Beiträge von F4tH3R F16URE

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    Heute ist das erste Mal, dass ich an diesem Tag arbeiten gehe; für ein paar Stunden. Ich hoffe, ich schaffe das. Ich hoffe, es wird - so habe ich mir das vorgestellt - eher positive Ablenkung, als dass ich heulend das Handtuch werfen muss. Eben war ich mal kurz davor, anzurufen.

    Meine Daumen hast du, Coco. Alles Gute für heute.

    Ende des Papa-Wochenendes heute... erstmal die Tränen des Juniors getrocknet, es gab nur Ärger mit dem Papa. Inklusive eines halbstündigen Anrufs bei mir gestern vom KV mit einer Tirade, was das Kind alles falsch macht und wie er ihm jetzt mal das ordentliche Erledigen von Hausaufgaben beibringt.

    Was für ein unempathischer Mensch. So etwas braucht wirklich keiner.

    Vielleicht bin ich naiv, aber ich hätte niemals meinen jüngeren Geschwister das Gefühl vermittelt, dass es mir zu viel wäre.

    Man kann nicht immer von sich auf andere schließen. Keiner weiß, was die Beweggründe der anderen Geschwister sind oder waren,

    dies so zu entscheiden. Meine Mutter hat sich bis zum Tod um unsere geistig behinderte Schwester gekümmert. Sie wohnte mit meiner

    Schwester zusammen. Muutti war quasi bis zu ihrem 77. Lebensjahr alleinerziehend. Mein Bruder und ich haben auch überlegt, wohin mit unserer Schwester? Wir können beide nicht Vollzeit für sie sorgen. Die kann alleine keinen Haushalt schmeißen. Sie wohnt jetzt weiter in der Wohnung unserer Mutter, mein älterer Bruder ist zur Zeit krank geschrieben und lebt dort mit im Haushalt. Vom Landkreis kommt 3x die Woche jemand, um unsere Schwester zu unterstützen. Einkäufe erledigen usw. Die restliche Zeit müssen wir das übernehmen. Das ist aber auch nur eine Übergangslösung, bis mein Bruder hoffentlich wieder gesund wird. Nächste Überlegung ist, das sie in einer Einrichtung untergebracht wird, die nicht so weit entfernt ist, so daß sie ihre sozialen Kontakte nicht verliert. Letztlich ist aber entscheidend, daß man sich dort, egal wo und wie weit entfernt sie untergebracht ist, gut um sie kümmert und wo sie noch gefördert wird. Es gibt ja auch einen Haufen reine Verwahranstalten mit reichlich Alkoholismus.

    ja schön, und wieivel Zeit hast Du darin investiert, natürlich ausgenommen die Zeit für reale Dates?

    Das kann ich nicht so ganz genau sagen. Ich habe es schnell aufgegeben, Frauen proaktiv anzuschreiben, weil die Resonanz so gering ist.
    Das spart schon ziemlich viel Zeit. Du bist ja sonst nur ein Fisch in einem riesigen Teich.
    Ich habe da schon einiges gelernt in den letzten Jahren. Früher habe ich da wirklich viel Zeit reingesteckt, einige Stunden die Woche.
    Schreibst eine halbe Stunde an einer Nachricht, gehst auf die Angaben in ihrem Profil ein, investierst Gehirnschmalz und bekommst nicht mal
    eine Antwort.

    Mittlerweile kann ich auf die Dinge warten, du wirst ja gleich benachrichtigt, wenn sich etwas tut. Danach entwickelt sich das eigentlich recht zügig, ob da mehr daraus wird oder nicht. Man schreibt ein paar mal hin und her und dann trifft man sich oder telefoniert. Das sind vielleicht ein paar Minuten Zeitinvestition am Tag, anfangs ein paar Minuten, später vielleicht eine halbe Stunde? Brieffreundschaften wollen die meisten dort doch gar nicht.

    Ich war in den letzten 3 Jahren bei Tinder, Badoo, Lovescout24, Lovoo, bei Finja, LaBlue und bei verliebt-im-norden, matchpatch und bildkontakte.


    Die ersten 3 Börsen gibt's als App für das Smartphone, die anderen laufen nur im Browser. Geht aber auch auf dem Smartphonebrowser.
    Fazit ist ernüchternd. Wirklich in Gang kommt man da nur als zahlender Kunde. Die kostenlose Variante ist oft so abgespeckt, das ein
    tolles Date ein Riesenzufall wird. Als Nichtzahler kann man oft nicht proaktiv Nachrichten versenden.


    Tinder ist an und für sich super, wenn man von den vielen Fakeprofilen und Romancescammern absieht. Jedenfalls hat man ganz gute Chancen,
    ins Gespräch zu kommen und sich zu treffen als bei den anderen Apps. Es wird einfach häufig genutzt und hat nicht so viele Karteileichen. Das menschliche Potenzial geht durch alle Bevölkerkungsschichten.
    Als zahlender Kunde sieht man, wer einen geliked hat und kann zurück liken = Match. Als Nichtzahler sieht man Likes nicht. Da entscheidet also der Zufall, ob sich beide mögen. Das ist zwar spannend, aber da braucht man viel Zeit. Ich hatte innerhalb von 4 Monaten immerhin 3 echte Dates mit Tinder.

    Badoo und Lovo bin ich gleich wieder raus, man trifft da die gleichen Profile wie bei Tinder, da kann man sich wahrscheinlich entscheiden, welche von den drei Apps man nimmt.

    Lovescout24 zapft auch die Datenbanken anderer Singlebörsen an, so daß man öfter mal alte Bekannte trifft. Schlicht zu teuer und zu wenig User.


    Finja fand ich sehr gut. Kostenlos, viele Funktionen. Sind aber wohl wegen des niedrigen Preises viele komplizierte Fälle dabei.
    Das ist ein wenig anstrengend. Hatte da aber sonst viele nette Kontakte und auch mal das eine oder andere Date. Fakes gibt es dort eher weniger.

    Lablue war gewöhnungsbedürftig, wenn jemand das eigene Profil anschaut, flackert der Bildschirm. Wenig Aktivität, wenig Resonanz trotz ausgefülltem Profil. Dafür drei Fakeaccounts, die mich anschreiben und mit einer Dame aus Kasachstan verkuppeln wollten. Lohnt nicht.

    verliebt-im-norden ist so eine community plattform im Internet. Mit Forum, schwarzem Brett und so weiter. Für 10 Euro gibt's Mitgliedschaft auf Lebenszeit. Nach Neuanmeldung schnell kontaktiert worden, 3 bis 5 mal und davon 2 Treffen mit vernünftigen und netten Mädels gehabt.

    Danach lief sich das schnell tot. Viel zu wenig User... zu weit weg. Da wird man selbst kurz vor der holländischen Grenze mal aus Mecklenburg Vorpommern angewunken.

    Matchpatch ist auch nur was für zahlungskräftige Damen und Herren. Ohne Geld kein Match, keine Nachricht. Abzockbude, würde ich sagen.
    In 4 Monaten eine Kontaktanfrage (die ich nicht mal beantworten konnte). Zu wenige User.

    Mit Bildkontakte hatte ich ganz gute Erfahrungen als zahlender Benutzer. Einigermaßen preisweit und eine gute und übersichtliche
    Plattform. Es wurden vom Betreiber auch regelmässig Offline Datings organisiert. Fahrradfahren, Wandern oder ein Treffen in einer Bar.
    Es kamen immer wieder mal, also regelmässig, neue Kontaktanfragen, obwohl dort zu dem Zeitpunkt nur 400.000 User aktiv waren.
    Dort kam es auch zu Dates. Nette Kontakte, keine Proleten.




    Zum ersten Mal seit Jahren habe ich den Eindruck, dem Junior macht Schule Spaß. Er ist jetzt in die 5. Klasse gekommen, die Grundschule liegt hinter ihm.

    Es gab diesen Zwischenfall mit dem einen Mitschüler, der ihn angegriffen hatte, aber das ist jetzt anscheinend erstmal unter Kontrolle.

    Er fühlt sich gesehen und gewürdigt, die Lehrerin lobt sein Engagement und sein soziales Wesen. Er kommt gut mit, meistert gerade mehr und mehr allein.

    Es kann sein, dass es so nicht ewig weiter geht, aber es tut uns beiden so gut gerade.

    Es freut mich, daß zu lesen. Das ist ja eine sehr schöne Entwicklung und die Bestätigung von der Lehrerin und das positive Feedback wird sicherlich zur Stärkung seines Selbstbewußtseins beitragen. Bei unserem jüngsten Sproß (11 Jahre) muß ich mir schulisch keine Sorgen machen. Der kann sich eloquent ausdrücken, hat im Unterricht eine gute Aufassungsgabe und arbeitet prima mit. Allerdings habe ich den Eindruck, als wenn er privat nicht bis drei zählen könnte. Als Eltern fragen wir uns manchmal, ob das eine Masche ist, um unliebsame Tätigkeiten abzuwehren.

    Verdammte Axt... glaub an dich, nicht ändern, die richtige Sie nimmt alles, 5 Kinder, Wanderschuhe, die Grübeleien usw. Ich sags nochmal, es gibt Typen mit 2 Kindern wo ich nichtmal Hallo gesagt hätte, aber mit dir wär ich den Brocken hoch von mir aus mit 7 Kindern. 8)

    Hach Elin, du liebe Seele. <3
    Das mache ich, ich lasse den Kopf schon nicht hängen. Es heißt ja immer, wo eine Tür sich schliesst geht eine andere auf. Das funktioniert aber so nicht. Probiert das mal zuhause. Wenn ihr die eine Tür zumacht, geht ganz bestimmt keine andere auf. :D
    Spaß beiseite. Es wird sich schon etwas ergeben. Man darf es aber nicht erzwingen. Ich habe den Schoß einer Familie, reizende Kinder, gute Kumpels. Man ist ja nicht ganz alleine. Aber es gibt ja noch diese kleinen unbedeutenden Rest, weswegen wir in diesem Strang hier schreiben. Ich denke, ich kümmere mich jetzt mal ein paar Tage um mich selber. ;-)
    Was die Brockentour angeht: In der 1. Januarwoche geht's wieder los. Und wenn meine 20jährige mitkommt und die dann 16jährige ihren Freund mitnimmt, dann hätte ich tatsächlich 7 Kinder dabei. 8);)
    Genau stern0372, hoch mit der Bahn, runter per pedes.

    und die Bereitschaft bisweilen zu fehlen scheint, zusammen an einem gemeinsamen Weg zu arbeiten und diesen zu gestalten.

    Das ist genau der Punkt. Da trennt sich Spreu von Weizen. Ich selber habe natürlich auch Grenzen. Man kann maximal immer nur das erwarten,
    was man selber zu geben bereit ist. Danke für die Wünsche. Positiv daran ist sicherlich, daß man wieder um eine Erfahrung reicher ist. Dabei muß man eben auch die positiven Dinge sehen, die sich in der Zeitspanne zugetragen haben und das tut dann auch gut. Negatives gibt es kaum, dafür war der Zeitraum einfach zu kurz. Es ist schön zu sehen, daß es prinzipiell noch immer funktoniert, jemand kennenzulernen und gemeinsam wachsen zu können. Es kann nicht immer alles klappen, so ist das Leben. Es wird wieder eine Zeit für Zweisamkeit kommen, in der es schön werden wird. Man darf daran glauben und sich Zeit lassen. Die Dinge kommen auf einen zu, wenn man sein Leben aktiv gestaltet. Klar, wenn ich zuhause auf dem Sofa darauf warte, das mein Seelenpartner vom Himmel fällt, dann könnte das seeeehr lang dauern. ;-)

    Danke für die Anteilnahme, das tut ganz gut in diesem Moment.
    Ich bin doch immer wieder erstaunt, daß potientielle Partner scheinbar erwarten,

    das Menschen in meinem Alter ein baustellenfreies Leben führen, bzw. möglichst
    keine Vergangenheit haben.
    Andererseits kann ich auch verstehen, wenn sich Menschen von Situationen abgrenzen wollen,

    von denen sie glauben, das sie das überfordert. Die haben meistens selber eine entsprechende

    Erfahrung hinter sich und wollen das nicht wiederholen.

    Ich hatte damit kein Problem, wenn meine 12jährige Tochter mir bis vor kurzem einen Kuss auf die Lippen gegeben hat.

    Darin sehe ich partou nichts grenzüberschreitendes oder sexuelles, auch wenn es ein Beweis der Zuneigung der Kinder ist. Aber da ist Null Erotik.

    Töchterchen ist jetzt von sich aus dazu übergegangen, vom Frontalknutschern abzulassen, sondern sich mir einfach nur noch wie eine Klette um den Hals zu hängen oder es gibt vielleicht noch einen flüchtigen Kuss auf die Wange. Austausch von Zärtlichkeiten gibt es bei der Mutter nicht so viel, wie etwa streicheln, in den Arm nehmen, schmusen...da bin ich dann gefragt.

    Mein Vater hat mir früher noch als jungem Erwachsenen ab und zu einen Kuss auf den Mund gedrückt, was ich zwar auch nicht so prickelnd fand, aber mir gefallen liess. Er hat mir das so erklärt, daß er bei einem greisem Vater gesehen hätte, wie dessen Sohn in den 40ern dem einen Kuss gegeben hätte. Das hätte ihn sehr beeindruckt und gefallen. Mein Vater sah das so als Ausdruck von großer Zuneigung.
    Du solltest dem Kind erklären, warum du seine Küsse auf den Mund nicht magst. Sonst wird das Kind das als Ablehnung seiner Zuneigung interpretieren. Nicht gut!