Beiträge von wolfi

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    Warum? Und dann bist du erst um 19 Uhr zu Hause.... Ich wäre tot.

    Kannst du da irgendwas optimieren, kürzer Wege, Teile der Arbeit im Homeoffice, deligieren?

    Nicht nur um deine Tochter zu bekommen, sondern vielleicht auch, um als Alleinerziehender nicht in ein paar Monaten aus den Latschen zu kippen.

    Das hatte sich im Laufe der Zeit so ergeben. Hatte die letzten 3 Mitarbeiter entlassen müssen. Um die Firma nicht zu verlieren habe ich die Arbeit mitgemacht. Meine Frau sagte damals schon: ich habe dich so kennen gelert, das ist okey für mich.

    Sie hat schon alles vorbereitet, für ihren Auszug. Nächten Monat ist sie schon weg. Genaue Angaben macht sie noch nicht. Da wird sie keine Vorschläge von mir akzeptieren. Dies hatte sie nach der ersten Ehe auch nicht gemacht.

    In die freien Schule ging sie schon mit 2 Jahren in die Krippe, dann Kindergarten und jetzt Schule. Mien Frau muß durch den Ort fahren und nimmt sie mit. Vor einigen Jahren hatte sie auch andere Arbeitszeiten. Sie ging damals 6 Stunden. Seit ca 2 oder 3 Jahren geht sie 8 Stunden. Ihr Arbeitsbeginn ist wechselnd mal 6.30 Uhr mal 7 Uhr mal 8 Uhr. In guten Zeiten hielten wir es so für gut. Dann brauchte ich nicht noch mal aus dem Geschäft.

    Jetzt nehme ich mir die Zeit einfach. Ein kleiner Vorteil, wenn man selbstständig ist.

    Nein Panik bekommen ist sicherlich keine gute Lösung... Einfach gesagt, wenn man nicht drin steckt.

    Aber vielleicht tatsächlich noch mal überlegen, ob Mediation und einvernehmliche Lösungen doch den Hauch einer Chance hat.

    Wie würde deine Frau reagieren, wenn du ihr sagst, dass sie gerne ausziehen kann, das Kind aber nicht und ihr eine gemeinsame Lösung finden müsst, wie ihr euch die Betreuung künftig teilt? Und zwar ganz konkret, ggf. Mit Hilfe eines Mediators.

    Sie will ausziehen. Habe ich nichts dagegen. Wenn unsere Tochter bei mir bleibt muß sie zahlen und das verträgt sie nicht. Sie würde alle Geschütze auffahren und eine Einigung ausschließen. Ich hatte ja mal eine Eheberatung angerufen und einen Termin vereinbart (geht ja auch einzeln). Erst wich sie mir aus, ob sie mitkommt. Dann kam keine Antwort. Dann kam es hat doch keinen Sinn. Dann kam sie möchte ausziehen. Alles innerhalb 14 Tage.

    Wenn ich verliere hat unsere Tochter den Streß. Das will ich ja vermeiden.

    Sie geht in die 4. Klasse

    Sie kann auch schon allein zu Hause bleiben

    Sie kann zu ihren Großeltern

    Sie kann auch bei mir im Büro bleiben

    Ich kann mein Geschäft wenn es darauf ankommt auch um 16 Uhr schließen, dann bin ich 17 Uhr zu Hause

    Sie kann sich alleine früh fertig machen mit mir Frühstücken und dann fahre ich sie in die Schule

    Sie wird von ihren Großeltern zw 15 und 16 Uhr von der Schule abgeholt und bleibt dann bis ich sie dort abhole

    Sie hat Freundinnen im Nachbarort (wo die Schule ist), bei meinen Eltern in der Straße und bei der Entdeckerzeit (kirchliche Betreuung 14tägig)

    Die Wochenenden haben wir eh meist zusammen verbracht


    Die Mutter hat sie früh fersehen lassen. Beruflich mußte Sie um 6 Uhr losfahren und unsere Tochter kurz danach in den Frühhort.

    Zwischen 15.30 Uhr und 16.30 Uhr wurde sie abgeholt, Einkaufen, nach Hause. Eine Runde Karten spielen, dann bis ...Fernsehen. 18:30 Uhr Abendessen

    19 Uhr bin ich meist zu Hause. Da hat sie schon gewartet. Dann saß sie auf meinem Schoß bis sie ins Bett muß.

    Ich möchte ungern aufgeben. Aber vielleicht habt ihr recht, daß man sich auch mit einem Urteil anfreunden muß. Wenn meine Frau den Bescheid bekommt, daß ich das ABR beantrage müssen wir beide Spießrutenlaufen.

    Wenn meine Frau Erfolg hat werde ich unsere Tochter nur 2 Wochenenden sehen.


    Es wird unserer Tochter nicht schlecht gehen bei der KM. Sie wird nur einige Chancen fürs den Start zum Beruf oder in ihr späteres Leben, ihre Zukunft verpassen.


    Ich warte trotzdem erst das Gespräch mit dem Anwalt ab. Bei der Caritas habe ich jetzt auch einen Termin bekommen zu einem kostenlosen Beratungsgespräch. Leider erst in der kommenden Woche.

    Es muß doch einen Weg geben.

    Das ist gut. Hier hab ich noch dran zu arbeiten.


    Vorteil der Mutter: sie ist die Mutter

    Vorteil des Vaters: ich bin der Vater

    Vorteil der Mutter: sie hat in der Außenwirkung den überwiegenden Teil der Erziehung und Betreuung übernommen

    Vorteil des Vaters: ich habe den wahren Anteil an der Erziehung und Fähigkeiten und Fertigkeiten

    Vorteil der Mutter: sie schafft Fakten und zieht mit Kind aus

    Vorteil des Vaters: Fakten???

    Vorteil der Mutter: sie stellt Deinen „erfolgreichen“ Anteil an der Entwicklung Eures Kindes als den angenehmen hin und Ihren als den „typisch“ das bleibt ja eh immer an den Müttern hängen

    Vorteil des Vaters: (hier muß ich an den Formulierungen arbeiten)

    Vorteil der Mutter: sie kann Betreuung leisten, ohne wirtschaftliche Einbußen

    Vorteil des Vaters: kann ich auch, da ich Vetretung organisieren kann (auch für mehr als 10 Tage)

    Vorteil des Vaters: war und ist tag und Nacht für das Kind da

    Vorteil des Vaters: Familie ist insgesamt immer für das Kind da


    Ich werde weiter daran arbeiten.

    Ich danke auch allen für die freundliche Unterstützung. Denn das es so schwer werden kann hätte ich nicht gedacht.


    LG

    Jens

    Auf die Gefahr hin, das Offensichtliche, Altbekannte zu wiederholen: ein Wechselmodell erfordert meiner Meinung nach, dass beide Elternteile mit diesem Modell einverstanden sind und außerdem eine räumliche Nähe vorhanden ist, die es erlaubt, dass die Tochter unabhängig davon, ob sie bei Vater oder Mutter ist, dieselbe Schule besuchen kann. Wenn die KM weiter weg als ein paar Kilometer ziehen möchte, dann kommt es m. E. sowieso nicht in Frage.

    Guten morgen,


    ich muß nochmal zusamman fassen.

    Ich bin selbstständig, verdiene halb soviel wie meine Frau und habe weniger Freizeit. Das sind meine Nachteile. Und Vorteile für meine Frau, die sie aber weder beim Kind aus erster Ehe noch bei unserer Tochter genutzt hat. Meine Frau hat das Talent nach außen alles schön zu reden, damit andere glauben, was für eine Koryphäe sie ist. Auch ich habe es geglaubt und habe meine Arbeitszeit zu Gunsten der Familie verschoben und meine Hobby auf ein Minimum reduziert. Dafür bin ich meiner Frau sogar dankbar. Denn diese gewonnene Zeit habe ich habe ich mit Erfolg in unsere Tochter investiert. Werde ich bei Gericht nicht vorbringen, ist nur für das Forum.


    Zum Wechselmodel. Es wäre für mich die perfekte Lösung, da keiner Kindesunterhalt zahlen müßte. Aber in der Praxis soll es von den Gerichten (das ist auch meine Meinung) nur als Notlösung dienen. Die Kinder habe dann kein Zuhause. Das sit nicht im Kindeswohl.


    Wirtschaftliche Gründe werde ich ich auch nicht ansprechen, da man ja Geld auchbeantragen kann, wenn es mal knapp ist. Es soll auch viele Anwälte geben die ihr Gehalt sozial aufstocken müssen.


    Meine Vorteile sind, daß unsere Tochter nicht aus ihrer gewonsten Umgebung gerissen wird. Sie ist rundum versorgt durch meine Eltern. Auch bei Krankheit. Selbst die Zeit in der sie nachmittags auf sich allein gestellt war wird dadurch verbessert. Aus meiner Sicht verbessert sich die Situation für unsere Tochter erheblich. Es wird ihr nur die Mutter fehlen, die sie ja auch liebt und auch immer sehen kann, wenn sie möchte.


    LG

    Jens

    Tja, ich war arbeiten. Wenn meine Tochter bei mir auf Arbeit war (wo sie eigentlich nichts zu suchen hatte), dann haben wir gelernt, Kuchen gebacken, im Büro Gitarre geübt. Sie war nie sich selbst überlassen. Positiv ist das sie alles von selbst möchte, wenn sie bei mir ist. Dies ist bei der KM nie der Fall gewesen.


    Ihr habt recht. Ich hab jetzt seit Samstag 4,5 Kg abgenommen. Ärgern bringt mich nicht vorwärts.


    Mein Ziel ist es herauszufinden, wann sie ausziehen möchte und morgen zu einem Anwalt zu gehen. Der konzentriert sich dann auch auf die Fakten, was mir schwer fallen würde. Mein Steuerberater sieht das auch so, da der Sohn sich in der gleichen Lage wie ich befindet.

    Hallo Campusmami, Hallo musicafides,


    ich danke euch sehr. In der Zeit nach bekanntwerden der Trennung ist man auch sauer.

    Meine Frau hat mir das beste und liebste Geschenk gemacht. Meine Tochter. Die möchte ich natürlich nicht hergeben. Meine Frau hatte mehr Freizeit und auch mehr Geld. Mein Steuerberater meinte, daß sie mir Trennungsunterhalt zahlen müsse. Dies nur am Rande. Aber in der Zeit in dem ander mit ihren Kinder spielen, spazieren gehen, Hausaufgaben machen etc. hat meine Frau leider nur am Handy gesessen und bei Versandhäusern bestellt. Sie hat bei LR und Herbalife was angefangen und meine Tochter mußte alle diese Produkte nehmen (Creme, Nahrungsergänzung, Vitamine...). Von mir bekam sie frisches Obst und Gemüse, Smoothies etc..


    Aber ihr habt recht. Ich werde nach vorn schauen und besser meinen Vorteil nutzen als meine Frau schlecht machen.


    Lieben Dank

    Jens

    Hallo overtherainbow,


    es ist schon richtig, daß meine Tochter auch ihre Mutter liebt. Auf Elternabenden waren wir zusammen (außer zur Coronazeit). Das Kindergeld bekommt meine Frau und überweist es auf das gemeinsame Konto. Das wollte sie anfangs nicht. Sie wollte das Geld behalten.

    Kinderarzt und Krankenbetreuung haben meine Frau und auch meine Mutter übernommen, weil ich selbstständig bin.


    Wenn sie nicht bei Oma und Opa war an den Wochenenden, dann hat sie die meiste Zeit mit mir verbracht. Laufrad, Fahrradfahren, Rollschuh fahren, Schwimmen, Rechnen und Schreiben, Kuchen backen, Holzarbeiten, Fotografieren, Gitarre spielen, Blödsinn machen und besonders Lachen lernte sie alles von mir. Meine Frau war nur zum Lorbeer ernten da. ZB das Bronzeabzeichen im Schwimmen. Trainiert und bezahlt habe ich. Das Abzeichen und den Schwimmpass postete meine Frau sofort nach Erhalt über WhatsApp.


    Lernen und auf das Leben vorbereiten, das lernt sie von mir. Shoppen und Geld ausgeben lernt sie von meiner Frau.

    Ich bin der Meinung, daß ich mehr zu ihrem Kindeswohl beitrage als meine Frau. Auch weil der Sohn meiner Frau aus erster Ehe nicht den Weg einschlug, den Eltern sich für ihre Kinder wünschen, um das mal vorsichtig auszudrücken.


    Es ist aber gut auf solche Frage vorbereitet zu sein.


    Dankeschön

    Jens

    Hallo musicafides


    mein Freund und Anwalt hat eine freie Mitarbeiterin eingestellt die schon 30 Jahre Erfahrung im Familienrecht hat. Ich werde die Frau auch aufsuchen und mit ihr das weitere Vorgehen besprechen. Denn ich habe nur meine Tochter noch zu verlieren. Die Familie gibt es ja jetzt nicht mehr.

    Ich wußte nur nicht, daß die KM nicht ohne meine Zustimmung mit dem Kind ausziehen darf. Denn meine Frau würde dies tun. Und ich bekam den Hinweis aus Erfahrung, daß wenn das Kind erst einmal den Wohnort gewechselt hat, dann werden aus einem Tag eine Woche und dann zwei Wochen und dann ist es fast aussichtslos sie zurück zu bekommen.

    An die Papiere meiner Tochter komme ich nicht ran. Die gibt meine Frau nicht aus der Hand.


    Sie hat gesagt, daß sie bei mir wohnen möchte. Ich stelle es ihr frei.

    Das gesamte Wochenende habe ich mit ihr verbracht. Sie hätte ja auch zu ihrer Mutter gehen können. Das wollte sie nicht. Also werde ich um sie kämpfen.


    Lieben Gruß

    Jens