Ihr habt recht. Der Junge steht dazwischen. Und ich schaffe es nicht, es von ihm fern zu halten. Wir reden hier nie über umzug oder der gleichen. Erst, seit sein Vater mir das mitgeteilt hat. Und da eben auch nur so, das er seine Meinung äußern darf und auch soll, eine Entscheidung aber nur wir als Eltern treffen. Und das wenn das eben nicht klappt, wir erneut jemand zur Hilfe holen werden, um uns zu einigen. Er kennt das ja schon. 2 Verfahren hatten wir bereits in 1 1/2 Jahren.
Die Mediation fand nur statt, damit er die Dame kennenlernt und weiß, was ihre Aufgabe bei uns ist. Sie hat angeboten nach einem Streit zu vermitteln, damit wir wieder wie Erwachsene reden bzw. der vater überhaupt wieder mit mir redet. Um etwas anderes ging es also nicht. Zu Hause bei uns deshalb, weil er im Anschluss den Jungen gleich mit ins We genommen hat. Die Termine leg ich immer so, das er nicht extra fahren muss oder noch unnötige Kilometer dazu kommen. Ist ja auch ein weiter weg bis zu uns.
Klar hätte ich den Vater darauf ansprechen können, aber er weiß ja nicht, das ich weiß was die zwei da per Handy besprechen. Das mag unmoralisch sein, aber ich kontrolliere ab und an das Handy, weil es da Probleme gab (nicht mit ihm, aber mit anderen Kindern).Daher lese ich auch, was die zwei schreiben.
Seine Worte zum Sohn waren: dann lass ich beim Gespräch die Bombe platzen.
Ich war also froh, es gewusst zu haben, vorher. Sonst wäre das Gespräch anders verlaufen.
Natürlich kann er immer kommen und seine Ansichten äußern und ich bin für Gespräche offen. Ich versuche ihn immer einzubeziehen, weil wir ja zusammen entscheiden sollten. Aber er spricht nicht mit mir.
Er fragt nicht nach schule, Gesundheit,Therapie oder sonst irgendwas. Der Herr möchte informiert werden. Das habe ich bisher auch immer getan. Zurück kam immer nur ein Aha. Nichts greifbares, wo ich gerne input gehabt hätte, wie wir unseren Sohn unterstützen können. Das wurde mir aber zu blöd, weil da nix zurück kommt und ich alleine entscheiden musste. Er hat vom Gericht die Auflage, sich regelmäßig zu erkundigen und die Therapien zu fördern. Machen tut er das nicht. Ich bin mit dem ganzen Kram alleine.
Und ich muss mittlerweile auch aufpassen, was ich ihm sage, denn alles wird gegen mich verwendet werden. Er hat da so eine Liste, wo er alles notiert. Meine Schwester füttert ihn da auch ganz brav mit Infos. Damit er beweisen kann, das es unserem Sohn bei mir nicht gut geht. Er bereitet seit Wochen alles vor. So seine Äußerung gegenüber meiner Familie. Was bleibt mir also, außer die Kommunikation auf ein minimum zu beschränken?
Bei unser aller ersten Mediation beim Jugendamt hat er gesagt, es wäre alles in Ordnung und wir können umziehen. Zwei Tage danach hatte ich die Vorladung fürs Gericht im Kasten.
Es wird immer so sein, das er kooperativ nach außen ist, aber im Hintergrund läuft es anders.