Beiträge von Emma21

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    Letztlich fehlt es hier ja an allem. 2 Erwachsene, die beide nicht in der Lage sind die Führung und Verantwortung zu übernehmen und 2 Kinder, die mit der Situation völlig überfordert sind und schon jetzt deutliche Verhaltensauffälligkeiten an den Tag legen.

    Hier sinnvolle Tipps zu geben, ist schwierig, da die Situationen ja auch nur sehr subjektiv von Vollbio beschrieben werden. Es gibt ja auch nicht "den" richtigen Weg, um aus dieser verfahrenen Situation herauszukommen. Wichtig ist, eine konstruktive Form der Erziehung zu finden und dann auch konsequent bei dieser zu bleiben.

    Es wird ein sehr langer und schwieriger Weg und es wird lange dauern und vor allem von den Erwachsenen viel Arbeit an sich, der Partnerschaft und dem Verhalten der Kinder gegenüber erfordern, bis aus diesem Chaos eine Familie wird. Obwohl ich mir bei den Threads, bzw. Aussagen von Vollbio schwer vorstellen kann, dass sich diese festgefahrenen Muster und Probleme wirklich lösen lassen.

    Edit: wenn deine Frau sagt "Du, an sich mag ich nicht, du weißt, ich habe die Prüfung, sie ist mir wichtig und ich muss mich vorbereiten!" und du setzt dann trotzdem durch, dass ihr fahrt - entgegen dem Willen und den gerechtfertigten Befürchtungen deiner Frau - dann ist schlechte Laune, Streit vorprogrammiert.

    Aber so gab es ja zumindest einen Grund, warum die Kinder in dieser Woche nicht zum ASD gehen konnten.

    Außerdem habe ich das zarte Gefühl, dass ich die Unterhaltsforderungen mit mehr Nachdruck verfolgen werde als es dem Jugendamt möglich wäre. :saint:

    Meine Erfahrung ist, dass wer keinen Unterhalt zahlen will, auch Mittel und Wege findet keinen Unterhalt zahlen zu müssen. Sei es, dass man einen "netten" Anwalt hat, der es entsprechend berechnet, dass man nicht zahlungsfähig ist, oder einen netten Chef, der Gehaltsabrechnungen angleicht, oder man ist einfach auf Grund psychischer oder anderer Krankheiten nicht in der Lage mehr zu arbeiten, als der Selbstbehalt hergibt.

    Ich hatte diesbezüglich mal ein langes Gespräch mit der UVK. Dort ist es wohl ein nicht unbekanntes Phänomen, dass die Zahlungsmoral für den eigenen Nachwuchs kaum vorhanden ist und unterhaltspflichtige Elternteile mit viel Kreativität ihren Pflichten entkommen.

    Daher würde ich überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, UV zu beantragen. Das nimmt dir auch den Stress, dich weiter damit befassen zu müssen und hilft das Thema abzuschließen. Je weniger Verbindungen man (außer den Kindern) zum Ex hat, desto besser ist es nach so einer schwierigen Trennung.

    Da hilft mir, das nicht zu vergessen, was positiv ist und gut läuft ... anstatt mich stündlich aufzuregen über Dinge, die mich ärgern. Denn zum Ärgern gehören bekanntlich immer zwei.

    Guter Tipp! Das werde ich mal ausprobieren.

    Am hilfreichsten ist mir tatsächlich eine ältere Freundin, die weniger guckt, was die Pubertät mit meinem Kind macht, als eher, was die mit mir als Mutter macht und wie ich da meine Handlungsoptionen erweitern kann.

    Ich habe tatsächlich schon zwischenzeitlich versucht, mich selbst zu hinterfragen und zu ergründen, was mich an manchen Situationen so sehr triggert.

    Sicherlich ist die Pubertät auch eine Zeit, in der wir Eltern noch viel lernen können und müssen.

    Remo Largo ist mir ein Begriff, ich habe aber noch keins seiner Bücher gelesen. Vielleicht werde ich das nun nachholen, da ich seine Ansätze durchaus interessant finde.

    Herzlich Willkommen hier.


    Meine Anwältin hat damals zu mir gesagt, dass man erst bei der Trennung seinen (Ex)Partner richtig kennenlernt...


    Wünsche dir ein gutes Einlesen hier.

    Also dein Rechtsempfinden ist schon sehr speziell... da beschreibst du haarklein, wie dein Sohn bei einer deiner Erziehungsmaßnahmen eine blutige Nase bekommt und wirfst der KM Gewalt und Manipulation vor. Da ist kein Hauch von Reue oder schlechtem Gewissen, dabei ist die Treppenaktion tatsächlich nix anderes als körperliche Gewalt. Das scheint dir null bewusst zu sein... das geht gar nicht!

    Aber durch das Forum und die Antworten auf seine Threads weiß er, wie er sich beim ASD verkaufen muss und wird dadurch wieder mit einem blauen Auge davon kommen.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, hat die Dame vom ASD gar nicht gesagt, warum sie die Kinder sprechen möchte. Also würde ich dir empfehlen, deine Kinder in Ruhe zu lassen und sie nicht mit deinen Theorien zu belasten.


    Mir tun die Kinder so leid.


    Und irgendwie erweckt es für mich immer mehr den Eindruck, als ginge es dir hier gar nicht darum Tipps zu bekommen, wie du das Leben mit den Kindern und der Ex besser gestalten kannst, denn du machst ja immer so weiter, wie gehabt.

    Elin, ich lebe nicht in einem Patchworkmodell, kann mir aber gut vorstellen, dass das nicht immer einfach ist und sehr anstrengend sein kann.

    Ich finde es aber auch nicht richtig, wenn die Kinder der Ex "schlechter" gestellt werden, oder ihnen die Verantwortung für ihr "ungezogen sein" zugeschrieben wird, da sie, meiner Meinung nach, den kleinsten Anteil an "Schuld" tragen.

    Es mag sein, dass es emotional schwierig ist, "fremde" Kinder mit den eigenen, leiblichen Kindern gleichzustellen, vielleicht ist es oft auch gar nicht möglich; ich kann das nicht beurteilen. Aber ich finde schon, dass man zumindest versuchen sollte alle gleich zu behandeln und gemeinsam nach Lösungen und Möglichkeiten zu suchen, wie das funktionieren kann.

    Vielen Dank für die Antworten und Infos.


    Kaj: du hast wahrscheinlich nicht ganz Unrecht, dass man aus dem Bauch heraus agieren sollte. Momentan bin ich mir aber nicht sicher, ob mein Bauchgefühl noch stimmt. Mir hilft es manchmal, wenn ich Situationen und ihre Hintergründe verstehe, um dann mein Handeln anzupassen/ darauf abzustimmen.


    Ich werde sicherlich demnächst mal hier im Pubertätsunterforum vorbeischauen und weitere Fragen stellen.


    Meine Tochter ist bereits jetzt, zu Beginn der Pubertät, so extrem zickig, bockig und verweigernd, dass ich etwas Bauchschmerzen vor den kommenden Jahren habe.

    Und weil meine Frau unsere Tochter vor dem Vorbild für Ungezogenheiten meiner Beiden bewahren möchte, kommt von ihrer Seite schon gelegentlich die Andeutung, dass sie nicht auf Dauer unglücklich sein möchte.

    Mit tun deine beiden Kinder, die, nachdem sie die Trennung und Schlammschlacht der Eltern, nebst Umgangsstreitigkeiten, miterleben und irgendwie verarbeiten mussten und wahrscheinlich nicht ohne Grund psychologische Unterstützung brauchen und nun eine neue Familie vorgesetzt bekommen, in der sie eher Kinder 2. Klasse sind. Wie soll das auf Dauer nur gut gehen, wenn auch die neue Partnerin ihres Vaters nicht mal ein Mindestmaß an Empathie und Verständnis für die schlimme Situation hat, in der diese Kinder stecken, sondern stattdessen ihnen die Verantwortung für ihr "ungezogen sein" gibt und sie nicht gleichwertig zum leiblichen Nachwuchs sieht. Das ist doch keine Basis für ein dauerhaftes zusammenleben. Deine Frau will dieses Patchwork nicht, wie soll das dann funktionieren?


    Und immer wieder stellst du dich als Opfer hin, der eigentlich nur das Beste will und nur durch Versehen oder weil die Ex oder die neue Partnerin halt so ist, wie sie ist, in blöde Situationen reingesteckt wird.

    Hallo!

    Bei meiner Tochter klopft die Pubertät an, bzw. hat mit voller Wucht zugeschlagen. Ich fühle mich noch ziemlich überfordert damit und hab wahrscheinlich auch schon jeden Fehler gemacht, den man machen kann.

    Ich würde mich gerne nebenbei auch theoretisch mit dem Thema auseinandersetzen und bin auf der Suche nach guten Elternratgebern. Ich habe schon Jesper Juul "Pubertät, wenn erziehen nicht mehr geht" und ein Werk von ihm, bei dem es um das Thema Aggressionen geht, auf der Liste.

    Welche Ratgeber haben euch geholfen? Welche Bücher eignen sich für Mädchen zu Beginn der Pubertät (meine Tochter ist gerade 10 Jahre alt)


    Ich hätte mir gewünscht, dass das ganze noch auf sich warten lässt und fühle mich so gar nicht bereit dafür, nun ein Pubertier zu haben.

    Es tut mir leid, dass du so schlechte und offenbar traumatische Erfahrungen bei der Geburt und im Wochenbett gemacht hast. Ich kann mich hier auch nur meinen Vorrednerinnen anschließen: Hole dir psychologische Hilfe! Und zwar dringend.


    Gegen eine Klinik zu klagen ist nicht so einfach und in den meisten Fällen nicht von Erfolg gekrönt. Klagen sind anstrengend, sehr teuer und vor allem Kraft zehrend. Und selbst wenn nun tatsächlich ein Richter die Klinik oder das Personal, dass bei der Geburt dabei war, zu einer Strafe verklagen sollte, wird das deine Probleme nicht lösen. Du musst mit dir ins Reine kommen und an und mit dir arbeiten, damit es dir wieder gut geht. Das ist auch für dein Kind extrem wichtig. Man liest ja deutlich aus deinen Posts, dass du ganz viele "Baustellen" hast. -Fang an, diese zu bearbeiten. Werd aktiv und ändere was, anstatt nach Gründen zu suchen, warum es dir gerade schlecht geht. Denn das ist eine Abwärtsspirale. Such nach den Dingen, die gut sind in deinem Leben und vermehre diese, statt dich immer nur auf das Schlechte zu konzentrieren.

    Ich finde es problematisch, dass du immer erst einmal den Fehler bei der KM suchst. Die Kinder sind doch die meiste Zeit bei dir.

    Die Kinder haben viel mitgemacht. Corona und die Schulschließungen, die Verminderung sozialer Kontakte, dass macht was mit den Kindern.

    Ein Gerichtsverfahren und eine Änderung der Wohnsituation -in eurem Fall von WM zu RM- auch das geht nicht spurlos an den Kindern vorbei.

    Vielleicht hattest du die Erwartungshaltung, dass alles gut wird, wenn das WM abgeschafft ist und wurdest nun möglicherweise enttäuscht, weil es weiterhin nicht problemlos läuft.

    Du könntest den Konflikt nochmal für dich durchgehen und überlegen, an welchen Stellen du anders hättest handeln können. War es bspw. nötig, dass dein Sohn auf dem Spielplatz durch ein Handysignal an die Sendung erinnert wird, die er nicht hören darf? Hätte man den Konflikt von vornherein vermeiden können, indem man mit dem Sohn eine spätere Ausführung der Aufgabe vereinbart? Ist dieser Konflikt tatsächlich so gravierend, dass er so lange nachhallt, oder kann man es einfach "Schwamm drüber" legen und das Thema abhaken?

    Mir ist noch nicht klar, warum der beschriebene Konflikt etwas mit der KM zu tun haben soll.

    Grundsätzlich finde ich es nicht ungewöhnlich, dass ein Kind sich auch mal widersetzt und nicht das tut, was es soll. Auch, dass er nicht über die Gründe sprechen möchte, würde ich jetzt nicht zu hoch hängen.

    Vielleicht hatte er einfach nur einen schlechten Tag.

    doch, wenn das Kind nur ein Belgeitkind ist - muss es nicht mitfahren.

    Mütter können auch ohne Kinder in Kur - aber das sind andere Kurgänge/Häuser.

    Aber die Frage war ja, ob man eine Mu-Ki-Kur in eine Mutterkur umwandeln kann. Das finde ich schwierig, weil ja bei der Beantragung der Kur, die Kurbedürftigkeit aller Beteiligten festgestellt wird. Da kann eine Mutter bestimmt nicht plötzlich sagen, dass das Kind nun doch nicht kurbedürftig ist.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so einfach geht. Immerhin läuft die Genehmigung doch über die Krankenkasse und da kann man dann doch nicht einfach etwas ändern, wenn die Krankenkasse eine Mutter-Kind-Kur genehmigt hat. Immerhin wird ja auch die Kurbedürftigkeit der betroffenen Personen festgestellt.