Beiträge von Einefragedesumgangs

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    "Sie könnte mal mit Menschen reden, die sich damit auskennen. Bspw. AE-Mütter." ... wenn sie denen dann auch glauben würde, wäre das natürlich nett. Aber das ist das Problem mit ihrer Psyche - erstens, weiß sie doch meistens am Besten, wie es geht und zweitens, warum sollte man es so machen wie alle - es gibt doch sicher auch andere Wege.


    In der Beziehung habe ich das lange mitgemacht - viel zu lange - aber es war auch nicht so ausgeprägt, wie es jetzt ist.


    Mal sehen, wie es wird, das Beratungsgespräch am Freitag - ich werde es Euch berichten. Nach dem letzten Termin sagte sie, es wäre wie, wenn sie vor den "Kadi" gezogen worden wäre.


    LG

    Robin

    Hey,


    danke für Eure Antworten - lieb, dass Ihr mir Mut macht und helft.


    Was die Finanzen angeht - zumindst der Eherpartner - sind wir klar, schon beim Anwalt, Trennungsfolgevereinbarung läuft, ich zahl sie aus, Summe ist klar, auch das mit der Rente haben wir schon geklärt, auch, dass wir uns keinen Unterhalt gegenseitig zahlen werden.


    Mir gehts hauptsächlich darum, dass meine Kinder - wie gesagt 16 und 12 - einfach sagen könnten, dass sie das 50/50-Modell nicht wollen, und dann meine Ex (oder das Amt) eben Kindesunterhalt zahlen muss. Das ist der Punkt, den sie nicht einsehen will. Immerhin hat sie nun zugesagt, zu einer Elternberatungstelle des Jungendamtes mitzukommen - da war sie anfangs, fühlte sich dann vor den "Kadi" gezogen. Sie will möglichst alles alleine klären - nur unter uns - mir ist das aber zu kleinteilig, zu aufwändig und es kostet zu viel Energie, die ich nun lieber für meine Kids haben möchte (und für mich ...).


    Jemand n Tipp, wie man der Ex es beipult, dass es hier nicht um Luxusurlaub für mich geht, sondern um Kindes-Unterhalt und dass man sie zu nix zwingen sollte/darf? Sie sagt dann immer, dass ich ja nur den Unterhalt von ihr wolle - aber der ist ja nicht mal für mich - und ich bin ja auch für das 50er-Wechselmodell, aber wenn meine Kinder das nicht wollen, dann eben nicht. Dann können sie hier gern ihr Nest haben und soviel wie sie wollen zu ihr.


    Derzeit bekomme ich nur das Kindergeld (wobei im Sommer auch einen Monat nicht, da war sie mit den Kids drei Wochen aufm Campingplatz an der Ostsee).


    So long


    Tut gut, hier Menschen zu begegnen, den es ähnlich ergeht.

    Guten Abend,


    erst Mal die Rahmendaten:


    Meine Kinder sind 16 und 12, meine Ex ist im Mai ausgezogen, aus dem gemeinsamen Haus, ihre neue Wohnung ist eine Maisonette-Wohnung (ohne Ruckzugsmöglichkeit für die Kinder - kein Kinderzimmer, alles nur ein großer offfener Bereich), sie ist seit über einem Jahr krank geschrieben, war 9 Wochen in einer psychosomamtischen Klinik, ist ehemalig Psychiaterin, war als Ärztin sehr erfolgreich). Ich habe jahrelang die Kinder versorgt - umgekehrtes nicht klassisches Modell.

    Die Kinder sind seit ca 3 Monaten alles zwei Wochenenden bei ihr und bei mir, 3 x pro Woche bei ihr zum Mittagessen, sonst bei mir (mit ein paar Ausnahmen, als meine 16-jährige Tochter ein paar mal Extra bei ihr übernachtet hat)

    Sie hat drei Wochen Ferien im Sommer mit ihnen gemacht, ich hatte keine Zeit für Urlaub, da ich seit einem Jahr Vollzeit als Lehrer arbeite im Nachbarbundesland (andere Ferienzeiten).


    Lange Rede, kurzer Sinn, die Kinder sind defakto mehr bei mir, verstehen das Haus, ihr Zuhause als Lebensmittelpunkt, feiern hier ihre Geburtstage, noch kein einziges Mal war eines meiner Kinder bei der Ex mit anderen verabredet o.ä.


    Dennoch hab ich Manschetten, mich nun an das "Unterhalts-Amt" zu wenden, mit der Bitte, dass ich Kindesunterhalt bekommen sollte. Bislang bekomme ich das Kindergeld und das wars. (im Sommer hatte sie die Kinder 3 Wochen im Urlaub, da hat sie dann das ganze Kindergeld bekommen)


    Sie bekommt nach wie vor viel Krankengeld, lebt einen recht hohen Lebensstandart, ich kaufe mir hingegen keine neue Brille oder fahr in dein Urlaub - nur mal, um ein paar Beispiele zu nennen.


    Wenn nun also die gemeinsamen Kinder recht wenig bei ihr übernachten (Sohn 5 Nächte/Monat - Tochter 10 Nächte/Monat) und 3-4 Mahlzeiten/Woche und ein paar Stunden Hausaufgagen/Arztbesuche pro Monat bei ihr machen, warum hab ich dann immer noch ein schlechtes Gewissen, von ihr Unterhalt zu fordern?


    Kennt das jemand? Hat jemand dazu eine Idee?


    2. Wenn die Kinder das Wechelmodell nicht wollen:

    Was ist, wenn meine Kinder (oder auch nur eins) das Wechselmodell nicht wollen, weil sie eben maximal jedes zweite Wochenende bei ihr sein wollen plus Mittagessen und n bissel Nachmittag. Dann muss sie doch auch zahlen, oder?


    Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand seine Erfahrung/einen Tipp/Rat geben könnte.


    Lieben Dank