Beiträge von Oma2025

    Was meint deine Tochter damit, dass du deinen Job machen sollst? Als Vater? Die Aussage kommt bei mir schon ziemlich krass an - ebenfalls ich-zentriert.


    Wer von deinen Kindern lebt momentan bei dir? Du liest sich - sorry - absolut erschöpft. Im Wesentlichen geht es um deinen 16jährigen, richtig? Den Tipp vom JA finde ich wenig hilfreich - zumal da jedes Mitglied deiner Familie aktiv mitmachen muss. Vom Schreiben her sehe ich bei deinem 16jährigen keine Bereitschaft hierfür.


    Reha, wenn man berufstätig ist (seit wann bist du beim jetzigen AG?), kann auch schwierig sein. Nicht jeder AG ist begeistert, wenn man mit diesem Anliegen auf ihn zukommt.


    Gibt es für deinen Jüngsten eine Alternative, wo er vielleicht auch erst mal übergangsweise leben kann? Ich denke da tatsächlich an eine in Obhutnahme. Oder an eine stationäre Aufnahme (Suchtklinik?) - sofern sich ein Grund hierfür findet. Abstand, eine Grenze, könnte nicht das Verkehrteste sein. Aber auch das einzustielen kostet im Zweifelsfalle eine Menge Kraft. Ich überlege weiter und schick dir ne Portion Kraft rüber!

    Es passt vielleicht nicht ganz rein...


    Ex2 und seine Ex (seine erste Ehe).


    Sie brachte ein Kind mit in die Ehe, gemeinsame Kinder gab es nicht. Sie blieb zu Hause, "kümmerte" sich (sehr dehnbarer Begriff, aber das ist nur eine Spitze meinerseits, weil ich ihre Hinterlassenschaften entsorgen durfte ;)) um ihr Kind, das Haus und hielt ihm damit "den Rücken frei".


    Die führte zu einer Zahlung nachehelichen Unterhaltes i.H.v. 400 € / Monat über 3,5 Jahre an die Ex. Es war der Dame nicht zuzumuten, sich "ad hoc", 2 Jahre nach der Trennung und zum Zeitpunkt der Scheidung, zeitnah einen Job zu suchen, mit dem sie ihr eigenes und das Leben des damals 13jährigen Sohnes komplett hätte finanzieren können.


    Während der Ehe wurde vom Ex und seinen Eltern ein Auto gekauft, welche sie nutzte. Ex musste ihr 50% des Zeitwertes zahlen, damit er es dann von ihr übernehmen und damit sie sich dann ein eigenes Auto kaufen konnte. All das lief über Anwälte.


    Dass sie 1 Jahr zuvor in einer Nacht- und Nebelaktion ohne Wissen des Ex einen Hausflohmarkt veranstaltet hat, auf dem sie nicht nur ihre eigenen Sachen, sondern auch Dinge aus dem Besitz des Ex UND der Mieterin verscherbelt hat, wurde nicht thematisiert. Und zu deinem Thema, das dein Ex von dir fordert: irrelevant. Allerdings ist das bereits über 10 Jahre her, möglicherweise hat sich da auch einiges geändert.


    Halt die Ohren steif!!!

    hm, meist ist es aber so, dass wenn man sich oder seine Haltung gegenüber etwas oder jemandem ändert, ändert sich automatisch die Dynamik und die Kommunikation.

    All diese Gedanken sind ja nichts Neues - ich habe sie nur nie so explizit geschrieben.


    Es gibt nur den Unterschied, dass ich jetzt sage "Hey, ich bin auch noch da!" bzw. "Vieles ist vielleicht ein wenig zu selbstverständlich".


    Wenn man zusammenlebt, ist es meines Erachtens einerseits einfacher, weil man direkt "dran" ist, andererseits aber auch schwieriger im Falle einer Trennung. Ich war zweimal verheiratet und zum Zeitpunkt der Hochzeit beide Male fest überzeugt, dass ich mit diesen Männern alt werde. Meine erste Ehe war - vielleicht - "fairer", sie war nicht von Anfang an auf Lügen von Seiten des Partners aufgebaut. Aber es waren immerhin gemeinsame Leben und nicht wie jetzt zwei an sich getrennte Leben mit Berührungspunkten, bzw. eng umgrenzte zeitlich stark befristete Phasen, in denen man sich - meistens mit seinen Kindern - sieht.


    Ich bin im Prozess, meine Haltung zu ändern. Früher war ich der Auffassung, dass alles machbar ist - so lange man zusammenhält und ehrlich miteinander umgeht. Heute erziehe ich mich selbst in die Richtung, nicht alles und jeden (hier: vor allem die Kinder) "retten" zu können, sondern stärker den Fokus auf mich selbst zu legen. Es nervt mich schon lange, dass sich alles um die Mittlere und die KM dreht, ich habe diese Gedanken nur nicht in dem Maße so wie jetzt zugelassen - und erst Recht nicht so wie jetzt klar geäußert.


    Warum haben nicht auch wir mal die Option, ein paar Tage nur für uns - als Paar - zu haben? So, wie sich die KM das regelmäßig nimmt?


    Mein "Nein" zu seiner Tochter im Urlaub setzt ihn automatisch zwischen die Stühle und in Zugzwang. Auf der einen Seite zerrt die Mittlere an ihm, auf der anderen Seite ich als Freundin - die aber weit weg wohnt. Gut geht es damit keinem.


    Auch mir fällt "loslassen" schwer, wenn ich mich mal auf einen Menschen eingelassen habe. Boah, wenn ich das so lese - ich bin maximal urlaubsreif...

    Danke euch! Momentan steht nicht zur Debatte, dass er den Urlaub absagt - das hat er der Mittleren klar gesagt.


    Es sind im Moment nur "es könnte sein, dass"- und "was, wenn"-Überlegungen von meiner Seite aus. Damit es mich nicht wieder überfährt, wenn es anders kommt als gedacht/geplant, ich innerlich vorbereitet bin und mich Änderungen dann nicht unter Stress setzen.

    Danke für den Link! 👍💐


    Grundsätzlich bin ich da, wo ich sein möchte. Aber die Vorstellung ist klasse🤣. Da fehlen mir meine verstorbenen Freundinnen - mit den beiden war sowas möglich❤️. Wir waren auch durchaus so verrückt, auch mal völlig aus der Reihe zu fallen - wohlgemerkt: privat! Nicht beruflich 😉.

    Danke @diejenigen, die mir privat geantwortet haben. Manchmal frage ich mich durchaus, ob ich aktuell zu hart bin.


    Was kann passieren? Es sind noch rund 4 Wochen, dazwischen liegen 2 Wochen Mamazeit. Ich glaube zwar nicht, dass sie das schafft, aber sicher bin ich mir mittlerweile nicht mehr. Mama ist momentan so toll, so lieb, die Beste überhaupt. Nein, ich bin nicht eifersüchtig und natürlich darf ein Kind seine Mutter lieben - es ist immerhin die leibliche Mutter! Aber ich betrachte die momentane Entwicklung mit Sorge. Es ist der KM durchaus zuzutrauen, dass sie auch die Kleine dahingehend bearbeitet, dass sie lieber mit ihrem Papa und ihrer Schwester daheim bleiben möchte. Wenn das passiert, dann weiß ich nicht, ob LG sich durchsetzt und ansagt, dass wir gemeinsam fahren. Und vor allem, ob das dann noch ein entspannter Urlaub - oder einer durch Rückzug geprägter sein wird. Mich hat die Aussage mit der Zikade der Kleinen geschockt - das war nie Thema, sondern bisher einfach nur riesengroße Vorfreude.


    Es steht schon jetzt gefühlt zwischen mir und LG. Er kennt meine Meinung (und die der übrigen Familienmitglieder), die ja auch informiert und involviert sind. Aber als wir ihn gestern fragten, warum er die Mittlere einlädt und sich anschließend abfertigen lässt, reagierte er genervt mit einem "Darf ich das nicht alleine entscheiden?" Klar darf er! Es ist sein Leben, seine Entscheidung, es sind seine Kinder. Ich bin da gefühlt nur eine Randfigur, die Wochenendbeziehung halt. Aber: auch ich bin ein Mensch mit Gefühlen.


    Ich habe immer einen Plan B. Meistens auch einen Plan C und D. Mein Plan B ist, dass ich alleine fahre. es ist kein Hexenwerk, ein Gespann zu ziehen, wenn man Pausen macht. Meine Freundin, der ich das nie zugetraut hätte, tut dies auch. Ich kann das Markisenvorzelt auch alleine aufbauen und es mir richtig gemütlich machen. Materiell habe ich alles, was ich brauche, ich bin auch nicht auf den Mund gefallen. Es gibt so viele Alleinreisende CamperInnen.


    Aber wenn es tatsächlich soweit kommt, dass auch diese gemeinsame Zeit wegfällt... wobei... noch glaube ich das nicht.

    Es wird schwierig...vor allem für LG.


    Ich hatte oben geschrieben, dass wir bis dato alle größeren Urlaube und Aktionen so gelegt haben, dass beide Kinder vom LG mit dabei sein können. Für mich als Bonusmutter war das selbstverständlich - ohne die Kinder ist es halt schwierig. Mit der Mittleren hatten wir den "Deal": sie hält die Regeln ein - und kommt mit. In den letzten Monaten lief sie aber wieder zunehmend aus dem Ruder. Ich hatte weiter oben dazu was geschrieben.


    Man darf mich gerne als egoistisch bezeichnen, vermutlich bin ich das auch (geworden). Es ist auch mein Urlaub, den ich dringend brauche. Und bevor ich ein Bonuskind mitnehme, mit dem Stress und Drama vorprogrammiert ist, fahre ich lieber auch alleine. Die Quintessenz ist tatsächlich, dass ich die 2 Wochen Erholung und Abschalten brauche. Das ist das, was ich gesagt habe und dazu stehe ich.


    LG war (und ist vermutlich nach wie vor) verletzt durch die Worte seiner Mittleren, dass er sie zwar "in die Welt gesetzt" habe, "sich aber nicht um sie kümmert" - was definitiv nicht stimmt, aber es ist nun mal sein wunder Punkt. Dass er so fühlt, ist verständlich und nachvollziehbar. Trotzdem mag ich nicht mehr. Es ist nicht mein Kind, ich habe immer auch auf sie geachtet (vgl. oben), aber es sind so viele Dinge passiert, dass ich nun "nein" sage.


    Nun hatte die Jüngste letztes Wochenende "Mama-Wochenende". Sie kam heim und berichtete, die Mama habe gesagt, es sei unfair, dass ihre Schwester mit mitkommen kann/darf. Nun müsse sie die Mittlere mit in den Urlaub nehmen, was auch ein Kostenfaktor sei, mit dem sie nicht gerechnet habe. Von daher könne sie sich momentan nicht am neuen Handy für die Kleine beteiligen (das alte wurde mehrfach repariert, nun geht es langsam aber sicher endgültig kaputt.


    LG hat gestern das erste Mal (nach 2 Wochen?) wohl wieder etwas länger mit der Mittleren telefoniert. Zuvor telefonierten sie fast täglich.


    Die Mittlere fragte noch mal nach, warum sie nicht mitfährt. LG hat versucht, es ihr zu erklären, sie hat es nicht verstanden - ich denke, das ist auch nicht möglich. Es ist eine Konsequenz aus ihrem Verhalten der vergangenen Wochen und Monate. Da sie aus ihrer Perspektive aber immer alles richtig macht und grundsätzlich andere Schuld an ihrem Leid sind, kann sie das m.E. nicht verstehen. Und bisher hat es ja auch immer funktioniert, früher oder später sind wir alle immer eingeknickt.


    Die Mittlere wünscht sich nun, dass LG den Urlaub für sich und die kleine Schwester komplett absagt und zuhause bleibt. Das möchte er nicht, denn auch er und die Kleine haben sich lange drauf gefreut und vor allem er braucht auch die 2 Wochen Erholung und raus kommen. Daraufhin fragte die Mittlere, warum er sie so bestrafe. Auch das ist ein bis dato stets gut wirksamer Trigger, den Vater "gefügig" zu machen. Er hat sie daraufhin eingeladen, ein Wochenende zu ihm zu kommen, er würde es ihr erklären. Die Antwort der Mittleren war, dass sie dazu momentan nicht bereit sei, wenn sie nicht mitkommen dürfe.


    Ich sage dazu "Okay, dann ist sie das halt nicht", LG hingegen leidet innerlich. Klar möchte er der Papa sein, der seinen Kindern alles ermöglicht. Und ich denke auch, dass er vermutlich die Mittlere durchaus gerne mitnehmen würde.


    Von der Kleinen gab es übrigens auch neue "Zwischentöne" nach dem jetzigen Mama-Wochenende. Zwar freue sie sich einerseits nach wie vor auf den Urlaub, andererseits aber freue sie sich gar nicht, da es in Kroatien Zikaden gebe, die sie nerven. Es ist das erste Mal, dass ich das von ihr höre. Letztes und vorletztes Jahr haben wir sie eher noch gesucht, gesammelt und ganz genau angesehen. Und ob wir jedes Jahr nach Kroatien fahren.


    Es wird also wieder spannend... ehrlich gesagt glaube ich erst, dass das alles so klappt wie geplant, wenn wir alle im Auto auf dem Weg nach München zum ersten Zwischenstop sitzen. 4 Wochen sind lang, in dieser Zeit fließt noch viel Wasser den Rhein runter und es kann noch viel passieren. Ich knicke dieses Jahr nicht so wie in den vergangenen Jahren ein. Letztes Jahr hat er mir noch erzählt, wenn wir die mittlere Tochter nicht mitnehmen würden, würde er auch nicht fahren. Das war damals mein Trigger. Dieses Jahr habe ich für mich klar gezogen, dass ich notfalls auch alleine fahren und den Urlaub auch alleine genießen kann, "darf" und werde.


    Aber es ist halt doof. Da entstehen gerade Fronten und das ist bzw. kann nicht gut sein. Nur: ich mag echt nicht mehr.


    Dass wir auch mal so wie KM eine Woche alleine, nur für uns wegfahren, steht nicht zur Debatte. Dafür hat er nicht genug Urlaubstage und auch nicht das Geld.

    Ich bin das erste Mal seit vielen Jahren wieder im Sauerland und hätte niemals gedacht, dass es mich so traurig macht. An jeder Ecke sind Erinnerungen. Es sind schöne Erinnerungen, A., Du warst über viele Jahre hinweg meine allerliebste Freundin und so wichtig! Ich war eine der ersten, die von deiner Krankheit erfuhr - und wie du sagtest, diejenige, der sie das ganze Ausmaß gesagt hat. Obwohl wir in den letzten Jahren nur noch wenig Kontakt hatten, habe ich mich ins Auto gesetzt und dich übers Wochenende in der Klinik besucht. Du meintest später mal, es sei eins deiner gesundheitlich letzten „guten“ Wochen gewesen.


    Ich vermiss dich, immer noch. Obwohl es schon Jahre her ist. Und es tut mir wahnsinnig leid, dass ich am Ende nicht für dich da war. Das ist so und das werde ich mir immer vorwerfen. Aber ich hab dich nicht vergessen. Ruhe ihn Frieden.🕯️


    PS. Unsere Träume mache ich mittlerweile wahr. Wie gerne hätte ich genau dich dabei!😢

    Genau so kann es laufen.


    Ich danke euch sehr für eure Gedanken, Impulse und Erfahrungen! Danke, dass ich meinen Frust hier "rauslassen" durfte / konnte / wie auch immer! Genug geschrieben! ;) Ich nehme da einiges mit und hoffe sehr, dass es einen Weg gibt, der für alle konstruktiv ist.

    rainbowfish - genau so ist es, danke.


    Klar weiß ich, dass sie zuallererst "Opfer" oder "Geschädigte" ist. Sie hat mein Mitgefühl. Wäre ich emotionslos, wenig empathisch, verständnislos, hätte ich nicht so lange "mitgespielt".


    Auch ich finde das Thema "Wahl" schwierig. Manipulation - vermutlich haben viele Menschen es erlebt, dass sie auf die eine oder andere Art manipuliert wurden. Es ist so leicht zu sagen, man "muss" sich als Erwachsener nicht manipulieren lassen. Anders formuliert: Außenstehende haben einen klareren Blick als man selbst, vor allem, wenn man schlimmstenfalls den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Sachlich-rational oder auch mit Logik betrachtet, ist es einfacher. Oft aber setzt die Logik aus, wenn man emotional stark involviert ist.


    Mein momentanes Fazit: ich habe durchaus Wahlmöglichkeiten. Ich kann mich weiterhin im Strudel aufhalten, mich aufregen, mir riesengroße Sorgen nicht nur (aber auch!) um die Mittlere (und den Rest der Familie!) machen - oder aber mich ein Stück weit zurücknehmen, rausziehen, zurücklehnen und beobachten.


    Eigentlich sollte ich am Wochenende, falls sie da ist, "Präsenz" mit Ruhe, Gelassenheit und Klarheit zeigen. Auch insofern, dass ich weder Fahrdienst betreibe noch "shoppen" gehe (was mit Sicherheit kommen wird, wenn sie da ist). Ob ich die Kraft und die Nerven habe, mich abzugrenzen, hängt davon ab, wie die Woche läuft. Das weiß ich jetzt und hier noch nicht.

    Es sind viele Gespräche innerhalb der Familie (seiner, aber auch meiner!) über die neuen Vorkommnisse und die neue Regelung gelaufen.


    Für ein Elternteil, dass seine Kinder wirklich liebt und unterstützt, ist es sehr hart, festzustellen, dass man nichts ändern kann. Wenn man zusehen muss, wie sich das eigene Kind alles verbaut. Und wenn es schlussendlich um die Frage geht, schütze ich die beiden anderen Geschwister, den Rest der Familie, schützt man auch sich selbst und nicht zuletzt auch die Beziehung - oder… stabilisiert man auch weiterhin die toxische Beziehung zum Kind, mit der Folge, dass schlussendlich alles zerstört wird, einschließlich man

    selbst.


    Hier war die Rede von Alkoholismus. Ich kann das absolut nachvollziehen. Auch wenn Trinken definitiv kein guter Weg ist, die Zweifel („Habe ich wirklich alles getan, was möglich ist?“), der Schmerz riesengroß sind, dass sie so wenigstens ein wenig „betäubt“ werden können. Das Problem ist: es macht das alles nur noch schlimmer. Alkohol ist kein Weg.


    Klar hat man die Wahl. Es ist aber definitiv nicht „schön“, sich entscheiden zu müssen.

    Danke für eure Antworten! Ich hatte einen "Doppeltäger" (zwei Fachtage mit Übernachtung) und daher keine Zeit, um zu antworten.


    overtherainbow - da hatte ich dich missverstanden. Ich hatte es eher in Richtung PartnerIn und "Co" verstanden.


    Lena_1977 - ja, ich bin vor gut 6 Jahren infolge lang anhaltender und stark herausfordernder beruflicher und privater Umstände an einer massiven Erschöpfungsdepression erkrankt, die mich knapp 9 Monate meines Lebens "gekostet" hat. So zumindest die Diagnose. Via stufenweiser Wiedereingliederung bin ich zurück in den Beruf, es gab keine weitere Episode oder einen "Rückfall". Getriggert wurde diese Erschöpfungsdepression sicher auch durch "Verhaltensmuster", die ich aus meinem Elternhaus übernommen habe. Stichwort "Kriegsenkel". Mit meinem Elternhaus bin ich bekanntlich nach wie vor nicht wirklich im Reinen aber ich lebe damit recht gut. Während der Erkrankung gab es Phasen, in denen ich dachte, ich schaffe es nicht mehr, ein "normales" Leben zu führen - ich habe damals alles in Zweifel gestellt und mich an den brüchigsten Strohhalmen festgehalten. Allerdings hatte ich eine gute Prognose und ich habe es ja auch geschafft. Wünschen tue ich niemandem, so etwas zu erleben.


    Mein Anliegen ist, dass ich mich nicht noch einmal in einer solchen Erschöpfungsdepression wiederfinden bzw. mich selbst darin verlieren möchte und von daher gut aufpassen muss. Da kommt auch das "ich kann das nicht mehr" her. Allerdings werde ich mir jetzt doch noch mal Hilfe holen.


    Mit ADS / ADHS kenne ich mich deutlich besser aus, wobei die Forschung mittlerweile in eine andere Richtung geht (diverse Teilbereiche unter ADHS). Ich habe wenig, eigentlich keine, Erfahrung mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung, wohl aber war ich mit einem Mann verheiratet, bei dem eine dissoziative Wahrnehmungsstörung diagnostiziert wurde. Schlussendlich hatte das einen großen Anteil an meiner Erschöpfung vor 6 Jahren.


    Claudi123 - grundsätzlich kann ich mit der Situation sehr gut leben bzw. habe ich mich damit abgefunden, dass es in absehbarer Zeit kein Zusammenleben geben wird. Es hat auch Vorteile, wenn jeder sein "eigenes Reich" hat! Weiter oben habe ich geschrieben, dass ich mir mehr Alltag wünschen würde. Aber die Frage an mich selbst: Tue ich das wirklich? Oder würde es mich nicht früher oder später "rappelig" machen?


    Zusammenziehen, den gemeinsamen Alltag könnte ich sicher haben, wenn ich mich auf eine andere Stelle, "näher dran" bewerben würde. Möglichkeiten gäbe es mit Sicherheit, meinen Job will (und kann) längst nicht jede(r) machen. Aber irgendwie... hm... nö. ;) Eigentlich will ich das dann doch nicht wirklich - habe ich mir so überlegt. :D


    Unsere Beziehung ist also dauerhaft auf Wochenendbeziehung ausgelegt. Ändern wird sich das frühestens, wenn ich in den Ruhestand gehe und das sind noch ein paar Jahre. Schwer fällt es mir jedoch, wenn ich keine "klare Linie" habe. Wenn wenig durchdacht und ad hoc mal eben innerhalb von Stunden oder Tagen alles auf Reset gestellt wird. Dann gerade ich (mit) ins Schwimmen. Heißt: in Sachen Beziehung wünsche ich mir mehr Klarheit, vielleicht auch Verlässlichkeit in Sachen "wann sind die Kinder mit dabei", "wann haben wir auch mal eine 'Paar-Zeit' ".


    Ich bin eigentlich kein Mensch, der schnell aufgibt. Ich neige eher dazu, immer weiterzumachen, "tote Pferde" so lange wiederzubeleben, bis gar nichts mehr geht. Was nicht mit "klammern" zu verwechseln ist, sondern vielleicht eher in Richtung "Loyalität" geht (?). Ich weiß, dass ich auch gut alleine klarkomme.


    Mein Wissensstand jetzt ist, dass die Vereinbarung in die Richtung geht, dass die mittlere Tochter jedes Wochenende 800 km fährt, abwechselnd bei der Mutter und dem Vater das Wochenende verbringt - mit dem Ziel, die Beziehung zu den Eltern zu vertiefen. Das JA klärt nun, inwiefern die Fahrtkosten übernommen werden.


    Mir fällt dazu nichts mehr ein.


    Wie es weiter geht, wird man sehen.


    Edit: natürlich habe ich auch die Situation und die Sichtweise meines Lebensgefährten im Blick. Darüber möchte ich jedoch nichts schreiben, weil das "seins" ist.

    Und noch mal: wenn ihr irgendwelche Gedanken oder Ideen dazu habt, helft mir bitte... wie kann ich damit umgehen?


    Soll ich mich da jetzt ganz rausziehen, Gespräche über das Thema mittlere Tochter und KM abblocken? Beziehung beenden? Ich habe gestern Abend gesagt, dass ich so nicht mehr kann, dass es auch mich aufreibt. Und dass ich fürchte, dass die Tochter und die KM es schaffen, uns auseinanderzubringen. Wir wollen das beide nicht. Aber wir sehen uns kaum noch, weil eine der beiden garantiert dazwischenfunkt. Er ist darüber übrigens genauso wenig begeistert wie ich - aber er sieht in dem ganzen Schlamassel zwischen Kindern, Haushalt, Arbeit, weiteren häuslichen Verpflichtungen auch kaum Möglichkeiten, etwas zu ändern.


    Immerhin - es tut gut, das mal "loszuwerden"...

    Danke für eure Antworten und für das Teilen deiner Erfahrung rainbowfish . Es hilft mir sehr.


    Ausgangspunkt war ein Wochenende vor ca. 3 Wochen. Noch einmal: LG und ich hatten ein Wochenende für uns geplant - ohne Kinder. Dienstag Morgens rief die KM meinen LG an, sie könne die Kinder nicht nehmen, weil eine Tante früh morgens gestorben sei und sie mit ihrem LG im deren gemeinsamen Wohnmobil am Freitag zur Beerdigung der Tante müssten. Da bin ich - was mir im Nachhinein sehr leid tut aber wenigstens authentisch war, sauer geworden. Es war nicht das erste Mal, dass die KM spontan andere Pläne als ihre Kinder entwickelt hat. Bisher haben wir da gute Miene gemacht und sind eingesprungen. Ich zumindest aber hätte ein ruhiges Wochenende gebraucht.


    Die Tochter hat sich dann selbst bei einer Bekannten untergebracht, die Kleine ist mitgefahren. Es war nicht gut und das ging von mir aus. Es war mir schlichtweg zu viel, dass es schon wieder innerhalb von Wochen vorgekommen ist.


    Am kommenden Wochenende war die mittlere Tochter wieder da, erst bei ihrem Vater, dann bei der KM. Sie sollte Sonntag Mittag zurück zur Wohngruppe fahren, dummerweise kam der Zug nicht. Der Wohngruppe erklärte sie, sie habe mit ihrem Vater abgesprochen, sie würde zu ihm fahren und vom Bahnhof abgeholt werden und am nächsten Morgen fahren. Die Wohngruppe glaubte ihr. Das Problem war, a) definitiv gar nichts mit dem Vater abgesprochen war und b) sie niemand vom Bahnhof abholen konnte. Die lieben Öffis... nun denn, nicht existent. Es gibt schlichtweg keine Verbindung. So übernachtete sie bei einer Freundin in der Nähe des Bahnhofes. Der Vater kaufte auf seine Kosten eine Fahrkarte für den nächsten Vormittag.


    Die Mutter entschied, das sei alles zu viel, die Tochter würde nun bis zum Wochenende bei ihr bleiben. Die Wohngruppe antwortete, dies sei ungünstig gelaufen, weil die Tochter am Wohnort wichtige Termine bei der Arge und der Polizei gehabt hätte. Daraufhin kam das JA zur KM, was dort besprochen wurde, wurde trotz Anfrage und Bitte vom LG / Vater nicht kommuniziert.


    Gestern schrieb mir LG gegen 10 Uhr, die Tochter habe ihn angerufen, es sei mittags um 12 Uhr ein Hílfeplangespräch am Wohnort der Tochter anberaumt. Das Jugendamt sei dann vor Ort, die Mitarbeiterin ist also für das Gespräch 400 km hin und 400 km zurück gefahren. Er (LG) wusste definitiv nichts von dem Termin, die KM wusste angeblich auch nichts. Mit dabei war auch dieser ominöse Kinder- und Jugendtherapeut am Wohnort der Tochter. LG hat sich also spontan frei genommen und via Teams dazugeschaltet. Und dann kam das, was ich oben geschrieben habe.

    Erst mal Danke für den Buchtipp!


    LG sagt selbst, er war über ein Jahrzehnt mit einer Borderlinerin (KM) verheiratet - er hat 2 Kinder mit ihr. Die Mittlere hat ihre Mutter im Kleinkindalter voll und ganz "erfahren" dürfen, inkl. Alkohol- und Drogenproblematik. Er arbeitete damals auf Montage, war also nur an den Wochenenden daheim.


    Die jüngste Tochter lebte quasi ab dem ersten Tag nach ihrer Geburt während der Woche bei einer Nachbarin, die sich um sie kümmerte, sie pflegte und - liebte. Das ist das, was ich weiß, ich kenne auch die Nachbarin.


    Die jüngste ist ganz anders "drauf" als die Mittlere. Sicherer, stabiler, selbstbewusster. Auch sie ist oft sehr nachdenklich, zeitweise richtig tiefsinnig. Aber sie ist halt auch "Kind", wenn sie "frei" sein kann.


    Ich hab viele Dinge gehört (nicht von ihm, sondern von seinen Freunden), die man sich lieber nicht vorstellen mag. Allerdings: ich war nicht dabei. Es ist alles "Hörensagen". Die KM sieht sich selbst als die Mutter aller Mütter, "schuld" sind grundsätzlich und immer die anderen. Ich denke, mit ihrem LG hat sie einen Partner gefunden, der das "Pferd" reiten kann.


    Nun ist die Diagnose da. Ändert das etwas? Meines Erachtens: nein, auch wenn das eine sehr harte Aussage ist. Wenn so vorgegangen wird, wie jetzt geplant, richtet sich der Fokus auf die Thematik "Herstellung einer Beziehung zu den Eltern". Die Eltern sollen Verständnis haben, sich mit der Borderline-Störung auseinandersetzen und eine Familientherapie starten. LG soll sich Hilfe holen. Das Mädchen darf "pendeln" und sich überspitzt formuliert dort aufhalten, wo es jeweils am wenigsten Probleme gibt.


    Übersehen wird, dass das Jugendamt von Anfang an seit der Trennung mit allen möglichen Maßnahmen für die Eltern und auch für die Tochter in der Familie fest verankert ist. Mediation, SPFH, usw. Auch die Tochter hatte, als sie noch bei ihrem Vater lebte, einen JA-Mitarbeiter / Familienhelfer nur für sich selbst zur Unterstützung an ihrer Seite. Selbst diesen hat sie (vermutlich in Kooperation mit der KM?) soweit bekommen, dass ER eine Anzeige wegen Kindeswohlgefährdung gegen den Vater gestellt hat - die ebenfalls ins Leere lief. Der Mitarbeiter hat sich später explizit beim Vater ENTSCHULDIGT. Das war bereits zu meiner Zeit.


    Es hat Gründe, dass das JA eine sozialpädagogische Wohngruppe weit weg vom Heimatort zahlt. Nur: es fehlte auch dem JA an Zeit, die Gutachten, Akten und Protokolle genau zu lesen - und die Kommunikation kontinuierlich aufrecht zu erhalten. Dort steht alles genau - schwarz auf weiß. Ich mache dem JA keinen Vorwurf, ich weiß, wie eng die Jugendämter personell "gestrickt" sind.


    Bisher hieß es, Borderline wird erst ab dem 18. Lebensjahr diagnostiziert, mittlerweile sind die Ärzte wohl weiter und diagnostizieren wohl ab 12 Jahren. Aussage des Therapeuten: Hätte man bereits früher was "getan", wäre die Mittlere da längst durch (im positiven Sinn). Hier aber blockierte auch die KM, es besteht gemeinsames Sorgerecht, das ABR liegt jedoch gerichtlich festgelegt nach wie vor beim Vater. Immerhin gibt es eine Datenschutzfreigabe auch für mich.


    Das heißt: auch ich bin offiziell involviert. Auch ich als Partnerin des Vaters habe mich, da es der Wunsch aller war (mit dem JA abgesprochen), in meiner Freizeit engagiert und zeitweise wirklich viel mit der Mittleren gemacht, unternommen, ihr zugehört, mit ihr geredet, getan, gemacht. Im Gegenzug wurde ich von der Tochter beklaut, belogen, Dinge wurden so gedreht, dass es für sie passte (auch befeuert von der KM). Dann wieder war die Tochter verschwunden, sie wurde gesucht, wir haben unseren vorletzten Sommerurlaub wegen der Tochter vorzeitig abgebrochen, auch ich habe sie teils spontan aus überaus zweifelhaften Ecken abgeholt und so weiter und so fort. Ich habe mit diesem Kind viel mehr Geduld gehabt als mit meinen eigenen - auch geschuldet der Patchwork-Situation und meinen eigenen Patchwork-Erfahrungen. Ich bin nun mal nicht die Mutter, ich habe Pflichten, aber so gesehen wenig Möglichkeiten.


    Okay, das ist Borderline - schon klar. Bis dato hatte ich Verständnis.


    Ich sehe auch, was diese ständigen emotionalen Erpressungen seitens der mittleren Tochter mit ihm "machen". Und nicht nur mit ihm, sondern auch mit der Kleinen. Er geht kaputt daran - immerhin ist es sein Kind. Vielleicht ist es eine Typ-Frage... er liebt seine Kinder über alles. Die Große und die Kleine bestätigen dies "Papa war und ist immer für uns da". Auch die Große lebte nach der Trennung ihrer Eltern zunächst mehrere Jahre erst nur bei ihrem Vater und später mit ihrem Vater der KM (ihrer Stiefmutter) zusammen. Sie ist schlussendlich zu ihrer Mutter gezogen, weil sie das Verhalten der KM nicht mehr ausgehalten hat. Von der Mittleren kommt immer wieder "Ich spüre seine Liebe nicht" oder die weiter oben genannte Aussage bei der Wohngruppe, warum er Kinder in die Welt setze und sich anschließend nicht um sie kümmert. Dass so etwas von einem Kind, das permanent im Mittelpunkt steht, das permanent alles "diktiert", um das sich permanent alles ausrichtet, weh tut, sollte nachvollziehbar sein.


    Teils bin ich "eingestiegen", wenn mir die Kleine ihr Leid geklagt hat.


    Vor einem Jahr hieß es noch "wenn wir keinen Weg finden, dass die Mittlere mit in den Urlaub fahren kann, kommen wir auch nicht mit". Da habe ich noch gesagt "Okay, wir finden einen Weg" - haben wir auch.


    Dieses Jahr sage ich nun klar "nein". Würde er erneut so reagieren wie letztes Jahr ("wenn die Mittlere nicht mitkommt, fahren auch wir nicht"), würde ich es akzeptieren. Ich komme mit dem Wohnwagen auch alleine klar und ich würde mittlerweile auch alleine fahren:!:Dickes, fettes Ausrufezeichen - es tut mir leid. Aber bereits der letzte Urlaub war sehr anstrengend und dieser Urlaub ist das, worauf ich mich das ganze Jahr wirklich freue. Das sind auch meine 11 Tage auf genau diesem Campingplatz, wo ich jeden Stein persönlich kenne und mich keine Überraschungen erwarten, wo ich einfach nur abschalten kann. Und die brauche auch ich.


    Die Haltung, die sich bei mir nun entwickelt hat, macht mir ein Stück weit auch Angst. Ich weiß, wie ich bin - es dauert ewig, bis ich "zu" mache. An sich muss da sehr viel passieren. Dass ich fühle "nein, ich mag die mittlere Tochter nicht mehr sehen", "ich mag mich nicht mehr:!: mit ihr und ein Stück weit auch mit den Ideen der KM auseinandersetzen" - Holla die Waldfee. Das ist sehr hart. Da bin ich über mich selbst erschrocken.


    Ich weiß, dass die mittlere Tochter quasi noch ein "Kind" ist, ich weiß, dass sie massiv unter dem Einfluss ihrer KM steht, ich weiß, dass das alles Folgen der Persönlichkeitsstörung sind.


    Aber das sich permanent, ausdauernd und endlos seit Monaten wieder extrem einfach alles um die Mittlere dreht... es ist mir zu viel. Es beschäftigt auch mich morgens, mittags, abends. Beruflich habe ich gelernt, mich abzugrenzen. Privat bin ich jedoch anders "beteiligt", es gelingt mir immer weniger und mittlerweile macht es mich einfach nur noch wütend. Ich weiß, dass auch das eine Folge einer Art Co-Geschichte im Umgang mit Borderline ist. Aber ich habe schlichtweg nicht die Zeit, mir da Hilfe zu holen oder eine Selbsthilfegruppe zu besuchen. Der Tag hat nur 24 Stunden.


    Er wollte es mir die Neuigkeiten vom Hilfeplangespräch erst gar nicht erzählen. Einerseits hatte ich zwischenzeitlich Geburtstag (BITTE keine Glückwünsche hier im Forum!), andererseits weiß er, dass mich das nicht loslässt. Er hat Recht - es beschäftigt mich. Aber das ist bei uns so - wir leben zwar nicht zusammen, reden uns aber trotzdem (fast) täglich den Tag von der Seele. Ihm tut das gut - mir auch.


    Im Moment bin ich ratlos. Was ich aber sehr sicher weiß, ist, dass ich aktuell nicht die Kraft und Energie habe, mich mit einem Borderline kranken Kind und einer dazugehörigen KM zu beschäftigen, die genau die Triggerpunkte des Vaters bzw. des Ex kennen und dieses Wissen gnadenlos ausnutzen, um zu steuern, zu manipulieren und ihn nach deren Pfeife tanzen zu lassen. Was ihn sukzessive zerstört und auch die Kleine beeinträchtigt. Emotionale Erpressung. Eine Krankheit erklärt vieles, aber sie rechtfertigt auch nicht alles.


    Sorry, dass ich mich hier auskotze... in meinem Freundeskreis höre ich, ich solle mich trennen, es sei zu viel, das ganze Drumherum tue mir nicht gut usw. - aber so weit bin ich dann doch noch nicht. Aber ich habe tatsächlich die Sorge, dass die Beziehung das alles auf Dauer dann doch nicht aushält. Wie gesagt, wir haben nur die Wochenenden. Und die sind zunehmend und massiv fremdgesteuert. Borderline und co-"Abhängigkeit".

    Mein Problem ist, dass ich nicht weiß, wie ich mit dieser neuen Situation umgehen soll. Ich für mich fühle: ich möchte die Mittlere definitiv nicht sehen. Ich glaube ihr rein gar nichts mehr, möchte einfach nur Abstand und mag auch nicht Teil des "Spiels" sein. Mich belastet das stark. Ich finde es unfassbar unfair. Es triggert mich auch persönlich, psychische Gewalt habe ich genug erlebt. Und es holt bei mir Situationen hoch, die ich lange therapeutisch bearbeitet habe, um damit klar zu kommen und anders mit vielen Dingen umzugehen. Selbstschutz vor Rücksichtnahme?


    Wenn ich nun sage "ich bleibe euch fern, wenn die Mittlere da ist", sehe ich auch die Kleine nicht mehr. Bzw. dann sieht auch sie mich nicht mehr. Ich vermute, ich bin auch ihr wichtig.


    Dass ich dann meinen Freund maximal alle 2 Wochen sehe - okay. Wir sind an die Wochenendbeziehung mit den zwei Leben gewohnt, auch wenn ich mir zumindest auch "Alltag" wünschen würde. Dass das nun mal nicht geht, fällt mir phasenweise immer noch schwer zu akzeptieren, aber es wird besser, einfacher.


    Edit: ich mag auch meinen LG nicht unter Druck und quasi "zwischen die Stühle" setzen.


    Ich finde das im Hier und Jetzt sehr schwierig. Vielleicht habe ich morgen einen Plan.