Beiträge von grünschnabel

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    Die Einladung zur Schuleinganguntersuchung geht an den Erst-Wohnsitz des Kindes - ebenso ist in vielen Bundesländern der Wohnort/Straße/Hausnummer für die Grundschulzuordnung entscheidend.
    Dazu geht das Kind jetzt auch an diesem 1. Wohnort in den Kindergarten.


    Da würde ich gar keine Diskussion aufkommen lassen -warum sollte das was bisher mit dem Kiga ging - nicht auch dann gehen ?


    Gehen tut viel, sabotiert werden kann noch mehr. KiGa und Grundschule in Entfernung von 20 km ist im Alltag unpraktisch und erschöpfend. Schlimmer noch bei Schulpflicht. Ein Wechselmodell mit 20 km Abstand ist was Freundschaften/Besuche von kleinen Kindern betrifft auch unpraktisch. Da muss man Besuche in der zweiten eigenen Woche ja auf 3 Wochen im voraus planen (und umgekehrt). Wöchentlicher Wechsel war bei mir da schon sehr hinderlich. Das bedarf dann viel Elterntaxiarbeit, wo normal das die Kinder das fast unter sich ausmachen und mit Füßen und Fahrrad lösen würden.

    Man fragt sich, wer für Fehler von Moderatoren haftet. Es wird ein Mechanismus geschaffen der den Grundregeln mit dem Umgang von Suizid- oder Amokankündigungen widerspricht. Man überlässt die "Kontrolle" dieses Mechanismus Moderatoren die also qua "Amt" nicht die Möglichkeiten haben professionell zu reagieren. Fällt das auf, kommt ein Haufen Nebel und Verschleierung. Im Grunde ein völliges Armutszeugnis sowohl für die Verantwortlichen als auch für die Moderatoren.


    Ich hatte auf die Vorgehensweise von WP verwiesen. Dort sind die Moderatoren gewählt und es gibt eine Reihe von Hauptamtlichen unterschiedlicher Ausbildung (nebst geeigneten Finanzen für eventuelle rechtliche Auseinandersetzungen), die Verfahren in solchen Fällen konstruieren können. Die Debatte was in Fällen von Todes- oder Amokdrohungen zu tun ist, ist dort nicht ein Verborgenen geführt worden, sondern offen. Die Verhaltensregeln und die richtige Meldestelle, die dann von der IP rückschließen kann, ist auch verlinkt.


    Vergleicht man das und vergleicht man das Potential an solchen Postings dort und hier wird augenscheinlich wo die Amateure und wo die kompetenten Fachleute sitzen.


    Gute Idee .... aber bitte wirklich zu Profis an einer neutralen Stelle.


    So ist es. Denn auch die beteiligten Kinder durchlaufen so einen Prozess, wo nach der Anfangseuphorie Alltag einkehrt und die Rollen neu ausgehandelt werden müssen (Dazu gibt es sogar Durchschnittswerte wann das zeitlich der Fall ist.) Kind eins muss seine Mutter Teilen, Umgangskinder den Vater, dann wird sicher irgendwie Spielzeug/Bett/Zimmer geteilt werden müssen. Das sind ja alles keine Gäste mit temporären Sonderrechten die wieder verschwinden, sondern Mitglieder einer Zwangsgemeinschaft die sich kein Kind ausgesucht hat. (Das das bei normalen, biologischen Familien auch so ist, tut dem Umstand selbst keinen Abbruch.) Irgendwann werden die Kinder systematisch neue Grenzen durch Überschreiten austesten, Bruchlinien in der Paarbeziehung oder auch nur unterschiedliche Meinungen der beiden Partner ausnutzen usw. Früher: Mein Haus, mein Wort, jetzt unser Haus unsere Meinungen. Da braucht man dann schon einfach einen Ort zum Reden, Ideen bekommen. Aussagen wie immer wenn seine Kinder da sind darf ich nicht, kann ich nicht oder da kümmerst du dich immer um seine blöden Kinder, kann man als Betroffener in der Situation schlecht kontern.


    Trotzdem: Patchwork lohnt, es braucht Zeit, ist eine Menge Arbeit, aber eben auch gut für die Kinder und Erwachsenen. Ich bin immer wieder erstaunt, dass es nach meiner gescheiterten Ehe hier so gut geht. Ich kann das als Lebensform empfehlen, es geht aber trotz Liebe nicht von selbst.

    Die TS steckt in der Anfangsphase von Patchwork. Die Euphorie weicht dem Alltag, Hoffnungen und Befürchtungen erfüllen sich scheinbar. Ich finde sie verdient positiven Zuspruch und Hilfe beim Sortieren. AE-Foren haben eine böse Tücke, sie sind voll von Menschen die in ihren Beziehungen einmal oder mehrfach gescheitert sind. Einige hoffen mit, fördern durch gute Ideen und Zuspruch, andere legitimieren im Nachhinein nur ihre eigene Entscheidung des Scheitern. Letztere sind toxisch.


    Die Frage was bedeutet funktionieren für sie ist durchaus die, die ins Ziel führt. Wo ist was gar nicht so wichtig, wo kann was nachbearbeitet werden?


    Vielleicht sucht ihr euch Beratung, es hilft ungemein gemeinsam zu einer neutralen Stelle zu gehen.



    Das mit der Ex hat Zeit, es sei denn die Trennung war ungewöhnlich harmonisch. Mir wäre das gerade in der Anfangsphase zuviel Stress und Konkurrenz was beides unnötige Verunsicherungen sind.

    [quote='Monsterkrümel','index.php?page=Thread&postID=2016530#post2016530']
    okayyyy...OHNE besonders emphatische Ambitionen zu haben oder ironisch zu klingen aber ... als ich das gelesen habe :kopf allen ernstes ... WIESO hast du nicht noch genaue Details dazugeschrieben
    Wie unschuldig beteiligte, schmerzfreie und schmerzvolle Methode in Ruhe oder öffentlich etc....????


    Ich denke Monsterkrümel hat die nötige Abstraktion geleistet und keine Anleitung gegeben. Nicht jeder Beitrag über Suizide ist förderlich für Nachahmungstaten. Es geht explizit um Massenmediale Berichterstattung wo es solide empirische Daten gibt. Dagegen fördert die Lektüre von Emile Durkheim sicher nicht. Und hier ging es um fehlendes kompetentes Vorgehen in einem Einzelfall, wo offensichtlich auch die freundlichen Beiträge in ihrer potentiellen Wirkung fatal, die Reaktionszeiten unakzeptabel lang und der erste Beitrag statt der Telefonnummer der Telefonseelsorge und kompetenter Weiterleitung an zuständige Stellen und dem Abblocken nicht hilfreicher Beiträge die Jagt eröffnete.

    Wenn man die IP nicht kennt, ist eine Hilfe vor Ort und hinter den Kulissen nicht möglich. Wenn man die IP kennt ist sie möglich sofern man sich an die Anleitung in WP die ich verlinkt habe hält. Insofern schließt sich die Aussage wir kennen die IP nicht, mit wir helfen hinter den Kulissen meiner Meinung nach aus.


    Schon das erste Posting, also jenes nach der Freischaltung hätte einen Hinweis auf die Telefonseelsorge und andere Gesprächsangebote enthalten müssen. Jedes weitere Posting durch wohlmeinende Küchenpsychologen hier, unter die ich mich auch rechne hätte unterbleiben oder der Moderation zum Opfer fallen müssen. So ist das nahezu maximal Sch**** gelaufen. Erst x Stunden Zeitversatz zwischen Posting und Veröffentlichung, dann über 12 Stunden Beiträge die nicht hilfreich waren (bzw. dessen Gegenteil und das nur bis zu dem Zeitpunkt als Kritik am Vorgehen kam) und am Ende noch abblocken von Kritik, Nebelwerferei.


    Sind wir froh, wenn nix passiert sein sollte. Das ist dann aber dem Glück und nicht der Kompetenz von Usern und Mods hier zuzuschreiben. Sollte das nächste MAl besser und anders laufen. Und nur darum kann die Debatte gehen.

    Ich meine ich sehe unsere Familienkonstellation jetzt nüchterner


    Gut so. Bei allem Gewinn an Vollständigkeit etc. muss man auch beachten was wegfällt: Einfach so Möbel umstellen, Urlaub buchen oder fürs WE xyz beschließen geht nun nicht mehr ohne Absprache. Auch die Abwesenheitszeiten von Kindern sind nun nicht mehr persönliches Eigentum. Und ich finde es auch realistisch den Umgang des Partner als eben auch anstrengend und aufwändig zu empfinden. Man hat nur begrenzte Zeit und muss sich in der auch regenerieren. Oder keinen Bock auf Exen zu haben, ist völlig legitim. Und ich denke es hilft schon wenn man sich und dem anderen das ehrlich beschreibt.


    Einen Zeitpunkt wann zusammenziehen richtig oder optimal am ende noch garantiert richtig ist, gibt es nicht. Nun ja, es ist deine Wohnung und den Ausweg kennst du ja. Und manchmal hilft es die Alternativen zu kennen um sich für etwas entscheiden zu können.

    Patchwork mit Kindern ist wie das Einparken mit zwei Öltankern auf einer Nadelspitze. Es ist nicht unmöglich aber schwer ob es klappt und trägt, kann man am Anfang nicht wissen. Sag ich jetzt nach vier Jahren und mit Neugeborenem auf dem Schoss. Wobei ich sicher längere Zeit als er gebaucht habe um wieder dazu in der Lage zu sein.


    Ich hab mal gelernt, das nur die Paare Erfolg haben, die es schaffen die Regeln nach denen sie leben gemeinsam zu verändern.

    Ich bin ja auch Mod in einem Forum und natürlich haben wir dort Zugriff auf die IPs. Da ich aus der zugehörigen Webseite auch per Mail über ein Formular erreichbar bin, loggen wir dort bei diesen anonymen Mails an mich seit Urzeiten die IP mit, allein aus Gründen des Spamschutzes, des Trollschutzes und der Plausibilität der Mails.


    Und wie mir aus einem persönlichen Gespräch mit der Chefin hier bekannt ist, ist das hier nicht anders. Der WP-Link auf das Vorgehen in so einem Fall ist durchaus auch hier brauchbar.

    Meingottchen soviel Ahnungslosigkeit und Kritikresistenz auf einem Haufen. Es ist ein Notfall und die Polizei wird wissen was sie tut. In anderen Sozialen Medien gibt es für so was etablierte Ablaufschemata, ja und da gibt es jetzt auch Rückläufe über Erfolge. Da reicht notfalls eine IP und ein Durchgriff auf den Provider. Die oberste Regel ist diskret, schnell und an die richtige Stelle. Solche Schemata hat z.B. WP: https://de.wikipedia.org/wiki/…3.BCndigung_eines_Suizids


    Übrigens: Die Nichtanzeige geplanter Straftaten bzw. die Unterlassene Hilfeleistung kann unter Umständen selbst strafbar sein.

    Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, dass am Samstag die Familiengröße von Monsterkrümel und Grünschnabel nach oben skaliert wurde.


    Hinzugekommen ist ein unglaublich süßes, zufriedenes, tolles, gut duftendes, lang erwartetes und geliebtes Mädchen, dass derzeit mit schlafen, Windel füllen, beobachten und Muttermilch trinken umfassend und standesgemäß beschäftigt ist.


    allein-erziehend.net/index.php?attachment/30640/


    Die Familie ist gerade dabei sich aneinander zu gewöhnen, Eltern und Geschwister sind recht verzückt. Monsterkrümel geht es gut.

    Letztendlich kann TS umziehen wie sie will, sie kann das GSR verweigern wie sie will. Alles unter dem rechtlichen Mäntelchen des Kindeswohls abgesichert.


    Hier ist ein konkreter Fall. Was die EU möchte ist hier nicht näher von Interesse. Von Interesse ist ob ein Umzug möglich ist, das er für ihre Lebenssituation eine Verbesserung ist, ist nicht bezweifelt worden. Die TS hat nicht mit dem Holzhammer Kindeswohl argumentiert. Sie hat für eine konkrete Lebenssituation und Entwicklungschancen nach Einschätzungen über das GSR gefragt. Es besteht also gar kein Grund rechtliche Mäntelchen zu beklagen.

    Ich glaube nicht das er so automatisch das GSR bekommt wie du jetzt denkst. Die erste Welle in der Richtung ist ja bei Gerichten etwas abgeebbt. Sinn des ganzen war ja UETs nicht aus der Beziehung Kind-UET zu kippen indem man mehr Gerechtigkeit und Rechte für UETs schafft. Das bringt aber nur etwas wenn die Elternbeziehung überhaupt belastbar ist und der Kontakt Kind-UET auch solide ist. So die Buschtrommeln hier die richtigen Rauchzeichen geben, soll das ganze zunehmend weniger in die Richtung gehen UETs die Möglichkeit zu geben BETs zu drangsalieren. Da diese Gefahr immer besteht geht es wohl nicht mehr so einfach.


    Dein Argument wäre also die Rückfrage, was der Herr KV sich von GSR verspricht. Entweder kommt ihm also jetzt etwas zu kurz, dass kann er sicher auch ohne GSR bekommen oder er ist eigentlich zufrieden und möchte das GSR aus irgendwelchen formalen Gründen. Beide Fälle sind nicht wirklich gute Argumente pro GSR. Sollte er was von wegen und Einspruch gegen Umzug anmelden, würde ich glatt sagen, dass auch hier GSR nicht hilft, jedenfalls solange kein Aufenthaltswechsel des Kindes von einem zum anderen ET geplant ist. Dafür sehe ich bei euch keine Grundlage.


    Der Gewinn für ihn bei einem anlasslosen GSR ist also eher symbolisch, der als Prävention gegen deinen Umzug zweifelhaft.


    Aus eigener Erfahrung: Zusammenziehen ist eine Sache die das Leben als AE ungemein entspannt. Ist gut für die Erwachsenen und unsere zwei, bald drei Kinder.

    Eben. GSR übertragen und anschließend ABR beantragen ist doof. Ich denke nicht das GSR unter den Bedingungen Sinn macht. Böses Blut wirst du mindern können wenn du mit offenen Karten spielst und dem KV eine für ihn annehmbare Lösung bietest. Sprich tatsächlich guten und ausgedehnten Umgang.


    Letztlich wird dich vermutlich auch mit GSR niemand hindern wegzuziehen auch mit Kind. Aber das führt zu vermeidbarem juristischen Hickhack und unnötig zerschlagenem Porzellan. Ich wünsche viel Glück, vielleicht geht es ja bei dir ohne diesen Scheiss ab. Langfristig wäre das nämlich gut.

    im grunde sehe ich es ähnlich wie grünschnabel aber ein gemobbtes kind ist eben meist auch ein unglückliches,
    meist steht man (wenn man glück hat) ja doch erst als erwachsener über den dingen!


    Ne, man muss dafür nicht erwachsen werden, sofern man das werden kann. Man braucht erst mal eine tolle Geschichte warum die Besonderheit die man hat einen besonders und besser macht und nicht abweichend und unnormal. Dann sind die Mobber dumm, Leute die einfach keine Ahnung haben.


    Helfen tun etwa große Gestalten in der Geschichte die, die gleichen tollen Haare haben. Bei Rothaarigen fallen mir spontan Barbarossa, Odysseus, Erik der Rote (meinetwegen auch Boris Becker) ... ein. Ob das alles stimmt ist gar nicht wichtig, wichtig ist das Gefühl, dass das Kind mit seinen Haaren verbindet. Diese sollen eben nicht etwas sein dessen Farbe, Gestalt oder Menge versteckt, geleugnet, getarnt ... wird, sondern etwas das zu einer großartigen Geschichte führt.


    Wenn sie dir Rotfuchs hinterherrufen, denk dran der ist ein schlaues Tier, die sind nur neidisch. Und frag mal Oma mit den grauen Haaren, die hatte in ihrer Jugend sicher auch nicht Haare wie Ebenholz.

    Ich finde es ein wenig ätzend wenn Leute mit abweichender Behaarung so gleichgeschaltet werden sollen. Sollen sich rothaarige - die in meiner Jugend überall gemobbt wurden - etwa die Haare färben, nur damit sie für Menschen verschwinden die gerne Einheitsbrei sehen? Ich würde das umdefinieren, gibt sicher Bücher wo auch solche Haare mit einer schönen Geschichte erklärt werden. In meiner Jugend gab es so was für Rothaarige. Hab ich gebraucht. Statt der Haare sollte man lieber die Dummheit abschneiden.