Danke für die Antwort!!
Beiträge von _Bea
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Hallo ihr Lieben,
ich habe iene Frage zum Thema Umgang. Mein Expartner und ich haben eine für uns alle passende Umgangsregelung gefunden. Er holt die Kinder jeden Freitag aus der Kita ab, ich hole sie jeden Samstag Abend wieder zurück zu mir.
Nun ist es so, dass er bald umziehen wird, in eine je nach Verkehrslage etwa zwei Stunden entfernte Stadt. Ich möchte es meinen Kindern nur ungerne antun, dass sie bald jedes Wochenende so weit fahren müssen und ich kann es mir sowohl zeitlich als auch finanziell nicht leisten, jedes Wochenende mal eben so die doppelte Strecke wie bislang zu fahren, um die Kinder zu holen.
Kann man so etwas zur Not vor Gericht einfordern? Also dass die bestehende Umgangsregelung aufgrund der oben genannten Aspekte (Entfernung, Geld) in ein 14-tägiges Modell umgewandelt wird?
Und kann man Umgang in den Ferien regeln lassen?
Es ist nämlich leider so, dass mein Expartner durch die bestehende Regelung immer noch recht viel "Macht" über mich hat, indem er es mir zb untersagt, dass ich mit den Kindern mal ein Wochenende wegfahren kann, trotz Angebot, dass er die Kinder das darauf folgende Wochenende komplett zu sich nehmen kann.
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Vielen Dank für euren Zuspruch!

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Nein, das Gefühl habe ich eigentlich nicht. Ich freue mich auch mit den Kindern gemeinsam, wenn Papa-Zeit ansteht, gestalte die Gespräche darüber positiv etc.
Eben damit sie nicht das Gefühl hat, dass dieses Thema nicht angesprochen werden darf
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Hallo ihr Lieben,
seit etwas mehr als drei Monaten sind mein Mann und ich getrennt.
Die Kinder leben bei mir, gehen hier zur Kita und zum Sport und wir haben uns alle gut eingelebt.
Ihr Papa holt sie freitags aus der Kita ab und nimmt sie dann bis Samstags abends. Allgemein würde ich sagen, klappt es sehr gut zwischen uns, trotz anfänglicher Schwierigkeiten.
Was mich nur irgendwie irritiert, ist dass es "zu gut" läuft mit den Kindern. Klar, sie freuen sich unheimlich ihren Papa zu sehen und schon mittwochs wird gefragt, ob Papa sie heute aus dem Kindergarten abholt. Aber sonst kommt das Thema Trennung oder Fragen, wo Papa denn sei, so gut wie nie zur Sprache. Wenn, dann habe ich meiner Tochter versucht so gut es ging zu erklären, dass Papa und Mama sich zwar noch mögen, aber immer viel gestritten und sich deshalb dazu entschieden haben, dass sie von nun an nicht mehr zusammen leben wollen und es so nun viel besser funktioniert.
Klar, wir hatten eine handvoll Situationen, wo meine Tochter im Streit gesagt hat, dass sie lieber bei Papa sein möchte und das neue Zuhause nicht mag, jedoch hat sich das Ganze nicht weiter verfestigt. Die Situation scheint so akzeptiert zu werden und ich habe auch das Gefühl, dass die Kinder sich sehr wohl fühlen und von einem ruhigeren Alltag ohne Streit definitiv profitieren.
Mein Mann berichtet zwar, dass meine Tochter wohl des Öfteren mal fragt, warum er jetzt bei Oma wohne und nicht bei uns und sich wünsche, dass er wieder bei uns lebe, mir gegenüber hat sie diesen Wunsch jedoch bislang nicht geäußert.
Meine Frage ist nun, sollte ich das Thema Trennung doch nochmal aktiv aufgreifen? Meine Tochter auf die Gespräche zwischen ihr und Papa ansprechen? Und kann es sein, dass sie bereits mi 4 Jahren so unterschiedliche Äußerungen trifft, je nachdem bei welchem Elternteil sie ist? Oder soll ich den Dingen einfach ihren Lauf lassen, bis sie selbst anspricht, ob sie etwas bedrückt oder ich Veränderungen in ihrem Verhalten spüre?
Wenn ich sie samstags abends abhole, ist sie im Übrigen jedes Mal entspannt und freut sich, mich zu sehen. Auch da gab es bislang keine Aussagen, dass sie lieber bei Papa sein möchte.
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Ich würde auch einmal nachfragen. Bei mir habe ich die erste Mitteilung durch das Jugendamt etwa eine Woche nach Einwurf der Unterlagen beim Amt erhalten, die gesamte Bearbeitungsdauer hat ca 3 Wochen in Anspruch genommen, Ferienzeit berücksichtigt.
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Sobald man nicht mehr in DE gemeldet ist, wird auch die Familienkasse darüber informiert. Von daher sollte es doch eigentlich kein Problem sein, das Kindergeld umzuschreiben.
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Es geht mir primär darum, gar keine Leistungen beziehen zu wollen. Zudem habe ich das Gefühl, dass der Kleine einfach bereit ist für die Kita. Er liebt amdere Kinder und ist den Umgang natürlich auch durch seine Schwester gewohnt.
Das ist der zweite Punkt, dass er den Kontakt aktiv sucht und es mir schon reichen würde, wenn er auch nur 2,3 tage für wenige Stunden geht.
Aber selbst das möchte mein Partner nicht.
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Er findet es einfach zu früh und versteht nicht, warum ich jetzt unbedingt arbeiten müsse.
Ich kann auch gerne noch länger zuhause bleiben, jedoch möchte ich dann vernünftig finanziell unterstützt werden und dies ist aktuell seinerseits einfach nicht möglich.
Er hat auch schon gemeint, unseren Sohn dann einfach zu sich zu nehmen und dann selbst zu betreuen. Dies möchte ich aber meinen Kindern nicht antun, da die Geschwister sehr aneinander hängen.
Unser Sohn sollte sogar ab September in den Kindergarten gehen; wieso das jetzt auf einmal nicht mehr erwünscht ist, konnte mir nicht wirklich beantwortet werden.
Beide Kinder sind im Übrigen bei mir gemeldet und unsere Tochter wird die Kita in unserem neuen Wohnort besuchen.
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Hallo ihr Lieben,
ich habe eine Frage zum Trennungsunterhalt bzw. Betreuungsunterhalt.Aktuell betreue ich unsere Kinder von zuhause aus, würde aber gerne selbst wieder arbeiten gehen.
Vor der Trennung hatte ich zuletzt keine Arbeit und von dem Einkommen meines Mannes gelebt.
Dieser bezieht nun ALG 1, ich habe für mich und die Kinder Übergangsweise Bürgergeld beantragt.Hier stellt sich mir nun die Frage, ob ich, wenn ich eine Arbeit finde, meinem Noch-Ehemann gegenüber Unterhaltspflichtig wäre, solange er nicht auch arbeiten geht.
Des Weiteren lehnt er ab, dass unser jüngstes Kind in die Kita geht (wird Ende des Jahres 2).
Habe ich dann einen Anspruch auf Betreuungsunterhalt? Denn ich finde es aus meiner Sicht nicht richtig, dass ich im Bürgergeld bleiben soll, obwohl ein Betreuungsplatz vorhanden wäre und auch die Möglichkeit besteht, zu arbeiten. Kann es ihm dann auch auferlegt werden, sich schnellstmöglich eine Arbeit zu suchen, damit er meinen Lebensunterhalt finanzieren kann?Ich möchte am liebsten gar kein Geld von ihm haben, sondern finanziell unabhängig sein, aber aufgrund seiner Ablehnung sehe ich grade keine andere Möglichkeit.
Liebe Grüße
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Abgesehen davon, dass es absolut verwerflich ist, alkoholisiert auf zwei so kleine Kinder aufzupassen und es sogar noch als normal darzustellen („Bier ist gesund für Papa“) begeht er eine Straftat, indem er alkoholisiert Auto fährt.
Gibt es nicht die Möglichkeit, wenn schon nicht als absolut zu Recht besorgte Mutter, dann zumindest als rechtschaffender Bürger, der Polizei einen Tipp zu geben?Immerhin gefährdet er nicht nur sich und eure Kinder im Straßenverkehr, sondern auch sämtliche Passanten und andere Verkehrsteilnehmer.
Sollte er mit (Rest-)Alkohol und zudem noch mit den Kindern angehalten werden, sollte dies doch Beweis genug sein, dass er nicht grade verantwortungsvoll agiert. -
Hallo ihr Lieben,
in den letzten zwei Wochen hat sich vieles getan. Nach einem heftigen Streit habe ich kurzen Prozess gemacht und bin mit den Kindern zu meinen Eltern gegangen. Da sowieso ein Urlaub einen Tag später ohne meinen Expartner geplant war, hat dieser für einen wohltuenden Abstand gesorgt. Am Tag unserer Rückkehr habe ich ihm die Kinder für eine Woche gebracht und währenddessen Fakten geschaffen. Heißt, Haus ausgeräumt, Wohnung angemietet, klar kommuniziert, dass ich das bisherige Betreuungsmodell (ich als Hauptbetreuungsperson) erstmal so weiterführen möchte. Ich weiß nicht, ob es meine Ausstrahlung war, der räumliche Auszug oder dass ich mich einfach nicht mehr auf Diskussionen eingelassen habe- plötzlich hatte ich alle notwendigen Unterschriften. Ohne Streit, ohne Drama. Ich bin so glücklich und erleichtert. Jetzt müssen wir nur noch das Haus übergeben und das weitere finanzielle klären. Ich habe das Gefühl, dass alleine die räumliche Trennung und das Schaffen von Fakten durch mich, so so viel gebracht hat und die Situation entzerrt hat. Gleichermaßen habe ich aber auch klar kommuniziert und signanlisiert, dass ich mir nun keineswegs die Kinder unter den Nagel reißen oder ihm Vorschriften machen möchte. Ich hatte eine gute Woche, genauso die Kinder mit Papa. Und ich habe es ihnen und ihm von Herzen gegönnt.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Wichtig ist, dass unsere Tochter jetzt in die KIta gehen kann und es nur noch einen Monat dauert, den wir bis zum Einzug in die neue Wohnung überbrücken müssen. Und dann schauen wir mal, wie es mit der Betreuung/ Umgang etc weiter geht.
Vielen Dank für eure Ratschläge!
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Noch ist gar nichts beantragt. Unsere Tochter ist 4
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Hallo ihr Lieben,
ich wollte einmal nachhören, wie so eine Verhandlung vor dem Familiengericht abläuft. Näher beschrieben geht es um das Aufenthaltsbestimmungsrecht.
Ich habe gelesen, dass auch Kinder angehört werden. Wie läuft dies ab?
Ich bin dankbar für jede Erfahrung

Liebe Grüße
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Vielen Dank für die unterstützenden Worte. Ich muss jetzt einfach die Ruhe bewahren und auf das Beste hoffen.
Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag!
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Kann es mir denn negativ ausgelegt werden, wenn ich nicht an seinen Wohnort ziehe? Also wenn er vielleicht die besseren Argumente für seinen Wohnort hat (ich weiß ja nicht, was er aus seinem Hut zaubern wird) und mir sogar die Möglichkeit bietet in seine Nähe zu ziehen und ich dies ablehne auf die Gefahr hin, dass aufgrund der Entfernung der Umgang mit den Kindern zeitlich eingeschränkt wird?
Ich habe persönlich sehr gute Gründe dafür, Abstand zu wollen und weiß, dass es sehr ungesund zwischen uns werden wird, wenn ich in der Nähe meines Partners leben werde. Dies möchte ich wegen der Kinder nicht riskieren.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass mein Partner die Situation unterschätzt. Nicht die Trennungssituation, sondern was es heißt, alleine mit zwei Kindern zu sein, da er dies nie hatte. Wie wichtig irgendwann ein familiäres Netz ist, vor allem wenn man wieder ins Berufsleben einsteigen möchte bzw. muss.
Die familiäre Unterstützung, die ich bei ihm in der Nähe hätte bestünde neben ihm aus seiner Mutter, welche jedoch auch schon mehrere Bandscheibenvorfälle hatte, Arthrose in der Schulter und letzte Woche sogar noch nach einem wahrscheinlichen Herzinfarkt eine Bypass-OP bekommen hat. Da finde ich es unverantwortlich, sie als regelmäßige Unterstützung für zwei Kleinkinder einzuplanen.
->weshalb ich so auf ein familiäres Umfeld poche hat übrigens den Grund, dass mein Partner Babysitter stets abgelehnt hat bzw. ablehnt.
Volleybap du hast völlig Recht. Er ist so voller Angst, seine Familie zu verlieren, dass er lieber alles blockiert als die Sache einfach mal laufen zu lassen. Es ist auch überhaupt nicht in meinem Interesse, ihn zu einem Wochenendpapa zu machen. Für mich ist es ja auch mal schön, ein, zwei Nachmittage in der Woche "frei" zu haben und somit dann an den anderen Tagen mehr Energie für die Kinder zu haben. Genauso wenig ist es in meinem Interesse, dass er irgendwelche Umgänge bzw deren Erweiterungen einklagen soll.
Mich macht es jedoch wütend, dass seinerseits kaum Bereitschaft zur Selbstreflektion besteht oder dass man sich mal hinsetzt und ganz nüchtern die Vor- und Nachteile des jeweiligen Wohnumfelds auflistet und dann zum Schluss kommt, wo es denn besser sei für die Kinder.
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Emma21 nein, das möchte ich auf keinen Fall. Sein Wohnort bietet keine Perspektive für mich, auch ist der Wohnort dort wesentlich teurer. Des weiteren brauche ich, grade wenn ich wieder anfange zu arbeiten, verlässliche Personen in meinem Umfeld, die mich im Notfall mal unterstützen könnten. Und dazu zählen weder mein Partner noch meine Schwiegerfamilie. Ich habe jetzt einen Plan und hoffe, dass alles gut ausgehen wird.
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Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für euren Input. Leider hat mein Mann doch keine Lust gehabt, an der Mediation teilzunehmen, da dies in seinen Augen nichts bringe.
Da eine Einigung nicht in Aussicht ist, müssen wir nun vor Gericht gehen. Hier will aber keiner den ersten Schritt gehen bzw. ich möchte ungerne solange wir noch zusammen leben, dass Gerichtspost ins Haus flattert. Er sieht es als komplette "Kampfansage", wenn ich nur sage "Lass uns den Aufenthalt und Wohnort der Kinder vor Gericht klären und bis dahin regeln, wie in der Zeit die Kinder von wem betreut werden"- so eine Regelung wird ebenfalls kategorisch ausgeschlossen. Ich denke, er möchte mir keinerlei Zugeständnisse machen, auch wenn dies nur heißt, einem Vorschlag von mir zuzustimmen.
Ich bin mal gespannt wie es wird. Der Aufenthalt der Kinder ist btw unstrittig, solange ich an seinen gewünschten Wohnort ziehe. Tue ich dies nicht, möchte er die Kinder komplett zu sich nehmen.
Mich macht es nur traurig, dass es ihm nichtmal darum geht, mehr Zeit mit ihnen zu wollen. Ihm geht es lediglich darum, dass die Kinder nicht in der Nähe meiner Eltern aufwachsen, da meine Eltern ihn nicht leiden können.
Drückt mir die Daumen, dass alles gut ausgeht!
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„Also nicht eine Situation aufkommen lassen, in der eventuell das Aufenthaltsbestimmungsrecht (also dass du sagen darfst, bei wem die Kinder leben) gegengerechnet wird mit dem Wohnort der Kinder.„
Volleybap wie meinst du das?-> ist es so gemeint, dass mir die Kinder zwar "zugesprochen" werden könnten, mein Partner aber bestimmen darf, wo sie leben? Sprich, er dürfte mir vorschreiben, wo ich mit beiden hinzuziehen habe?
Unser Problem ist, dass die Zeit drängt. Ich brauche Unterschriften für die Kita, sonst ish der Platz weg. Mein Partner selbst hat noch keinen vorgelegt, wofür er meine Unterschrift bräuchte, aber ich weiß auch nicht was man ihm glauben kann.
Seine Aussagen sind wie ein Fähnchen im Wind. Auch ist die Wohnung hier gekündigt. Heißt, ich kann das Ganze hier auch nicht mehr ewig aussitzen.Leider wird es durch meinen Partner nun dargestellt, dass ich ihm die Möglichkeit nehmen möchte, Vater zu sein, indem ich mich weigere, an seinen Wohnort zu ziehen, und somit die Familie zerreiße und ihm die Kinder wegnehmen möchte.
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Nein, den möchte er nur erstreiten, wenn ich seinen Vorstellungen nicht folge.