Beiträge von Haselnuss

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    @ Claudi und Elin

    Natürlich kann ich das nicht erwarten und das tu ich auch nicht. Und natürlich ist sie auch nicht für mein Glück verantwortlich. Niemand ist für irgendjemandes Glück verantwortlich.

    Enttäuscht bin ich trotzdem, weil ich nicht gedacht hätte, dass ich meiner eigenen Schwester so egal sein könnte und sie sich mir gegenüber mal so gleichgültig verhalten würde.


    Akzeptieren muss ich es ja und ich denke das tue ich auch. Schließlich forder ich nicht, aber klar, es hinterlässt schon Frust, wenn es seit Jahren immer wieder zu solchen oder ähnlichen Situationen kommt. Nur ziehe ich meine Konsequenzen bzw Lehre daraus, denn für mich hat dieser Kontakt, wenn man es denn so überhaupt noch nennen kann, keinem positiven Wert oder Aspekt mehr.


    Tatsächlich geht es mir gerade ganz gut mit diesem bewussten Cut. Gestern war ich da noch deutlich unzufriedener mit, aber ich war die letzten Jahre sehr oft wütend, traurig, enttäuscht, verwundert oder genervt. Ich verliere also nicht allzu viel. Das, was für mich eine Schwesterbeziehung ausmacht, ist mit ihr so nicht drin und ich bin es leid, immer wieder gegen eine Wand zu reden und es ändert sich doch nichts.


    Ja, ich habe Erwartungen, obwohl die über die Jahre sehr geschrumpft sind, aber dass man sich hilft, wenn es einer Person schlecht geht und diese Hilfe braucht bzw darum bittet (und wie gesagt, ich frage nicht oft), das ist für mich einfach wichtig und selbstverständlich.

    Für sie offenbar nicht, genauso der regelmäßige Kontakt usw und naja, was soll man da anderes machen, als es selbst anders zu machen und sein Leben ohne diese Person zu leben? Sie denkt so, ich denke anders und jede von uns trägt und zieht nun ihre Konsequenzen aus der Nummer, denn ich werde mich nicht mehr um einen Kontakt bemühen, der scheinbar nur einer von uns wichtig ist.

    Es ist einfach schade drum.

    hallo! Erstmal danke für eure Antworten. Es ist wirklich spannend von euren Erfahrungen zu lesen. :-)


    @Cappuccino15


    Oh je, schlimm genug dass deine Schwester und du irgendwie nicht so auf einer Wellenlänge zu sein scheint, aber wenn man dann noch sieht, dass deine Eltern mit ihr so gar nicht die Probleme haben, wie du, dann fühlt man sich echt wie das schwarze Schaf. Ich verstehe es einfach nicht. Man ist doch zusammen aufgewachsen und kennt sich fast sein ganzes Leben...


    Das komische ist, dass meine Schwester und ich uns bis auf diesen Punkt sehr gut verstehen, aber sie übernimmt einfach diese egozentrische Einsiedlerkrebs-Haltung von ihrem Partner immer wieder und merkt selbst gar nicht, wie mies sie sich eigentlich verhält. Bequemlichkeit und was der Partner will gehen vor. Das kann ich einfach nicht nachvollziehen. Wenn was ist und man gefragt wird, hilft man doch selbstverständlich. Ich habe ihr selbst schon so oft angeboten, dass ich auf ihre Tochter aufpasse und ihr sogar mehrere Gutscheine für Paarmassage etc. geschenkt. Nutzen tut sie es aber nicht. :motz:

    Und wir wohnen mit dem Auto maximal 15Min voneinander entfernt. Aber in der Woche braucht man gar nicht erst daran denken zu fragen, ob man nochmal kurz spazieren will und am Wochenende wenn man Glück hat und sie nicht wieder 'n ruhigen machen wollen. Als ob kurz spazieren, schnattern und ein wenig Tee zusammen trinken sowas aufregendes wäre...


    @Kajak

    Ja, da hast du recht. Irgendwann fühlt man sich echt nur noch abgelehnt und gekränkt, wenn man schon fast drum betteln muss, dass man sich so alle drei Wochen mal Sonntags für drei Stundne trifft. Ich und meine Schwester sind gegenüber unserer Familie sehr kritisch, wegen Desinteresse, ihrem mickrigen Engagement was persönlichen Kontakt betrifft und noch vielem anderen, dabei ist meine Schwester genauso.

    Prinzipiell komme ich mit ihrem Freund gut aus, aber man merkt auch sehr deutlich, dass er wenig Wert auf unsere Anwesenheit legt und am liebsten nur für sich mit meiner Schwester wäre.

    Hätte ich ein Freund, würde ich meine Schwester selbstverständlich immer fröhlich empfangen, egal ob mein Partner nun keine Lust auf Besuch hat. Er ist doch ein erwachsener Mann und kann sich in ein anderes Zimmer zurückziehen und man trifft sich halt draußen. So würde ich es handhaben.

    Meine Schwester ist da leider null emanzipiert und wir haben auch schon oft drüber gesprochen. Sie sagte, sie ist halt ungern alleine, aber wenn sie wirklich mal alleine da stehen sollte (Trennung, Tod, Krankenhausaufenthal, was auch immer), wird sie definitiv alleine sein, weil sie ihre Sozialkontakte total vernachlässigt.

    Sie hat da einfach eine ganz andere Wahrnehmung und findet es total normal sich so abweisend zu verhalten.

    Letztendlich kümmer ich mich jetzt auch wieder mehr um Kontakt zu Freunden, weil familiär bin ich einfach zu enttäuscht. Es bleibt ja nichts anderes übrig.


    Tinchen


    Danke, es tut gut zu lesen, dass ich nicht zu viel erwarte und zu Recht enttäuscht bin. Meine Schwester tut nämlich immer so, als sei so ein Verhalten völlig normal.


    Zu deiner Frage: Die Situationen, die ich beschrieb fanden in den letzten Jahren statt. Ich bitte sie quasi nie um Hilfe und wenn, dann nur wenn es sein muss, zB beim Umzug (wo sie mir natürlich auch nicht helfen wollten, weil ihr Freund dafür zu müde war und keine Lust hatte...:hae:)


    Ich melde mich SEHR oft und frage nach, oh sie irgendwo hin mitkommen wollen, wenn ich einen Ausflug machen will, ob wir ein Eis essen wollen (ich würde sie von der Arbeit und dann meine Nichte aus der Kita mit dem Auto abholen und nach Hause fahren), frage am Wochenende nach, ob man zusammen spazieren und mit den Kids auf den Spielplatz möchte etc.

    Ich denke da habe ich mir nichts vorzuwerfen. Für sie ist einfach schlicht ihr kleine Familie wichtig und alles andere ist für sie verzichtbar. Warum man immer nur alles zu dritt machen muss, obwohl es doch viel lustiger wäre zusammen was zu machen, auch für die Kinder, kann ich einfach nicht verstehen. Klar, manchmal möchte man einfach nur für sich sein, aber meine Schwester übertreibt da schon sehr. Ich habe mich einmal bewusst sechs Wochen nicht gemeldet. Da kam nichts. Kein einziges Mal wurde nachgefragt, ob man sich sehen will. Gleichzeitig regt sie sich aber immer über unsere Familie auf.


    Argumente kommen wirklich nicht bei ihr an, weil sie diesbezüglich eine völlig falsche Wahrnehmung von der Situation hat. Erzähle ich das anderen, sind die immer total fassungslos, wie meine Schwester sich verhält, aber so lang ihr Fteund ihr bestätigt, dass alles gut ist, macht sie einfach weiter und das nervt. Wenn jemand mich kritisiert und sagt, dass er mit dem Kontakt unzufrieden ist, dann nehme ich mir das doch mal zu Herzen und versuche meiner Schwester zu liebe ein paar Schritte auf sie zuzugehen, aber sie rückt da keinen Millimeter von ihrer Haltung ab. Für sie ist ihr Verhalten normal und ich habe ja keine Ahnung, weil ich keinen Freund habe. :radab


    Manchmal wünsche ich ihr, dass sie mal richtig damit auf die Nase fliegt und mal sieht, wie es ist allein da zu stehen, damit sie mal merkt wie es mir die ganze Zeit geht.

    Letztendlich möchte ich mich nicht mehr mit dem Mindesten immer Abspeisen lassen und werde auch keinen Kontakt mehr suchen, weil sich eh nichts ändert und der nächste Frust nicht weit weg wäre. Die Sache mit dem Auto war für mich einfach zu enttäuschend. Da war der Ofen einfach aus.

    Hallo! Eigentlich ist es schon ziemlich "unaktuell", aber dennoch möchte ich mir das mal von der Seele schreiben. Vielleicht haben manche ja eine ähnliche Situation und können mir ihre Erfahrungen oder Meinungen mitteilen.


    Also, es geht um meine ältere Schwester. Da wir mit unserer Familie leider kein Glück haben, war das Verhältnis zwischen uns immer besonders eng.

    Leider ist es so, dass meine Schwester quasi nie ohne Partner ist. Sie hatte immer Beziehungen, mal mehr mal weniger lang, aber ihre jetzige dauert schon so 10 Jahre an. Was aber immer auffällt ist dass sie sich immer ihrem Partner sehr "anpasst", was ihre Einstellung betrifft. Ein Stück weit sicherlich auch normal, aber sie lässt sich dann immer total beeinflussen und kann quasi nichts alleine entscheiden, auch wenn sie es sicher anders sieht. Dennoch resultierten schon viele Streitereien aus diesem Umstand, weil ich immer das Gefühl habe, dass sie null Wert auf Kontakt mit mir legt. Im Zweifel ist für sie nur wichtig, dass sie ihren Freund hat und alle anderen sind quasi egal.


    Es würde zu lange dauern alle Situationen der letzten Jahre zu erzählen, aber die letzte Situation, weshalb ich den Kontakt auch beendet habe, diese:

    Ich hatte im Sommer einen Verkehrsunfall, bei dem mein Auto komplett "geschrottet" wurde. Nach diesem Unfall stand ich unter Schock und es hat etwa zwei Wochen gedauert, bis ich diesen einigermaßen überwunden hatte.


    Kurz nach dem Unfall haben wir telefoniert (was schon ungewöhnlich ist, weil normalerweise erreicht man sie so gut wie nie telefonisch). Sie und ihr Freund beruhigten mich und sagten, sie würden mir helfen. Worin diese bestehen sollte haben wir nicht geklärt.

    So, am nächsten Tag bin ich mit der Bahn zur Arbeit und wollte mir am frühen Nachmittag ein Auto ansehen und es auch kaufen, weil ein Auto in meinem Job unverzichtbar ist (Fahre Hausbesuche, teilweise bin ich in anderen Städten unterwegs). Ich rief meine Schwester an und fragte sie, ob ihr Freund oder sie mich zur Autobesichtigung fahren und unterstützen könnten, weil ich nicht so viel Ahnung von Autos habe und immer noch ziemlich durch den Wind war.


    Da relativ klar war, dass es dieses Auto werden wird (wegen Arbeit hatte ich da keine große Wahl), musste es leider auch an diesem Tag sein. Dazu noch am selben Tag das Auto versichern und anmelden und um den Abschleppdienst musste ich mich auch noch kümmern. Anmeldestelle ist relativ weit vom Schuss, ebenso wie der Ort, wo das Auto stand (mit dem Auto etwa eine halbe Stunde entfernt). Mit der Bahn usw hätte ich das an einem Tag definitiv nicht geschafft.


    So, meine Schwester sagte gleich, dass sie das nicht machen wollen, weil:

    -sie gerade Urlaub hatten und nachmittags noch baden fahren wollten

    -sie der Meinung ist, dass ein Auto jetzt nicht wichtig sei (meine Erklärung dass mein Job von dem Besitz eines Autos und Führerscheins abhängt verstand sie einfach nicht)

    -sie findet, dass ich ja auch einfach mit dem Zug hinfahren könnte (welcher recht selten am Tag fährt und mich zusätzlich Geld kosten würde und dann hätte ich es zeitlich nicht geschafft mit der Anmeldung usw)., denn das hätte ihre Nachbarin ja auch gemacht


    Des Weiteren hat sie mich permanent bedrängt, ich müsse erst den Schaden melden, was ich bereits getan habe mit der Aussage von der Sachbearbeiterin, ich solle mich später nochmal melden.


    Irgendwann ist mir der Kragen geplatzt, weil ich ohnehin noch sehr mitgenommen war und weil ich einfach so enttäuscht war, dass sie mir nicht helfen wollte (wie schon so oft vorher).

    Ich sagte ihr, dass ich sie mal sehen wollen würde in meiner Situation und dass ich diesmal wirklich ihre Hilfe gebraucht hätte.

    Sie legte auf und schrieb mir später nochmal ziemlich dasselbe, was sie schon am Telefon sagte.


    Seitdem herrscht Funkstille. Ich bin einfach so enttäuscht und genervt, dass sie mich immer nur aufgrund von Bequemlichkeit hängen lässt. Klar kann ich verstehen, dass es manchmal nicht geht oder man mal selbst einfach kaputt ist von der Woche, aber ich kann es an diesem Punkt nicht nachvollziehen, weil ich, wenn mich jemand um Hilfe bittet immer da bin.


    Ähnliche Situationen: ich musste operiert werden, habe meine Schwester schon Monate vorher gefragt, ob mein Sohn fünf Tage bei ihnen bleiben könnte, weil ich eben im KH bleiben musste. Das wollte sie erst mit ihrem Freund besprechen, ließ aber mehrfach durchblicken, dass die eigentlich nicht bereit dazu sind das zu tun und dass es ja auch zu stressig für sie ist (sie wohnen 15Min. Von der Kita meines Sohnes entfernt, haben eine Tochter fast im selben Alter und die beiden verstehen sie gut). Am Ende nahm eine Freundin meinen Sohn bei sich auf. Zu der Zeit war sie hochschwanger, hat zwei Kinder und einen großen Hund. Für sie war der Aufwand sicherlich größer, als es für sie gewesen wäre. Eine Nacht durfte er dann bei meiner Schwester schlafen. :-(


    Nächste Situation: ich hatte eine Fortbildung. Da meine Babysitterin nicht konnte, fragte ich meine Schwester. Da ihr Freund seine Ruhe haben wollte, erklärte sie sich bereit einen Tag auf ihn aufpassen. Leider ging die Fobi das ganze Wochenende. Da sie aber ihr Wochenende genießen wollte, sagte sie dass ich mir den Sonntag für die 7h jemand anderen suchen müsse. X/

    Gott sein Dank konnte eine Freundin einspringen, sonst hätte ich ziemlich blöd dagestanden.

    In den letzten fünf Jahren durfte mein Sohn dreimal dort übernachten. Ich frage auch eigentlich nie, weil ich eh schon mit einem Nein rechne, aber beide wissen wie übermüdet und erschöpft ich oft bin und wie sehr ich mich freuen würde mal einen Tag ausschlafen zu können.

    Vielleicht erwarte ich auch zu viel, aber ich fühle mich oft so hängengelassen mit meinen Problemen. Sie könnten mir einen riesen Gefallen tun, wenn er ab und an mal da schlafen könnte, aber sie wollen es einfach nicht, weil "WIR wollen am Wochenende unsere Ruhe haben.".


    Versteht mich irgendwer? In letzter Zeit wird mir nämlich immer bewusster, dass der Kontaktabbruch diesmal entgültig ist und ich verstehe einfach nicht, wie einem die eigene Schwester so egal sein kann.


    Sie fragt nie, ob wir was zusammen machen können. Immer muss ich fragen und bei 90% der Anfragen, kommt eine Absage und wenn sie sich doch mal Zeit nimmt, fühlt man sich ziemlich unwillkommen und quasi rausgeworfen, wenn sie nach ca drei Stunden sagt:"So, ich muss dich jetzt rauswerfen." :hae:


    Sobald ihr Partner mal nicht da ist, meldet sie sich und will was machen, aber sonst Fehlanzeige.

    Ich könnte noch sooo viel dazu schreiben, aber mir tun jetzt schon die Finger weh... :-)


    Danke fürs Lesen.

    Hallo! Eine andere Mutti hier hat mich auf die Idee gebracht, Weihnachten mit meinem Sohn (5) wegzufahren, da familiär leider gar nichts geht.

    Diese Idee hat es mit sehr angetan und ich würde gerne rechtzeitig buchen, damit unser Weihnachtsurlaub auch wirklich so wird, wie ich mir das vorstelle.

    Nun bin ich leider etwas unkreativ und auch nicht die beste, was das Recherchieren betrifft.


    Ich schreibe einfach mal ein paar Punkte auf, die mir wichtig wären.


    -Raum Mecklenburg Vorpommern, gerne auch direkt an der Ostsee, muss aber nicht sein

    -ein Hotel, ideal wäre Vollpension

    -Beschäftigungsmöglichkeiten, zB Freibad in der Nähe oder Pool im Hotel, Spielplatz, Kutschfahrten, Umgebung die man erkunden kann oder wo man verschiedene Freizeitangebote hat... Hauptsache man muss nicht den ganzen Tag im Hotel versauern :-)

    -kinderfreundlich

    -vielleicht mit ein oder zwei Wellnessangeboten

    -natürlich nicht zuuuuu teuer


    Ich hoffe ihr habt da ein paar tolle Ideen, Tipps oder vielleicht sogar tolle Alternativen für mich.


    Danke :-)

    Ihr habt recht, ja. Natürlich sind wir eine Familie, aber natürlich nur in Mini. Dennoch stimmt es mich traurig, denn ich würde mir für meinen Sohn einfach wünschen, dass er mal so ein richtiges Weihnachten mit Oma, Opa, Onkel und Tanten erlebt, denn wir sind ja ohnehin immer zusammen.

    Als ich vorhin mehr oder weniger eine Absage von meiner Tante bekommen habe, das hat mich echt ein bisschen zum verzweifeln gebracht. Ich habe auch einfach das Gefühl dass es allen total egal ist, was mit mir und meinem Sohn ist. Mein Sohn hat keinen Kontakt zum Vater, keinen Opa, nichts und dann fragt man ob man einfach nur mal weihnachten zusammen feiern kann, für den Kleinen und hört dann nur (wie von allen aus meiner Familie):"wir werden uns wohl nur auf die Couch packen und wollen für uns sein." :-(

    Aber am 25. ist das dann wohl kein Thema mehr, denn da fahren alle immer selbstverständlich zu ihren/anderen Verwandten. Manchmal glaub ich es liegt an mir.


    Die Idee wegzufahren finde ich toll. Das ist dann wirklich mal was anderes bzw besonderes und so kommt dann doch etwas weniger Frust auf, als Zuhause alleine zu sitzen. Dann machen wir uns eben ohne den Rest ein einigermaßen schönes Weihnachten und dann habe ich ja Gott sei dank wieder ein Jahr Zeit um einen Mann zu finden mit großer weihnachtsliebender Familie. :-)


    Ja, diese Angelegenheit mit den Feiertagen vermiest einem echt immer die Feiertage. Momentan stecke ich auch in einem ziemlichen Herbsttief und bin gerade etwas trostlos.

    Ich wünsche mir nichts sehnlicher als einen Partner bzw eine kleine Familie, aber es will einfach nicht klappen. Das ist schon sehr schmerzlich.

    ich weiß, bis Weihnachten ist es noch lange hin, aber dennoch macht mich der Gefanke wahnsinnig, dass mein Sohn (5) und ich dieses Jahr wohl nur zu zweit Weihnachten "feiern" werden. :-(


    Meine Familie ist leider ein kompletter Reinfall und da besteht auch leider kein Interesse mit uns Weihnachten zu feiern. Meine Familie ist allgemein nicht gerade familiär und herzlich...:'-(


    Ein Partner ist leider nicht wirklich in Sicht und ein Partner mit toller Familie schon gar nicht.


    Bei Freunden mit feiern ist leider auch nicht drin, da die selbst fest verplant sind und eben mit ihren Familien feiern.


    Mir graut schon vor Weihnachten dieses Jahr, weil es ohnehin nur Stress bedeutet (zig Weihnachtsfeiern, Geschenke kaufen, Nikolaus...) und weil einem natürlich wieder mal vor Augen geführt wird, was uns fehlt und dass wir einfach mal nichts daran ändern können, dass wir eine Sch*** Familie haben. Was würde ich darum geben, einfach eine kleine Familie zu haben, die sich freut einen zu sehen und gerne mit einem zusammen ist.


    Mir tut am meisten mein Sohn leid, weil er was das Thema Familie betrifft einfach richtig Pech gehabt hat und ich ihm das einfach nicht bieten kann, was bei fast jedem ganz normal ist.


    Habt ihr Tipps, wie man diese Zeit übersteht und es trotzdem einigermaßen schön für meinen Sohn wird?

    weil es hier ein Ding der Unmöglichkeit ist einen Therapieplatz zu bekommen. Ich wäre ja schon froh, wenn ich überhaupt mal auf die Warteliste käme oder nur mal jemanden telefonisch erreiche. Die Telefonsprechzeiten beschränken sich hier überwiegend auf eine halbe Stunde pro Woche und auch nur für einen bestimmten Tag. Die meisten, die nicht schon per Abrufbeantworter klar stellen, dass sie keine Kapazitäten haben, sind dann zB nur am Donnerstag von 11:45 bis 12:15Uhr zu erreichen und wie viele dann da anrufen, kannst dir ja vorstellen. :-(

    Hab ja die Liste hier von den Psychologen in Stadt und Umkreis. Ich habe dann irgendwann aufgegeben und die Krankenkasse kann mir auch niemanden vermitteln. Hatten wir alles schon durch. :-(

    Erstmal Danke für eure zahlreichen Antworten.


    Also, Mutter-Kind-Kur hatte ich schon mal vor ein paar Jahren beantragt, welche aber abgelehnt wurde, mit der Begründung, dass es mir ZU schlecht gehe und da lieber ein Psychologe ran soll. :hae:


    Aber versuchen kann man es ja nochmal.


    Ich habe auf Grund flexibler Arbeitszeiten recht viel Zeit für meinen Sohn und wir unternehmen auch sehr viel zusammen. Gehen jeden Tag spazieren, gucken zusammen Filme, Backen zusammen, fahren viel weg, unternehmen viel zusammen und er ist auch nahezu überall dabei. Aber klar, das ersetzt natürlich nicht einfach mal ein halbe Stunde lang bewusst eine Spielzeit einzurichten. Das werde ich mal probieren.


    Ich bin wegen der Urtikaria nicht Zuhause, weil die Symptome immer nachts auftreten und dann in der Regel über den Tag annehmen. Wäre ja auch doof "nur" wegen Juckreiz und dem Umstand dass man eben etwas komisch aussieht Zuhause bleibt. Das möchte ich auch gar nicht. Ich habe auch das Gefühl dass es draußen etwas besser wird.


    Er kann sich eigentlich super alleine beschäftigen, da bin ich auch echt dankbar. Nur geht dabei imme gerne was kaputt oder es bricht das totale Chaos aus, weil er dann bastelt wie ein Weltmeister, alles rauskramt, Fallen baut (falls Einbrecher kommen:)), rumtobt, musiziert oder experimentiert ... alles nur leider immer so, dass auch alle anderen im Haus was davon haben.


    Möchte eigentlich auch spätestens nächstes Jahr mit ihm umziehen. Vielleicht ein kleines Bungalow oder so mit Garten, dass er raus kann und andere nicht mehr so stört. Ich glaube das täte uns beiden gut.


    In den Wald gehen wir auch ab und zu, allerdings schafft er es selbst da "Unsinn" zu machen indem er sehr laut singt, Steine ohne darauf zu achten, ob da nicht gerade jemand steht oder er kloppt mit einem Stock überall gegen bzw reißt Blätter ab. Ja, sowas stresst mich schon. Keine Ahnung, ich spüre auch immer so einen inneren Druck dass er nicht negativ auffallen darf, weil ich immer denke dass ich als Alleinerziehende anderen beweisen muss, dass ich es auch prima ohne Mann schaffe. Ein Denkfehler, ich weiss. Eigentlich sollte es mir egal sein, aber das schaffe ich leider nicht immer.


    Gibt es Erziehungsberatung bzw -Training kostenlos oder muss ich da selber zahlen? Wie viel kostet das ungefähr?

    Ute

    Das tue ich ja auch. Ich entschuldige mich hinterher bei ihm und wir reden drüber. Aber das macht es ja nicht besser. Am besten wäre es natürlich, wenn es gar nicht mehr dazu kommt. Dass er für mein Glück oder Ungkück verantwortlich ist, denke ich auch gar nicht. Ich bin froh, dass er da ist und denke dass es die beste Entscheidung meines Lebens war ihn zu bekommen. Ich würde nicht mal sagen, dass er manchmal ein "Monster" ist. Er ist eigentlich ganz lieb und umgänglich, nur eben sehr fordernd und aufgrund seiner Unachtsamkeit und wuseligen Art oft anstrengend. Er vergisst vieles, macht sehr oft unbeabsichtigt was kaputt oder schmutzig, ist sehr laut und leider reicht es nicht, wenn man ihm einmal in Ruhe was erklärt oder sagt. Ich muss mehrmals täglich seit Jahren ihm die selben Regeln vorkauen, zB Mund auf beim Zähne putzen, Hände waschen, leise sein im Treppenhaus, Müll kommt in den Mülleimer usw. Sicher, nichts dramatisches, aber für mich gerade einfach zu viel.

    Dass er Fragen stellt, ist sicher auch normal und auch gut, aber er ist da wirklich ein sehr extremes Exemplar, weil er wirklich regelrechte Fragenhagel startet, wo man sich echt an den Kopf fässt, weil er die Antworten selber weiss, also nur fragt um zu fragen.

    Ich weiss dass das kein Grund ist genervt oder sauer zu werden, aber das ändert ja gerade nichts an der Tatsache, dass mich sogar das schon auf die Palme bringt. Mir wird das alles gerade einfach alles zu viel.

    Natürlich ist er nicht für den Unfall etc verantwortlich, aber ich denke das alles spielt da mit rein, dass ich momentan so empfindlich und gereizt bin. Das ist für mich alles eine große Belastung und ich habe das Gefühl, dass mir das alles über den Kopf wächst. Dazu noch ein Kind, dass wirklich viel Aufmerksamkeit und Energie fordert...

    Hilfe holen ist wohl das Beste. Nur weiss ich selbst nicht wer mir da helfen soll...

    Bei der Hautärztin bin ich und sie gibt ihr bestes, aber die Möglichkeiten sind langsam ausgeschöpft, beim Unfall muss ich warten was und ob was kommt, zwischenmenschlich muss ich halt einfach mit mir ausmachen und die Psychologen sind alle dicht. Ich versuche seit Jahren einen Termin zu bekommen und langsam glaube ich, dass es für mich nur in noch mehr Stress ausarten würde, da ich dann wieder sehen muss, wann ich die Termine wahrnehme und wo ich meinen Sohn in der Zeit unterkriege. Den Tipp mit der Telefonseelsorge finde ich da schon passender und ich denke, das werde ich nächste Woche, wenn ich mal Ruhe habe auch ausprobieren.

    Meine Probleme kann ich gerade nur selber lösen, aber drüber reden, nimmt bestimmt schon etwas Druck raus.

    Hallo an Alle! Ich muss mich jetzt mal als totale Rabenmutter outen. Ich bin momentan einfach nur noch fertig und frustriert. Den ganzen Tag schimpfe ich mit meinem Sohn (5Jahre) und das in einem Ausmaß, das nicht gut ist. Ich sage teilweise so gemeine Sachen zu ihm, dass ich Angst habe, dass er mich irgendwann nicht mehr lieb hat. Mein Nervenkostüm ist momentan nicht das Beste und ich reagiere so übergenervt auf einfachste Sachen, die wahrscheinlich ganz normal bei Kindern sind. Ich will nicht so viel mit ihm schimpfen, aber dadurch dass der ganze Alltag mit ihm momentan ein einziger Kampf ist, bin ich einfach nur noch genervt, nicht empathisch genug und gereizt.

    Ich mag mich nicht mehr permanent wiederholen, wie eine kaputte Platte, ich mag nicht mehr lauter blöde "Warum?"-Fragen beantworten, ich möchte einmal morgens aufstehen ohne dass ich im Wohnzimmer ein riesen Chaos vorfinde, ich möchte ihm nicht ständig hinterherräumen, ich will nicht ständig was wegwerfen müssen, weil er wieder mal aus Versehen was kaputt gemacht hat, ich mag nicht mehr ständig diskutieren und die simpelsten Sachen erklären müssen und ich will nicht mehr ständig umsonst Mittagessen kochen und mir sein Genörgel anhören.


    Ich habe ihm vorhin gesagt, dass mir momentan kein Tag mit ihm mehr Spaß macht, weil er ständig Mist baut und nicht hört. Ich habe ihm gesagt dass ich nicht verstehe, warum er sich immer so benimmt, dass mich diese Streiterein ankotzen, dass ich einfach mal einen entspannten Tag haben möchte ohne schimpfen zu müssen... ich habe ihn gefragt, ob sich die anderen Kinder bei ihm in der Kitagruppe auch so benehmen und warum er mich ständig mit Fragen löchert, dessen Antwort er genau kennt.

    Ich habe ihn angeschrien, dass ich keine Lust mehr auf den ganzen Mist habe und dass ich nicht mehr weiss, was ich tun soll, weil normal erklären, ihn bitten etc nichts bringt. Ich muss immer erst schreien oder irgendwas androhen und das kann es doch nicht sein.

    Sorry ,ich schreibe sehr durcheinander, bin aber gerade auch ziemlich aufgeregt. Ich hatte die letzten Wochen sehr viel Stress, zb zwischenmenschlich mit einer anderen Person, hatten einen Autounfall, eine Nierenbeckenentzündung, momentan eine starke Nesselsucht (Urtikaria) mit Schwellungen im Gesicht, starken Juckreiz am ganzen Körper und Quaddeln überall, was mich nachts Schlaf kostet und tagsüber sehe ich aus, als hätte ich Masern und muss das auf Arbeit verstecken (super bei der Hitze). Die Arbeit fordert mich auch sehr und finanziell schaut es dank dem Autounfall auch momentan alles andere als rosig aus. Dann noch die Angst dass ich nun meinen Führerschein verliere...

    Bald habe ich Urlaub und mit graut vor der langen Zeit mit ihm Zuhause, weil er ein sehr forderndes Kind ist, dass viel Aktion braucht, sehr tollpatschig und unachtsam ist, viel Energie hat, leider auch ein kleiner Egoist, viel träumt, oft Sachen unbeabsichtigt kaputt macht und allgemein sehr präsent ist...


    Ich fühle mich schrecklich, weil ich das Gefühl habe, dass das alles negative Auswirkungen auf unsere Mutter-Kind-Beziehung hat und weil ich regelrecht spüre, wie sich innerlich alles gegen dieses Muttersein wehrt.

    Ich liebe meinen Spatz und er hat viele tolle Eigenschaften, aber diese täglichen Kämpfe, diese ständigen Elternaktivitäten (Kindersport, Kitafest, ständig muss man für die Kita was mitbringen/ einpacken, nervige Spielplatzbesuche, andere Mütter...), es macht mich einfach fertig. Gestern hat er sich wieder den Kopf gestoßen, heute sein erster Sonnenbrand (hatte nur Arme, Gesicht etc und nicht den Rücken eingecremt, weil ich nicht dachte dass er heute baden geht), dann ist wieder irgendwas zu klein geworden...


    Ich weiss, Luxusprobleme und mein Verhalten ist absolut unangemessen. Aber ich bin einfach durch und energielos. 5 1/2 Jahre bin ich nun alleinerziehend und jetzt ist einfach die Luft raus. Ich will einfach nur, dass ich wieder entspannter werde und mich wieder mehr über unsere gemeinsame Zeit freuen und sie genießen kann.


    Ich weiss selbst nicht, was ich mir von diesem Thread erhoffe, aber es tut gut es aufgeschrieben zu haben.


    Bitte schreibt nicht sowas wie:"schaffe dir Ruheinseln!" das tue ich, aber es reicht nicht bzw bringt mir gerade nichts. Ich denke die Problematik sitzt tiefer. :-(

    Hallo! Gibt's hier auch Leute aus Schwerin und Umgebung (Wismar, Hagenow und die ganzen kleinen Dörfchen)? Würde mich freuen über Muttis oder Väter, die Lust haben ab und an mal gemeinsam mit den Kids was zu unternehmen, z.B. spazieren, in den Zoo, in die Natur, Eis essen, wegfahren etc. Bin da eigentlich recht spontan und leicht zu begeistern. Habe ein Auto, bin also auch mobil.


    Es ist ja als Alleinerziehende/r doch etwas langweilig an den Wochenenden und ich würde mich freuen auch mal mit Leuten zu sprechen, die in einer ähnlichen Situation wie ich stecken.

    Vielleicht findet sich hier ja die/der eine oder andere, die/der Lust drauf hat. :-)


    Mein Sohn ist übrigens 5Jahre alt.

    Oh, das Klingt ja ziemlich heftig. Also, ich habe jetzt zwar nicht das Gefühl, dass mich andere meiden, weil ich allein bin, aber ich habe den Eindruck schon manchmal als Außenseiter wahrgenommen zu werden, denn wenn man sich mit mir trifft, trifft man sich mit mir und meinem Sohn. Da gibt es keinen männlichen Part, der sich dann mit dem anderem Papa über Fußball unterhält während die Mamis Backrezepte austauschen (jetzt mal etwas dick aufgetragen :-) ). Es ist ganz komisch.


    Es fühlt sich schon manchmal so an, als würde man aus der Norm fallen. Diese Mutticliquen kenne ich. Eine Zeit lang, war ich auch mal bei einer dabei, aber das hat sich dann irgendwann erledigt gehabt, da sich so eine gewisse Rangordnung entwickelt hat (typisch mit Alphamutti, Mitläufermutti die Alphamutti immer zustimmt usw) und da war ich dann irgendwann die, die ja viel zu viel unternimmt, sich zu wenig in der Whatsapp Gruppe beteiligt, in der ja nur gelästert wurde, dessen Kind immer der Buhmann ist und die, die ja so verblendete Ansichten hat (weil ich es nicht so lustig fand, dass man Schwarze als "Neger" und "Affen" bezeichnet und das dann auch noch nett kommuniziert und ich denke verständlich begründet hat ). Vorschläge wie:"wollen wir heute statt auf Spielplatz 1 mal auf einen anderen Spielplatz oder einfach nur spazieren wurden kollektiv abgeschmettert, denn Alphamami sagt "Nein" und möchte gerne auf ihrem Stammplatz sitzen bleiben und irgendwann wurde dann nur noch gelästert und ich ausgeschlossen, woraufhin ich mich dann freiwillig verabschiedet habe. :-)

    Nee, das ist auch nicht meines und bei diesen Gruppen habe ich auch überwiegend negative Eindrücke gewonnen. Es ist natürlich toll, für die denen das gefällt, aber die kennen sich ja meist schon seit dem Geburtsvorbereitungskurs und ich habe oft den Eindruck, dass es da eher um gemeinsames Übertrumpfen und Belehren geht, als wirklich um die Freude beisammen zu sein.

    Agrippa


    Das kommt außerdem hinzu. Ich habe keine besonders interessierte Familie. Meine Familie ist sehr klein, lieber jeder für sich und war noch nie so typisch wie man sich eben Familie vorstellt. Die Familie väterlicherseits ist ja auch komplett für die Katz, da ja kein Kontakt besteht. Da hab ich einfach Pech gehabt.

    ja, möglicherweise ist mein Umfeld auch etwas überschaubarer als das der anderen. Die meisten engen Freunde sind weggezogen und ich bin ein Mensch, der nicht mit jedem kann. Ich brauche halt immer etwas Zeit um einen Kontakt zu intensivieren und in meinem Alter haben alle ihren festen Freundeskreis. Ich habe eher vereinzelt Freunde, die aber untereinander nichts miteinander zu tun haben. Vielleicht ist es auch einfach die nordische Zurückhaltung hier oder so. Dabei bin ich durchaus kontaktfreudig und Kommunikativ, aber so viel ergibt sich hier nicht. Bei uns ist das jedenfalls nicht alles so locker und einfach wie bei dir Lena. Keine Ahnung woran das liegt :hae:

    Hallo! Danke nochmal für eure Antworten. War die letzte Woche im Krankenhaus und daher nicht in der Verfassung hier weiter zu antworten.


    Also...


    Lena 1977

    Wenn es bei uns doch so einfach wäre. Wochenenden schon Tage oder Wochen vorher zu verplanen, liegt mir auch nicht, was allerdings auch kein Problem wäre. Ich bin recht spontan und da liegt wohl der Unterschied zu dir: Ich scheine hier die einzige zu sein die spontan Ausflüge plant. Ich frage fast immer:"Hey, heute Lust und Zeit was zu machen? Spazieren? Wegfahren etc."

    Das mit dem Kuhhandel wäre persönlich gar nicht meines, denn ich will weder der Alleinbespaßer für mehrere Kinder sein und dafür noch Verantwortung tragen müssen, noch möchte ich mein Kind abgeben, damit ich dann noch "alleiner" bin. Ich mach ja gerne was mit meinem Sohn, nur wäre es schön wenn da ab und an auch mal ein anderer Erwachsener dabei wäre oder man zusammen mit den Kindern sich treffen könnte. Nur sind die meisten immer so auf ihre Pärchen- und Familienaktivitäten gepolt, dass man da immer den kürzeren zieht, da dann immer sowas kommt:"WIR wollen heute lieber einen ruhigen machen." oder "WIR besuchen heute die Oma." usw.

    :-(


    mama_mit_herz

    Versteh mich nicht falsch, ich unternehme auch sehr gerne und sehr häufig was mit meinem Sohn alleine. Vor allem, weil man dann auch nicht so gebunden ist an die Esszeiten, Pipipausen und Schlafzeiten der anderen Kinder/ Eltern, die einem ja gerne auch mal einen Ausflug mit ihren ganzen Befindlichkeiten vermiesen können, aber ab und an fehlt es einem schon, einen entspannten Tag mit einer guten Freundin (mit oder ohne Kind) verbringen zu können, ohne das schon Wochen vorher terminlich festhalten zu müssen.

    Ich habe auch manchmal das Gefühl, dass ich aufgrund dessen, dass ich alleinerziehend bin auch unternehmungsfreudiger bin. Die meisten in meinem Umfeld sind eben total zufrieden, wenn sie am Wochenende bei sich auf dem Hof sitzen oder zusammen Kaffee trinken und das eben am liebsten nur mit ihrem Partner und Kind. :-(

    Volleybap

    Oh, das ist natürlich auch nicht das, was man eigentlich wollte. Ich habe mich dieses Jahr auch in einem Verein zum Bogenschießen angemeldet. Da kommt man auch gut mit anderen ins Gespräch, aber ich war erst zweimal da und da kann sich ja noch nicht so viel entwickeln. Mal sehen, vielleicht findet sich ja da jemand, mit dem man sich mal treffen kann. Ansonsten habe ich durch die Arbeit schon viel Kontakt zu anderen Menschen, aber mir wäre es einfach lieb, wenn man mal jemanden hat, mit dem man spontan wegfahren kann oder abends mal aufm Balkon sitzen... von einem Partner wäre ich ja schon gar nicht mehr zu träumen.

    Karalina


    Ja, ich bin auch etwas gebunden, da mir mein Job hier viel Spaß macht und ich gut verdiene. Zudem habe ich hier zumindest noch ein paar Familienmitglieder und mein Sohn seine Freunde.

    Man lernt hier auch niemanden wirklich kennen und wenn, dann kommt ganz oft irgendwann der Punkt, an dem von dem anderen von einen auf den anderen Tag gar nichts mehr kommt. Ohne das was vorgefallen wäre. Diese Leute Nerven mich dann auch, weil man dasteht wie so ein Idiot und es dann total auf sich bezieht.

    Claudi123

    Ich habe mich schon vor Jahren von vielen losgesagt, weil ich nicht mehr eingesehen habe mich ständig zu melden und immer ein "Nein" zu kassieren. Man merkt richtig, dass sie keinen Bock auf einen haben:da kommt weder ein Gegenvorschlag für einen anderen Termin zum Treffen, noch eine große Erklärung. Manchmal wird gar nicht geantwortet.

    Könnt ihr euch vorstellen, wie man sich da manchmal fühlt. Ehrlich gesagt, ist das schon kränkend.

    Wenn da wenigstens mal eine klare Ansage käme, ob es einem selbst liegt oder sowas, aber so...


    Ich bin da mittlerweile soweit, dass ich viel weg fahre und auch viele schöne Dinge allein mit meinem Sohn unternehme, aber ab und an jemand dabei, wäre schön.


    Das Gefühl anders zu sein, kenne ich und habe ich auch oft. Durch dieses alleinerziehend-Ding habe ich immer das Gefühl der Verlierer zu sein bzw die, das Anhängsel, weil ich durch den fehlenden Partner natürlich verstärkt Kontakt zu Freunden/ Verwandschaft suche.