Beiträge von F4tH3R F16URE

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    Es gibt einige Dinge aus meiner Kindheit, die das Warum, wie du es so schön sagst, rechtfertigen, bzw. die es erklären würden. Das weiß ich auch, ich weiß nur nicht was ich mit dem Wissen machen soll. Ändern kann ich die Vergangenheit nicht. Es gab Zeiten da war ich so wütend über meine Kindheit und auf meine Eltern, das habe ich nicht mehr. Ich habe damit abgeschlossen nicht aufgewachsen zu sein, wie andere Kinder. Ich habe angefangen es so zu sehen, dass es mich ausmacht. Ich bin wie ich bin aufgrund dieser Erlebnisse bzw. Erfahrungen als Kind/Jugendliche. Dass ich gerne anders wäre, bzw anders fühlen würde und denken bzw bewerten würde ist nun das Ärgerliche.

    Das ist der springende Punkt. Für die Gegenwart und die Zukunft ist der Friede und die Versöhnung mit der Vergangenheit wichtig. Natürlich kann man im Nachhein die Vergangenheit nicht mehr ändern, aber wohl seine Einstellung, seine innere Haltung dazu und seine Perspektive. Dein Problem ist scheinbar, daß du gerne änders wärst, als du jetzt bist aber nicht weißt, wie du das ändern sollst. Ausgangspunkt sollte werden, daß du anfängst, deine Gegenwart zu aktzeptieren, wie sie ist. Also deine jetzige Persönlichkeit. Denn der Frust über den aktuellen Zustand hindert dich daran, ein anderer Mensch zu werden, beziehungsweise, dein Leben mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Um zur Ruhe zu kommen, hilft erst mal nur die Akzeptanz davon, daß man unvollkommen ist. Dann kann man losgehen, und sein Leben umkrempeln.


    Das Problem ist oft, daß unklar ist, was einen eigentlich stört und man auch nicht genau weiß, was einen eigentlich glücklich macht. Da du schon über deine Fantasien schreibst, schreibe doch mal für dich ganz klar auf, was du für dich möchtest, was deine Ziele sind. Und schreibe dir auch auf, was dir nicht gut tut. Fokussiere dich auf deine Vorlieben und Abneigungen und du hast schwarz auf weiß auf Papier, was die Dreh- und Angelpunkte in deinem Leben sind. Das sind die Dinge an denen du anfangen kannst. Dann überlege, was du ändern möchtest und wie du das erreichen kannst. Schreibe das auch auf.


    Dir wird dadurch viel klarer werden, was dich belastet und was dich antreibt. Du kannst auch Tagebuch führen und Dinge notieren, die dir am Tag oder in der Woche gut getan haben und solche Dinge, die dich z. B. gestört oder traurig gemacht haben. Notiere vielleicht auch dazu deine jeweilige Stimmungslage (fröhlich, traurig, entspannt, aufgeregt, gestresst etc.). Damit kannst du möglicherweise Mustern auf die Schliche kommen, die für deinen Gemütszustand verantwortlich sind. Mit diesem Wissen kannst du für dich eben herausfinden, welche Situationen dir gut tun und welche nicht. Und bei den Problemsituationen kann man genauer hinschauen, was einen da genau stört und ob das vielleicht ähnliche oder gar gleiche Situationen sind. Danach kann man darüber nachdenken, ob man mit solchen Situationen anders umgehen kann (z. B. gelassener?) oder ob man sie auch vermeiden kann.

    Nixtun ist auch gar nicht so einfach. Die Gedanken arbeiten einfach so weiter, kommen und gehen. Mir hat Meditation geholfen. Für mich einfachste Variante ist, im Schneidersitz auf dem Boden zu sitzen (wem das zu akrobatisch ist, setzt sich eben einfach so auf den Hosenboden). Dann atmet man langsam tief ein und wieder aus. Dabei nur auf den eigenen Atem konzentrieren, nur ans Atmen denken. Wenn andere Gedanken kommen (Außer "Einatmen", "Ausatmen"), kann man das ruhig zulassen, aber die soll man dann auch wieder wie Wolken am Himmel gehen lassen und wieder weiter auf das Atmen konzentieren. Fünf Minuten für den Anfang sind schon super.

    Ich kann jetzt aus Zeitgründen nicht auf jeden einzelnen Punkt eingehen. Es sieht aber so aus, als ob du dir selber

    "Baustellen" schaffst, weil du auf nicht auf deine eigene Person schauen magst. Da siehst du Unzulänglichkeiten, die dir

    Angst machen und dich aus der Ruhe bringen. Man schaut weg und beschäftigt sich, um dann doch wieder an dieser

    Stelle zu landen. Dann schaut man wieder woanders hin um dann noch schneller wieder an diesem Punkt zu sein. Nennt man

    auch Rad des Leidens. Und dieses Gefühl der Unvollkommenheit, das trägt und zeigt man auch nach außen, das bekommen andere

    mit und so reagieren die Männer auch auf deine Beziehungsmuster. Du bekommst eben, was du selber spiegelst. Du hoffst, daß dein Gegenpart deine Defizite ausbügelt und dich komplettiert. Das tut er nicht. Das kann niemand für dich tun und das ist auch nicht gesund. Auch nicht für einen Partner.
    Du solltest mit dir selber im Reinen und mit dir selbst glücklich sein.

    In Teilen deiner Beschreibung erkenne ich mich selber auch wieder. Es sind möglicherweise unaufgearbeitete frühkindliche Erlebnisse, die zu deinem heutigen Selbstbild geführt haben. Denn nur wenn du selbst glücklich und zufrieden bist, dann kannst du auch etwas geben. Ansonsten nimmst du nur und das ist auch für einen Partner irgendwann zuviel. Und es kann durchaus sein, daß dich der Kontakt mit anderen Menschen anstrengt. Weil dich das streßt, mit anderen Menschen zusammen zu sein, aufgrund von früheren Erlebnissen. Heute sind daraus Abwehrmechanismen geworden, die schon lange in dein Unterwußtsein abgeglitten sind. Du hast ein Unwohlsein im Umgang mit Menschen, weißt aber nicht, warum. Dieses Warum muß hervorgeholt werden ins Bewußtsein. Da gibt es therapeutische Ansätze.
    Ich habe mich auch mal gefragt, wer bin ich eigentlich und was macht mich überhaupt aus? Wo und wie finde ich statt? Wie bin ich als Mensch?

    Es hört sich nicht verrückt an, ich war auch mal an diesem Punkt und arbeite heute immer noch daran. Ich hatte auch große und unterfüllte Sehnsucht nach Freundschaft, nach Austausch, nach Initimität. Aber ich habe auch nach Jahren der Suche endlich einen Weg aus dieser Schleife gefunden. Dazu war viel therapeutische Arbeit aber auch viel Selbsterkenntnis nötig. An seinen Schattenseiten zu arbeiten, ist therapeutische Schwerstarbeit. Aber heute kann ich tatsächlich mal wieder unvermittelt loslachen, was ich mir vor noch nicht allzu langer Zeit selber gar nicht erlaubt hätte. Du brauchst keine 10.000 Freunde, es reichen 2-3 gute Freunde. Das ist völlig okay, wenn du sagst, das reicht dir. Es gibt keinen Königsweg. Du wirst selber für dich herausfinden, wieder wieder zu mehr Lebensfreude bekommst. Aber du mußt es wirklich wollen. Deine Freude sollte aus dir selber kommen, dafür mußt du entdecken, was dir Spaß macht, was du gerne tust und was dich mit Freude erfüllt. Gönn dir Zeit für dich selber, probiere Dinge aus, die du schon immer mal machen wolltest, wenn sie realistisch sind. Vielleicht erst mal nur ganz kleine Dinge, die wenig Zeit kosten. Ermutige dich selbst. Komm in Bewegung, versuche es mit Sport. Setze dir realistische Ziele (z. B. 3x die Woche 5 Kilometer Laufen). Weil du dich selbst am besten kennst, kannst du dir selber am leichtesten eine Freude machen. Mach das, verwöhn dich und tu dir Gutes (Chillen in der Badewanne). Nach meiner Einschätzung hast du keine Depression, sondern ungelöste Konflike aus frühkindlichen Erfahrungen. Eine Depression kann natürlich die Folge davon sein, aber das ist nicht der eigentliche Kern der Sache.
    Das du anfängst, dein Verhalten zu hinterfragen, ist schon der erste Schritt in die richtige Richtung.
    Ich habe hier allerdings auch nur eine Laienmeinung und bin kein Experte.

    Hallo ihr Lieben!

    Vielen Dank für eure Glückwünsche, ich freue mich sehr. ☺️Zur Zeit ist alles im Fluss, es könnte kaum besser sein. Sogar der Wettergott ist mir heute hold gewesen. So viele Glückwünsche einschließlich dieser hier hatte ich schon lange nicht mehr. Corona sei Dank ist es ja eine sehr diskrete Geburtagsfeier geworden. Die habe ich dann mit einem lieben Menschen verbracht. 🥳

    Euch allen einen guten Start in die Woche. 🙂

    Hallo Chris,


    wenn die Frau wirklich Interesse an dir hat, dann reißt der Kontakt normalerweise so nicht ab. Da gibt es vielleicht wirklich mal

    einen oder zwei Tage, wo es gerade nicht paßt, aber tagelang ist dann doch schon ungewöhnlich. Oder ein Telefonat auf die

    lange Bank schieben. Und wenn man sich nur kurz die Tageszeit sagt, kurz erkundigt, wie der Tag war und sich dann gegenseitig einen schönen Abend wünscht. Es wird halt immer einen Grund geben, daß es nicht paßt. Also, wenn ich mir meine Aufmerksamkeiten verkneifen muß, weil die

    Dame Zeit für ihr Studium braucht und für den Jobstart, da stellt sich dann auch die Frage, welchen Stellenwert denn dann ein neuer Partner hat?

    Wenn das so dahinplätschert, dann würde ich mich fragen, ob man mich einfach nur bei Laune halten will, weil man nebenher noch

    weiter nach Mr. Right sucht. Ich würde nicht ewig zuwarten, sondern Nägel mit Köpfen machen. Aus Vorsicht, etwas falsch zu machen, einfach gar nichts zu machen, ist nicht unbedingt der Königsweg. Das habe ich mittlerweilige gelernt.


    "there's a message in the way a person treats you ... just listen"


    Da kannst du dich ja jetzt tagelang verrückt machen, wie das gemeint ist. Heißt sinngemäß "Taten sagen mehr als Worte" oder

    "Actions speak louder than words." Hat ja schon was religiöses..."An ihren Taten sollt ihr sie erkennen" (1. Johannes 2,1-6).

    Es geht um Glaubwürdigkeit. Vielleicht schreibst du ihr einfach mal, daß dich ihr Statement beschäftigt. Oder hast du Angst,

    das sie dich für minderbemittelt hält, weil du nicht von alleine drauf gekommen bist?


    Also, das alles ist natürlich jetzt nur meine persönliche, rein subjektive Betrachtung.

    Jau, 4 Monate für ein Anordnungsverfahren in der 2. Instanz ist zu dieser Zeit tempomäßig enorm.
    In unserem Fall, mit der temporären Bedarfsgemeinschaft, hat sich das Landessozialgericht in Bremen 18 Monate Zeit gelassen.


    Den Volltext der Entscheidung gibt es übrigens bei der Anwältin, Frau Zimmermann, auf der Homepage zum Download.

    Ab heute Abend habe ich unsere beiden Mädels bei mir zu Hause bis Monatsende. Der Mutter geht mit unseren vier Kids und dem Mädel

    mit meinem Nachfolger langsam die Puste aus und das kann man auch verstehen. Ich bin dann im Homeoffice.

    Habe vorsorglich ein Upgrade für meinen Internetvertrag durchführen lassen.
    Mit 6 Mbit Download und 0,5 Mbit Upload, da geht nicht viel. Meistens kommt bei einer Videokonferenz auf der anderen Seite nur

    noch Stottern an. Für mich alleine hat das lange Zeit so gereicht.

    Dem Lehrer Bescheid gegeben, dass Junior heute nochmal operiert wird und wir den Wochenplan vermutlich nicht schaffen werden. "Danke für die Rückmeldung "... ok... ich hätte ein "Gute Besserung" oder "Alles Gute" okay gefunden... scheint im momentanen Stress nicht drin zu sein. Was eine blöde Zeit...

    Ich drücke die Daumen für die OP, alles Gute. Ja, ein bisschen mehr Empathie von dem Lehrer wäre schön gewesen.

    F4tH3R F16URE : besteht denn überhaupt einen Anspruch auf ALG2, wenn es nicht ergänzend ist zu einem bestehendem Arbeitsverhältnis?

    Ja. Man kann Elterngeld mit Hartz IV aufstocken, wie alle anderen auch, deren Einkommen nicht an das eines ALGII Empfängers heranreicht.

    Das Elterngeld wird auch nur teilweise auf ALGII-Leistungen angerechnet. Da ist der Staat ausnahmsweise mal so nett und stellt die elterliche

    Betreuung vor die finanzielle Eigenverantwortung. Alleinbetreuende Eltern von Kleinkindern werden vom Jobcenter auch nicht in Vollbeschäftigungen gegängelt, siehe § 10 Abs. 1 Nr. 3 SGB II. Zu beachten ist, daß es dem ALGII vorrangige Sozialleistungen gibt, wie eben Elterngeld oder auch Unterhaltsvorschuß, die zuerst beantragt werden sollen. Das sagen die einem bei einem Jobcenter aber auch oder fordern den Nachweis solcher Bemühungen bei der Antragstellung auf ALGII. Natürlich kommen auch die Unterhaltspflichtigen dann mit ins Boot und werden dann mal "abgeklopft", ob die Unterhaltszahlungen für die Kinder, bzw. und ggf. auch für Trennungsunterhalt, noch auf der Höhe der Zeit sind.

    Ich würde mit einem Wohngeldantrag anfangen. Wenn der abschlägig beschieden wird, beantragt man ALGII mit dem Hinweis auf

    den Wohngeldantrag. Der Wohngeldantrag wird dann umgedeutet in einen ALGII Antrag. Das heißt, das du keine Fristen versäumst und

    dir das ALGII rückwirkend mit dem Datum der Antragstellung für das Wohngeld gezahlt wird. Dir geht also nichts durch die Lappen, wenn du erst

    Wohngeld beantragst und erhältst entsprechend eine Nachzahlung auf das ALGII.

    Moin.


    Du mußt vielleicht erst mal wieder unter Leute. Treffen oder Veranstaltungen, mit oder ohne Kind, wenn möglich. Es gibt haufenweise regionale und überregionale Whatsappgruppen für Interessenaustausch und Freizeitaktivitäten in fast allen Alterskategorien. Findet man z. B. über ebay Kleinanzeigen.
    Ist mit realen Treffen zugegebenermaßen nicht ganz einfach zu Coronazeiten. Ich bin früher jedenfalls so oft wie möglich raus gegangen unter Leute, eigentlich egal wo. Irgendetwas ergibt sich fast immer, vielleicht auch nur ein kurzes Gespräch mit irgendwem. Auch das sind einfache soziale Aktivitäten, die einem das Gefühl geben, Teil von etwas zu sein und nicht das familienamputierte Etwas, auf das man zunächst mal zusammengestutzt war. Du kannst das ja selber organisieren und die Leute einsammeln, die einen guten Eindruck auf dich machen. Such dir ein paar Gleichgesinnte, finde ein paar Kumpels und stellt zusammen was auf die Beine. Der Rest ergibt sich dann meist von selbst. Für den Job würde ich als Kontrastprogramm auf Bewegung und Entspannung setzen. Ich gehe in meiner freien Zeit oder auch mit den Kids z. B. zum Wandern. Das hat etwas Meditatives und man füllt den Kopf mal mit neuen Eindrücken aus der Natur oder mit Geschichte. Achtsamkeitsübungen, Meditation hilft mir auch, zu entspannen. Dafür gibt es Handyapps.