Beiträge von musicafides

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    Eine Stunde ist viel zu lang. Womit soll die denn gefüllt werden? Wenn das täglich stattfinden soll, dann würde ich maximal 15 - 20 Minuten machen, sofern es "nur" darum geht, in Verbindung zu bleiben. Und Elternstammtisch - maximal einmal pro Woche für eine halbe Stunde mit der Option, zu verlängern, falls das nötig ist.


    Ich hätte das übrigens erst einmal mit den anderen Eltern besprochen, bevor ich meine eigenen Kinder frage. Wäre für mich so ähnlich wie wenn ich mich bei ihnen jeden Tag erkundige, ob sie denn Lust haben, zur Schule zu gehen.

    Ich befürchte, bei der Schule meiner Tochter wird sich das meiste beschränken auf Arbeitsblätter bereitstellen. Und wenn die Schule auch nach dem 11. Januar zu bleibt? Vermutlich gibt es nicht mehr als ein Konzept. Da vermisse ich das Engagement der Lehrer. Ich find's toll, wenn es anderswo besser funktioniert.

    Mein Sohn ist ab heute in Quarantäne, weil in seinem Hort ein anderes Kind positiv auf Corona getestet wurde. Mit ihm ist noch ein anderes Kind aus seiner Klasse betroffen. Getestet kann er aber nur werden, wenn er Symptome entwickelt. Also müssen wir die 14 Tage abwarten. Mal sehen, vielleicht ruft ja auch das Gesundheitsamt nächste Woche bei uns an. Die letzte Woche fällt für die beiden Jungs also aus ... nun hoffe ich, dass mein Sohn tatsächlich kein Corona hat. Ansonsten bin ich gespannt, was am Sonntag beschlossen werden wird ... wenn es ein "harter" Lockdown wird, dann betrifft das wohl auch die Schulen. Ich könnte gut damit leben, wenn die Schulen bis 10. Januar schließen würden, wie von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfohlen. (Kommentar dazu)

    Ich habe vielfach gehört, dass Kinder so findig sind, dass sie jeden Filter umgehen können. Meine Tochter darf zu gewissen Zeiten mein Smartphone nutzen, so wie sie auch meinen Rechner nutzen darf ... das läuft über Vertrauen, dass sie nur auf solchen Seiten unterwegs ist, die in Ordnung für sie sind. Und bisher geht das auch ganz gut.

    Kind weiß, dass er der Vater ist, will aber nicht alleine mit ihm sein (das ist Kinds Angst).

    Das habe ich verstanden. Nun versetze Dich mal in die Lage des Kindes: wie wird es wohl sein, dauerhaft mit dieser Angst leben zu müssen? Meinst Du, Du kannst Deinem Kind helfen, diese Angst loszuwerden? Oder aber, Dir Hilfe für Dein Kind zu suchen, die es ihm erlaubt, diese Angst loszuwerden?

    Siehst musicafides...einen Versuch ist es Wert...auf Kosten des Kindes

    Wenn man da mit Fingerspitzengefühl vorgeht, dann muss es nicht auf Kosten des Kindes sein. Nach meiner Erfahrung sind da Kinder oft flexibler, als wir Erwachsenen das denken. Die Herausforderung ist natürlich, das Kind so mitzunehmen, dass es nicht auf dessen Kosten ist. Da sehe ich in diesem Fall durchaus Potenzial.

    Er soll sich um einen neutralen Raum kümmern

    Das kann man unterschiedlich sehen. Wir hatten eine Zeitlang begleitete Umgänge beim Kinderschutzbund, als die Kinder in Pflegefamilien waren - und das war aus Sicht von uns Eltern eher suboptimal. Natürlich kann man das nicht auf diesen Fall direkt übertragen, aber ich finde zumindest, es ist einen Versuch wert. Wenn die Abneigung des Kindes, sich auf seinen Vater einzulassen, besteht, unabhängig davon, wo sie sich sehen, dann muss eh woanders geschaut werden.

    Der Vater hat sich gekümmert? Die einfachste Lösung hat er genommen, der Vater schafft es nicht, beim Spaziergang einen Draht zum Jungen aufzubauen, aber in der Whg des Vaters soll es besser sein? Hier wird dem Vater der Poppes gepudert - Hauptsache er bekommt sein Recht, wie der Junge sich fühlt, ist egal?

    Sehe ich mit Verlaub anders. Wenn man jeden Versuch des KV gleich abwertet, weil das Kind Zurückhaltung zeigt (sehr verständlich aus meiner Sicht), dann kann er machen, was er möchte und hat keine Chance. Find ich eher nicht so konstruktiv, ganz ehrlich gesagt.

    Gefühlt hatte ich im Laufe der Jahre den Eindruck, dass bei manchmal schwierigen und "unauflösbaren" Situationen sich die Gerichte "einen schlanken Fuß" machen

    Ganz meine Erfahrung. Es wird ein Gutachten für teures Geld beauftragt, und da es ja so viele Anträge gibt, wird erst probiert, ob die Eltern sich auf einen Vergleich einlassen (aber dazu bräuchte es kein Gericht). Ich habe der Richterin im letzten Verfahren auch ganz deutlich meine Vermutung mitgeteilt, es ginge wohl darum, den Fall schnell zu bearbeiten und nicht so sehr, einen dem Kindeswohl entsprechenden Beschluss zu finden. Wie gut, dass es damals eine kompetente Verfahrensbeiständin gab, sonst wäre der Beschluss vermutlich noch schlechter ausgefallen. Nicht auszudenken, was wäre, wenn ich jetzt UET wäre und die Kinder bei jeder Psychose der Mutter auf sich gestellt wären ... da die KM kein stabiles soziales Umfeld hat und auch keinen Plan B hat, falls sie mal ausfällt ... aber ich schweife ab.

    Ja waren/sind verheiratet, aber nur kurz und seit Trennung habe ich meinen Sohn bei mir. Wieso sollte der KV dann also Wechselmodell bekommen.

    Weil Elternschaft und Ehe bzw. Form des Zusammenlebens nichts miteinander zu tun haben. Und weil ein Kind zu beiden Eltern gehört. Deswegen ist das Wechselmodell gut, wenn dem Kind ermöglicht werden soll, regelmäßigen und verlässlichen Kontakt zu beiden Eltern zu haben. Das Kind ist ja weder Eigentum der Mutter noch des Vaters. Deswegen kann der eine Elternteil ohne den anderen nicht eigenmächtig festlegen, wie der Kontakt zum anderen Elternteil sein soll.

    Der Grad zwischen Anteilnahme und Co-Abhängigkeit ist schmal.

    Und deshalb finde ich es gut, wie TS sich (mittlerweile) abgegrenzt hat, zuletzt auf die Versuche, es doch nochmal miteinander zu versuchen, ablehnend reagiert hat, um sich zu schützen. Kann das aus eigener Erfahrung sagen, wie wichtig das ist: die Mutter meiner Kinder rennt schon ihr ganzes Leben lang vor ihrer Erkrankung davon und ich muss davon ausgehen, dass das auch so bleibt. Ich kann ihr nicht helfen und will das auch gar nicht. Sie würde sich auch von mir gar nicht helfen lassen wollen (außer es dient ihr selbst zum Vorteil). Da habe ich früh verstanden, dass ich mich abgrenzen muss, mich eben nicht vor ihren Karren spannen lasse. Das erleichtert es mir auch, ihr gegenüber wohlwollend zu sein und den Kontakt der Kinder mit ihrer Mutter nach meinen Möglichkeiten zu unterstützen. Es sind die Kinder, welche mit der Erkrankung ihrer Mutter leben müssen, und ich versuche ihnen dabei zu helfen (ergänzend zu therapeutischen Angeboten). Es ist ihr Leben, welches sie nach ihren Vorstellungen leben können muss - nicht meines. Auch das ist für mich ein wichtiger Teil der Abgrenzung. Anders gesagt: ich mische mich nicht in ihre Angelegenheiten ein.