Beiträge von F4tH3R F16URE

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    Moin Marc,


    erstmal Glückwunsch zu der anstehenden Restschuldbefreiung. Ich gehe mal davon aus, das dir da keiner mehr kurz vor der Zielgeraden Knüppel zwischen die Beine wirft. Das wird in den allermeisten Fällen schon viel früher gemacht. Ich bin selber seit 2017 damit durch und am 1. Januar 2022 dürfte auch der Schufaeintrag dazu getilgt sein.

    Das Problem hier ist, daß man niemanden für etwas bestrafen oder belangen kann, was er noch nicht gemacht hat. Erst wenn es bei solchen Leuten so richtig notorisch wird, kann es sein, daß eine zeitweise psychatrische Zwangseinweisung erfolgt, um diese Leute vor sich selbst und andere zu schützen.

    Du kannst tatsächlich nur konsequent Strafanzeigen stellen, wenn dir solche Handlungen bekannt werden. Zur Not gegen unbekannt, wenn nicht ersichtlich ist, wer sich in deinem Namen Leistungen erschlichen oder Produkte gekauft hat. Ruhiger wird es oft erst, wenn die Leute ein oder zweimal "eingefahren" sind. Vorher denken die eben, daß sie immer mit ihrer Masche durchkommen.



    Ich gehe davon aus, dass die 3% in den meisten Fällen beim Verkäufer bleiben.

    Ist was dran. Bin gerade dabei, die ganzen ERP Systeme für die Umstellung vorzubereiten. Da gibt es einige, die mit Bruttopreisen arbeiten und die

    nicht möchten, daß die Preise umgestellt werden. Damit verbleibt die Entlastung beim Händler und wird nicht an den Endverbraucher weitergegeben.

    Auch ist es fast so sicher wie das Amen in der Kirche, daß die Preise für Verbrauchsgüter, insbesondere für Babynahrung und Bekleidung, zum Auszahlungstermin mal eben um ein paar Prozentpunkte steigen. Es wollen ja alle was davon haben.

    Und was ist dann mit UET die keinen Unterhalt zahlen. Muss man denen trotzdem die Hälfte überweisen?

    In dem verlinkten Dokument von Overtherainbow steht, daß der Unterhaltszahler nur dann einen Anspruch auf Beteiligung hat, wenn er mindestens hälftig betreut oder Mindestunterhalt bezahlt. Unterhaltszahler, die nur z. B. 40 % Betreuen und ihre Mangelfallunterhaltsquote berappen, fallen da durch

    das Raster.

    Was bedeutet das eigentlich wenn ich verzichte? Dann darf ich doch alles was an UV gezahlt wurde zurückzahlen? Richtig?

    Von meinem persönlichen Rechtsempfinden her korrekt. Denn dann wäre der Voschuss ja zu "Unrecht" gezahlt worden, weil du ihn nicht gebraucht hättest.

    Abgesehen davon frage ich mich aber, ob man überhaupt gegenüber der Unterhaltsvorschußkasse rückwirkend und

    rechtswirksam einen Verzicht erklären kann.

    Ja, Bap, dankeschön. Den Passierschein A38 von Asterix, den der Tuxianer meint, trifft es ganz gut.

    Es hilft eben nur noch, mit liebevoller Strenge sich seine Sachbearbeiter so zu erziehen, daß sie regelkonform arbeiten.

    Dafür braucht man mitunter aber auch echt eine Portion Langmütigkeit. Aber jetzt ist's ja erst mal wieder gut. ;-)

    Nur drei Monate später ist dann endlich auch mal das angekündigte Geld auf mein Konto überwiesen worden.

    Wir haben uns dann noch um die Erstattung meiner außergerichtlichen Kosten gefetzt (30 Euro), die man erst nicht

    zahlen wollte und dann aus rein ökonomischen Gründen dann letztlich doch bezahlt hat.

    Damit ist dann eine weitere Odysee über 1 3/4 Jahre durch den Behördenirrsinn Deutschlands beendet.


    Langsam hätte ich schon Stoff genug für ein Buch.

    Guten Morgen,


    bin dann auch mal wieder hier gelandet. Nach nicht ganz einem Jahr stellt man fest, daß sich gewisse Diskussionen

    immer wieder im Kreis drehen und es zwischenmenschlich dann wohl doch nicht so richtig paßt. Bin gerade traurig.

    Heute Post vom JC im Postkasten.

    Schreibt die Behörde sinngemäß:


    "Sehr geehrter Herr FF,


    wir teilen Ihnen hiermit mit, daß wir Ihnen die Kosten in Höhe von rund 450 Euro für

    die Begleichung der Kostennote Ihres Rechtsanwalts Anwaltsname erstatten.


    Wenn Sie im Gegenzug so nett wären, die Klage auf Kostenerstattung am Sozialgericht zurückzuziehen?


    MfG, Ihr SB vom JC"


    Das kommt mir gerade sehr gelegen, wo ich gerade wegen einer Heizkostenerstattung eine nicht ganz kleine Rückforderung an das Jobcenter

    zu leisten habe.

    Dann gibt es eben kein Urteil dazu, aber ich denke, solche Aufforderungen zur Mitwirkung wird man sich künftig schenken.

    Ist ja auch was.