Beiträge von leslie_w

    Ex-Schwiegermutter ist bei mir nicht erwünscht, aber zum Glück würde sie mich auch wohl nicht besuchen kommen. Kann sich nicht der KV um die Umgänge mit der Oma kümmern, dass Du da raus bist? Solches Verhalten finde ich absolut ätzend. Mein Beileid.

    Da KV erst Ende des Monats auszieht, wäre es zumindest für dieses WE zwangsläufig so oder so darauf hinaus gelaufen, dass ich die Schwiegereltern in der Wohnung und damit an der Backe hab. KV leidet übrigens noch mehr unter diesen Besuchen als ich (Schwiegermama hat ein Talent dafür, ihm das Gefühl zu geben, dass er der nichtsnutzige Sohn ist und sie nur an ihrer Enkelin interessiert ist). Und ich hab ihn und die Rumpelwichtin zu gern, als dass ich die zwei mit der anstrengenden Schwiegermama allein lassen würde. Vermutlich sollten wir uns wohl alle drei einfach glücklich schätzen, dass wir 450km von den Schwiegereltern und Großeltern weg wohnen, da kommen die Schwiegereltern nicht ganz so häufig vorbei und die Großeltern zum Glück gar nicht (seine Oma ist noch schlimmer).

    Für mich klingt deine Beschreibung so, als ob dem KV der Umgang mit eurer Tochter häufig lästig fällt, weil sie noch nicht so selbstständig ist, wie er es sich wünscht und wie es vielleicht zu seinem Bedarf nach Eigenständigkeit und Freizeit (als Ausgleich zum hektischen Job?) passen würde. Vielleicht ist es ja so, dass sein Lebensstil und seine Wünsche tatsächlich einfach nicht kompatibel sind mit einem kleinen Kind. Dann muss er sich fragen, ob das so bleiben soll oder ob ihm eine liebevolle Beziehung zu seiner Tochter wichtiger ist.
    Und du musst dich folgendes fragen: Ist es dir wichtig, dass er Zeit mit ihr verbringt, weil du die Beziehung der beiden sonst gefährdet siehst? Oder möchtest du einfach planbar Zeit für dich haben? Im ersten Fall wäre ein einfühlsames Gespräch mit KV notwendig, um ihm diese Sorge und den Wert seiner Beziehung zu eurer Tochter verständlich zu machen. Und wenn KV das partout nicht will, ist es seine freie Entscheidung, so traurig/enttäuschend sie sein mag. Im letzteren Fall spräche aus meiner Sicht nichts dagegen, dass Oma, Babysitter oder sonst wer mit deiner Tochter los zieht, wenn KV keine Zeit/Lust hat. Hauptsache ist dann doch, dass deine Tochter und du beide zufrieden seid.

    Herzlich willkommen, liebe Bea :-) Ein bisschen kommt mir deine Situation bekannt vor, auch wenn meine Rumpelwichtin und meine Ehe noch nicht so "alt" sind wie deine...

    Ich finde solche Anrufe, gerade wenn sie länger dauern, immer etwas störend. KM insistiert darauf, dass sie 30 Minuten pro Woche mit jedem Kind telefonieren möchte, und meistens findet sie kein Ende. Aber der Kinder zuliebe ertrage ich es, weil der Abstand der Umgänge durch ihren Wegzug recht groß geworden ist. Beim Hilfeplangespräch letzte Woche hat sie mehrfach betont, wie schade es doch wäre, dass sie nicht häufiger mit den Kindern telefonieren könne.

    Ich kann verstehen, dass sie als Mama Sehnsucht nach ihren Kids hat. Aber ich kann dir genau so gut nachfühlen, wie sehr dich das ständige Geklammer in Form von Anrufen stört. Deine Zeit mit den Kids soll schließlich genau das sein: deine Zeit.


    Das hab ich auch zur Genüge - zum Glück nicht vom KV, aber von dessen Mutter dafür um so mehr. Schwiegereltern waren am WE zu Besuch und Schwiegermama hing mir von morgens 7 Uhr (Aufwachzeit Rumpelwichtin) bis abends 19 Uhr (Einschlafzeit Rumpelwichtin) am Rockzipfel, weil Rumpelwichtin fremdelt und bei mir sein wollte, ergo musste Schwiegermama das natürlich auch... und sich dabei fleißig mit "hilfreichen" Hinweisen in mein Leben und meinen Haushalt einmischen. Nicht mal Eier kochen darf man in seiner eigenen Küche, ohne das sie hinterher kommt und einem den Topf zurecht rücken will, weil der ja angeblich nicht mittig auf dem Herd stand (was er übrigens doch tat, sie war nur mit der Geometrie meines Herdes offenbar überfordert). Und als ich dann hab durchblicken lassen, dass ich nach dem bereits sehr anstrengenden Besuch gerade keine Lust hab, mich am besten gleich nächstes WE mit einem Kleinkind 7h in den Zug zu ihnen zu setzen, um dann 24h genervt zu werden und danach wieder 7h heim zu fahren, hat sie geguckt, als hätte ich ihr ein Messer in den Rücken gerammt. :radab

    :welcome


    Erzählst du uns auch ein bisschen was über dich? Lieblingsfarbe, Anzahl der Haus- und Garten-Tiere, gut gehütete Geheimnisse, Steuer-ID? ;)

    Also, es kommen bisher (aus dem anderen Thread übertragen):


    Stern mit Stern-Junior (7)
    Leslie_w mit Rumpelwichtin (1)
    Nicole39 mit Tochter ?
    Monsterkrümel mit ?

    Jawoll! Sollte ich euch nicht auf Anhieb entdecken: Wir sind dann die kleine Mama mit den roten Haaren und die noch kleinere Tochter mit dem lauten Organ, die vermutlich "Da! Da!" ruft und auf alles zeigt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist :lach

    :welcome


    Entschuldige, aber ich muss nachfragen: Betreibst du einen professionellen Streichelzoo oder hattest du einfach keine Lust, dich "nur" mit drei mehr oder weniger kleinen Mädels zu unterhalten? Und viel wichtiger: Wann dürfen wir dich zum Enten füttern, reiten und Kaninchen/Meerschweinchen streicheln besuchen kommen? :-D

    Ein lieb gemeinter Ratschlag: Ein Tragetuch oder eine Tragehilfe hat uns in solchen Situationen oft gerettet. Dein Baby ist dicht an dich gekuschelt, du kannst ganz in Ruhe und diskret stillen und kaum jemand wird es überhaupt merken.

    Dem kann ich mich nur anschließen! Zumindest die ersten Monate im Tragetuch hat das bei meiner Maus super geklappt, sogar im Bus und beim Laufen. Und das hat nie irgendwer bemerkt. Je nach Tragehilfe und Kleidung kann das später dann schwieriger werden. Mit der Manduca z.B. klappt das bei uns nicht mehr so gut. Da habe ich allerdings die Erfahrung gemacht, dass ein dunkler Schal o.ä. überm Kind auch gut hilft. Ich glaube, es gibt sogar extra groß genähte Schals für so was.


    Ich könnte mir das Schiffercafe in Frankfurt-Sachsenhausen gut vorstellen - ist ein Spielplatz direkt bei und ich glaube, die haben auch drinnen Spiele, auch für die etwas größeren Kinder. Parken kann man in einem Parkhaus in der Nähe und mit Öffis kommt man eh gut hin.


    Wär das was ? 21. April wäre ein Termin, der mir ganz gut passen würde.

    Ist das auch was für kleine Kekse? Meine Rumpelwichtin ist ja gerade mal ein Jährchen alt, ob sie da schon so gut mit den großen über den Spielplatz toben kann :frag

    Hi Rockabilly,


    hier ist leider echt wenig los... vielleicht könnten wir ja ein paar Hessen aber doch mal zu einem Treffen irgendwo in Frankfurt animieren? Da sollten doch einige Leute auf die eine oder andere Weise hinkommen können...

    Hallo Mana,


    erst mal keine Panik! Ich komm ursprünglich auch aus NRW und kenn die Miet-Problematik ganz gut. Gibt's bei euch in der Nähe eine Niederlassung von Pro Familia oder einem ähnlichen Verein? Die könnten dir bestimmt als erste Anlaufstelle für Informationen dienen und kennen die entsprechenden Adressen in deiner Stadt für alle weiteren Fragen.


    Wenn es mit dem Geld zur Wohnungsmiete hinten und vorn nicht reicht, kannst du dir auch immer noch überlegen, ob deine Kids und du vielleicht mit einer WG zufrieden wäret. Klar muss man da erst mal jemanden finden, der zu einem passt, aber zumindest im Einzugsbereich von Unis gibt's doch gerade in NRW immer haufenweise Studierende, die händeringend eine anständige, bezahlbare Unterkunft suchen. Da ließe sich vielleicht jemand finden, der/die zu euch passt und dich im Alltag vielleicht sogar ein bisschen unterstützen kann.

    Hallo zusammen,


    ich greife das Thema mal auf, da ich eine verwandte Frage habe (auch wenn es bei mir zum Glück bei weitem nicht so tragisch ist wie in dem von Sternenfeuer beschriebenen Fall!).


    Ich stehe vor der Trennung mit meinem Mann und frage mich, wie es bei uns mit Unterhaltszahlungen aussehen würde. Hier unsere Eckdaten: 1,5 Jahre verheiratet, 1 gemeinsames Kind (lebt vorerst ausschließlich bei mir, da noch mitten in der Stillzeit)


    Er:
    - Student ohne regelmäßiges Einkommen, lediglich pro Semester ca. 500€ - 700€ aus Tätigkeiten als Trainer im Uni-Sport und aktuell landet unser Kindergeld auf seinem Konto und er ist bei mir für KV und Haftpflicht mit versichert
    - zieht jetzt in eine WG, Mietkosten noch unbekannt, da ggf. noch jemand drittes hinzu kommt


    Ich: Nettoeinkommen mit noch(!) Steuerklasse III von ca. 2800, bisherige gemeinsame Wohnung mit 89qm und 1100€ warm


    Im Moment will mein Mann zwar keine finanziellen Ansprüche an mich erheben, sondern einfach nur ausziehen, aber das wird sich garantiert ändern, sobald er sich wieder daran erinnert, dass das Leben Geld kostet. Wenn jemand von euch Ahnung von solchen Dingen hat und grob abschätzen kann, was da wohl finanziell auf mich zu käme, wäre das super! Dann weiß ich schon vorab, ob ich mir unsere Wohnung überhaupt noch alleine leisten kann oder gleich ausziehen bzw mir eine Mitbewohnerin / einen Mitbewohner suchen sollte (was in einer Studentenstadt mit chronischem WG-Zimmer-Mangel nicht schwer wäre).

    Liebe Hutschefidel,


    es ist vielleicht nur ein unbedeutend kleiner Ratschlag, aber kleine Dinge können bekanntlich der Anfang von etwas größerem sein: Sprich doch mal mit deinem Arzt und deiner Krankenkasse darüber, ob du möglichst kurzfristig eine Mutter-Kind-Kur genehmigt und finanziert bekommst. Du hättest so mal eine Weile Zeit zum Durchatmen, dazu qualifizierte Menschen, die dir gut dabei helfen können, dich wieder auf dich selbst und deine Stärken zu fokussieren. Und als Bonus hättest du dein Kind bei dir, sie könnte an dem Prozess teilhaben und miterleben, dass Mama auch so richtig "nicht hektisch" kann. Vielleicht hilft das euch beiden auf die ein oder andere Weise?

    Hallo zusammen!


    ich stelle mich dann wohl auch mal vor: Ich (29) bin Mutter einer süßen kleinen Tochter (12. Monat) und im Begriff, allein erziehend zu werden. Ich bin einen Monat vor der Hochzeit mit meinem Mann schwanger geworden, die mathe-begabten können sich jetzt also schon ausrechnen, dass wir erst etwas über 1,5 Jahre verheiratet sind. Am Anfang sind wir - wie alle - auf Wolke 7 geschwebt, dann gab es den Klassiker: Er kam mit meinen Hormonschwankungen in der Schwangerschaft nicht gut zurecht, auch nicht damit, dass ich viele Dinge nicht mehr tun konnte (nein, keine Anspielung auf das Liebesleben, sondern eher auf den Sport, er ist totaler Sport-Fanatiker). Dann kam die Kleine und wir waren wieder kurz auf Wolke 7. Und dann gingen die Lehrbuch-Probleme weiter: Ich hab mich zu sehr auf's Kind fixiert, er hat sich im Sport vergraben und war kaum noch zu Hause, kurz vor Weihnachten ist er dann noch mit seiner Trainingspartnerin angebandelt (ironischerweise ebenfalls frisch verheiratet) und ihr Mann und ich sind beide gepflegt ausgerastet und haben unsere werten Partner vor die Tür gesetzt. Beim betrogenen Mann und seiner Bald-Exfrau ist es dabei geblieben, mein Mann und ich haben es nach Weihnachten noch mal versucht und kriegen uns jetzt aber ständig und wegen jeder Kleinigkeit in die Haare. Also zieht er nächsten Monat aus und ich stehe mit Vollzeit-Job in der Forschung (will eigentlich so was wie eine Karriere haben und irgendwann mal Professorin werden) und einem kaum 1. Jahr alten Kind da... und das in einer Stadt, in die ich seinetwegen gezogen bin und in der ich außerhalb meines Labors kaum jemanden kenne... Ihr merkt schon, es läuft gerade nicht so optimal :hilfe