CoCo :Sie wird sechzehn im Oktober.
Und mir ist auch auf allen Veranstaltungen inzwischen mulmig.
Ist das nicht furchtbar? Tochter wächst mit diesem Unbehagen auf. Für sie ist es völlig normal, das Weihnachtsmärkte , Innenstadtfeste und co. abgeriegelt werden. Ich muss immer noch schlucken, wenn ich sehe wie viele Poller hochgezogen worden sind in der Innenstadt, um Amok- oder Terrorfahrten zu verhindern. Und so einiges an solchen Dingen ist ja schon direkt bei uns vor der Haustüre passiert.
Während ich also versuche meine Ängste in den Griff zu bekommen, werden diese immer wieder genährt.
Und natürlich ist es ein Balanceakt und überall passieren furchtbare Dinge. DEN Schutz gibt es nie, aber Vermeidung von allen schönen Dingen aus Angst kann auch nicht die Lösung sein.
Es gibt die Möglichkeit, über die eigene Stress-Scala in sich hinein zu fühlen. Es bedarf ein wenig Übung aber es ist ein Weg über Achtsamkeit/Körperwahrnehmung an seine Ängste und Gefühle heranzukommen.