Beiträge von musicafides

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    wofür brauchst du Lernziele? Du hast doch den Wochenplan, da steht drin was er machen soll, Ziel ist es das er es kann

    Das Thema hat sich (was meinen Sohn angeht) erledigt. Es wird - vom Schulamt aus - keine neuen Lernziele für die Schüler geben, und so müssen die Lehrer dann den entfallenen Schulstoff irgendwie in der 4. Klasse unterbringen. Die Lehrerin meinte sogar, dass sie vermutlich mit ganz anderen Problemen umgehen müsste, für manche Schüler würde es wie eine Neueinschulung sein, wenn zuhause sich niemand um die schulischen Belange der Kinder kümmert.

    Tochter hat jetzt jeden Tag eine Art Konferenz mit den verschiedenen Fachlehrern, um Nachfragen zu stellen. Kind schämt sich gerade die Ohren ab....lach.

    Gut finde ich, dass sie diese über das Lernportal machen und nicht über skype und co.

    Das finde ich mal positiv - und ein Zeichen der Hoffnung, dass es doch an einigen Schulen ein koordiniertes, strukturiertes und engagiertes Vorgehen gibt, so dass die Kinder nicht gänzlich alleingelassen sind. Im Lernportal, welches eingerichtet wurde, ist für die Klasse meiner Tochter noch nichts vorhanden. Mal sehen, wie sich das in dieser Woche so entwickelt ...

    Da macht sich die Lehrerin die Mühe und bringt den ganzen kopierten Kram persönlich vorbei und dir fällt nichts Besseres ein, als an fehlenden Lernzielen rumzumosern?

    Und ich finde es erstaunlich, wie Du Dich jedesmal, wenn ich etwas schreibe, offensichtlich persönlich angegriffen fühlst. Manchmal ist es hilfreich, auch mal seine Gedanken für sich zu behalten.


    Leider sehe ich sehr wenig, was Kommunikationsangebote der Lehrer an die Kinder angeht. Vielleicht kommt das ja noch, aber als gestern die erste Mail mit dem Lernauftrag in Erdkunde (handschriftlich) per Mail geschickt wurde - die Aufgabe besteht darin, ein Referat zu einem von fünf Themen (frei wählbar) zu erarbeiten - mit dem Hinweis, die Kinder könnten ja vor ihren Eltern das Referat halten, da habe ich mich auch gefragt, ob das unter sinnvoller Beschulung zu verstehen sein könnte.

    Ich drucke gerade für meine Kinder... damit habe ich dann mal mindestens 250 Seiten ausgedruckt, so privat, hauptsächlich in Farbe...

    Zumindest hat die Lehrerin meines Sohnes das für die nächsten Wochen übernommen und gestern nachmittag einen Umschlag mit dem Wochenplan für die nächsten beiden Wochen in den Briefkasten geworfen. Lernziele habe ich jedoch noch nicht gesehen, ich werde später mal die Lehrerin verständigen, sie wollte gerne auch mit meinem Sohn telefonieren. Find ich erst einmal alles recht positiv.


    Nachtrag: gerade eben hat die Lehrerin bei mir angerufen und spricht gerade mit meinem Sohn. Sie hat wohl zwei Stunden gebraucht, bis sie alle Umschläge in die Briefkästen geworfen hatte. Es gibt hier wohl einige Familien, welche entweder nicht gut per Mail erreichbar sind oder keinen Drucker haben.

    vor der Geburt gab es Perspektive auf Heilung. Der Bruch war der Tod meines Schwiegervaters nach der Geburt.

    Bei jeder chronischen Erkrankung sollte es Ziel des Patienten sein, mit seiner Erkrankung langfristig leben zu können. Das bedeutet für den Erkrankten, sich einzugestehen, dass die Krankheit Teil von ihm selbst ist und auch bleibt und sich geeignete HIlfe zu suchen. Tut Deine Frau das? Wenn nicht, werden sich dieselben Muster regelmäßig wiederholen, vielleicht sogar verstärken. Es gehört m. E. auch dazu zu verstehen, welchen Einfluss die verschriebenen Medikamente auf das eigene Leben (z. B. Nebenwirkungen) haben.


    Auswirkungen hat das natürlich auch auf die Fähigkeit und die Möglichkeiten, die Elternrolle wahrnehmen zu können und die Einschränkungen zu akzeptieren. Deine Frau ist deswegen keine schlechtere Mutter als andere, und vielleicht braucht sie Unterstützung von außen, die sie aber auch annehmen können müsste.


    Es ist keine Schande, sich einzugestehen, dass man sich im Alltag nur eingeschränkt oder gar nicht um sein Kind kümmern kann. Aber es ist schwer, sich das einzugestehen. Du kannst aber nicht darauf warten, bis Deine Frau zu dieser Erkenntnis kommt. Vermutlich kannst Du ihr dazu auch gar nicht helfen. Ich würde mich auch nicht scheuen, proaktiv die Hilfe des Jugendamts in Anspruch zu nehmen. Am besten mit Deiner Frau gemeinsam, und dazu ist es vermutlich notwendig, zum Wohle Eurer Tochter klare Worte zu finden, sofern zwischen Euch Kommunikation überhaupt noch möglich ist.


    Ich wünsche Dir bzw. Euch, dass Ihr mit der geeigneten Unterstützung einen guten Weg für Eure gemeinsame Tochter findet!

    Solange Deine Frau nicht verantwortungsvoll mit ihrer Erkrankung umgeht, wird es schwierig, eine gemeinsame Perspektive zu entwickeln. Das ist dann ein wenig wie Co-abhängigkeit. Ich wünsche Dir eine gute Entscheidung.

    Hallo..


    Ich weiß wirklich nicht mehr weiter , ich kann kurz erklären um was es mir geht. Ich möchte das der KV uns in Ruhe lässt,die Kinder und mich . Wir litten über Jahre unter emotionalen und körperlichen missbrauch, ich komme absolut nicht zu Ruhe wenn er in irgendeiner Art und Weise die Kinder bekommt.

    Die Kinder sind kein Besitz ihrer Eltern. Sie haben das Recht auf regelmäßigen Kontakt zu beiden Eltern. Es scheint mir dringend erforderlich, zu trennen zwischen der Paarebene und der Eltern--Kind-Beziehung. Ansonsten wird vermutlich fehlende Bindungstoleranz festgestellt werden.


    Wenn Gefahr für die Kinder vermutet wird, kann bei entsprechenden nachgewiesenen Auffälligkeiten begleiteter Umgang angeordnet werden.


    Mein gutgemeinter Rat an Dich: versuche, Dich in jeder Hinsicht - auch emotional - vom Vater der gemeinsamen Kinder zu lösen. Suche Dir dazu geeignete Unterstützung; am besten durch jemanden, der nicht involviert und unparteiisch ist. Viel Glück auf diesem Weg!

    Ich finde es gut, dass das Land Hessen für die Zeit nach den Osterferien plant. Die Schulen können sich auf dem Lernserver Hessen einen Bereich für ihre Schule einrichten, die ersten Schritte dafür hat die Schule meiner Tochter bereits getan. Ob das dann als Distributionskanal für die Unterrichtsunterlagen genutzt wird oder auch darüberhinaus, vermag ich nicht zu sagen, aber ich finde, es ist ein guter Anfang, um den Kontakt zwischen Schülern und Lehrern aktiv zu gestalten.


    Für mich ist es ein gutes Zeichen, zu sehen, dass die Schule(n) nicht auf eine (späte) Entscheidung des Landes oder der Stadt warten, sondern Voraussetzung dafür schaffen, dass auch neuer Stoff gelernt werden kann und das Ganze nicht nur eine Beschäftigungstherapie wird.

    Einen Lehrer habe ich vor über 2 Wochen per E-Mail angeschrieben

    Da würde ich schon eine zumindest kurze Antwort erwarten ... man kann doch wohl annehmen können, dass sich eine Lehrkraft ihren Tag so organisiert, um jeweils eine Stunde E-Mails zu beantworten. Das entspricht vielleicht nicht dem sonstigen Alltag, aber dafür haben die Lehrer ja auch keinen Unterricht zu halten.

    Teilweise 400 Blatt und tägliche Emails und Downloads sind gerade für vollzeit außerhaus arbeitende Eltern nicht zu schaffen.

    Sehe ich ähnlich. Ich frage mich sowieso, warum man teilweise nicht mit den vorhandenen Lehrbüchern arbeitet, sondern warum es soviel Arbeitsblätter sein müssen. Je nach Kind muss man sich da nämlich noch darum kümmern, dass sie die Blätter ordentlich abheften.


    Ich denke, dass Interaktion zwischen Schülern und Lehrern eigentlich eine ganz einfache Sache sind. Wenn im Lehrerbrief sinngemäß steht, dass er bzw. sie sich freut über Erfolgserlebnisse (= Lösungen zu Aufgaben, gerade solche, bei denen es keine Musterlösung gibt) und sich die Schüler bei Fragen gerne melden können, dann wäre das aus meiner Sicht ein gutes, weil nicht verpflichtendes Angebot. Sozusagen eine Einladung, sich mit seinem Lehrer austauschen zu können. Das könnte auch ganz altmodisch per Brief sein. Dazu braucht man keine besondere technische Infrastruktur.


    Nur leider scheinen manche Lehrer auf so etwas nicht zu kommen. Schade.

    Es gibt, wie schon mehrfach geschrieben, nicht DIE Lösung.

    Und da ich weder eure konkrete Situation noch deine Kinder kenne, gibt es auch keine Anleitung.

    Ich habe um Rat gebeten und nicht eine Anleitung erwartet. Vielleicht wäre es zielführender, erst einmal zu lesen, was da steht, und wenn Du darauf nicht antworten magst, dann lass es einfach. Im Übrigen hatte ich selbst Beispiele genannt, was ich mir vorstellen könnte zu tun, wenn ich Lehrer wäre. Und das kostet gewiss nicht viel Zeit. Wenn Du da hineinliest, ich hätte den Anspruch, dass die Lehrerin bei uns täglich anruft, dann hat das mit dem, was ich oder andere hier geschrieben haben, nichts zu tun.


    Was meinst Du damit, dass viele Eltern realistisch denken und nichts Unmögliches erwarten?


    Ich habe weiter oben gelesen, es sei eine gute Idee, auch in diesen schwierigen Zeiten nett zueinander zu sein und sich nicht an die Gurgel zu gehen. Dem kann ich nur zustimmen.

    Reicht dir das oder findest du noch ein Haar in der Suppe?

    Nun ja, ich nehme zur Kenntnis, dass da nicht viel mehr einfällt, als die Inhalte passend zu dosieren. Was die tatsächliche Interaktion mit den Schülern angeht, habe ich leider noch nicht viel von Dir gelesen. In dem Zusammenhang kann ich die Eltern verstehen, die sich alleingelassen fühlen.


    Im Übrigen geht es mir nicht um Haare in der Suppe (was ist der Sinn solcher und anderer Unterstellungen), sondern wenn ich schon die Chance habe, eine kompetente und engagierte Lehrerin wie Dich zu kennen, dann nutze ich eben auch die Gelegenheit und hole mir Rat.

    Also, wenn meine Kinder noch im schulpflichtigen Alter wären, nehmen wir an, einer in der Grundschule, 3. Klasse, der andere in der 7. am Gymmi, würde ich ggf. mit den gemailten Aufgaben schauen, wo mein Kind noch nicht fit ist.

    Du hattest weiter oben davon geschrieben, dass sich die meisten Lehrer um eine sinnvolle Beschulung der Kinder kümmern. Hier schreibst Du, wie Du als Elternteil unterstützen würdest. Meine Frage bezog sich auf die Rolle der Lehrer. Vielleicht magst Du dazu auch noch etwas schreiben?

    Frag 10 Leute und du kriegst 10 Antworten.


    Wer weiß in dieser für alle neuen Gesamtsituation überhaupt, was richtig und was falsch ist? Dann von einer Berufsgruppe fehlerloses Handeln zu erwarten, halte ich schon für reichlich überzogen.

    Bei 10 Leuten kann man nach meiner Erfahrung auch schon mal wesentlich mehr als nur 10 Antworten bekommen. Und ja, Du hast recht, es ist schwierig, in dieser Situation zu wissen, was richtig und was falsch ist. Aber darum geht es meiner Meinung nach auch überhaupt nicht, und ich habe hier in diesem Thread auch keinen Beitrag gelesen, in dem von einer Berufsgruppe erwartet worden wäre, fehlerlos zu handeln. Für mich ein klares Beispiel dafür, dass die Botschaft beim Empfänger entsteht und nicht unbedingt etwas damit zu tun haben muss, was der Urheber der Botschaft tatsächlich beabsichtigt hat.


    Es wird hier schon sehr allgemein, das Thema heißt ja nun Beschulung der Kinder. Es gibt so viele Möglichkeiten, in Kontakt zu seinen Schülern zu treten. Ihnen einen persönlichen Brief zu schreiben, eine kurze Videobotschaft aufnehmen und verschicken, sie zu bitten, bestimmte Ergebnisse zurückschicken zu lassen durch die Eltern. So haben die Schüler teilweise gar keine Rückmeldung durch ihre Lehrer, und gerade diese erscheint mir für Grundschüler eminent wichtig zu sein. Unter einer, wie Du es nennst, "sinnvollen Beschulung", stelle ich mir persönlich etwas anderes vor. Aber ich freue mich zu lesen, dass es in anderen Klassen auch anders ablaufen kann, als ich das speziell bei der Klasse meines Sohns erlebe.

    Ich hoffe, Du hattest trotz der Einschränkungen einen schönen Tag und wünsche Dir ein gutes, erfolgreiches Lebensjahr mit genügend Zeit für die Dinge, welche wirklich wichtig sind. Und danke für Dein Engagement in diesem Forum hier!

    Es geht immer noch um Macht und Kontrolle der Ex. Die Ehefrau hat das durchschaut und ist zu Recht angepisst.

    Wie kommst Du denn bitte darauf? Ich würde es begrüßen, wenn Unterstellungen dieser Art in diesem Forum nicht mehr toleriert würden. Ich kann nicht erkennen, wie dieser Beitrag in irgendeiner Weise dem Threadstarter hilft. Und das sollte m. E. Sinn und Zweck dieses Forums sein, sich gegenseitig zu unterstützen.


    Ferndiagnosen dieser Art empfinde ich als übergriffig, respektlos und deplatziert. Sie haben wohl eher mit dem jeweiligen Autor zu tun als mit dem Adressaten.

    Ich finde es ja ehrlich nicht in Ordnung, mal wieder alles auf die Klassenlehrer abzuwälzen.

    In der Tat wäre das nicht in Ordnung. Ich kann aber wirklich nicht erkennen, dass das irgendjemand hier in diesem Thread auch nur ansatzweise getan hätte. Man braucht auch tatsächlich keine Lernplattformen oder IT-Ausstattung. Gut finde ich es, wenn (wie bei der Schule meiner Tochter geschehen) der Klassenlehrer regelmäßig Briefe an die Kinder schreibt, es gab auch einen Brief des Schulleiters an die Eltern. Die Schule tut auch einiges, um die Lernplattform Moodle zu nutzen, ich bin gespannt darauf. Niemand hier wirft den Lehrern Untätigkeit vor, aber es sollte schon erlaubt sein, zu fragen, ob die Lehrer das Richtige tun. Und da mag es durchaus unterschiedliche Ansichten geben, die man doch bitte respektieren sollte, ohne gleich den Schreibern Borniertheit zu unterstellen. Respektvollen Umgang miteinander stelle ich mir anders vor.

    Wer soll das festlegen? Das Kollegium in einer demokratischen Abstimmung in einer Dienstberatung? Wir sind über 100 Kollegen und hier herrscht Versammlungsverbot.

    Um so etwas festzulegen, braucht man kein Treffen vor Ort. Da gibt es andere Möglichkeiten. Aber ich halte die Schulleiter für klug genug, da selbst geeignete Wege zu finden.


    Zum Glück gibt es ja noch Eltern, die in so einer Ausnahmesituation selbst eine Entscheidung treffen und dann auch dazu stehen.

    Ja, zum Glück ist das wohl so, davon gehe ich auch aus und habe keinen Anlass, daran zu zweifeln. Für die Zeit nach den Osterferien wird man sich - gerade an Grundschulen - andere Möglichkeiten überlegen müssen, wenn man davon ausgeht, dass Eltern nun mal keine Lehrer sind. Ich fürchte, das geschieht nicht überall.


    Gerade an Grundschulen wäre es für die Kinder wichtig, irgendwie den Kontakt zum Lehrer noch mitbekommen zu können. Das ist schwierig, wenn sich der Kontakt in einer Mail pro Woche mit Arbeitsanweisungen erübrigt.

    Wer soll das koordinieren? Für die Lehrer ist die Situation genauso neu wie für alle anderen!

    Das Lehrerkollegium. Die sollen festlegen, ob einmal am Tag oder jede Woche das Arbeitspensum verschickt wird, ob die Lehrer sich täglich Aufgaben für die Schüler überlegen oder wie auch immer. Das ist mir als Elternteil egal. Aber so, wie die Lehrer sich ja auch im normalen Alltag organisieren, gehe ich davon aus, dass sie das auch in dieser neuen Situation zu tun in der Lage sind. Und viele Lehrer sind ja auch entsprechend kreativ.