Beiträge von Aristocat1969

    Ab welchem Alter ist zelten denn empfehlenswert? Mit meiner zweijährigen könnte ich es mir noch nicht vorstellen ^^

    Da gibt es kein Mindestalter für. Das ist auch schon was für die ganz kleinen. Die sind super auf Campingplätzeen mit Spielplätzen auf den einzelnen Campiingfeldern aufgehoben. Kind kann spielen und Mama vor dem Zelt relaxen.

    Gegen den Willen der Eltern geht das jedenfalls hier in NRW nicht. Die Schule kann die Empfehlung aussprechen und das war es dann auch schon. Im Zuge der medikamentösen Einstellung und mit dem Schulbegleiter wurde es langsam besser.
    Wirklich gut läuft es erst, seit dem Wechsel auf die Sekundarschule. Da gab es keine voreingenommenen Lehrer mehr, nur ein Mitschüler hat mit ihm zu dieser Schule gewechselt.


    Ich habe mir Hilfe beim Jugendamt (Familientherapeutin) geholt. Da bin ich regelmäßig zu Gesprächen hin. Ansonsten hilft nur Boxhandschuhe anziehen und kämpfen! Immer und immer wieder und dem eigenen Kind immer und immer wieder sagen, dass es so richtig ist wie es ist. Das nichts verkehrt mit ihm ist!

    In den meisten Fällen funktioniert ADSH + Schulbegleiter an einer Regelschule wirklich gut und nicht jedes Kind mit ADHS benötigt zwingend einen Schulbegleiter.
    An der Grundschule hätte man meinen Sohn auch lieber an einer Förderschule gesehen. Klar ist ja auch viel einfacher, weil man sich dann nicht mit einem Verhaltensauffälligen Kind auseinander setzen muss. Trotz ADHS Diagnose saß er stänig in der letzten Reihe und immer und immer wieder habe ich die Lehrerin kontaktiert und schließlich eine schriftliche ärztliche Empfehlung eingeholt.
    Jetzt an der weiterführenden Schule ist sein ADHS nur in sofern Thema, weil er hin und wieder zu viel sabbelt und dann und wann Probleme mit Grenzen hat.

    Ich protestiere da mal ganz wehement! Ein Kind mit ADHS ist nicht automatisch an einer Förderschule besser aufgehoben als an einer Regelschule! Das sehe ich ganz deutlich an meinem Sohn!
    ADHS ist nicht gleich ADHS. Das gibt es in unterschiedlich starken Ausprägungen und eben auch Defiziten. Mein Kind wäre an einer Förderschule nicht richtig aufgehoben!


    Und ab und an muss man sich als Elternteil für eine ganz bestimmte Therapie wehement einsetzen um sie zu bekommen. Und man muss sich gut in die Thematik einlesen, denn je informierter ich bin um so besser kann ich meinem Kind helfen.

    Man muss aber auch bedenken, dass Ritalin unter der Batäubungsmittelgesetz fällt. Das heißt z.B.: für jeden Auslandsaufenthalt braucht man zunächst einmal eine Bescheinigung des Psychologen, dass das Medikament notwendig ist. Mit dieser Bescheinigung geht man dann zum Gesundheitsamt, die das Schreiben des Psychologen bestätigen.

    Und darf das Medikament nur genau abgezählt mitnehmen,
    ABER nimmt der Betroffene es nur an den Schultagen und nicht am WE und in den Ferien dann erübrigt sich das Prozedere. Und ist ein Kind so "auffällig", dass es das Medikament durchgehend nehmen muss, dann muss man sich eben drum kümmern.
    Und jetzt mal ganz ehrlich wir Eltern von ADHS Kindern sind es eigentlich gewöhnt Stolperssteine aus dem Weg zu räumen.



    @ JayCee
    Wir haben nur in sofern einen festern Tagesablauf, dass er in der Regel immer nach Schema F abläuft. Es gibt keinen Plan wan was erledigt werden muss. Vieles im Umgang mit meinem Sohn versuche ich mit Humor zu nehmen. Denn wir beide drüber lachen können ist es schon gar nicht mehr so schlimm. Und lachen wir, dann bockt er auch nicht wie ein wildgewordenes Pferd.
    Das ist bei uns tatsächlich der Schlüssel zu einem tollem Miteinander. Neben viel Liebe, Verständnis und Aufmerksamkeit.

    Junior steht übrigens nicht unter Dauermedikation. Er nimmt sein Medikament nur an Schultagen. Am WE und in den Ferien braucht er es nicht zunehmen außer er muss üben, denn das geht nicht ohne.

    Junior bekam die ADHS-Diagnose in der 3. Klasse. Da war er dann massiv auffällig in der Schule. Davor schon viel er durch Konzentrationsprobleme auf und war in einer Konzentrationsgruppe. "So weit - so gut"


    Bei Junior kam so nach und nach noch mehr an Diagnosen dazu. Er hat eine sozial-emotionale Entwicklungsstörung und AWVS (Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeeitungssstörung im Bereich Sprachverstehen). Im ersten Jahr ca. haben wir es erst einmal mit Therapien und ohne Medikamente versucht. Ebenso wurde ein Schulbegleiter beantragt. Junior bekam Ergotherapie und später dann Neurofeedback. Das hatte schon einiges gebracht. Nachdem ersten Jahr bekam er dann Ritalin und das war der Durchbruch.
    Kind fühlte sich damit deutlich wohler, konnte konzentrierter arbeiten und war nicht mehr so unruhig. Der Schulbegleiter blieb bis zum Ende der vierten Klasse.


    Seit dem Sommer geht Junior auf eine Sekundarschule, ohne Schulbegleiter und es klappt super. Er ist einer der besten Schüler der Klasse. Da er an 3 Tagen in der Woche bis 15.30 h Unterricht hat wurde lediglich sein Medikament von Langzeit auf retard umgestellt. Die Dosierung ist die gleiche geblieben wie zu beginn.


    Was unsere Kinder brauchen ist ganz viel Verständnis, feste Strukturen und ganz viel Liebe und Aufmerksamkeit.

    Das ist ein Wunschzettel und kein Bestellzettel!


    Ich würde den Falken nicht kaufen, weil a) zu teuer und b) zu jung. In meinen Augen müssen Kinder auch mal damit leben, dass sich Wünsche eben nicht erfüllen.

    Zum Thema Putzkraft muss ich mal noch was los werden.


    Ab Pflegegrad 2, stehen einem 125,- € monatlich für Betreuungsleistungen zu. Diese 125,- € kann man sich anders als das Pflegegeld nicht auszahlen lassen. Die Betreuungsleistungen müssen durch eine zertifizierte Person bzw. Unternehmen erbracht werden. Ganz häufig ist es so, dass für diese 125,- € ein Pflegedienst den Haushalt macht und/oder die Einkäufe erledigt.

    Betreutes Wohnen ist in der Regel extrem teuer und man hat eigentlich keine nennenswerte Leistungen die erbracht werden.


    Also wenn, dann eigene Wohnung. Sollte sich irgendwann die Notwendigkeit eines Pflegegrades ergeben, dann kann man je nach Grad und gewünschter Leistung einen Pflegedienst hinzu ziehen.

    Seit 7 1/2 Jahren wohne ich mit Junior auf 49 m².
    Erst konnte ich mir eine größere Wohnung nicht leisten wegen Trennungsunterhalt und zu wenig Geld, danach wegen Hartz 4 und nun weil ich auch nicht wirklich super toll verdiene bzw. das wenige Geld, was übrig bleibt lieber anders investiere.

    Ich bin gerade sehr glücklicher Single und genieße diesen Beziehungsstatus sehr. Aktuell kann ich es mir nicht einmal vorstellen überhaupt ein männliches Wesen über 9 in meine Nähe zu lassen. Doch auch hier, sag niemals nie. Wer weiß, was das Leben noch so für mich bereit hält oder auch nicht. *lach*

    Mein Sohn trinkt grundsätzlich kein Wasser und da ist es völlig egal ob Mineralwasser oder Leitungswasser. Würde die Schule hergehen und mir verbieten wollen meinem Sohn die von ihm bevorzugten Schorlen zu verbieten würde ich auf die Barrikaden gehen. Denn mein Kind trinkt dann lieber tatsächlich gar nichts und das über viele Tage. Und da erübrigt sich völlig die Diskussion das andere Kinder kein Wasser haben.
    Ich habe übrigens erst sehr spät als Erwachsene begonnen Wasser zu trinken.