Beiträge von F4tH3R F16URE

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    Nur drei Monate später ist dann endlich auch mal das angekündigte Geld auf mein Konto überwiesen worden.

    Wir haben uns dann noch um die Erstattung meiner außergerichtlichen Kosten gefetzt (30 Euro), die man erst nicht

    zahlen wollte und dann aus rein ökonomischen Gründen dann letztlich doch bezahlt hat.

    Damit ist dann eine weitere Odysee über 1 3/4 Jahre durch den Behördenirrsinn Deutschlands beendet.


    Langsam hätte ich schon Stoff genug für ein Buch.

    Guten Morgen,


    bin dann auch mal wieder hier gelandet. Nach nicht ganz einem Jahr stellt man fest, daß sich gewisse Diskussionen

    immer wieder im Kreis drehen und es zwischenmenschlich dann wohl doch nicht so richtig paßt. Bin gerade traurig.

    Heute Post vom JC im Postkasten.

    Schreibt die Behörde sinngemäß:


    "Sehr geehrter Herr FF,


    wir teilen Ihnen hiermit mit, daß wir Ihnen die Kosten in Höhe von rund 450 Euro für

    die Begleichung der Kostennote Ihres Rechtsanwalts Anwaltsname erstatten.


    Wenn Sie im Gegenzug so nett wären, die Klage auf Kostenerstattung am Sozialgericht zurückzuziehen?


    MfG, Ihr SB vom JC"


    Das kommt mir gerade sehr gelegen, wo ich gerade wegen einer Heizkostenerstattung eine nicht ganz kleine Rückforderung an das Jobcenter

    zu leisten habe.

    Dann gibt es eben kein Urteil dazu, aber ich denke, solche Aufforderungen zur Mitwirkung wird man sich künftig schenken.

    Ist ja auch was.

    Same me. Anzahl Smileys begrenzt, Avatar wird nicht angezeigt. Habe ich gelöscht, dann versucht, neuen hochzuladen, der den Kriterien bzgl. Größe und Abmessungen entspricht.

    Nach x Versuchen aufgegeben. Meldung war stets:


    Beim Hochladen der Datei ist ein unbekannter Fehler aufgetreten


    Btw: Das AE-Logo auf der Startseite wird mir nicht angezeigt. Es erscheint nur der Platzhalter für das Bild.

    Du zahlst doch Unterhalt für alle 5 Kinder, richtig? Ich würde Ex genau sagen das du am Existenzminimum lebst, aber Junior das Taschengeld gibst.

    Ich bezahle auf jeden Fall immer noch daß, was ich zuletzt für fünf Kinder zu zahlen hatte, weil die 4 minderjährigen Kinder das ohnehin rechtlich problemlos bekommen könnten. Im Ergebnis bin ich damit immer noch ziemlich genau an der gegenwärtigen Summe des Selbstbehalts.

    Ist er gar "Mangelfall" und damit bis an den Rand des Mindestbedarfs gedrückt, wirkt eine auch noch so freundlich verpackte Zahlungsaufforderung schon schräg. Beschäftigt hat sich Deine Ex mit Deiner finanziellen Situation wohl nicht - oder es geht ihr sonst wo vorbei ...

    Es ist wohl eine Mischung aus beidem...:rolleyes3:

    2. Wenn es finanziell nicht nur bei dir durch hohe Unterhaltszahlungen für eure gemeinsamen Kids eng ist, sondern auch bei der Mutter, gibt es einige Moeglichkeiten, Zuschüsse zu bekommen.

    Das scheitert regelmässig an dem guten Einkommen des Next.

    Du brauchst, was du in der Theorie bereits verinnerlicht hast, Geld für den regelmäßigen Umgang. Da bittet du die Mutter auch nicht um Unterstützung.


    Ich kann mich noch gut an die Reaktion erinnern, als ich sie mal um ein Entgegenkommen diesbezüglich gefragt habe. Da ging es "nur" um die Beköstigung. Sie meinte, ich solle den Umgang bitteschön an meine finanziellen Möglichkeiten anpassen. Hätte damals bedeutet, es hätte kein Umgang statt gefunden. Aber ich bin ja auch nicht ewig nachtragend.


    Das mit dem Taschengeld für die Dauer des Aufenthalts ist eine gute Idee. Man zeigt zumindest den Willen.

    Hallo in die Runde.


    Und jährlich grüßt das Murmeltier. Unser Sohn darf im Herbst auf Klassenfahrt nach England fahren (dann Klasse 8).
    Der Stiefvater und die Mutter haben mich freundlich gebeten, mich "nach meinen Möglichkeiten" daran finanziell zu beteiligen.
    Da ich ein Mangelfall bin, ist ihnen möglicherweise bewußt, daß meine Unterstützung rein freiwillig ist.
    In der Vergangenheit habe ich das auch gemacht, auch wenn ich dafür an anderer Stelle kürzer getreten bin und habe

    50 % der Kosten bezahlt (zuletzt 3stellige Summe). Rein freiwillig, um des Guten Willens und um des familiären Friedens wegen.
    Da meine anderen Kinder nun auch älter geworden sind und auch Klassenfahrten unternehmen (werden), ist dort ein

    ähnliche Erwartungshaltung der Ex und des Next zu erwarten.

    Allerdings hat sich meine finanzielle Situation seit dem Frühjahr letzten Jahres etwas verschlechtert, so daß ich jetzt

    pingeliger mit meinen Ausgaben sein muß. Das würde letztlich auch bedeuten, daß meine Mittel in den anderen Haushalt

    abfließen, ich aber damit auch nur noch wenig Gestaltungsmöglichkeiten für die Zeiten der Kinder bei mir habe.

    Ich muß sagen, das fällt mir schon ziemlich schwer. Dafür muß ich ohnehin schon

    immer häufiger auf meine dahinschmelzenden Rücklagen zurückgreifen.
    Nun bin ich jetzt ein bisschen in der Zwickmühle, einerseits möchte ich mich ja nicht völlig verweigern, aber andererseits

    ist auch einfach der Punkt erreicht, an dem die Leistungsfähigkeit endet. Es ist vielleicht eine Gewissensfrage.

    Auf jeden Fall wird wohl der Haussegen ein bisschen schief hängen, wenn ich nun mitteilen muß, daß "meine Möglichkeiten"

    diesen Support nicht mehr zulassen. Danke für's Gespräch.

    Die Begründung sollte sich an den gesetzlichen Rahmenbedinungen orientieren, so wie du es im Eingangspost ja schon vorgegeben hast. Die machen eben einen Schuß ins Blaue hinein. Jetzt wäre es wirklich mal interessant, ob sie präzisieren wollen, warum noch eine Unterhaltspflicht bestehen könnte. Es ist auch richtig, daß man den Behörden nicht auch noch die Munition gegen sich selber liefern sollte.

    Das ergibt sich aus aus § 94 SGB XII, den dir das Sozialamt wahrscheinlich bereits genannt hat. Der Auskunftsanspruch ist dort nicht bedingt. Geklärt wurde dies z.B. in dem Verfahren LSG NRW vom 26.01.2015, Az. L 20 SO 12/14.

    Um festzustellen, ob ein Unterhaltsanspruch besteht, bedarf es zunächst der Auskunft. So wird ein Schuh daraus, wie das die Sozialgerichte sehen.


    Ich finde den Presseartikel leider nicht mehr, aber es war mal in der Zeitung zu lesen, daß das Sozialamt einer Stadt einen Rentner auf Auskunft verklagen wollte, weil er der letzte Ehegatte war, bevor die Frau pflegebeürftig ein Heim kam. Pikant: Die Ehe war seit über 40 Jahren geschieden. Die wollten von einem Bruch der Unterhaltskette nichts hören.


    Edit: Hab den Artikel doch gefunden:


    https://www.nwzonline.de/olden…ten_a_3,0,3727045052.html

    Meine Großtante ist am Heiligen Abend mit 95 Jahren friedlich eingeschlafen. Meine Tante und meine Mutter haben sie bis zum Schluss begleitet. Sie war die letzte Verwandte aus der Generation vor meinen Eltern. Ich hoffe, sie hat es jetzt gut dort, wo sie angekommen ist.