Beiträge von musicafides

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    Ich bin darauf nicht weiter eingegangen.

    Möchtest Du meine Meinung hören? Ich wäre da auf jeden Fall darauf eingegangen und hätte ganz klar gesagt, was meine Vorstellung ist. Denn keine Aussage ist auch eine Aussage. Es könnte ankommen: "Der KV hat nichts dagegen".


    Ich fürchte, wenn Du nicht klar Position beziehst - und zwar so, dass Du sicherstellst, dass genau das ankommt, was Du sagst -, wirst Du über kurz oder lang schlechtere Karten haben.


    Ja, so schwierig ist Kommunikation zwischen Männern und Frauen manchmal. Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung.

    Vollbio; ist das Wechselmodell eine mündliche Absprache, oder ist das dokumentiert? Da der Wunsch der KM das Minimum unterschreitet, würde ich ein Schriftstück entsprechend Eirer derzeitigen Vereinbarung aufsetzen. Wichtig wäre mir, das Wechselmodell jährlich (z. B. zum 01.09.) kindgerecht anpassen zu können denn irgendwann sind auch wöchentliche Wechsel sinnvoll. Das würde ich dann beim JA unterschreiben und dort in Kopie zur Dokumentation des Ist-Zustands zu den Akten geben wollen.


    Zentrales Argument scheint mir einerseits Kontinuität, andererseits die Beziehung zu den Geschwistern zu fördern.

    Da du die Mutter deines Kindes in Zukunft seltener siehst - sollte es doch erträglich sein.

    aus der Erwachsenenperspektive betrachtet, ok - aber ich habe den ursprünglichen Beitrag so gelesen, als ginge es dem TS auch um das, was ein solches Verhalten mit dem Kind macht. Da kann man nur altersgerecht dem Kind erklären, warum man selbst es anders praktiziert. Alles andere ist verlorene Liebesmüh'.

    Ich persönlich finde, dass ein Kuss auf den Mund für diejenigen ist, welche in einer Partnerschaft miteinander verbunden ist. Kinder sind aber keine kleinen Partner, und deshalb finde ich das ein No-Go. Abgesehen davon ist es gesundheitlich umstritten, zumindest was Babies (und Kleinkinder) angeht (Quelle).


    Vollbio: da Du aber keinen Einfluss auf das Verhalten der KM hast und sie vermutlich auch nichts von Dir annehmen würde, würde ich einfach mit gutem Beispiel vorangehen und es anders handhaben, so wie Du es gut und richtig findest.

    Die KM hat sich entschieden, sich zu trennen. Die Konsequenzen aus dieser Entscheidung muss sie selbst tragen.

    Das bedeutet: finanziell auf eigenen Füßen zu stehen. Schwierig wird es evtl. da, wo sie auf die Idee kommen mag, dass Du Anschaffungen für die Tochter finanzierst.


    Ihr habt Wechselmodell, also steht ihr die Hälfte des Kindergelds zu. Könnte sein, dass sie dies bei Dir einfordert, falls noch nicht geschehen. Aber ansonsten ist sie ja in der Lage, zu arbeiten, mangelnde Sprachkenntnisse kann sie jedenfalls wohl nicht als Argument anführen.


    Eigentlich ist es ja gut, dass sie eine eigene Wohnung gefunden hat, das ist eine Abhängigkeit weniger zu Dir. Für die muss sie aber auch selbst sorgen.

    Nein, egal finde ich das nicht. Mit einem veränderten Hauptwohnsitz hätte die KM einen Grund mehr, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um dem TS das Kind sukzessive zu entziehen. Kann natürlich auch anders kommen, aber ich sehe überhaupt keine Notwendigkeit, den Hauptwohnsitz der Tochter zu ändern.

    ich muss feststellen, ich bin immer noch am verteidigen

    Das sehe ich auch so. Du schreibst und schreibst und schreibst mit dem Bedürfnis, Dich anderen gegenüber zu verteidigen - nur warum eigentlich? Was bringt Dir das, was bringt anderen das, was bringt das vor allem auch Deinen Kindern und Deiner Familie? Ganz ehrlich: wenn ich gerade in einer Situation wäre, wo mir meine Familie auseinanderfällt, würde ich mich auf ganz andere Dinge konzentrieren, als hier (nach meiner Auffassung: zu viel) zu schreiben.


    Warum nicht einfach das mitnehmen, was Dir nützlich erscheint - und das, was Du nicht hilfreich oder nützlich findest, zur Kenntnis nehmen? Ich verstehe ja (und kenne das von mir selbst), dass man in schwierigen Zeiten das Bedürfnis hat, sich Rat zu holen, aber ein Forum wie dieses kann, will und soll kein Ersatz sein für die dringende Hilfe, die Du selbst benötigst, um Deine unguten Verhaltensmuster zu überwinden, in denen Du geradezu gefangen scheinst und mit denen Du Deinen Kindern, Deiner Frau und Dir selbst schadest.

    Ich habe für Anfang August auch einen Notarstermin vereinbart, damit wir entweder einen Ehevertrag oder ein Wohnrecht für mich im Haus, oder evtl. mein Nutz- und Nießbrauchrecht für das Haus ins Grundbuch eintragen lassen.

    Ganz ehrlich: warum sollte sich Deine Noch-Frau jetzt noch auf so etwas wie einen Ehevertrag einlassen? Mir fällt kein Grund dazu ein, gerade wenn es für Euch - und danch sieht es ja nun aus, wie Du ja auch einräumst - keine gemeinsame Zukunft mehr gibt. Was ist, wenn Deine Noch.Frau nicht nur einen eigenen Willen hat, sondern sich auch noch traut, dafür einzutreten?

    einen deutlichen Verdacht, den zwingend ein Fachmann verifizieren und therapieren müsste.

    dazu gehört aber die Einsicht, tatsächlich HIlfe zu benötigen und sich professionell Hilfe zu holen. Sonst bleibt es beim Schönreden und Glorifizieren.

    Und ich möchte eine solche Partnerschaft auf (vermeintlicher) Augenhöhe (ich würde es eher Gleichgültigkeit nennen)

    Das ist eine ganz andere Auffassung von "Augenhöhe", als ich sie habe. Sie ist, so habe ich den Eindruck, geprägt von Deinen eigenen Erfahrungen - und daher ein sehr spezielles Verständnis. Für mich hat Augenhöhe sehr viel zu tun mit gegenseitigem Respekt, gegenseitiger Anteilnahme und ja, Interesse am Gegenüber - was ihn als Mensch ausmacht und - gegenseitiger Annahme.


    Mein Eindruck: Deine Erfahrungen aus der eigenen Vergangenheit, gepaart mit dem Drang, das rational zu erfassen (an sich nicht schlecht, aber die Gedanken scheinen sich im Kreis zu drehen) führen dazu, dass Du Dir selbst im Weg stehst. Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber das klingt für mich nach einem sehr belasteten Leben. Da würde ich Dir viel mehr Leichtigkeit und Optimismus wünschen, als ich das gerade von Dir wahrnehme.


    Ob da wirklich "alles gut" ist?

    aber möchte man einen Partner, der sich "eigentlich" trennen will, der kommt und geht wann er oder sie will

    Ich wohl eher nicht. Aber dann sollte man auch konsequent sein und einen Schlussstrich ziehen oder zumindest versuchen, herauszufinden, was man eigentlich will. Wenn man an der Ehe oder Partnerschaft festhalten möchte, dann muss man sich auch etwas Mühe geben, um für gute Stimmung zu sorgen.

    Naja, ich habe mir schon erlaubt zu fragen ob ihre Verabredung nicht so geklappt hat, warum sie heute schon hier ist.

    Merkst Du etwas? Statt Dich über sie oder mit ihr zu freuen, schon wieder eine Frage mit negativem Hintergrund. Da würde ich mich dann auch fragen, ob mein Partner der richtige für mich ist, wenn unterschwellig Vorwürfe, Argwohn oder negative Ausstrahlung im Vordergrund stehen.


    Aber natürlich mögen ganz andere Gründe eine Rolle gespielt haben für ihre Reaktion. Das mag ich nicht ausschließen.

    Heutzutage (oder in meinem "Alter"?) ist es extrem wichtig, auf den eigenen Beinen zu stehen

    Das ist für mich keine Frage des Alters, sondern eine der Emanzipation, und der (persönlichen) Freiheit. Wenn ich in der Lage bin, alleine zu leben, dann "brauche" ich keinen Partner, um zu (über)leben. Und das sind nach meiner Überzeugung die besten Voraussetzungen für eine Partnerschaft auf Augenhöhe.

    Aber ich denke, es wäre ihr auch möglich gewesen, konstruktiver mit unserer Beziehung umzugehen

    Das kannst Du ja gerne denken, aber vielleicht fängst Du besser erst einmal bei Dir an, zu sehen, was Du hättest anders, besser machen können? Manchmal habe ich den Eindruck, dass Du vor allem den Splitter im Auge der Frau siehst, aber nicht den Balken in Deinem eigenen. Vielleicht erinnerst Du Dich - wenn Du mal die ganzen von Dir begonnenen Threads hier Revue passieren lässt - an die vielen Hinweise, welche Du von wohlmeinenden anderen Usern hier bekommen hast, die Du nach eigener Aussage auch als hilfreich empfunden hast. Hat das irgendeine substanzielle Auswirkung auf Dein Verhalten gehabt? Das wirst du am besten wissen. Ich habe den Eindruck: nein.

    über ein Lob hätte sie sich von dir bestimmt total gefreut.

    Vollbio : kann es sein, dass Dir ein Danke, ein Ausdruck der Wertschätzung manchmal schwer über die Lippen kommt? Dass Du eher das siehst, was aus Deiner Sicht nicht gut ist? Dass Deine Frau sich von Dir einfach nicht gesehen, nicht wahrgenommen fühlt - und zwar als Partnerin?

    Nein, schön ist das nicht, und ich verstehe das Gefühl, so irgendwie (aus Deiner Sicht) ersetzt zu werden. Als wäre man ein Gegenstand, welcher eben mal ausgetauscht wird, weil er kaputtgegangen ist.


    Für Deine Tochter ist es vielleicht "ihre" Normalität. Es ist einfach so, wie es ist. Du wirst das Verhalten Deiner Ex nicht ändern können, auch wenn es Dir gehörig gegen den Strich geht.


    Du mußt die Ex nicht mögen, und auch ihre Next nicht. Schwierig würde es dann, wenn Deine Tochter sich da nicht wohl fühlt. Das Beste, was Du Deiner Tochter tun kannst, ist, ihr eine gute Mutter zu sein. Und dazu gehört auch, die Ex in allen Belangen loszulassen, auch was die Gestaltung ihrer Partnerschaften angeht. Vielleicht kann sie einfach nicht alleine sein? Ihr Problem, wie eigentlich fast alles andere auch. Jeder Gedanke ist vermutlich einer zuviel. Das ist es nicht (mehr) wert.