Beiträge von Marsupilami

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    Leider hat der Junge "Pech gehabt", aber nicht, weil er nicht in die Kita geht, sondern weil Eltern/Mutter und Oma es versäumt haben, die Situation adäquat versichert zu haben. Die Erwachsenen haben es schlicht versäumt sich vorher kundig zu machen.


    Allein die Tatsache, dass man glaubt, dass die BG für private Unfälle zuständig ist, erschließt sich mir nicht. Das eine hat mit dem anderen ja nun wirklich gar nichts zu tun. Das ist so, als würde man erwarten, dass die Rechtschutzversicherung von der kfz Versicherung mir die Scheidung zahlt, nur, weil das Wort Rechtschutzversicherung drin vorkommt.


    Wenn ich bestimmte Versicherungsleistungen haben möchte, muss ich die richtige Versicherung abschließen. Ist doch logisch. Vor allem aber muss doch jedem eigentlich klar sein, dass Versicherungsschutz nicht vom Himmel fällt. Man muss schon einzahlen und Beiträge entrichten. Einzig unser soziales auffangnetz "Hartz4" weicht davon ab. Das ist aber auch logisch, sonst wäre es ja keine Grundsicherung.


    Im übrigen zahlt ja die private Haftpflicht nun 400000 euro zusätzlich zu den Krankenkassen Leistungen. Ganz leer geht das Kind ja nicht aus.

    Ich spar mir jetzt sämtliche deiner Grammatik und Rechtschreibfehler zu korrigieren...


    Jaja, der arme Vollzeit arbeitende Vater, der ja so viel schlechter mit seiner 40 Stunden Woche da steht als eine ae Mutter ohne Familie im Rücken, die NUR Vollzeit arbeiten geht und kein einziges Wochenende zum Entspannen hat, obwohl sie neben der mickerigen Teilzeitstelle noch 24/7 (Kinder) Bereitschaftsdienst hat. Ach ja, hab ja auch voll vergessen, dass man von Kindesunterhalt und Kindergeld lebt wie Gott in Frankreich...


    :wow

    Um 5:30 Uhr?!? Kenne mich damit nicht aus, aber ich würde der nen Vogel zeigen. Ich steh doch nicht samt kind um 4 Uhr nachts auf. Das muss doch auch zu normalen Zeiten möglich sein... :hm...

    Darum geht's hier in dem Thema aber doch gar nicht, um manche, einige, allgemein... Auch nicht um die Papas, die mit Herzblut dabei sind und die abgew***sten Mütter, die eben diese entsorgen wollen.


    Eine km ist nicht für die Lust oder Unlust eines KV verantwortlich. Sie muss nicht auf dem Silbertablett servieren und auch nicht fur 3 Stunden Freizeitdaddy ihr Leben zurück stellen.


    KV hat schlicht keinen Bock und es ist ihm nicht wichtig genug, sonst würde sich die Diskussion gar nicht ergeben. Wenn ich die Papas hier im Forum sehe, die zum Teil Job etc für ihre Kids zurück gestellt haben um den Kids gerecht zu werden und dann hier lese, dass der Herr sein Wochenende zur Entspannung braucht und deswegen seine Kinder nicht holen kann.. das ist doch gar nicht vergleichbar. Denn genau das war die Begründung.


    Er ist auch nicht bereit seine Karriere hinter die Kinder zu stellen und sie selbst zu versorgen... Eigentlich erwartet er scheinbar viel und investiert relativ wenig. Und km sind nicht gänzlich dafür da den KV Kinder zubähren und sie im Fall einer Trennung für sie warm zu halten... Auch wenn einige KV das gar nicht gerne hören... ;-)

    Der teufel liegt ja mal wieder bekanntlich im Detail. Es geht hier ja nicht um eine geeignete Aufsichtsperson, sondern um eine "Tagespflegeperson". Eine solche untersteht ganz offiziell dem Jugendamt, muss zich Auflagen erfüllen und ist Teil des staatlichen Betreuungsangebotes.


    Oma ist das nicht. Nicht, weil sie unfähig ist, sondern weil sie die Auflagen nicht erfüllt und nicht gemeldet ist. Kann sie aber machen.


    Besagte Oma hätte mit einem ungesicherten Pool, in dem ein Kind so lange drin war, dass es fast ertrunken und das Gehirn scheinbar Schäden davon getragen hat, keine Zulassung bekommen eben aufgrund dieser Gefahrenlage.


    Die gesetzliche Unfallversicherung ist eben nur für staatliche Institutionen und dergleichen gedacht. Es hätte der Oma/Mutter ja frei gestanden Beiträge in eine Unfallversicherung einzuzahlen, so wie Arbeitgeber das auch tun, damit der Arbeitnehmer auf der Arbeit sowie auf dem direkten Weg von und zur Arbeit versichert ist.


    Als offizielle Tagesmutter muss man ja auch in die BGS einzahlen...


    Einzig was ich noch als Info wirklich wichtig finde: abklären, ob eine Betreuungsperson Haftpflicht versichert ist...

    "Vater entsorgen" "Umgang boykottieren" "km hat leichtes Spiel"...


    Wie gesagt, wenn er die Mutter als Schuldige für mangelnden Umgang in Kombination mit unendlicher Trauer über eben diesen verkaufen möchte, sollte man so fair sein und die Kehrseite der Medaille, nämlich, dass man keinen Bock hat, auch nennen und dem Kind/den Kindern die Chance bieten, sich selbst ein Urteil zu bilden... Mit 14 wird das älteste Kind sicher schon so weit sein ;-)


    Genau das war ja das Thema, was der Vater seinen Kindern sagen kann/soll...

    Also sind wir wieder bei böse km... Wenn alle sich an der Situation abgearbeitet haben, werfe ich nochmal die Info in den Ring, dass KV jetzt schon "sein einziges freies Wochenende" benötigt, um sich zu erholen. Ich weiß nicht, wie sich da jetzt ein wesentlich umfangreicheren Umgang daraus ergeben soll, der dem von mindestens 1 ganzen Wochenende im Monat plus Ferien nicht gleichwertig ist.


    Sollte der KV seinen Popo hoch bekommen und sein freies Wochenende seinen Kindern "opfern" geb ich den Tipp ab, dass das wahrscheinlich mehr ist als es jetzt ist und die Kids sogar mehr vom Papa haben.


    Wenn man den Kindern erklärt, dass man sich weniger sieht, weil sie weg ziehen mit der km und man ja auch so traurig ist und somit die Tatsache auf den Tisch legt, sollte man die Tatsache, dass man keinen Bock hat an dem Wochenende wo man Zeit hätte, lieber was anderes macht aber dazu legen...

    Auch im Schichtdienst hat man mindestens 1 freies Wochenende im Monat. Das mit der eigenen Erholung zu begründen, dass ein Umgang da nicht geht... *Hust*


    Wenn man mit den Kindern zusammen lebt, hat man das ja auch nicht.


    Eigene Komfort Zone verlassen und das eine Wochenende im Monat fix machen. Dazu planen, wo man mit der ein oder anderen Freischicht, Überstunden etc auch mal ein langes Wochenende hin bekommen kann. Wo ein Wille, da ein Weg.


    Was man den Kindern sagen kann? Dass ein Umzug nichts daran ändert, dass man sie liebt, auch wenn man sich nicht mehr so häufig sieht. Im heutigen Zeitalter mit WhatsApp und Videotelefonie kann man jederzeit Kontakt aufnehmen und dass sie das auch jederzeit tun können und man das alles hinbekommt.


    Mit dem traurig sein wäre ich vorsichtig. Ex Beutekind hat regelmäßig nach umgang mit Oma Rotz und Wasser geheult, weil "Oma ja immer sooooooo traurig ist, dass Prinzessin jetzt wieder zurück nach Hause muss" (Umgang wöchentlich, Entfernung 10 km). Das Kind war fertig mit der Welt. Bis wir mal rausgefunden haben, warum... Man macht es den Kindern nur unnötig schwer. Ich denke, dass man sich mit solchen Äußerungen zurück halten sollte. Ändern kann man es nicht mit dem Umzug, also auch hier eigene Komfort Zone verlassen und es den Kindern versuchen so unkompliziert wie möglich zu machen.

    Was wäre ich dankbar, wenn ich Mal wieder Zeit für mich hätte. Aufstehen wann ich will, schlafen gehen wann ich will und das an einem Stück. Fitnessstudio, lesen, Nähen, malen, Filme schauen, die mit echten Schauspielern und viel Blut sind, ein Date haben und mit nach Hause nehmen können, kein rumgefahre, spontan verabreden können ohne Betreuung zu haben, wöchentlich schwimmen und Sauna,...


    Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr fällt mir ein, was ich alles tun könnte, wenn mein Kind erwachsen und erst Recht, wenn es erwachsen und selbst nicht daheim ist...


    Ich denke, bei dir ist es doch im Moment reine Kopfsache, oder habt ihr 24/7 aufeinander geklebt, bevor ihr Freund kam? Macht doch keinen Unterschied, ob Kind nun beim Freund ist oder man getrennt von einander in verschiedenen Zimmern sitzt.

    Also Mal ernsthaft. Der tote hat Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt. Auch in der Ehe. Er kann das logischerweise nicht mehr in Anspruch nehmen. Dafür bekommt die Witwe jetzt ein bisschen was.


    Wenn das nicht gewollt wäre, gäbe es keine Witwenrente.


    Ich sehe da nicht Mal im Ansatz etwas verwerfliches. Ganz im Gegenteil, die TS ist somit auch im Alter abgesichert und das geld verschwindet nicht im Nirvana.


    Das ist ja kein Hartz4, sondern etwas, wofür vorher eingezahlt wurde...


    Ich würde das auch nutzen.


    Der Mann wird seine Frau geliebt haben und niemand, der einen anderen liebt, würde sich wünschen, dass der Partner auf ewig alleine bleibt. Soll sie doch "gut" leben!!!!

    Bei uns ist es Standard, dass derjenige, der sich weigert Auskunft zu geben oder gar nicht zahlt, die Kosten aufgebrummt bekommt.


    Meinen KV hat die einstweilige Anordnung und das darauf folgende Hauptverfahren zusammen ca 6000 Euro gekostet. Wobei er bei der einstweiligen die Kosten komplett aufgebrummt bekommen hat, beim Hauptverfahren habe ich einem Vergleich zugestimmt.

    Deine Tochter ist 22 Jahre alt. Die wird das schon geregelt bekommen. Biete ihr die Möglichkeit ihr auf ihren Wunsch zu helfen, wenn sie Hilfe braucht, aber lass sie es selbst regeln. Das sind Erfahrungen, die man im Leben macht (machen muss). Du wirst nicht immer da sein um ihre Dinge für sie zu machen. Und so wie ich den Text lesen, macht sie es doch ganz gut. Sie lässt sich doch gar nicht hängen. Es ist total normal, dass man hin und wieder Mal davon überrollt wird, aber das ist auch nicht schlimm, solange man wieder aufsteht und weiter geht.


    Gib ihr die Möglichkeit die Verantwortung für ihr Leben selbst zu übernehmen.


    Ich weiß, dass es als Mutter schwer zu ertragen ist, wenn das eigene Kind leidet, aber sie wird lernen, das auszuhalten und damit umzugehen. Es wird sicher nicht der letzte Schlag ins Gesicht gewesen sein, den das Leben ihr austeilt. Aber aus sowas geht man jedes Mal gestärkt hervor. Aber eben auch nur, wenn man sowas selbst überwindet.


    Jeder geht übrigens anders mit Trauer um. Das muss man als Außenstehender auch akzeptieren.


    Hol einen Pot Ben und jerrys und stell ihn im Eisfach bereit. Manchmal hilft Eis wahre Wunder :D

    Ich sehe da nur 2 Möglichkeiten.


    Im Frühdienst fahren und dir für morgens eine Randzeitbetreuung besorgen, die Kind morgens fertig macht und zur Kita bringt oder die Branche wechseln, zb Personennahverkehr oder auch abschleppdienst. ooooder halt eben was ganz anderes. Irgendwo ins Front oder Backoffice im Transportgewerbe als Quereinsteiger.


    Selbstständig ist zwar toll und vielleicht auch finanzierbar, aber du wirst dir am Anfang die Touren sicher nicht aussuchen können, wenn du nicht pleite gehen willst etc. Es reicht ja nicht, dass du nur die Kosten für dich und die Firma gerade so deckst. Du musst ja auch Rücklagen bilden. Was ist für Ferien und Urlaub? Da kommt kein geld rein. Was, wenn du krank wirst?


    Ich glaube Selbstständigkeit ist nur machbar, wenn man mit herz und Seele bereit ist, (gerade am Anfang) alles rein zu buttern, was man hat. Wenn man pünktlich die Griffel fallen lassen will, ist das bei selbstständigen fast nie möglich.


    Ich denke es wird fast unmöglich das rentabel aufzuziehen, wenn du niemand hast, der dir den Rücken vom Rest des Lebens (Kind, Haushalt etc) frei halten kann.