Beiträge von formentera

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    Wenn deine Kinder ihre Partner vorstellen und du mit denen nicht klar kommst,
    werden sie sich dann auch trennen? :hae:


    Ich bin selbst Kind einer Patchworkfamilie und mochte weder Stiefvater noch seine Familie.
    Meine Mutter meinte, da müsse ich durch und das Beste daraus machen.
    Man trifft im Leben immer mal wieder Menschen, mit denen man nicht kann.
    Da muss man lernen Kompromisse zu schließen. Eltern sind nicht nur Eltern, sie sind auch
    Mann und Frau und haben das Recht auf eine Liebe.
    Kinder dürfen darüber nicht bestimmen.


    Ihr liebt euch und wollt eine Beziehung aufbauen, also redet mit den Kids Klartext.
    Sie haben sich zu benehmen und wer weiß, vielleicht finden auch sie zueinander.


    Ich denke, es ist auch eure Erziehungsarbeit, die hier gefragt ist.


    Setzt euch alle an einen Tisch, bezieht als Erwachsene klar Stellung und verlangt von den Kindern,
    dass sie sich bemühen. Querschläger müssen dann eben die Konsequenzen tragen und dürfen beim nächsten Ausflug
    zu Hause bleiben. Familienfrieden geht vor.

    Die Kinder meines Mannes waren jedes 2. Wochenende bei uns (seit sie 4 und 1,5 waren).


    Seit sie 10 und 7 sind kommen sie ca. 4x im Jahr, nur wenn sie es wollen. 1-2 mal im Monat trifft er sie
    auf ein Eis oder zum schwimmen ect.pp.


    Anfangs war er beleidigt, aber er hat die Zwangsumgänge selbst beendet, seinen Kids zuliebe.


    Jetzt ist alles entspannter, für alle Seiten.

    Da ich selbst ein Scheidungskind bin, kann ich dir aus meiner Sicht berichten.


    Ich war 8 bei der Trennung und hatte zum Glück keinen Umgang nach Kalender.
    Wann immer ich übers Wochenende zu Paps wollte, wurde das möglich gemacht.
    Und obwohl es nicht nach Kalender ging, habe ich ihn mindestens 1x im Monat besucht, oft 2 oder 3 mal.


    Mit 11 wurde es weniger, da waren meine Freunde wichtiger und er war nicht beleidigt.


    Mit 14 habe ich nicht mehr bei ihm geschlafen. Zwischen 14 und 16 habe ich ihn ganz selten besucht.
    Stress mit dem Gymnasium, Freunde waren wichtig und die 1.große Liebe.


    In seinem Wohnort war eine tolle Disco und mit 16 1/2 war ich dann jedes Wochenende bei Paps
    und natürlich in der Disco. :rainbow:


    Ich hatte dann auch einen Motorroller und bin oft allein zu ihm gefahren.


    Hätte ich die Pflichttermine einhalten müssen, und hätte er meine Mama vor Gericht gezerrt,
    wäre ich garantiert nicht zu ihm gefahren. Die Freiheit die ich hatte förderte eine sichere Bindung zwischen uns.
    Deshalb war er nie sauer, wenn ich nicht so oft gekommen bin.


    Meine Mama hat mir das überlassen und sich raus gehalten. Die beiden waren Freunde nach der Scheidung.
    Aber wie gesagt, ich wurde von keinem als Besitz angesehen und man machte auch keine Besitzrechte
    geltend. Zum Glück! :sonne

    Und wie ich die TS verstehe!


    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass die Bedenken einer Mutter nicht
    ernst genommen werden.
    Man muss erst vor Gericht, dass sich Gutachter , Umgangspfleger und
    die Damen vom betreuten Umgang sich selbst ein Bild machen und im
    Endeffekt der KM Recht geben, oder auch nicht.


    Also klagen auf Ausschluss des Umgangs oder warten, bis KV den Umgang
    einklagt.


    Bei unseren Familiengerichten gilt, Umgang um jeden Preis. Kindeswohl
    heißt: Umgang.


    Liebe TS, kämpfe, liefer Beweise oder lass los und leb mit deiner Angst.


    Aber vielleicht ändert der KV sich und sein Leben, eurem Kind zuliebe. :troest

    Ich verstehe dich.


    Es ist nur so, dass euer Kind ein Recht hat seinen Vater erleben zu dürfen und es ist wichtig mit ihm eine Beziehung
    aufzubauen, wichtig für euer Kind.


    Du kannst eine Elternvereinbarung mit ihm und mit Hilfe des Jugendamtes machen.
    Da könnt ihr das wann und das wie der Umgänge klären.


    Und aus eigener Erfahrung, da ich mich auch massiv in einen Menschen geirrt habe,
    es muss immer erst was passieren, bevor Behörden eingreifen...wenn sie denn eingreifen.


    Kurz um, du hast dir den Vater ausgesucht, also komm damit klar.


    Gib ihm eine Chance und hilf ihm ein Vater sein zu können.

    Vielen Dank für eure Antworten.


    Er hat mündlich nachgefragt und bekam neben dem höhnischen Lachen die Antwort, dass
    er sich den Antrag schenken soll, es wäre albern.


    Es geht nicht nur um die 7km, das Kind braucht auch Essen und ein Ausflug darf drin sein.
    Er hat noch eine Tochter, sie lebt bei ihm.


    Er bemüht sich um Arbeit, aber bis dahin hätte er gern Unterstützung.


    Muss er nun einen schriftlichen Antrag auf Mehrbedarf stellen?


    (Ich kenne mich mit dem JC überhaupt nicht aus, sorry.) :rolleyes2:

    Danke für die Information!


    Ein Bekannter von mir wurde diesbezüglich beim JC ziemlich böse zusammen gestaucht.
    Er hat alle 3 Wochen Umgang mit einer Übernachtung. Kind lebt 7 km entfernt.
    Umgang soll ausgebaut werden.


    Was sollte er nun tun? Einen Brief schreiben und sich auf das Urteil berufen?


    Was ratet ihr?


    Liebe Grüße, Formi

    Lena, das dachte ich mir gestern beim Tatort auch. :D


    Formentera hat Erfolge zu verzeichnen mit Paleo/Primal-Ernährung.
    Ich sehe nicht mehr aus wie ein Hefekloß und habe weniger Gewicht,
    als vor Geburt der Zwillinge.


    Über einen Bikini denke ich dennoch nicht nach. Aber ich fühle mich prima. :rainbow:

    Ich habe die Kids von klein auf an Aufgaben im Haushalt gewöhnt.
    Aber auch klar gemacht, dass ich weder Putzfrau noch Dienerin bin.
    Wir machen vieles zusammen. Während sie ihre Zimmer aufräumen, sauge und
    wische ich...mit der Aussicht, dass wir danach zusammen etwas unternehmen oder
    einen Film schauen. "Wenn ihr mir helft, habe ich mehr Zeit für euch. "


    Schon im Kindergartenalter wurden Zimmer teilweise aufgeräumt, Schmutzwäsche weg gebracht und
    Obst und Gemüse geschnitten.


    Heute meinte die Kleine, sie könne viel besser den Tisch decken als ich.
    Gut, dass darf sie abends jetzt IMMER machen. Sie war begeistert. :ohnmacht:


    Diskussion gab es auch! Nach dem 3. Mal sagen: bitte Zimmer aufräumen ohne Aktion ging
    ich mit großem Müllsack durch, sackte ein was auf dem Boden lag, weg war es.
    Natürlich habe ich das vorher angekündigt.
    Jetzt muss ich nur noch "Müllsack" sagen und schwupp wird aufgeräumt.


    Bei uns gibt es die klare Regel: erst Hausaufgaben und Haushalt, dann Spielzeit und TV oder Nintendo.
    Ich habe nochmal Zwillinge bekommen und die Grossen müssen einfach mithelfen.


    Ich bin bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen, die Vollzeit gearbeitet hat. Ich musste mithelfen.
    Hat mich oft genervt, aber es hat mir viel gebracht. Schule war mein Job und Abitur hab ich auch.
    Schmusekurs bringt nichts. Irgendwann haben die Kids ihren eigenen Haushalt.
    "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr." :)

    Bist du nicht!
    Unsere KV ähneln sich enorm.


    Ich weiß wie es ist, wenn man sein Kind schützen will und gegen die Windmühlen
    des Systems und gegen die des narzistischen, machtbesessenen Psychophaten ankämpft.
    Jahrelang in Angst Leben und nie zu wissen was als nächstes kommt. Fähig war er zu allem.


    Es dauerte viel zu lange, bis alle merkten was das für einer ist.
    Gesetze interessierten ihn nur, wenn es um seine Rechte ging.
    Ging es um seinen Nachteil, erkannte auch mein KV die Gesetze nicht an.


    Nun ist Ruhe und es ist fast unheimlich. So ungewohnt.
    Er hat sich selbst in die Sch... katapultiert und sitzt jetzt in der Klappse.


    So viele Jahre Schmerz und Leid. Kind ist in Therapie und wird es noch lange sein.
    Ich lecke die Wunden und genieße das schöne Leben. ER hat darin nichts mehr zu suchen.


    Ich kann dir raten, einen Weg zu suchen, dass du ihm keine Macht mehr gibst. Das beginnt beim Denken.
    Ich habe diesen Weg im Glauben gefunden.


    Ich wünsche dir viel Spaß der Sonnenterrasse des Lebens. :sonne

    Ich schließe mich nana an.
    Es mag schwer sein, unfair und vllt. fühlst du dich hilflos.
    Aber du kannst Herrn Ex nicht erziehen.


    Kinder müssen ihre eigenen Erfahrungen machen, v.a. mit den Eltern.


    Wegen dem KU kannst du die Beistandschaft beim Jugendamt beantragen.
    Alles andere in moderierten Elterngesprächen besprechen.
    Du musst dich dort aber nicht beleidigen lassen und das solltest du nicht zulassen!


    Wenn du der Meinung bist, der KV umsorgt euer Kind nicht, vernachlässigt die
    Aufsicht etc. solltest du einschreiten.
    Aber du musst alles belegen können. Sonst stehst du schnell als mauernde Umgangsboykotteuse da.


    Wichtig zu wissen wäre, ist sie gerne bei Papa?
    Stellt der KV eine Gefahr für das Kind dar?

    Andrea
    Wie ich das geschafft habe?
    Ich habe mir ganz viel Hilfe geholt und es brauchte viel Zeit.
    Mein Ex hat eine erwiesene! narzistische Persönlichkeittsstörung
    und derzeit in der Psychiatrie.


    Ich hab immer versucht auf der Elternebene zu bleiben, nur er konnte das nicht.
    Ich hatte auch ein Umgangstagebuch und habe eng mit dem Jugendamt zusammen gearbeitet.
    Tochterkind wird noch lange in Behandlung sein.


    Hör und tu dir das alles nicht an. Grenze dich ab und zeig ihm immer wieder deutlich,
    Elternebene, nur da gehört er hin. Ich hoffe für dich, dass er es begreift.


    Alles Gute für euch.

    Indem du ihn stoppst sobald er anfängt. "Nein, ich will das nicht hören, erzähl das deinem Psychologen. "
    Du wirst mit ihm reden müssen, wegen der Umgänge und Kinder im allgemeinen.
    Wenn er jedes mal auf der Paarebene gegen dich schiesst, werdet ihr eben moderierte Gespräche
    beim Jugendamt etc. führen.


    Da wird ihm deutlich gesagt, der Murks aus der gescheiterten Beziehung gehört hier nicht hin.


    Ich habe mich auch immer angegriffen gefühlt bis mir klar wurde, egal was ich tue, es ist eh falsch
    in seinen Augen. Dann ist das eben so.
    Wenn er narzistisch veranlagt ist, kannst du machen was du willst, es ist falsch.


    Soll er klar kommen in seiner Märchenwelt und Rumpelstilzchen spielen.
    In deinem Drehbuch steht Elternbasis, den Text muss er lernen. :pfeif

    Ich habe vom neuen Partner, mit dem ich nun auch schon 8 Jahre zusammen bin, Zwillinge bekommen. :Flowers
    Welch ein Glück! Zumal ich 2 Fehlgeburten hatte, ganz am Anfang der SSW, aber die letzten Monate
    waren wohl zu stressig, dank Herrn Ex.
    Mein großer Sohn (17) hatte nie einen Vater, weil dieser das nicht sein wollte.
    Meine Tochter (fast 9) war ein Baby als wir zusammen gekommen sind. Er hat beide Kinder als
    seine angenommen und mein Sohn will mit 18 adoptiert werden.
    Meine Tochter wird wohl gleich mit adoptiert, aber das entscheidet sich noch.


    Ich habe bei diesem Mann das Gefühl angekommen zu sein. Wir haben soviel miteinander durchgemacht,
    dass hat uns zusammen geschweißt. Eine Garantie ist das nicht, aber er war und ist für meine Kinder
    ein brillanter Vater und so kam für mich nie die Frage auf, ob es noch mal Nachwuchs gibt. Das war klar.
    Nun ist es ein Zwillingspaar. Und schon die Schwangerschaft war wunderschön. Der werdende Vater der mir
    jeden Wunsch von den Augen abliest und mich verwöhnt, dass kannte ich nicht.
    Bei meinem Sohn war der Herr Papa direkt am Anfang weg und blieb es auch.
    Bei meiner Tochter lief ich weg, weil er das Kind nicht wollte.


    Ich bin heute überglücklich und fühle mich reich beschenkt.


    Für uns ist klar, für den Fall der Fälle bleiben wir Eltern. Er ist eben einer der Väter, die man sich nur wünschen kann.
    Das beweist er auch mit seinen Kindern aus erster Ehe.
    Probleme gibt es immer mal, aber wir sind ein Team und immer füreinander da.
    Und wäre ich nicht schon so alt, dürfte auch noch eins kommen. Aber mit 42 sollte man vernünftig sein.
    Ich weiß was eine Präeklamsie ist und hatte 3 Frühchen.


    Vielleicht werde ich in 10 Jahren Oma. :strahlen


    Kinder sind ein Geschenk und passieren kann immer viel. Aber ich denke an eine glückliche Zukunft.
    Was wäre wenn, bringt einen nicht weiter.

    Hallo Moonchild,


    du bist nicht streng, m.M.n. stehst du der Vater-Kind-Beziehung im Weg.
    Ich verstehe dich, aber das hilft dir nicht weiter.


    Was dir und v.a. eurem Kind weiterhilft, ist eine Elternbasis.
    Ich empfehle Elternberatung, moderiert. Beim Jugendamt findest du Ansprechpartner/Angebote.
    Du bist nicht allein mit KV. Falls du Angst vor ihm hast, du bist nicht allein mit ihm.
    Falls du Angst hast mein persönlicher Rat, stelle dich ihr. Möglichkeit wäre eine Therapie.
    Euer Kind spürt, mit zunehmendem Alter immer mehr, deine Haltung und könnte sie übernehmen.
    Der Weg zum Loyalitätskonflikt ist dann nicht weit. Ein Dilemma für jedes Kind.
    Bei der Elternberatung kannst du das Thema Windeln und Next ansprechen.


    Für Umgang bedarf es nunmal der Kommunikation der Eltern.


    Bevor man an Übernachtungen denkt, sollte die Elterbasis ausgebaut werden und man könnte voerst von den wenigen
    Stunden auf mehr Stunden übergeben.


    Unterhalt und Umgang solltest du definitiv trennen. Das tust du m.E. nicht.


    Folgende Fragen habe ich:


    - Habt ihr GSR? (Davon ist auszugehen nach der Scheidung. )


    - Falls nein, möchte der KV das GSR?
    - Gibt es eine Umgangsregelung seitens JA oder Gericht?
    - Hast du einen U-Titel?
    - Bekommt euer Kind Unterhaltsvorschuss?


    Weißt du, ganz gleich was bei euch schlimmes in der Beziehung passiert ist. Das liegt hinter dir.
    Es heißt nicht, dass er dies mit eurem Kind tut. Du hast dich von ihm gelöst, aber euer Kind verbindet euch
    ein Leben lang - als Eltern.


    Oder bist du der Meinung, dass er eurem Kind psychisch und/oder körperlich schadet?
    Die Windeln nicht zu wechseln ist kein Grund. Das solltet ihr gemeinsam angehen.



    @Edith: Es spricht nichts dagegen, dass du deinen Mädchennamen annimmst.


    Liebe Grüße, Formi

    Lotta
    Das ist heftig von deiner Mutter. Ich kann das nicht nachvollziehen. :kopf
    Was hatte deine Mutter für Gründe?
    Ich meine, dein Vater hat sich um dich bemüht und finanziell für dich gesorgt...was soll
    das dann?


    Das ist definitiv ein Vertrauensmissbrauch. Spätestens!!!! zu deinem 18. Geburtstag, hätte sie
    es dir sagen müssen.
    Wie ist deine Beziehung heute zu deiner Mutter?


    Liebe Grüße, Formi :winken:

    Danke dir. Ich weiß wie du das meinst. :bigkiss


    Ich spürte, dass etwas nicht stimmt. Das er große Probleme hatte war mir klar.
    Mein Instinkt sagte: nein. Aber sitz mal beim JA und rede vom Mutterinstinkt. :rolleyes:
    Er hat viel getan um seine Macht zu demonstrieren. Ich hab mit ihm beim JA geredet,
    ihm geschrieben gewisse Dinge zu unterlassen. War immer freundlich.


    Selbst als sie sagte er sei gemein, tut ihr weh und sie will nicht mit, redete ich ihr zu und befahl es regelrecht.
    Ist ja meine Pflicht. Ich hab ihn in Schutz genommen. Ist ja meine Pflicht.
    Umgang muss sein, was das Kind will ist egal, Umgang durchgesetzt. Ist ja meine Pflicht.
    Ich habe sie ihm auf dem Silbertablett präsentiert, war ja meine Pflicht.


    Ich hätte ihr viele Übergriffe ersparen können. Ich trage viel Schuld, weil ich meine Pflicht als BET erfüllt habe.
    Was man hier im Forum immer wieder nachlesen kann.
    Was im Grunde auch richtig ist, meinem Kind hat es die unbeschwerte Kindheit gekostet. :motz:


    ...triggert sehr...sorry