Beiträge von NC2006

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    Hallo,


    Es ist schon einige Zeit her seitdem ich hier das letzte Mal geschrieben habe.

    Ich habe inzwischen dem KV mitgeteilt, dass ich in der Beziehung keine Zukunft mehr sehe (und auch kein Interesse mehr daran habe) und mit den 3 gemeinsamen Kindern (die ich bisher so gut wie alleine betreut habe) in meine alte Heimat ziehen möchte.

    Wie erwartet lässt er das nicht zu und hat mir schon einen "Krieg" angekündigt.

    Wir haben uns beide bereits anwaltlich beraten lassen und auch beide das JA kontaktiert. Unsere Sachbearbeiterin hat jetzt für nächste Woche einen gemeinsam Termin vereinbart und ich brauche nun Tipps, wie ich mich am besten dort verhalte.

    Ich habe große Angst die Kinder "zu verlieren", denn der KV beeinflusst sie massiv...letzte Woche wollte ich mit allen drei Kindern die Uroma besuchen und sie hatten sich anfangs auch alle gefreut und plötzlich teilt mir die Große (fast 6 Jahre alt) mit "Mama, ich komme nicht mit. Papa hat gesagt ich soll hier bleiben, damit er nicht so alleine ist. Ich will nicht, dass er traurig ist". Um sie in keine Konflikte zu bringen, habe ich nur einmal nachgefragt, ob sie wirklich nicht mit möchte und dann nicht weiter versucht sie zu überreden, damit sie nicht in Konflikte kommt. Ich war natürlich sehr traurig, dass sie nicht mit kam und wütend auf den KV, dass er sie da so bearbeitet.

    Ich habe mit den Kindern nicht über meine Pläne gesprochen und dennoch hat die Mittlere (fast 4 Jahre alt) dann meiner Mutter erzählt "Mama wohnt in X und Papa, K (Schwester) und ich wohnen mit Papa in Y". Das zeigt doch, dass er sie beeinflusst, beweisen kann ich es jedoch nicht. Des Weiteren werden die Kinder mit teuren Geschenken überhäuft und dürfen beim KV machen was sie wollen (Süßigkeiten, sehr spät ins Bett, kein Benehmen...) und ich bin die "böse Mama".

    Jetzt hoffe ich auf das JA, habe aber Angst, dass der KV sich dort gut präsentiert und ich nicht mit den Kindern umziehen kann.

    Aktuell wohnen der KV, die Kinder und ich noch zusammen...ich will hier aber eigtl keinen Tag länger sein und bin hier nur nicht weg wegen der Kinder.


    Hat jemand Tipps wie ich mich am besten Verhalte bei so einem gemeinsamen Gespräch beim JA? Was sind Fettnäpfchen, die es zu vermeiden gilt?


    Vielen Dank schon mal!

    Das klingt wirklich furchtbar.


    Ich habe eigentlich nicht vor, die Kinder einfach umzumelden, wobei ich auch nicht glaube, dass das ein Problem wäre.

    Bevor wir in den Heimatort des KV gezogen sind, habe ich 20km entfernt mit K1 und K2 alleine gewohnt und als ich sie im neuen Ort angemeldet habe, hat auch niemand nach dem KV gefragt.


    Ich möchte wirklich erstmal das Gespräch mit dem KV suchen und dabei so "vorsichtig" wie möglich vorgehen. Leider bin ich gar nicht gut darin schwierige Diskussionen zu führen ohne dass ich gleich in Tränen ausbreche und meinen "roten Faden" verliere.

    Ich brauche eher Tipps, wie ich dem KV mitteilen kann, dass ich hier nicht mehr weiter wohnen möchte und die Kinder gerne alltags betreuen möchte, ohne direkt zu forsch und überrumpelnd zu sagen: "Ich ziehe aus und nehme die Kinder mit."


    Ich möchte die Kinder ja auch wirklich nicht von ihrem Papa entfremden, das ist nicht in meinem Interesse.

    Okay, das ist interessant.

    Wie war das dann vor der Trennung? Habt ihr euch gemeinsam um Karl gekümmert?


    Ja, es ist gewissermaßen egoistisch von mir, wenn ich zurück in meine Heimat möchte. Bis jetzt fahren wir mehrmals im Monat die 90km und verbringen im Sommer zumindest 3 Wochen dort. Die Kinder haben dort Freunde und eben Oma und Uroma vor Ort sowie die Tante, die sich auch regelmäßig dort aufhält.


    Unser Alltag im Heimatort des KV gestaltet sich hingegen recht einsam. Freunde sehen die Kinder eigtl nur im Kindergarten, wobei sie coronabedingt in den letzten 12 Monaten kaum dort waren....auch weil der KV nicht wollte, dass sie dorthin gehen.

    Nachmittags bin ich mit den Kindern alleine, jeder im Ort bleibt seit jeher für sich. Ich habe ein paar lose, oberflächliche Bekannte im Ort und der KV will seine Ruhe und von niemandem was wissen. Er ist geschäftlich oft auf reisen und kaum zu hause. Nachbarn gibt es hier fast keine, da wir sehr isoliert auf dem Land leben.


    Alle Angelegenheiten der Kinder regle ich alleine...Arztbesuche, Kindergartenveranstaltungen, Elterngespräche, Kinderturnen usw.

    Für die Kinder 2 und 3 hat er gar keine Elternzeit beantragt, war auch im Wochenbett keine Hilfe.

    Als ich ihn bspw. darum gebeten habe mir beim Kindergeburtstag von Kind1 zu helfen, ist er mittendrin gegangen, weil er plötzlich was zu erledigen hatte und ließ mich mit 8 Kindern zwischen 3 und 5 Jahren und einem Säugling einfach alleine. Wenn ich dann lese, dass meine Chancen auf einen Umzug mit den Kindern in meinen Heimatort nicht unbedingt im Wohle der Kinder seien, dann wird mir heiß und kalt und ganz schwindelig.

    In meinem Heimatort habe ich einfach die Unterstützung, die ich hier gar nicht habe.

    Vielen Dank für deine Einschätzung!


    Das finanzielle Risiko steht bei uns zum Glück nicht so im Vordergrund.

    Gerade weil mir das Wohl der Kinder so wichtig ist, würde ich nur mit den Kindern gehen. Leider fällt mir kein anderes Modell bzw. eine andere Praktikable Lösung ein.

    Du hast Recht, zu einer Trennung gehören schon zwei...er will sich allerdings nicht trennen. Er findet es ist alles gut wie es ist und versteht mich überhaupt nicht.

    Sachliche Diskussionen sind leider gar nicht möglich.


    Darüber zu urteilen, was das Beste für die Kinder ist, ist schwierig. Natürlich ist es für Kinder schön, wenn Mama und Papa sich lieb haben und an einem Strang ziehen, aber das ist ja bei uns gar nicht der Fall. Ist es für die Kinder dann nicht "besser" Mama und Papa sind zwar getrennt, aber sie wissen jeder ist für sie da und hat sie lieb? Der Papa ist ja jetzt sowieso nur ein "Spaß-Papa" und das wäre er ja dann weiterhin...nur eben nur am Wochenende und ohne dass die Mama kommt und wieder "schimpft".

    Hallo,

    Ich war hier schon lange nicht aktiv, benötige jetzt aber doch nochmal Hilfe.


    Folgendes: Ich habe es noch immer nicht geschafft mich zu trennen, doch jetzt wird es wirklich ernst.

    Einige Dinge haben sich zwar in den letzten Monaten geändert, es war aber nicht ausreichend genug, sodass ich den jetzigen Alltag so nicht mehr weiterführen möchte.


    Ich habe ab dem 1.6. eine große, bezahlbare Wohnung in meinem Heimatort und ab September Kindergartenplätze für die Kinder. Einen Versetzungsantrag habe ich gestellt, erfahre aber erst Mitte Mai, ob ich beruflich in meinem Heimatort beginnen kann. Ein Arbeitsumfang von 42% ab September während Weiterführung der Elternzeit wurde mir zumindest schon gestattet. Finanziell kann ich ansonsten, zumindest vorübergehend, auf meine Familie zurückgreifen.


    Ich hatte auch schon einen Termin bei einer Anwältin, um mich beraten zu lassen, allerdings war sie nicht gerade hilfreich, daher habe ich am 12.4. einen Telefontermin bei einer anderen Anwältin.


    Soweit ich bisher informiert bin, sollte ich gute Chancen auf das ABR haben, sollte es soweit kommen müssen.


    Ich brauche jetzt Hilfe dabei, wie ich meinem Noch-Lebensgefährten das alles mitteile und auch wann.

    Ich möchte ihm sagen, dass ich mit den Kindern ausziehen werde (er wird die Kinder nicht gehen lassen) und ihm vorschlagen, dass er mitkommen kann, wenn er wlll (ich weiß, dass er das nicht will, möchte ich aber zumindest die Option lassen). Mein Vorschlag ist, dass er die Kinder, wenn er denn möchte, Freitag Mittag bis Sonntag Abend hat oder wenn ihm das zu viel ist, jedes 2. Wochenende. Und auch unter der Woche kann er sie gerne besuchen kommen. Da er Kunden in meinem Heimatort hat, ist er ohnehin immer wieder dort. Ich möchte ihm auch vorschlagen, dass er die Kinder freitags holt und ich sie sonntags abhole.

    Meine Familie fürchtet, dass er "durchdrehen" könnte, wenn ich ihm das sage und er mir oder den Kindern gegenüber handgreiflich wird. Das glaube ich zwar eigentlich nicht, wobei ich weiß, dass er "vor unserer Zeit" öfter Leute (keine Partnerinnen) geschlagen hat und er MMA gemacht hat. Gegenüber unserer mittleren Tochter ist er auch manchmal grob. (Kind 2 haut Kind 1, Partner haut daraufhin Kind 2 auf den Kopf, allerdings so, dass es zu keinen Verletzungen kommt).


    Ich brauche jetzt einen "Plan", wie ich es ihm sage und wie ich mich je nach Reaktion verhalte.

    Meine Familie hat vorgeschlagen, dass ich jemanden dazu hole, wenn ich mit ihm spreche, aber ich finde das zum einen irgendwie feige und auch unfair und zum anderen wüsste ich auch nicht wen. Abgesehen davon ist die Person ja dann irgendwann auch weg und ich wäre ja dann mit ihm alleine.

    Sage ich es ihm und er würde gewalttätig werden, wäre die Sache ja klar, ich packe sofort die Kinder und fahre in meinen Heimatort, stelle sofort einen Antrag auf alleiniges ABR.


    Aber sollten wir "vernünftig" reden können und er aber nicht zustimmt, sagt ich soll ohne die Kinder gehen, was mache ich dann? Dann fahre ich natürlich nicht weg, sondern bleibe, denn ich lasse die Kinder nicht alleine. Wie gehe ich dann vor? Antrag auf alleiniges ABR?

    Wie lange dauert so etwas? Und bis ich das dann hätte, dann würde ja eine wirklich miese Stimmung herrschen, was sage ich dann den Kindern?


    Die beiden großen, besonders Kind1, sind schon sehr von ihm manipuliert, äußern den Wunsch bei Papa zu bleiben... das liegt aber wirklich nur daran, dass er morgens vor dem Kindergarten noch eine halbe Stunde im Bett mit ihnen am Handy was guckt, abends im Bett noch Switch mit ihnen spielt (u.a. Zelda.... dabei sind die Kinder 5 und 3 Jahre alt!), sie bei ihm unbegrenzt Süßigkeiten und Chips essen dürfen und ihnen alles kauft was sie wollen (4 Wochen vor Weihnachten neue Roller, 3 Wochen vor Weihnachten Playmobil Schloss, 2 Wochen vor Weihnachten Nintendo Switch und seitdem fast wöchentlich neue Spiele und zu Weihnachten noch jedem einen Barbie Camper). Und ich bin die "böse Mama", dabei bin ich auch nicht sehr streng, mache viel mit den Kindern.

    Was ich besonders komisch finde...hat er doch letztes Jahr fast ständig bei seinem Vater in seinem alten Kinderzimmer geschlafen, so hat er sich Anfang diesen Jahres ein 1,40m Bett gekauft und ins Kinderzimmer gestellt (Kinderzimmer hat 12m2 mit Dachschräge), dafür mussten die Kinderbetten weichen und jetzt schläft er mit den beiden großen jede Nacht in einem Bett.


    Ich würde mich über Tipps und Meinungen freuen!

    Hallo zusammen,


    ich kam gerade eben erst wieder dazu hier in das Forum zu schauen. Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass doch noch so viele Antworten zu meinem Beitrag geschrieben werden.


    Bei mir hat sich noch nicht viel getan, getrennt habe ich mich noch nicht, denn ich möchte wirklich erst alle Möglichkeiten abwägen und alles genau durchdacht haben bevor ich mich trenne und eine riesen Welle lostrete.


    Aktuell habe ich das Gefühl, dass der KV spürt, dass "was im Busch ist". Er schläft verhältnismäßig oft bei uns und spielt recht viel mit den KIndern.

    Einige meiner Kritikpunkte versucht er zu verbessern, so kommt morgen endlich ein Installateur, der sich hier die Lage nochmal anschaut, sodass ich vielleicht endlich eine eigene Waschmaschine bzw einen Waschmaschinenanschluss bekomme. Ich habe nämlich gedroht einmal in der Woche die 90km zu meiner Familie zu fahren und dann dort Wäsche zu waschen, damit ich nicht immer seinen Vater fragen muss, ob er mir seine Wohnung aufschließt, damit ich dort die Waschmaschine vom KV benutzen kann.
    Die Kinder gehen seit 2 Tagen wieder in den Kindergarten, was ja vor einiger Zeit nicht möglich war. Es passt dem KV zwar nicht so richtig und er redet den Kindergarten und meine Arbeit als Mitglied im Elternbeirat schlecht, aber ich weiß, dass es den Kindern gut tut in den KiGa zu gehen. Morgens, wenn ich sie hinbringe zischen sie gleich davon und spielen mit den anderen Kindern und wenn ich sie mittags abhole, wollen sie immer noch etwas bleiben und spielen.


    Leider betreibt der KV wohl etwas "Gehirnwäsche", wenn er die Kinder hin und wieder mit zu sich nimmt. Ich bekomme gar nicht so richtig mit, was er den Kindern alles erzählt, aber immer wieder sagen die Kinder so Sachen wie "Wir sind in Papas Team." oder "Mama, wann fährst du wieder nach XY, dann haben wir unsere Ruhe." Solche Aussagen sind wirklich verletzend und ich weiß, dass die Kinder das nicht so meinen. Die Kinder freuen sich über jegliche Aufmerksamkeit vom KV und er erlaubt einfach vieles und ich bin die "doofe Mama". Auch wissen sie oft, was er hören will und reden ihm der Nase nach. Fragt er bspw. wieder abfällig "Geht ihr morgen wieder in den Kiga?", dann antworten die Kinder, dass sie da nicht hin wollen.

    Jetzt gerade schlafen die Kinder beim KV, das haben sie sich gewünscht. Klar, drüben bei Papa und Opa darf man eben länger wach bleiben, Süßigkeiten en masse essen und fernsehen. Bei mir gibt es abends irgendwann keine Süßigkeiten mehr und spätestens um 20 Uhr ist Schlafenszeit, damit sie am nächsten Tag fit sind.


    Ich habe vorsichtig beim KV nachgefragt, wie es denn für ihn wäre, gemeinsam in meine Heimat zu ziehen, aber das ist für ihn niemals eine Option. Er ist sehr zufrieden mit seinem Leben und will nichts ändern. Er weiß, dass ich mit der aktuellen Situation nicht zufrieden bin, aber er sagt ich sei ja selbst Schuld, wenn ich hier her gezogen bin. Ich finde das ehrlich gesagt egoistisch und keine besonders tolle Grundlage für eine gemeinsame Beziehung. Ich habe ihn gefragt, wie es wäre, wenn ich ein Haus kaufen würde in meiner alten Heimat und er keine Kosten tragen würde, aber auch dann würde er niemals seinen Heimatort verlassen wollen. Auch die Alternative unter der Woche in meiner Heimat und am Wochenende in seiner Heimat zu wohnen scheint keine Option zu sein. Er ist übrigens selbstständig, hat zwar ein Büro und auch Mitarbeiter, aber da er so große Angst vor Corona hat bzw nicht den Kontakt mit anderen Menschen wünscht/braucht, arbeitet er schon seit vielen Wochen aus seinem "Kinderzimmer" heraus ohne zu seinen MA oder Kunden zu fahren. Das hat mir bewiesen, dass er theoretisch von überall aus arbeiten kann. Er sagt auch, dass ich ja alleine in meine Heimat gehen kann und die Kinder fragen wir, wo sie sein wollen.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Kinder aktuell sagen würden, dass sie zum KV wollen. Er benimmt sich halt wie ein Klischee-Wochenend-Papa. Mit dem Ausdruck will ich jetzt keine Väter beleidigen, die ihre Kinder am Wochenende betreuen. Ich will damit sagen, dass er einfach für den Spaß zuständig ist und ich den Rest ausbügeln kann. Fordern die Kinder am Morgen schon Süßigkeiten, dann heißt es "Mama hat es verboten. Ich darf euch nichts geben, sonst bekomme ich Ärger.", streiten die Kinder, dann ruft er mich und sagt "Mama, regel du das.", bei ihm dürfen sie bei schönstem Wetter drinnen fernsehen, wenn ich sie eher rausscheuche, damit sie draußen spielen. Ist er abends zu hause, dann wollen die Kinder, dass der KV sie abends ins Bett bringt, mit dem Ergebnis, dass er sich mit ihnen ins Bett liegt, sie am Handy Videos schauen und ne Stunde später heißt es "Die Kinder schlafen nicht, regel du das, ich muss noch arbeiten.". Komischerweise schlafen sie bei mir sonst immer nach 5 Minuten ein, wenn ich sie abends alleine ins Bett bringe...so, sorry für das ätzende Blabla


    Das Finanzielle dürfte nach aktuellen Überlegungen nicht allzu viele Problem aufwerfen. Wenn ich nicht gerade in Elternzeit bin, arbeite ich als Lehrerin und bin daher was die Kinderbetreuung betrifft ziemlich gut aufgestellt, habe somit z.B. in den Schulferien keine Probleme.
    Würde ich 50% arbeiten, würde ich um die 2000€ netto verdienen + Kindergeld (und eigtl Unterhalt vom KV, da weiß ich aber nicht wie viel das wäre). Soweit ich weiß, steht mir dann ein freier Tag in der Woche zu und meine Mutter hat auch einen Tag unter der Woche frei an dem sie mir mit den Kindern helfen könnte.

    Aktuell ist es bei uns so geregelt, dass ich das Kindergeld habe und der KV mir jeden Monat 900€ überweist. Die private Krankenversicherung der Kinder läuft über mich und auch Kindergartenbeiträge, Musikschule, Kinderturnen usw. werden von meinem Konto abgebucht. Kleider, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke und natürlich Lebensmittel für uns alle werden auch von meinem Konto beglichen. Und dann habe ich ja noch meine eigenen Kosten wie Berufsunfähigkeitsversicherung usw.

    Im Falle der Trennung würde sich finanziell für den KV also nicht viel ändern.


    Von einem Familienmitglied weiß ich, dass mein Vater (ich bin übrigens selbst ein Scheidungskind) mich finanziell unterstützen würde und er hat auch schon Andeutungen gemacht, dass er ein Haus in meinem Heimatort kaufen würde in dem wir wohnen könnten und auch ein Auto würde er mir besorgen. Ich habe nur selbst noch nicht konkret mit ihm darüber gesprochen und ich möchte eigentlich alles alleine schaffen. Ein eigenes Haus kann ich mir alleine allerdings nicht leisten, da ich gar keine Ersparnisse habe.


    So richtig aktiv handeln kann ich momentan noch nicht, da ich mental noch dabei bin alle möglichen Szenarien durchzuspielen.

    Ich wünsche mir für die Zukunft, dass der KV und ich zum Wohle der Kinder freundlich, friedlich, einander wertschätzend und entgegenkommend miteinander agieren und jeder glücklich ist. Ich kann an meinem aktuellen Wohnort nicht glücklich sein und daher kommt auf kurz oder lang nur der Umzug in meine alte Heimat in Frage. Dort kann ich auch nur glücklich sein, wenn die Kinder alltags dort mit mir leben, damit ich ihnen gewisse Werte und Normen vermitteln kann, wozu der KV meiner Meinung nach nicht in der Lage ist.


    Der KV und ich haben besprochen, dass die Kinder und ich im August 2-3 Wochen Urlaub in meiner Heimat machen und der KV kommt uns dann dort besuchen. Ich möchte, anders als der KV, nicht die Kinder einer gewissen Hirnwäsche unterziehen, hoffe aber dennoch, dass es ihnen in "meiner Heimat" von sich aus so gut gefällt, dass sie dort wohnen möchten.

    Vor August wird es also schon mal keine großartigen Veränderungen bei uns geben.
    Evtl lasse ich mich von einer Anwältin beraten, das JA würde ich erstmal noch nicht involvieren.
    Ich werde das Gespräch mit meinem Vater suchen inwieweit er tatsächlich ein Haus als Kapitalanlage kaufen würde und mich dann bzgl einer Versetzung beim Schulamt informieren. Sind die Aspekte Wohnort und Arbeitsplatz für mich zweifelsfrei geklärt, werde ich das Gespräch mit dem KV suchen und klare Fakten schaffen.

    vielen Dank für die ausführliche Antwort.


    Das mit dem Jugendamt habe ich mir auch schon überlegt bzw ihm gesagt.

    Das Gespräch lief dann in etwa so ab:


    Ich: Ab Juli können die Kinder ja spätestens wieder in den Kindergarten gehen. Ich denke das wird ihnen gut tun.


    Er: Du nervst immer mit deinem blöden Kindergarten. Die Kinder wollen doch da gar nicht hin, was sollen die da. Für was bist du denn zu hause. Ne, will ich nicht.


    Ich: Ich bin wegen dem Baby in Elternzeit zu hause. Und ich möchte, dass sie wieder ihre Freunde sehen und in den Kiga gehen.


    Er: Aussage gegen Aussage, also bleibt die Situation wie es ist.


    Ich: Ne, so funktioniert es nicht. Dann muss das jemand anders für uns entscheiden.


    ER: So ein Quatsch, das hat niemand für zu entscheiden.


    Ich: Doch, dann klärt das das Jugendamt.


    Er: Dann nehme ich mir einen Anwalt.


    Ich: Dann muss ich das auch.



    Also wirklich ordentlich reden ist da echt nicht möglich.


    Ich habe keine Angst, dass er mich/uns rausschmeißt. Das wäre mir fast noch am Liebsten. Mir geht es einfach um das wohl der Kinder und daher möchte ich sie nicht bei ihm lassen. Zumindest nicht im Alltag, unter der Woche. Von mir aus kann er sogar jedes Wochenende Zeit mit ihnen verbringen, wenn er das möchte.


    Ich bin fast schon so weit, dass ich sie ab Juli sogar tatsächlich nicht in den Kiga bringe, weil er es ja nicht will, und ich so größere Chancen habe auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht, weil sie ja hier dann sowieso nicht ortsgebunden sind.


    Aktuell versuche ich herauszufinden wie meine Chancen auf eine Wohnung in meinem Heimatort stehen und ob ich mich auch beruflich dorthin versetzen lassen kann.

    Vielen Dank für die Antwort.


    Ja einerseits empfindet er die Kinder, glaube ich, nicht unbedingt als störend, viel eher als zu anstrengend und andererseits liebt er sie sehr. Er spielt immer wieder sehr schön mit ihnen und will ihnen jeden Wunsch erfüllen. Die Kinder müssen nur äußern, welches Spielzeug sie gerne hätten und schon verspricht er ihnen es zu kaufen (vergisst er zum Glück immer wieder). Oft hat er aber auch eine ganze falsche Wahrnehmung von ihnen, denkt z.B. dass die Kinder nie miteinander spielen und nur Streiten, dabei ist das gar nicht der Fall. Er schätzt auch völlig falsch ein, was die Kinder verarbeiten können. Zeigt ihnen im TV altersunangemessene Sendungen oder spielt irgendwelche Ballerspiele am PC vor ihnen. Er versteht dann gar nicht, was ich da dagegen habe.


    Generell würde ich ihn als egoistisch betrachten. Morgens z.B. fragt er, ob wir gemeinsam frühstücken und ich antworte mit ja, bin aber vlt gerade noch dabei die Kleinste zu stillen, wickeln, etc. Dann fragt er öfter, wann wir endlich essen, anstatt schon mal den Tisch zu decken.

    Oder wenn wir einen Ausflug planen, dann verlässt er die Wohnung mit den Worten er geht sich schon mal umziehen (er hat bei seinem Vater ein eigenes Ankleidezimmer) und wenn er dann wieder kommt und ich nicht in der Zeit alle drei Kinder gewaschen und angezogen, unsere Sachen und mich selbst gerichtet habe, ist er ganz genervt.


    Er weiß, dass ich mich hier im Ort/Gegend nicht wohl fühle und sagt dann ich könne ja gehen (er meint dann allerdings ohne die Kinder).


    Hat jemand eine Idee bezüglich des Kindergartens? Wie ist es, wenn das eine Elternteil möchte, dass die Kinder (aus sozialentwicklungstechnischen Gründen) in den Kindergarten gehen und das andere Elternteil möchte, dass die Kinder zu hause bleiben. Wer hat da "Recht", wenn man sich nicht einig wird?

    Die 100km kommen zustande, weil ich gerne in meine alte Heimat ziehen möchte.

    Erst habe ich mit den beiden älteren Kindern alleine 20km entfernt gewohnt und bin dann zu meinem Lebensgefährten gezogen. Sein Vater hat in seinem Haus extra eine Wohnung für uns gebaut (viel zu klein, keine eigene Waschmaschine usw.) Ich hatte dem zugestimmt, weil ich wollte, dass wir endlich "richtig" als Familie zusammenwohnen, denn vorher war mein Lebensgefährte nicht immer bei uns und hat eben bei seinem Vater gewohnt. Außerdem hatten wir in dem neuen Ort einen Kindergartenplatz für die älteste Tochter.

    Die Realität sieht jetzt allerdings so aus, dass mein Lebensgefährte etwa jede 2. Nacht in seinem alten Kinderzimmer schläft. Weil er dort "besser arbeiten kann" und am nächsten Tag "fit sein muss, weil er ja arbeitet und mit den Kindern kann man nachts ja nicht durchschlafen".

    Die Kinder gehen aktuell auch nicht in den Kiga. Erst wegen Corona und jetzt wo der Kiga wieder offen hat, will mein Lebensgefährte auch nicht, dass sie dorthin gehen, weil "Kindergärten sind ja eh Schrott und da holt man sich allen möglichen Scheiß. Es reicht, wenn die Kinder Verpflichtungen haben, wenn sie in die Schule kommen." Ich bin in Elternzeit wegen des 3. Kindes und aktuell zu hause.

    Hier im Ort haben wir kaum Anschluss und mein Lebensgefährte will auch mit den anderen Leuten hier nichts zu tun haben. Er sagt er braucht keine Sozialkontakte und ich würde uns sonst nur Corona ins Haus bringen, wenn ich z.B. mal mit den Kindern auf den Spielplatz gehe und dort mit den anderen Leuten aus dem Dorf Kontakt habe.

    Als die Spielplätze wieder öffneten, war ich mit den Kindern einmal auf dem Spielplatz und meine Töchter waren soooooo glücklich endlich mal mit anderen Kindern zu spielen. Mein Lebensgefährte hingegen war stinksauer und hat sich erst 24 Stunden später wieder bei uns blicken lassen.

    In meiner Heimat, 100km entfernt, wohnt meine Familie, dort habe ich Freunde, unsere Kinder kennen andere Kinder dort und fühlen sich in dem Ort wohl. Ich hätte ein soziales Netzwerk, hier habe ich niemanden.

    Ich würde es auf jeden Fall unterstützen, dass die Kinder weiterhin ihren Papa sehen. Momentan fühle ich mich schon wie eine Alleinerziehende, da ich mich um alles alleine kümmere und mein Lebensgefährte nur so ein "Spaß-Papa" ist.

    Es gibt große Diskrepanzen in der Erziehung und wir ziehen überhaupt nicht an einem Strang.

    Hallo,

    Ich bin ganz neu hier in dem Forum und hoffe, dass mir hier evtl jemand weiterhelfen kann. Ich versuche mich so kurz wie möglich zu fassen, bin darin aber nicht so gut.


    Ich möchte mich von meinem Lebensgefährten trennen, möchte aber nicht unsere drei gemeinsamen Kinder zurücklassen. Wir sind seit 6 Jahren zusammen (nicht verheiratet) und haben drei gemeinsame Kinder (5, 3 und 6 Monate). Wir haben für alle drei Kinder das gemeinsame Sorgerecht und somit auch beide das Aufenthaltsbestimmungsrecht.

    Ich möchte mich aus diversen Gründen von meinem Lebensgefährten trennen und mit den Kindern in eine 100km entfernte Stadt ziehen.

    Ich bin mir sehr sicher, dass er dem nicht zustimmen wird.


    Wer hat Ratschläge wie ich mit den Kindern aus- und umziehen kann?


    Vielen Dank für eure Hilfe