Beiträge von mie_u

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    Also ob es ein richtiger Krampfanfall war weiß ich natürlich nicht, das ist aber die Bezeichnung, die der ganzen Sache wohl am nähesten kommt.


    Er ist in so Wellen mal stocksteif geworden, vom Kopf bis zu den Zehenspitzen, dann nach etwa 10-15 Sekunden hat er sich wieder entspannt, dabei aber weiter gebrüllt und kurz darauf wieder von vorne.


    Ich hab den RTW nicht gerufen eben weil ich anfangs noch von einem "normalen" Nachtschreck ausgegangen bin (hat ja genauso angefangen), als das richtig schlimm wurde hab ich mich schlicht komplett drauf kozentriert, ihn einfach nur fest zu halten, damit er sich nicht unnötig auch noch verletzt und das war schon ziemlich anstrengend.


    Das Rectodelt habe ich als Notfallmedikament für einen erneuten allergischen Schock bekommen, der lag garantiert nicht vor, da ich ja weiß, wogegen er akut reagiert und mit den Allergenen hatte er deffinitiv schon seit Wochen keinen Kontakt mehr.
    Wenn schon allergisch, obwohl ich das nicht glaube, dann können das nur die Milben gewesen sein, aber die lösen doch keine so krasse Reaktion plötzlich mitten im Schlaf aus, oder?
    Teppich oder so haben wir nicht, auf die Unterlage warten wir noch, ich hab den Antrag schon vor 14 Tagen weggeschickt, das müsste mal so langsam was werden.


    Junior ist jetzt knapp über 2 Jahre, wir haben hier zwar ein Krankenhaus im Ort aber ohne Kinderstation, die behandeln keine Kinder, das Problem hatte ich schonmal, als er eben diesen anaphylaktischen Schock hatte.


    Ich hoffe mal, dass diese Nacht wesentlich ruhiger abläuft, morgen bin ich dann garantiert beim KiA
    Ich wär am liebsten heute schon hin, aber ich sollte ihn nicht wecken, wenn das tatsächlich neurologisch gewesen wäre, hätte die Übermüdung zu einem neuen Krampf führen können sagte der KiA

    Hallo ihr Lieben


    Ich melde mich mal wieder mit einer Story von meinem Junior, die mir noch tief in den Knochen sitzt.


    Junior hatte Ende letzten Jahres einen anaphylaktischen Schock erlitten, bei dem Junior komplett angeschwollen ist, keine Luft mehr bekommen hat, tränende Augen, tränende Nase, volles Programm.
    Wir sind sofort ins Krankenhaus, dort hat Junior eine Spritze bekommen, woraufhin wir wieder nach Hause durften.
    Unser KiA hat mir am Folgetag ein Notfallkit mitgegeben (u.a. Rectodelt Zäpfchen) und Junior ist nach Kortisongabe im Laufe der nächsten 2 Tage wieder fit geworden.
    Durch einen Allergietest haben wir eine Tierhaarallergie sowie eine Allergie gegen Hausstaubmilben festgestellt bekommen und damit auch das komplette Kinderzimmer umgebaut, Matratzen gewechselt etc.
    Auf Encasing warten wir momentan noch.


    Schon seit einiger Zeit schläft Junior nicht wirklich gut, einschlafen war bei uns seit er etwa 2 Monate alt ist immer ein sehr sensibles Thema.
    Eine ganze Zeit lang hat Junior sich brüllend und weinend gegen das Einschlafen gewehrt, mittlerweile sind wir soweit, dass Junior neben mir im großen Bett ruhig einschläft, wenn ich es dort komplett dunkel und leise habe und dann in sein Bett gelegt wird, wo er weiter schläft.


    Ab und an hatten wir die vielberedeten "Nachtschreckattacken", Junior lag brüllend in seinem Bett und war nicht zu beruhigen. Wenn ich ihn dort liegen ließ, konnte er ohne weiteres über eine Stunde brüllen (das ist kein weinen, sondern wirklich schreien) ohne, dass es besser wurde.
    Meist hole ich ihn dann heraus aus seinem Bett und wecke ihn komplett auf (Licht an, ansprechen, etc), damit er nach etwa 10-15 Minuten wieder erschöpft einschläft.


    Seit letzten Freitag haben wir diese Attacken bis auf eine Ausnahme jede Nacht, was natürlich gut anstrengend ist, aber was solls.


    Letzte Nacht hat dem Fass aber den Boden ausgeschlagen:
    Er hat sich mit dem Einschlafen sehr schwer getan, hat von 19 bis 20:30 geschlafen und dann erst wieder ab 2:30
    Gegen 5 fing es dann aber an: Junior fing wieder an zu brüllen, war nicht ansprechbar, typischer Nachtschreck wie ich ihn kenne, nichts besonderes also.
    Nur ließ Junior sich nicht beruhigen.
    Im Gegenteil fing er nach etwa 10 Minuten an zu krampfen, wurde dadurch hellwach, brüllte lauter und schriller, wurde stocksteif und warf sich hin und her. Ich konnte ihn kaum noch halten, in seinem Bett konnte ich ihn nicht lassen, da er durch das werfen mit dem Kopf mehrfach an die Gitterstäbe geknallt ist.
    Ich habe versucht mit ihm durch die Wohnung zu gehen (erfolglos), habe ihm Ibuprofen gegeben wegen der Krämpfe (erfolglos), habe ihn versucht abzulenken (ebenfalls erfolglos).
    Hätten wir im Ort einen Kindernotdienst gehabt, wäre ich sicherlich dort gewesen, der nächste diensthabende Kinderarzt wäre allerdings 30km entfernt gewesen und ich habe kein Auto, konnte also nicht hin.
    Um 6 Uhr habe ich mir den Kurzen geschnappt, fing an ihn anzuziehen (dabei hat er sich schon ein wenig beruhigt), hab ihn in den KiWa gepackt und bin mit ihm kurzerhand vor die Tür nach draußen. Dort hat er sich komplett eingekriegt und sich umgeschaut als ob nie was gewesen wäre.


    Kaum waren wir zuhause angekommen, hat er sich in mein Bett gelegt, ich habe kaum geschafft ihn umzuziehen und ist eingeschlafen.


    Ich habe direkt nach Öffnung der Praxis meines KiA dort angerufen und die haben mich gebeten, vorbeizukommen, sobald er aufwacht, ihn aber keinesfalls zu wecken.
    Geschlafen hat er bis 13 Uhr, natürlich war die Praxis bis dahin schon zu, also gehen wir morgen dorthin, falls die Nacht ruhiger wird.


    Hat jemand von euch schonmal was ähnliches erlebt und einen Tip für mich, wie ich mich bei so einem Krampfanfall verhalten soll,falls er um Gottes Willen wieder auftritt?
    Hätte ich den Notarzt rufen sollen? Ich hatte nicht den Eindruck, dass Lebensgefahr bestand, aber so extrem hat er sich noch nie verhalten.
    Könnte das mit dieser Milbengeschichte zusammenhängen?

    Bei meinem Junior (2 Jahre, 2 Monate) wurde ein Bluttest gemacht zur Allergiebestimmung, den die Kasse vollständig übernommen hat.
    Bei uns lag aber auch eine Indikation vor, weil Junior einen Anaphylaktischen Schock bekommen hatte und ich dringend das Ergebnis brauchte, worauf er reagiert hat.


    Ein Pflaster hat Junior nicht bekommen, aber das war auch nicht nötig, Junior hat nicht geweint, fands nur unglaublich spannend.

    Ich habe es auch nicht bereut, meinen Junior beommen zu haben.


    Natürlich war und ist es schwer, sehr schwer, vor allem, wenn man wirklich NULL Unterstützung sitens des KV hat, wenn man für jeden MIST kämpfen muss das geht an die Essenz.


    Ich konnte mich nicht auf meinen Junior freuen, das musste ich erst nach der Entbindung lernen, so blöd das klingt.
    Als ich Junior das erste Mal gesehen habe (zu dem zeitpunkt waren sie noch am nähen der KS Wunde gewesen und ich hab exakt 30 Sekunden später einen Kreislaufzusammebruch gehabt), hab ich echt nur gedacht, die sollen den lieber mitnehmen und mich mal scheller zu nähen.
    Klingt böse, bin aber nur ehrlich.


    Und machen wir uns nichts vor (wenn es jemandem anders ging als mir soll er ruhig veto einlegen): die nicht durchgeschlafenen Nächte gehen echt an die Kräfte, man wird schneller reizbar und somit auch anfälliger.
    Natürlich sieht dein Leben omplett anders aus, wenn du Mutter bist, aber ich würde nciht sagen, dass es dadurch ärmer wird, im gegenteil, du lernst neue seiten an dir kennen


    Trotz allem würde ich meinen Junior nie mehr hergeben.
    Jedes Mama, jedes Rufen von ihm, jedes Lachen, wenn er seine Hand in meine legt oder wenn er nachts in mein Bett kriecht und mich an sich drückt, das ist echt etwas ganz besonderes.


    Gerade, wenn du schreibst, dass es ohnehin ein hin und her war mit deinem "Partner", würde ich eine Abtreibung nicht automatisch als Garant für ein Fortführen der Beziehung sehen.
    in meinen Augen ist das eher eine Ausrede, denn wenn die Abtreibung einmal gemacht wurde, kannst du sie nicht mehr rückgängig machen, auch wenn er sich umentscheiden und doch noch gehen sollte.
    Für einen Mann ist es einfach zu sagen, mann soll "es" wegmachen lassen, schließlich ist es für den Mann, sofern es kein Wunschkind war, eben nur ein kleiner Zellhaufen, der irgendwo heranwächst, sein Problem, was man verhältnismäßig einfach wieder "beseitigen" kann und was ihm sonst eben ziemlich teuer zu stehen kommen kann, im wahrsten Sinne des Wortes.

    Romi2008: Das kann ich dir gar nicht sagen, wenn ich ehrlich sein soll.
    Trinken blieb und bleibt immer drinnen, auch wenn er im liegen trinkt aber das sind natürlich auch ganz andere Mengen, die da rein wandern.
    Wobei würde er dann ausgerechnet auf Brot und Brötchen rumknabbern, wenn er Schmerzen dabei hätte?


    Reflux hatte er als Baby auch, deswegen hab ich ja die Milch ursprünglich mit Nestargel eingedickt, dabei kam als nützlicher Nebeneffekt dann hinzu, dass er eben auch wirklich satt wurde, nachdem ich das Nestargel dann durch Reismehl ersetzt habe.
    Beim stillen (die paar Tage wo das möglich war) kam übrigens nichts zurück

    Huhu


    so, nachdem ich heute tagsüber lieben Besuch hatte komme ich mal wieder zum schreiben.


    Nur Milch durfte ich seitens des KiA nicht geben, weil Junior wohl ganz extrem gespuckt hat. Wobei - ausprobieren könnt ich das ja jetzt mal, beim stehen wird wohl kaum was hoch kommen :D
    Was mich an meinem Kinderarzt bisl beruhigt ist die Tatsache, dass er Allergologe ist und schon sehr früh einen Allergietest hat machen lassen, welcher komplett ergebnislos ausfiel.
    Damals wurde auch auf Zöliakie getestet, genauso ergebnislos.
    Vermutet wird die Problematik mit dem Kotabsatz aufgrund von träger Darmperistaltik, da kann man aber wohl nicht viel tun.


    Mein Knötterich hat im Ober- und Unterkiefer je 8 Zähne, die dicken Backenzähne fehlen noch, vorne ist aber alles dicht und funktionsfähig (etliche Bissspuren sind der Beweis).
    Ab und an knabbert er ja auch brav an Brotecken (solange es trocken ist, sprich nicht belegt) oder Brötchen (dito). Wenn er Kinderwurst oder so beim Metzger kriegt, legt er die direkt weg, der beißt nicht mal rein.


    Heute auf dem Spielplatz hatte ich ihm paar Apfelstücke mitgenommen, dazu paar Maissnacks ohne Geschmack (also von natur aus leicht süßlich).
    Ich hatte innerhalb von gefühlten 30 Sekunden etwa 15 Kinder um mich rum, die gebettelt haben.
    Alle bis auf eins... nämlich meins :(


    In die Kita geht der Kleine noch nicht, das kommt erst nächstes Jahr, weil ich umziehen muss, da will ich ihn nicht noch umgewöhnen...


    Heute Morgen um halb 6 hab ich mal gedacht, ich überwinde mich und dem Knirps seinen "Brei" mal nicht aus der Pulle gegeben, sondern aus einer Schüssel. Er hat zwar bisl blöd geschaut, aber ohne Probleme die Schüssel zwischen die Lippen und daraus geschlabbert wie ein kleiner Wilder :hm...
    Dabei war ihm vollkommen wurscht, ob Mama überhaupt etwas gegessen hat (nein, das hat sie nämlich nicht).
    So gegen 10 hat Mama sich Frühstück gemacht - Junior bockig, will nur etwas an einer trockenen Scheibe Brot rumspielen, was NICHT mit Essen zu verwechseln ist.
    Gut, vlt ist er noch satt hab ich mir gedacht.
    Um 12:30 kam unser Besuch, Junior ging gegen 13:30 ins Bett zum Mittagsschlaf (ohne vorheriges Essen, das letzte Mal war um 5:30), um 15 Uhr war er wach, Mittag wollte er nicht (nicht mal probieren), Kuchen wollte er nicht (nicht mal probieren).
    Ich bin dann mit ihm auf dem Spielplatz gewesen (alle Kiddies um Mama versammelt um zu futtern oder zumindest darum zu betteln, Junior bockt).
    Um 19:30 ging der Zug vom Besuch, Junior und ich um 20:15 wieder zuhause, Mama isst zu Abend, Junior... knabbert an exakt 2 kleinen Scheibchen Bockwürstchen 1cm Breite, 2cm Durchmesser, isst eine davon auf und bockt wieder.
    Vor dem Schlafen gehen hat er eine geschlagene Stunde lang geweint, bis er (wohlgemerkt diesmal aus einer Tasse) seinen Brei bekommen hat (wie gut, dass ich bisl davon eingefroren habe) dann ging er erst schlafen.


    Morgen früh versuchen wir mal Brei durch Milch zu ersetzen
    Wünscht uns :essen

    Zitat von lixife

    kanns mir bildlich vorstellen in welcher Art und WEise die Eltern sich "bedanken" werden bei ihrer Tochter sobald Polizei und Jugendamt weg sind...


    Und das wird so anders ablaufen, wenn man statt den Umweg über die Polizei zu machen direkt zum Jugendamt geht?


    Mal davon abgesehen, dass das Eine das Andere ja nicht ausschließt, geht es hier vor allem um den zeitlichen Aspekt.
    Viele von uns wissen, dass gerade in sozialen Brennpunkten die Jugendämter derart hoffnungslos überlaufen sind, dass so ein persönliches Auftauchen erst einmal ad acta gelegt und nach den dringenden Fällen behandelt wird.


    Und hier muss SOFORT was geschehen

    Danke schonmal für die Tips, ich hatte mir fast schon gedacht, dass das mit zurück zur Flasche eher eine dämliche Verzweiflugstat gewesen wäre...
    Das Problem ist ja nicht, dass er nicht normal essen KANN, er kann sogar prima mit Gabel und Löffel umgehen, er spielt ja auch am Tisch damit
    So einige Bissen Mittag geht ja ins Kind rein, aber das ist halt zu wenig...


    Er bekommt nicht diesen Milupa-Alete-Zucker-Brei sondern wirklich selbstgekochen Brei aus Vollmilch und entweder Haferflocken oder Gries
    Und auch gar nicht so dick, dass er den löffeln könnte, das Zeug hat eher die Konsistenz von keine Ahnung... von dickflüssiger Suppe


    Äpfelchen mümmelt er ab und an, ist aber relativ selten. Wobei ich immer eine Schale mit Rohkost auf dem Tisch stehen habe, die darf ich nur später selbst futtern :kopf


    Fragen kann ich ihn noch nicht, die einzige Antwort wäre wahrscheinlich ATU und irgendwie behagt mir der Gedanke nicht, meinen Wagen zu essen :D


    Rein körperlich ist er gesund (bis auf dieses Verdauungsproblem eben), daran liegts also nicht.
    Der Kinderarzt rät mir nur, ihm kalorienreiche Mahlzeiten zu geben, hilft mir leider nicht, wenn der Kleene sie nicht isst...


    Morgens bekommt Junior zuerst eine frische Pamper inkl Klamotten, dann seine Pulle mit Michbrei, die kriegt er von mir, also nicht selbst zum Nuckeln, dann mache ich mich fein.


    Frühstück,Mittags und abends esse ich grundsätzlich mit dem Kleinen zusammen, auch das Selbe wie er, nur kriegt er das zerstampft bzw klein geschnitten(nicht püriert) und ich eben nicht. Gläschen hat er auch nie bekommen, es gab von Anfang an normales Essen, aber in babygerechter Form, also hat sich für ihn eigtl nichts geändert...
    Zwischendurch stehen Snacks auf dem Tisch.
    kurz vor dem schlafen gehen kriegt er dann seine letzte Flasche mit Brei, dann Zähnchen schrubben und ab ins bett.


    Also wir essen grundsätzlich zusammen, das finde ich sehr wichtig

    Leute ich bin grad kurz vorm Verzweifeln, mein Junior hat es anscheinend auf mich abgesehen...


    Neben der Tatsache, dass er es sich anscheinend zum Tagesziel gesetzt hat, sich weitere möglichst große, möglichst blutige Blessuren zuzufügen, hat er sich nun in den Kopf gesetzt, seine Mahlzeiten zu boikottieren.


    Ich hole mal ein wenig aus:


    Mein Kurzer hat sehr schnell nach der Geburt Flaschen bekommen, weil ich wg Krankheit nicht stillen durfte. Ich musste auf Anraten unseres Kinderarztes frühzeitig mit angedickter Milch anfangen, weil er nicht satt wurde.
    Mit 4 Monaten mussten dann die erste Breichen her, weil der Kleine an Gewicht verloren hat.


    Momentan ist er fast 2 Jahr alt, futtert eigtl normale Beikost, bekommt nur Morgens und Abends noch Milchbrei aus der Nuckelpulle dazu halt den ganzen Tag über normales Trinken (ungesüßter Tee, Wasser mit kl Schuss Apfelsaft, normales Wasser).


    Seit Junior etwa 1 Jahr alt ist hat er mächtige Probleme mit dem Kotabsatz, dafür bekommt er das Movicol Pulver, damit gehts ganz gut.


    So nun zu unserem Problem:
    Junior boikottiert seit etwa 3 Monaten die Mahlzeiten.


    Egal ob Brot, Mittagessen, Brei, egal ob süß, salzig oder sauer, ins Kind geht nichts rein.
    Wenn er tagsüber 1 Scheibe belegtes Brot isst, dazu 2 Esslöffel Mittagessen und insgesamt maximal 300ml Brei kann ich schon zufrieden sein. Trinken tut er ganz viel, mindestens 500ml, meist das doppelte.
    Was manchmal gut klappt ist ein halbes Brötchen ohne Belag oder eine Scheibe Brot ohne Belag.


    Ich habe versucht ihm seine früheren Lieblingsmahlzeiten zu kochen, die rührt er nicht an.
    Ich hab versucht hn selbst essen zu lassen, das möchte er nicht, dann wirft er mit den Tellern um sich.
    Wenn ich ihn füttern will, schlägt er meine Hand weg.


    Er hat nicht soviel Gewichtspuffer, dass ich ihn einfach machen lassen könnte, mein Kinderarzt hat mir vorgerechnet, dass er lt Gewichtskurve untergewichtig ist, er ist 96cm groß und wiegt knapp über 12kg.
    Leider Gottes rennt der Kleine durch die Gegend wie wahnsinnig, verbraucht also eine Unmenge an Kalorien, die er aber nicht wieder auffüllt.


    Hat einer von euch auch so ein Problem gehabt?
    Wie kann man damit umgehen?
    Gibts da Geheimtipps?


    Ich hab schon überlegt, ob ich nicht einen Schritt zurückgehen und ihn wieder püriert per Flasche füttern soll, aber das kans doch auch nicht sein

    Ich würde natürlich Anzeige erstatten.


    Ein Kind KANN nur richtige Verhaltenregeln und Umgangsformen lernen, wenn es sich diese irgendwo abschauen kann.
    Anscheinend ist das bei DEN Eltern nicht möglich, d.h. entweder man toleriert so ein Verhalten beiderseits, dann darf man sich aber bitte nicht darüber wundern, wenn so ein Kind später, als Jugendlicher komplett außer Kontrolle gerät und über alle möglichen Stränge schlägt.


    ODER man greift rechtzeitig ein und sorgt dafür, DASS das Kind eben Vorbilder zur Seite gestellt bekommt.


    Ihr werdet so einem Kind natürlich nicht selbst beibringen können, was richtig und ws falsch ist (zum Teil ist das ja manchen Erwachsenen nicht richtig klar), den Eltern schein das komplett egal zu sein (sonst hätten sie die Klingel ja nicht abgestellt), also muss jemand von außen da eingreifen.


    Wir können von hier aus nicht sagen, wie die Eltern auf einen Besuch vom Jugendamt reagieren werden, genauso wenig, wie wir sagen können, ob sie sich einen Brief von der Polizei überhaupt zu Herzen führen würden.
    Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die Alarmierung des Jugendamtes durch die Polizei natürlich einen anderen Stellenwert hat als durch eine Privatperson und hier muss man schnell handeln.


    und zu der Frage ganz oben:
    JA wenn mein Kind so einen Blödsinn machen würde, würd ich BITTEN, dass jemand ihn anzeigt
    Manchmal reicht ein heilsamer Schock schon aus

    Zitat von dragonlady84


    Der Arzt hat dich wieder weg geschickt? Hast du es nicht nähen oder besser kleben lassen?
    Wenns so tief und Breit war, wie du sagtest, hätte ich darauf bestanden oder wäre ins KH, das gibt böse Narben.


    Halten wir dem Doktor zugute, dass er ein Pflaster draufgeklebt hat, nein, eigtl sogar zwei so kleine Strips.
    Aber Junior war auch gut drauf, wieder am Lachen als der Doktor kam, ich war eigtl eher wg einer Gehirnerschütterung da als wg der Wunde muss ich zugeben :rotwerd


    Die hat Junior vor ziemlich genau einem Jahr auch bekommen, als er bei seinen ersten Laufversuchen gegen einen Stein gefallen ist, davon ist auch nichts mehr übrig geblieben.


    Ich hoffe mal, dass das diesmal auch reicht.


    Wenigstens saftet es nicht mehr, das nenne ich schonmal Glück.


    Mich hat viel mehr gewundert, dass ihn so gar nicht interessiert hat, WIE das entstanden ist, da hätt ich ja mit einer Bratpfanne zulangen können dem wär das wurscht gewesen :kopf

    Hier mal die Anleitung zum einfachen Einbinden von Büchern.


    Man braucht:
    :sonne Selbstklebende Einbindefolie
    :sonne Ein Buch
    :sonne Eine Schere
    :sonne Ein Lineal


    Schritt 1: [Blockierte Grafik: http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/schritt1gncaxluehk.jpg] Hälfte der Folie vom Trägerpapier lösen, Buch unaufgeklappt auf die selbstklebende Folie legen, umdrehen, Luftblasen mit Hilfe des Lineals zum Rand hin rausstreichen


    Schritt 2: [Blockierte Grafik: http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/schritt2uvme0kcz2l.jpg] die rot markierten Bereiche abschneiden


    Schritt 3: [Blockierte Grafik: http://www.fotos-hochladen.net/uploads/schritt3rdy9jb62qp.jpg] Zweite Hälfte der Folie entfernen, Luftblasen ausstreichen, rote bereiche abschneiden bis so ein Bild entsteht, wenn das Buch (hoffentlich blasenfrei) zugeklappt vor euch liegt


    4: [Blockierte Grafik: http://www.fotos-hochladen.net/uploads/schritt4z7yw4xc9pb.jpg] Buch aufklappen, hervorstehende Ränder unter Spannung nach innen klappen, glatt streichen und freuen

    So eine Phase haben wir momentan auch, irgendwie scheint da echt der Wurm drin zu sein :krank:


    Zuerst spielt Junior brav im Wohnzimmer, während Mama Kartoffeln fürs Mittagessen schält.
    Mama sitzt im Wohnzimmer auf der Couch, Mama beobachtet Junior, Junior spielt ganz brav.
    Auf einmal PENG, Junior sitzt laut heulend auf dem Boden im Wohnzimmer. Junior wollte sein Auto aus dem Laufstall holen, ist dabei mit der Hand UNTER den Laufstall gekommen (fragt mich bitte nicht wie :hae: ) und beim Versuch diese zu befreien zu schwungvoll nach hinten gehopsts, jedenfalls lag Junior flach auf dem Boden.
    Mama fix Eisbeutel geholt, Junior sich dagegen gewehrt und Mama Eisbeutel wieder weggebracht.


    30 Minuten später rennt mein Junior (fast 2 Jahre) auf seinen Anti-Rutsch-Socken durch die Bude wie immer, also mit einem ungesunden Affenzahn, dann machts PENG, Junior liegt heulend auf dem Boden, wehrt sich mit Händen und Füßen gegen den Eisbeutel, will nur zu Mama auf den Arm.
    Das dauerte exakt 5 Minuten, dann will Junior weiter toben.


    Am nächsten Tag Mama schaut: ein RIESEN Hämatom, vom Jochbein bis zum Mundwinkel, die gesamte Backe ist blau. :wow


    Ziemlich genau eine Stunde, nachdem Mama das schlechte Gewissen wg dem Hämatom verdrängt hat, macht es PENG, Junior... (genau, ihr ratet richtig) liegt heulend auf dem Boden, wehrt sich weiterhin mit Händen und Füßen gegen den Eisbeutel, genau wie am Vortag. Diesmal ist Junior gegen die Ecke vom Schlafzimmerschrank gelaufen
    Diesmal entdeckt Mama eine Schnittwunde an der Stirn, 0,5cm tief, etwa 2cm lang.
    Mama ab mit Junior zum KiArzt, der schaut Mama nur müde an, und fragt, ob MAMA was zur Beruhigung braucht :amok:


    Mama völlig fertig mit der Welt zurück nach Hause, polstert ihre ganze Wohnung mit Schaumstoffmatratzen aus, sieht dabei, dass Junior auf dem Fußboden sitzt und brav mit den Autos spielt, im Umkreis von etwa 1m keine Gefahrenquelle zu entdecken, überlegt wo zum Geier die noch welche her bekommen könnte, als es (WOW, seid ihr Hellseher?) PENG macht und Junior heulend auf dem Fußboden hockt.
    Es stellte sich heraus, dass Junior zu Mama wollte (die exakt 1,5m von ihm entfernt saß, dabei anscheinend von Müdigkeit überrumpelt wurde und mit dem Kinn auf den Couchtisch aufschlug.


    Diesmal setzte Mama sich heulend daneben.


    Heute sitzt Mama auf der Couch und näht dem Junior einige Knöpfe an die Bux um diese enger stellen zu können, Junior sieht brav neben ihr auf der Couch und spielt mit seinen ATU ATU, als Mama aus dem Augenwinkel sieht, wie Junior einen Hechtsprung nach vorne von der Couch runter und mit dem Kopf voran machen will.
    Gelandet wäre Junior zu 50% auf dem parkettboden und zu weiteren 50% auf dem Couchtisch.
    Mama sich wie ein Berserker dazwischen geworfen, Junior auf Mamas Bauch gelandet, Mama nur laut AUA gerufen, Junior gelacht und zurück auf die Couch.


    Was ich daraus gelernt habe:


    1) Ich lache nie wieder über Filme wie Big Mamas Haus 2 - solche Kinder wie den Kurzen gibts WIRKLICH
    2) Junior hat Selbstmordgedanken daraus folgt:
    3) Junior trägt ab heute nonstop einen Helm
    4) die wahrscheinlichste Todesursache für mich ist ein Herzinfarkt

    Also als Spielzeug habe ich meinem Junior in dem Alter ein Sortierspielzeug geholt, dazu ein Rutschfahrzeug und Klötze.


    Ich war (und bin) wenn das Wetter es nur irgendwie mitmacht nonstop mit Junior draußen (Spielplatz, Spazieren gehen, Ball spielen), lasse ihn seine Welt im wahrsten Sinne des Wortes "begreifen", dabei wird auch sein Immunsystem gestärkt.


    Bei uns war die Schaukel ganz dolle, Mama als Reitpferd, usw

    Also ich habe jetzt eine Zusage für die Ausbildung, aber erst für nä Jahr August.


    Zeitlich hätte ich nicht mehr hinbekommen, umzuziehen und eine ggeignete Kinderbetreuung zu finden, jetzt habe ich halt den Puffer bekommen.


    Falls sich hier jemand noch auskennt:


    WANN darf ich denn dann wirklich umziehen? Weiß jemand, in wieweit früher man so einen Antrag stellen kann?


    Ich würde das gerne noch in diesem Jahr machen, damit Junior sich schon dort einleben kann, bevor er dann dort frisch in die KiTa geht. Dann hätte ich auch genug Zeit, die Wohnung einzurichten, und müsste das nicht nebenbei tun.
    Offiziell bin ich die ganze zeit ja noch in Elternzeit, also stehe ich dem Arbeitsmarkt ohnehin nicht zur Verfügung...
    Dürfte denen doch eigtl wurscht sein, ob ich dann hier bin oder dort...?

    Leider gings nicht näher, bis heute habe ich nur absagen bekommen, das war jetzt die erste...
    AAAAAAber


    Ich bin jetzt einige Schritte weiter.


    Die Fahrtkosten sind genehmigt, wurden auch sofort heute angewiesen, weil es ja eine Terminsache ist, ich musste nur den Termin verlegen.
    Ich habe aber von der Schulleiterin schon mal eine mündliche Zusicherung bekommen, dass ich den Ausbildungsvertrag dann am Termin unterschreiben und mitnehmen darf.


    Wie funktioniert das dann weiter?


    Kann ich einen Umzug mit Kostenübernahme deswegen beantragen? Das ist ja ein begründeter Umzug, oder?
    Wie sieht das dann aus mit Kautionsübernahme?
    Und ggf Erstausstattung?


    Bei wem müsste ich das beantragen - alter Wohnort oder neuer?


    Ich fahre wohl Anfang nächster Woche hin, dann hab ich das Papier in der Tasche *freu* :party