Beiträge von IamTrebor

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    Na ja, wenn du noch Zeit hast ungewaschene Haare von Grundschulkindern aufzulisten, ist noch viel Potential für "wegatmen" vorhanden ;).

    Das war zu meiner Anfangszeit hier im Forum ein geflügelter Begriff und ich glaube, dass das das Wichtigste war, was ich hier gelernt habe.

    Ui starker Tobak. Da muss ich erst einmal durchatmen!

    Für mich und meine Kinder sind die Probleme durchaus real und existenziell. Meine Schilderungen auf "ungewaschene Haare" zu reduzierenden ist schon sehr forsch und gewagt. Dann aber noch zu sagen, "Wenn du noch die Zeit hast das hier aufzulisten, kanns nicht so wild sein. Hab dich nicht so" ist für mich ein ziemlicher Schlag ins Gesicht. Da hilft auch der Smiley nichts.;)


    Wenn das das Wichtigste ist, was man hier lernen kann, dann bin ich hier falsch.


    Auf Wiedersehen :)

    Zuerstmal: Junior geht es besser. Was Freunde in dem Alter alles ausmachen...er hat sich mit Schulkameraden zum zocken verabredet, danach war er deutlich fröhlicher. Aber schon hart, wenn man so gar nicht helfen kann. Er hatte sich erstmal komplett in sein Zimmer zurückgezogen, wollte nicht reden, keine Umarmung gar nichts.


    Die Anwältin konnte mir gestern noch einmal gut weiterhelfen, und auch wenn es mir tief drin lieber wäre, sie würde mich auch vor Gericht vertreten und die Stellungnahme schreiben, geht das nicht. Das kann ich mir einfach nicht leisten. Und das ist genau der Punkt, der mich so wütend macht. Dieser [piep] hat nicht den Mut dazu zu stehen, dass er keinen Bock auf Umgang hat, lässt sich zu einem erneuten Verfahren aufstacheln, erscheint dann nicht einmal zu seinem Termin beim Jugendamt und muss keinerlei Konsequenzen tragen, er bekommt ja Verfahrenskostenhilfe. Theoretisch kann das Spielchen die nächsten fünf Jahre ja auch beliebig oft wiederholt werden.

    Ui, das tut mir echt leid für dich und deinen Sohn.

    Wie alt ist dein Sohn? Seine Meinung ist abhängig vom Alter maßgeblich. Umgangsrecht ist primär ein Recht des Kindes, das Recht der Eltern leitet sich erst sekundär daraus ab.

    Wenn ich dass mal kurz zusammenfassen darf was ich so herausgelesen habe:

    • Trennung ist schon Jahre her (Entfremdung)
    • Umgang und Kontakt wurde vor Jahren vom Vater abgebrochen (Desintresse)
    • Das Kind möchte keinen Kontakt (Kindesintresse)
    • alleine der Gedanke an die erneuten Kontagtversuche des Vaters wirken sich negativ auf die psychische Gesundheit des Kindes aus (Kindeswohl)

    Hast du denn schonmal darüber nachgedacht Prozesskostenhilfe zu beantragen? Der Vorteil ist auf alle Fälle, dass vorab eine für dich kostenlose Einschätzung erfolgt, inwiefern das Verfahren erfolgreich sein wird. Prozesskostenhilfe wird nämlich nur gewährt, wenn eine hinreichende Aussicht auf Erfolg besteht.

    Ich kann nur zu einem Anwalt raten und du hast ja schon eine Anwältin.


    Was die Stellungnahme angeht, fühle ich mit dir. Die erste ist schlimm, man ließt die generische Schmähschrift (so zumindest habe ich das beim ersten Mal empfunden ) und weiß gar nicht wo man ansetzten soll. Wo fängt man an? In jedem Satz steckt eine Unwahrheit oder zumindest eine verdrehte Wahrheit. Zusammenhänge werden weggelassen oder konstruiert.

    Im Prinzip hat man soviele Ansatzpunkte, dass man nicht weiß wo man anfangen soll.

    Aber ich kann dir sagen, die erste Stellungnahme ist die schwerste, dannach wird es leichter. Mir hat damals sehr geholfen, meine Antworten ersteinmal nur aufzunehmen, immer und immer wieder anzuhören und "meine Geschichte" konsitent und nachvollziebar erzählen zu können.
    Schnapp dir jemanden (bei mir war es meine Mutter) und setzt dich hin und fangt Schritt für Schritt, Satz für Satz an.

    Wichtig ist, die Übersicht zu behalten. Bau dir eine TimeLine der Ereignisse. Wann war die Trennung, der erste Umgang, Termine beim JA, letzter Umgang? All das. Wichtig ist, dass du keine Daten durcheinander bringst.


    Wenn er keinen Bock hat, dann wird er vermutlich auch irgendwann die Lust verlieren. Ich frage mich gerade, warum er keinen Anwalt genommen hat, wenn er doch Prozesskostenhilfe bekommt. Vor dem Familiengericht (bis auf Unterhalt) werden grundsätzlich die Gerichtskosten geteilt, egal wie es ausgeht. Ich habe bspw. Erfolg gehabt und musste als Antragsgegner trotzem die Gerichtskosten zur Hälfte tragen. Es soll in Familiensachen keinen Gewinner und Verlierer geben, darum werden grundsätzlich auch die Kosten geteilt. Gerichtskosten hast du also vermutlich so oder so. Es heißt auch nicht mehr Klage und Urteil, sondern Antrag und Beschluss.

    Ich hab 400 Euro Unterhalt für zwei Söhne zusammen bekommen und hab meinen Ex nie verklagt.


    Hab mir immer gesagt, ich geh arbeiten und pack das. Es gab nie Zahlungen von ihm zu Spange, Brille usw. Er hat sich allerdings gekümmert, aller 14 Tage und ab und an in den Ferien.


    Und sie sind gut groß geworden und dankbar, dass ich nie weiter gegangen bin. Weil sie inzwischen genau erfasst haben, dass das alles kaputt gemacht hätte. Und auch bei mir war ne Neue im Spiel.

    Du hast offensichtlich eine Lösung gefunden, mit der ihr alle zufrieden seid. Dafür mein Respekt.:thumbup:
    Ich bezweifle leider, dass das bei mir möglich ist. Manchmal ist eine Situation eben hoffnungslos.


    Meine Frau hat nach der Trennung vor jeder Instanz unfair agiert, gelogen und diffamiert. Du hättest die Sachen lesen/hören sollen, die sie über mich verbreitet und auch vor Gericht behauptet hat. Sie hat nichts als verbrannte Erde hinterlassen.

    Es hat einen Grund, warum Ihre Familie den Kontakt zu ihr abgebrochen hat.


    Auch Umgänge gestalten sich schwierig

    • sie hält sich nicht an abgemachte Zeiten und setzt willkürlich ihre eigenen fest.
    • Sachen der Kinder nach einem WE zerrissen und sogar mit Brandlöchern zurückkommen. Die Kinder müssen dann so am Montag in der Schule rumlaufen.
    • Räubersachen, die ich hier kostenlos mitgebe und die sie behalten sollte, wurden abgelehnt.
    • Es wird rumdiskutiert, wenn übers WE ausnahmsweise Lernaufgaben (Buchvorstellung und Klassenarbeiten) anfallen.
    • Auf Hygiene bei den Kindern wird nicht geachtet.
      Bspw.8 Tage Umgang über Pfingsten und die Kinder kommen ungewaschen zurück und haben teilweise die Unterhosen nur 2-mal gewechselt, geschweige vom Rest. Auch hier wird dann rumdiskutiert, dass sie dafür nicht zuständig ist und Kinder das selbständig machen müssen.
    • es werden den Kindern Dinge in den Mund gelegt und Lügen über mich erzählt, die nur nach und nach ans Licht kommen, wenn die Kinder mich mal darauf ansprechen.


    Jetzt also mal ohne Sarkasmus oder dergleichen:

    Wie soll ich mit einem solchen Menschen umgehen? Kompromisse lehnt sie nach eigener Aussage ab, da verlieren alle.

    Wie kann ich auf ein vernünftiges Miteinander als Eltern setzen, wenn bspw. gegen meinen Antrag auf Kindergeld Einspruch von ihr erhoben wird und sie das Geld weiterhin beziehen will, obwohl sie eben nicht mehr mit den Kindern zusammenlebt. Es wird aktiv die Versorgung der Kinder gefährdet.


    Und ich möchte es nochmal betonen: Ich beneide dich um deine gefundene Lösung! Meine letzten 10 Monate wären um einiges entspannter gewesen.


    P.S. Und falls die Vermutung aufkommt ich übertreibe:
    Ich habe sehr schnell nach der Trennung gelernt alles zu dokumentieren, um mich und die Kinder zu schützen. Wer also möchte kann mich gerne per PM kontaktieren.


    Eigentlich wollte ich mich ja hier nur mal kurz vorstellen :D:saint:

    Was wäre denn für dich eine einvernehmliche Trennung mit den Kindern im Fokus? Das lässt sich immer so schön lapidar und wohlklingend daher sagen.


    Wie würdest du denn mit deiner Ex umgehen, die dich über 3 Jahre lang betrogen hat, keinerlei Interesse für die Kinder gezeigt hat (das habe ich übrigens als schriftliche Stellungnahme IHRER Mutter) und schlussendlich bei der Trennung nur daran denkt gewinnmaximierend aus der Ehe auszutreten. Eine Person, die man auf Unterhalt verklagen muss, da sie sich weigert Unterhalt zu zahlen, geschweige denn einen kostenlosen Titel beim Jugendamt zu beantragen. Also sage mir bitte wo soll ich da den Fokus setzen.


    Nein, ich bin seit 4 Jahren für die Kinder da, habe mein ganzes Leben bedingungslos untergeordnet und alles wohlwissend was meine Ex so nebenbei am Laufen hat. Ich werde mir jetzt nicht sagen lassen, ich habe nicht die Kinder im Fokus. ;)


    Es ist schön und gut, dass ich meine Ex ab 08 2020 in Verzug gesetzt habe, nur leider bringt mir das ohne Titel nicht viel. Den Titel bekomme ich entweder, wenn sie kostenlos beim Jugendamt einen ausstellen lässt oder aber ich muss, klagen. Sagen wir es mal so, sie ist ab 08 2020 in Unterhaltspflichtig, die Klage habe ich im April 21 eingereicht. Kindergeld für 09 2020 habe ich im Januar 2021 bekommen, August 2020 habe ich immer noch nicht. Der Zahlungswille scheint da nicht so gegeben zu sein.


    Unterhaltsvorschuss sollte nur die letzte Option sein, für wirklich Bedürftige. Wir wissen alle wie hoch die Chancen stehen das Unterhaltspreller den Vorschuss an das Jugendamt zurückzahlen. Jeder Antrag der weniger gestellt wird, entlastet das Jugendamt.


    Was soll ich mit den restlichen Unterhaltsforderungen machen? Verfallen lassen? Wir reden hier über den gesetzlichen Mindestunterhalt. Sie ist gesetzlich dazu verpflichtet 341,50 € (Zahlbetrag) pro Kind zu zahlen. Zahlen tut sie seit 02 2021 28€ pro Kind. Was meinst du inwieweit meine Ex den Fokus auf ihre Kinder gelegt hat?


    In Anbetracht dessen klingt dein letzter Satz wie Hohn für mich, tut mir leid. Elternebene erreichen....


    So Meckerei beendet :):saint:

    Hallo faith,


    ich weiß nicht, ob du auf eine deiner Fragen schon eine Antwort bekommen hast, oder ob sie sich bereits erledigt hat.

    Ich antworte dir aber trotzdem mal. Ich weiß nicht ob das allgemeingültig ist, aber bei mir war es so.


    Befragung deines Kindes (Ablauf):


    Bei mir war es folgendermaßen (ich war wie du Antragsgegner):

    1. Zustellung der Antragsschrift (die hast du jetzt ja)
    2. schriftliche Stellungnahme durch den Antragsgegner
    3. Ladungstermin vor Gericht zur Anhörung der Kinder:
      Ich bin dann mit meinen Jungs dorthin, habe im Flur auf den Verfahrensbeistand der Kinder gewartet und die Kinder sind zusammen mit diesem in das Büro der Richterin gegangen. Ich habe auf dem Flur gewartet. Nach 10-15 Minuten kamen die Jungs wieder raus.
      Der Verfahrensbeistand hat mir kurz erklärt was gesagt wurde. Es kam aber noch ein offizielles Protokoll der "Sitzung" per Post
    4. Ladungstermin vor Gericht zur Umgangssache- ohne Kinder:
      Ich wurden kurz alle Meinungen (Jugendamt/Verfahrensbeistand/Richterin/Kinder) erörtert und dann entschieden.

    Denk immer daran, dass sowohl Jugendamt, Verfahrensbeistand und Richter*in Erfahrung im Umgang mit Kindern in solchen Angelegenheiten haben (sollten).


    Eventuell solltest du schauen inwieweit es sinnvoll/möglich ist einen Verfahrensbeistand für dein Kind zu bekommen. Bei mir waren sowohl das Jugendamt als auch der Verfahrensbeistand zuhause und haben die Kinder in meiner Abwesenheit "interviewt". Das war stressfrei und die Kinder konnten auf Fragen stellen. Vor Gericht zählten dann maßgeblich die Meinungen von Jugendamt und Verfahrensbeistand. Der Kindeswille war hierbei das Maß der Dinge.

    Wenn die Rachegedanken mal abgeebbt sind.... den größten Gewinn hast du. Eure Kinder leben bei dir und sie muss diesen eines Tages alles erklären. Denkst du da schneidet sie gut ab?

    Nein, natürlich nicht. Allerdings darf ich meine Entscheidungen nicht von eventuellen Unannehmlichkeiten für sie abhängig machen.


    Das hat nichts mit Rache zu tun. Wenn ich auf Rache aus wäre, dann hätte ich mich wohl kaum tagelang hingesetzt und hätte eine Ferieumgangsregelung entworfen, die zu 100% ihren Bedürfnissen gerecht wird.


    Eine gewisse Genugtuung will ich an der Stelle gar nicht leugnen, aber es geht hier in erster Linie um das Aufzeigen von Grenzen. Man kann nicht davon ausgehen, dass ein "Good Will" meinerseits honoriert oder gar erwidert wird. Kennst du das Sprichwort mit dem "kleinen Finger" und der "ganzen Hand"? Bei meiner Ex wäre der Arm weg.



    Die Unterhaltsklage für den Titel hätte ich auch mit UV einreichen müssen, schön alleine um die restlichen Unterhaltsforderungen (Unterhalt-UV) für die nächsten 30 Jahre zu fixieren. Abgesehen davon bin ich auf die Erklärung gespannt, wieso meine Ex jetzt weniger arbeiten muss, wo sie doch ein WM ohne Probleme hätte umsetzen können. Wir haben hier die gleiche Richterin, wie bei der Umgangsfrage bezüglich des Wechselmodells.


    Meine Erfahrung ist, dass wer keinen Unterhalt zahlen will, auch Mittel und Wege findet keinen Unterhalt zahlen zu müssen. Sei es, dass man einen "netten" Anwalt hat, der es entsprechend berechnet, dass man nicht zahlungsfähig ist, oder einen netten Chef, der Gehaltsabrechnungen angleicht, oder man ist einfach auf Grund psychischer oder anderer Krankheiten nicht in der Lage mehr zu arbeiten, als der Selbstbehalt hergibt.

    Ich hatte diesbezüglich mal ein langes Gespräch mit der UVK. Dort ist es wohl ein nicht unbekanntes Phänomen, dass die Zahlungsmoral für den eigenen Nachwuchs kaum vorhanden ist und unterhaltspflichtige Elternteile mit viel Kreativität ihren Pflichten entkommen.

    Daher würde ich überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, UV zu beantragen. Das nimmt dir auch den Stress, dich weiter damit befassen zu müssen und hilft das Thema abzuschließen. Je weniger Verbindungen man (außer den Kindern) zum Ex hat, desto besser ist es nach so einer schwierigen Trennung.

    Ja eine solche kreative Unterhaltsberechnung hat meine Frau erstellt und über ihren Anwalt zukommen lassen. Die offizielle Antwort meines Anwalts begann so:

    Zitat

    Sehr geehrter Herr Kollege xxxx,

    mit Verwunderung und gewisser Heiterkeit nehme ich den Schriftsatz vom xx.xx.xx zur Kenntnis.

    Aufgrund Ihrer Formulierung unter Ziffer 2. gehe ich davon aus, dass Sie nicht selbst zu dieser Berechnung stehen.[...]

    Soll sie "kreativ" werden. Wie gesagt, ich bin in keiner finanziellen Notlage. Ich erwarte den pfändbaren Titel und dann sehen wir weiter.

    Die Pfändungsfreigrenze gilt jedoch nicht, wenn es sich um sogenannte „unmittelbare Unterhaltsforderungen“ handelt. Auf Antrag kann der Unterhaltsberechtigte dann auch über die Werte der Pfändungstabelle hinaus pfänden lassen.


    In dem Moment ab dem meine Jungs aufgrund meiner Finanzen auf etwas verzichten müssten, werde ich UV beantragen.


    Ab einer gewissen Unternehmensgröße ist das mit den "individuellen Gehaltsabrechnungen" nicht mehr so einfach möglich.


    Das Ganze bereitet mir keinen Stress, im Gegenteil. Sie hat mich richtig über den Tisch ziehen wollen, wir erinnern uns:

    Wechselmodell und Gewinnbeteiligung bei Hausverkauf innerhalb der nächsten 15 Jahre ohne irgendwelche Verbindlichkeiten ihrerseits.

    Unbetrachtet bleiben kurz die gravierenden Nachteile, die ein WM für die Kinder bedeuten würde. Diese hätte sie ohne Weiteres in Kauf genommen.

    Spielen wir mal stark vereinfacht durch.

    1. ich trage alleiniges Risiko beim Haus und finanziere Ihren steigenden Vermögensanteil am Haus
    2. Ich zahle keine Miete, da ich ja in einem Haus wohne--> Mietwert der Wohnung gilt als Eigentum/Vermögen
    3. Ich führe meinen Haushalt mit 2 Kindern wie gehabt.
    4. Sie kann das WM nur durchführen, wenn sie weniger arbeitet--> Haushaltsausgeleich-->Ich finanziere dann auch noch zusätzlich ihren Haushalt
    5. Da der Hauptwohnsitz der Kinder bei mir bleibt, trage ich natürlich auch weiterhin die Hauptverantwortung. Sie wohnt in einer anderen Ortschaft ohne Anbindung mit dem ÖPNV
    6. Ich kann mir das auf Dauer nicht leisten und muss das Haus verkaufen-> Sie macht Gewinn, bezieht weiterhin Unterhalt und die Kinder verlieren ihr sicheres Zuhause.

    Es ging meiner Frau nicht nur um Unterhaltsvermeidung, sie wollte auf Kosten der Kinder Kapital aus der Trennung ziehen. Bei solcher berechnender Kaltschnäuzigkeit reagiere ich empfindlich!

    Daher:

    "It's not about the money - It's about sending a message"

    Guten Morgen und vielen lieben Dank für die Willkommenswünsche:)


    Ja ich habe da schon ein Prachtweibchen abbekommen. Über die letzten Jahre hat sich immer mehr gezeigt, was für ein Narzisst sie ist. Sie ist mit einer Selbstherrlichkeit und Dreistigkeit in die Trennung gegangen, dass alle Umstehende nur mit dem Kopf geschüttelt haben. So hat sie bei ihrem "Auszug" mal eben den Fernseher des einen Sohnes und das Hochbett (er hat noch ein normales Bett) des anderen Sohnes mitgenommen. Unbedingt mitnehmen musste sie auch die 10€ Küchenuhr und der 5€ Klopapierhalter.:P


    Ich muss zugeben, die ersten 4-5 Monate bis Ende Dezember waren nervenaufreibend und belastend. Seit aber klar ist, dass die Jungs nicht in ein Wechselmodell gezwungen werden, gehe ich an das alles viel entspannter ran. Ich habe den Vorteil in keiner finanziellen Notlage zu sein und auch meine Arbeitssituation bringt Vorteile mit sich.


    Ich habe viel gelernt, was vor allem Umgangsrecht, Kindergeld, Unterhalt und Trennung anbetrifft.


    Auch gelernt habe ich, dass:

    • anwaltliche Beratung von Anfang an ein Muss ist, nur hier werden "meine" Interessen vertreten. Ich habe übrigens meine Rechnung erst nach ca. 8 Monaten erhalten, die Kosten sollten zu Begin nicht davon abhalten. Daher mein Tipp: Steht die Trennung im Raum und fordert die Gegenseite Entscheidungen/Unterschriften oder spielen gar Kinder mit rein, dann sofort zum Anwalt.
    • man hat als Mann erst einmal ein paar Hürden überwinden muss und Fragen zu beantworten hat. Wobei ich aber viel Hilfsbereitschaft und Verständnis erfahren habe!
    • das Jugendamt nicht zwangsläufig Recht hat und vor allem zu Beginn ausschließlich an einer schnellen Einigung der Eltern interessiert ist.
    • Jugendamt, Anwälte/Richter und auch Mediatoren nicht wirklich an etwaigen Trennungsgründen Interesse zeigen.
    • vor allem die Partei mit Phrasen wie " Kindswohl", " Interesse der Kinder" "Verantwortung als Eltern", "Wir werden immer Eltern bleiben", "Wir müssen Vergangenheit abhaken und nach vorne blicken" und "Kommunikation" argumentiert, die bis dahin die genau gegenteilige Auffassung zu Schau getragen hat. --> Ich glaube, das hat mich an der ganzen Trennung am meisten aufgeregt :cursing:

    Was Unterhalt und Unterhaltsvorschuss angeht:

    Es lief letztendlich auf eine Unterhaltsklage über 2-mal Mindestunterhalt ab August 2020 hinaus (läuft noch). Auf Unterhaltsvorschuss bin ich momentan nicht angewiesen, daher werde ich ihn auch vorerst nicht beantragen. Außerdem habe ich das zarte Gefühl, dass ich die Unterhaltsforderungen mit mehr Nachdruck verfolgen werde als es dem Jugendamt möglich wäre. :saint:

    ich bin 41 und alleinerziehender Papa für zwei Jungs (7 & 10).


    Je nachdem wie man es betrachtet, bin ich seit Ende Juli 2020 alleinerziehend, oder bereits seit Juni 2017.


    Um diese Diskrepanz zu verstehen, muss man wissen, dass meine letzten Jahre recht turbulent waren.


    Hier also kurz meine Geschichte:


    Alles fing wie gesagt 2017 an, als meine Nochfrau (wir befinden uns noch im Trennungsjahr) in eine neue Arbeitsstelle mit Schichtbetrieb wechselte und sogleich innerhalb der ersten Wochen mit einem ihrer neuen Arbeitskollegen eine Affäre begann.

    Dies flog relativ schnell auf, doch das Vertrauen (und eigentlich auch die Ehe) war natürlich im Eimer. Irgendwie haben wir uns dann doch zusammengerauft, immerhin haben wir 2 kleine Kinder und erst 2016 ein Haus gebaut. In den folgenden 3 Jahren wurde das Verhältnis immer angespannter.

    Auf der einen Seite ich, der kein Vertrauen mehr aufbauen konnte und natürlich enttäuscht und verletzt war und auf der anderen Seite meine Ex, die nur noch durch Lügen, Geheimnisse und einem Eigenleben abseits der Familie glänzte. Schichtpläne/Arbeitszeiten wurden trotz Nachfragen nicht mitgeteilt, eine Abtreibung verheimlicht und finanziell nur noch für sich selbst gewirtschaftet. Auch sonst verlief die Partnerschaft/Ehe emotional im Sand.


    Während ich das Haus finanzierte und mich um die Kinder kümmerte, war sie arbeiten - jedenfalls offiziell- oder schlief. Teilweise haben die Kinder sie eine Woche lang nicht gesehen, da die Schlafzyklen so unterschiedlich waren.

    Kurzum diese 3 Jahre waren ziemlich frustrierend.


    Dann kam Corona und ich bin im März 2020 ins permanente Home-Office gewechselt. Ich war nun 24/7 Zuhause anwesend, was meiner Ex nicht gefiel. Ende Mai hat sie dann per WhatsApp Schluss gemacht, was schlussendlich halb so wild war und nun endlich klare Verhältnisse schuf.


    Sie wollte ausziehen und ein Wechselmodell etablieren, ich sollte das Haus bekommen. So war IHR Plan. Nach einiger Zeit bekam ich dann Post von ihrem Anwalt, darin hieß es, wir seien uns über ein Wechselmodells einig und bezüglich des Hauses sollte ich sie aus der Schuldhaftung entlassen und sie würde trotzdem innerhalb der nächsten 15 Jahre von einem eventuellen Verkaufsgewinn (nur Gewinn) des Hauses zu 50% profitieren.

    Das Wechselmodell kam für mich au Erfahrung der letzten 3 Jahre und ihrer Arbeitssituation nicht in Frage und die Sache mit dem Haus war auch nicht annehmbar.


    Dass sie, wie sich herausstellte, zu ihrem „neuen“ Arbeitskollegen in eine andere Ortschaft gezogen ist, machte die Vorstellung einen Wechselmodels nur noch absurder. Auf Nachfrage beim zuständigen Einwohnermeldeamt erfuhr ich, dass sie versucht hat die Kinder dort anzumelden. Dem habe ich ausdrücklich und schriftlich widersprochen.


    Kurzum, es ging zum Jugendamt und dann zum Familiengericht. Die Kinder wurden im weiteren Verlauf vom Jugendamt, dem Verfahrensbeistand und der Richterin befragt. Nachdem sich alle gegen das WM ausgesprochen haben, dachte ich Ende Dezember das Thema sei durch.

    Meine Ex hatte zwar schon während der ganzen Trennungsphase einen Hang zu Unwahrheiten in ihren Schreiben offenbart, aber was jetzt kam war ziemlich abenteuerlich. Sie hat per Änderungsantrag vor Gericht behaupten lassen, ich wäre überfordert, mein Haushalt wäre unhygienisch und ich würde mich nicht ausreichend um die Kinder kümmern und den schulischen Anforderungen der Kinder wäre ich nicht gewachsen (Homeschooling). Noch bevor ich von diesem Antrag etwas wusste, erschien kurzfristig der Verfahrensbeistand bei mir, um die Zustände im

    Hause zu überprüfen. Sein Fazit: Der Haushalt war/ist vollkommen in Ordnung. Auch alle anderen „Vorwürfe“ konnte ich nachweislich widerlegen.


    Sie hat jetzt alle 14 Tage Umgang (Freitag-Montag), für die Ferien habe ich eine Vereinbarung entworfen, mit der wir alle leben können.


    Was jetzt noch läuft, ist eine Unterhaltsklage, da sie nicht bereit ist mehr als 28€ pro Kind zu zahlen (die gute Frau verdient laut Einkommensauskunft der letzten 12 Monate ca. 2300€ netto). 2020 hat sie gar keinen Unterhalt bezahlt.

    Dem Kindergeld musste ich auch ewig hinterher rennen, da sie nicht gewillt war darauf zu verzichten.

    Momentan schuldet sie mir einschließlich Kindergeld für August 2020 und Mindestunterhalt ab August 2020 über 5000€.


    Ihr neuster Streich ist auf Verkauf/Auszahlung des Hauses zu bestehen.


    So das war jetzt mal in Kürze meine Leidensgeschichte, es kann nur besser werden. :saint: