Beiträge von faith

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    Darf ich fragen, ob du mit deinem Sohn darüber (schon) gesprochen hast?

    Noch nicht, er ist gestern erst um halb elf heimgekommen und schläft jetzt noch. Über den KV sprechen wir ganz selten, wenn die Sprache aber darauf kommt, sagt er ganz klar, dass er da nicht hin will.


    Lena_1977 ich vermute, dass er seiner Frau nicht gesagt hat, weshalb er keinen Kontakt zum Sohn hat bzw. da gelogen hat und die ihn jetzt nach der Hochzeit ein bisschen angepiekst hat. Aber das sind nur Vermutungen, ich hab ihn auch schon seit Jahren nicht mehr gesehen oder etwas gehört, war eigentlich recht angenehm so.


    Danke euch :)

    Interessant ist, dass du (noch?) nicht vom Gericht kontaktiert worden bist. Wenn es eine Klage gibt, müsste sie der Beklagten eigentlich zugestellt werden. So weißt du ja gar nicht, was Ex will ...

    Entweder ist das noch in der Post oder das Gericht muss noch entscheiden, ob die Klage zugelassen wird...

    Das hat mich auch gewundert. Gut, die städtische Hauptpost mit Verteilzentrum wird gerade verlegt, vielleicht braucht's deshalb länger. Die Post vom Jugendamt kam mit der Stadtpost.


    Sorgen mach ich mir keine großen, es ist nur wieder ein Stolperstein auf dem Weg zum 18. Geburtstag, über den wir/ich drüber müssen.

    Sogar direkt ans Gericht und die haben sich dann ans Jugendamt gewandt. Vielleicht hat er das auch gleich als Sammelantrag gemacht, er hat noch ein Kind, zu dem er (zumindest war das mein letzter Stand) keinen Kontakt hat. Sorry, das musste mal raus und lieber hier, als vorm Jugendamt oder womöglich Gericht ;)


    Zum Jugendamt muss ich ja sowieso, die wollen gerne mit mir reden. Also ruf ich da Montag mal an und leere in Zukunft samstags den Briefkasten nicht mehr. Das machen meine Nerven nicht mehr mit.

    Bitte entschuldigt, wenn ich etwas durcheinander bin, ich dachte, wir hätten mit dem Thema endgültig Ruhe.


    Kurz die Eckdaten: Kind ist Jahrgang 2008, ebensolang sind sein Vater (KV) und ich getrennt. Ab ungefähr 2010 wurde der Kontakt immer spärlicher, irgendwann gab es gar keinen Umgang mehr. An mangelnder Bereitschaft meinerseits hats nicht gelegen, der KV wollte/konnte nicht mehr. Die Gründe kenne ich bis heute nicht und will sie auch nicht kennen, vermutlich würde ich sie eh nicht verstehen. 2013 gabs ein Gerichtsverfahren, in dem das gemeinsame Sorgerecht (GSR) und Umgang beantragt wurde. Vor Gericht wurde ein Vergleich geschlossen, dass eine Zeit lang begleiteter Umgang beim Kinderschutzbund (KSB) stattfinden sollte, danach sollte der Umgang alleine geregelt werden und stattfinden. Für das GSR sah der Richter keinen Anlass, ich habe also das alleinige Sorgerecht behalten. Der erste Termin beim KSB wurde noch von allen Parteien wahrgenommen, beim zweiten standen die Dame vom KSB, Junior und ich alleine da. Der KV hat weder abgesagt, noch ist er aufgetaucht, noch hat er sich danach jemals wieder gemeldet. Über diesen Termin habe ich übrigens nie gesprochen, trotzdem erinnert sich Junior heute noch daran, inkl. Details (das Kind könnte mir jetzt nichtmal mehr sagen, was er mittags gegessen hat). 2014 gabs dann nochmal ein Wiedersehen auf der Hochzeit von Juniors Tante (Schwester des KV), seitdem gar nichts mehr.


    Heute hatte ich Post vom Jugendamt im Briefkasten, bei Gericht sei eine Umgangsregelung für mein Kind beantragt worden, ich solle mich baldmöglichst melden und einen Termin vereinbaren. Brauche ich dafür einen Anwalt? Beim letzten Verfahren war das ganz klar, aber hier bin ich mir nicht sicher. Dazu kommt, dass ich wahrscheinlich keine Prozesskostenhilfe bekommen würde (ob man die hierfür beantragen kann, weiß ich gar nicht), ich müsste das also alles selbst zahlen. Wir nagen nicht am Hungertuch, große Sprünge sind aber auch nicht drin.

    Wenn du jetzt nicht anfängst, den Rücken gerade zu machen und dich gegen deine übergriffige Verwandtschaft wehrst, wird das nur noch schwerer. Du musst gar nichts schlucken, auch wenn die Verwandtschaft dein Kind betreut. Stell dir mal vor du isst und währenddessen tüddelt ständig jemand an dir rum, wischt irgendwas ab, etc. Das würde dich doch auch nerven, oder? Und gerade ein so kleines Kind sollte doch in Ruhe essen können, ohne ständig eine Hand im Gesicht zu haben.


    Du hast außer rechtfertigen und schlucken übrigens noch eine Möglichkeit: freundlich drauf hinweisen, dass du schon weißt, was du da tust, vielleicht sogar mit einem "Danke, dass du dir Sorgen machst."

    Ich habe meinem gesagt, er soll es so unauffällig wie möglich machen, ganz leise sein und nicht um Hilfe bitten. Bloß keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Und womöglich in der Nase drehen, wenn die Lehrerin sich gerade umgedreht hat.

    Und da wundert man sich, woher die Angst vor den Tests bei einigen Kindern kommt, wenn sie sowas eingetrichtert bekommen.


    Man darf seinem Kind übrigens auch einfach mal zutrauen, dass es etwas hinbekommt. Die finden auch Wege, sich untereinander zu helfen, auch wenn man nicht einfach mal mit hinfassen kann, dann wird halt moralische Unterstützung von der Seitenlinie gegeben.


    Junior hat seine Schule das letzte Mal im Dezember 2020 von innen gesehen, von Präsenzunterricht egal welcher Form sind wir noch Lichtjahre entfernt. Das Homeschooling lief dafür bei Junior die letzten Tage richtig gut, die Lehrerin schickt die zu erledigen Aufgaben auch an die Eltern, da langsam halt einfach die Luft raus ist. So hab ich aber wenigstens einen Überblick, was zu machen ist und was noch fehlt.


    Was mich allerdings richtig ankotzt: die Kinder müssen ihre angefertigten Arbeiten, die benotet werden, freitags an der Schule abgeben, da steht frei für jeden zugänglich eine Plastikkiste mit dem Klassennamen. Irgendeinem Scherzkeks war scheinbar langweilig, es sind jetzt nämlich schon mehrfach Arbeiten verschwunden. Bei auszufüllenden Arbeitsblättern gehts ja noch, die füllt man halt dann nochmal aus. Aber bei Projekten wie "Gestalte ein Werbeplakat für ein neues Produkt" oder "Erkläre den menschlichen Körper" wär ich versucht, das zu verweigern.

    Zitat von Hopefull

    Ist halt ärgerlich. Hapert nur am Unterhalt. 150 bis 200 Euro Unterhalt im Monat und das zweite Kind wäre nicht das Problem

    Das Problem hätte sich doch erledigt, wenn du Unterhaltsvorschuss beantragen würdest.


    Zum Spielkameraden für Kind 1: such ihr, sobald es wieder geht, lieber eine Krabbelgruppe. Meine Schwester ist 18 Monate jünger als ich, da war nix mit Spielkamerad, wir haben uns gehasst wie die Pest. Inzwischen hat sogar meine Mutter eingesehen, dass sich Geschwister nicht zwangsläufig mögen müssen.


    Manchmal denk ich mir schon, dass ein zweites Kind schön wäre. Aber rational gesehen: Junior ist ein Teenager, ich noch jung genug, um mir nach seinem Auszug Träume zu erfüllen, die mit kleinem Kind nicht machbar wären und noch ein Kind, mit Bedürfnissen wie Junior, schaff ich einfach nicht.

    Zitat von Vollbio

    Am gestrigen Tag sprach ich dieses Thema mit meinen Kindern an und ich erfuhr von ihnen, dass es ihnen persönlich nicht behagte.

    Warum besprichst du das mit deinen Kindern? Natürlich behagt ihnen das nicht, sie werden da wieder in den Streit der Eltern reingezogen. Was sollen sie deiner Meinung nach machen, sich zum Umgang einen Wecker stellen und ihre Mutter darauf aufmerksam machen, dass man aber in 30 Minuten los müsse?

    Keine dieser Stellen nimmt dir dein Kind weg, befrei dich bitte von dem Gedanken. Die wollen dir nichts böses, die wollen tatsächlich helfen!


    Du sagst selbst, du kannst langsam nicht mehr. Lass es nicht zum totalen Zusammenbruch kommen, sondern nimm jetzt schon Profis mit ins Boot.

    Hat er sich verletzt, als er dir auf die Straße gefallen ist? Ganz ehrlich, ich würde da auch brüllen, das tut doch weh.


    Was meinen deine Eltern mit anfassen? Meine Eltern kuscheln auch gern mit ihren Enkeln oder tragen den jüngsten durch die Gegend, das fällt da ja auch drunter.

    Fühlt ihr euch auch manchmal einfach nur überfordert?

    Ja, aber dafür gibt's Hilfe. Der Sozialdienst katholischer Frauen, Donum Vitae (je nach Alter des Kindes), Ärzte, Therapeuten, Nummer gegen Kummer, etc. Such dir bitte was davon raus und ruf da an, die helfen! Und es wird besser, aber dafür muss halt einmal eine ordentliche Portion Mut aufgebracht werden, um um Hilfe zu bitten. Das schaffst du, glaub's mir ;)

    Der KV will auf jeden Fall auch betreuen. Warum will ich gar nicht wissen.

    Vielleicht, weil es auch sein Kind ist? Du willst euer Kind doch auch betreuen und bei dir haben.


    Aus welchen Gründen glaubst du denn, hat euer Kind denn beim abholen geweint? Dass er nicht vom Vater weg wollte, hast du für dich ja schon ausgeschlossen.

    Wohnberechtigungsschein bringt auf jeden Fall etwas. Ich habe so vor einigen Jahren eine 3-Zimmer-Wohnung mit ca. 70qm mit Balkon, komplett neu saniert, das Bad nach meinen Wünschen gefliest bekommen, Warmmiete 445€ (ich hab den Nebenkostenabschlag im Nachhinein etwas höher setzen lassen, damits keine Überraschungen bei der Abrechnung gibt).

    Mich macht das sehr ärgerlich ist aber auch kein gutes Deutsch.


    Mein Sohn hat damit angefangen, als er in der schule Vergangenheitsformen gelernt hat, das hat ihn einfach durcheinander gebracht. Ich hab ihn korrigiert und gut wars. Auf ewiges nachfragen "was hast du?" hätte er mir irgendwann - zu Recht - vermutlich gar nix mehr erzählt.

    Zitat von Volleybap

    Ebenso beziehst du bei Unterhaltsvorschuss das volle Kindergeld (Ex bekommt das also nicht hälftig für den Unterhalt angerechnet)

    hab ich jetzt nen Denkfehler? Bei Unterhalt wird vom DDT Betrag das halbe Kindergeld abgezogen. Bei UVG wird vom DDT Betrag das komplette Kindergeld abgezogen. Mit UVG stehst du rein finanziell gesehen also schlechter da als mit Unterhalt (weils eben eine Ersatzleistung ist). Oder meintest du das ganz anders Volleybap? Das klang, als ob UVG besser wäre als Unterhalt.