Beiträge von musicafides

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    Noch ein bisschen persönliche Erfahrung von meiner Seite: die Mutter meiner Kinder ist vor einigen Jahren auch weggezogen, ungefähr 2,5 h Fahrzeit per Zug. Die Umgänge hat sie regelmäßig wahrgenommen, solange es ging, indem sie die Kinder mit dem Zug Freitags abgeholt und Sonntags wieder zurückgebracht hat. Meine Tochter, fast 13 Jahre alt, hat schon vor ca. 2 Jahren geäußert, dass diese ständige Hin- und Herfahrerei ihr auf Dauer nicht gefallen würde, was ich verstehen kann. Und ja, auch ich merke, dass für meine Tochter zunehmend andere Sozialkontakte wichtiger werden (was ich gut und richtig finde) - ich denke nicht, dass das etwas Außergewöhnliches ist.


    Was möchte ich Dir, Daria123 damit sagen? Wenn der soziale Lebensmittelpunkt der Tochter bei Dir ist, dann ist es bei ihrem Vater (sicherlich wertvolle) Papa-Zeit. Und die würde ich an Deiner Stelle für meine Tochter erhalten wollen, diese Qualitätszeit - dazu würde für mich auch gehören, ihren Vater gut erreichen zu können (und zwar real, nicht nur per Telefon oder Messenger).


    Wenn es Euch wichtig ist, dann werdet Ihr als Erwachsene auch Mittel und Wege finden, genügend Zeit zusammen zu verbringen. Etwa dann, wenn Deine Tochter bei ihrem Vater ist. Das ist eine Zeitspanne, in der man auch schon eine Menge Alltag erleben kann. Insbesondere dann, wenn Ihr ja schon drei Jahre zusammen seid. In fünf Jahren ist Deine Tochter sowieso aus dem Haus - dann könnt Ihr immer noch zusammenziehen, wenn Eure Partnerschaft längerfristig angelegt ist.

    Mit der KM hatten wir eines unserer insgesamt 4 oder 5 Mediationsangebote beim Migrationsbüro der Stadt. Hochkompetente Leute diesen Rat greife ich auf. Da war ich nicht drauf gekommen.

    Das Wichtigste scheint mir zu sein, die Bereitschaft zu haben, Rat von außen tatsächlich annehmen und aufnehmen zu können und auch fähig für Veränderungen zu sein. Kannst Du das? Willst Du das? Und wie sieht es bei Deiner Frau aus? Schließlich hat auch sie sich auf das Abenteuer Patchwork mit Dir zusammen eingelassen. Mit allem, was dazugehört - also auch Deinen Kindern.

    Experiment hat nicht geklappt, weg mit der Brut, überzogen und böse ausgedrückt.

    Ich finde überzogene und böse Äußerungen hier völlig deplatziert. Wir wissen ja noch nicht einmal, ob die Frau oder Vollbio dieses Thema angeschnitten hatten. Muss das wirklich sein? Ich möchte eigentlich in der Regel davon ausgehen können, dass wir uns hier tummeln, um uns gegenseitig zu helfen und nicht um übereinander herzuziehen. Wäre schön, wenn ich mich darin nicht grundsätzlich irren würde.

    Ich verstehe nicht, warum du hier schreibst, was deine Intention ist.

    @Vollibo: Wenn es eine Art Tagebuch ist, was Du hier schreibst, wäre es nicht angemessener, ein Notizbuch zu besorgen und dort Deine Gedanken zu notieren? Du stellst ja schon gar keine Fragen mehr, auf die man antworten könnte - und so sind dann auch die (für mich verständlichen) Reaktionen. Man weiß nicht, was Du möchtest, warum Du das hier mit uns teilst. Und teilweise eben auch sehr private Dinge, da machst Du Dich schon ziemlich angreifbar, wie ich finde. Warum teilst Du das nicht mit Deiner Frau, sondern schreibst hier über sie?


    Ich versuche mich gerade mal in die Situation Deiner Frau hineinzuversetzen. Alles scheint sich zu drehen um den Kampf gegen die "böse" Ex, welche den Kindern ja (nach Deiner Wahrnehmung) nur schadet. Das ständige Bestreben, die Kinder vor ihrer Mutter zu retten - und doch ist es IHRE Mutter, sie haben keine andere als diese. Wenn ich Deine Frau wäre, hätte ich den Eindruck, dass ich neben diesem Kampf und den Kindern gar keinen Platz in dieser Konstellation habe und finden kann. Das einzige, was Euch zu verbinden scheint, ist die gemeinsame Tochter. Sie scheint wegen dieser verfahrenen Situation auch keinen Bezug zu Deinen Kindern finden zu können.


    Gibt es eigentlich Momente, in denen Du nicht über Deine Ex oder Deine Kinder nachdenken musst, sondern tatsächlich innerlich frei bist, Qualitätszeit mit Deiner Frau zu verbringen?

    Ja, ich habe das schon geplant, dass wir einen Ehevertrag machen

    Grundsätzlich ist ja ein Ehevertrag für gewisse Konstellationen gar keine schlechte Idee. Geht ja niemanden hier was an, was in dem Ehevertrag fetsgehalten werden soll - aber über den Kopf Deiner Frau hier zu planen, sie nicht einzubeziehen - meinst Du nicht, dass sie sich dadurch umso mehr unter Druck gesetzt fühlen wird? Welchen Beitrag kann / soll dieser Ehevertrag dazu leisten, dass Ihr als Paar zusammenwachst / zusammenfindet? Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass sie diesen Ehevertrag unterschreiben wird. Warum das Ganze? Aus meiner Sicht würde ich mich um vieles andere kümmern, aber gerade so etwas nicht. Überlege doch bitte mal, welches Zeichen Du damit setzt.

    Ja, das Problem habe ich schon seit Monaten, und ich habe es auch schon hier erwähnt. Aber es scheint so, als ob niemand Zeit hat, sich darum zu kümmern. Dann ist das wohl eben so.


    Den Hinweis, dass die Aktivitäten rund um das Forum ja in der Freizeit der Moderatoren und Betreiber stattfinden, habe ich auch schon mal irgendwo gelesen.

    Hör auf, dich vor dem Nötigen weg zu ducken, indem du hier im Forum "Hilfe" von Fremden und/oder Laien suchst.

    Bei mir entsteht der Eindruck, dass Du im Wesentlichen Bestätigung für Dein Handeln suchst, indem Du ellenlang Beitrag um Beitrag schreibst, dabei jedes Detail erwähnst - anstatt die Lebenszeit, die Du hast, weise zu nutzen und an Dir und Deinem Verhalten zu arbeiten.


    Ich selbst habe die Zeitlang hier bei uns eine SPFH gehabt, das war wirklich äußerst hilfreich - vor allem für meine Kinder, besonders unseren Sohn, der damals ganz plötzlich zu uns in den Haushalt kam, nachdem er über viele Jahre fast ausschließlich mit seiner Mutter zu tun gehabt hatte. Das geht aus meiner Sicht Richtung professionelle Hilfe. Aber die muss man innerlich auch annehmen können. Kannst Du das - um Deiner Kinder willen?

    Filmtipp


    Der Vergleich hinkt natürlich, aber hilft trotzdem zu verstehen, warum deine Umgebung so auf dich reagiert und mit dir umgeht, wie sie es tut. Schau dir ruhig ein paar Folgen an.

    Bei mir funktioniert der Link nicht, deshalb weiß ich nicht, welcher Film gemeint war. Wäre es möglich, das zu korrigieren? Danke!



    Ich weiß nicht ob ich der Anzahl der Threads eine Bedeutung zuweisen würde.

    Eine Bedeutung hat sie sicher. Ich kann da auch wieder nur von mir sprechen. Manche werden sich erinnern, dass ich zweimal eine recht heftige Zeit hatte, als es nämlich in verschiedenen Gerichtsverfahren um Sorge- und Umgangsrecht ging. Damals habe ich auch sehr viele Beiträge hier im Forum geschrieben, mit durchaus unterschiedlichen Reaktionen. Manche waren für mich hilfreich, andere weniger, das ist eben so. Was ich damit sagen möchte? Solche (aus der Hilflosigkeit geschriebene) Beiträge lösen ganz unterschiedliche Reaktionen aus. Die einen denken sich vielleicht: schon wieder der XY, hat seine Kinder nicht im Blick, sondern ist voll im Kampf gegen die Ex involviert. Andere möglicherweise: XY scheint ja ganz schön auf der Stelle zu treten, warum verändert sich da nichts? Dann andere, die helfen möchten, aber den Eindruck haben, es kommt so gar nichts an. Andere Meinungen dazu nicht ausgeschlossen - vielleicht hatte manch eine(r) den Eindruck damals bei mir, ich würde mit meinen Beiträgen das Forum sprengen.


    Vielleicht noch ein Eindruck von meiner Seite: Von dem, was ich mitbekomme, wirkt es so auf mich, als ob die Reaktionen Deiner Ex ziemlich vorhersagbar seien - in Variationen. Das könnte es einfacher machen, Dir mal grundsätzlich zu überlegen, wie Du auf sie reagieren möchtest. Wie wäre es mit etwas mehr Nüchternheit, Gelassenheit? Du wirst eh nicht ändern können, wie sie über Dich denkt oder was sie (den Kindern) über Dich sagt. Aber Du kannst Deine Kinder durch Handeln überzeugen. Sei ihnen zugewandt, für sie da, so als ob es die Ex gar nicht gäbe. Wenn sie Freude daran hat, sich und den Kindern das Leben zur Hölle zu machen, musst Du da noch lange nicht mitmachen. Gehe Deinen eigenen Weg mit den Kindern!

    Ich hätte mir gewünscht, dass das ganze noch auf sich warten lässt und fühle mich so gar nicht bereit dafür, nun ein Pubertier zu haben.

    Hm ja, ich kann das nachfühlen. Ich bin eigentlich auch noch nicht bereit, aber ganz ehrlich - in einem Jahr wäre ich das auch noch nicht. Ratgeber helfen, glaube ich, auch nicht wirklich. Ich erlebe gerade auch eine ziemlich aggressive Grundstimmung - ich versuche es immer noch mit Grenzen aufzeigen, hinweisen auf so etwas wie Gemeinschafssinn (natürlich konkreter) und was ich nicht möchte, da komme ich mir vor, als wäre ich eine Schallplatte mit Sprung. Da hilft mir, das nicht zu vergessen, was positiv ist und gut läuft ... anstatt mich stündlich aufzuregen über Dinge, die mich ärgern. Denn zum Ärgern gehören bekanntlich immer zwei.

    Ja, stimmt, das hätte ich auch gemacht. Aber die Küche war nicht zugänglich, weil sich dort die neuen Möbel stapelten.

    Was soll man daraus folgern? Möbel sind wichtiger als Kinder?


    Ich habe mir angewöhnt, volle Verantwortung für meine Kinder zu tragen, ohne Wenn und Aber. Ich muss mich also nicht (mehr) auf die Kindesmutter verlassen, und das hat die Situation für die Kinder und mich wesentlich entspannt. War auch ein Prozess, der aber nur deshalb in Gang kam, weil ich davon überzeugt war, dass es das Richtige war und mich bzw. mein Verhalten angepasst habe. Veränderung ist meistens dann erfolgreich, wenn sie bei einem selbst beginnt. Vielleicht kannst Du diesen freundlichen Hinweis ja für Dich annehmen, anstatt in gewissem Sinn - so mein Eindruck - nach der Pfeife der KM zu tanzen.

    Das Bayerische KuMist definiert auf seiner HP den Ferienbeginn (z. B. Jetzt die Pfingstferien) auf den ersten schulfreien Tag, also Dienstag, 25. Mai.

    Das ist es, was zählt. Die Kindesmutter hat also recht. Wenn Ihr das irgendwann mal schafft, könnt Ihr das auch anders handhaben, aber das sehe ich - mit Verlaub - bei Euch noch lange nicht. Übrigens: der Klügere gibt nach.

    Warte erst einmal in aller Ruhe ab, bis das Gericht dich in Kenntnis setzt. So lange ist alles Schall und Rauch.

    Könnte ja sein, dass das Gericht aus irgendwelchen Gründen das Verfahren "mangels Erfolgsaussichten" einstellt. Ich stimme insofern zu, als dass die TS sich jetzt (und auch später) nicht verrückt machen sollte deswegen.


    faith: Was meint die für Dein Kind zuständige Fachkraft im Jugendamt dazu? Hast Du mit ihr sprechen können? Ich würde ggf. auch mal beim Kinderschutzbund nachfragen, da wird man sich ja vielleicht noch an die Zeit des betreuten Umgangs erinnern können.


    Insofern würde ich schon einmal an diesen Stellen vorfühlen und nicht einfach in aller Ruhe abwarten. Wenn es dann doch losgehen sollte, ist man dann wenigstens nicht ganz unvorbereitet.

    Heute habe ich eine Kopie des Antrags lesen können. Wir man ernsthaft glaubt, mit so vielen Lügen durchzukommen wird mir auf ewig unbegreiflich bleiben.

    Ich hab damals auch viele interessante, kreative Äußerungen in den Schriftsätzen der Gegenseite vorgefunden. Der Phantasie waren wenig Grenzen gesetzt. Wenn man weiß, dass ein Anwalt nur seinem Mandanten verpflichtet ist, aber nicht etwa der Wahrheit, dann wundert einen da auch nichts mehr. Da kann man dann nur hoffen auf einen komnpetenten Verfahrensbeistand. Recht haben und Recht bekommen haben können durchaus zwei ganz unterschiedliche Angelegenheiten sein.


    Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, dass sich das Ganze nicht allzu lang hinzieht.

    Nicht zu vergessen die Großmütter, Patentanten und alle anderen, welche für unsere Kinder wichtig sind, weil sie für diese "einfach" da sind. Danke Euch allen!

    Ich kann ja nur für mich sprechen, ohne zu wissen, ob man die Situationen vergleichen kann oder sollte. Vielleicht aber einfach mal als Denkanstoß:


    Beide Kinder hier haben einen ausgeprägten eigenen Willen und machen vieles von dem, was ich mir von ihnen wünsche oder von ihnen erwarte, nicht. Tag für Tag. Aber da die Alltagssorge bei mir liegt, ist es auch in meiner Verantwortung, mich um die Kinder zu kümmern und sie zu erziehen. Was während der Zeit, die die Kinder bei ihrer Mutter sind oder mit ihr telefonieren, geschieht, ist nicht meine Angelegenheit und ich halte mich da komplett raus. Klar frage ich die Kinder manchmal, weil ich Anteil nehmen möchte auch an ihrem Leben bei und mit ihrer Mutter, aber das mache ich ja auch sonst.


    Ich bin überzeugt, dass das hier wesentlich dazu beigetragen hat, dass sich die Wogen geglättet haben und einigermaßen Ruhe eingekehrt ist. Würde ich regelmäßig gucken, was möglicherweise bei der KM anders läuft, als ich das für gut heiße, dann wären die Kinder bis heute gefangen in einem Gewissenskonflikt. Es liegt an mir und meinem Verhalten, diesen so weit wie möglich aufzulösen und die Kinder zu entlasten von Spannungen zwischen uns Eltern.


    Vielleicht magst Du, Vollbio, mal darüber nachdenken?

    Die Aussage, ich will die Trennung nicht oder die Kids sollen nicht wegziehen, reicht nicht.

    Ich denke, die meisten von uns kennen das und haben das auch verstanden. Einmal etwas zu schreiben reicht wohl für die meisten von uns völlig aus. Natürlich muss der KV ein Betreuungskonzept haben und vorlegen können ... also einen konstruktiven Vorschlag machen können. Nur defensiv zu reagieren - da gebe ich Dir recht - reicht definitiv nicht.


    Und sicher, lieber Volleybap, muss ich Dir nicht erklären, dass es zwischen der Theorie (also dem genannten Paragraph) und der Praxis durchaus Unterschiede geben kann. Will heißen: der eine Angestellte dokumentiert eben den Ist-Zustand (auch wenn der erst für einen halben Tag gilt), der andere Angestellte fragt nach und verweigert die Ummeldung. Ob und wie man dann juristisch dagegen vorgehen kann und sollte mit Verweis auf ebenjenen Paragraphen, ist eine andere Frage, die ich an dieser Stelle weder erörtern kann noch möchte.


    Wenn der KV also um die Kinder kämpft und sich da auch juristisch klug beraten lässt, dann kann es in der Tat eng werden. Es hängt eben oft davon ab, an welchen Anwalt und welchen Verfahrensbeistand man gerät - natürlich auch vom Gutachter, wenn es denn soweit kommt. Für mich ist das keine graue Theorie, sondern ich habe das zweimal selbst erlebt, im Positiven wie im Negativen.

    Beim Umzug ist die Gretchenfrage: Ist der andere Elternteil Willens und in der Lage, die Kinder zu betreuen? Wenn er das nicht erklärt, würde ich mich sogar strafbar machen, wenn ich die Kids alleine zurück lasse...

    Wer will das denn beurteilen? Die KM? Der KV? Wie realistisch ist es (bezogen auf diesen Fall), dass der KV von sich aus erklärt, nicht in der Lage zu sein, die Kinder zu betreuen? Es mag Einzelfälle geben, wo die Kinder verwahrlosen würden, wenn sie einem Elternteil überlassen würden ... aber ich halte das doch für sehr an den Haaren herbeigezogen.


    Und warum ist wohl das Verhältnis AE Väter zu AE Mütter so, wie es ist (ein Verweis auf eine Quelle wäre auch ganz interessant, sonst bleibt es für den Leser eine nicht verifizierbare Behauptung, aber das nur am Rand)? Was soll uns diese Zahl sagen?


    Ich halte im übrigen das, was vorher geschrieben worden war, nicht für ein Drohszenario, sondern im Gegenteil für sehr hilfreich in diesem Fall, um dem Eindruck entgegenzuwirken, der einseitig beschlossene und geplante Wegzug mit den Kindern sei ganz natürlich und kein Problem. Das ist für mich eindeutig zu kurz gedacht und lässt vermuten, dass eben nur am Rande an das Wohl der Kinder (auch mittelfristig) gedacht wurde.