Beiträge von Blumenelfe

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    hallo Ihr Lieben,


    sorry, ich muss jetzt mir das von der Seele schreiben, sonst platz ich.... :motz:


    Dass sich der KV nicht an Vereinbarungen hält, bzw. sich drückt solche zu machen, ist an der Tagesordnung. Er macht einfach, was für ihn richtig ist.
    Auch, dass er von mir fordert, ihm wichtige Dinge, wie Arzttermine oder Ki-Ga-Dinge (mein Kleiner kommt erst im Sept in Ki-Ga, Anmeldung ist am 28.2.) mitzuteilen, obwohl ich das bisher immer gemacht habe, ist ok.


    Nun hat er mir aber per heutiger mail beiläufig mitgeteilt, dass er unseren Sohn bereits angemeldet hat.


    Auf Nachfrage beim KiGa sagte die Betreuerin mir die Zeiten (7.15 bis 14.30, für den KV so passend. Diese Tage würde er dem Ki-Ga dann noch mitteilen.). Somit verhindert er, dass unser Sohn mit einem kleinen Freund in die Gruppe kommen könnte.
    Er hat mir gesagt, dass er unseren Sohn ab Ki-Ga mindestens 15 Tage behalten will (er ist da gar nicht zuhause, um ihn zu betreuen!!!). Da bestellt er dann seine Eltern her. :ohnmacht:
    Auch hat er schon Urlaub gebucht, im April und August, ohne irgendetwas mit mir abzusprechen. Er serviert mir stets seine fertigen Entscheidungen. :amok:


    Darf er das überhaupt?


    Ich habe ihm letzte Woche zwei Umgangsvorschläge per Einschreiben geschickt, allerdings hat er das Einschreiben immer noch nicht von der Poststelle abgeholt (mündlich hab ichs ihm gesagt, dass er Vorschläge bekommt). Da kann ich doch davon ausgehen, dass es ihm einfach nicht wichtig ist. Es interessiert ihn einfach nicht, was ich mache (nix neues...).


    Die Frist ist bis morgen, Dienstag. ich bin sicher, dass bis morgen nichts weiter förderliches für den Umgang kommt.
    Dann geh ich Mittwoch zum Anwalt und möchte den Umgang per Gericht klären lassen. :motz:


    Ich brauch grad sooo dringend das: :troest


    danke, die blumenelfe

    hallo josefine,


    deinen Unterhalt bekommst du ab dem Zeitpunkt, an dem du ihn beantragst. Das geht nur übern Anwalt, soviel ich weiss. Oder ihr einigt euch darüber, was aber immer zu Streit führen kann (wieviel oder ab wann). Bis drei Jahre ab Antrag, soviel ich weiss, bei Verheirateten. Abhängig von deinem vorherigen monatlichen Verdienst vor der Schwangerschaft (wenn du vorher 1000,-Euro netto hattest und jetzt 600,- netto, dann muss er dir den Unterschied zahlen, also 400,-monatlich). Du darfst jetzt wegen der Schwangerschaft und des Kindes nicht schlechter gestellt sein, als vorher.


    Bei Unverheirateten gibts Betreuungsunterhalt nur bis zum 3. Geburtstag des Kindes. Danach evtl. auch noch, je nach Bedarf (wenn der Kleine noch nicht in KiGa geht), weil du ja noch nicht "voll" arbeiten kannst.


    Alles natürlich abhängig davon, ob der KV netto noch so viel übrig hat, über seinem Selbstbehalt...


    Aber - irgendwie gehts immer - das schaffst du! :troest


    liebe Grüße
    von der Blumenelfe

    Zitat

    Ich habe mir immerwieder nur eins gesagt, warum zum Teufel hab ich mir einen solchen Typ als Vater meines Kindes ausgesucht?!

    Spirituell gesehen hat sich euer Kind euch zwei als Eltern ausgesucht. Und du hast dir den Typ ausgesucht, weil du mit seiner Art auch was lernen kannst. Auch wenn du das jetzt noch nicht sehen kannst oder sehen willst. Sei es, dass du lernst, ruhig bei dir zu bleiben und nicht mehr über andere zu urteilen, sei es, wieder zu wissen, wer du bist, wieviel Liebe du in dir hast oder wieder die eigene Stärke zu spüren, um sich nicht von anderen runtermachen zu lassen.


    Glaub mir, ich stecke selber auch in einer schwierigen Trennungssituation drin. Aber wenn man nur das negative sieht, dann bleibt alles schlecht. Stell dir deinen Ex vor und sage zu dir, dass er es einfach nicht anders kann. Wie auch, wenn Mami immer parat steht (hab auch so ein Exemplar - die scheinen gar nicht so selten zu sein...). Und dann mach das Bestmögliche draus.


    Und - wir lernen von unseren Kindern, und nicht anders herum. Wir sollten ihnen das Leben zeigen, aber sehe dein Kind immer als "gleich" an. Da meine ich damit, dass ich mich nicht über mein Kind stellen würde, weil ich größer bin.


    Schreib dir auch auf, wann du ihm seine Umgangszeiten gewährt hast oder hättest und er sie nicht genommen hat. Mach mit ihm aus, dass er mindestens einen Tag vorher dir Bescheid geben muss, damit du planen kannst. Spontan geht bestimmt auch mal, aber das würde ich nicht die Regel werden lassen.


    Wenn die Kleine größer wird (ist sie ja eh schon), kann er sie nicht einfach nur "haben" oder "sehen". Ein bisschen Erziehung ist da immer dabei. Und vielleicht erzieht die Kleine ja deinen Ex... :nixwieweg


    Was dir vielleicht auch noch helfen könnte, sind Gespräche mit (guten) JA-Beratern oder Soziale Stellen mit psychologischen Beratern bei Trennung, o.
    ä. (vermittelt dir das JA). Da kannst du über die Situationen sprechen und dann muss frau sich nicht mehr so aufregen... :strahlen


    ich wünsch dir Durchhaltevermögen, Frieden und Ruhe. Das kann auch ein bisschen dauern, bis sich das einstellt, aber es kommt. :troest


    die blumenelfe

    hallo nobody,


    mein Ex-Partner und seine Ex-Frau praktizieren mit ihren jetzt 10 und 12jährigen Kindern das Wechselmodell. Ich habe fast vier Jahre das ganze mitbekommen. Leider oft nichts Gutes. Problem ist, dass die Kinder in diesem Fall in einem zweiwöchentlichen Wechselmodell "hin- und hergeschoben" werden, damit beide Eltern auch noch arbeiten gehen können. Also: einmal 5 Tage beim Papa, nächste Woche 2 Tage beim Papa.


    Damals ist die Kleine gerade eingeschult worden und wußte oftmals gar nicht, ob sie heut zum Papa mit dem Schulbus fahren soll oder zur Mama zu Fuß gehen soll. Wir haben sie oft von Freunden abgeholt, weil sie einfach mit einer Freundin mitgefahren ist oder ich hab sie von der Schule geholt, weil sie gar nichts mehr gewusst hat. Natürlich hat sich das alles irgendwann eingespielt, trotzdem fragten sie oft: "wielang bin ich jetzt noch hier bei dir?"


    Wenn ein wöchentliches Wechselmodell geplant ist, ist vielleicht nicht so viel Durcheinander. Dann sollte aber eine gute Kommunikation bestehen, denn reden und absprechen muss man sich dann einfach. Leider ist diese auch nicht so gut und die Ex-Frau würde dieses Wechselmodell auch gerne irgendwie ändern, haut aber dann mit der Arbeit nicht so hin.


    Mein Ex-Partner möchte jetzt auch das gleiche mit unserem Kleinen durchsetzen, aber das will ich nicht. Er ist noch nicht mal 3 und ich bin sicher, dass er das nicht so gut verkraften würde. Das JA rät in diesem Alter auch ab. Auch weil halt die Kommunikation nicht gut ist und er mich nun jetzt so beschimpft und bedroht, wie damals seine Ex-Frau.


    Aber wenn ihr beide das so wollt und die Umstände auch passen... tja warum nicht?
    Es ist ja in jedem Fall anders und ich habe auch viele Kommentare gelesen, bei denen es wunderbar funktioniert. Schau doch mal in der Suchfunktion, da findest du bestimmt einiges.


    Grüße von der Blumenelfe

    Hallo,


    danke für eure Antworten.


    Nein - ich will kein Geld rückwirkend fordern.


    Mir ist zugetragen worden, dass ich doch doof sei, nicht Unterhalt seit Geburt zu fordern, das stände mir zu. Das war mir eben auch neu, da wir eben 2 Jahren zusammen gewohnt haben (allerdings ich kein Haushaltsgeld für alles bekam, sondern von meinem Elterngeld stets die Hälfte mit beitrug - oder es gab Streit, wenn ich meine Ausgabe teilweise einforderte, da ich halt kaum Geld hatte).


    Auf Nachfragen konnte mir allerdings auch keine genaue Lage dargelegt werden, wie es bei diesem besagten Papa gewesen ist, der eben seit Geburt (das Kind ist jetzt 5 Jahre) jetzt rückwirkend Unterhalt zahlen muss.


    Ich kann mirs auch nur so vorstellen, wie Casha es mit dem Vaterschaftstest erklärt hat.


    Nochmal danke,
    Blumenelfe :thanks:

    Hallo miteinander,


    ist es wahr, dass der KV einen Kindesunterhalt an die KM ab der Geburt des Kindes zahlen muss, wenn man sich z. B. 2 Jahre danach trennt?


    Ist es von der gemeinsamen Zeit des Zusammenleben abhängig?


    Muß es vom KV bewiesen werden, dass er Essen und Kleidung o. ä. in der Zeit des Zusammenlebens bezahlt hat?


    Oder muss es von der KM bewiesen werden, dass der KV nichts oder zuwenig für das gemeinsame Kind beigesteuert hat?


    Weiß jemand, wovon dies abhängig gemacht wird?


    Danke,
    Blumenelfe

    Zitat

    "Es ist nicht so das ich für den ganzen Monat Termine bekam/bekomme sondern manchmal auch 2 oder auch mal 1 Tag vorher bescheid.

    hallo baybee,


    ich mache momentan das gleiche durch, nur, dass ich noch keinen gerichtlichen Bescheid habe, bzw. ich noch nicht geklagt habe. Doch wenn der KV noch weiter seine Spielchen macht, wirds nimmer lang dauern. Das Problem ist, dass ich dann auch glaube, dass er sich trotz des Urteils nicht daran halten wird, so wie bei dir (mein Ex möchte unseren Sohn mehrere Tage in der Woche, aber halt auch nur dann, wann es ihm paßt).
    Meine Anwältin hat mir bereits geraten, unseren sohn einfach nicht mehr rauszugeben, das JA sagt: nein - Sie sollten den Sohn schon rausgeben.


    Irgendwann weiß man gar nicht mehr, was man tun soll und was dem Kind wohl tuen könnte.
    Allerdings habe ich noch einen Rat von der RÄ bekommen, gerade, wenn der KV sich nicht an die dem Kind wichtigen "Umgangs-Regeln" hält, das alleinige Sorgerecht einzuklagen. Und mit deinen Erzählungen hättest du wahrscheinlich gute Chancen.


    Viel Glück :troest

    Zitat

    Das müsste doch hinzubekommen sein.

    tja, das dachte ich bisher auch...

    Zitat

    Aber Du weist es kann sich auch nicht nur nach Dir richten.

    hm... nach mir richtet sich grad nur meine Chefin, weil sie mich nicht verlieren möchte. Aber sonst keiner!


    Deshalb bin ich ja seit einiger Zeit dabei, eine Mediation anzustreben, was aber vom KV ignorant abgelehnt wird. Es ist genau seine ignorante egoistische Art, die mich da auf die Palme bringt, sonst hätte ich ja gegen eine 12Tage-Regelung nichts einzuwenden, aber so ist es für mich einfach nicht vereinbar.


    Nein, 50 % werden es auch nicht werden - das zeigen mir die beiden anderen Kids, denen es bei dem Wechselmodell gar nicht gut geht und die Exfrau dies auch nicht mehr machen würde! Weißt du, wenn sich der KV bei den Kids im Bett über unsere Trennung ausheult, und der 10jährigen umgangstechnische Probleme aufhalst, damit die schon gar nicht weiß, ob sie mich anschauen darf oder nicht, dann werde ich einem Wechselmodell bestimmt nicht zustimmen! Die sonstigen familiären Inhalte kann ich nicht hier auch noch aufschreiben , das wäre zu viel zum :kotz .

    Sarek: "gleich mit Kanonen auf Spatzen"
    Das ganze geht seit 2009. In 2010 habe ich bereits 2 Paartherapeutentermine vereinbart, war beim JA zur Beratung und hab mich DANN ERST vom Anwalt beraten lassen. Dann verging nochmal ein halbes Jahr, bis ich wirklich auch jetzt übern Anwalt das Unterhaltsgeld einfordere. Und das dauert bis heute noch an, ohne dass ich Geld seh! In diesem halben Jahr hätte der KV doch auch mal die Augen öffnen können und den Hintern bewegen.
    Soll ich das ganze nach deiner Meinung vielleicht noch länger aussitzen? :anbet :anbet


    Wenn ich meine verschiedenen Vorschläge bei Gericht darlegen kann und auch meine extra veränderten Arbeitszeiten und das alles nichts bringt und der Richter trotzdem so entscheidet, wie der KV will - tja, dann hab ich wohl den Glauben in die "Gerechtigkeit" verloren! Dann muss ich meinen Job aufgeben (was mir das JA NICHT rät), weil ich meinen Sohn dann 1 Tag mehr zuhause habe.
    Weißt du, wenn der KV die letzten Jahre unseren Sohn nur betreut hat, wenn es ihm in den Kram passte und nicht weil er auch auf mich und meine Arbeitszeiten eingegangen wäre (war vorher genauso wie jetzt - ändern wird sich der nicht mehr...) und jetzt reisst er sich plötzlich ein Bein aus, und arbeitet weniger (da muss er ja auch weniger zahlen, wenn er weniger verdient - hat er mir eh schon angedroht), achtet aber trotzdem nicht auf meine Arbeitszeiten und meint, das ist schon richtig so, wie er das macht - dann kommt mir nur das kalte Grausen! Hier gehts doch nur um ihn! Der KV ist selbständiger Physiotherapeut in einer eigenen Praxis mit etlichen Angestellten. Da kann er sich seine Stunden selbst aussuchen.


    Und genau: Eine einseitige Vereinbarung ist keine Vereinbarung. Da stehen wir aber jetzt!


    Meinst du, der Richter findet das gut, dass ich nur zurückstecke und sogar meinen Job kündigen muss?
    Wird das so gehandhabt, damit der KV nur ja genug Umgangstage bekommt?


    Hier gehts doch in erster Linie um das Kindeswohl! Und das ist nicht gegeben, wenn er jeden 2. Tag woanders ist. Von mir aus darf der KV seine 10-12 Tage haben, aber bitte geregelt und auch so, dass es beiden Elternteilen passt und nicht nur ihm! Ausserdem gehts unserem Kleinen mit den vielen Wechseln nicht gut.


    @maschenka: danke, das werde ich versuchen.


    animri: was wäre denn ein Vergleich? Ich dachte, vom Richter kommt immer gleich ein Urteil?


    Ich werde mal gleich dem JA einen Brief schreiben und eine Umgangsvereinbarung aufsetzen,


    danke euch,
    Blumenelfe :thanks:

    Hallo,


    ich würde gerne eure Erfahrungen und gute Tipps lesen, was ich weiter machen könnte. Wir sind seit Okt.2010 endgültig getrennt (Trennung ging von mir aus), da seit 1 1/2 Jahren heftige Probleme besonders in der (guten alten) Kommunikation bestanden und bestehen.


    Ich bin ziemlich ausgelaugt nach einem ewig andauernden Hin-und-Her, was die Umgangszeiten betrifft. Es ist bisher nichts geregelt worden, da der KV auf nichts eingeht: sms, email, Telefon, meine Arbeits-oder Freizeiten, ausgemachte Gespräche. Mal will er unseren Sohn gar nicht, dann zur Hälfte (geht gar nicht!) und jetzt mindestens 12 Tage im Monat.
    Er hat schon JA-Termin abgesagt (weil von seiner SEite kein Gesprächsbedarf), zum zweiten Termin nahm er seine Eltern mit, er wollte nicht mit mir sprechen. Dann war ich bei einem psycholog. Berater vom Diak. Werk, der ihn auch vergeblich eingeladen hat.


    Nun war er gestern bei einer Eheberaterin (meine 2Termine, die ich letztes Jahr vereinbart hatte, interessierten ihn nicht), die wiederum mich einladen möchte (ich geh überall hin, nur damit wir endlich mal sprechen können über die Umgangszeiten). Plötzlich - nach 2 Monaten seiner Droh- und Wutphase (habe schon die Polizei wegen Randalierens in meinem Haus holen müssen), kommen heute sms von ihm, dass ich doch auf ihn zugehen sollte. Er steckt noch heftig in der Paarebene und sieht gar nicht die Elternebene, deshalb sieht er meine Bemühungen für das Kindeswohl auch nicht.


    Er behält nun unseren Sohn seit Wochen an Tagen, die ihm in den Kram passen. Er hat zudem noch eine Exfrau mit 2 älteren Kindern (10+12) mit hälftigem Wechselmodell, wo die Tage starr geregelt sind, dass beide arbeiten können. Er hat nun Montag und Dienstag (seit diesem Jahr) freigenommen (die letzten zwei Jahre konnte er überhaupt nicht frei nehmen, auch nicht auf meine Bitten!), will unseren Sohn da auch haben und fordert dies auch ein. Zudem jedes zweite WE. Mit mir hat er nicht darüber gesprochen, er meint, das Recht hätte er dazu.


    Nun ist es aber so, dass ich jeden Freitag arbeite (letztes Jahr auf seinen Wunsch hin am Freitag) und unser Kleiner da bei meiner Mutter ist und er dann nur 2 Tage am Stück bei mir sein kann (nach KV drei Tage, weil der Freitag ja auch als "Mein-Tag" mitzählt). Das finde ich nicht gut, der Kleine soll auch ein festes Zuhause haben. Und dann natürlich auch zum Papa, aber nicht so ein hin und her - schrecklich.


    Das Jugendamt will vermitteln und beraten, aber der KV weist den Rat von sich (er weiss es besser). Natürlich empfiehlt das JA auch, das Kind (fast 3) nicht so viel hin und her zu schieben. Einer müsse halt nachgeben, meinen sie aber auch. Na, wer ist das wohl? :motz:
    Der KV will von meiner Arbeit am Freitag nix wissen, ich soll mir halt einen anderen, besseren Job suchen! ER schiebt das Kind ja nicht rum, sagt er.


    Jetzt hab ich schon meinen Freitag mit Samstag zweiwöchentlich ändern können (da muss die Chefin auch erstmal mitmachen), aber trotzdem geht er nicht auf meine variantenreichen Vorschläge der Umgangsregelung ein.


    Ich habe nun 10 Tage vorgeschlagen, an denen der KV unseren Sohn haben kann, auch angepaßt an meine Arbeitszeiten, nicht nur an seine. Aber es interessiert ihn nicht, er hat unseren Sohn heute einfach nicht gebracht.


    Um meinen Sohn dann auch mal länger bei mir zu haben, müsste ich ihn einfach dann nächste Woche behalten, d.h. nicht zum KV zu bringen (bisher hab ich ihn brav gebracht, um ein Entgegenkommen vom KV zu bewirken - aber nix.). Macht das Sinn, das gleiche Machtspiel ums Kind mitzuspielen?


    Ich fühle mich wie ein Pingpongball: Wenn ich das Spiel mitmache, und Sohnemann auch einfach behalte, gibts Drohungen und Machtspiele.
    Wenn ich mich brav zurückhalte und Sohn bringe, wann es KV möchte, ist er zwar zufrieden, aber wir haben keine friedliche Einigung und Sohn ist mit dem Rumverfrachte auch nicht glücklich.


    Mir tut unser kleiner schon so leid, er mag schon nicht mehr ins Auto steigen, oder dann nicht mehr heimfahren.
    Letztens war bei der Übergabe der KV gar nicht zuhause, sondern er hat seine Eltern herbestellt, die schon einen guten Kontakt zum Kleinen haben, trotzdem wollte er nicht dortbleiben. Es bricht mir das Herz, wenn er sich dann an mich klammert. Ich hätte ihn doch wieder mitnehmen sollen, wenn es dem KV wichtiger ist, fortzugehen als den Kleinen zu übernehmen, das wäre besser gewesen.
    Ich bin schon so unsicher, was ok ist und was nicht. JA fragen?


    Was ist, wenn der Kleine Fieber hat? Muss ich ihn dann trotz Fieber zum KV fahren?


    Am liebsten würde ich vor Gericht gehen, einige Freunde raten mir das auch, dann wär dieses schreckliche Durcheinander mal vorbei. Allerdings hab ich auch schon gehört, dass die jungen richter oft erstmal eine Mediation vorschlagen. Da ist doch unserem kleinen Mann nicht geholfen, wenn das wieder von vorne losgeht...


    Andrerseits möchte ich mich sooo gerne friedlich einigen, jedoch ist das doch nur möglich, wenn beide an einem Entgegenkommen und Kompromiss interessiert sind und das ist defakto nicht der Fall (Kompromisse geht er nicht ein, sagt er). Kann ihn denn keiner mal belehren? :nawarte: :amok:


    Habt ihr aufmunternde Worte für mich?


    die Blumenelfe :flenn

    hallo,
    also bei selbständigen werden die letzten 3 jahre vom einkommen in die berechnung des unterhalts mit einbezogen. daraus wird der durchschnitt berechnet. wenn die gewinne der letzten drei jahre nicht so gut waren, siehts für dich auch schlecht aus, denn ihm muss ja noch der mindestbehalt von 900-1000 euro bleiben.


    schau dass du da etwas einblick bekommst, was er verdient hat. ansonsten mal beim anwalt nachfragen, was du machen kannst. du kannst den kv auch bei der polizei anzeigen wegen Unterhaltspflichtverletzung(da musst du keine anwaltskosten tragen).


    viel glück,
    die blumenelfe

    hallo küchenfee,


    also wenn du nicht gerade betucht bist, kannst du beim anwalt ein antrag auf verfahrenshilfe oder prozesskostenhilfe beantragen. frag doch einfach mal nach, bei mir läuft der antrag grad, da der kv auch nicht zahlen will. ich denke, das wird sich auch etwas hinziehen, bis es durch ist und dann gehen sie zum kv.


    für kindesunterhalt ist der kv bei allen kindern zu gleichen teilen unterhaltspflichtig. und ich glaube, dass der kindesunterhalt auch vor dem ehegattenunterhalt kommt, aber das alles musst du beim anwalt erfragen. das jugendamt gibt da oft nur unzureichende auskünfte - hab ich die erfahrung gemacht.


    Der Kindsvater konnte mir glaubhaft versichern, dass er an dieser Pfändung unschuldig sei, da die Ehefrau wohl bei der Durchsetzung offensichtlich verschwiegen hat, dass da noch ein weiteres unterhaltsberechtigtes Kind ist…


    also wenn dein kind hier einfach aussen vor gelassen wurde anscheinend von dem anwalt der exfrau, solltest du dich schon um ein anwaltliches schreiben bemühen, meiner meinung nach. sonst machen die mit dir alles, was sie wollen...


    und die frage ist auch, dass, wenn der kv zahlungswillig ist, doch auch die möglichkeit besteht, das ganze abzustottern. dass die exfrau es durchsetzen konnte, das ganze gehalt pfänden zu lassen, ist schon eigenartig, oder nicht? hat sich der kv da nicht gewehrt? oder ist ein klein wenig absicht von den BEIDEN dahinter, dich abzuhängen? :kotz hört sich komisch an für mich...


    daumen drück,
    das elfchen :rotwerd

    ich habe auch vor einigen Monaten (Oktober) meine endgültige Trennung von meinem Partner hinter mir und vielleicht finde ich hier aufmunternde Worte und auch Hilfe - was ich bisher bisschen gelesen habe, dann denke ich, schon.


    ich freue mich auf eine Zeit, die wieder aufwärts geht...


    Blumenelfe Heidi mit Blumenelfchen Daniel (fast 3)