Beiträge von Sonne*

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    Frasp und Hexenmama, danke für eure Erfahrungen.
    Ich habe jetzt versucht, mehr darüber zu erfahren, aber die Empfehlung variiert immer entsprechend der Quelle.
    Auch über die üblichen Kosten lässt sich kaum was finden.
    Lichtengel, vielleicht liegt der Preisunterschied im Faktor, mein KO hat 2,3 angesetzt - was ich von ihm allerdings gern mal begründet haben möchte!

    Ja, mich ärgert auch diese mangelnde Bereitschaft, sich wenigstens mal damit zu befassen.
    Ist ja nicht so, als würde ich ihn dauernd mit solchen Dingen behelligen. Er wirft mir andererseits vor, ich würde ihn vor vollendete Tatsachen stellen, vorhin auch wieder, bis er mir nach mehrmaliger Erklärung erst glaubte, dass da noch nichts entschieden ist - und ich ihn ja gerade wegen der Entscheidung gefragt habe.
    So war es immer, egal was ich mache, es ist "falsch". Frage ich ihn, blökt er rum wie heute, frage ich ihn nicht, wirft er mir Eigenmächtigkeit vor.


    Genau das Ding hatte ich ja die ersten 3 Jahre nach der Trennung ganz extrem, als Tochter so krank war und ich mich um ALLES allein gekümmert habe (bzw kümmern musste), von Therapien über Schulbegleitung und Arztbesuche bis Medikation. Wollte ich ihn einbeziehen in Entscheidungen, blockierte er jedes konstruktive Gespräch, ließ ich es sein, weil ich keine Kraft mehr hatte für den Nervenkrieg, warf er mir vor, ich würde ihn nicht teilhaben lassen. :crazy
    Aber selbst mal mit Therapeuten, Ärzten oder Lehrern sprechen war denn doch zuviel verlangt.......und ist es anscheinend auch heute noch.


    Wahrscheinlich reagiere ich auch deshalb sehr sensibel auf genau dieses Verhaltensmuster, es ist allzu vertraut und verbunden mit einer schlimmen Zeit.


    Du hast recht, Lichtengel, ich sollte sowas nicht mehr diskutieren, sondern nur noch schriftlich anfragen, wenn überhaupt.
    Aber ich hatte gehofft, dass er nach den letzten recht friedlichen Jahren (zumindest oberflächlich, also wenn es um nichts geht als Umgangstermine) in der Lage ist, angemessen zu reagieren, vor allem, wenn Tochter daneben steht.
    Leider ein Irrtum.

    Zitat von »Kaj«
    Ich staune ja, dass es angeblich immer Brackets sein müssen und nach Beendigung der Behandlung dieser Haltedraht.




    Ich hatte ja auch den Luxus als Kind eine feste Zahnspange zu haben und bei mir haben die Weisheitszähne das Ergebnis mit Mitte 20 echt noch mal ruiniert... zumindest im Unterkiefer könnte ich jetzt noch mal von fast Vorne anfangen, vielleicht finde ich diese Haltedrahtgeschichte deshalb so einleuchtend :frag und bin auf der anderen Seite aber auch überzeugt, dass es auch mit Kassenbrackets funktioniert... zum Rest habe ich keine wirkliche Meinung, außer dass die Zahnhygiene meines Filius echt besser sein könnte und deshalb allein die Zahnreinigungen wahrscheinlich nötig sein werden, gerade weil das mit den Brackets sicherlich nicht einfacher wird :rolleyes:


    Ok, dann lasst uns das doch noch diskutieren:
    - Ich hatte als Kind 5 Jahre eine herausnehmbare Klammer, so einen Klotz für oben und unten, mit dem ich kaum sprechen konnte und daher in der Schule noch weniger gesagt habe als vorher - schlechte mündliche Noten und noch mehr Komplexe für mich waren der Effekt. Von daher finde ich die Lösung mit den Brackets schon deutlich komfortabler für die Patienten. Und es gibt auch Fehlstellungen, die sich mit der normalen Klammer nicht beseitigen lassen, wie zB verdrehte Zähne.
    - Die Brackets haben allerdings den Nachteil mit der erschwerten Reinigung. Also ist professionelle Reinigung und Versiegelung ein Muss, denn welcher Teenie nutzt schon täglich pflichtbewusst Interdentalbürstchen und Zahnseide?
    - Meine Zähne haben sich inzwischen wieder verschoben, denn ich hatte keinen Haltedraht. Es mag viele Fälle geben, wo nur wenig korrigiert werden muss und wo das Ergebnis dann auch stabil bleibt, aber es gibt sicher auch viele Fälle, wo das ohne Nachsorge nicht funktioniert.
    - Und ja, es ist für uns Eltern sehr schwierig zu entscheiden, was denn wirklich nötig ist und was lediglich Abzocke ist. Tatsache ist für mich aber, dass ich mich nicht darauf verlassen kann, dass Kassenleistungen in jedem Fall und immer ausreichend sind. Dafür habe ich schon viel zu viele Berichte von Leuten gehört (und gelesen), die wichtige Untersuchungen und Therapien gar nicht oder zu spät bekamen, denen die Reha nicht bewilligt wurde trotz Indikation usw.
    Ich weiß auch, dass mit Zusatzleistungen und mit unsinnigen Vorsorgeuntersuchungen Schindluder getrieben wird - also Misstrauen gegenüber beiden Seiten. Und das ist keine gute Grundlage für eine Entscheidung!


    ...


    So, gerade kam der Papa zum Abholen und ich habe mich tatsächlich getraut, ihm die Situation und die Empfehlung des KO zu schildern und danach zu fragen, ob er grundsätzlich bereit wäre, sich zu beteiligen. Zu hören bekam ich als Erstes, er hätte das Geld nicht und würde es auch nicht für sowas auslegen wollen, da er von solchen Behandlungen eh nichts hält. Im weiteren Verlauf des Gesprächs sagte er dann, er wisse schließlich zu wenig darüber, um das jetzt entscheiden zu können und er hätte auch andere Pläne, sein Geld für Tochter zu investieren, sodass es ihr zugute käme, denn es wäre es ja fraglich, wieviel von dem vielen Geld, dass er jeden Monat zahlt, auch wirklich bei Tochter ankommt.
    :hae:
    Auf meinen Vorschlag hin, er könne sich das gern vom KO erklären lassen, sagte er: Was, ich soll da hinterherrennen, um dann auch noch zu zahlen?
    Ich erwähnte, dass ich das schon seit Jahren so mache, worauf er sagte, ich hätte ja auch das Sorgerecht.....


    Also nix als verworrene Ausflüchte, weit und breit keine Bereitschaft, sich auch nur mit dem Thema zu befassen.
    Schade.
    Damit ist die Sache vom Tisch.
    Bleibt leider ein sehr unangenehmer Nachgeschmack (all die kleinen und größeren Vorwürfe, die er sonst noch losließ, habe ich jetzt ausgespart).
    Immerhin weiß ich jetzt wieder, warum ich ihn all die Jahre nie um etwas gebeten habe.


    Sorry für die obige Schilderung, aber ich habe immer noch Herzklopfen.

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen!


    Dann ist die Rechtslage etwa so, wie ich es mir gedacht habe.
    Ich habe nicht vor, etwas einzuklagen, wollte nur wissen, wie es rechtlich aussieht, um in einem Gespräch evtl ein Argument zu haben. Deshalb wollte ich auch gern einen kleinen Überblick haben, wie das bei euch so läuft, um abschätzen zu können, ob eine Beteiligung eher üblich oder unüblich ist (das finde ich per Suchmaschine ja nicht).


    Ich bin mir sicher, dass da zumindest die Hälfte der KO-Kosten drin wäre, ohne dass sich der Vater allzusehr einschränken müsste, denn ich gehe davon aus, dass sich seine zusätzlichen Einkünfte aus selbstständiger Arbeit nicht auf die Berechnung des Unterhalts niederschlagen.


    Deine Info, Lichtengel, dass so ein Draht bei euch 140 kostet statt 250, werde ich noch mal versuchen zu überprüfen - vielleicht gibt es da aber auch Unterschiede was die Länge betrifft oder so.


    Kaj, es werden einige Leistungen nicht erstattet, wie zB die Versiegelung der Zähne rund um die Brackets, um Karies vorzubeugen. Kasse zahlt nur das Minimalprogramm, dasselbe gilt beim Zahnarzt.


    Also Danke für eure Mühe!

    Hallo ihr Lieben,


    heute habe ich mal eine Frage, und zwar zum Unterhalt:
    Deckt er rechtlich gesehen alle Ausgaben ab, auch außergewöhnliche zusätzliche Ausgaben wie Behandlungskosten (Zahnarzt, Kieferothopäde) oder Klassenfahrten?
    Ich nehme an, dass kein Anspruch besteht auf Beteiligung des UE an solchen Kosten, rein juristisch gesehen - stimmt das so?
    Und wie handhabt ihr das, beteiligen sich eure Kindsväter und -mütter an solchen Kosten? Und vielleicht sogar freiwillig..?


    Tochter war letzten Monat mit der Schule unterwegs, sie hat zu Fuß die Alpen überquert :thumbsup: und das war natürlich nicht billig (300 für die Reise + ca 300 für Ausrüstung wie Wanderschuhe etc + Taschengeld).
    Jetzt ist ihre kieferorthopädische Behandlung fast abgeschlossen und es wurde uns empfohlen, so einen Haltedraht anzubringen (bzw 2), damit jetzt alles so bleibt, wie es sein soll, auch die nächsten 20 Jahre. Kostet schlappe 500 :crazy , Kasse zahlt aber nur eine herausnehmbare Klammer, die dann quasi lebenslang nachts getragen werden müsste, um den Erfolg der Behandlung zu sichern (bei ihr gab es leider viel zu richten). Klar ist da sicher ein bisschen Meinungsmache vom KO mit im Spiel, der ja auch verdienen will, aber es klingt schon plausibel, dass der Draht sinnvoller ist. Das ist aber jetzt auch gar nicht das Thema.
    Ich habe in den letzten Jahren schon einige 100er gelatzt beim Zahnarzt und beim KO oder für Klassenfahrten, der Papa bisher gar nichts zusätzlich.
    Gefühlt ist das nicht ganz gerecht, denn der KU (Minimum) reicht ja dafür nicht.
    Wie läuft das bei euch?

    Worte wie "ausgeschlafen" und "energiegeladen" sind mir ein Rätsel, denn ich kann mich nicht erinnern, mich jemals so gefühlt zu haben morgens. Zuletzt wahrscheinlich als Kind. Ich muss mich immer aus dem Bett quälen, egal ob um halb 7 oder um 11, und egal wie lange ich geschlafen habe, ob 3 oder 11 Stunden. Mein Zustand variiert eher zwischen "total müde" und "müde" und ich brauche auch Anlaufzeit um mein Hirn und meine Motorik zu sortieren, damit ich nach dem Aufwachen nicht die Anzeige des Weckers falsch interpretiere oder vor Türrahmen laufe - wenn ich den (bzw die) Wecker denn überhaupt höre. Denn mein Unterbewusstsein ist da phasenweise sehr besorgt um mein Wohlbefinden und blendet das Gepiepse einfach aus nach dem Motto: Das müssen wir nicht hören, wir sind noch viel zu müde und brauchen unseren Schlaf!
    Dementsprechend schlecht schlafe ich auch, aus Angst zu verschlafen schrecke ich manchmal mehrmals hintereinander hoch, dazu Nackenschmerzen, ab 8 Stunden Liegezeit Rückenschmerzen und zwischendurch muss ich auch aufs Klo...
    Meine innere Uhr passt einfach nicht zu den gesellschaftlichen Anforderungen und Vorstellungen, als Nachteule wird man gern als fauler Langschläfer belächelt oder sogar beschimpft, aber dass Leute wie ich abends ihre kreativste Zeit haben und sich täglich morgens quälen müssen, das wird gern übersehen. Total ungerecht! :nawarte:


    Ich würde sehr gern öfter mal ausgeschlafen und energiegeladen aufwachen, denn ich glaube, dass mein Leben dann deutlich leichter wäre, wenn ich nicht immer meine Müdigkeit überwinden müsste für alles.

    Vielleicht kann ich es endlich genießen, mit anderen Menschen zu sein und tue es nicht, weil ich denke, dass man es halt muss (ein bisschen überspitzt formuliert, aber mir verlangen die meisten Kontakte mehr ab, als das sie mir geben, eben weil ich mich so anstrenge und so viel Angst habe ...)


    Kennt ihr das? Komme ich da irgendwann raus?


    Hallo Jul,
    mit dir ist absolut nichts falsch! Wie Volleybap schon schrieb: Ganz vielen Leuten geht es so oder so ähnlich, nur sagt es kaum jemand, weil alle sich schämen und denken, dass nur sie sich so fühlen.
    Und ja: Ich kenne das auch sehr gut!
    Mich strengt der Umgang mit anderen Leuten auch sehr an, aber es ist deutlich besser geworden. So zwischen 20 und 30 war es so, dass ich oft kaum was gesagt habe aus Angst, was "Falsches" zu sagen, und weil ich dachte, dass es sowieso niemanden interessiert, weil ich ja total langweilig bin. Die Anderen waren natürlich alle interessant, schlagfertig, lustig, cool, kontaktfreudig, hatten ihr Leben im Griff, hatten ein festes soziales Netz.....nur ich fühlte mich eben uninteressant, nicht wirklich dazugehörig und insgesamt minderwertig. Wenn sich jemand mal für mich interessierte oder sich gar in mich verliebte, konnte ich das gar nicht glauben, was will der ausgerechnet von MIR?? Trotzdem hatte ich Kontakte, denn ich wollte ja dabei sein, ich habe oft Leute besucht und war auf Parties, aber ich musste mich jedesmal richtig überwinden, hinzugehen. Die Angst war meine ständige Begleiterin, die Angst, nicht gut genug zu sein, etwas "falsch" zu machen und abgelehnt zu werden.
    Besser wurde es mit der Zeit dadurch, dass ich mich insgesamt nicht mehr so minderwertig gefühlt habe. Inzwischen weiß ich, dass ich nicht langweilig bin, dass ich in verschiedener Hinsicht auch meine Qualitäten habe, dass ich ich es "wert" bin, gemocht und auch geachtet zu werden. Auch wenn ich oft nicht so spontan geistreich und schlagfertig bin in Gesprächen (die besten Antworten fallen mir meist erst etwas später ein, denn noch immer blockiert die alte Angst ein wenig meinen Verstand, gerade wenn's drauf ankommt :crazy ) - aber es gibt Wichtigeres als das!
    Inzwischen bekomme ich sogar ab und zu mal ein Lob oder Kompliment für das, was ich bin und tue, und das kann ich jetzt auch annehmen ohne mich wie eine Betrügerin zu fühlen. Ich muss auch nicht mehr Jedem gefallen, obwohl ich meist doch einigermaßen freundlich bin, auch wenn ich mich ärgerlich fühle, aber das (möglicherweise schlechte) Urteil anderer Leute wiegt nicht mehr so schwer. Denn ich weiß ja jetzt, dass ich gut genug bin.


    Ja, der innere Richter, ein ganz fieser Schurke, der einem trotzdem immer wieder alles vermiesen will... Kaum unterläuft mir doch mal ein kleiner Schnitzer (oder was ich dafür halte), haut er mir das tagelang um die Ohren, obwohl ich ihn schon in eine Kammer ganz hinten verfrachtet habe, damit er mir nicht dauernd dazwischen quatscht. Losgeworden bin ich ihn umd seine Anklagen also noch nicht - und das ist ja auch in Ordnung, denn schließlich hat er seine Berechtigung. Nur übermächtig darf er eben nicht sein.


    Schau in solchen Momenten auf deine guten Seiten, auf das, was du kannst und bist. Dann schrumpft die Angst. Und halte dir vor Augen, dass andere Leute bei einer Gartenparty gar nicht beurteilen können, ob du "gut genug" bist, denn sie sehen schließlich nur einen kleinen Ausschnitt von dir und deinem Leben.
    Und ja, du darfst das Leben genießen, denn niemand muss ich das verdienen, das ist ein Grundrecht!

    Das müsste sie schon selbst wollen und können. Allerdings ist "ihre" Fixierung auf den Sohn ja für sie normal, warum sollte sie daran irgendetwas ändern? Ich glaube nicht, dass sie auch nur annähernd in der Lage ist, hier einmal die Perspektive zu ändern und sich selbst kritisch zu hinterfragen.

    Ich gehe mal davon aus, dass sie auch nach der psychotischen Phase irgendeine Art der Behandlung bekommt? Und da geht es dann nicht mehr nur um die akute Psychose, sondern um das Leben danach, um Stabilisierung für die Zukunft.
    Sie wird ganz sicher nicht zum Therapeuten gehen und ihm von ihrer übermäßigen Fixierung auf den Sohn erzählen, klar.
    Aber ein Therapeut wird dieses Thema sehr schnell als wichtig erkennen und selbst durch Fragen auf den Tisch bringen.
    Vermutlich wird sie sich auch dort als Opfer darstellen und den drohenden Verlust ihres Sohnes und deine "Eigenmächtigkeiten" beklagen - da klingelt bei jedem guten Psychologen die Alarmglocke und er wird das mit ihr zusammen hinterfragen.
    Es besteht also immerhin eine kleine Hoffnung auf Besserung, denke ich.



    P.S. Deine 2. Antwort wäre passend gewesen wenn ich gefragt hätte, warum du diese Elterngespräche überhaupt angeleiert hast - ich hatte aber gefragt, warum du das hier thematisierst, wenn dir die Gründe für das Scheitern doch längst klar sind...

    Deshalb habe ich ja vorab der Fachkraft, welche die Elterngespräche moderiert, schon einmal angekündigt, dass ich über das Thema Alltagssorge sprechen will, damit der Pipifax mal rausgenommen wird.

    Sehr gut, dann sollte es ja demnächst etwas weniger Diskussionen geben für dich.


    Zitat von »Sonne*«
    Und gerade jemand, der selbst labil ist, "braucht" dieses Gefühl inniger Verbundenheit und wahrscheinlich auch das Gefühl, gebraucht zu werden vom Kind. Sonst wäre ihr Leben womöglich sehr leer für sie, weil sie abseits der Mutterrolle wenig eigenes Leben hat, das ihr Sinn und Freude gibt. Wenn der Sohn ihr Lebensinhalt ist, dann wird sie wie eine Löwin kämpfen, um ihn nicht zu verlieren.




    Das ist für mich emotionaler Kindesmissbrauch. Das Kind darf nicht das Therapeutikum dafür sein, dass es den Eltern gut geht.

    Ich bin davon ausgegengen, dass das klar ist, deshalb habe ich es nicht extra erwähnt, sondern nur das "braucht" in Anführungszeichen gesetzt.
    Dass ich ihr Verhalten nicht gutheiße, geht ja aus meinem restlichen Beitrag deutlich hervor.

    Gesundheitlich hat sich nix geändert, außer dass sie aus der akuten Psychose raus ist. Fazit: keine Entwicklung absehbar. Ist aber eigentlich nicht meine Baustelle.

    Dass sie die Psychose uberwunden hat, ist doch schon mal eine gute Entwicklung.
    Nein, ihr Leben ist nicht direkt deine Baustelle - aber indirekt eben doch. Denn sie ist die Mutter eurer Kinder, sie will und muss teilhaben am Leben der Kinder und du musst dich daher für die nächsten 10-x Jahre irgendwie mit ihr arrangieren.
    Da ist es doch sinnvoller, nicht immer nur Abwehrkämpfe zu führen, sondern vielleicht auch an der Verbesserung ihrer Lebenssituation mitzuwirken, zumindest in einem kleinen, dir möglichen Rahmen. Oder ist dir ihr Schicksal (und damit indirekt das deiner Kinder) so egal?


    Ja, ich weiß, das klingt sehr idealistisch und weltfremd......aber bei meinem Bruder sehe ich, dass es möglich ist.
    Seine Frau erkrankte an paranoider Schizophrenie als die Kinder noch klein waren, und er hat diesen Alptraum 10 Jahre mitgemacht. Schließlich hat er sich doch getrennt, aber auch nach Trennung und Scheidung versucht, ihr unter die Arme zu greifen, sofern er es konnte: Wohnung suchen, Hilfe bei Umzug und Einrichtung, Reparaturen, Ausflüge am Wochenende von der Klinik aus (sie hatte zuwischendurch einige Einweisungen), damit sie das "normale Leben" nicht ganz verlernt, Organisatorisches, um ihr das eigenständige Leben in der Wohnung zu ermöglichen...also was eben nötig ist, um ein eigenes Leben aufzubauen.
    Das tut er nicht ganz uneigennützig, sondern auch damit sie nicht dauernd bei ihm und den Kindern aufschlägt und alle verrückt macht. Damit seine Kinder eine Mutter haben, die nicht nur in der Klapse aufbewahrt wird, sondern zumindest zeitweise ein halbwegs normales Leben führen kann.
    Ich habe allergrößten Respekt vor dieser Haltung meines Bruders und muss gestehen, dass ich nicht weiß, ob ich es auch so machen könnte. Daher erwarte ich ein solches Engagement auch von niemandem - aber ich finde, es ist ein guter Denkanstoß, um mal die eigene Perspektive zu ändern und die ganze Geschichte anders zu betrachten: Unterstützung statt Abwehrkampf, Miteinander statt Gegeneinander.
    Denn das könnte auch in eurer Situation hilfreich sein, zB um die Verlustangst der KM zu mildern und damit ihren Kampfeswillen runterzufahren.
    Wie gesagt - das ist nur als Inspiration gedacht.

    Die Ursachen kenne ich ja nun auch schon länger (hast Du übrigens in meinen Augen ziemlich treffend analysiert!), aber ich muss davon ausgehen, dass sich an den Ursachen nichts ändert.

    - Die Ursache könnte sich ändern, wenn die KM gesundheitlich Fortschritte macht und ihre Fixierung auf den Sohn therapeutisch bearbeitet.


    - Wenn dir das alles schon länger bekannt ist, dann frage ich mich allerdings, warum du das mit der Überschrift "Elterngespräche für die Katz?" hier thematisierst. :hae:

    Solange das so ist, ist es gut, wenn wir über jeden Pipifax in den Elterngesprächen entscheiden können. Es nervt, geht aber nicht anders.

    Also mir ist nicht klar, warum die Mutter denn jeden Pipifax mitentscheiden kann/darf/soll - du hast doch die Alltagssorge und damit das Recht, all die Pipifax-Entscheidungen selbst zu treffen.
    Diskutieren muss man doch nur bei größeren, wichtigeren Dingen.

    Sie kann oder will die Kinder, besonders den Sohn, nicht loslassen, möchte gerne die Symbiose mit ihm aufrechterhalten.

    Das ist (aus ihrer Perspektive) auch absolut verständlich, dass sie den Sohn an sich bindet und um keinen Preis verlieren will. Denn genau das ist es wohl, was sie am allermeisten befürchtet, ihn an dich zu verlieren. Und gerade jemand, der selbst labil ist, "braucht" dieses Gefühl inniger Verbundenheit und wahrscheinlich auch das Gefühl, gebraucht zu werden vom Kind. Sonst wäre ihr Leben womöglich sehr leer für sie, weil sie abseits der Mutterrolle wenig eigenes Leben hat, das ihr Sinn und Freude gibt. Wenn der Sohn ihr Lebensinhalt ist, dann wird sie wie eine Löwin kämpfen, um ihn nicht zu verlieren.
    Da liegt vermutlich die Ursache für den ganzen K(r)ampf.
    Wie geht es ihr denn gesundheitlich? Ist abzusehen, dass sie sich ein eigenes Leben aufbaut mit Job und regelmäßigen Kontakten zu Freunden oder Familie, mit Hobbys und einem selbstbestimmten Alltag? Ich hoffe, sie hat Unterstützung in dieser Hinsicht, denn das könnte die Lösung eurer ärgsten Probleme sein.


    Das alles ändert natürlich nichts an der jetzigen Situation, dass es den Kindern schadet, wenn sie zu sehr klammert und sich auf ungute Weise reinhängt.
    Aber mir hilft es immer, mit einer schwierigen Situation besser umzugehen, wenn ich die Gründe kenne für das Handeln der anderen Seite (oder zumindest glaube, sie zu kennen), wenn ich die Angst dahinter spüren kann, und nicht nur den nervtötenden Kleinkrieg sehe.

    auf der anderen Seite möchte ich mein Kind keiner Scham aussetzen. :Hm


    Das Verhältnis mit meinem Kind ist sehr offen


    Das klang für mich beim Lesen irgendwie widersprüchlich....Scham trotz Offenheit?



    Bei uns wurde das in der Schule im Rahmen einer Vorhabenwoche zum Thema Sexualität auch besprochen (6.Klasse). Wir hatten vorher schon Gespräche zu verschiedenen Bereichen der Sexualität, aber nicht darüber. Besonders gut fand ich die Stapel an Infomaterial, verschiedene Heftchen und Broschüren zu wirklich allen Themen, auch zu diesem Thema. Die habe ich mir dann durchgelesen (und dachte: Wow, hätten wir bloß früher auch sowas bekommen!) und sie als Aufhänger genutzt, um mit meiner Tochter ins Gespräch zu kommen mit harmlosen Fragen wie: "Ah, habt ihr darüber auch gesprochen? Das finde ich echt gut, denn viele schämen sich deswegen, muss man aber gar nicht..." Bei manchen Themen kam dann von ihr tatsächlich noch was nach, bei anderen nicht.


    Man muss ja nicht unbedingt "drüber reden" in einem erzwungenen Gespräch, sondern nur signalisieren, dass man es ok findet.
    Bzw auch was man nicht ok findet oder in welchem Rahmen sich solche Aktivitäten abspielen sollten.


    Gäbe es bei uns einen wichtigen Anlass, würde ich etwas dazu sagen. Aber erstmal als Mitteilung, ohne eine Antwort zu erwarten. Wenn doch eine kommt - auch gut.

    Beispiel Umgangsvorschläge: KM fasst es so auf, dass ich sie vor vollendete Tatsachen stelle, wenn ich Lösungsvorschläge mache, die sich am gerichtl. Beschluss orientieren.


    Gehe ich nicht 100% auf das ein, was sie möchte, handle ich mir den Vorwurf ein, eigenmächtig zu handeln. So kommen wir auf keinen grünen Zweig. Mein Eindruck ist, dass die Elterngespräche und andere Beteiligte unseres "Helfersystems" einseitig dazu benutzt werden, um Verbündete für die eigene Meinung / Forderung zu haben / zu finden.


    Wenn einer von uns lieber weiter im Kampfmodus der familiengerichtl. Verfahren verharrt, dann sehe ich nicht, wie es irgendwann ein Miteinander geben können wird, zum Wohle der Kinder.


    So ähnlich war es bei uns auch nach der Trennung: Der KV warf mir bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit vor, ich würde ihn vor vollendete Tatsachen stellen und eigenmächtig handeln. Teilweise war die "Argumantation" dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass ich mich anfangs sehr darüber aufgeregt habe, denn seine Vorwürfe waren ja falsch, so unfair und so sinnlos destruktiv, dass ich es nicht fassen konnte.
    Bis ich dann das Muster dahinter gesehen und durchschaut habe, denn es ging ihm wohl nie einfach nur um die jeweilige Sache/Entscheidung an sich, sondern hauptsächlich darum, sich selbst zu beweisen, dass er trotz seines Auszugs noch immer Kontrolle und Macht über mich und das Geschehen hat.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei deiner Ex ähnlich läuft, sie muss sich immer wieder beweisen, dass sie trotz Erkrankung und Trennung noch immer Kontrolle und Macht hat über dich und eure Kinder. Daher der noch anhaltende Kampfmodus. Ein konstruktives Miteinander ist wohl nicht in Sicht.
    Und das wirst du ihr auch nicht aberziehen oder austreiben können, denn das ist vermutlich ein Schutzmechanismus, um sich der mitunter bitteren Realität nicht stellen zu müssen. Der Realität, die so aussieht, dass man als "nur" Umgangselternteil eben nicht mehr überall hineinreden und mitbestimmen kann, dass man die Kinder zumindest außerhalb des Umgangs auch loslassen muss, und dass man keine Kontrolle mehr hat über den Expartner und seine Entscheidungen.


    Es so zu sehen könnte dir helfen, solche Querschüsse nicht jedesmal persönlich zu nehmen und gelassener damit umzugehen.


    Bleibt das Hineinziehen der Kinder in Dinge, die auf der Elternebene laufen sollten. Da kann ich deinen Frust absolut nachvollziehen, das würde mich auch sehr aufregen, wenn da immer wieder Themen aufgewirbelt werden, die Kinderseelen nicht gut tun. Da kann man wohl nur der verlässliche und ruhige Fels in der Brandung sein für die Kinder, damit sie einen sicheren Halt haben, wenn von anderer Seite mal wieder so eine Welle herüberschwappt.


    Aber ganz konkret: Bist du denn gesetzlich dazu verpflichtet, sie über jeden Arzttermin zu informieren? Ich denke eher nicht. Und wenn das immer nur Unruhe mit sich bringt, dann würde ich es auch nicht tun, wenn keine Pflicht besteht. Ich würde versuchen, mich auf den Pflichtteil zu beschränken bzgl solcher Kompromisse und auch bzgl der Kommunikation. Je weniger es zu diskutieren gibt, umso ruhiger wird es für dich und die Kinder.

    Ja, danke, das Ambiente ist wirklich traumhaft.....
    aber Spaß ist relativ als Aussteller.... Ich beneide immer diejenigen, die da nur ein paar Bilder auf- und abhängen müssen, ich schleppe aber immer die tonnenschweren Bronzeplastiken, manche so schwer, dass ich sie gerade hochheben und auf die Sackkarre laden kann... Dazu die Holzsockel, auf denen sie stehen. Meine Bilder sind dann eine echte Wohltat, federleicht und schnell ausgepackt und aufgehängt. Das ist echt Turbosport, das Zeuch aus meinem Keller ins Auto, im Schloss in die 1. Etage und wieder zurück zu tragen.
    Jaja, ich jammere :brille .....ist aber so. Deshalb hab ich beschlossen, dass ich mir das nicht mehr antue, hab 7 Jahre hintereinander da ausgestellt, aber das nächste mal ohne durchgeschwitzt und Muskelkater - ganz entspannt als Besucherin.
    Nett war's trotzdem, aber wie immer ein Verlustgeschäft.


    Richtig gefallen hat mir, meine Lieblingsbronze mal zu lüften und in diesem stilvollen Ambiente auf einem Sockel stehen zu sehen (zuhause steht sie auf einem Schrank und kommt weit weniger zur Geltung) - und natürlich auch meine neuen, gerade erst getrockneten Bilder in Kombination dazu auf eine große Wand dahinter hängen zu können (hier muss ich erstmal einen Platz schaffen, wo ich sie nebeneinander hängen kann, denn es hängt schon das eine oder andere Bild bei mir...). Diesen Anblick habe ich wirklich genossen.

    Hallo an alle Kunstinteressierten aus dem Raum Hamburg :winken:


    Fast schon zu spät (wegen meiner Schusseligkeit), aber eben noch nicht ganz zu spät, hier eine Einladung zur großen Ausstellung im schönen Schloss Reinbek.
    Über 100 Künstler und Kunsthandwerker präsentieren ihre Arbeiten im Schloss und im weitläufigen Schlossgarten, es gibt Malerei und Bildhauerei ganz unterschiedlicher Machart und Stilrichtung, dazu Textiles, Schmuck und Töpferei...sehr vielfältig und sehenswert.
    Eröffnung war heute schon, die Ausstellung ist aber auch morgen am Sonntag geöffnet von 11-18 Uhr.


    Ich bin mit Mutterns Bronzeplastiken undzwei eigenen Bildern im Gottorf-Zimmer, falls jemand auch bei mir vorbeischauen will :-)

    Mein Sohn hat eine ältere Halbschwester, die er auch von Anfang an kannte, da ich mich mit der Mutter angefreundet habe. Als wir vor 18 Jahren aus der Gegend weggezogen sind, ist der Kontakt zwischen den Kindern aber abgerissen, nur die Mutter und ich sehen uns noch gelegentlich.
    Auch beim Tod des gemeinsamen Vaters kam kein Austausch zustande, was ich schade fand, denn sie hätten sich vielleicht ja doch einiges zu erzählen und zu verarbeiten. Womöglich ist der bewusst nicht wiederaufgenommene Kontakt aber auch ein Zeichen dafür, dass sie beide nicht im Reinen sind mit ihrem "Vater" und der Rolle, die er in ihrer beider Leben gespielt hat. - Aber sie sind beide erwachsen und müssen das selbst entscheiden.
    Schade auch, dass mein Sohn seine Rolle als Onkel nicht wahrnehmen kann deshalb. Ich habe einen sehr netten Onkel, der auch "nur" Halbbruder meines Vaters ist, aber das hat mich nie gestört.
    Die andere, jüngere Halbschwester ist meine Tochter und lebt bei uns, da weiß ich gar nicht, ob es beiden im Alltag überhaupt so klar ist, dass sie auch nur Halbgeschwister sind. Für meine Tochter ist er einfach der große Bruder, auf den sie sehr stolz ist, weil er schon so alt ist und coole Musik macht... :D


    Ich finde, dass die Kinder ein Recht darauf haben, von Halbgeschwistern zu wissen und sie auch kennenzulernen.
    Wenn ich mir vorstelle, ich hätte irgendwann von Geschwistern erfahren, die man mir vorenthalten hat - das würde ich nur schwer verzeihen können.
    Und ich würde mir auch als Mutter nicht gern vorwerfen lassen von
    meinem schon älteren Kind, ihm Geschwister verschwiegen zu haben.
    Wie man das dann jeweils hinbekommt, ist natürlich sehr abhängig von der Konstellation und den Kontaktmöglichkeiten.

    wie gesagt ... das ist eine andere zeit gewesen früher... da gab es viel mehr rücksichtsnahme und die gefahren waren nicht so sehr wie heute ...


    Nochmal kurz zu dem Thema, auch wenn's OT ist:
    Glaub ich nicht, dass es früher ungefährlicher war, im Gegenteil. Habe zwar gerade keine Statistik parat, aber schon häufiger gehört und gelesen, dass die Zahl der Verkehrsopfer sehr deutlich abgenommen hat seit unserer Kindheit (70er). Und auch die verbreitete Angst vor Entführung/Missbrauch wird geschürt durch aufgeblasene Medienberichte - tatsächlich verschwinden heute nicht mehr Kinder als früher, man hört nur öfter davon.


    Mama Chia,
    dieselbe Frage habe ich mir damals auch gestellt bei meinem Sohn - und noch vorgestern mit ihm darüber gesprochen, was "typisch männlich" bedeutet und wo er sich da sieht (ist längst erwachsen inzwischen). Er erfüllt keins der Klischees wie saufen, raufen, Autos/Motorräder, Fußball, Blondinen abschleppen oder Macho oder Handwerkerkönig sein müssen (oder was es sonst noch gibt an Klischees) - was bin ich froh! - sieht sich aber dennoch als "ganzen" Mann. Und das trotz fehlendem Vater.
    Er hat sich seine Vorbilder so zusammengesammelt unter meinen Freunden, später dem Opa, und wer weiß wo noch.


    Meine eigene Erfahrung: Mein Vater war zwar vorhanden, aber er kam immer erst spät nachhause und verschwand sofort im Arbeitszimmer, um dann beim Abendessen kurz zu erscheinen und sofort danach die Nachrichten zu schauen ab 20 Uhr - das war's dann. Er hat sich aus Vielem rausgehalten und Vieles konnte er nicht tun, wie zB herumtoben, Radfahren, Spazierengehen, Sport.....da er querschnittgelähmt war.
    Ich habe also den fehlenden Vaterteil woanders gesucht - und auch gefunden. Ich habe mich als Kind jedem Mann im familiären Dunstkreis, der kinderfreundlich rüberkam, zum Toben an den Hals geworfen, habe dann gerauft und gespielt, so oft es ging.


    Insgesamt denke ich, dass es vermutlich hier und da einen Mangel geben kann, wenn ein Elternteil fehlt (oder nicht ganz zur Verfügung steht), aber dass Kinder sich auch das suchen und holen, was sie gerade brauchen. Vielleicht wickelt dein Sohn den Papa eines Freundes um den Finger, um mit ihm Männersachen zu machen, vielleicht findet er einen Nachbarn, mit dem er sich anfreundet, vielleicht hat er mal einen Lehrer, der zum Vorbild wird.......wer weiß.

    Na dann viel Glück beim Geldeintreiben... Wäre der Verkäufer ein fairer und ehrlicher Mensch, dann hätte er dir den Mangel nicht verschwiegen, sondern hätte das Auto entweder vorher reparieren lassen oder Preisnachlass für den Mangel gewährt. Bei so jemandem habe ich ehrlich gesagt wenig Hoffnung, dass er die Werkstattrechnung jetzt ohne Theater übernimmt. Aber vielleicht hast du ja doch Glück...


    Noch ein Tipp für den nächsten Kauf, der ja dann irgendwann fällig ist, weil dieses Auto auch schon alt ist: Lass das Auto vor dem Kauf durchchecken in einer Werkstatt oder bei einem Gutachter (als ADAC-Mitglied kostet es nur 80€), immer eine gute Investition!! Habe ich auch IMMER gemacht, da ich selbst keine Ahnung habe. Dort erfährst du auch, ob der Preis angemessen ist. Und wenn die was finden, hast du das Protokoll in der Hand als gute Verhandlungsbasis beim Verkäufer. Schon die Reaktion auf die Aussage, dass man die Probefahrt zu einer Wekstatt machen wird, ist mitunter sehr aufschlussreich.


    Ansonsten: Gute Fahrt mit deinem neuen Auto!

    Mich hat das Monster dieses Mal völlig überraschend besucht - schrieb das schon jemand hier? Ich dachte ich kenne die Signale gut und sorge gut für mich, aber irgendwas habe ich übersehen. Oder nicht? Wieder die alte Frage "Kann ich mich auf mein Gefühl verlassen oder drehe ich nun völlig ab?" Kann ich mit selbst trauen? Ja. Ich habe schließlich Hilfe gerufen, man hat es gehört, einige habe es ernst genommen, andere nicht.


    Liebe Northern Soul,
    ich finde, du hast alles absolut richtig gemacht, und das trotz deiner desolaten Verfassung.
    Die Frage, ob ich mich auf mein Gefühl verlassen kann, die habe ich mir auch schon gestellt, gerade auch nach meinem letzten überrsachenden Monsterbesuch. Du hast sie für dich gut beantwortet und auch ich kann nur sagen: Das war diesmal nicht vorherzusehen, es gab keine Warnsignale wie sonst. Also haben wir uns nichts vorzuwerfen. Du hast das Bestmögliche erreicht für dich und deine Tochter. Und dass die Leute vom JA nicht reagieren und mit einem saublöden Spruch ihr eigenes Versagen kaschieren wollen.....den Schuh musst du dir nicht anziehen.
    Wie es jetzt weiter geht ist eine andere Frage.... Ich kann deine Panik nachvollziehen. Aber lassen die einen wirklich hängen, wenn man noch nicht soweit ist? Gibt es Unterstützung für die Organisation der Weiterbehandlung?
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und eine Portion Glück dazu, dass sich für euch beide für die nächste Zeit ein guter Weg findet!

    Marion,
    ich bin mir nicht sicher, ob man das so bewusst hinbekommen kann - dieses sich Einreden würde bei mir jedenfalls auch nicht funktionieren, ich käme mir auch wie eine Lügnerin vor und dazu noch lächerlich.
    Bei mir war es so, dass ich im Laufe von Jahren immer mal dies und das akzeptiert habe an mir, mal Eigenschaften, mal Äußerlichkeiten. Das ging aber immer einher mit dem Gefühl von Fortschritt oder Weiterentwicklung, also mit dem Überwinden einer Hemmschwelle oder einer Angst. Und plötzlich habe ich bemerkt, dass dieses positive Gefühl "Ha, ich habe etwas geschafft, das ich mir früher nicht zugetraut hätte!" mir einen Schubs gibt und mich versöhnt mit mir - und mit meinen wirklichen oder eingebildeten Macken und "Mängeln". Die treten dann in den Hintergrund und ich muss mich nicht mehr dauernd daran aufhängen, denn: Ich habe ja an anderer Stelle was Tolles geschafft!
    Ich meine: Man sollte sich vielleicht nicht so sehr auf die "Mängel" konzentrieren und wie man sie ausmerzt oder akzeptiert, sondern eher an Erfolgserlebnissen arbeiten in jeder Hinsicht (egal wie klein oder groß). Dann empfindet man sich insgesamt positiver.
    Ressourcenorientiert statt Defizitorientiert denken.


    Und warum machen gerade wir Frauen so oft unser Selbstwertgefühl und die Sehnsucht nach Glück und Zufriedenheit an unserem Äußeren fest? Und wie sehr beeinträchtigt uns das immer wieder im Alltag?
    Ich will hier nicht den Eindruck erwecken, ich hätte all diese Selbstzweifel hinter mir gelassen, auch ich hadere immer wieder mit mir (und meiner Figur), mal mehr, mal weniger. Aber ich habe inzwischen Gegengewichte zu diesen negativen Gedanken, nämlich was ich alles gelernt habe und geschafft habe - und dass ich eigentlich doch ein netter Mensch bin :-)
    Zumindest in monsterfreien Zeiten klappt das ganz gut.


    ... :tuschel und meine Toleranz die Figur betreffend muss halt mitwachsen.........


    Für deine Gewichtsreduzierung wünsche ich dir viel Kraft und starken Willen - aber verzweifle bitte nicht, wenn es nicht so läuft wie gewünscht, denn ich bin mir sicher, dass du auch andere Qualitäten hast, die noch wichtiger sind als dein Gewicht!

    "Wie wollen Sie denn erfahren, ob es wirklich Sie sind, die gemocht wird, wenn Sie sich nicht zeigen?"
    Keine Ahnung. Gar nicht, klar.


    Genau das ist die entscheidende Frage.
    Ich habe früher immer gedacht, dass man mich für langweilig hält - und womöglich stimmte das ja auch, weil ich einen großen Teil von mir verborgen habe.
    Ich möchte um meiner selbst willen gemocht werden, also muss ich mich auch offenbaren.
    Ich kann ja auch andere Leute nur dann wirklich mögen und ihnen vertrauen, wenn sie echt sind und mich teilhaben lassen.




    @ Marion
    Richtig, suchen kann man die Leute nicht gut, meist entsteht eine neue Verbindung eher zufällig durch ein Gespräch, jedenfalls bei mir.
    Das müssen aber nicht neue Leute sein, einige kannte ich schon länger, aber eben nur oberflächlich. Erst nachdem ich den ersten Schritt gemacht habe konnte ich sehen, ob da eine persönlichere Ebene möglich ist oder nicht.


    Manchen Leuten bin ich damals bestimmt auch auf die Nerven gegangen, indem ich sie vollgequatscht habe. Denn nachdem ich einmal angefangen hatte zu reden, ist so viel aus mir herausgesprudelt, was ich so viele Jahre unterdrückt hatte, dass ich wohl öfter mal über's Ziel hinausgeschossen bin... Macht nichts, denn auch das war "ich" zu der Zeit, und geschadet hat es mir nicht. Im Gegenteil.