Beiträge von Teststreifen

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    Also wegen den Übernachtungen würde ich, alleine schon wegen seiner Art, nochmal zurück rudern. Nicht, dass Kinder nicht beim Papa im Bett mit schlafen dürften, allerdings nicht als einzige Option.

    Kindern gegenüber haben die Eltern ja die Aufgabe, sie für ihr Leben vorzubereiten und nicht so lange wie nur möglich klein und abhängig zu halten.

    Dazu benötigen sie Freiräume und ihre Privatsphäre.




    Ich habe übrigens beim Gericht nach ca. 2 Monaten mal nachgefragt. Weil die Mutter sich nach wie vor kaum blicken ließ. Dort hieß es dann: es sind ja erst 2 Monate her, warten Sie mal ab, das gibt sich sicher. 😂

    Von dem Ordnungsgeld wollten sie natürlich nicht Gebrauch machen aber es hat sich ja auch so jetzt positiv entwickelt.

    Unsere Gerichtsverhandlung fand unmittelbar vor der Einschulung statt. Ich wollte die Mutter nicht dabei haben weil mir diese öffentlichen Treffen immer peinlich waren- sie beleidigte mich auch vor allen anderen und benahm sich immer daneben. Jedenfalls kam das zur Sprache und wir "einigten" uns darauf, dass sie als Mutter selbstverständlich dabei sein dürfe. Es wurde sogar schriftlich festgehalten, dass ich ausdrücklich erkläre, dass ich nichts dagegen habe dass die KM zur Einschulung komme. Und weil es ein Herzenswunsch der Mutter war überredete meine Anwältin mich dazu.

    Ich meine die Einschulung war sogar am nächsten Tag, zumindest aber in der gleichen Woche noch. Und was soll ich sagen? Die Mutter war NICHT da.

    Es ging ihr offenbar nur darum zu zeigen, welch ein böser Mensch ich sei: der Mutter das Einschulungsfest zu verbieten.

    Aber wie gesagt, das ist schon Jahre her und wir haben schon seit langem Ruhe vor ihr. :)

    Moin Celin.


    Also wie da die Regeln sind, so es denn welche gibt, weiß ich leider nicht; ich kann ja mal schreiben wie es bei uns war:

    Die Mutter nahm anfangs nur sehr unregelmäßig den Umgang wahr. Sie beleidigte mich auch immer als sie kam, brachte mir unsere Tochter selten pünktlich zurück und kümmerte sich an dem Tag auch kaum. Einmal beispielsweise war sie mit ihr in einer Kneipe- alles stank extrem nach Rauch. Übernachten kam Gott sei Dank nie in Frage da sie nie einen geeigneten Raum hatte.

    Gespräche mit dem Jugendamt scheiterten meist entweder an ihrer Abwesenheit oder an ihrem Durchhaltevermögen. Sie beteuerte dort zwar stets, ALLES für ihr Kind tun zu wollen und als ich sagte, dass sie im Grunde nie pünktlich sei und meist sowieso nicht käme, behauptete sie einfach das Gegenteil.

    Irgendwann kam sie auf die Idee, den Umgang einzuklagen und wir hatten es schriftlich: Ich war dazu verurteilt, unsere Tochter bei jedem Termin pünktlich herauszugeben und sie war dazu verurteilt, sie pünktlich abzuholen und sie abends entsprechend zurück zu bringen. Das mit dem Übernachten sah das Gericht wie ich- kein Kinderzimmer = keine Übernachtung.

    Unten im Urteil stand, dass es eine Ordnungsstrafe bis zu 50.000€ gebe wenn sich jemand nicht daran halte. Die Details der Umgangsregelung sei beim Jugendamt zu besprechen in einer Umgangsvereinbarung.

    Nach mehreren Anläufen kam sogar ein Termin zustande. Und die Umgangstermine gingen genau wie vorher weiter. Innerhalb weniger Jahre brach der Kontakt ganz ab.

    Ich sehe auf meiner Arbeit und bei mir privat auch, was zu viel Fremdbetreuung mit den Kindern macht. Und "Fachpersonal" heißt nicht, dass es den Kindern immer gut geht. :/


    Ich arbeite schon seit einiger Zeit- aus genau diesen Gründen- nicht mehr Vollzeit. Denn mein Kind ist mir wichtiger als mehr Geld. Ich bin mir auch wichtig.

    Mein Kind, etwas vorwurfsvoll, zu mir: "Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parsche".

    Ich so: "Porsche?"

    'zum Glück habe ich keinen, sonst käme tatsächlich alle 11 Minuten eine an'


    ^^:D

    Das Ausmisten schiebe ich auch immer vor mir her- jetzt nach Weihnachten habe ich es mir fest vorgenommen.

    Bei ihren Klamotten habe ich bereits aufgegeben einen Überblick zu behalten. (Aber ich bin ja auch der Papa- da darf ich das.)

    Wir haben uns so geeinigt, dass sie Sachen, die ihr zu klein sind, einfach bei mir auf's Bett legt. Und ich packe die dann weg- die gehen dann in der Familie weiter rum.

    Generell habe ich zu wenig Zeit. Oder anders: immer wichtigere Projekte am Laufen. :frag

    Puh, das ist echt ziemlich heftig hier.

    Eben las ich, dass der Brief an die Lehrerin nicht abgeschickt wurde und dachte im stillen "zum Glück". Tja, und dann muss ich lesen, dass dieser Schrieb zum Anwalt geht. :wand

    Ich meine, okay, von irgendwas müssen diese Leute auch leben. Aber eigentlich ist das ja nicht notwendig- es gibt doch auch so schon genug zu tun, oder nicht?

    Und dann gleich noch ein Schreiben an die Kindergeldstelle.

    Erinnert mich an meine Ex, die ebenfalls alle möglichen Menschen im System auf Trab hielt- auch ohne Sorgerecht gelang ihr das eine Weile noch ganz gut.


    Ich überfliege ja vieles hier nur- Zeit ist bei mir oft Mangelware- aber in deinem Fall teile ich (leider) auch die Meinung vieler die denken, dass die Kinder woanders besser aufgehoben wären.

    Und bin froh, dass ICH dies nicht zu entscheiden habe. Denn: Kinder leiden immer darunter.=O

    Aber unter solch einem Theater wie eurem eben auch- vielleicht sogar noch viel mehr.;(


    Und: nur weil man Vater von einem (oder mehreren) Kind(ern) ist, heißt das nicht, dass man diese auch verstehen und deren Gefühle nachvollziehen oder erkennen kann.


    "Vater werden ist nicht schwer- Vater sein dagegen sehr"

    Das war, als meine Kinder noch kleiner waren, immer mein allergrößter Horror: Dass ich mal die Treppe runter falle und mir ein Bein breche oder sowas.... Hier dasselbe: keine Familie weit und breit und KV eine Katastrophe.... Ich danke dem Himmel, dass das nie passiert ist.

    Aus genau diesem Grund mache ich keinen Führerschein für's Motorrad. Ich kenne mich (...) und werde noch gebraucht. ^^

    Soweit zu erkennen ist, haben die Gerichte so kurzfristig entschieden, dass das Mädchen im Rahmen der gesetzlichen Fristen eine Entscheidung treffen konnte.

    Wie die Entscheidung ausgefallen ist, kann im Urteil natürlich nicht dokumentiert sein.

    Was ja auch nicht selbstverständlich ist in unserem Land. ^^


    Malina1213 : das ungeborene Leben- das würde immer gegen eine Abtreibung sein.


    Aber das ist meine persönliche Meinung. Ich sage da oft: "hätten deine Eltern damals so fedacht dann würden wir jetzt gar nicht darüber reden".

    Nicht persönlich gegen dich. ;)



    In meinem näheren Umfeld war mal ein Päärchen. Sie wurde schwanger und sie erzählten es überall- der zukünftige Vater freute sich riesig und plante schon weiter. Plötzlich sagte sie- aus heiterem Himmel- dass sie es abgetrieben habe!

    Ihre Freund, ja alle die sie kannten, waren entsetzt. Niemand hat mehr Kontakt zu ihr und zusammen sind die beiden auch nicht mehr. Das war ein riesiger Schock und damals habe ich gedacht, wie gemein das ist. Dem Freund gegenüber- er durfte nicht mitentscheiden obwohl er ja ganz objektiv betrachtet mit beteiligt ist.

    Von dem Baby ganz zu schweigen. :/

    Ich bin der Meinung, dass sein eigenes Kind zu töten immer eine falsche Entscheidung ist. :hae:


    Es gab da mal eine schöne (wahre) Geschichte von einer alleinerziehenden Mutter. Sie war schwanger mit dem 2. Kind vom 2. Man und besuchte einen Arzt, um "das weg machen zu lassen".

    Der Arzt beriet sie und sie sagte, dass ihr erstes Kind schon fast 2 Jahre alt sei und das schon genügend Arbeit sei. Sie sei oft kaputt, müde und habe schon etliche Fehler beim ersten Kind gemacht.

    Der Arzt hörte lange zu und meinte dann zu ihr: "Wenn sie ihr eigenes Kind unbedingt töten wollen können wir es ja auch so machen, dass wir den 2-jährigen 'aus dem Leben entfernen'. Sie hätten dann die Chance auf einen Neuanfang mit dem entscheidenden Vorteil dass Sie die ersten beiden Jahre schon kennen und bereits aus den eben genannten Fehlern ja gelernt haben."

    Klar war die Mutter entsetzt und würde niemals den bereits lieb gewonnen Sohn töten. Aber als sie darüber nachdachte musste sie sich eingestehen, dass der Arzt damit recht hat.

    Das Ende war dass sie keines ihrer Kinder tötete und sie Hilfe und Unterstützungsmöglichkeiten genannt bekam. Und irgendwann schrieb sie dies auf um auch anderen Mut zu machen.


    Diese Geschichte fand ich stark und letztendlich hat der Arzt ja recht- ein ungeborenes Leben ist auch ein Leben. Und wer meint, dass die Frau darüber alleine entscheiden darf klammert immer ein Leben aus- oder: missachtet dieses Leben.

    Rein rechtlich darf sie das- sie hat ja den Auftrag von dem Sorgeberechtigten erhalten. Mehr oder weniger. Wichtige Entscheidungen darf er aber trotzdem nicht treffen- da ist das Sorgerecht nötig. Allerdings sind wichtige Entscheidungen nicht unbedingt: welcher Hustensaft soll's denn sein? sondern damit sind weitreichendere Entscheidungen wie Impfungen oder gar OP's gemeint.


    Und irgendwie gehört das ja auch zum normalen Leben dazu- wie umständlich wäre es denn wenn alles erst schriftlich festgehalten werden müsste?

    Anders herum wird auch kaum eine Mama auf die Idee kommen, im Vorfeld alles abzusprechen und quasi um Erlaubnis zu bitten.