Beiträge von Marvi

    Hallo zusammen,


    wir haben das 50/50 Modell für unsere 3 Kinder.

    Kindesmutter trennt sich von ihrem Partner und zieht in eine andere Wohnung um.

    Dafür stellt sie einen Wohngeldantrag damit die neue Wohnung allen Kindern gerecht wird.

    Ich muss auf diesem Antrag bestätigen dass die Kinder 50/50 bei uns leben.


    Meine Frage: kann das Amt in diesem Fall an mich herantreten und von mir verlangen, dass ich die neue Wohnung (mit)finanziere?

    Die Kindesmutter und ich sind seid 2017 geschieden.


    Ich bin selber verheiratet und wir leben in einem Einfamilienhaus.


    Danke euch und viele Grüße!

    Danke für die ausführliche Antwort! Ich werde das mal außereinander klamüsern und versuchen zu verstehen.


    "Kindergeld ist offiziell eine Steuervergünstigung" - das habe ich von dir schon mal gehört. Was heißt das konkret? Warum ist das eine Vergünstigung? Wird das bei der Lohnsteuererklärung dann wieder abgezogen?

    Das ist für mich noch nicht verständlich.

    Ich bekomme das Kindergeld und bisher den UV. Die KM hat finanziell die Ausgaben mit den Kindern während sie bei ihr sind. Also Essen, Unternehmungen, Urlaub. Ausgaben bezüglich Schulbücher, Klassenfahrten, Kinderbetreuung in der Schule und Kindergartengebühren habe ioch bisher selbst getragen.

    Ist sie (KM) bereits durch den UV entlastet? Und hat daher kein Anspruch auf KG? Ich verstehe diesen Zusammenhang nicht ganz...

    Das Thema scheint mir komplett auf die Einigung zwischen den Elternteilen zu liegen?!

    Gibt es da nicht eine Art finanzielle Begründung? Eine Berechnung?

    Bin komplett wirr. Sorry :/

    Ok, danke für eure Antworten. Mein Bauchgefühl war also richtig.


    Ist zwar OT aber greift trotzdem irgendwie in das Thema mit rein: wie ist in solchen Fällen die Kindergeld Regelung?

    Rechnet man das irgendwie gegen den Kinderunterhalt?

    Kindesmutter argumentiert damit dass sie immer wieder Kontoauszüge dem Jugendamt vorlegen muss und dass es sie nervt.

    Sie meint das wird sie nun ihr Leben lang verfolgen.

    Darum ihre Idee, oder besser gesagt das hat ihr ihre Anwältin während des Scheidungsprozesses eingeflüstert, ich soll rückwirkend auf den UV verzichten.

    Mein Anwalt hat damals schon der Gegenpartei gesagt dass es Blödsinn ist. KM ist unterhaltspflichtig, das steht den Kindern zu. Sie kann nicht leisten also JA an der Reihe. Mein Einkommen ist zu niedrig sodass ich verzichten könnte. Die Kids haben bis heute ihren Lebensmittelpunkt hier bei mir.


    Ich komme ihr schon mit meiner Heirat entgegen. Dann fällt ja die UV Zahlung an mich komplett weg. Was ich absolut nicht verstehe. Was hat eine Heirat bzw. meine Frau mit dem Unterhalt nicht ihrer Kinder zu tun??

    Naja, das ist aber schon ein anderes Thema ;-)


    Danke für eure Antworten!

    Marvi

    Hallo Leute!

    Ich muss das Thema nochmal herausholen.

    Die KM möchte dass ich auf den UV rückwirkend verzichte.

    Der Vorwand ist: das JA fordert von ihr eine Summe XX000.

    Was bedeutet das eigentlich wenn ich verzichte? Dann darf ich doch alles was an UV gezahlt wurde zurückzahlen? Richtig?

    Danke für deinen ausführlichen Beitrag. Macht auch einiges klarer. Ich werde definitiv keinen Streit anfangen mit der Ex. Da müssen wir einen anderen Weg finden. Zumal mir der UV eh ab Sommer für alle drei Kinder eingestellt wird da ich heiraten werde.

    Die KM bekommt Briefe bezüglich Nachweis des Einkommens usw. Und hat halt ab der Änderung der Betreeungszeiten dem Amt das mitgeteilt das der Älteste nun ein Tag mehr bei ihr ist. So ist es dann zu dem Brief gekommen. Und ich muss zwei Monate zurückerstatten weil ich das nicht gemeldet habe :rolleyes2:


    Ist jetzt leider so. Finde es ungerecht dass bei UV nur die Umgangszeiten berücksichtigt werden und nicht die tatsächlichen Aufwendungen und Ausgaben die man nun mal mit Kindern hat. Die habe ich mit locker 90% auf meiner Seite...

    Aber über Recht und Unrecht braucht man ja bei Gesetzen nicht streiten ;)

    Hallo zusammen,


    meine Kinder leben bei mir seit der Trennung 2015 /Scheidung 2017.

    Die KM zahlt keinen Unterhalt weil unter der Einkommensgrenze.

    Bisher waren die Umgangszeiten der drei Kinder bei mir 70% und bei KM 30% geregelt.

    Jetzt hat sich bei dem ältesten Sohn die Umgangszeit auf 50/50% geändert.


    Nun will mir das Jugendamt aber den Unterhaltsvorschuss für den ältesten streichen. Die Begründung lautet:


    "Eine Änderung in Ihren Verhältnissen liegt insbesondere auch dann vor, wenn Sie nicht mehr mit Ihrem Kind (alleine überwiegend) zusammenleben."


    Ich frage mich ob das wirklich rechtmäßig ist? Im Gesetzestext steht darüber nichts explizit drin.

    Vielleicht kennt sich hier jemand mit der Gesetztseite gut aus?


    Danke und Gruß!


    Hi Leute,
    ich finde für mein Anliegen nicht wirklich die passende Lösung. Daher wende ich mich an euch.
    Ich lebe ja seit ca. einem Jahr getrennt von meiner (noch) Ehefrau. Wir haben drei Kinder, diese leben bei mir.
    Die KM ist seit nem Jahr krank, hat auch keine Arbeitsstelle.
    Sie hat in ihrer extrem manischen Episode letzten Winter beschlossen sie möchte die Scheidung.
    War für mich ein Schock, aber mit der Zeit habe ich realisiert dass es auch für mich der bessere Weg ist.
    Sie ist damals zu einer Familienanwältin gerannt und ich daraufhin habe mir auch einen Anwalt gesucht der mich berät. Da ging es hauptsächlich um Unterhaltsforderungen.


    Nun ist es so: im Januar'17 kann der Scheidungsantrag gestellt werden.
    Meine erste Frage ist, was ist schlauer, soll ich diesen beantragen oder lieber die KM?
    Sie hat ja kein Einkommen, ich dagegen schon.


    Sollten wir beide uns einen gemeinsamen Anwalt suchen? Ich will auf gar keinen Fall zu ihrer Anwältin, das ist für mich Inkompetenz in Person und außerdem sehr unsympatisch.
    Ich weiß nicht ob ich meine Ex zu meinem Anwalt hinbekomme.


    Das sind die ersten Fragen.


    Danke fürs Lesen!


    :-)

    Schlimm wird es dann, wenn es Zwang wird. Und das liest sich aus Deinem ersten Posting.


    Ich weiß dass Zwang schlimm ist. Und ich will sie auch nicht zwingen. Es ist wie irgendein bescheurter Automatismus der bei mir abläuft.
    Daher wende ich mich an das Forum. Hier kann man sein Verhalten gut reflektieren.

    Ich koche ganz normal, bespreche den Speiseplan vorher mit ihm, er bringt sich mit ein, damit für jeden etwas dabei ist und wenn bei einem Gericht etwas dabei ist, das er nicht mag, dann lässt er das eben liegen. Mit der Mittagsbetreuung ist das genauso abgesprochen. Er probiert alles, aber wenn es ihm nicht schmeckt, muss er es nicht essen. So klappts bei uns recht gut.


    Okay, das ist ein guter Hinweis, mit den kids zu besprechen was gekocht wird.
    Das schreibe ich mir mal auf die Agenda.