Beiträge von Jannne

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    Wie war das noch? Zu zweit ist alles schöner? Wenn`s passt, ja. Wenn nicht, dann ist es die Hölle - mehr oder weniger.


    Ich bekomme gerade einen ganz massiven Schubs nach vorne und ich bin so dankbar dafür! Partnerschaft, Beziehung ist nicht in Sicht, ist auch kein "Muss", aber meine Einsamkeit hier vor Ort wird so oder so ein Ende haben. Die war scheusslich.

    HIIIIIER!!!!!!


    Wobei: es ist ein wenig "wackelig" bei mir. Ich habe möglicherweise am 03.07. einen Besichtigungstermin für ein Haus im Rheinland :love:. Es kann auch der 10.07. werden, genau kann ich das vermutlich erst kurz vorher abschätzen :(. Aber Haus geht vor... das ist wichtig, weil es jetzt ein Zeitfenster gibt, in dem ich eine neue Bleibe brauche.

    Schreiben hilft ;):thumbup:.


    Beim Schreiben "lösen" sich manchmal Dinge, klären sich. Es ist gut, dass du zum Schreiben die Kraft hast - und das meine ich ernst! Manchmal "muss" es einfach "raus.


    Vieles von dem, was du schreibst, kenne ich auch von mir aus der ganz schwierigen Phase. Viele Menschen erkranken im Lauf ihres Lebens an einer Erschöpfungsdepression. Irgendwann sagt nicht nur der Körper, sondern auch der Kopf "Nein, danke, jetzt ist es mal gut, Pause!"


    Aber es gibt auch einen Weg da raus. Ein Antidepressivum kann ein guter Weg sein, die Wolke ein Stück weit aufzulösen. Aber es dauert manchmal etwas, bis es wirkt. Und danach geht es weiter.


    Im Nachhinein waren diese schwierigen Lebensphasen übrigens diejenigen, in denen ich am allermeisten "gelernt" habe. Aktuell wirst du das nicht sehen, aber es ist so. Halt die Ohren steif!

    "Früher" war das für mich einfach "klar", unkompliziert, ich habe mir da an sich keine Gedanken gemacht. Mit dem "Alter" wird es kompliziert. Und manches - gebe ich zu! - verstehe ich auch einfach nicht. Das ist mir schlichtweg zu hoch.


    Man weiß ja so ungefähr, wie man "tickt" - oder denkt zumindest, dass man es weiß und sich selbst einschätzen kann.


    Nach der Trennung vom Vater unserer gemeinsamen Kinder war "klar", wie es weitergeht. Da stand erst mal "Wunden lecken", die Kinder halten, aufräumen, die Finanzen wieder gerade ziehen auf dem Programm. Ein klitzekleines bisschen war ich "verliebt" - in einen Mann, der 10 Jahre älter war, gerade sein "coming out" hatte, selbst am "schwimmen" war und wo nie mehr als Kakao trinken im Hinterzimmer seiner Praxis passiert ist. Es waren geniale Gespräche, die ich unglaublich genossen und die mich in vielen Hinsichten weiter gebracht haben. Ich hatte durchaus Herzklopfen, Schmetterlinge im Bauch und Sternchen in den Augen... Dafür bin ich heute noch dankbar und werde es auch immer sein - auch wenn da bereits seit Jahren kein Kontakt mehr ist. Meine letzte Info war, dass er sich mit seinem Partner ein neues Leben geschaffen hat und insgesamt glücklich und zufrieden ist.


    Ich wusste damals schon, dass ich nicht der Typ Mensch bin, der sich in der Zukunft "alleine" sieht. Der aber auch keine persönliche Befriedigung daraus zieht, mit einem Mann nach dem anderen was anzufangen - und die Männer dann wieder abzusägen. Mit meinem Noch-Mann war ich lange einfach nur befreundet. Wir konnten nächtelang reden, gemeinsam kochen, Bierchen trinken gehen usw. Irgendwann hat es schon "irgendwie" auch "gefunkt". Aber ich würde nie wieder aus einer Freundschaft "mehr" machen wollen.


    Aber für mich ist tatsächlich das, was Elin schreibt, ein ganz großer Wunsch. Aber dazu gehören zwei und es lässt sich nichts erzwingen. Ich lebe nicht gerne alleine, ich sehe darin eben nicht die "Erfüllung" meines Lebens. Wenn es nicht anders geht (so wie im Moment - es ist einfach niemand, mit dem ich das Wagnis eingehen möchte bzw. umgekehrt, der das mit mir möchte), mache ich das Beste draus, keine Frage. Aber für mich stellt sich da gar keine Frage: wenn ich mich tatsächlich auf jemanden einlasse, möchte ich mit demjenigen auch irgendwann mal mein Leben wirklich auch teilen. Heiraten NIE WIEDER!!! Aber diesen "in guten wie in schlechten Zeiten zusammenhalten", sich auf den anderen verlassen können, zu wissen, wo man gefühlt hingehört, sein Zuhause nicht nur in sich selbst zu haben, sondern auch sich beim anderen "zuhause" fühlen, Respekt, Wertschätzung, "gemeinsam" - dass das für mich irgendwie schon wichtig ist und mir auch gut tut, stand eigentlich nie zur Debatte. Zu zweit ist es (zumindest für mich!) einfach schöner.


    Und dann kamen 2019 und 2020... mein persönlichen Horrorjahre... in denen es "kompliziert" geworden ist. Ich möchte so etwas nie wieder erleben. Dann lieber "alleine" (und das meine ich absolut und definitiv ernst!), wobei man ja gar nicht wirklich alleine ist. Es gibt immer Menschen, denen man "wichtig" ist.

    Elin, das ist exakt das, was ich meine.


    Und eben nicht Sprüche a la "Ich mag nicht mehr vertrauen", "Ich will ganz grundsätzlich nie wieder mein Leben teilen / mit jemandem zusammenziehen" oder "Ich bin ganz grundsätzlich nicht mehr beziehungsfähig" etc.pp.


    Man kann halt nichts erzwingen. Et kütt wie et kütt.

    Ich musste das noch mal ändern, sorry... ging einfach zu weit. Und mag da jetzt auch nicht mehr drüber nachdenken ;). Auf in den neuen Tag!

    So, wie es aussieht, bin ich im Herbst wieder in der "alten Heimat" :love:.


    Also... Radtour? Mit Picknick oder gemütlicher Einkehr irgendwo? Wer kennt schöne Touren, die man auch mit Kindern machen kann?


    Zoo (wie lange war ich schon nicht mehr im Kölner Zoo - früher war ich mit meinen Kindern supergerne dort!)?


    Okay... in ein Spieleland muss ich nicht mehr so unbedingt, die Zeiten sind ganz eindeutig vorbei.


    Wenn man mal RICHTIG Geld ausgeben möchte... das Phantasialand gibt es noch, oder?


    Allerdings... auf Grund meines doch dezent fortgeschrittenen Alters mag ich auch gerne mal abends am Rhein sitzen... das lässt sich aber mit kleineren Kindern eher schlecht kombinieren, das ist dann eher eine Erwachsenengeschichte.


    z.B. Bahnhöfchen in Bonn :love::love::love:, war zumindest früher superschön! Das letzte Mal war ich dort mit einer Freundin, die aber mittlerweile an Krebs verstorben ist.

    Ich hatte gar keine Elternzeit... *duck und weg* ;)


    Also mal ganz ehrlich... daheim bleiben in der ersten Zeit hat doch auch was! Ich hatte das nie und würde das um nichts in der Welt noch mal so machen! Die Kinder im Babyalter vor der Arbeit bei der Tagesmutter abliefern - Himmel, war das manchmal eine gequirlte Sch... . Wie oft hat mein Sohn morgens gebrüllt, wenn ich ihn aus dem Schlaf gerissen und ausgehfertig gemacht habe - ich musste um kurz vor 7 los. Wehrt euch mal dagegen, wenn das komplette private Umfeld sagt: Geh arbeiten und Geld verdienen!


    Heute denke ich, okay, es hat auch irgendwas Gutes, ich muss mir keine Sorgen um Altersarmut machen. Aber der Preis war verflixt hoch und wie gesagt: die 1-4 Jahre wären es mir absolut wert gewesen.


    Davon abgesehen: es sind nicht nur die Frauen, die in der Schuldenfalle sind, ich habe auch Männer, die eine Trennung + Scheidung ruiniert hat, kennengelernt.