Beiträge von Jule71

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    @friday...ich muss nächste Woche zum Elternsprechtag und bin gespannt.

    In der Grundschule war mein Sohn jedenfalls sehr kommunikativ. Das jetzige Klassenlehrerteam meinte schon, dass sich einige Kinder schon sehr gut verstehen und die Jungs wurden zwischen die Mädels gesetzt.

    Kommentar meines Sohnes "ich weiß gar nicht, was ich mit Mia reden soll":ohnmacht:

    Gar nichts, du sitzt da, weil du den Schnabel halten sollst!!!!

    Schau doch mal bei adventskalender-shop.

    Da gibt es zwar auch viel Ramsch aber manchmal entdeckt man günstige, gute Dinge.

    Ich habe unter anderem einen Textmarker in Bonbonform für Shorty gekauft. Auf den ersten Blick kann man tatsächlich nicht erkennen, dass es sich um einen Stift handelt.

    Radiergummis mit ungewöhnlichen Formaten kommen doch bei den Kids auch immer super an.

    Wie bereits erwähnt, es wird nicht besser...

    Ich komme nach Hause, Shorty erzählt von der Schule...stutzt...wo ist denn die Sporttasche?:ohnmacht:

    Natürlich waren nicht nur die Turnschuhe, sondern auch Jeans und Lieblingshoodie in der Tasche.

    Er hat sich dann aufs Rad geschwungen und kam, oh Wunder, mit der Tasche zurück.

    Sie stand vor dem Schulgebäude, da hatte er sie abgestellt, als er noch kurz mit einem Kumpel gequatscht hat.

    Gestern waren die ersten beiden Stunden Entfall. Tja, mein Sohn war da, er hatte vergessen auf den Plan zu schauen.:dribbel

    Auch ich war von Beginn an alleine mit Shorty. Ich hatte das große Glück, dass ich damals den Kurzen bei mir in der Einrichtung in die Krippe geben konnte. Mir ist bewusst, dass das wie ein 6er im Lotto war und ich dieses Privileg meiner damaligen Chefin zu verdanken hatte. Er war damals auch 14 Monate und von der ersten Sekunde an glücklich unter anderen Kindern zu sein.

    Ich habe mit 25 Stunden gestartet, habe nach wenigen Wochen auf 30 Stunden aufgestockt, weil der Kurze jeden Tag gemeckert hat, weil ich ihn zu früh abgeholt habe.:lach

    Später ist er an unserem Wohnort in die Kita gegangen und er war jeden Tag das erste Kind, damit ich pünktlich zur Arbeit komme. Ich hatte ein unfassbar schlechtes Gewissen, der arme Junge schließt praktisch die Kita mit auf. Bis ich, aufgrund einer Veranstaltung, mal später starten konnte und mein Sohn stinkesauer war, weil er dann nicht der Erste in der Kita war.:schiel

    Für ihn war das etwas Besonderes, er hat mit der Erzieherin warmen Kakao getrunken, bei den Vorbereitungen geholfen und ganz wichtig für ihn, ganz viel mit ihr gequasselt (Spitzname damals: Radio Mika).:lach

    Die Jahre waren wunderschön, furchtbar anstrengend, sehr aufreibend aber auch unfassbar stärkend.

    Mein Ausgleich war schon immer der Sport und ich habe jede kindfreie Sekunde genutzt, um mich auszupowern und Kräfte zu sammeln.

    Meine Mutter hat mir letztes Wochenende gesagt, dass sie den Hut vor mir zieht. Dass sie es unglaublich findet, was ich die Jahre geleistet habe. Dass ich alles alleine gewuppt habe und nie um Hilfe gebeten habe.

    Für mich keine besondere Leistung aber gefreut habe ich mich doch sehr!

    Es weht ein harter Wind und Shorty staunt nicht schlecht.

    Gestern kam er mit seinem ersten Eintrag nach Hause und ich gestehe, dass mich der sehr geärgert hat.

    Am Tag zuvor hatte ich ihn gefragt, ob er in Deutsch keine Hausaufgaben bekommen hätte. Nö! Ich wunderte mich und vergewisserte mich ein weiteres Mal. Nö!

    Eintrag für vergessene Deutsch Hausaufgaben.:ohnmacht:

    Seine Entschuldigung, sein Klassenkamerad hatte versehentlich seinen Planer eingepackt und darin waren die Aufgaben vermerkt. Ich frage ihn, ob es bei ihm nicht geklingelt hat, als ich mich erkundigt habe.

    Bei ihm würde nichts klingeln!:schiel

    :lachsorry, jetzt musste ich lachen! Aber was so schräg anfängt, kann eigentlich nur gut werden!

    Ich bin gespannt, was du so erzählst!

    Shorty war die ersten Tage mächtig platt,es ist wirklich eine Umstellung. Mit der Hausaufgabenflut kommt er erstaunlich gut zurecht und erledigt sie ohne zu murren.

    Eins ist jetzt schon klar, Kunst wird das Hassfach sein. Er hat Null Talent und ist auch nicht bereit, sich Mühe zu geben, Lehrerin kann er auch nicht leiden und wie ich ihn kenne, verbirgt er das auch nicht so wirklich.:ohnmacht:

    Mir geht es da wie friday, ich würde niemals eine Stelle annehmen, die so dicht an meinem Privatbereich ist.

    Ich arbeite in einer anderen Stadt. Hat zur Folge, dass ich einen längeren Fahrtweg habe aber nichts nervt mich mehr, als im Privatleben Menschen aus dem Job zu treffen. Und das ist nicht böse gemeint aber die wenigsten verstehen, dass man nicht 24 Stunden am Tag beruflich unterwegs ist, sondern auch ein Privatleben hat.

    Hier sind es 25 Grad, es weht ein Lüftchen und da ich die Hitze der letzten Tage gewohnt bin, habe ich mir gerade Socken angezogen.:lach

    In meiner Einrichtung mit über hundert Kindern ist tatsächlich kein Kind ungeimpft. Das weiß ich so genau, weil die Region seit 2 Jahren verlangt, dass die Eltern schriftlich vorlegen, dass eine Impfberatung stattgefunden hat. Ich habe mich geweigert, weil der Wisch für die Eltern kostenpflichtig ist und stattdessen kopiere ich die Impfpässe.

    Vor einigen Jahren sah das noch ganz anders aus, da hatten wir viele ungeimpfte/teilgeimpfte Kinder.

    Bis jetzt hatten wir vier durch die Impfung geschädigte Kinder, bei denen es bestätigt ist, dass es durch die Impfung ausgelöst wurde.

    Ich selbst war immer pro Impfen, bin selber vollgepropft mit Impfungen, dass die neue Betriebsärztin die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat. Mit wenigen Wochen wurde ich gegen Gelbfieber und Cholera geimpft. Würde man heute nicht mehr bei einem kleinen Säugling machen. Meine Mutter ist immer ganz verwundert über die vielen Impfgegner, sie wäre nie auf die Idee gekommen, die Impfungen in Frage zu stellen.

    Als ich Shorty bekommen habe, wurde ich kritischer, habe viel gelesen, eine Menge hinterfragt. Nach der ersten Impfung hat er eine fürchterliche Neurodermitis entwickelt, war von der Kopfhaut bis zu den Zehenspitzen eine einzige offene Wunde. Da kommt man schon ins Grübeln und empfindet die lapidare Antwort der Ärztin "ist nur Zufall" grenzwertig.

    Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht aber Shorty letztendlich "durchgeimpft". Allerdings erst, als er schon älter und stabiler war. Windpocken hat er eine Woche vor Impftermin bekommen, gottlob hielt sich der Ausbruch in Grenzen und durch die Neuro ist er so an den Juckreiz gewöhnt gewesen, dass ihn die Windpocken nicht belastet haben. Bei mir wurden dadurch die Viren wiedererwacht und haben sich zu einer Gürtelrose entwickelt. Darauf hätte ich auch verzichten können!

    Dieses Thema wird immer zu Diskussionen führen, es wird immer ein Pro und Contra geben. Ich kann beide Seiten verstehen und nehme die Ängste der Eltern grundsätzlich ernst aber eine Entscheidung muss jeder für sich und sein Kind selbst treffen.

    Ich erkenne mich wieder.

    Als Kind hatte ich furchtbares Heimweh und habe gelitten, wollte das aber natürlich nicht zugeben und habe mich ähnlich verhalten. Entweder habe ich Streit begonnen oder war beleidigt/bockig. Eigentlich fand ich mich selbst unausstehlich aber wenn ich allen anderen ebenfalls die Stimmung vermiest habe, dann ging es mir ja nicht alleine so schlecht.

    Hilft dir jetzt nicht weiter und ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob sich starkes Heimweh wirklich lindern lässt oder mit der Zeit schwindet.