Beiträge von Haselnuss

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    Im Übrigen finde ich es schade, dass der Thread so eine Wendung genommen hat, denn eigentlich wollte ich mich einfach nur mal ausheulen und wissen, ob andere das kennen und ob es evtl gesellschaftliche Gründe dafür gibt.

    Nun ist daraus ein ganz anderer Thread geworden und eigentlich sehe ich mich auch nicht dazu berufen, hier die Antwortkultur anderer zu verbessern/ zu ändern. Jetzt haben in diesem Thread nämlich bestimmte mehr User Aufmerksamkeit bekommen, als das Thema an sich. So soll es ja eigentlich nicht sein.

    Dennoch möchte ich klarstellen, dass es eben für mich ein sensibles Thema ist und dass ich mich von einigen Usern durch ihre Antworten in meinen Emotionen nicht ernstgenommen gefühlt habe. Darauf habe ich reagiert in der Hoffnung etwas mehr Verständnis zu schaffen, was nur scheinbar gar nicht wirklich gesehen oder verstanden wurde. Wenn sich jemand hier durch mich beleidigt gefühlt haben sollte (bezugnehmend auf Volleybabs Anmerkung), dann war das nicht meine Absicht.

    Schöne Phrase, rutscht mir auch gelegentlich raus. Schade dass du es nicht als "Blickrichtungsändernden Hinweis" siehst, denn eigentlich hatte ich gedacht, dass du es nicht als Retourkutsche interpretierst, sondern als kritisches Nachhaken und dass du vielleicht reflektierst, wie dein Verhalten bei mir ankam. Nochmal, ein WIRKLICH ernsthaftes "Tut mir leid", wenn du dich dadurch bloßgestellt gefühlt haben solltest, wie Elin es ja auch vermutet hat, aber nach den letzten Nachrichten war ich wirklich sehr verwirrt was deine Motive betrifft.

    Haselnuss, du beklagst dich über Agrippa und Inkamann und stellst sie so bloss und im Prinzip die User, die dir was im Vertrauen geschrieben haben ebenso.


    Inhalte von PNs sollten bleiben was sie sind, intim.


    Es gibt andere Wege um "zurückzuschlagen".

    Mir geht es nicht ums zurückschlagen, sondern um Klärung. Weisst du wie verwirrt ich war, als mir Agrippa erst so nett geantwortet hat und plötzlich hier so auf den Schlamm haut und sich über Hinterrückenlästerer beklagt? Da habe ich echt gedacht:"Boah, der hat dich ja voll verarscht." Was genau ich für Nachrichten bekommen habe, habe ich gar nicht geschrieben, außer das mit Agrippa, der ja nun auch bemängelt hat, dass hier hinter dem Rücken gelästert wird.

    Inhalt wäre gewesen: User XY hat dies und das geschrieben. Hab ich aber nicht, sondern lediglich dass inkamanns Hinweise nicht überall als hilfreich wahrgenommen werden. Das kann vieles bedeuten bzw kann ich das aus verschiedenen Aussagen schließen, ohne das explizit gelästert wurde oder auf einen bestimmten Inhalt oder User geschlossen werden kann.

    Intim ist mein Problem für mich auch und genauso wie Inkamann und Agrippa nicht bloßgestellt werden möchten, wobei die sich ja hier als "taffe Männer" präsentiert haben und andere "sich an die Reling einen untergehenden Schiffes klammern" und einen Jammerwettbewerb abhalten. Ich finde es immer sehr bezeichnend wenn jemand erst Streit anfängt oder unfreundlich wird und sich dann im Nachhinein beschwert, wenn es andere ihnen gleich tun bzw sie spiegeln, wobei ich zumindest die Personen direkt angesprochen habe und nochmal: ich wollte Agrippa nicht bloßstellen, aber dieser Wandel hat mich wirklich interessiert und wenn mir jemand ankreidet ich sei eine Lästertante, dann nehme ich das eben zum Anlass meine Verwunderung auch offen zu kommunizieren. Gut, hätte ich auch privat machen können, aber da bin ich ehrlich: ich habe das Angebot jetzt nicht als intim wahrgenommen und habe auch nicht gedacht, dass Agrippa sich durch sowas an den Pranger gestellt fühlt, gerade weil er ja auch nicht gerade zimperlich mit den Befindlichkeiten anderer hier umgegangen ist.

    Da gibts keine tiefgreifende tiefenpsychologische Erklärung.

    Das Angebot das wir mal quatschen war einfach nur nett gemeint da du traurig rüber kamst und ich Abends ganz gerne mal telefoniere nicht mehr und nicht weniger.

    Schade das du das jetzt detalliert an die Öffentlichkeit zerrst und sone Reaktion würde für mich im echten Leben bedeuten das ich mich von dir in Zukunft fern halten würde = ein sozialer Kontakt weniger..... Hier gilt das auch.

    Eine Bitte, du kannst die Inhalte der Privaten Nachrichten gerne hier rum schicken oder veröffentlichen aber ohne Handynummer.

    Lieber Agrippa: Ich verstehe, dass du es unangenehm findest, dass ich dir so geantwortet habe, ABER ganz ehrlich: du hast ja hier den Ausdruck "Hintenrumlästerer" eingeworfen und auch das ist kein besonders netter Zug von dir gewesen.

    Du hast damit ja mitunter mich, als auch andere bezichtigt eben solche zu sein und hast dich in deinen letzten Antworten zu Lasten derer, die sich hier geöffnet haben und mich trösten wollten und auch zu meinen Lasten, hier köstlich amüsiert. Auch ich habe aufgrund dieser von mir schon angesprochenen Ambivalenz deinerseits, schon das selbe Fazit gezogen, dass ich bei dir lieber vorsichtig bin und dein Angebot nicht annehmen werde.


    Nun habe ich deine Kritik für bare Münze genommen und ja, mich auch aus Enttäuschung dazu hinreißen lassen, dir zu zeigen, was du da eigentlich gerade forderst: nämlich schonungslose Ehrlichkeit, keine Empathie und kein Geläster. So, und was ist das Ergebnis? Du bist gekränkt, enttäuscht und fühlst dich missverstanden. Kein schönes Gefühl, oder!? Dabei habe ich dir nur eine kritische Frage gestellt ohne dich anzugreifen, zu beleidigen oder dir Vorwürfe zu machen.


    Stichwort: tiefenpsychologische Probleme. Gut, du erkennst also zumindest schon mal an, das sie existieren. Das ist gut, denn ich frage mich wieso gehst du dann nicht auch davon aus, dass Andere evtl tiefe Wunden haben und schreibst dann sowas wie:"Wir sind alles arme Mäuschen...!" und solche zynischen Aussagen?? Du und Inkamann, ihr wisst kaum etwas über mich, meine Lebensgeschichte und die der anderen und dennoch kommen da so unsensible Antworten inkl Vorwürfe und es wird sich sogar lustig gemacht.


    Das ist mir sehr negativ aufgestoßen, als ich diese Antworten von dir gelesen habe und ich habe mich echt vor den Kopf gestoßen und vera****t gefühlt. Ich habe mir Mühe gegeben so ausführlich und verständlich wie möglich zu schreiben, warum ich die Herangehensweise von Inkamann und teilweise auch von dir ablehne. Statt darauf einzugehen, in den Dialog zu gehen oder nochmal genauer nachzufragen wird über mich geschrieben, es wird sich weiterhin lustig gemacht und es wird sich komplett uneinsichtig gezeigt.


    Nun bist du eingeschnappt, weil du dich bloßgestellt fühlst. Ok, gestehe ich dir zu, dabei wollte ich nur auf deinen wenig schmeichelhaften Kommentar eingehen und mich hat es wirklich interessiert, wieso und warum.

    Wenn es dich verletzt hat, tut es mir leid und ich respektiere natürlich dass dich das wurmt, aber ich denke du kannst nun auch ein wenig besser nachvollziehen, was diverse Aussagen bei anderen auslösen (können). Jeder hier ist verletzlich!

    Zumal diese "hintenrumlästerer" genau die Kategorie Mensch sein dürften über die sich Haselnuss im Eingangspost aufgeregt hat ;)

    Da du den genauen Wortlaut und die Inhalte nicht kennst, kannst du auch schlecht bewerten ob es lästern ist oder nicht. Da gibt es ja sehe viele Unterschiede bzw Kontextfaktoren, die man da beachten muss, bevor man jemandem sowas vorwirft. Aber wenn es dir wichtig ist, dass "vor deinem Bauch" gelästert wird: Warum schreibst du mir privat, dass du mich ja so verstehst und schickst mir sogar deine Handynummer damit ich mich melden kann (wenn ich drüber reden möchte), schwenkst dann aber ein paar Antworten später innerhalb des Threads total um und veralberst hier dieses "weichegspülte Gewäsch" und verunglimpfst es so dermaßen? Das empfinde ich als sehr ambivalent und wenig vertrauenswürdig. Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Ich bin gespannt auf deine Erklärung...

    Ratte


    Das stimmt! Nur sich damit zu brüsten, dass seine Methode, die hier deutlich auf Unverständnis stößt, doch so viel besser ist, als einfach mal Verständnis zu zeigen oder wie es hier abwertend ausgedrückt wurde: in Watte zu packen, weichgespültes Gewäsch und Jammerwettbewerb usw. und es noch zu verteidigen, indem er behauptet, dass er ja nur einen Hinweis geben wollte um meinen Blickwinkel zu ändern und es ja schon so oft half, halte ich für einen schwachen Versuch sich zu rechtfertigen.

    Ich erkenne da leider keine Motivation wirklich helfen zu wollen, sondern nur eine bockige Antwort auf die Kritik einer anderen Userin. Ich habe ja nicht mal was dazu geschrieben, dass er und Agrippa hier gerade ihren "lustigen" Dialog führen und dennoch wurde ich in seiner Antwort (nicht mal direkt angesprochen), ziemlich barsch abgestempelt und kritisiert, ohne wirklich einen konkreten Lösungsansatz zu bieten, außer:"Du bist Schuld! Du darfst keine Ansprüche haben, dann wirst du auch nicht enttäuscht." Wow, was für ein innovativer, weltverändernder und realistischer Ansatz. Man ist ja immer noch Mensch und Gefühle einfach zu unterdrücken und sich selbst zu verbieten oder gar anderen absorechen, das kann genauso wenig zielführend sein.


    Zumal ich es komisch finde, dass du dir von allen Aussagen/ Sätzen meinerseits ausgerechnet den rauspickst und sonst selbst nichts zielführendes beizutragen hast. Ich will mich nicht streiten und haben deine andere Antwort zu dem Thema auch nicht als unerwünscht gesehen, obwohl deine Wahrnehmung nicht meiner gleicht, aber ich finde es sehr respektlos und ja, auch falsch, allen vorzuwerfen, sie würden nur jammern, mich in Watte packen oder mir nach dem Mund reden und damit implizieren ehrliche Anteilnahme sei falsch, schlecht oder etwas, über das man sich lustig machen kann.


    Ich finde dass man Inkamann genauso wenig in Watte packen muss und ihm auch ruhig mal ein ehrliches Feedback geben kann, indem man ihm mal zeigt, dass es keineswegs so ist, dass seine Methode immer und für jede/n die richtige ist. Dahingehend finde ich meinen Hinweis schon zielführend, wenn denn das Ziel ist jemanden zu zeigen, dass Empathie etwas wichtiges und gutes ist, und keinesfalls etwas, über das man die Nase rümpft. Gerade in einem Forum wo es un sehr sensible Themen geht.


    Ich kann natürlich nicht sagen, wie repräsentativ die Anzahl der Likes bei meiner einen Antwort ist, aber ich denke es gibt schon einen Hinweis darauf, dass es doch einige mehrere Leute hier ebenso empfinden wie ich, aber sich vielleicht nicht einer Diskussion aussetzen möchten. Nur sollten schüchterne, unsichere oder emotionalere Menschen keine Angst vor einzelnen Usern haben bzw die Lust verlieren sich in einem Forum zu öffnen, nur weil es mitunter eine paar unsensiblere, dominantere oder von mir aus "taffere" Charaktere hier gibt, die allen einreden oder weismachen wollen, dass nur ihre Haltung und Herangehensweise die richtige ist und alles andere ist jammern, weichgespült, Mimimi usw.


    Ich frage mich dann immer: Na, ob die im realen Leben auch noch so eine große Klappe haben und ob denen wirklich alles so am Allerwertesten vorbei geht oder gehen würde, wie sie es hier vorgeben.

    Jeder hat doch Themen, die einen bewegen und wünscht sich dann einen respektvollen Umgang damit, wenn man darüber sprechen möchte.


    So, ziemlich lange Antwort, ich weiss. :-) Aber ich wollte das alles nicht einfach so unkommentiert stehen lassen.

    Inkamann


    Mir hat es nicht geholfen, weil du ohne viel Info einfach irgendwelche Behauptungen aufgestellt bzw Vorwürfe formuliert hast und das auf ziemlich unfreundliche Art und Weise, die ich auch nicht nachvollziehen kann. Und manchmal geht es nur darum wie man seine "Tipps" verpackt. So wie du das gemacht hast, bewirkt das ja wie du siehst: Nichts, außer Abwehr und genervte Reaktionen, denn deinen Standpunkt kann ich null nachvollziehen und ich hoffe dass der überwiegende Teil der Gesellschaft nicht in absolute Empörung ausbricht, wenn sich eine Freundin wünscht dass man mehr Zeit miteinander verbringt.

    Vielleicht auch einfach mal eingestehen , dass dein Kommentar unglücklich formuliert ist, wenn du denn wirklich helfen wolltest (was ich bei dem vorangegangen Antworten und Geblödel von dir etwas anzweifel). Du bekommst die Rückmeldung von mehreren dass deine Amtwort unfreundlich und unempathisch wirkt. Vielleicht mal überlegen ob was dran ist, bevor man dann versucht alles plötzlich schön zu reden.

    Inkamann


    Ich weiss ehrlich gesagt nicht, warum du mich gleich so angreifen und mir irgendwelche unfairen und nicht zutreffenden Vorwürfe machen musst, nur um deine Meinung zu unterstreichen. Du bist doch nicht das Maß aller Dinge und es gibt eben Menschen, die brauchen etwas mehr Beziehungen, Nähe und Kontakt zu anderen Menschen um sich wohlzufühlen. Ist das schlimm oder hat es was mit "Jammern" zu tun, wenn einem das manchmal fehlt? Finde ich nicht. Ich habe das Gefühl, dass es immer wieder Menschen gibt, vor allem in Foren, die ihre abgebrühte und unsensible Haltung als selbstbewusst, modern oder unabhängig empfinden bzw verkaufen wollen. Alles was anderen Menschen eben nicht so leicht fällt, ist für Personen wie dich natürlich überhaupt kein Problem und hat immer was damit zu tun, dass diese Menschen einfach was falsch machen. Jeder Wunsch an sein soziales Umfeld wird als absolut anmaßende Forderung abgefertigt und hat nicht zu existieren. Man denkt es nicht einmal.

    Weisst du wie ich diese Entwicklung finde? Ich finde sie sehr traurig, Ignorant und unempathisch.


    Auch wenn du meine Sorgen nicht nachvollziehen kannst oder willst und glaubst deine "Hau-drauf"-Methode ist besser als die netten und verständnisvollen "Jammertexte" der Anderen, aber dieses weichgespülte Gewäsch ist eben in manchen Situationen genau das, was man braucht. Das ist Sozialverhalten. Die Gefühle anderer Menschen erfassen und sich darauf einstellen oder zumindest wissen, wann man besser einfach mal nichts schreibt/sagt.


    Ich stelle hier keine Forderungskatalog auf und an die eigene Nase fasse ich mir oft genug, leider. Und nun? Geht es DIR denn jetzt damit besser?


    Ich finde es völlig natürlich dass Menschen sich nach einem Partner sehnen. Warum auch nicht? Ist es jetzt eine besondere Tugend, als Einzelgänger durch die Welt zu laufen und dabei immer zu behaupten:"das macht mir überhaupt nichts aus!" Sorry, wenn du so leben möchtest, gönne ich dir. Aber ich behaupte mal ganz mutig, dass der größte Teil der Weltbevölkerung sich eine Partnerschaft/Freunde/Familie wünscht und da gibt es nichts verwerfliches dran und es hat auch nichts mit jammern zu tun, wenn man sich ohne Partner etc. eben einsam fühlt. Ich finde das Wort "Jammern" in dem Kontext ohnehin sehr unangemessen.


    Sind Selbsthilfegruppen auch nur eine Veranstaltung, die dazu dient einen Jammer-Wettbewerb zu machen? Nein, denn die (Fach-)Leute haben erkannt, dass es eben gut tut, sich zu öffnen und zu sehen, dass es anderen ähnlich geht. Wobei das nur ein positiver Effekt von vielen ist. Ich bin weiß Gott kein Mensch der permanent jammert, ich habe mich bisher immer alleine aus der Sch***e rausgeholt, manage alles alleine, bitte selten um Hilfe und bin für andere immer da, wenn sie Hilfe brauchen, und sei es nachts um drei. Das heißt aber nicht, dass auch mich nicht die eine oder andere Sache belastet oder belasten darf und mein Gott, da wage ich es auch mal, in einem Forum mich zu öffnen und über meine Gefühle zu sprechen. Entschuldige bitte, wenn dir dieses Bedürfnis, sich mal auszuheulen, völlig fern liegt. Ein bisschen mehr Respekt und Taktgefühl stünde dir sicher gut und ließe dich um einiges sympathischer wirken.


    Nur so ein Gedanke zur Wochenmitte.


    An alle anderen, herzlichen Dank für eure Antworten.

    Agrippa: Sparkassenfamilie muss ich mit merken ^^


    Ja, ich habe auch oft das Gefühl, dass andere denken:"kein Wunder dass der Mann weg ist." und dass ich keinen neuen Partner finde, spricht ja nur dafür, dass ich so blöd/ anstrengend/ verblendet/ zickig/ weinerlich/ was auch immer bin oder mir einfach keine Mühe gebe und nicht richtig suche.

    Ich bin ja nun nicht der personifizierte Jammerlappen. Ich arbeite, verdiene gut ohne vom Amt aufstocken lassen zu müssen, habe ein Auto, fahre viel weg, ermögliche meinem Sohn ein Hobby und an Festen teilzunehmen, ich richte immer einen sehr schönen Geburtstag aus, wir ernähren uns gut, bin sehr aktiv, interessiert und begeisterungsfähig. Aber klar, natürlich macht es was mit mir, wenn ich oft alleine bin und keinen motiviert kriege, was zu unternehmen und man sieht wie unterschiedlich Menschen mit mir und mit anderen Müttern umgehen, die eben einen Partner haben. :(

    Sicher gibt es auch Vorzeile Alleinerziehend zu sein. Gerade wenn man aus einer belastenden Beziehung kommt, aber für mich überwiegen leider doch die Nachteile. Ich habe leider oft das Gefühl weniger "gefragt" zu sein, ob nun in der Kita, bei Freunden, bei Männern sowieso oder in Vereinen ist. Man repräsentiert halt nicht die klassische Familie und da der Satz hier auch schon gefallen ist: auch ich durfte mir schon anhören:"Kein Wunder dass du alleinerziehend bist!" Ich habe schon häufiger Kritik erhalten und mein Sohn wurde auch schon angegangen, aber ich denke, wäre da ein Papa im Hintergrund, wären diese Aussagen so nicht gefallen, weil es ja doch leichter ist zu sagen:"Du machst das falsch. Mach es lieber so und so!" als die Entscheidungen zwei erwachsener Menschen, die sich gemeinsam dazu entschlossen haben es so zu handhaben, wie sie es tun, anzuzweifeln. Ich stehe im Endeffekt für mich alleine gerade und wenn was schief läuft liegt das entweder an mir, weil ICH zu locker/ zu streng bin oder der Vater fehlt.


    Hoffe ich habe das nicht zu kompliziert beschrieben. :-)

    so, ich melde mich nun auch mal wieder zu Wort :winken:


    Also, gleich vorweg. Ich habe mich jetzt von niemanden direkt angegriffen gefühlt, denn ich weiß, dass es nicht DIE Alleinerziehende gibt und jeder die selben Erfahrungen gemacht haben muss, wie ich. Dass andere ein funktionierendes soziales Umfeld haben, freut mich. Dafür gibt es aber sicherlich mehrere Gründe um Umstände, die leider nicht bei jedem gleich sind.

    Sei es nun die charakterliche Komponente, regional bedingt oder einfach Glück, dass man an die richtigen Leute geraten ist.

    Sicherlich hat ein schüchterner Mensch, der schwer Vertrauen fasst, es etwas schwerer zahlreiche Kontakte zu schließen und auch zu halten.

    Mir persönlich ginge es gar nicht mal darum permanent neue Leute kennenzulernen, sondern die Kontakte die ich habe einfach öfter zu sehen und dass man nicht immer das Gefühl hat, dass der Kontakt nur noch so halbwegs besteht, weil man ständig "angebettelt" kommt. Ich würde mich freuen wenn man mal wirklich qualitativ Zeit miteinader verbringt und zwar gerne und eben auf Augenhöhe. Ich würde mir wünschen, dass ich einfach mal öfters eingeladen werde und nicht nur quasi der Restposten alle paar Wochen bin, wenn man gerade noch eine Stunde Zeit hat und nicht alleine mit dem Hund spazieren will. Ich würde mir wünschen, dass meine Kontakte sich mal öfter in meine Situation versetzen, man sich Zeit füreinander nimmt und nicht jeder nur sein eigenes Süppchen kocht und sich mit dem Partner einigelt.

    Nicht falsch verstehen, ich habe kein Problem mit dem Alleinsein. Ich bin gerne und bewusst oft mit meinem Sohn alleine unterwegs, gerade weil ich mich nicht permanent nach anderen richten mag und auch gerne für mich bin, aber wenn man teilweise zwei Wochen und länger keine Verabredungen mehr mit Freunden hat, die alle vielleicht 10min von einem entfernt wohnen und zwischendrin Zeit haben und sich ja auch mit anderen treffen, dann ist das schon frustrierend. Zumal man ja mitbekommt, dass man sich da in Bars trifft, auf Konzerte geht oder im Garten grillt und einem selbst wird dann nur eine Stunde eingeräumt und auf die Idee einen einfach zu fragen:"Hey, kommst du auch?" kommt keiner. Jedes mal. Möglich dass da andere ein dickeres Fell haben, aber mich kränkt das.


    Möglich dass das Jammern ist, aber ja, an dem Punkt nehme ich mir mal einfach raus zu jammern. Ich funktioniere ja dennoch im Alltag und versuche nach wie vor Kontakte zu schließen und die Menschen zu finden, die zu mir passen. Nur ist es nicht immer so einfach, wie manche es hier darstellen. Es gibt Umstände, die es einem nicht leicht machen Kontakte zu schließen und ändern kann ich andere eh nicht. Ich kann nach wie vor nur die Bereitschaft zeigen, mich zu treffen, ich kann zusehen in soziale Situationen zu gehen, an gesellschaftlichen treffen teilzunehmen und Angebote machen. Möglich dass ich mich da ungeschickt anstelle, aber so einfach ist es nicht sich einen Freundeskreis aufzubauen, wenn eben jeder man nur Menschen trifft die mit ihrem Partner schon eine feste Symbiose eingegangen sind oder eben selber schon einen funktionierenden und erfüllenden Freundeskreis haben und dementsprechend keinen Bedarf an neuen Kontakten haben. Und leider steht ja auch nicht jedem auf der Stirn geschrieben:"Ich bin alleinerziehend". Gezielt danach zu suchen ist recht schwer. Ich habe ja, wie gesagt schon eine Gruppe eröffnet und mal sehen, was aus dem Treffen mit der einen Mutti nächste Woche wird.


    Ich bin kein Mensch, der nur für seinen Partner lebt, ich wünsche mir eben manchmal auch "Frauengespräche", Muttiausflüge, ein bisschen Rumhängen mit Kumpels und nicht nur meinen Partner, obwohl das natürlich ein totales Upgrade wäre:)

    -eine Gruppe bei Nebenan.de für Alleinerziehende habe ich schon eröffnet, leider bisher mit nur vier Mitgliedern, wovon nur eine aktiv schreibt. Mit ihr werde ich mich wohl auch bald mal zum spazieren treffen. Zwar schade dass ihre kleine erst zwei ist und meiner fast sechs, aber ok.

    So in Deutschland verteilt habe ich auch Freunde ( fast alle ohne Kinder), aber das ersetzt natürlich keine Alltagsfreunde, die man so einmal die Woche trifft und mit denen man sich mal ohne immensen (finanziellen und zeitlichen) Aufwand verabreden kann. Jedes Wochenende mal eben so 100-400km fahren um seine Freunde abzuklappern ist ja auch nicht ohne. :-(

    Cappuccino15 beschreibt es ziemlich treffend, wie ich es wahrnehme. Der Partner scheint alle externen Sozialkontakte zu ersetzen bzw abzudecken und egal wie oft ich frage, es ändert nichts daran dass die meisten lieber ihre Zeit mit ihrer eigenen Familie verplanen und gemeinschaftliche Aktivitäten mit der Alleinerziehenden scheinen auch nicht mehr angesagt bzw attraktiv genug zu sein, denn ich schlage wirklich selten Einladungen aus und von mir kommt wirklich viel. Nur ziehe ich mich langsam zurück, weil jede Absage kränkt mich momentan zunehmend. Im Fussballverein meines Sohnes bin ich aktiv bzw aktiv dahei. Fahre zu Spielen, helfe bei der Betreuung und nehme andere Kinder mit damit die Eltern nicht fahren müssen...


    Meine Wochenenden verbringe ich i.d.R. allein mit meinem Sohn und es fragt ja auch keiner.


    Es kann auch gut sein, dass ich irgendwas negatives, bedrückendes, schlechtes Gewissen machendes oder nerviges an mir habe, aber da hat mir noch niemand Feedback gegeben und an dem Punkt würde ich mich eben mehr Empathie wünschen.

    Kleene-Kleene


    Danke, deine Antwort tröstet mich ein wenig. Genauso wie du es beschreibst, sieht es bei mir gerade auch aus.


    Es ist schon ein paar Jahre her, aber zu mir kam auch vor einigen Jahren mal eine (zugegeben: unbeliebte) Bekannte, und sagte:"Ach, wir alleinerziehenden Mütter haben es schon nicht leicht."


    Hintergrundinfo: Sie hatte zwei Kinder zu der Zeit (jetzt drei), mit ihrem Exmann, den sie betrogen und ihren neuen Partner sogar zu sich nach Hause eingeladen hat, während der Ehemann auf der Couch schlafen musste. Ihr neuer Partner bringt sich voll mit ein, der Exmann kümmert sich und Familie ist auch am Start.


    -ja, ich habe auch nichts gesagt, weil ich keine Lust hatte auf Grundsatzdiskussionen und natürlich hat jeder das Recht zu jammern und gestresst zu sein, aber in dem Moment würde ich solchen Müttern echt am liebsten mal einen Vortrag halten, wie es ausschaut, wenn man wirklich komplett alles alleine stemmen muss: es geht ja nicht nur darum, wie viele Stunden der Partner am Tag mithelfen kann, sondern auch einfach ums Emotionale. Dass man sich gegenseitig absprechen kann, dass man sich Mut zuspricht, sich Halt gibt, zusammen schwierige Situationen meistert, mal sagen kann:"kannst du mal bitte kurz machen?". Wenn ich krank bin, steh ich wirklich extrem doof da. Vorletzte Woche hatte ich Magen-Darm. Ich kann froh sein, dass mein Sohn relativ selbstständig ist, aber ich konnte ihn nicht zur Kita bringen, ihm nichts zu essen machen und auch sonst stand ich nicht zur Verfügung. Das war wirklich schlimm und absoluter Horror. Er hat sogar noch versucht mich zu pflegen. :troest<X


    Dazu noch das Gefühl sich immer zwei- oder dreiteilen zu müssen, weil jeder was von einem will: Arbeit, Kita, Kind usw. Und jeder hat natürlich seinen Anspruch, dass man seine Pflichten nicht nur halbherzig erledigt.


    Meistens rufe ich Andere an und frage, ob man was machen könnte. Wenn die Gegenseite erst Stunden später sowas antwortet wie:"Sorry! Waren mit meinen Schwiegereltern im Garten grillen/ bei Veranstaltung X oder mit den Kindern baden..." dann ist man echt geknickt.


    Irgendwann legt man sich einen Panzer zu, weil man sich irgendwie schämt (zumindest tu ich das, weil alle einen Partner haben, nur ich bekomm es nicht gebacken) und man nicht zugeben oder zeigen will, wie einsam und verletzt man ist. Ich merke auch wie ich dadurch immer unsicherer werde und Kontaktversuche wohl durch den inneren Druck und die Verzweiflung immer unbeholfener werden. Ein Teufelskreis. Ich versuche es immer wieder und versuche mich nicht entmutigen zu lassen, ganz nach dem Motto:"es muss doch jemanden geben..."

    Jannne


    Ja, leider lerne ich hier keine anderen Alleinerziehenden kennen. Stellen sich scheinbar alle schlauer an als ich. :hae:


    Das macht es natürlich noch schlimmer, weil man ich immer denke: Ach, ihr haltet mich doch eh alle für unvermittelbar. Andere lernen ruckzuck jemanden kennen und das sind dann auch Männer, die sich wirklich bemühen und ich küsse einen Frosch nach dem anderen, WENN ich mal überhaupt jemanden kennenlerne. Mit Kind im Schlepptau ist man nicht unbedingt ganz vorne dabei.


    Ja, du drückst mein Empfinden schon sehr treffend aus:"wir sind anders." Nicht nur ich, nein Wir. Mein Sohn hat keine Opas, Omas, Verwandte und einen Vater schon gar nicht. In der Kita trifft man immer auf Eltern mit kompletten Familienverband zuzüglich Schwiegerfamilie und wir werden ja nicht mal von der eigenen Familie gemocht. Mein Onkel und meine Tante gehen schon ewig nicht mehr ans Telefon, wenn ich anrufe, anrufen tut sowieso nie einer, maximal meine Oma freut sich wenn wir sie mal besuchen, was aber auch nur alle paar Wochen/Monate für sie zu "ertragen" ist. Ansonsten schert sich keiner um unsere Anwesenheit.


    Beim Elternabend tauche ich immer nur alleine auf, ich habe auch das Gefühl, dass andere Mütter oder eher Menschen weniger Hemmungen haben einen oeer meinen Sohn blöde anzuquatschen oder anzugreifen, weil ja kein Vater da ist, der da unterstützend eingreifen oder was zu sagen würde.


    Es ist gut möglich, dass man als nicht-Alleinerziehende wenig mit den Sorgen einer AE anfangen können und sich nicht mit einem identifizieren können.

    Hallo! Ich habe zwar schon mal einen ähnlichen Thread verfasst, also zum Thema "Keine Freunde", " aber dennoch frage ich mich seit einiger Zeit, ob man als Alleinerziehende einfach immer der A**** bzw für andere einfach "nutzlos/wertlos" ist.


    Vielleicht übertreibe ich auch gerade, aber ich habe das Gefühl, dass ich hier total vereinsame, weil alle mir bekannten Eltern eben immer nur was mit der Familie/ Schwiegerfamilie machen ODER mit anderen Paaren. Was mich dabei immer besonders verletzt ist, dass sich dann Freunde mit anderen Elternpaaren treffen um zB zu Stadtfesten zu gehen (mit Kindern), aber keiner auf die Idee kommt, mal zu fragen ob man zufällig auch mitkommen will. Ich meine, die Kinder kennen sich alle und verstehen sich gut, ich mich mit den anderen Paaren auch und an sich wissen die ja auch, dass ich bei sowas immer gerne dabei bin.


    Auf Arbeit wird zwar gerne so getan, als hätte man Verständnis, aber was es wirklich mit mir macht und dass alleinerziehend in meinem Fall wirklich ALLEINerziehend heißt, das geht dann über deren Horizont. Am Ende wird immer wieder gesagt:"Kannst du nicht deine Eltern oder deine Schwester fragen, ob sie mal aufpassen können?" NEIN, kann ich nicht. Würde ich sofort, wenn die Möglichkeit bestünde.


    Allgemein habe ich das Gefühl, dass die Angebote für Alleinerziehende recht dürftig sind.

    Für Senioren werden Bingonschmittage, Tanztreffen, Ausflüge und Bastelnachmittage veranstaltet, für Eltern Krabbelkurse und Familientage (meist war ich die einzige alleinerziehende Mutter da), Familieneintrittskarten für Zoo, Schwimmbad ect.. Ich habe das Gefühl als Alleinerziehende wird man im Alltag kaum berücksichtigt und auch wenig unterstützt (will jetzt aber keine Debatte lostreten, sondern nur von meinen Gefühlen berichten).


    Möglich dass es ein Problem mit mir gibt, von dem ich nichts weiss, aber oft kommt es mir so vor, als ob ich als Alleinerziehende einfach uninteressant bin, weil ich keinen Partner habe, mit dem sich dann der Partner meiner Freundin unterhalten kann oder so.


    Es gab in letzter Zeit einige Situationen, die mich sehr verletzt haben und die mich gerade dazu veranlassen, mich von anderen zu distanzieren. Dadurch wird es zwar nicht besser, aber ich finde das Verhalten anderer oft wenig einfühlsam und trage es ihnen leider etwas nach, obwohl ich es Ihnen jetzt nicht direkt vorwerfe.


    Neulich hatte eine Freundin Geburtstag. Unsere Jungs sind beste Freunde, aber seitdem sie ihren Mann verlassen hat und vor etwa 1 1/2 Jahren zu ihrem neuen Partner gezogen ist, hat sie sich mit seinen Freunden angefreundet, von denen ich auch einige inkl. Frauen und Kinder kenne und mich mit denen gut verstehe. Nun erzählt sie immer mal wieder im Nachhinein "wir waren mit den "Müllers" neulich auf dem Weihnachtsmarkt/ haben meinen Geburtstag gefeiert/ wollen nächstes Jahr wegfahren/ sind nachher noch mit ihnen verabredet und gehen aufs Konzert..."

    Irgendwie ist das immer echt kränkend, weil ich dann immer denke:"Danke, wir sehen uns vielleicht nur noch alle zwei bis drei Wochen (vor der Trennung mehrmals die Woche) und dann nur kurz, weil ihr den Tag schon unterwegs wart und alle keinen Bock mehr haben. Wieso fragst du nicht mal, ob ich auch mit will." Einmal habe ich dann gefragt ob es ihnen was ausmachen würde, wenn ich mich einklinke. Sie sagten zwar, dass es kein Problem wäre, aber ich meine ihnen anzumerken, dass sie wissen dass es auch von ihnen mal hätte kommen können.


    Nun habe ich in letzter Zeit viel mit einem Kumpel gemacht, den ich bestimmt schon 7 Jahre kenne. Kaum lernt er eine neue Frau kennen, hört man so gar nichts mehr von ihm. Immer das Selbe. :-(


    Dann in der Kita/ beim Kindersport. Da verstand ich mich mit einigen Müttern, aber da habe ich mich mit mehreren verworfen. Mit vielen habe ich mich anfangs richtig gut verstanden, aber nach und nach entwickelte sich so eine Feindseligkeit gegen mich. Einige sprechen nur mit mir, wenn niemand sonst da ist. Einige haben permanent bemängelt, dass ich ja so oft mit meinem Sohn wegfahren bzw was unternehmen würde und ich doch einfach mal nur mit ihm zuhause bleiben soll oder nur spazieren.


    Zur Erklärung: ich gehe JEDEN Tag mind. Einmal mit ihm spazieren, raus in die Natur, auch am Wochenende. Wir fahren nicht jedes Wochenende weg, aber ich versuche die Wochenenden schon zu nutzen, zB gehen wir in die Schwimmhalle, mal ins Kino, im Sommer an die Ostsee oder Freizeitpark, Tretboot fahren, in den Zoo etc. Eben immer wonach uns gerade ist. Ich nehme schon mit was geht. Vielleicht ist es auch einfach nur Neid vom ihnen gewesen, aber ich glaube viele Mütter mit Partner können halt nicht wirklich nachvollziehen, wie langweilig es FÜR MICH am Wochenende ist/wäre, nur Zuhause zu bleiben. Ich habe halt keinen Partner, der mit uns spazieren geht und wenn man sich tagelang manchmal nur mit einem Kind unterhält, freut man sich einfach darüber, wenn man mal was anderes sieht als nur die Spielplätze in der Nähe. Ok, ich schweife ab.


    Worauf ich hinaus will, ist zum einen dass ich manchmal das Verständnis anderer vermisse für meine Situation und zum anderen mir mehr Empathie wünsche. Keiner fragt nach wie es sich anfühlt immer alles alleine machen zu müssen. Keinen interessiert es, wir quälend es manchmal ist, zu den Feier- und Sonntagen immer alleine zu sein. Keiner kann nachvollziehen, wie schmerzlich es ist, immer alles schöne alleine bzw ohne Partner zu erleben.


    Jetzt ist es natürlich wieder die alte Erkenntnis, dass ich nur mich und nicht die anderen ändern kann und dass ich meine Erwartungen nicht auf andere übertragen kann, aber das ändert für mich ja recht wenig. Ich steh trotzdem oft doof da, tagelang steht das Telefon still, andere sind immer mit ihren Familien unterwegs oder eben mot anderen Paaren unterwegs.

    Ich bin sehr aktiv, also, man kann mit mir auch wirklich was unternehmen. Genauso gut bin ich aber für simple Spaziergänge etc zu haben. Bin ich den den anderen einfach so egal? Wenn Nein, warum versetzt sich niemand in meine Lage? Warum kann man sich abends mit Paaren treffen und weggehen und jedes mal wenn ich frage, ob man mal was machen möchte, ist Bocklosigkeit Programm.


    Es frustriert mich und lässt mich sehr an mir selbst zweifeln. Es tut manchmal wirklich weh, weil ich mich wie ein Aussenseiter oder unangenehmer Mensch fühle. ;(


    Ich hoffe hier fühlt sich niemand provoziert, ich habe den Thread gerade in einer ziemlich bedruckten Stimmung geschrieben, also bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.


    Gruß

    F4tH3R F16URE


    sie sagt ja selber dass er den Selbstbehalt von 1080€ hat. Wenn die beiden sich vielleicht noch absprechen/ einigen und sie ihm ein wenig Geld dazu gibt, (DAZU, dennoch muss auch von ihm was kommen, aber zusammen ist das doch schon mal was), dann sollte es doch möglich sein, dass niemand auf den anderen verzichten muss. Dann ist natürlich noch die Frage, wann er sie abholt. Samstag früh? Dann könnten sie zumindest schon mal bei ihr Frühstück essen und Sonntag abends das selbe Spiel. Da müsste man einfach schon mehr in der Situation drin sein um das wirklich beurteilen und Tipps geben zu können.


    Ich meine mit Einzelfall natürlich nicht, dass es sowas nur vereinzelt gibt, sondern dass man jeden Fall einzeln bzw individuell betrachten und bewerten muss. Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt.


    Reden wäre hier auch mein Tipp, nur hat der Vater das mit seiner Nachricht wirklich verbockt, denn das war einfach Erpressung, unfair, manipulativ und auch ziemlich abgebrüht den Kindern gegenüber.

    @Ellin:


    Also erstmal finde ich kannst du deinen gereizten Unterton weglassen. Ich habe hier niemanden angegriffen und bin auch nicht auf Krawall gebürstet. Ich beziehe mich nur auf das, was die TE hier beschreibt und da ist von "durchfüttern" die Rede. Ich poche also nirgends drauf rum.

    Ich denke ich kann sagen, dass ich mich und meinen Sohn ausgewogen ernähre. Es gibt zu jeder Mahlzeit Obst und/oder Gemüse, es gibt ausreichend Essen und wir ernähren uns auch nicht nur von "Ja"-Produkten. Ich denke durchaus, dass es möglich ist. Nudeln war ja nur ein Beispiel, aber auch hier: Vollkornnudeln sind auch für anspruchsvolle Menschen, die sich ausgewogen ernähren wollen durchaus eine gute Option und mit der entsprechenden Sauce kann man diese auch sehr abwechslungsreich und gesund zubereiten. Bestimmt sagt dir Volxküche etc was. Da wird auch mit wenig gekocht (eben das bisschen was gespendet wird und würde man es selber kaufen, wäre es auch recht günstig), und am Ende kriegt man damit an die zwanzig Leute satt. Und wie gesagt, es geht um zwei Tage, nicht um eine ganze Woche. Viele Sachen hat man eh immer im Haus (Gewürze, Brühe, Eier, Kartoffeln), da kann man schon allerhand machen. Wie gesagt, wäre zumindest für mich jetzt kein Problem und mal ehrlich, was ist den Kindern wichtiger? Ein 5Sterne-Essen mit Bio-Rinderfilet oder eben "nur" Spaghetti Bolognese, aber eben zusammen mit Papa? Ich bin ja selbst so groß geworden und bis auf Pfannkuchen, war mein Vater alles andere als in der Lage ein anspruchsvolles und leckeres Mittagessen zu zaubern. Hat mich selbst nie gestört und meine Schwester auch nicht.

    Nee, beim Thema Essen bin ich tatsächlich immer noch der Meinung dass das machbar ist, auch mit wenig Geld und glaube mir, auch ich stehe am Ende des Monats manchmal echt doof da. Mit ein bisschen Kreativität passt das.


    Mag sein, dass ihr das anders handhabt und vielleicht habe ich da auch andere Erfahrungen gemacht, aber ich denke das ist kein Grund sich angegriffen zu fühlen oder zu streiten.


    F4tH3R F16URE H3R

    (Dein Name ist echt schwer :-) )


    Ich weiss was du meinst, aber wer fragt denn ob sie Mutter die Möglichkeit hat mit ihren Kindern alle paar Wochen mal in der "goldenen Möwe" essen zu gehen? Sie muss den Alltag mit vier Kids wuppen, Kleidung kaufen, Brotdosen herrichten, Abendbrot machen, die Kinder rechtzeitig ins Bett bringen usw. Sie wird nicht umsonst Geld vom Amt beziehen. Bei ihr sieht es finanziell sicherlich auch nicht rosig aus und ich denke, wenn Sookee die Möglichkeit hätte, würde sie dem Vater auch entgegenkommen. Nur funktioniert das halt nicht über Erpressung, da muss man miteinander reden.

    Nichts für ungut, aber wenn Kinder nicht völlig verzogen sind, dann schätzen sie auch durchaus gemeinsame Wochenenden ohne große Ausflüge. Ich denke die Mutter kann sich das ja auch nicht unbedingt jedes Wochenende leisten. Zumindest war es bei mir so, als ich noch Kind/Jugendlicher war und in meinem Bekanntenkreis, habe ich jetzt auch nicht solche Beobachtungen gemacht.

    Natürlich ist es nicht die Aufgabe des Partners, die Kinder von anderen mitzufinanzieren, aber ganz ehrlich: es gehört doch in einer Partnerschaft dazu, dass man sich gegenseitig unterstützt und wenn ich weiss, dass ich damit meinem Partner ermögliche seine Kinder weiterhin zu sehen und gut zu betreuen, dann mach ich das doch. Immerhin hätte mein Partner ja auch mehr Selbstbehalt über, wenn ich nicht mit ihm zusammenleben würde.

    Wir reden hier doch nicht von mehreren 100Euro im Monat. Hier hat neulich eine Userin geschrieben, dass die natürlich auch für das "Bonuskind" mitaufkommt. Es gehört immerhin dazu. Des Weiteren lese ich oft, dass es ganz normal ist, dass man in einer Partnerschaft alles in einen Topf wirft. Gut, soll jeder halten wie er will. Was ich damit sagen will ist, dass es in meinen Augen nicht so abwegig ist, dass sich der neue Partner etwas finanziell miteinbringt.

    Eine weitere Lösung wäre, dass man die Umgangsregelung auflockert. Bei uns gab es früher kein Wechselmodell oder vergebene Wochenenden. Wenn wir Lust hatten, sind wir meinen Vater besuchen gegangen. Wenn er Zeit hatte, hat er uns am WE abgeholt oder wir haben bei ihm übernachtet.

    Natürlich geht das nur, wenn der Vater in der Nähe wohnt. Man muss halt immer den Einzelfall betrachten und da haben wir hier zu wenig Infos.

    Ich glaube dir natürlich alles, was du beschreibst. Ich bin mir sicher, dass du mit den 700Euro wirklich oft ganz schön zu kämpfen hast und jeden Cent 2x umdrehen musst. Ich kenne dich nicht und auch deine Situation und die genauen Lebensumstände nicht. Daher Maße ich mir da kein Urteil an, denke aber dass du bei deiner Betroffenenheit evtl zu sehr von dir ausgehst, was die Situation von Sookee betrifft. Wie gesagt, ich denke sie ist da durchaus kompromissbereit und sie hat ja auch nichts davon, ihre freien Wochenenden zu verlieren, aber der Weg kann nicht so eine Nachricht sein. Da gibt es mit Sicherheit andere Lösungen, wenn auch nicht immer die bequemsten für alle. Jetzt rein auf das bezogen, was sie hier beschreibt, denke ich dass ihr Ex da schon nicht der korrekteste ist und du dich nicht mit ihm vergleichen solltest.