Beiträge von Quirina

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    Schade, das Zitieren funktioniert noch nicht richtig, also versuche ich aus dem Kopf auf ein paar Punkte einzugehen.


    Ganz prinzipiell glaube ich tatsächlich, daß dies eine Vision ist!


    Unser ganzes System lässt so eine Gleichberechtigung doch gar nicht zu.


    - es gibt zuwenig Betreungsplätze für Kleinkinder
    - ab Klasse 5 gibt es so gut wie gar keine Betreuung mehr ( Bundeslandabhängig)
    - Frauen verdienen im Normalfall immer noch weniger als Männer
    - es gibt nicht genügend Teilzeitarbeitsmöglichkeiten
    - in bestimmte Berufen ( Firmen) wird Teilzeit erst gar nicht eingestellt



    Als nächstes kommt dann der Punkt, daß Väter diese Gleichberechtigung auch wollen müssen...


    Und hier kommen wir zu dem Punkt " Einzelschicksale".
    Natürlich gibt es viele Männer, die in ihren Rechten beschnitten werden.
    Aber bestimmt genausoviele Frauen, die einfach " hängen gelassen "werden.


    Wieviele Männer wollen denn im Baby/Kleinkindalter vollständig einbezogen werden???
    Wieviele Mütter wären glücklich, der Vater würde sich in dieser Zeit mehr einbringen?
    Noch immer kann man oft genug lesen, wie STOLZ Männer sind und dafür bewundert werden, wenn sie auch einmal eine Windel wechseln... :schiel


    Wenn man sich hier in diesem Forum durchliest, sind immens viele Beiträge zu sehen, wo die Mütter darum kämpfen, daß der KV seinen Umgang überhaupt, bzw. halbwegs regelmäßig wahrnimmt.


    Und selbst, wenn darüber bei beiden Elternteilen Einigkeit besteht, gibt es immer noch genügend Streßpotential aufgrund verletzter Gefühle, unterschiedlicher Wahrnehmungen etc...
    Es " menschelt" eben...


    Wie soll da ein Gesetz greifen?
    Vorschreiben, was um des Kindes Wohles muß...?
    Was ist das Wohl des Kindes?
    Selbst darüber gehen die Meinungen stark auseinander, aufgrund persönlicher Vergangenheit/ Erfahrungen, weil jeder eben anders auf u. wahrnimmt...


    Hier fangen schon sich vollkommen Fremde das Streiten an, weil sie unterschiedliche Ansichten haben- wie soll das nach einer Trennung mit persönlichen Tief/Rückschlägen harmonisch einheitlich geregelt werden können?


    Utopie in meinen Augen!


    Allerdings eine schöne - vielleicht gibt es ja tatsächlich im Laufe der Zeit eine Entwicklung in diese Richtung...


    Apropo Frankreich und Paritätsmodell - in Frankreich sind die Kinder fast ausschließlich ganztags "versorgt".
    Dies muß auch so sein, da aufgrund der Lebenshaltenskosten/ Miete, etc. fast in allen Familien beide arbeiten gehen müssen!
    Getrennt verschärft nur die finaz. Lage.
    Schaut man sich die Kindergärten im allgemeinen an, würde von dt. Seite ein großer Aufschrei kommen - nichts Natur, oder großartige Förderung. Das grenzt teilweise schon an Aufbewahrung.
    Und auch in der Schulzeit später gibt es kaum Kinder, die Zeit hätten, mal auf der Straße zu spielen, gemeinsam mit Klassenkameraden etwas unter der Woche zu unternehmen ( Schwimmbad, etc.).
    Nein, die sind bis spätnachmittags in der Schule, machen danach Hausaufgaben, essen dann zu abend und gehen in`s Bett - wie die Eltern...
    Vereine ( Musik/ Sport) sind im allgemeinen auf Mi. nachmittag und Samstag gelegt, Sonntag ist " Familyday".
    Da bleibt weder für Eltern, noch für Kinder viel Zeit für gemeinsames.


    Aber ja, die " Versorgung" der Kinder ist gewährleistet, so daß eben beide arbeiten gehen können.

    Ich habe bisher nur still mitgelesen, aber jetzt kann ich nicht mehr auf meinen Fingerne sitzen bleiben...


    Leider klappt es mit dem zitieren noch nicht, aber wenn ich lese " nichts machen, freuen, daß das Kind wieder zuhause ist" stellen sich mir alle Nackenhaare!!!


    Das Mädel ist 13, ist kein kleines Kind mehr, hat aber noch nicht den Mut, die Kraft, ihre Interessen durchzuboxen, was auch sehr schwierig zu sein scheint.


    Die war jetzt schon das zweite Weglaufen - das ist ein Notruf, ein Hilfeschrei!!!
    Jetzt weiter zuzuschauen, das Mädchen in ihrer Hilflosigkeit zu belassen, halte ich für einen großen Fehler!
    Sie wäre nicht die erste, die weiter immer wieder abhaut , und sich damit, vielleicht sogar bewußt auch eine Gefahr aussetzt!
    Sie wäre auch nicht die erste, die evt. dann irgendwann anfängt, sich selbst zu verletzen, bis hin zum Selbstmordversuch!
    Ich will hier nicht den Teufel an die Wand malen - aber das Mädel ist in einer für sie aussichtslosen Lage .
    Ihre Vertrauenspersonen ( Großeltern, Cloude) sind verboten und nicht erreichbar, mit der Mutter kann sie sich nicht austauschen.


    Ich würde auf alle Fälle darauf einwirken, daß Großeltern und Bruder des LG das Gespräch mit dem JA suchen, bzw. , wenn es in Berlin wirklich auch solchen " Notrufnummern" für Angehörige gibt, mich dort melden und um Hilfe ersuchen!


    Weiteres Zuschauen und Abwarten könnte jetzt fatal enden.

    Hallo an alle,
    nun bin ich endlich auch mal auf die Idee gekommen, daß es ja auch Foren für Alleinerziehende gibt...
    Ich ( 47) und meine Tochter (11) sind nach einer gescheiterten Familienzusammenführung ( 1 Jahr in Südfrankreich) nun im August wieder in`s Badische gezogen.
    Zur "Familie" gehören auch noch diverse Tiere ;-)
    Leider haben wir noch kaum Kontakte, Austauschmöglichkeiten und fühlen uns doch recht alleine!
    Auch habe ich diverse Problemchen mit meiner pubertären " Lieblingszicke", wo ich über Ratschläge oder etwas Rückendeckung manchmal dankbar wäre...
    Es wäre schön, wenn sich hier evt. auch Möglichkeiten für gelegentliche Ausflüge etc. ergeben würden!
    Mit lieben Grüßen
    Quirina