Meinungsäußerung zu deinem Vorhaben: Du erlebst gerade, dass sich Leben ändern kann und deshalb auch alte Absprachen nicht mehr passen. Du hast aber, so lese ich es jedenfalls aus Deiner Beschreibung heraus, auch erlebt, dass Gerichtsurteile bzw. "Beschlüsse" und "Vergleiche" teils schon von Anfang an schwierig sein können. Darum gilt hier der Rat, der eigentlich überall gilt: Mit allen Beteiligten ins Gespräch kommen und eine Lösungsmöglichkeit schaffen, die von allen als Kompromiss akzeptiert wird. Denn schafft ihr das nicht gütlich in diesem Kreise der Betroffenen, wird am Ende ein Gericht darüber entscheiden. Und ob das Gericht sich intensiv mit der Sache beschäftigen wird - da darf man seine Zweifel haben. Dort bekommst Du dann einen Beschluss, mit dem am Ende niemand so richtig zufrieden sein wird. Zumindest Dein Tochterkind wird die Verliererin sein, weil sie streitende Eltern hat.